2025

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2025

Wie steigende Kosten und veränderte Prioritäten den Sommerurlaub 2025 prägen

Trotz eines wirtschaftlichen Klimas, das von gestiegenen Lebenshaltungskosten und spürbar teureren Reiseangeboten geprägt ist, zeigt sich die Reiselust der Deutschen für den bevorstehenden Sommer ungebrochen stark. Eine aktuelle, tiefgreifende Studie, der Allianz Partners International Travel Confidence Index, wirft ein detailliertes Licht auf die Urlaubspläne der Bundesbürger für die wärmste Jahreszeit des Jahres 2025 und die bemerkenswerte Opferbereitschaft, die viele bereit sind zu zeigen, um sich ihre Auszeit vom Alltag zu ermöglichen. Im Auftrag des Reiseversicherers Allianz Partners führte das Meinungsforschungsinstitut OpinionWay eine umfassende Befragung unter über 9.300 Personen in neun europäischen Ländern durch, um die aktuellen Urlaubsvorhaben, die damit verbundenen finanziellen und logistischen Hürden sowie die individuellen Wünsche der Reisenden zu eruieren. Im Fokus dieser paneuropäischen Untersuchung standen auch die Präferenzen und Pläne der 1.045 befragten Teilnehmer aus Deutschland. Das Ergebnis zeichnet ein klares Bild: Eine deutliche Mehrheit von 66 Prozent der deutschen Befragten plant fest, zwischen dem Beginn des Junis und dem Ende des Septembers 2025 eine Urlaubsreise anzutreten. Dabei präferiert mit 41 Prozent ein substantieller Teil der reiselustigen Bundesbürger einen Aufenthalt im Ausland, um neue Kulturen zu entdecken oder bekannte Sehnsuchtsorte wieder zu besuchen. Ein nicht unerheblicher Anteil von 34 Prozent zieht es jedoch vor, die Schönheiten und vielfältigen Angebote des eigenen Landes zu erkunden und ihren Sommerurlaub lieber in Deutschland zu verbringen. Interessant ist auch der Blick auf die Gruppe derer, die in diesem Sommer keine Reise planen: Von diesen 34 Prozent der Befragten nennt die klare Mehrheit finanzielle Gründe als ausschlaggebend. So geben 52 Prozent an,

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Leichtes Passagierwachstum, aber rote Zahlen bei Aeroflot: Die russische Luftfahrt im Spannungsfeld

Die russischen Fluggesellschaften verzeichneten im April dieses Jahres ein leichtes Wachstum ihrer Passagierzahlen. Nach Angaben der nationalen Luftfahrtbehörde Rosaviatsia wurden insgesamt 8,4 Millionen Passagiere transportiert, was einem Zuwachs von 2,7 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres entspricht. Diese positive Entwicklung auf der Nachfrageseite steht jedoch im Kontrast zu den finanziellen Ergebnissen des Branchenprimus Aeroflot, der für das erste Quartal einen deutlichen Nettoverlust ausweisen musste. Aeroflot meldete für die ersten drei Monate des Jahres einen bereinigten Nettoverlust von 3,4 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 38 Millionen Euro). Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Nettogewinn von mehr als sechs Milliarden Rubel erzielt. Trotz dieses Verlustes konnte Aeroflot seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 190,2 Milliarden Rubel steigern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) reduzierte sich jedoch um 17,4 Prozent auf 49 Milliarden Rubel. Widersprüchliche Signale aus der russischen Luftfahrt Die von Rosaviatsia vermeldeten steigenden Passagierzahlen deuten auf eine anhaltende Nachfrage nach Flugreisen in Russland hin. Der moderate Zuwachs von 2,7 Prozent könnte verschiedene Ursachen haben, darunter eine Stabilisierung des Inlandsverkehrs oder möglicherweise eine begrenzte Wiederaufnahme internationaler Verbindungen zu befreundeten Staaten. Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß sich der russische Luftverkehr seit dem Beginn des Ukraine-Krieges und den darauf folgenden Sanktionen in einem stark veränderten Umfeld bewegt. Westliche Flugzeughersteller liefern keine neuen Maschinen oder Ersatzteile mehr, und der Luftraum vieler westlicher Länder ist für russische Fluggesellschaften gesperrt. Die Finanzzahlen von Aeroflot zeichnen ein differenzierteres Bild. Der gestiegene Umsatz deutet darauf hin, daß das

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ÖBB-Regionalzug (Foto: Jan Gruber).

Wo Reisende bei grenzüberschreitenden Fahrten kräftig sparen können

Die Eisenbahn erfreut sich als Verkehrsmittel für Reisen innerhalb Europas zunehmender Beliebtheit, nicht zuletzt aufgrund des wachsenden Bewußtseins für Reisezeit und Komfort. Allein die Deutsche Bahn (DB) verzeichnete im Jahr 2024 beeindruckende 133,4 Millionen Fahrgäste in ihrem Fernverkehr. Doch für all jene, die das bevorstehende verlängerte Pfingstwochenende für eine grenzüberschreitende Bahnfahrt nutzen möchten, offenbart eine aktuelle, detaillierte Untersuchung des Multi-Währungskonto-Anbieters Wise ein überraschendes Bild der Preisgestaltung. Die Analyse vergleicht akribisch die Ticketpreise der Deutschen Bahn für ausgewählte internationale Verbindungen mit den Tarifen der jeweiligen nationalen Bahngesellschaften der Zielländer – und die Ergebnisse legen nahe, daß Reisende mitunter signifikante Summen einsparen können, indem sie nicht automatisch auf das Angebot der DB zurückgreifen, sondern auch die Offerten der ausländischen Konkurrenz in ihre Überlegungen einbeziehen. In einigen signifikanten Fällen beträgt die potentielle Ersparnis bemerkenswerte 34 Prozent. Die von den Experten bei Wise durchgeführte Untersuchung nahm eine sorgfältige Auswahl populärer europäischer Bahnstrecken ins Visier. Für jede dieser Routen wurden die Kosten für eine Hin- und Rückfahrt über das Pfingstwochenende im Jahr 2025 detailliert analysiert, wobei die konkreten Reisedaten für die Hinfahrt der 6. Juni und für die Rückfahrt der 9. Juni festgelegt wurden. Der methodische Ansatz erlaubte einen direkten Preisvergleich zwischen den Angeboten der Deutschen Bahn und den Tarifen der jeweiligen nationalen Bahngesellschaften der besuchten Länder. Die Resultate dieser vergleichenden Analyse zeigen ein deutliches finanzielles Sparpotential auf bestimmten, stark frequentierten Routen. Süd- und Osteuropa als Sparparadies für clevere Bahnreisende: Italien und Polen als leuchtende Beispiele Ein besonders prägnantes und ins Auge fallendes Beispiel für

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Tuzla lockt Fluggesellschaften mit Subventionen für neue Strecken

Der Tourismusverband des Kantons Tuzla hat eine öffentliche Ausschreibung zur Vergabe von Subventionen an Fluggesellschaften veröffentlicht, die bereit sind, eine Basis am Flughafen Tuzla einzurichten oder neue Flugrouten von dort aufzunehmen. Ziel der Initiative ist es, die Fluganbindung der Stadt zu verbessern und den Tourismus in der Region anzukurbeln. Gesucht werden Fluggesellschaften, die Strecken bedienen, die seit mindestens zwölf Monaten nicht mehr angeflogen wurden. Besonders im Fokus stehen Ziele in Österreich, Deutschland, Frankreich, der Benelux-Region, Schweden sowie andere Destinationen, die für die touristische Entwicklung als strategisch wichtig erachtet werden. Die lokale Regierung hat für das erste Betriebsjahr (2025) Subventionen in Höhe von 615.000 Euro bereitgestellt, die von 2026 bis 2028 auf jährlich eine Million Euro steigen sollen. Fluggesellschaften erhalten sechs Euro pro ankommendem Passagier. Bewerben können sich Fluggesellschaften mit einem gültigen EU-Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC), die Flugzeuge mit mindestens 180 Sitzplätzen betreiben und über ein etabliertes Online-Ticketverkaufssystem verfügen. Interessierte Fluglinien müssen ihre Anträge innerhalb von fünf Tagen nach Veröffentlichung der Ausschreibung elektronisch und innerhalb von fünfzehn Tagen in Papierform einreichen. Diese Ausschreibung wurde bereits an mindestens drei potentiell in Frage kommende Fluggesellschaften per E-Mail versandt. Die Bewertung der Anträge erfolgt anhand der Anzahl der in Tuzla stationierten Flugzeuge, der Anzahl der vorgeschlagenen neuen Strecken und der Geschwindigkeit der Umsetzung.

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Discover Airlines nimmt Nonstopflug München-Bodø auf

Die Fluggesellschaft Discover Airlines hat am 2. Juni 2025 erstmals eine neue Nonstopverbindung zwischen München und Bodø in Norwegen aufgenommen. Die Strecke wird von Juni bis Ende Oktober mit bis zu zwei wöchentlichen Flügen bedient und bietet Reisenden somit eine direkte Anbindung an die Region nördlich des Polarkreises. Die neue Flugverbindung mit einem Airbus A320 findet montags und donnerstags statt. Durch die Einbindung von Discover Airlines in das globale Streckennetz der Lufthansa Group in München und Frankfurt wird die Anreise nach Bodø für Passagiere erleichtert. Bodø, an der Westküste Norwegens gelegen, gilt als idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zur Inselgruppe der Lofoten. Die Reisemonate Juni bis Oktober werden für diese Region aufgrund des milden Klimas und der vielfältigen Natur empfohlen, die sich für Outdoor-Aktivitäten eignet. Zwischen Anfang Juni und Anfang Juli können Besucher dort das Phänomen der Mitternachtssonne erleben. Discover Airlines erweitert ihr Angebot an Destinationen in Nordeuropa kontinuierlich und bedient bereits ganzjährige Strecken nach Kittilä und Evenes sowie eine saisonale Verbindung nach Reykjavík. Für 2025 sind weitere Ziele wie Oulu und Alta geplant.

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Air Baltic und Air India vereinbaren Zusammenarbeit

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic und die indische nationale Fluggesellschaft Air India haben eine neue Kooperation durch eine sogenannte Prorate-Vereinbarung bekanntgegeben. Diese Partnerschaft erlaubt beiden Fluglinien den Verkauf von Anschlußflugtickets, welche Flüge der jeweils anderen Gesellschaft beinhalten, und soll so das Reisen zwischen Lettland, Estland, Litauen und Indien erleichtern. Die getroffene Vereinbarung erweitert das Streckennetz beider Fluggesellschaften und verbessert den Reisekomfort für Passagiere, indem flexiblere und zusammenhängendere Reisewege zwischen den genannten Regionen geschaffen werden. Pauls Cālītis, Interim-CEO und COO von Air Baltic, äußerte sich erfreut über diesen ersten Schritt hin zu Flugverbindungen mit Indien, der beiden Fluggesellschaften und ihren Passagieren Vorteile bringe. Nipun Aggarwal, Chief Commercial Officer von Air India, betonte, die Partnerschaft stärke das erweiterte globale Netzwerk von Air India und biete Reisenden einfachen Zugang zum Baltikum, einer aufstrebenden Tourismusregion. Die Unterzeichnung der Vereinbarung erfolgte im Rahmen der 81. Jahreshauptversammlung der International Air Transport Association (IATA) in Neu-Delhi.

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Köln Bonn Airport erhält Hochspannungsanschluß

Der Köln Bonn Airport verfügt nun erstmals über eine direkte Anbindung an das 110 Kilovolt-Hochspannungsnetz. Dieses Infrastrukturproject ermöglicht eine im Vergleich zum bisherigen Mittelspannungsanschluß dreifach höhere Energiezufuhr und soll eine zukunftssichere sowie leistungsstärkere Stromversorgung gewährleisten. Die neue Anbindung stärkt die Position des Flughafens als bedeutenden Wirthschaftsstandort für Köln und die umliegende Region. Für die Realisierung des Projects verlegte die RheinEnergie ein etwa 7,5 Kilometer langes Hochspannungskabel. Die Westenergie Netzservice GmbH war für die Planung und den Bau der dazugehörigen Umspannanlage verantwortlich, welche zwei 110-kV-Räume und zwei Transformatoren umfaßt. Der spätere Betrieb des Hochspannungsnetzes und des Umspannwerkes wird von der Westnetz GmbH übernommen. Durch die Anbindung an das Hochspannungsnetz ist der Flughafen nun an zwei verschiedene vorgelagerte Umspannwerke angeschlossen, was die Versorgungssicherheit deutlich erhöht. Dies ist angesichts des steigenden Energiebedarfs durch Digitalisierung, Elektromobilität und moderne Flughafentechnik von Bedeutung. Auch die ansässigen Frachtlogistikunternehmen profitieren von der verbesserten und stabileren Energieversorgung. Ein eigens errichtetes Umspannwerk transformiert den Hochspannungsstrom in Mittelspannung und verteilt ihn innerhalb des Flughafengeländes.

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Inlandsurlaub zu Pfingsten in Österreich beliebt

Laut einer aktuellen Erhebung des ÖHV-Urlaubsradars verbringen sechs von zehn Österreichern ihren Pfingsturlaub im Inland. Besonders populär sind dabei die Bundesländer Salzburg, Kärnten und Niederösterreich. Städtetrips, Wellnessaufenthalte und Wanderurlaube erfreuen sich grosser Beliebtheit. Die Umfrage ergab, dass 28 Prozent der Österreicher das lange Pfingstwochenende für eine Reise nutzen. Dabei zieht es die Mehrheit ins eigene Land. Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), kommentierte die Ergebnisse dahingehend, dass die Österreicher die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis der heimischen Hotellerie schätzten. Im Ranking der beliebtesten Bundesländer liegt Salzburg an erster Stelle, gefolgt von Kärnten und Niederösterreich auf dem geteilten zweiten Platz. Salzburg wird für seine Mischung aus Kultur und Natur geschätzt, während Kärnten mit Seen, Bergen und Thermen punktet. Niederösterreich lockt mit seiner Landschaft, Städten und Wellnessangeboten. Bezüglich des Budgets plant ein Zehntel der Reisenden, bis zu 2.000 Euro für den Pfingsturlaub auszugeben. Die ÖHV betont, dass Kurzentschlossene weiterhin gute Chancen auf freie Unterkünfte im ganzen Land hätten.

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„ON AIR“ – Ein Jahr Aviation Podcast mit Peter Malanik

Der von Peter Malanik moderierte Podcast „#ON AIR – der Aviation Podcast“ feiert sein einjähriges Bestehen. Seit seinem Start im Juni 2024 hat sich das Format als Informationsquelle für die Luftfahrtbranche etabliert und behandelt in über 50 Episoden ein breites Themenspektrum von Technik über Wirtschaft bis hin zu gesellschaftlichen Aspekten des Fliegens. In den vergangenen zwölf Monaten kamen zahlreiche Experten zu Wort, darunter Unternehmensführer und Branchenkenner, die Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Luftfahrt gaben. Diskutiert wurden unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit von Fluggesellschaften und Flughäfen, die Rolle der Luftfracht sowie politische und regulatorische Rahmenbedingungen wie das EU-Wettbewerbsrecht und Fluggastrechte. Obwohl der ursprüngliche Text auch Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz erwähnte, liegt der Fokus dieser Meldung gemäß der Anweisung auf anderen Inhalten. So wurden beispielsweise auch Sicherheitsaspekte wie Netzwerksicherheit und Terrorabwehr sowie gesellschaftliche Themen wie Flugangst und die Bedeutung des Tourismus behandelt. Für das kommende Jahr kündigen die Macher an, weiterhin aktuelle Themen aufzugreifen und Fragen der Hörerschaft in Spezialausgaben zu beantworten.

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