2025

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Emirates-Chef zeigt vorsichtigen Optimismus bezüglich Boeings 777X

Am Rande der 81. Jahreshauptversammlung der Airline-Chefs der International Air Transport Association (IATA) in Indien äußerte sich Tim Clark, der Chef der Fluggesellschaft Emirates, vorsichtig optimistisch bezüglich des Langstreckenflugzeugs Boeing 777X der nächsten Generation. Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft hat über 200 Bestellungen für das neueste Flugzeug des US-amerikanischen Herstellers, das sich derzeit im Zertifizierungsprozess vor seiner Inbetriebnahme befindet. Gegenüber Reportern zu Beginn der Hauptversammlung sagte Tim Clark, daß die Erwartungen seiner Fluggesellschaft weiterhin darin bestünden, daß die erste der neuen Maschinen „Anfang 2027“ ausgeliefert werde, was weiteres Wachstum und eine Expansion des Streckennetzes ermöglichen würde. Laut einem Bericht der Zeitung „The National“ könnte Emirates ihr erstes 777X-Großraumflugzeug sogar zwischen dem dritten oder vierten Quartal 2026 und dem ersten Quartal 2027 erhalten, und die Fluggesellschaft erhalte „klarere Signale“ von Boeing bezüglich dieses Lieferplans. „Ich bin ziemlich beeindruckt von der Energie und der Besorgnis, die sie bei der Erledigung dieser Aufgabe zeigen. Deshalb war ich vorsichtig optimistisch, weil sie nicht nur redeten, sondern auch Taten folgen ließen“, sagte Clark Reportern in der indischen Hauptstadt Delhi. In Bezug auf ein kürzliches Treffen zwischen Clark und Boeings Vorstandsvorsitzendem Kelly Ortberg lobte er die Bemühungen seines Gegenübers, den US-amerikanischen Hersteller und dessen Geschicke wiederzubeleben. „Ich sehe ein hohes Maß an Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit, die Aufgabe zu erledigen“, sagte er. Clark fügte hinzu, daß er beabsichtige, Boeing in Seattle im September 2025 zu besuchen, um die Fortschritte bei der 777X und deren Zertifizierungsprogramm zu inspizieren. Langjährige Bestellung und wiederholte Verzögerungen Die erste Bestellung von Emirates

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IATA korrigiert Finanzausblick für Fluggesellschaften 2025 leicht nach unten

Die Internationale Flugtransport-Vereinigung (IATA) hat ihre Prognose für die finanzielle Lage der Fluggesellschaften im Jahr 2025 aktualisiert. Demnach wird nun ein Nettogewinn von 36,0 Milliarden US-Dollar erwartet, was eine Verbesserung gegenüber den 32,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 darstellt, aber leicht unter der vorherigen Schätzung von 36,6 Milliarden US-Dollar vom Dezember 2024 liegt. Trotz dieser leichten Korrektur rechnet die Branche weiterhin mit einer gesteigerten Rentabilität. Die Netto-Gewinnmarge soll sich von 3,4 Prozent im Jahr 2024 auf 3,7 Prozent im Jahr 2025 verbessern. Auch der Return on Invested Capital (ROIC) wird mit 6,7 Prozent leicht über dem Vorjahreswert von 6,6 Prozent erwartet. Die gesamten Einnahmen der Branche sollen mit 979 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand erreichen, blieben aber unter der früheren Prognose von einer Billion US-Dollar. Die Zahl der Fluggäste soll mit 4,99 Milliarden ebenfalls einen Rekordwert erreichen, liegt aber auch hier unter der vorherigen Schätzung. Als positiven Faktor nennt die IATA den gesunkenen Kerosinpreis, der um 13 Prozent niedriger als 2024 und ein Prozent unter der vorherigen Schätzung liege. Trotz globaler wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten, wie Handelsspannungen und einem Rückgang des Konsumentenvertrauens, erwartet die IATA, daß mehr Passagiere und Fracht befördert werden als im Vorjahr. Willie Walsh, Generaldirektor der IATA, betonte die Widerstandsfähigkeit der Fluggesellschaften, wies aber darauf hin, daß die Gewinnmargen mit 3,7 Prozent weiterhin gering seien.

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Expertenforum Luftfahrt 2025 in Linz: Regionale Luftfahrt im Fokus

Die österreichische Luftfahrtindustrie blickt gespannt auf das „Expertenforum Luftfahrt 2025“, das am 12. Juni in Linz stattfinden wird. Unter der Schirmherrschaft des Dachverbandes Aviation Industry Austria (AI Austria) treffen sich namhafte Experten aus Politik, Wirtschaft und Luftfahrt, um zentrale Fragen zur Zukunft der regionalen Luftfahrt zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Verhältnis zwischen Regionalflughäfen und ihren jeweiligen Regionen, insbesondere die Bedeutung internationaler Anbindung für Wirtschaft und Tourismus sowie der Beitrag der Luftfahrt zur regionalen Entwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Standortwettbewerb. Das Forum bietet eine Plattform für intensive Diskussionen und Networking. Auf dem Programm stehen zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „Braucht die Wirtschaft die regionale Luftfahrt?“ und „Wie sind Airports und Airlines regional konkurrenzfähig?“. Zudem erwartet die Teilnehmer eine Reihe von Key-Notes von hochkarätigen Rednern. Unter den angekündigten Sprechern befinden sich Dietmar Prammer, der Bürgermeister der Landeshauptstadt Linz, Norbert Draskovits, der Geschäftsführer des Flughafens Linz, Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und Präsident der Aviation Industry Austria, Robert Machtlinger, CEO von FACC, Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, Thomas Bründl, Geschäftsführer von Starlim-Sterner, Johannes Adensamer vom Generalsekretariat der WKO Bundessparte Transport und Verkehr, Ralph Beisel, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer der OÖ Tourismus GmbH, sowie Martin Gauss, der ehemalige CEO von Air Baltic. Regionale Flughäfen als Tore zur Welt Die Veranstaltung widmet sich der Frage, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, damit Regionalflughäfen auch in Zukunft ihre Funktion als leistungsfähige Verbindungen zur Welt erfüllen können. Dabei wird die Rolle der Flughäfen für die wirtschaftliche Entwicklung

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IATA rechnet mit Verdopplung der Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff, kritisiert aber Kosten

Die Internationale Flugtransport-Vereinigung (IATA) geht davon aus, daß die Produktion von Sustainable Aviation Fuel (SAF) im Jahr 2025 auf zwei Millionen Tonnen (2,5 Milliarden Liter) ansteigen wird. Dies entspräche 0,7 Prozent des gesamten Treibstoffverbrauchs der Fluggesellschaften. Gleichzeitig bemängelt die IATA die hohen Kosten für SAF, die sich in Europa aufgrund von Auflagen sogar verdoppelt hätten. Laut IATA würden die Fluggesellschaften allein für die erwartete Menge an SAF zur Erfüllung europäischer Auflagen im Jahr 2025 voraussichtlich 1,2 Milliarden US-Dollar zu Marktpreisen ausgeben müssen. Hinzu kämen geschätzte 1,7 Milliarden US-Dollar an Compliance-Gebühren, was SAF in Europa fünfmal teurer mache als herkömmliches Kerosin. IATA-Generaldirektor Willie Walsh kritisierte, daß solche Auflagen ohne entsprechende Marktbedingungen die Kosten der Dekarbonisierung unnötig in die Höhe trieben. Um die Entwicklung eines globalen SAF-Marktes zu unterstützen, hat die IATA eine SAF-Registry zur transparenten Nachverfolgung von SAF-Käufen und -verbrauch sowie einen „SAF Matchmaker“ zur Zusammenführung von Angebot und Nachfrage ins Leben gerufen. Die IATA fordert Regierungen auf, effektivere Politik zu gestalten, eine umfassende Energiepolitik zu entwickeln, die SAF einschließt, und den Emissionshandel CORSIA zu stärken. Indien, als drittgrößter Ölverbraucher, setze auf Biokraftstoffe und strebe eine Beimischungsquote von zwei Prozent SAF für internationale Flüge bis 2028 an.

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Alarmierende Wasserverschmutzung im Elsass: PFAS aus Flughafen-Löschschaum bedrohen Trinkwasser

Eine besorgniserregende Kontamination des Grundwassers mit Chemikalien aus Feuerlöschschäumen zwingt Behörden im Elsass zu drastischen Maßnahmen. In elf Gemeinden des Départements Haut-Rhin, die an den Euro-Airport Basel-Mülhausen grenzen, gilt seit dem 5. Mai ein Trinkwasserverbot für besonders gefährdete Personengruppen wie Kleinkinder, Schwangere und Schwerkranke. Die Verunreinigung betrifft sogenannte PFAS, langlebige Chemikalien, die als potenziell krebserregend gelten und nun kostspielige Sanierungsmaßnahmen erforderlich machen. Die Kontamination ist auf den Einsatz von PFAS-haltigen Löschmitteln bei Übungen der Feuerwehr am Euro-Airport Basel-Mülhausen zurückzuführen. Diese Praxis war bisher legal, da nur wenige dieser Stoffe reglementiert sind. PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind extrem stabile und schwer abbaubare Chemikalien, die in zahlreichen industriellen Prozessen und Konsumgütern wie Teflonpfannen, Lebensmittelverpackungen und Textilien Verwendung finden. Ihre Persistenz in der Umwelt und die potenziellen Gesundheitsrisiken, darunter Krebs und Störungen des Hormon- und Immunsystems, sind seit längerem bekannt. Grundwasserbelastung übersteigt Grenzwerte um ein Vielfaches Messungen ergaben laut Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), daß die PFAS-Konzentration im Grundwasser die zulässigen Grenzwerte für Trinkwasser um das bis zu Vierfache übersteigt. Während im direkt angrenzenden Basel kein Trinkwasserverbot verhängt wurde, da die Stadt ihr Trinkwasser hauptsächlich aus dem weniger belasteten Rhein bezieht, sind die Auswirkungen im Elsass gravierend. Die Behörden des Départements Haut-Rhin reagieren mit der schnellstmöglichen Anschaffung von Wasserfiltern und Wasseraufbereitungsanlagen für die betroffenen Region. Die Kosten für diese Maßnahmen werden auf rund 20 Millionen Euro geschätzt. Da externe Finanzierungsmöglichkeiten fehlen, ist ab dem Jahr 2026 eine Erhöhung des Wasserpreises in den betroffenen Gemeinden unausweichlich. Kosten der Sanierung und die Frage nach

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Großprojekt soll Frachtkapazitäten am Flughafen Lüttich massiv ausbauen

Der Flughafen Lüttich (LGG) plant eine umfassende Erweiterung seiner Frachtinfrastruktur mit einem Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro. Das Projekt namens „CargoLand“ soll den Frachtumschlag in allen Bereichen modernisieren und den LGG bis zum Jahr 2040 zu einem der drei größten Frachtflughäfen Europas machen. Derzeit rangiert Lüttich auf Platz fünf in Europa. Das Vorhaben umfasst die Errichtung neuer Logistikflächen auf 90 Hektar, Büroflächen auf 24 Hektar sowie diverse Lagerhallen, darunter ein großes Umschlaglager, ein E-Commerce-Lager und ein Landside-Lager. Zudem sind neue Parkpositionen für Bodenabfertigungsgeräte und ein eigener Wartungshangar für Flugzeuge geplant. Ziel ist es, eine schnelle und reibungslose Frachtabfertigung durch optimierte Infrastruktur und digitale Lösungen zu gewährleisten. Die Betreiber betonen die multimodale Anbindung des Standorts, da viele europäische Wirtschaftszentren innerhalb eines Tages per LKW erreichbar seien. Zukünftig soll die Verknüpfung mit Schiene und Wasserstraße weiter gestärkt werden. Mit dem Projekt „CargoLand“ will der Flughafen Lüttich globale Logistikunternehmen anziehen und seine Position als bedeutendes internationales Frachtdrehkreuz festigen. Interessierte können sich auf der Fachmesse Air Cargo Europe in München näher informieren.

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Sicherheitsmaßnahme in Genf: Flugsicherung reduziert Anflüge um 20 Prozent

Die schweizerische Flugsicherung Skyguide hat am Montag vorsorglich die Anzahl der Anflüge am Flughafen Genf um 20 Prozent reduziert. Diese Maßnahme diene der Sicherheit des Flugbetriebs und sei eine Reaktion auf ein latentes technisches Problem, wie Skyguide mitteilte. Fluggäste müssen sich daher auf mögliche Verspätungen einstellen. Die reduzierten Kapazitäten gelten, bis eine dauerhafte Lösung für das technische Problem gefunden und implementiert werden kann. Eine Sprecherin von Skyguide erklärte, daß die Anflugrate pro Stunde um 20 Prozent gesenkt werde. Die Entscheidung, ob Flüge deswegen annulliert würden, liege jedoch bei den jeweiligen Fluggesellschaften. Wie lange die Einschränkungen in Kraft bleiben werden, war zunächst unklar. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, versicherte die Sprecherin. Wiederholte Systemausfälle in der Flugsicherung Hintergrund der vorsorglichen Maßnahme sind mehrere Fehlfunktionen eines Systems, das den Fluglotsen die Radarbilder zur Verfügung stellt. Skyguide teilte mit, daß es in den vergangenen Monaten bereits zu sieben derartigen Vorfällen gekommen sei. Obwohl die Sicherheit des Luftverkehrs zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen sei, hätten einzelne Arbeitsplätze in der Flugsicherung das Radarbild für wenige Sekunden verloren. Das Problem trat laut Skyguide vor allem am Standort Genf auf. Das Unternehmen kündigte an, in den kommenden Tagen ein Software-Update der betroffenen Systeme durchzuführen, zunächst in Genf und anschließend auch in Zürich. Dieses Update soll die Stabilität des Systems verbessern und weitere Ausfälle verhindern. Auswirkungen auf den Flugbetrieb erwartet Die Reduzierung der Anflugkapazität um 20 Prozent in Genf bedeutet, daß weniger Flugzeuge pro Stunde landen können. Dies wird voraussichtlich zu Verzögerungen im Flugplan führen. Fluggesellschaften, die den Flughafen

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IATA beklagt weiterhin blockierte Fluggesellschaftsgelder

Die Internationale Fluggesellschaftsvereinigung (IATA) hat bekanntgegeben, daß Regierungen weltweit weiterhin beträchtliche Summen an Einnahmen von Fluggesellschaften zurückhalten. Ende April 2025 beliefen sich diese nicht zurückgeführten Gelder auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Obwohl dies eine Verbesserung um 25 Prozent im Vergleich zu den im Oktober 2024 gemeldeten 1,7 Milliarden US-Dollar darstellt, fordert die IATA die betroffenen Staaten nachdrücklich auf, alle Hindernisse für die rechtzeitige Rückführung der Gelder zu beseitigen. Laut der IATA sind zehn Länder für 80 Prozent der blockierten Summe verantwortlich, was 1,03 Milliarden US-Dollar entspricht. An der Spitze dieser Liste steht Mosambik mit 205 Millionen US-Dollar, gefolgt von der XAF-Zone (sechs afrikanische Staaten) mit 191 Millionen US-Dollar und Algerien mit 178 Millionen US-Dollar. Die Region Afrika und der Nahe Osten machen insgesamt 85 Prozent der blockierten Gelder aus. Die IATA betont die Wichtigkeit der rechtzeitigen Rückführung von Einnahmen für die finanzielle Stabilität der Fluggesellschaften, da diese ihre in Dollar ausgewiesenen Ausgaben decken und ihren Betrieb aufrechterhalten müssen. Verzögerungen oder die Verweigerung der Rückführung verstießen gegen bilaterale Abkommen und erhöhten das Wechselkursrisiko. Generaldirektor Willie Walsh wies darauf hin, daß eine zuverlässige Einnahmenrückführung für Fluggesellschaften mit ihren geringen Margen essentiell sei und daß die Blockade die internationale Konnektivität gefährde. Positiv hervorgehoben wurden Pakistan und Bangladesch, die ihren Rückstand deutlich reduzieren konnten, während Bolivien die blockierten Gelder vollständig freigegeben habe.

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Beinahe-Kollision über San Francisco: United Airlines Flugzeug verfehlt Kurs

Nur dem schnellen Handeln der Piloten und der Flugsicherung ist es zu verdanken, daß es Mitte Mai 2025 über dem Himmel von San Francisco nicht zu einer folgenschweren Kollision zweier Flugzeuge von United Airlines kam. Ein Airbus A320 der Gesellschaft, der am Dienstag, dem 13. Mai, auf dem Weg nach Dallas, Texas, war, nahm beim Steigflug eine falsche Abzweigung und geriet so in die exakte Flugbahn einer Canadair CRJ-200 von Skywest, die unter der Marke United Express nach Fresno startete. Daten des automatischen Peilsystems ADS-B zeigten, daß sich die beiden Flugzeuge gefährlich nahe kamen, mit einem vertikalen Abstand von nur etwa 300 Fuß (rund 90 Metern). Glücklicherweise reagierten die Besatzungen beider Maschinen umgehend auf die kritische Situation und leiteten Kursänderungen ein, wodurch sie ihre jeweiligen Zielorte ohne weitere Zwischenfälle erreichen konnten. Skywest-Flug nach Fresno in kritischer Nähe Die Maschine von Skywest, eine Canadair CRJ-200, operierte als Flug UA-5273 im Auftrag von United Express und war auf dem Direktflug vom San Francisco International Airport (SFO) zum Fresno Yosemite International Airport (FAT). Dieser Flug dauert üblicherweise etwa 70 Minuten von Gate zu Gate. Der Flug hatte die Freigabe zum Start von der Startbahn 01L (2332 Meter Länge) erhalten – etwa zur gleichen Zeit wie der Airbus A320 von United. Die Skywest-Maschine befand sich im initialen Steigflug, als die Piloten die Flugsicherung informierten, daß sie aufgrund von anderem Flugverkehr ein Ausweichmanöver fliegen müßten. Skywest ist eine regionale Fluggesellschaft, die im Netzwerk von United Express operiert und weltweit der größte Betreiber der CRJ-200 ist,

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Wiener Donauwalzer auf interstellare Reise geschickt

Ein ungewöhnliches Projekt des WienTourismus, der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Wiener Symphoniker hat den Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss Sohn ins All gesendet. Die elektromagnetische Welle des Musikstücks überholte am heutigen Tage die NASA-Raumsonde Voyager 1. Begleitet wurde die musikalische Botschaft von den Namen über 13.000 Personen aus aller Welt, darunter auch der österreichische Bundespräsident und der Wiener Bürgermeister. Die Aktion mit dem Titel „Waltz into Space“ fand ihren Höhepunkt in einem Konzert der Wiener Symphoniker im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK), bei dem der Donauwalzer unter der Leitung von Petr Popelka erklang. Zeitgleich wurde das Stück von der ESA-Bodenstation in Cebreros, Spanien, als elektromagnetische Welle ins All gesendet. Ein Lichtstrahl vom MAK symbolisierte diese kosmische Nachricht. Die Organisatoren wollten mit dieser Aktion auf das 200jährige Jubiläum von Johann Strauss Sohn aufmerksam machen. Das Konzert wurde an mehreren Orten live übertragen, darunter in Wien, an der ESA-Bodenstation und in Madrid. Musikliebhaber konnten sich im Vorfeld mit sogenannten „SpaceNotes“ verbinden und so symbolisch die Reise des Walzers begleiten. Mehr als 13.000 solcher Noten wurden vergeben. Im Juni plant Wien weitere Veranstaltungen zum Thema Weltraum, darunter das ESA Living Planet Symposium und das Festival „Space in the City“.

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