
Emirates-Chef zeigt vorsichtigen Optimismus bezüglich Boeings 777X
Am Rande der 81. Jahreshauptversammlung der Airline-Chefs der International Air Transport Association (IATA) in Indien äußerte sich Tim Clark, der Chef der Fluggesellschaft Emirates, vorsichtig optimistisch bezüglich des Langstreckenflugzeugs Boeing 777X der nächsten Generation. Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft hat über 200 Bestellungen für das neueste Flugzeug des US-amerikanischen Herstellers, das sich derzeit im Zertifizierungsprozess vor seiner Inbetriebnahme befindet. Gegenüber Reportern zu Beginn der Hauptversammlung sagte Tim Clark, daß die Erwartungen seiner Fluggesellschaft weiterhin darin bestünden, daß die erste der neuen Maschinen „Anfang 2027“ ausgeliefert werde, was weiteres Wachstum und eine Expansion des Streckennetzes ermöglichen würde. Laut einem Bericht der Zeitung „The National“ könnte Emirates ihr erstes 777X-Großraumflugzeug sogar zwischen dem dritten oder vierten Quartal 2026 und dem ersten Quartal 2027 erhalten, und die Fluggesellschaft erhalte „klarere Signale“ von Boeing bezüglich dieses Lieferplans. „Ich bin ziemlich beeindruckt von der Energie und der Besorgnis, die sie bei der Erledigung dieser Aufgabe zeigen. Deshalb war ich vorsichtig optimistisch, weil sie nicht nur redeten, sondern auch Taten folgen ließen“, sagte Clark Reportern in der indischen Hauptstadt Delhi. In Bezug auf ein kürzliches Treffen zwischen Clark und Boeings Vorstandsvorsitzendem Kelly Ortberg lobte er die Bemühungen seines Gegenübers, den US-amerikanischen Hersteller und dessen Geschicke wiederzubeleben. „Ich sehe ein hohes Maß an Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit, die Aufgabe zu erledigen“, sagte er. Clark fügte hinzu, daß er beabsichtige, Boeing in Seattle im September 2025 zu besuchen, um die Fortschritte bei der 777X und deren Zertifizierungsprogramm zu inspizieren. Langjährige Bestellung und wiederholte Verzögerungen Die erste Bestellung von Emirates








