2025

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2025

Flix startet Fernbusnetz in Mexiko

Der europäische Fernbusbetreiber Flix ist wie angekündigt in den mexikanischen Markt eingetreten. Seit dem 27. Mai verbindet das neue Streckennetz sechs Städte in fünf mexikanischen Bundesstaaten: Mexiko-Stadt, Monterrey, Torreon, Santiago de Queretaro, San Luis Potosi und Matehuala. Dies teilte das Unternehmen mit. Für Fahrgäste in Monterrey ergibt sich durch die Anbindung an das nordamerikanische Flix-Tochterunternehmen Greyhound die Möglichkeit, mit einem Umstieg über 1600 Ziele in den USA und Kanada zu erreichen. Für den Betrieb in Mexiko kooperiert der in München ansässige Fernbusspezialist mit drei lokalen Buspartnern. Dieser Markteintritt in Mexiko, dem drittgrößten Busmarkt weltweit, unterstreicht die globale Expansionsstrategie von Flix. Bereits im Februar hatte Flix angekündigt, in diesem Jahr neben Mexiko auch in Peru starten zu wollen. Das Unternehmen ist bereits in Brasilien und Chile aktiv und sieht in Lateinamerika großes Wachstumspotenzial, da dort Busse oft das wichtigste Reisemittel darstellen. Mit dem Start in Mexiko ist Flix nun auf vier Kontinenten in über 40 Ländern vertreten. Zum Markenportfolio gehören neben FlixBus auch FlixTrain, Kamil Koç und Greyhound. Das Geschäftsmodell von Flix basiert auf einer Kombination aus Technologie-Start-up, E-Commerce und klassischem Verkehrsunternehmen. Ziel ist es, auch in Mexiko ein modernes Reiseerlebnis mit der bekannten Technologieplattform und App zu bieten.

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Türkei führt Geldbußen für Passagiere ein, die vor dem Parken des Flugzeugs aufstehen

Fluggäste, die an türkischen Flughäfen landen, müssen sich künftig auf mögliche Geldstrafen einstellen, wenn sie sich zum Aussteigen bereiten, bevor das Flugzeug sicher am Terminal geparkt hat und die Anschnallzeichen erloschen sind. Dies ist der Kern einer neuen Verordnung, die von den türkischen Luftfahrtbehörden erlassen wurde, um die Sicherheit der Passagiere während des gesamten Fluges bis zum Abschalten der Triebwerke am Zielflughafen zu gewährleisten. Laut der Hürriyet Daily News drohen Passagieren in der Türkei, die ihre Sicherheitsgurte lösen, versuchen, auf Gepäckfächer zuzugreifen oder sich im Gang aufhalten, bevor das Flugzeug vollständig zum Stehen gekommen ist, nun Geldbußen gemäß den neuen Bestimmungen der staatlichen Zivilluftfahrtbehörde. Die aktualisierten Regeln, die auch darauf abzielen, den Ausstiegsprozeß für alle reibungsloser und für die Kabinenbesatzung sowie das Flughafenpersonal einfacher zu gestalten, traten Anfang Mai 2025 in Kraft. Die Verordnungen wurden nach Beschwerden von Passagieren und Flugzeugkontrollen erlassen, die laut der türkischen Generaldirektion für Zivilluftfahrt eine wachsende Zahl von Sicherheitsverstößen während des Rollens nach der Landung aufzeigten. „Trotz Durchsagen, die die Passagiere über die Regeln informieren, stehen viele auf, bevor das Flugzeug seine Parkposition erreicht und bevor das Anschnallzeichen ausgeschaltet wird“, kommentierte die Luftfahrtbehörde. „Dieses Verhalten beeinträchtigt die Sicherheit von Passagieren und Gepäck und mißachtet die Zufriedenheit und die Ausstiegspriorität anderer Reisender“, fügte sie hinzu. Regelmäßigen Flugreisenden ist bekannt, daß es zunehmend üblich ist, daß Passagiere aufstehen, auf Gepäckfächer zugreifen oder sich in der Kabine bewegen, kurz nachdem das Flugzeug gelandet ist. Dies führt oft zu chaotischen Szenen, da die Kabinenbesatzung Schwierigkeiten hat, die wachsende Zahl

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IndiGo ernennt Vikram Singh Mehta zum neuen Vorstandsvorsitzenden

Die indische Fluggesellschaft IndiGo hat Vikram Singh Mehta zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Mehta, der bereits seit Mai 2022 dem Vorstand des Unternehmens angehört, tritt die Nachfolge von Venkataramani Sumantran an. Sumantran hatte den Vorsitz vor drei Jahren übernommen, in einer Phase, in der sich der Flugverkehr nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder erholte und ein starkes Wachstum verzeichnete. Sumantran schied nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit als Vorstandsmitglied aus. Vikram Singh Mehta bringt umfangreiche Führungserfahrung in seine neue Rolle ein. Er war zuvor unter anderem Chairman der Shell Gruppe in Indien sowie Geschäftsführer von Shell Markets und Shell Chemicals in Ägypten. Des Weiteren hatte er bedeutende Positionen in Aufsichtsgremien von Unternehmen wie Colgate Palmolive India, Mahindra & Mahindra und Larsen & Toubro inne. Mehta begann seine berufliche Laufbahn beim Indian Administrative Service (IAS) und war später als Executive Chairman von Brookings India sowie als Senior Fellow an der Brookings Institution tätig. Die Ernennung von Mehta zum Vorstandsvorsitzenden erfolgt in einer Phase, in der IndiGo ein deutliches Wachstum verzeichnet und seine Position als größte Fluggesellschaft Indiens weiter festigt. Analysten sehen in der Wahl Mehtas, der über breite wirtschaftliche Expertise verfügt, ein Zeichen für die Ambitionen IndiGos, sein Wachstum nachhaltig zu gestalten und seine Marktposition weiter auszubauen.

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Embraer gründet Tochtergesellschaft in Indien zur Stärkung der Marktpräsenz

Der brasilianische Luft- und Raumfahrt- sowie Rüstungskonzern Embraer hat die Gründung einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft in Indien bekanntgegeben. Der Hauptsitz des neuen Unternehmens wird in AeroCity, Neu-Delhi, angesiedelt sein. Dieser strategische Schritt unterstreicht die langfristige Wachstumsstrategie Embraers in Indien und das Bestreben, die Zusammenarbeit mit der sich schnell entwickelnden indischen Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie zu intensivieren. Die Gründung der indischen Tochtergesellschaft zielt darauf ab, die Interessen Embraers in den Bereichen Verteidigung, kommerzielle Luftfahrt, Geschäftsreiseflugzeuge, Service und Support sowie im aufstrebenden Sektor der urbanen Luftmobilität zu stärken. Embraer plant, sein Team in Indien auszubauen und Kapazitäten aufzubauen, um die vielfältigen Chancen in der indischen Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie zu nutzen. Dies beinhaltet die Schaffung von Teams in verschiedenen Unternehmensfunktionen sowie spezialisierten Abteilungen für Beschaffung, Lieferkette und Ingenieurwesen. Francisco Gomes Neto, Präsident und CEO von Embraer, betonte, daß Indien ein Schlüsselmarkt für Embraer sei und die Expansion das unerschütterliche Engagement des Unternehmens für das Land demonstriere. Embraer freue sich darauf, die Zusammenarbeit mit der indischen Industrie zu vertiefen und mit seiner Expertise und Technologie zum Wachstum des Landes und zur „Make in India“-Initiative beizutragen. Das Unternehmen sieht erhebliche Potentiale in allen genannten Sektoren. Embraer ist bereits mit fast 50 Flugzeugen und elf verschiedenen Flugzeugtypen in Indien präsent, die in der kommerziellen Luftfahrt, der Verteidigung und der Geschäftsfliegerei eingesetzt werden und durch das lokale Service- und Supportnetzwerk von Embraer betreut werden.

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Südkoreanisches Marineflugzeug P-3C Orion bei Übung abgestürzt: Mindestens zwei Besatzungsmitglieder tot

Ein Seefernaufklärungsflugzeug vom Typ P-3C Orion der Marine der Republik Korea ist am 29. Mai 2025 während einer Trainingsübung nahe Pohang in der Provinz Nord-Gyeongsang abgestürzt. Bei dem Unglück kamen mindestens zwei der vier Besatzungsmitglieder ums Leben. Das Flugzeug war um 13:45 Uhr Ortszeit vom Luftwaffenstützpunkt Pohang gestartet und stürzte etwa sieben Minuten später in einen Berghang in der Nähe des Stützpunktes. Rettungskräfte im Einsatz – Schicksal weiterer Besatzungsmitglieder unklar Nach Berichten über dichten Rauch und Feuer wurden umgehend Rettungskräfte zum Absturzort entsandt, darunter 40 Feuerwehrleute und zwei Hubschrauber. Zwei Leichen konnten aus den Trümmern geborgen werden, während der Verbleib der beiden anderen Besatzungsmitglieder zum gegenwärtigen Zeitpunkt unbekannt ist. Die Suchoperationen dauern an. Zivile Opfer wurden nicht gemeldet. Der Absturzort, ein bewaldeter Berghang nahe Sinjeong-ri, war von Rauchschwaden verhüllt. Aufnahmen lokaler Medien zeigten die Folgen des Aufpralls und des anschließenden Brandes. Die Marine der Republik Korea hat eine spezielle Task Force unter der Leitung des Vizechefs der Marineoperationen eingesetzt, um die Situation zu bewältigen und die Ursache des Absturzes zu untersuchen. Vorsorglich wurden alle Trainingsübungen und Flugoperationen mit der gesamten P-3-Flotte bis auf Weiteres ausgesetzt. P-3C Orion seit Jahrzehnten Eckpfeiler der maritimen Überwachung Die Lockheed P-3C Orion ist seit ihrer Indienststellung im Jahr 1995 ein wichtiger Bestandteil der südkoreanischen Fähigkeiten zur maritimen Überwachung und zur U-Boot-Jagd. Das Unglück ereignet sich nur wenige Monate, nachdem die Marine mit der Umstellung auf die Boeing P-8A Poseidon begonnen hat. Das erste dieser neuen Flugzeuge traf im Juni 2024 beim Marinefliegerkommando Pohang ein. Die

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BOC Aviation ordert neun Airbus A320neo-Familienflugzeuge für Gulf Air

Die Flugzeugleasinggesellschaft BOC Aviation hat mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus eine Vereinbarung über den Kauf von insgesamt neun Flugzeugen der A320neo-Familie getroffen. Die Bestellung umfaßt sechs Maschinen des Typs A320neo und drei des Typs A321neo. Die Auslieferung der neuen Flugzeuge, die mit CFM Leap-1A-Triebwerken ausgestattet sein werden, soll ab dem Jahr 2025 erfolgen. Die neun fabrikneuen Flugzeuge werden im Anschluß an ihre Auslieferung langfristig an die Fluggesellschaft Gulf Air aus Bahrain verleast. Dieser Schritt soll die Modernisierung der Flotte von Gulf Air vorantreiben und die geplante Expansion des Streckennetzes der bahrainischen Fluglinie unterstützen. Gulf Air betreibt derzeit eine gemischte Flotte, die sowohl Flugzeuge der Airbus A320-Familie als auch Boeing 787 Dreamliner umfaßt. Die Order von Gulf Air über BOC Aviation unterstreicht die anhaltende Nachfrage nach der treibstoffeffizienten A320neo-Familie, die sich bei vielen Fluggesellschaften weltweit großer Beliebtheit erfreut. Die modernen Flugzeuge ermöglichen es den Airlines, ihre Betriebskosten zu senken und gleichzeitig den Passagieren ein komfortableres Reiseerlebnis zu bieten. Die Zusammenarbeit zwischen BOC Aviation und Gulf Air ist ein weiteres Beispiel für die bedeutende Rolle von Leasinggesellschaften im globalen Luftverkehr.

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Thai Airways wählt Recaro-Sitze für neue A321neo-Flotte

Die Fluggesellschaft Thai Airways hat sich für den Economy-Class-Sitz R3 des deutschen Herstellers Recaro entschieden. Wie Recaro mitteilte, werden insgesamt 32 neue Flugzeuge des Typs Airbus A321neo mit diesem Sitzmodell ausgestattet. Die erste Auslieferung der Sitze ist für das vierte Quartal des laufenden Jahres geplant. Diese Entscheidung festigt die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen Thai Airways und Recaro. Der ausgewählte R3-Sitz, der sich durch sein ergonomisches Leichtbau-Design auszeichnet, soll den Passagieren auf den Kurz- und Mittelstrecken der neuen A321neo-Flotte einen erhöhten Reisekomfort bieten. Die Sitze werden mit individuell gestalteten Bezügen in einem lebhaften Lila-Ton versehen sein. Zudem erhalten die beige-farbenen, sechsfach verstellbaren Kopfstützen das eingeprägte Logo von Thai Airways. Die Produktion der Sitze erfolgt am Recaro-Standort in Polen, wo ein spezialisiertes Team sich um die maßgeschneiderte Rückenlehnen-Stickerei kümmert. Diese Bestellung unterstreicht das Vertrauen von Thai Airways in die Qualität und das Design der Recaro-Produkte. Recaro seinerseits sieht in dieser Partnerschaft einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung seiner Position als führender Hersteller von Flugzeugsitzen. Die Auslieferung der ersten mit den neuen Sitzen ausgestatteten A321neo-Flugzeuge wird mit Spannung erwartet und soll das Reiseerlebnis für die Passagiere von Thai Airways weiter verbessern.

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Boeing erwartet Zulassung der 737 Max 7 und 10 noch in diesem Jahr

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing rechnet weiterhin mit einer Zulassung seiner beiden noch ausstehenden Modelle der 737 Max-Familie, der 737 Max 7 und der 737 Max 10, bis zum Ende des laufenden Jahres 2025. Dies bekräftigte Konzernchef Kelly Ortberg in einem Interview. Die Zulassung dieser beiden Varianten sei eine kurzfristige Priorität für das Unternehmen, da sie für die Kunden und den Auftragsbestand von großer Bedeutung seien. Insbesondere die 737 Max 10, die als direkter Konkurrent zum Verkaufsschlager Airbus A321neo positioniert ist, wird dringend benötigt, um in diesem wichtigen Marktsegment wettbewerbsfähig zu sein. Auch für die Wachstumsstrategie von Fluggesellschaften wie Ryanair spielt die Max 10 eine Schlüsselrolle. Ryanair erwartet laut Finanzvorstand Neil Sorahan die ersten der 150 fest bestellten Max 10 bis zum Sommerflugplan 2027. Nachdem die Produktionsrate der 737 Max zuletzt von der US-Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA gedrosselt worden war, plant Boeing nun, diese im Laufe des Jahres 2025 wieder zu erhöhen. Das Unternehmen hat ein Konzept zum Hochlauf der Produktion entwickelt und will die Rate schrittweise von zunächst 38 auf bis zu 47 Flugzeuge pro Monat steigern, wobei die Marke von 47 Maschinen pro Monat bereits gegen Jahresende erreicht werden soll.

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WestJet vollzieht Integration von Sunwing Airlines und vereinheitlicht Narrowbody-Flotte

Die WestJet Group hat die Integration von Sunwing Airlines erfolgreich abgeschlossen und damit alle Operationen mit Schmalrumpfflugzeugen unter der Marke WestJet zusammengeführt. Dies ist die zweite derartige Konsolidierung innerhalb der kanadischen Gruppe in den letzten zwei Jahren, nachdem bereits im November 2023 die Integration der Billigflugtochter Swoop vollzogen wurde. WestJet betreibt nun alle Strahlflugzeuge unter einem einzigen Air Operator’s Certificate (AOC). Dies umfasst 16 zuvor von Swoop genutzte Flugzeuge, weitere neun Maschinen der ehemaligen Lynx Air, die nach deren Geschäftsaufgabe übernommen wurden, und nun auch die verbliebenen Flugzeuge von Sunwing Airlines. Im nächsten Schritt plant das Unternehmen, die Kabinenausstattung dieser Flugzeuge an den Standard von WestJet anzupassen. Diese Umrüstungsarbeiten sollen voraussichtlich im Laufe des Jahres 2025 abgeschlossen sein. Die nun abgeschlossene Integration von Sunwing Airlines folgt auf die bereits erfolgte Eingliederung von Swoop im November 2023. Diese Konsolidierung der verschiedenen Marken unter dem Dach der WestJet Group zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz zu steigern und den Kunden ein einheitlicheres Produkterlebnis zu bieten. Die Integration von Lynx Air-Flugzeugen nach deren Aus im Frühjahr 2025 ergänzte diesen Prozess. Die Vereinheitlichung der Narrowbody-Flotte unter einem AOC ist ein bedeutender Schritt für die WestJet Group. Es wird erwartet, daß die geplante Kabinenumrüstung zu einem einheitlichen Reiseerlebnis für die Passagiere führen wird, unabhängig davon, mit welchem Flugzeug der zuvor separaten Fluggesellschaften sie reisen. Die Integration von Sunwing, einer Gesellschaft, die sich auf Urlaubsreisen konzentrierte, könnte WestJet auch neue Möglichkeiten im touristischen Segment eröffnen, insbesondere in Verbindung mit dem Reiseveranstalter Sunwing Vacations, der weiterhin als

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Serbien und Russland planen Ausbau der Flugverbindungen trotz EU-Sanktionen

Serbien und Russland arbeiten an einer Erweiterung ihrer Flugverbindungen, wie der serbische Botschafter in Moskau, Momčilo Babić, bestätigte. Trotz der anhaltenden Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland bereiteten die beiden Länder neue Flugstrecken vor, um den Luftverkehr zwischen ihnen weiter zu intensivieren. Serbien hat sich seit dem Jahr 2022 zu einem wichtigen Transitort für russische Reisende entwickelt, was unter anderem auf die visafreie Einreise für Russen, die neutrale Haltung Serbiens gegenüber den Sanktionen und die weiterhin bestehenden Flugverbindungen zurückzuführen ist. Allerdings kann derzeit nur die serbische Fluggesellschaft Air Serbia Direktflüge zwischen Serbien und Russland durchführen, da russische Fluglinien aufgrund der Sanktionen den Luftraum der Nachbarländer nicht überfliegen dürfen. Dies schränkt die Auswahl an Flugverbindungen ein, macht Air Serbia aber zu einem wichtigen Akteur auf dieser Strecke. Die nun geplante Ausweitung der Flugverbindungen deutet darauf hin, daß beide Länder trotz der geopolitischen Lage die Verbindung aufrechterhalten und möglicherweise sogar stärken wollen. Die Entscheidung Serbiens, die Flugverbindungen mit Russland auszubauen, steht im Kontrast zur Politik vieler anderer europäischer Staaten, die ihren Luftraum für russische Flugzeuge gesperrt und Sanktionen gegen russische Fluggesellschaften verhängt haben. Serbien, das selbst kein Mitglied der Europäischen Union ist, verfolgt hier eine eigenständige Linie. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Strecken konkret geplant sind und wann diese aufgenommen werden. Die Intensivierung der Flugverbindungen könnte sowohl dem Reiseverkehr als auch wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Serbien und Russland zugutekommen.

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