2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

2025

Ende der Freigepäck-Ära: Southwest Airlines führt Gebühren für Aufgabegepäck ein

Die US-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines hat ihre langjährige Praxis beendet, wonach Passagiere zwei Gepäckstücke kostenlos aufgeben konnten. Wie das Unternehmen nach vorheriger Ankündigung nun umsetzte, werden seit Dienstag Gebühren für aufgegebenes Gepäck erhoben. Dieser Schritt markiert eine bedeutende Änderung in der Geschäftsstrategie von Southwest, die bisher mit ihrer großzügigen Gepäckregelung warb. Demnach kostet das erste aufgegebene Gepäckstück nun 35 Dollar (etwa 31 Euro), für das zweite Gepäckstück fallen 45 Dollar an. Von diesen Gebühren ausgenommen sind bestimmte Vielfliegerkunden mit den Status „A-List Preferred“ und Passagiere, die den höchsten Premium-Tarif gebucht haben; sie dürfen weiterhin zwei Gepäckstücke kostenfrei aufgeben. Kunden mit dem „A-List“-Status können ein Gepäckstück kostenlos einchecken, ebenso Inhaber von Co-Branding-Kreditkarten. Finanzielle Gründe und Kurswechsel der Airline Southwest Airlines hatte bereits im März angekündigt, die sogenannte „Bags Fly Free“-Regelung zu beenden, um ihre Einnahmen zu steigern. Dieser Schritt erfolgt in einer Zeit, in der die Fluggesellschaft unter Druck steht, ihre finanzielle Leistung zu verbessern und sich an die Gepäckgebühren anderer großer US-Fluggesellschaften anzupassen. Analysten sehen darin eine Reaktion auf den Druck von Investoren, die eine Steigerung der Rentabilität fordern. Gleichzeitig zog Southwest ihre Finanzprognose für das laufende Jahr zurück, was das „Wall Street Journal“ zuerst berichtete. Als Grund nannte die Airline die Unsicherheiten durch den amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt und dessen Auswirkungen auf die Nachfrage. Die Einführung von Gepäckgebühren und die Zurücknahme der Finanzprognose deuten auf eine Phase der strategischen Neuausrichtung bei Southwest Airlines hin. Es bleibt abzuwarten, wie die Kunden auf diese Veränderungen reagieren und ob andere Billigfluggesellschaften ähnliche Schritte in

weiterlesen »

Österreich bleibt Top-Ziel für europäische Bergurlauber im Sommer

Österreich erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit bei europäischen Urlaubern, die einen Sommerurlaub in den Bergen planen. Laut einer aktuellen Sonderauswertung der Österreich Werbung entscheidet sich rund ein Drittel dieser Reisenden für Österreich als Ziel. Dies unterstreicht die Attraktivität der alpinen Landschaft und des vielfältigen Angebots des Landes für Bergurlauber aus ganz Europa. Die Studie analysierte die Reisepläne in zehn europäischen Märkten und ergab, daß Österreich in den meisten dieser Märkte zu den Top-5-Bergdestinationen zählt. Im Inland und in den Niederlanden liegt Österreich sogar auf Platz eins der beliebtesten Ziele für Bergferien. Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, betonte, daß die Nachfrage nach Bergerlebnissen ungebrochen sei und diese Zielgruppe oft jünger, aktiver und naturverbusster als der Durchschnittsgast sei. Zudem reisten viele dieser Urlauber auch in der Vor- und Nachsaison, was für die Entwicklung des Ganzjahrestourismus in Österreich von Bedeutung sei. Auch die österreichischen Seilbahnen spielen eine zentrale Rolle für den touristischen Erfolg, indem sie den Zugang zu alpinen Erlebnissen ermöglichen. Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen, wies darauf hin, daß der Sommertourismus für die Branche immer wichtiger werde und das Angebot der Seilbahnen stetig weiterentwickelt werde, was die Attraktivität Österreichs als Urlaubsland weiter steigere. Kornel Grundner von den „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ hob hervor, daß Naturerlebnisse, Entschleunigung und generationenübergreifende Angebote im Trend lägen und die Bergbahnen längst mehr als nur Transportmittel seien.

weiterlesen »

Hohes Passagieraufkommen am EuroAirport erwartet – Reisende sollen frühzeitig anreisen

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg rechnet an den kommenden Wochenenden zu Auffahrt und Pfingsten mit einem sehr hohen Passagieraufkommen. Reisende werden daher dringend gebeten, frühzeitig, idealerweise mindestens zwei Stunden vor Abflug, am Flughafen einzutreffen. Dies soll helfen, längere Wartezeiten an den Kontrollpunkten bei der Aus- und Einreise zu vermeiden. Der Flughafen empfiehlt Passagieren, sich bereits vor der Anreise über die Einreisebestimmungen der Fluggesellschaft und des Ziellandes zu informieren und gegebenenfalls online einzuchecken, um Zeit zu sparen. Da die Parkplatzkapazitäten begrenzt sind, wird bei Anreise mit dem Auto eine vorherige Reservierung oder die Einplanung von ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche angeraten. Generell wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Um den Ablauf an den Sicherheitskontrollen zu beschleunigen, sollten Reisende sich im Vorfeld informieren, welche Gegenstände ins Hand- und Aufgabegepäck gehören und ihre Reisedokumente bereit halten. Seit Anfang Mai 2025 steht den Passagieren zudem ein erweitertes Gastronomieangebot im öffentlichen Bereich und nach der Sicherheitskontrolle zur Verfügung, das auf den Ergebnissen von Passagierbefragungen basiert und lokale, gesunde sowie Bio-Produkte stärker berücksichtigt.

weiterlesen »

Zwischenfall auf ANA-Flug: Passagier wollte Tür während des Fluges öffnen

Eine Boeing 787-9 der All Nippon Airways (ANA), der am 24. Mai 2025 als Flug 114 von Tokio nach Houston unterwegs war, mußte außerplanmäßig in Seattle-Tacoma International Airport landen, nachdem ein Passagier versucht hatte, während des Fluges eine Ausgangstür zu öffnen. Das Flugzeug landete sicher, wo die Strafverfolgungsbehörden den Passagier in Empfang nahmen. Der betroffene Passagier wurde von Mitreisenden und der Besatzung an Bord zurückgehalten. Die Behörden bestätigten später, daß sich der Mann in einer medizinischen Notlage befand und nach der Ankunft in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Vorfall führte zu einer mehrstündigen Verspätung des Fluges. Passagier mit medizinischer Krise – Zweiter Passagier auffällig Der Vorfall ereignete sich auf ANA Flug 114, der mit einer Boeing 787-9 (Kennzeichen JA934A) durchgeführt wurde, einem täglichen Linienflug vom internationalen Flughafen Tokio-Haneda zum Interkontinentalflughafen Houston. Der Flug befand sich etwa neun Stunden auf seinem zwölfstündigen Flug, als die Besatzung die Umleitung einleitete. Laut Daten von Flightradar24 landete das Flugzeug um 04:31 Uhr in Seattle und blieb bis 06:52 Uhr am Boden. Die Maschine erreichte Houston schließlich um 12:42 Uhr, fast vier Stunden später als geplant. Die Polizei von Seattle teilte den Medien mit, daß der Mann, der versucht hatte, die Ausgangstür während des Fluges zu öffnen, „eine medizinische Krise hatte“ und später ins Krankenhaus gebracht wurde. Es ist unklar, ob er mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen muß. Zusätzlich wurde, wie die BBC berichtete, ein weiterer Passagier wegen „unruly behavior“ (auffälligem Verhalten) aus dem Flugzeug entfernt. Während des unplanmäßigen Stopps wurde der zweite Passagier aufgeregt und

weiterlesen »

SAS vertraut bei A350-Wartung auf Lufthansa Technik Malta

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines System und die Lufthansa Technik AG werden ihre bestehende Zusammenarbeit weiter intensivieren. Ein neu unterzeichneter Mehrjahresvertrag sieht vor, daß SAS ab dem Jahr 2026 die Basiswartung ihrer Airbus A350-Flotte von Lufthansa Technik Malta durchführen lassen wird. Das maltesische Werk der Lufthansa Technik Gruppe ist auf die Überholung von Großraumflugzeugen spezialisiert und soll sein Know-how in die Wartung der Langstreckenflugzeuge von SAS einbringen. SAS hat sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem bereits im Mai 2024 eine ihrer A350-900 planmäßig bei Lufthansa Technik Malta gewartet wurde. Der nun abgeschlossene Vertrag umfasst Zwei-, Vier- und Sechsjahreschecks für die A350-Flotte, die seit 2019 das Flaggschiff der SAS bildet und üblicherweise vom Drehkreuz Kopenhagen Ziele in Nordamerika und Asien anfliegt. Aktuell besteht die A350-Flotte der SAS aus vier Flugzeugen. SAS und Lufthansa Technik verbindet bereits eine langjährige Geschäftsbeziehung, die ein breites Spektrum an Dienstleistungen beinhaltet. Dazu gehören unter anderem ein Programm zur Produktionsinspektion für die A320neo sowie ein umfassender Komponentensupport und Engineering-Leistungen für die gesamte SAS-Flotte. Dieser Komponentensupport wird auch die Versorgung mit Ersatzteilen während der nun vereinbarten A350-Wartungen in Malta erleichtern. Der neue Wartungsvertrag beinhaltet zudem Flexibilität für zusätzliche Leistungen wie Flugzeugmodifikationen während der Standzeiten.

weiterlesen »

Gewerkschaft sieht britische Bahn-Verstaatlichung als Warnsignal vor Privatisierung in Europa

Die Entscheidung Großbritanniens, nach gescheitertem Experiment mit der Bahnprivatisierung zur Verstaatlichung zurückzukehren, wertet die österreichische Verkehrsgewerkschaft Vida als deutliches Warnsignal für alle Befürworter neoliberaler Privatisierungsmodelle im europäischen Bahnverkehr. Der Vorsitzende der Vida, Roman Hebenstreit, kommentierte einen entsprechenden Medienbericht und wies auf die negativen Folgen der Privatisierung in Großbritannien hin, wo in den 1990er-Jahren das Bahnnetz zerschlagen und privatisiert wurde. Laut Hebenstreit führte dies zu einer Unterfinanzierung der Infrastruktur, explodierenden Ticketpreisen, zahlreichen Zugausfällen, sinkenden Löhnen für die Beschäftigten und sicherheitsrelevanten Mängeln, die schwere Unglücke zur Folge hatten. Er bezeichnete die britische Bahnprivatisierung als „wirtschaftliches, sicherheitspolitisches und gesellschaftliches Desaster“. Die nun eingeleitete Wiederverstaatlichung, bei der innerhalb der nächsten zwei Jahre alle Eisenbahnen wieder in staatliche Hand überführt werden sollen, zeige das endgültige Scheitern dieses neoliberalen Experiments. Hebenstreit betonte, daß der öffentliche Bahnverkehr ein gemeinwirtschaftliches Grundbedürfnis darstelle, das nicht den Mechanismen des Marktes überlassen werden dürfe. Der Rückzug des Staates in Großbritannien habe nicht nur soziale Härten verursacht, sondern auch volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet, da private Betreiber immer wieder staatliche Unterstützung benötigten. Angesichts von Stimmen auch in Österreich, die mehr Wettbewerb auf der Schiene fordern, mahnt Hebenstreit, die britischen Erfahrungen als Warnung zu verstehen und die Bahn weiterhin in öffentlicher Hand zu belassen, um Klimaschutz, Mobilitäts- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

weiterlesen »

Flix greift mit Milliardeninvestition in neue Züge die Deutsche Bahn an

Das deutsche Mobilitätsunternehmen Flix, bekannt für seine Fernbusse und die Marke Flixtrain, plant mit dem Kauf von bis zu 65 neuen Hochgeschwindigkeitszügen eine deutliche Ausweitung seines Angebots im Schienenverkehr und will damit das Kerngeschäft der Deutschen Bahn herausfordern. „Wir wollen damit nicht nur beim Zug selbst und unserem digitalen Produkt, sondern auch beim Netz ein Angebot machen, das den Wettbewerb mit den Staatsbahnen keinesfalls scheuen muss“, erklärte Flix-Chef André Schwämmlein gegenüber dem „Handelsblatt“. Das Unternehmen investiert dafür insgesamt 2,4 Milliarden Euro in Züge des spanischen Herstellers Talgo, wobei die Lokomotiven von Siemens geliefert werden sollen. 30 Züge sind bereits fest bestellt, eine Option für 35 weitere besteht. Ein besonderer Fokus von Flix liegt auf dem grenzüberschreitenden Verkehr. „Wir wollen mit dem gleichen Zug ganz bewusst mehrere Länder bedienen können“, so Schwämmlein. Hierfür nehmen Flix und Talgo entsprechende Anpassungen an den Zügen vor, um einen Einsatz in „zahlreichen europäischen Ländern“ zu ermöglichen. Laut Informationen des „Handelsblatts“ erzielt die Bussparte von Flix auf diesen internationalen Strecken die höchsten Gewinne, was die strategische Bedeutung des grenzüberschreitenden Zugverkehrs für das Unternehmen unterstreicht. Finanzierung aus Eigenkapital und Krediten – Deutsche Bahn wartet ebenfalls auf Talgo Flix finanziert den Kauf der Züge aus einer Mischung aus Eigenkapital und Krediten. „Die Finanzierung ist eine Mischung aus Equity, also Eigenkapital, und Krediten. Wir kaufen die Züge ganz regulär. Das ist möglich, wenn man eine Bilanz hat, die stark genug ist“, sagte Schwämmlein. Bisher agierte Flix im Zugverkehr primär als Technologieplattform, während Partner die Züge besaßen und betrieben. Die

weiterlesen »

Österreichs Tourismus unter Druck: Steigende Kosten schmälern Gewinne trotz guter Buchungslage

Trotz einer erfreulichen Buchungslage sehen sich Österreichs Tourismusbetriebe weiterhin mit steigenden Kosten und wirtschaftlichen Unsicherheiten konfrontiert. Dies geht aus dem aktuellen Tourismusbarometer 2025 von Deloitte Österreich und der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) hervor. Die allgemeine Stimmung in der Branche wird als zunehmend pessimistisch bewertet, da die steigende Nachfrage nicht automatisch zu höheren Gewinnen führt. Laut der Umfrage unter mehr als 200 Branchenvertretern bereiten vor allem die sinkende Ertragskraft und die allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten den Betrieben Sorgen. Obwohl viele Unternehmen in den vergangenen Wirtschaftsjahren ein Umsatzwachstum verzeichnen konnten, hat sich die Rentabilität für einen Großteil verschlechtert. Hauptgründe hierfür sind gestiegene Personal-, Energie- und Warenkosten sowie die hohe Abgabenlast. Insbesondere die Lohnerhöhungen der letzten Jahre konnten nicht vollständig an die Gäste weitergegeben werden. Die Aussichten für den kommenden Sommer werden daher eher verhalten eingeschätzt. Vier von zehn befragten Betrieben befürchten sogar eine weitere Verschlechterung ihrer finanziellen Situation. Sowohl Deloitte als auch die ÖHV betonen die Notwendigkeit von Effizienzsteigerungen und strategischer Preisgestaltung seitens der Unternehmen, fordern aber auch von der Politik Rahmenbedingungen, die der Kostenentwicklung entgegenwirken und bürokratische Hürden abbauen. Zudem bereiten die rückläufige Ertragskraft und die wirtschaftliche Unsicherheit den Betrieben bei geplanten Investitionen und der Kreditfinanzierung Schwierigkeiten.

weiterlesen »

Air France nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf, während andere Fluggesellschaften zögern

Air France hat am 27. Mai 2025 den Nonstop-Flugbetrieb zwischen dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG) und dem Ben Gurion Flughafen (TLV) in Tel Aviv, Israel, wieder aufgenommen. Die Wiederaufnahme der Nonstopflüge der französischen Fluggesellschaft nach Israel steht im Kontrast zu anderen europäischen Fluggesellschaften wie British Airways und der Lufthansa Group, die sich angesichts anhaltender Unruhen und des Krieges mit der Hamas, der international stark kritisiert wird, in den letzten Wochen aus dem Land zurückgezogen haben. Während andere Fluggesellschaften den Flugbetrieb nach Tel Aviv unter Berufung auf Sicherheitsbedenken für Passagiere und Besatzung eingestellt haben, wird Air France ihre tägliche Verbindung von Paris nach Tel Aviv mit Boeing 777-200ER Maschinen mit 328 Sitzplätzen wieder aufnehmen. Nach fortlaufenden Gesprächen mit den israelischen Luftfahrtbehörden und einer kontinuierlichen Überwachung der Lage hat Air France entschieden, daß eine Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs auf dieser Strecke sicher genug ist. Kurze Unterbrechung nach Raketeneinschlägen in Flughafennähe Anfang Mai 2025 hatte Air France ihre Flüge zwischen Paris und Tel Aviv aufgrund von Raketeneinschlägen in der Nähe des Ben Gurion Flughafens vorübergehend ausgesetzt. Diese Sicherheitsvorfälle lösten bei den internationalen Fluggesellschaften, die den Flughafen anfliegen, sofort Besorgnis aus und veranlaßten mehrere von ihnen, Flüge vorsorglich vorübergehend einzustellen oder zu reduzieren. Die Rückkehr von Air France nach einer kurzen, vierwöchigen Unterbrechung des Flugbetriebs erfolgt nach einer umfassenden Neubewertung der Sicherheitslage und der Einhaltung aktualisierter Flugsicherheitsprotokolle, wie „Travel and Tour World“ berichtet. Ziel ist es, Reisende hinsichtlich des Sicherheitsansatzes der Fluggesellschaft zu beruhigen. Israel dürfte die Rückkehr von Air France zu seinem

weiterlesen »

Österreicher reisen wieder verstärkt – Italien, Österreich und Kroatien beliebt

Die Reiselust der Österreicher ist zurückgekehrt: Laut dem aktuellen Urlaubsbarometer planen 76 Prozent der Befragten in diesem Sommer eine Reise. Dies stellt den höchsten Wert seit dem Ende der Corona-Pandemie dar. Besonders populär sind dabei Urlaube in Italien, Österreich und Kroatien. Die bevorzugte Reisedauer liegt bei zwei Wochen, das Auto bleibt das meistgenutzte Verkehrsmittel für die Anreise, und das durchschnittliche Reisebudget der Österreicher beträgt 2.584 Euro, womit sie im europäischen Vergleich zu den ausgabefreudigeren Urlaubern zählen. Allerdings trüben Faktoren wie die hohe Inflation, persönliche oder familiäre Gründe sowie der Klimawandel die ungetrübte Vorfreude auf den Urlaub. Auch geopolitische Spannungen beeinflussen die Reisepläne. Bei der Wahl des Urlaubsziels spielen diese genannten Faktoren ebenfalls eine Rolle. Während 60 Prozent der Befragten ihren Sommerurlaub in Europa verbringen möchten, sind Italien, Österreich und Kroatien die Top-Destinationen. Neue Reisetrends wie „Slow Tourism“ und die Nutzung künstlicher Intelligenz bei der Urlaubsplanung gewinnen ebenfalls an Bedeutung, wobei sich aktuell 13 Prozent der Österreicher bei der Urlaubsvorbereitung von KI unterstützen lassen.

weiterlesen »