2025

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2025

Deutsche Flughäfen verlieren im globalen Luftfrachtboom an Boden

Deutschlands Flughäfen verpassen nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) zunehmend die Chancen des globalen Booms in der Luftfracht. Hauptgeschäftsführer Joachim Lang und Fraport-Vorstand Pierre Dominique Prümm bemängeln mangelnde Flexibilität, zu hohe Kosten und eine schleppende Digitalisierung bei den zuständigen Behörden als wesentliche Gründe für diese Entwicklung. Während die weltweite Steigerungsrate im Luftfrachtbereich bei etwa 11,3 Prozent lag, verzeichnete Deutschland im vergangenen Jahr lediglich ein Wachstum von 1,8 Prozent im Ladevolumen. Prognosen deuten darauf hin, daß die Luftfracht in Deutschland in den kommenden Jahren weiter zurückfallen könnte. Ein zentraler Kritikpunkt von Joachim Lang betrifft die unzureichende Vorbereitung des Zolls auf die stetig wachsende Anzahl kleiner E-Commerce-Sendungen, insbesondere aus China. Er äußerte die Erwartung, daß andere Versandhändler die Logistikmethoden chinesischer Unternehmen wie Temu und Shein nachahmen würden, und betonte die Notwendigkeit einer schnellen Digitalisierung der Behörden, in der andere Länder seiner Einschätzung nach schneller voranschreiten. Ökonomische Faktoren und Verlagerung von Frachtströmen entscheidend Pierre Dominique Prümm hob hervor, daß im Frachtgeschäft die ökonomischen Kriterien Zeit und Geld eine noch größere Rolle spielten als im Passagierverkehr. Bereits geringfügige Änderungen könnten erhebliche Verschiebungen bei den Warenströmen bewirken. In den vergangenen Jahren hätten deutsche Flughäfen bereits massiv Geschäft an westeuropäische Konkurrenten wie Luxemburg, Brüssel und Lüttich verloren. Zudem werde deutsche Luftfracht zunehmend über Drehkreuze im Mittleren Osten abgewickelt. Im vergangenen Jahr verlor Frankfurt sogar seine Position als größter europäischer Umschlagplatz für Luftfracht an Istanbul. Dieser Verlust der Spitzenposition unterstreicht die Dringlichkeit der von BDL und Fraport geäußerten Kritik. Forderungen des BDL zur Stärkung des

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Wiener Bar-Gruppe „Kleinod“ eröffnet Sonnendeck am Ring

Die Wiener Gastronomiegruppe „Kleinod“, bekannt für ihre mehrfach ausgezeichneten Bars, erweitert ihr Angebot am „Kleinod am Ring“ um ein großzügiges Sonnendeck. Das neue Areal, gestaltet im eleganten maritimen Design des Yacht-Designers Ben Julian Toth unter Verwendung von 14 Kubikmetern Räuchereiche, bietet 170 Sitzplätze und erstreckt sich entlang der Ringstraße und der Falkestraße. Das Sonnendeck soll mehr als nur ein klassischer Gastgarten sein und lädt mit leichter Sommerküche von Küchenchef Felix Albiez sowie den prämierten Cocktails der „Kleinod“-Crew zum Verweilen ein. Eine Wasserdampfanlage sorgt zusätzlich für Erfrischung an warmen Tagen. Gäste können den Abend mit kulinarischen Angeboten wie „Bio Tafelspitz Nigiri“ oder „Galizischem Oktopus“ beginnen und mit süßen Kreationen wie der „Dekonstruierten Lava Lampe“ ausklingen lassen. Die Cocktailkarte präsentiert sich mit kreativen Eigenkreationen wie dem „Habibi Margarita“ oder dem „Pineapple Negroni“. Das Sonnendeck des „Kleinod am Ring“ ist montags bis donnerstags ab 17 Uhr und freitags sowie samstags bereits ab 12 Uhr geöffnet. Im Anschluß können Gäste in der Tanzbar oder an der Bar im Inneren weiterfeiern. Das „Kleinod Stadtgarten“ bleibt in diesem Sommer aufgrund der Sanierung des Kursalon Hübner geschlossen. Die „Kleinod“-Gruppe, gegründet 2015, betreibt mehrere Bars und legt Wert auf hochwertige Getränke und Gastronomie.

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Gericht erlaubt Delta Fortsetzung wichtiger Klagepunkte gegen CrowdStrike

Ein Richter in den Vereinigten Staaten hat der Fluggesellschaft Delta Air Lines gestattet, mehrere Kernforderungen in ihrer Klage gegen das Cybersicherheitsunternehmen CrowdStrike weiterzuverfolgen. Die Klage resultiert aus einem Software-Update, das im vergangenen Jahr angeblich einen massiven Ausfall in den Systemen von Delta verursacht hat und der Fluggesellschaft nach eigenen Angaben Kosten von mehr als 500 Millionen US-Dollar verursacht haben soll. Mit einer Gerichtsanordnung vom 16. Mai wies Richter Kelly Lee Ellerbe vom Superior Court des Fulton County den Antrag von CrowdStrike auf teilweise Abweisung der Klage von Delta ab. Die Klage wirft dem Cybersicherheitsanbieter unter anderem grobe Fahrlässigkeit, unbefugtes Eindringen in Computersysteme und Betrug vor. Der Fall dreht sich um ein fehlerhaftes Software-Update vom Juli 2024, das laut Delta den Betrieb der Fluggesellschaft lahmlegte und zur Streichung von 7.000 Flügen führte. Delta argumentiert, das Update habe Sicherheitsvorkehrungen umgangen und unautorisierte, ungetestete Programmierung eingeschleust, die zu weit verbreiteten Abstürzen in Systemen führte, die Microsoft Windows betrieben, darunter Flughafenanzeigen und Mitarbeiterarbeitsplätze. Die Klage behauptet, das Update habe „Millionen von Menschen auf der ganzen Welt negativ beeinflußt“. Gericht sieht genügend Gründe für weitere Prüfung der Vorwürfe CrowdStrike räumte zwar Fehler in dem Update ein, argumentierte jedoch, daß Deltas Schadenersatzansprüche nach dem Recht von Georgia unzulässig seien. Das Unternehmen beteuert, im Rahmen einer Abonnementvereinbarung die Genehmigung gehabt zu haben, auf Deltas Systeme zuzugreifen und diese zu aktualisieren. Das Gericht in Atlanta befand jedoch, daß Deltas Vorbringen ausreichend sei, um Ansprüche auf unbefugten und rücksichtslosen Zugriff zu stützen, insbesondere angesichts der Behauptungen, CrowdStrike habe heimlich

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Flughafen Wien baut zentrale Logistikeinrichtung für Terminal-Shops

Der Flughafen Wien errichtet ein neues, zentrales Logistikzentrum, von dem ab 2027 über 100 Shops und Restaurants in den Terminals direkt versorgt werden sollen. Der Spatenstich für das rund 6.000 Quadratmeter große Gebäude nahe des General Aviation Centers fand am 26. Mai 2025 statt. Betrieben wird das Zentrum durch die Vienna Airport Logistics GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Bradford Airport Logistics und der Flughafen Wien AG. Dieses neue Logistikkonzept soll die Anlieferungen in die Terminals bündeln und effizienter gestalten. Durch die direkte Anbindung an das Vorfeld können Waren sicher und pünktlich bis zu den Lagerbereichen der Geschäfte und Gastronomiebetriebe transportiert werden. Im Logistikzentrum werden alle Lieferungen erfasst, sicherheitsgeprüft und für die Weiterleitung in die Terminals vorbereitet. Dies soll die Anzahl der Einzelanlieferungen deutlich reduzieren und die Abläufe für die Betreiber vereinfachen und planbarer machen. Die Inbetriebnahme des Logistikzentrums fällt mit der geplanten Süderweiterung des Terminal 3 im Jahr 2027 zusammen. Durch diese Erweiterung wird das Angebot am Flughafen Wien ohnehin wachsen, mit 30 neuen Shops und Gastronomie-Outlets auf rund 70.000 Quadratmetern. Nach Abschluß der Süderweiterung wird der Flughafen Wien über 100 Geschäfte und Restaurants in seinen Terminals umfassen, deren Versorgung dann zentral über die neue Logistikeinrichtung erfolgt.

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Boeing entgeht Strafverfolgung im 737-Max-Fall durch Vergleich mit US-Justizministerium

Das US-Justizministerium (DOJ) gab am 23. Mai 2025 bekannt, eine Einigung mit dem Flugzeugbauer Boeing erzielt zu haben, wodurch das Unternehmen einer strafrechtlichen Verfolgung im Zusammenhang mit den zwei tödlichen Abstürzen seiner 737 Max-Flugzeuge in den Jahren 2018 und 2019 entgeht. Im Rahmen dieser sogenannten Non-Prosecution Agreement (NPA) räumte Boeing ein, sich verschworen zu haben, um die rechtmäßige Tätigkeit der Aircraft Evaluation Group der Federal Aviation Administration (FAA) zu behindern und zu beeinträchtigen. Die Vereinbarung verpflichtet Boeing zur Zahlung oder Investition von über 1,1 Milliarden US-Dollar. Dies beinhaltet eine kriminelle Geldstrafe von 487,2 Millionen US-Dollar, der gesetzlichen Höchststrafe, die teilweise durch eine bereits gezahlte Strafe von 243,6 Millionen US-Dollar aus einer 2021 getroffenen Deferred Prosecution Agreement (DPA) aufgewogen wird. Zusätzlich wird Boeing 444,5 Millionen US-Dollar in einen Fonds für die Hinterbliebenen der Absturzopfer einzahlen, ergänzend zu den bereits im Rahmen der früheren Vereinbarung zugesagten 500 Millionen US-Dollar. Weitere 455 Millionen US-Dollar sollen in die Verbesserung der Compliance-, Sicherheits- und Qualitätsprogramme von Boeing investiert werden. Gemischte Reaktionen von Familien der Opfer und deren Rechtsvertretern Die Familien der Opfer und deren Rechtsvertreter äußerten gemischte Reaktionen auf diesen Vergleich. Laut Aussagen des DOJ signalisierten die Angehörigen und Anwälte von über 110 Opfern entweder Unterstützung oder keinen Einwand gegen die Vermeidung eines Gerichtsverfahrens. Mehrere andere Familien lehnten die Einigung jedoch entschieden ab und brachten ihre Empörung und Enttäuschung darüber zum Ausdruck, daß Boeing der direkten Verantwortung entgeht. Catherine Berthet, die ihre Tochter beim zweiten Absturz in Äthiopien im Jahr 2019 verlor, zeigte sich „absolut

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Millionen-Zuschuß für angeschlagenen Linzer Flughafen gefordert – Kritik an politischer Einflussnahme

Der Linzer Flughafen sieht sich Medienberichten zufolge mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, die eine millionenschwere Finanzspritze von seinen Eigentümern, der Stadt Linz und dem Land Oberösterreich (jeweils 50 Prozent), erforderlich machen. Ein drastischer Rückgang der Passagierzahlen von einst über 800.000 auf zuletzt nur noch 181.000 Passagiere hat die Situation des Airports prekär werden lassen. Die MFG Oberösterreich übt scharfe Kritik an der politischen Führung des Flughafens. Der Landesparteiobmann Joachim Aigner bemängelt die Besetzung des Aufsichtsrats mit Politikern wie dem Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer sowie den Landesräten Günther Steinkeller (FPÖ) und Markus Achleitner (ÖVP) und fordert eine Entpolitisierung sowie zumindest eine Teilprivatisierung des Flughafens. Auch der Klubobmann der MFG-OÖ, Manuel Krautgartner, unterstützt diese Forderung und betont, daß in solch wichtigen Unternehmen Expertise statt politischer Einflussnahme gefragt sei. Ein weiterer Kritikpunkt der MFG betrifft das Sponsoring von Linzer Sportvereinen durch den Flughafen. Es wird kritisiert, daß der defizitäre Airport sechsstellige Beträge an die Fußballklubs LASK und Blau-Weiß Linz zahle, was laut Joachim Aigner angesichts der finanziellen Lage des Flughafens nicht zu rechtfertigen sei. Die MFG kündigt an, die Entwicklung am Linzer Flughafen weiterhin genau zu beobachten und unbequeme Fragen zu stellen.

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US-Justizministerium beendet Untersuchung von Bombardier-Verkäufen an Garuda Indonesia ohne Anklage

Das Justizministerium der Vereinigten Staaten (DOJ) hat stillschweigend eine Untersuchung gegen Bombardier Aerospace eingestellt. Diese Untersuchung betraf den Verkauf von CRJ1000ER-Flugzeugen an Garuda Indonesia (GA) im früheren Jahrzehnt. In einer am 1. Mai 2025 eingereichten Meldung an der Börse von Toronto gab der Flugzeughersteller bekannt, am 1. April eine Mitteilung des DOJ erhalten zu haben, daß die Untersuchung in dieser Angelegenheit sowie ein separates Geschäft mit Eisenbahnausrüstung in Aserbaidschan abgeschlossen worden sei. Die Garuda-Untersuchung lief seit Anfang 2020. Zwischen 2012 und 2015 erwarb Garuda Indonesia achtzehn CRJ-Flugzeuge im Rahmen eines korrupten Beschaffungsprozesses, der letztendlich dazu führte, daß ein ehemaliger CEO von Garuda und andere vor indonesischen Gerichten angeklagt und verurteilt wurden. Das Fehlverhalten reichte über die Bombardier-Bestellung hinaus und betraf auch Airbus und Rolls-Royce. Keine Anklage gegen Bombardier oder Mitarbeiter Die Börsenmeldung von Bombardier hielt fest: „Gegen das Unternehmen oder seine Direktoren, leitenden Angestellten oder Mitarbeiter wurden keine Anklagen erhoben.“ Bombardier hatte auch eine interne Untersuchung eingeleitet, die offenbar noch andauert. Das Unternehmen reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. In den letzten Monaten haben verschiedene US-Regierungsbehörden mehrere Untersuchungen eingestellt, darunter eine Klage wegen chronischer Verspätungen gegen Southwest Airlines, die vom ehemaligen Verkehrsminister Pete Buttigieg angestoßen worden war. Eine DOJ-Klage gegen Boeing im Zusammenhang mit den Abstürzen der B737 MAX in den Jahren 2018-19 wird voraussichtlich in den kommenden Wochen außergerichtlich beigelegt. Korruption bei Garuda Indonesia führte zu Verurteilungen in Indonesien Die Korruptionsaffäre bei Garuda Indonesia hatte weitreichende Folgen in Indonesien. Mehrere hochrangige Manager, darunter der damalige CEO Emirsyah Satar,

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Alltours baut Präsenz in Griechenland durch neue Hotels und Strukturen aus

Die Alltours Unternehmensgruppe verstärkt ihre Aktivitäten in Griechenland, einem ihrer wichtigsten Reiseziele im Sommer, das aktuell von einem starken Wachstum profitiert. Im Juli 2025 eröffnete die zur Gruppe gehörende Hotelmarke Allsun auf Kreta mit dem Carolina Sun Beach ihr erstes 5-Sterne-Haus. Zuvor startete bereits das umfassend modernisierte 4,5-Sterne-Ferienresort Allsun Malia Beach auf Kreta in die Sommersaison 2025. Damit betreibt Allsun nun vier Hotels in Griechenland. Um die Geschäfte in Griechenland zu bündeln und weiter zu expandieren, wurde das Unternehmen Alltours Greece SA mit Sitz in Heraklion auf Kreta gegründet, unter dessen Dach künftig alle griechischen Allsun Hotels geführt werden. Allsun plant, zur Sommersaison 2026 weitere Hotels auf griechischen Inseln zu eröffnen. Auch im Clubsegment baut Alltours sein Angebot aus. Die Eigenmarke alltoura expandierte auf Kreta mit dem alltoura Club Hotel Mare Blue & Village und auf Rhodos mit dem alltoura Club Hotel Kiotari Miraluna Resort. Neben den Hauptzielen Kreta, Rhodos und Kos bietet Alltours das breiteste Portfolio an kleineren griechischen Inseln an. Für den Sommer 2025 wurde das Programm in Regionen wie Zakynthos, Kefalonia, Lefkada, Naxos, Paros sowie Skiathos und Skopelos erweitert. Auch das Festland rund um Athen, die Peloponnes und die Region um Thessaloniki wurden im Angebot ausgebaut. Diese strategische Expansion unterstreicht die Bedeutung Griechenlands für Alltours.

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United-Flugbegleiterin verklagt Airbus wegen toxischer Kabinendämpfe auf 30 Millionen Dollar

Eine Flugbegleiterin der amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines hat den europäischen Flugzeugbauer Airbus auf 30 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Die Klage steht im Zusammenhang mit einem Vorfall an Bord eines Airbus A319 der Fluggesellschaft, bei dem die Angestellte mutmaßlich giftige Kabinendämpfe einatmete, was bei ihr zu „ernsten und dauerhaften gesundheitlichen Komplikationen“ geführt haben soll. Der Vorfall ereignete sich am 11. April 2023 auf dem United Airlines Flug UA2680 von New York-LaGuardia (LGA) nach Denver International Airport (DEN) in Colorado. Nach der sicheren Landung und dem Parken am Gate in Denver schaltete die Flugbesatzung das Hilfstriebwerk (APU) des Flugzeugs ein, um die Klimaanlage und die elektrischen Systeme während des Aufenthalts am Boden aufrechtzuerhalten – ein Routineverfahren. Starke chemische Gerüche und akute Symptome nach APU-Betrieb Laut der Aussage der Flugbegleiterin, wie von der Reise-Website PYOK berichtet, bemerkte sie fast unmittelbar nach dem Einschalten der APU einen starken chemischen Geruch, der in die Kabine strömte. Sie entwickelte rasch Symptome wie Erstickungsgefühle, Brennen in Augen und auf der Haut sowie starke Übelkeit. Obwohl sie versuchte, ihre Beschwerden durch Ausspülen der Augen mit Wasser zu lindern, hielten die Symptome an, nachdem alle verbliebenen Passagiere das Flugzeug verlassen hatten. Die Erklärung führte weiter aus, daß Notfallkräfte am Denver International Airport die Flugbegleiterin untersuchten und erhöhten Blutdruck sowie erhöhte Kohlenmonoxidwerte bei ihr und einem weiteren Kollegen feststellten, der ebenfalls von den Kabinendämpfen betroffen war. Nach der Verlegung in ein örtliches medizinisches Zentrum zeigte eine Röntgenaufnahme der Brust der Flugbegleiterin Auffälligkeiten in der Lunge, die als „wolkiges“ Muster beschrieben

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Charterflug Klagenfurt – Paros startet in die Sommersaison, jedoch mit verkürzter Laufzeit

Am Flughafen Klagenfurt hob am 24. Mai 2025 der erste Charterflug der Sommersaison zur griechischen Insel Paros ab. Die beliebte Verbindung wird erneut in Kooperation zwischen dem Kärntner Reiseveranstalter Springer Reisen und der Fluggesellschaft Avantiair durchgeführt. Jeden Samstag bringt ein gut gebuchter Flug Urlauber direkt auf die Kykladeninsel, die für ihre pittoresken Orte und Strände bekannt ist. Von Paros aus ist auch die Nachbarinsel Naxos bequem mit einem kurzen Schiffstransfer erreichbar. Allerdings wird die ursprünglich bis September geplante Verbindung nun unerwartet früher eingestellt. Aufgrund fehlender Slot-Kapazitäten am Flughafen Paros kann der Flugverkehr in dieser Sommersaison nur bis zum 19. Juli angeboten werden. Der letzte Abflug ab Klagenfurt findet somit bereits am 12. Juli 2025 statt. Andrea Springer, Geschäftsführerin von Springer Reisen, bedauerte die Verkürzung, betonte aber die Freude, den Gästen trotz allem ein Stück griechisches Lebensgefühl ab Kärnten zu ermöglichen. Sie hob Paros als beliebte Alternative zu Mykonos hervor und bezeichnete Naxos als einen besonderen Ort, zu dem Urlauber gerne zurückkehren. Auch Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Klagenfurt Airports, unterstrich den Wert der Zusammenarbeit mit Springer Reisen und die Attraktivität der Paros-Verbindung für die Region, bedauerte aber ebenfalls die ungeplante Verkürzung der Flugzeit.

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