2025

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2025

London Luton Airport erwartet hohes Passagieraufkommen zur Ferienhalbzeit

Der London Luton Airport rechnet mit einem starken Reiseverkehr während der bevorstehenden Mai-Ferienhalbzeit. Erwartungen zufolge soll die Zahl der Passagiere die Marke von 500.000 übersteigen. Der verkehrsreichste Tag wird voraussichtlich Freitag, der 23. Mai 2025, sein, an dem fast 30.000 Reisende das verlängerte Wochenende für eine Flugreise nutzen werden. Besonders beliebt bei den Reisenden sind sonnige Ziele für Städte- und Strandurlaube. Zu den Top-10-Destinationen gehören Alicante, Faro, Malaga, Palma de Mallorca und Sharm El-Sheikh. Für Städtereisen stehen Amsterdam, Dublin, Paris, Lissabon, Verona und Warschau hoch im Kurs, die neben angenehmem Wetter auch kulturelle Attraktionen bieten. Clare Armstrong, Leiterin der Gästeerfahrung am London Luton Airport, wies auf die besondere Atmosphäre während der Ferienzeiten hin und freute sich über das anhaltend hohe Passagieraufkommen im bisherigen Jahr 2025. Der Flughafen hat in jüngster Zeit in verbesserte Einrichtungen investiert, darunter das Restaurant Sanfords, das als größtes Restaurant innerhalb eines britischen Flughafens gilt und sich großer Beliebtheit erfreut. Zudem wurde LLA im April von Skytrax als bester britischer Flughafen für Billigfluggesellschaften ausgezeichnet und zählt weltweit zu den Top 10 in dieser Kategorie. Diese Auszeichnung basiert auf Kundenfeedback. Der Flughafen erhielt kürzlich auch die BSI Kitemark für Service Excellence, was sein Engagement für eine herausragende Passagiererfahrung unterstreicht.

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Wiener Tourismus verzeichnet deutliches Wachstum im April – Nächtigungsrekord erreicht

Der Wiener Tourismus erlebt weiterhin einen Aufwärtstrend. Im April 2025 wurde mit rund 1,8 Millionen Nächtigungen ein bemerkenswertes Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet. Dieser Zuwachs ist zum Teil auf das spätere Osterfest in diesem Jahr zurückzuführen. Seit Beginn des Jahres wurden in der Bundeshauptstadt bereits rund 5,4 Millionen Gästenächtigungen gezählt, was einem Anstieg von neun Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Auch der Umsatz der Beherbergungsbetriebe zeigt eine positive Entwicklung. Starker April dank späterem Osterfest – Zuwächse bei wichtigen Herkunftsmärkten Der April schloss konkret mit 1.775.000 Übernachtungen ab und übertraf damit den Wert von 2024 deutlich. Betrachtet man die Top-10-Märkte nach Herkunft der Gäste im bisherigen Jahresverlauf, so liegt Österreich mit 301.000 Nächtigungen (+3% im April) weiterhin an erster Stelle, gefolgt von Deutschland mit 367.000 Übernachtungen (+19% im April). Deutliche Zuwächse gab es auch bei Gästen aus den Vereinigten Staaten (+32% im April) und Spanien (+33% im April). Rückläufig war hingegen die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus Polen (-7% im April). Die Ukraine verzeichnete mit einem Plus von 43 Prozent im April den stärksten Zuwachs unter den Top-10-Märkten. Umsatz der Beherbergungsbetriebe steigt ebenfalls – Bettenauslastung nimmt zu Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe belief sich im März auf 87,2 Millionen Euro, was einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem März 2024 entspricht. Im bisherigen Jahresverlauf (Jänner bis März) wurde ein Umsatz von rund 226 Millionen Euro erwirtschaftet, ein Zuwachs von sieben Prozent. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer lag im April bei rund 77 Prozent (April

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El Al verzeichnet Umsatz- und Gewinnwachstum im ersten Quartal 2025

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat im ersten Quartal des Jahres 2025 sowohl ihren Umsatz als auch ihren Reingewinn gesteigert. Die Einnahmen beliefen sich auf rund 774 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von etwa fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Der Reingewinn stieg sogar um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 96 Millionen US-Dollar. Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen sowie Restrukturierungs- und Mietkosten (EBITDAR) verbesserte sich um neun Prozent auf circa 213 Millionen US-Dollar. Diese positive Entwicklung erfolgte trotz einer schrittweisen Wiederaufnahme des Betriebs ausländischer Fluggesellschaften am Ben-Gurion-Flughafen, was zu einem Rückgang des Marktanteils von El Al von 62 auf 44 Prozent führte. Das Passagieraufkommen am Flughafen stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um rund 63 Prozent, liegt aber weiterhin unter dem Niveau normaler Zeiten. El Al-CEO Dina Ben Tal Ganancia betonte, daß das Unternehmen auf die gestiegene Nachfrage reagiert und kommerzielle sowie operative Anpassungen vornimmt, um das Flugangebot zu erhöhen. Finanzvorstand Yankele (Yaakov) Shachar hob hervor, daß die hohe Auslastung der Flüge von 94,3 Prozent und eine Steigerung der angebotenen Sitzplatzkilometer durch Wet-Leasing zu dem Umsatzwachstum beigetragen hätten. Zudem wirkten sich gestiegene Finanzierungserträge und gesunkene Kerosinpreise positiv auf die Kostenstruktur aus. El Al konnte im ersten Quartal auch sein Eigenkapital deutlich steigern und verzeichnete einen Zuwachs bei den Mitgliedern des Vielfliegerprogramms sowie bei den Kreditkarteninhabern. Das Unternehmen plant zudem die Modernisierung seiner Flotte, einschließlich der Inbetriebnahme eines weiteren Dreamliners und der Umrüstung einer Boeing 777.

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Ermittlungen gegen Lieferanten und Einkaufsmanager von TAP Air Portugal wegen Betrugs mit Flugzeugteilen

Die portugiesische Justiz ermittelt gegen mehrere Personen wegen des dringenden Verdachts, gebrauchte Flugzeugteile als fabrikneu deklariert und an die Fluggesellschaft TAP Air Portugal geliefert zu haben. Im Zuge der seit 2023 laufenden Untersuchungen wurden am Mittwoch von der Sonderkommission „Blindflug“ zehn Objekte in ganz Portugal durchsucht und Haftbefehle vollstreckt. Drei Verdächtige befinden sich in Untersuchungshaft, darunter ein Einkaufsmanager der staatlichen Fluglinie. Vorwürfe der Gefährdung der Flugsicherheit und Korruption Die Vorwürfe gegen die drei Festgenommenen wiegen schwer und umfassen Gefährdung der Flugsicherheit, bandenmäßigen Betrug, Urkundenfälschung, Korruption und Steuerstraftaten. Die mutmaßliche Gruppe, zu der auch der Einkaufsmanager von TAP Air Portugal gehören soll, wird beschuldigt, minderwertige Triebwerksteile mit gefälschten Dokumenten an die Fluggesellschaft geliefert zu haben. Aufgeflogen war die Angelegenheit im Jahr 2023, als Techniker von TAP Air Portugal bei der Wartung von Triebwerken auf Ersatzteile stießen, die sichtbare Gebrauchsspuren aufwiesen, obwohl sie als Neuware deklariert waren. Dies weckte den Verdacht und führte schließlich zur Einleitung der Ermittlungen. Verbindungen zu früheren Fälschungsfällen in der Luftfahrtbranche? Es ist derzeit noch unklar, ob auch tatsächlich gefälschte Ersatzteile geliefert wurden. Im Jahr 2023 hatte die Aufdeckung eines Netzwerks um den britischen Teilehändler AOG Aviation für Aufsehen gesorgt. Dieses Netzwerk hatte gefälschte Teile für CFM-Triebwerke in Umlauf gebracht und somit die Sicherheit von Flugzeugen potenziell gefährdet. Es ist denkbar, daß die aktuellen Ermittlungen in Portugal auch mögliche Verbindungen zu solchen oder ähnlichen Fällen untersuchen. TAP Air Portugal selbst hatte den Vorfall zur Anzeige gebracht und kooperiert mit den portugiesischen Behörden. Gegenüber der Presse gab die Fluggesellschaft

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Deutscher Luftverkehr zieht im April 2025 deutlich an

Die deutschen Flughäfen verzeichneten im April dieses Jahres ein deutliches Wachstum des Passagieraufkommens. Insgesamt wurden 18,59 Millionen an- und abfliegende Passagiere gezählt, was einem Zuwachs von rund 3,3 Millionen im Vergleich zum Vormonat März entspricht. Im Vergleich zum April des Vorjahres stieg das Passagieraufkommen um 6,8 Prozent. Das Niveau des Vorkrisenjahres 2019 wurde damit zu 87,7 Prozent wieder erreicht. Diese Entwicklung ist unter anderem auf den Beginn des Sommerflugplans der Fluggesellschaften und die fast vollständig in den April fallenden Osterferien zurückzuführen. Besonders stark war die Nachfrage im internationalen Flugverkehr. Im Europaverkehr stieg die Zahl der Passagiere im Vergleich zum März um knapp 29 Prozent auf 12,86 Millionen. Die Erholungsrate im Vergleich zu 2019 erreichte hier 95,9 Prozent. Auch die Nachfrage auf Interkontinentalstrecken wuchs deutlich. Im innerdeutschen Verkehr hingegen zeigte sich ein anderes Bild: Hier stieg die Passagierzahl im Vergleich zum Vormonat zwar leicht an, lag aber um 1,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres und erreichte nur etwa die Hälfte des Niveaus von April 2019. Betrachtet man den Zeitraum von Januar bis April 2025, so wurden an den deutschen Flughäfen insgesamt 58,87 Millionen Passagiere gezählt, ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Flughafenverband ADV wies darauf hin, daß die Nachfrage nach Flugreisen trotz höherer Ticketpreise hoch sei, Deutschland im internationalen Vergleich aber weiterhin eine niedrigere Erholungsrate aufweise. Hohe Standortkosten würden ein stärkeres Engagement europäischer Fluggesellschaften in Deutschland verhindern. Im Frachtverkehr betrug das Aufkommen im April 395.784 Tonnen, ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr.

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Russland plant deutliche Kürzung der Mittel für zivile Flugzeugprogramme

Russland beabsichtigt, die für seine zivilen Flugzeugprogramme vorgesehenen Mittel um fast ein Viertel zu reduzieren. Dies geht aus Berichten russischer Medien hervor. Entsprechende Änderungen des Föderalen Budgets, sollten sie genehmigt werden, würden die Subventionen für den Erwerb und die Wartung von in Rußland hergestellten Flugzeugen und Hubschraubern von 101,2 Milliarden Rubel (etwa 1 Milliarde US-Dollar) auf 78,8 Milliarden Rubel (etwa 788 Millionen US-Dollar) senken, was einem Rückgang von 22 Prozent entspricht. Es wird erwartet, daß Flugzeugleasinggesellschaften und Fluglinien zu den ersten gehören werden, die von diesen Budgetkürzungen betroffen sein werden. Allerdings haben Branchenkenner, die von der russischen Wirtschaftszeitung „Kommersant“ zitiert werden, die Auswirkungen dieser Maßnahme auf die Industrie heruntergespielt. Sie argumentieren, daß russische Flugzeugprogramme, insbesondere das Mittelstreckenflugzeug MC-21, ohnehin hinter dem Zeitplan zurückliegen. Daher würden kurzfristig praktisch keine Flugzeuge von den Kürzungen betroffen sein. Rostec hält an Lieferplänen für MC-21 und SJ-100 fest Der staatliche Luft- und Raumfahrt- sowie Rüstungskonzern Rostec, der sowohl den MC-21 als auch den SJ-100 (die modernisierte Version des Regionaljets Superjet) produziert, bekräftigte, daß er an seinen Plänen festhält, mit den Auslieferungen beider Flugzeugtypen bis zum Jahr 2026 zu beginnen. Eine andere Frage ist jedoch, wie sich dies auf die Investitionsentscheidungen von Leasinggesellschaften auswirken wird, die längere Zeiträume berücksichtigen müssen. Zu den Zielen dieser Kürzungen gehören auch Subventionen, die es Leasinggesellschaften ermöglichten, die Zinskosten für Kredite zur Finanzierung von Flugzeugkäufen zu senken. Im gegenwärtigen Umfeld hoher Zinssätze in Rußland könnten die Auswirkungen auf die Branche durchaus bedeutend sein. Die nun geplanten Budgeteinschnitte im zivilen Luftfahrtsektor erfolgen

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Easyjet erwartet Gewinnwachstum trotz Halbjahresverlust

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet rechnet für das Geschäftsjahr 2025 mit einem attraktiven Gewinnwachstum. Dies gab das Unternehmen im Rahmen der Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das erste Geschäftshalbjahr bekannt. Trotz eines Vorsteuerverlusts von 394 Millionen Pfund, der im Rahmen der Markterwartungen lag, zeigt sich Easyjet optimistisch für den weiteren Jahresverlauf. Eine leichte Verbesserung des Winterergebnisses im Vergleich zum Vorjahr sowie eine positive Nachfrageprognose für den Sommer, gestützt durch ein begrenzteres Kapazitätswachstum in der zweiten Jahreshälfte, sollen hierzu beitragen. Belastend auf das Ergebnis des ersten Halbjahres wirkte sich die kalendarische Verschiebung des Osterfests aus, die einen negativen Effekt von rund 50 Millionen Pfund hatte. Bereinigt um diesen Effekt und andere Sondereinflüsse, verzeichnete Easyjet eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die angebotene Sitzplatzkapazität stieg im Jahresvergleich um zwölf Prozent. Während der Umsatz pro Sitzplatzkilometer sank, konnte Easyjet holidays einen Gewinnanstieg verzeichnen. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Easyjet ein Kapazitätswachstum von etwa acht Prozent. Die aktuellen Buchungszahlen stützen die Erwartung, daß die Leistung die Konsensprognosen für das Gesamtjahr erreichen wird. Die Vorausbuchungen für das dritte und vierte Quartal liegen über dem Niveau des Vorjahres. Unternehmenschef Kenton Jarvis betonte die anhaltend starke Nachfrage nach Easyjet-Flügen und Pauschalreisen und zeigte sich zuversichtlich, einen weiteren Rekordsommer zu liefern und dem Ziel eines jährlichen Vorsteuergewinns von über einer Milliarde Pfund näher zu kommen.

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Eurowings-Airbus streift Landebahn bei Durchstartmanöver in Paderborn

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Eurowings Europe hat am heutigen Freitag bei einem abgebrochenen Landeanflug auf den Flughafen Paderborn/Lippstadt kurz die Landebahn berührt. Wie aus ersten Informationen hervorgeht, setzte das Heck des Flugzeugs während des Durchstartmanövers auf. Der Flug EW 6838 kam aus Palma de Mallorca. Nach einem zweiten Anflug landete die Maschine mit dem Kennzeichen 9H-EUT sicher in Paderborn. Durchsacken im Endanflug führte zu Durchstarten Nach Aussagen von Passagieren soll die A320 im Endanflug auf Paderborn zunächst durchgesackt sein, woraufhin die Piloten entschieden, den Landevorgang abzubrechen und durchzustarten. Bei diesem Manöver, das darauf abzielt, in einer sicheren Höhe erneut Anlauf zur Landung zu nehmen, kam es dann zur Berührung der Landebahn mit dem Heck des Flugzeugs, einem sogenannten Tailstrike. Ein Tailstrike kann entstehen, wenn der Anstellwinkel des Flugzeugs beim Start oder der Landung zu groß wird, wodurch das Heck des Rumpfes die Piste berührt. Dies kann verschiedene Ursachen haben, darunter falsche Trimmungseinstellungen, zu frühes oder zu starkes Rotieren beim Start oder eben eine ungewöhnliche Fluglage während der Landung. Obwohl moderne Flugzeuge über einen Hecksporn oder Sensoren verfügen können, um Tailstrikes zu verhindern oder den Kontakt zu minimieren, können solche Ereignisse dennoch vorkommen. Sichere Landung beim zweiten Versuch Nach dem Durchstartmanöver führte die Besatzung einen zweiten Anflug auf Paderborn durch, der diesmal ohne weitere Zwischenfälle verlief. Der Airbus A320 landete sicher auf dem Flughafen. Ob es bei der Berührung der Landebahn zu Schäden am Flugzeug gekommen ist, war zunächst nicht bekannt. In solchen Fällen werden Flugzeuge üblicherweise einer eingehenden Inspektion

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Swiss erweitert Menüvorwahl für Business Class Passagiere ab Genf

Die Swiss International Air Lines (Swiss) dehnt ihren bekannten „Pre-Select“-Service, der es Passagieren erlaubt, vorab ihre Mahlzeiten zu wählen, nun auch auf Business Class Reisende aus, die von Genf abfliegen. Wie die Fluggesellschaft mitteilte, können diese Fluggäste bis zu 24 Stunden vor Abflug ihr bevorzugtes Hauptgericht aus einer Auswahl von sechs warmen Speisen auswählen. Dieses Angebot gilt für Flüge, die nach 10 Uhr morgens starten. Die Menüauswahl umfasst dabei auch zwei besondere Kreationen: ein Fischgericht, das von der „Swiss Taste of Switzerland“-Reihe inspiriert ist, welche üblicherweise nur auf Langstreckenflügen angeboten wird, sowie das traditionelle Zürcher Kalbsgeschnetzelte mit Rösti, ein Klassiker der Schweizer Küche. Die übrigen vier Optionen bestehen aus zwei vegetarischen und zwei weiteren fleischhaltigen Gerichten. Durch die „Pre-Select“-Funktion erhalten die Passagiere somit eine erweiterte Menüauswahl, die wie gewohnt durch Salat, Käse und Dessert ergänzt wird. Dieses kostenfreie Angebot soll den Reisenden nicht nur ermöglichen, ihr kulinarisches Erlebnis an Bord individueller zu gestalten, sondern trägt laut Swiss auch zu einer nachhaltigeren Bewirtschaftung von Ressourcen bei. Durch die optimierte Planbarkeit der Mahlzeiten könne die unnötige Entsorgung von Lebensmitteln reduziert und somit Abfall vermieden werden. Die Vorbestellung der „Pre-Select“-Gerichte ist ab sechs Wochen bis zu 24 Stunden vor dem Abflug online über die Website von Swiss möglich. Für Flüge, die vor 10 Uhr morgens starten, bleibt das bisherige Verpflegungsangebot bestehen.

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Vereinigtes Königreich übergibt Souveränität über Chagos-Archipel an Mauritius

Nach jahrelangen Verhandlungen haben das Vereinigte Königreich und Mauritius am 22. Mai 2025 ein Abkommen geschlossen, welches die Souveränität über den Chagos-Archipel an Mauritius überträgt. Gleichzeitig wird durch die Vereinbarung der Fortbestand der strategisch bedeutenden britisch-amerikanischen Militärbasis auf Diego Garcia für mindestens die kommenden 99 Jahre gesichert. Gemäß den Bedingungen des Vertrages erlangt Mauritius die Souveränität über den gesamten Chagos-Archipel, einschließlich Diego Garcia. Das Vereinigte Königreich behält jedoch die volle operative Kontrolle über Diego Garcia durch einen 99-jährigen Pachtvertrag mit einer Option auf eine Verlängerung um weitere 40 Jahre. Für die Nutzung der Insel wird das Vereinigte Königreich Mauritius jährlich 101 Millionen Pfund zahlen, was über die gesamte Pachtdauer eine Summe von 3,4 Milliarden Pfund ergibt. Diego Garcia – Ein strategischer Pfeiler der Verteidigung Die Basis auf Diego Garcia ist seit über fünf Jahrzehnten ein Eckpfeiler der britischen und amerikanischen Verteidigungsstrategie. Sie bietet entscheidende Unterstützung für Operationen im gesamten Nahen Osten, Ostafrika und Südasien. Zu ihren Kapazitäten gehören ein Tiefseehafen, ein Flugfeld sowie fortschrittliche Kommunikations- und Überwachungssysteme, die maßgeblich an der Terrorismusbekämpfung und der Informationsbeschaffung beteiligt waren. Das Abkommen beinhaltet Vorkehrungen, um eine fremde militärische Präsenz auf den äußeren Inseln des Archipels zu verhindern. So wird eine 24 Seemeilen breite Pufferzone um Diego Garcia eingerichtet, um den Betrieb der Basis zu schützen. Darüber hinaus wird ein strenger gemeinsamer Entscheidungsfindungsprozeß alle Aktivitäten auf den übrigen Inseln regeln, um sicherzustellen, daß diese den Betrieb der Basis nicht beeinträchtigen. Der britische Verteidigungsminister John Healey betonte die zunehmende Bedeutung der Militärbasis auf Diego Garcia

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