2025

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2025

DDSG Blue Danube: 195 Jahre Tradition und Wachstum auf der Donau

Das Jahr 2024 markiert ein herausragendes Kapitel in der Geschichte der DDSG Blue Danube. Mit der Feier ihres 195-jährigen Bestehens, der Aufnahme zweier neuer Schiffe und einem Wachstumskurs festigt die traditionsreiche Reederei ihre Schlüsselrolle in der österreichischen Binnenschifffahrt. Die Erweiterung der Flotte durch die Übernahme der MS Austria und MS Vienna von der niederösterreichischen Brandner Schifffahrt stärkt insbesondere die touristische Infrastruktur in der UNESCO-Welterberegion Wachau. Die DDSG Blue Danube blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1829 reicht, als die Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gegründet wurde. Seit ihrer Neugründung 1995 als Joint Venture zwischen Wien Holding und Verkehrsbüro entwickelte sich die Reederei zu einem führenden Anbieter für touristische Fahrten auf der Donau. Heute betreibt das Unternehmen eine Flotte von neun Schiffen, die jährlich mehr als 400.000 Passagiere befördern. Mit der Aufnahme der MS Austria und MS Vienna konnte die Kapazität insbesondere in der Wachau deutlich erhöht werden. Die Wachau, bekannt für ihre malerischen Landschaften und historischen Sehenswürdigkeiten, erlebte im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 46 Prozent bei den Passagierzahlen. Insgesamt 129.024 Gäste nutzten die Gelegenheit, diese Region vom Wasser aus zu erleben. Herausforderungen und Erfolge im Jubiläumsjahr 2024 war jedoch nicht frei von Herausforderungen. Das Jahrhunderthochwasser beeinträchtigte den Betrieb der Reederei erheblich. Über mehrere Wochen waren sowohl die Donau als auch der Donaukanal in Wien zeitweise unbefahrbar. Dennoch konnte die DDSG Blue Danube durch flexible Lösungen, wie die Einrichtung eines Bedarfshalts in Aggsbach-Dorf, ihre Position als starker Partner der Region behaupten. Zusätzlich zeigte das Unternehmen Stärke im Chartergeschäft, das um

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Altezza Travel eröffnet Reisesaison 2025 mit umfassendem Angebot in Tansania

Altezza Travel, ausgezeichnet mit dem World Travel Award 2024 als führender Reiseveranstalter in Tansania, startet in die neue Reisesaison. Das Unternehmen erwartet, 2025 über 6000 Bergsteiger auf den Gipfel des Kilimandscharo zu führen, einem UNESCO-Weltnaturerbe und beliebtem Ziel für Abenteurer. Neben Trekking-Touren bietet Altezza auch Safaris und Stranderlebnisse, um Reisenden die Vielseitigkeit Tansanias nahezubringen. Im Vorfeld der Saison hat Altezza seine Infrastruktur erweitert. Neue Zelte für bessere Bedingungen in hohen Lagen und zusätzliche Toyota Land Cruiser für Safaris wurden eingeführt. Die Fahrzeuge sind mit Annehmlichkeiten wie WLAN und Kühlschränken ausgestattet. Auch die Qualifikation der Berg-Guides wurde durch internationale Zertifizierungen verstärkt. Tansania bietet neben dem Kilimandscharo weitere Attraktionen, darunter die Serengeti, den Ngorongoro-Krater und weniger bekannte Parks wie Mkomazi. Für exklusive Erlebnisse stehen Reisen zu den Inseln Mafia und Pemba bereit, die für ihre unberührten Strände und erstklassigen Tauchmöglichkeiten bekannt sind. Altezza Travel unterstreicht sein Engagement für Sicherheit und Servicequalität, um Reisenden unvergessliche Erlebnisse zu bieten. Die Kombination aus Abenteuer, Tierwelt und Entspannung macht Tansania auch 2025 zu einem der Top-Reiseziele in Ostafrika.

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Flughafen Wien: Zoll stellt 5.000 gefälschte Markenartikel sicher

Mitte November gelang den Zöllnern und Zöllnerinnen am Flughafen Wien ein bedeutender Schlag gegen Produktpiraterie. Im Rahmen einer Schwerpunktaktion im Cargobereich des Zolllagers wurden in vier Sendungen aus Thailand insgesamt 5.121 gefälschte Markenprodukte entdeckt und beschlagnahmt. Der Fund unterstreicht einmal mehr die Bedeutung konsequenter Zollkontrollen im internationalen Warenverkehr. Die sichergestellten Waren umfassten eine breite Palette an gefälschten Artikeln, die namhaften Marken nachempfunden waren. Darunter befanden sich 1.402 Paar Schuhe, 1.279 Taschen und Rücksäcke, 415 Sporthemden, 378 Kappen, 193 Jacken, 318 Schmuckstücke, 115 Gürtel, 318 Trainingsanzüge sowie 342 Stück Verpackungsmaterial. Nach den bisherigen Ermittlungen sollten die gefälschten Produkte über Österreich nach Großbritannien und die Niederlande weitertransportiert werden. Schädigung von Wirtschaft und Verbrauchern Finanzminister Gunter Mayr betonte die Relevanz solcher Zollfunde: „Produktpiraterie ist kein Kavaliersdelikt. Diese Fälschungen schaden den redlichen Unternehmen und mit meist minderer Qualität auch Konsumentinnen und Konsumenten.“ Gefälschte Produkte gefährden nicht nur den Ruf betroffener Marken, sondern ziehen auch wirtschaftliche Verluste für die Originalhersteller nach sich. Die minderwertige Qualität der Fälschungen birgt zudem potenzielle Risiken für Käufer, die unwissentlich solche Produkte erwerben. Nach der Sicherstellung der Waren wurden die Rechteinhaber informiert, um mögliche rechtliche Schritte einzuleiten. Die Bekämpfung von Produktpiraterie ist in Europa ein wichtiges Anliegen, das durch die Zusammenarbeit von Zollbehörden und Markeninhabern effektiv vorangetrieben wird. Diese Kooperation ermöglicht eine schnelle Identifikation und Bekämpfung illegaler Warenströme. Internationales Problem erfordert Wachsamkeit Die Herkunft der sichergestellten Waren aus Thailand und ihre geplante Weiterleitung nach Großbritannien und in die Niederlande unterstreichen den globalen Charakter der Produktpiraterie. Häufig nutzen organisierte Netzwerke die

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Eurest Österreich startet mit veganem Schwerpunkt ins Jahr 2025

Eurest Österreich, ein führender Anbieter in der Betriebsgastronomie, rückt im Januar 2025 pflanzliche Ernährung in den Mittelpunkt. Im Rahmen der globalen „Veganuary“-Initiative präsentiert das Unternehmen seine vegane Linie „Powered by Plants“ in seinen Betriebsrestaurants. Ziel ist es, pflanzenbasierte Gerichte als festen Bestandteil des Speiseplans zu etablieren und den Gästen die Vielfalt der veganen Küche näherzubringen. Vincent Krumpel, Leiter der Kulinarik bei Eurest Österreich, sieht in der Initiative eine Möglichkeit, die steigende Nachfrage nach rein pflanzlichen Gerichten zu bedienen. Besonders die jüngere Generation lege vermehrt Wert auf bewusste Ernährung. Unterstützt wird das Projekt durch regelmäßige Schulungen des Teams, etwa durch den veganen Kochbuchautor Siegfried Kröpfl, der Eurests Vorreiterrolle in der pflanzlichen Gastronomie betont. Die Teilnahme am „Veganuary“ stellt für Eurest einen Teil der langfristigen Strategie dar, den veränderten Essgewohnheiten in der Arbeitswelt zu begegnen. Dabei hebt das Unternehmen hervor, dass hochwertige und gesunde Ernährungsangebote am Arbeitsplatz die Produktivität und das Wohlbefinden fördern können. Eurest Österreich, das täglich über 55.000 Gäste versorgt, sieht die Aktion als wichtigen Impuls für die Einführung neuer Ernährungsgewohnheiten.

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Air Baltic streicht Tausende Sommerflüge aufgrund von Triebwerksproblemen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic sieht sich gezwungen, für die Sommersaison 2025 massive Änderungen an ihrem Flugplan vorzunehmen. Insgesamt werden 4.670 Flüge von allen Basen der Airline annulliert. Grund hierfür sind erhebliche Verzögerungen bei der Wartung von Triebwerken durch den Zulieferer Pratt & Whitney. Die Auswirkungen sind weitreichend: Neben der Streichung von 19 Strecken und der Reduzierung der Frequenzen auf 21 weiteren Verbindungen sind schätzungsweise 67.160 Passagiere betroffen. Pratt & Whitney hat Air Baltic informiert, daß mehrere Triebwerke für die Airbus-A220-300-Flotte nicht rechtzeitig instandgesetzt werden können. Dies führt dazu, daß zahlreiche Maschinen der Flotte bis ins Jahr 2025 am Boden bleiben müssen. Die Airbus-A220-300 stellt das Rückgrat der Flotte dar, weshalb die Auswirkungen besonders gravierend sind. Die Fluggesellschaft betonte, daß sie, wie viele andere Airlines weltweit, von globalen Problemen in der Lieferkette betroffen sei. Die Situation verdeutlicht einmal mehr die Abhängigkeit moderner Airlines von der Zuverlässigkeit ihrer Zulieferer. Insbesondere bei spezialisierten Komponenten wie Triebwerken kann ein Ausfall eines einzigen Lieferanten massive Störungen im Flugbetrieb verursachen. Betroffene Strecken und Passagiere Von den Kürzungen betroffen sind 19 Strecken, darunter Verbindungen zu beliebten Zielen innerhalb Europas. Die Frequenzen auf 21 weiteren Routen werden ebenfalls reduziert. Trotz der erheblichen Einschränkungen plant Air Baltic, weiterhin mehr als 70 Ziele in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und der Kaukasusregion anzubieten. Die Airline bemüht sich, die Auswirkungen für ihre Passagiere zu minimieren, indem alternative Flüge und Rückerstattungen angeboten werden. Passagiere, deren Flüge annulliert wurden, werden aufgefordert, ihre Reservierungen über die Funktion „Meine Buchung verwalten“ auf der Website

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Emirates SkyCargo erweitert Kapazitäten in Kopenhagen mit neuem Frachter

Emirates SkyCargo hat mit Beginn des Jahres 2025 einen wöchentlichen Frachterdienst nach Kopenhagen eingeführt, um der steigenden Nachfrage aus Dänemark und der umliegenden Region gerecht zu werden. Die Boeing 777-Frachtmaschine, die jeweils mittwochs landet und startet, ergänzt die bestehende Frachtkapazität in Passagierflugzeugen. Mit einer Nutzlast von rund 85 Tonnen ermöglicht der neue Dienst den Transport von Waren aus Dänemark, Norwegen und Schweden in internationale Märkte. Die Entscheidung, Kopenhagen als Ziel für einen eigenen Frachter zu wählen, basiert auf dem deutlichen Wachstum von über 20 % im Frachtvolumen aus Dänemark im vergangenen Geschäftsjahr. Insbesondere pharmazeutische Produkte tragen zu diesem Anstieg bei. Kopenhagen gilt aufgrund seiner starken Infrastruktur für den Umgang mit temperaturempfindlicher Fracht als nördliches Drehkreuz Europas für Pharma-Logistik. Emirates SkyCargo bietet speziell zugeschnittene Dienstleistungen für den Transport solcher Güter und weiterer Produkte wie verderblicher Lebensmittel und allgemeiner Fracht. Mette Jensen, Cargo-Managerin für Skandinavien bei Emirates SkyCargo, betonte die Bedeutung des dänischen Marktes und erklärte, dass die steigende Nachfrage nach Frachtdiensten in der Region langfristig anhalten dürfte. Mit insgesamt 38 Frachtflügen und über 485 Passagierflügen pro Woche bedient Emirates SkyCargo derzeit 11 Ziele in Europa und gehört damit zu den wichtigsten Akteuren im europäischen Luftfrachtverkehr.

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Auch nach Frankfurt: Centrum Air vor großer Sommer-Expansion

Die usbekische Lowcost-Marke Centrum Air beabsichtigt ab 30. März 2025 zweimal wöchentlich ab Tashkent Kurs auf Frankfurt am Main zu nehmen. Die deutsche Metropole ist jedoch nur ein Teil der avisierten Expansion. Centrum Air wurde erst im Jahr 2023 mit staatlicher Unterstützung Ins Leben gerufen. Es handelt sich um keine eigenständige Fluggesellschaft, sondern um eine Marke des eigentlich auf Fracht fokussierten Unternehmens „My Freighter“ und man will Zielgruppen ansprechen, die Uzbekistan Airways nicht erreicht oder aber die Routen sich mit einem Low-Cost-Konzept wirtschaftlicher betreiben lassen. Die Regierung von Usbekistan will mit einem hochdotierten Luftfahrtprogramm die Anbindung der ehemaligen Sowjetrepublik an wichtige Ziele im Nahen Osten, in Asien und Europa verbessern. Gleichzeitig hofft man durch zusätzliche Flugverbindungen mehr Touristen und Geschäftsreisende ins Land locken zu können. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2025 setzt Centrum Air den nächsten Expansionsschritt. Mit Almaty, Bangkok, Istanbul und Frankfurt am Main nimmt man vier neue Destinationen ab Tashkent auf. In die kasachische Metropole geht es ab 30. März 2025 zunächst dreimal pro Woche, wobei per 5. Juni 2025 die Aufstockung auf vier wöchentliche Umläufe angekündigt ist. Frankfurt, Seoul, Istanbul und Co neu ab Tashkent Die Hauptstädte Tashkent und Bangkok will Centrum Air ab 3. April 2025 zweimal pro Woche miteinander verbinden. Bereits per 14. April 2025 soll auf vier Umläufe wöchentlich verdoppelt werden. Angesteuert wird der internationale Airport Suvarnabhumi. Kurs auf Istanbul (Sabiha Gökçen) wird der usbekische Billigflieger ab 31. März 2025 zunächst viermal pro Woche nehmen. Per 1. Juni 2025 soll auf täglich aufgestockt werden. Ein

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Betrügerische Meldungen im Namen der ÖGK – Wie man sich vor Phishing und Smishing schützt

In den letzten Tagen sind wieder vermehrt betrügerische Nachrichten im Umlauf, die angeblich von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) stammen. Versicherten wird in diesen Nachrichten eine Rückerstattung von Leistungen angekündigt, und sie werden aufgefordert, einen Link zu öffnen, um die Rückzahlung zu beantragen. Dabei handelt es sich jedoch um einen klassischen Betrugsversuch. Die ÖGK warnt eindringlich vor solchen Nachrichten und fordert alle Betroffenen auf, keinerlei persönliche Daten preiszugeben oder Links zu öffnen. Die neuesten Nachrichten, die im Namen der ÖGK versendet werden, sind ein typisches Beispiel für Smishing – eine Form des Phishings, bei der Betrüger versuchen, über SMS persönliche Daten zu erlangen. Die vermeintliche Rückerstattung und die dringende Aufforderung, einen Link zu klicken, sind lediglich Lockvögel, um das Vertrauen der Empfänger zu gewinnen und sie dazu zu bringen, sensible Informationen wie Bankdaten, Passwörter oder andere persönliche Daten preiszugeben. Die Betrüger setzen auf eine gezielte Täuschung, indem sie die Nachricht so gestalten, dass sie einen dringenden oder wichtigen Eindruck erweckt. In vielen Fällen verwenden sie zudem gefälschte Absender, die auf den ersten Blick vertrauenswürdig erscheinen – etwa eine vermeintliche Telefonnummer der ÖGK oder eine E-Mail-Adresse, die sich nur durch ein oder zwei Zeichen von der offiziellen Adresse unterscheidet. Schäden durch falsche Rückerstattungen Die Masche, die durch die betrügerischen Nachrichten verfolgt wird, ist nicht neu, doch die Taktiken der Kriminellen entwickeln sich ständig weiter. In einigen Fällen kann es sogar dazu kommen, dass Angreifer über den angegebenen Link Schadsoftware auf den Geräten der Opfer installieren. Diese Software kann dazu verwendet werden, die

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Fluggesellschaft Southwest Airlines unter Kritik: Katze sorgt für Wirbel auf Flug

Ein Vorfall, der die sozialen Medien erregt hat und bei dem eine Frau behauptet, aufgrund des Verhaltens ihrer Katze von einem Southwest-Airlines-Flug entfernt worden zu sein, hat eine breite Diskussion ausgelöst. Der Fall bezieht sich auf eine turbulente Landung, bei der die Katze der Frau in ihrer Transportbox verunreinigte, was zu einer Reihe von Auseinandersetzungen mit der Fluggesellschaft führte. Die Erzählung der betroffenen Passagierin, die sich als „Alex“ vorstellte, wurde auf der Plattform X (ehemals Twitter) viral und erzielte über 20 Millionen Aufrufe. Der Vorfall stellt einmal mehr die strengen Richtlinien der Fluggesellschaft im Umgang mit Haustieren in Frage. Laut Alex, einer Frau, die mit ihrer sieben Monate alten Katze Oni auf einem Southwest-Flug unterwegs war, trat während der Landung eine turbulente Phase auf, die ihre Katze in eine Notlage brachte. Die Katze sei in ihrer Transportbox verunreinigt und habe in ihrer Not uriniert. Nach der turbulenten Landung habe Alex die Katze in der Flugzeugtoilette gesäubert und die verschmutzten Papiertücher in den Müll geworfen. Die Frau ging davon aus, dass der Papierkorb vor dem nächsten Abschnitt des Fluges geleert würde, was jedoch offenbar nicht geschah. Als sie wieder in das Flugzeug einstieg, stellte sie fest, dass der Müllkorb mit den Tüchern noch immer an seinem Platz war und einen unangenehmen Geruch verbreitete, der offenbar die Flugzeugbesatzung zu dem Schritt veranlasste, die Toilette zu schließen. Alex behauptet, dass die neue Crew sie beschuldigte, die Toilette in ein „Katzenklo“ verwandelt zu haben. In einem weiteren Schritt wurde die Passagierin laut ihrer Erzählung

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Southwest Airlines verklagt wegen unregelmäßiger Lohnzahlung in New York

Im Bundesstaat New York ist die bekannte Fluggesellschaft Southwest Airlines aufgrund von arbeitsrechtlichen Verstößen verklagt worden. Die Kläger, bestehend aus mehreren Bodenmitarbeitern des Unternehmens, werfen der Airline vor, die gesetzlichen Vorschriften zur wöchentlichen Lohnzahlung zu missachten. Angeführt wird die Klage von Richard Strain und David Garner, langjährigen Mitarbeitern von Southwest, die nun mit einer Klage eine Entschädigung von 100 Millionen Dollar fordern und ein Schwurgerichtsverfahren anstreben. Der Streit könnte weitreichende Konsequenzen für die Praktiken von Southwest Airlines haben und das Augenmerk auf rechtliche Anforderungen an Arbeitsverhältnisse in der Luftfahrtindustrie lenken. Ein Verstoß gegen das New Yorker Arbeitsrecht Die Klage, die beim United States District Court for the Eastern District of New York eingereicht wurde, bemängelt die Entscheidung von Southwest Airlines, ihre Mitarbeiter nicht wöchentlich zu bezahlen. Gemäß dem Arbeitsrecht des Bundesstaates New York sind Unternehmen verpflichtet, ihre Angestellten in regelmäßigen Abständen, mindestens aber wöchentlich, zu bezahlen. Dies soll sicherstellen, dass insbesondere Arbeiter, die ihren Lebensunterhalt von ihren Löhnen bestreiten, nicht in eine finanzielle Notlage geraten, wenn die Lohnzahlungen ausbleiben. Southwest Airlines hat jedoch nach eigenen Angaben die Praxis eingeführt, ihre Mitarbeiter nur alle zwei Monate zu bezahlen. Michael Palmer, einer der Anwälte, die die Kläger vertreten, erläuterte in einem Interview, dass diese Praxis gegen den Zweck des New Yorker Arbeitsrechts verstoße, das darauf abziele, die Existenzgrundlage von Arbeitnehmern zu schützen. „Kein Arbeiter, der von Lohnscheck zu Lohnscheck lebt, sollte darauf warten müssen, seinen verdienten Lohn zu erhalten“, betonte Palmer. Auch die Verzögerung der Lohnzahlungen wird in der Klage thematisiert, da

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