2025

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2025

FAA plant Notfall-Anweisung für Boeing 787: Austausch von Steuereinheiten nach unbeabsichtigten Höhenänderungen

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing sieht sich erneut mit einer potenziellen Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive, AD) der Federal Aviation Administration (FAA) konfrontiert, die alle Varianten seines Großraumflugzeugs 787 Dreamliner (787-8, 787-9 und 787-10) betreffen könnte. Die für Montag, den 17. November, zur Veröffentlichung vorgeschlagene Anweisung reagiert auf schwerwiegende Berichte über unbeabsichtigte Änderungen der über das Mode Control Panel (MCP) ausgewählten Flughöhe. Diese Störungen können ohne Eingabe der Piloten auftreten und haben bereits zu Zwischenfällen mit Verletzungen von Passagieren und Besatzung geführt. Die FAA fordert in ihrem Entwurf den Austausch aller betroffenen MCPs (mit den Teilenummern 4091640-901, 902 und 903) gegen eine aktualisierte Version, gefolgt von einem Installationstest. Als Ursache für die unbeabsichtigten Höhenänderungen, die auf zwei Flügen der Fluggesellschaften United Airlines und LATAM zu dramatischen Zwischenfällen im Flug führten, werden Software-, Hardware- und interne Stromversorgungsprobleme genannt. Die Anweisung würde insgesamt 165 Boeing Dreamliner betreffen. Die technischen Details der Notfall-Anweisung Laut dem FAA-Bericht (Docket No. FAA-2025-3426; Project Identifier AD-2025-00342-T) sind von der vorgeschlagenen Lufttüchtigkeitsanweisung weltweit 165 aktive Boeing Dreamliner betroffen. Das kritische Bauteil, das Mode Control Panel (MCP), ist die zentrale Schnittstelle, über die Piloten unter anderem die Zielhöhe, Geschwindigkeit und Flugrichtung in den Autopiloten eingeben. Wenn dieses Panel unbeabsichtigt Änderungen vornimmt, kann dies zu abrupten und unerwarteten Flugmanövern führen. Die beabsichtigten Maßnahmen umfassen den Austausch des gesamten MCP. Der geschätzte Zeitaufwand für die Durchführung der Arbeiten liegt bei lediglich zwei Stunden pro Flugzeug. Die Kosten pro Arbeitsstunde werden mit rund 85 US-Dollar beziffert, zuzüglich der Teilekosten. Honeywell International Inc., der Hersteller des

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Singapore Airlines meldet Umsatzrekord und Gewinneinbruch

Die Singapore Airlines (SIA) Group hat für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 eine starke operative Leistung und einen Rekordumsatz von 9,675 Milliarden US-Dollar (+1,9 Prozent) bekannt gegeben. Der operative Gewinn stieg marginal um 0,9 Prozent auf 803 Millionen US-Dollar. Die Nachfrage nach Flugreisen blieb robust, wobei die Gruppe, bestehend aus SIA und Scoot, 20,8 Millionen Passagiere beförderte (+8,0 Prozent). Die Auslastung (PLF) verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 87,7 Prozent. Der Nettogewinn der Gruppe brach im ersten Halbjahr jedoch deutlich um 67,8 Prozent auf 239 Millionen US-Dollar ein. Dieser Rückgang war hauptsächlich auf die strategische Investition und deren buchhalterische Behandlung zurückzuführen. Der Anteil am Ergebnis assoziierter Unternehmen fiel um 417 Millionen US-Dollar niedriger aus als im Vorjahr. Dies reflektiert insbesondere die Verluste von Air India, die nach der vollständigen Integration von Vistara und dem Beginn der Equity-Bilanzierung im Dezember 2024 berücksichtigt werden mussten. Zusätzlich wirkten sich gesunkene Zinserträge negativ aus. Trotz des Nettogewinneinbruchs stärkt die SIA Group ihre Bilanz und treibt die Flotten- und Netzwerkerweiterung voran. Die Schuldenquote sank von 0,82 auf 0,70. Die Fluggesellschaft kündigte zudem eine Sonderdividende von 10 Cent pro Aktie über drei Geschäftsjahre an, was die starke Finanzlage der Gruppe unterstreicht. Im Hinblick auf das Netzwerk erhöht SIA die Frequenzen zu Zielen wie Auckland, Tokio (Haneda) und Busan, um die hohe Nachfrage der Hauptreisezeit zum Jahresende zu bedienen. Die Tochtergesellschaft Scoot erweitert ihre Präsenz in Südostasien mit neuen Routen nach Da Nang und Kota Bharu sowie Frequenzerhöhungen. Die SIA Group setzt damit ihre Multi-Hub-Strategie fort,

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Iberia feiert ein Jahr A321XLR: Schmalrumpfflugzeug revolutioniert die Transatlantikstrategie

Die spanische Fluggesellschaft Iberia feiert den ersten Jahrestag der Indienststellung des Airbus A321XLR, einem Flugzeugmuster, das Iberia als weltweit erste Fluggesellschaft in ihrem Langstreckenbetrieb einsetzte. Am 14. November absolvierte der A321XLR vor einem Jahr seinen Jungfernflug auf der Langstrecke nach Boston und läutete damit eine neue Ära in der transozeanischen Konnektivität ein. Das Flugzeug, das durch seine außergewöhnliche Reichweite und Effizienz besticht, hat Iberia in die Lage versetzt, transatlantische Flüge erstmals mit einem Schmalrumpfflugzeug zu bedienen und dadurch die Langstreckenstrategie grundlegend zu transformieren. Dank des A321XLR konnte Iberia Frequenzen auf strategischen Routen signifikant erhöhen, saisonale Strecken wie Washington in ganzjährige Operationen umwandeln und die Erschließung neuer Märkte vorantreiben. Die Effizienz des Modells, das bis zu 40 Prozent Treibstoffersparnis gegenüber herkömmlichen Großraumflugzeugen (Wide-Body-Modellen) bietet, ist der Schlüssel zur Optimierung des gesamten Flottenmanagements. Iberia betreibt derzeit fünf A321XLR und erwartet die Vervollständigung ihrer Bestellung von insgesamt acht Einheiten bis Ende 2026. Technologischer Vorreiter: Reichweite eines Großraumflugzeugs im Schmalrumpfdesign Der Airbus A321XLR (Extra Long Range) ist ein entscheidendes Element in der Weiterentwicklung des Langstreckenflugverkehrs. Durch seine technische Konzeption kann das Schmalrumpfflugzeug Distanzen zurücklegen, die bisher Großraumflugzeugen wie der A330 oder der A350 vorbehalten waren. Die Fähigkeit, lange, dünne Strecken rentabel zu bedienen, ist der Hauptvorteil dieses Flugzeugtyps. Wirtschaftlichkeit und Kapazität: Die von Iberia hervorgehobene Treibstoffersparnis von bis zu 40 Prozent im Vergleich zu älteren Großraummodellen ist für die Wirtschaftlichkeit der neuen Transatlantikrouten von entscheidender Bedeutung. Der A321XLR ermöglicht es, Routen mit geringerer Passagierzahl zu bedienen, die mit einem Großraumflugzeug nicht profitabel wären. Die

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Air Astana meldet Umsatzwachstum trotz externer Herausforderungen

Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat für die ersten neun Monate des Jahres 2025 eine robuste Geschäftsentwicklung gemeldet. Trotz Widrigkeiten wie dem ungeplanten Ausbau von Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney und der Schwäche der kasachischen Währung Tenge konnte die Airline ihren Gesamtumsatz und sonstige Erträge um 10,1 Prozent auf 1,0968 Milliarden US-Dollar steigern. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres belief sich der Umsatz auf 996,5 Millionen US-Dollar. Die Airline verzeichnete einen deutlichen Anstieg der beförderten Passagierzahlen, die um 10,5 Prozent auf 7,5 Millionen Reisende kletterten (Vorjahr: 6,8 Millionen). Die durchschnittliche Auslastung der Flüge (Load Factor) blieb mit 83 Prozent stabil auf hohem Niveau. Air Astana konnte auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingkosten (EBITDAR) um 3,5 Prozent verbessern, was CEO Peter Foster auf dynamische Kapazitätszuweisung und effektives Yield Management zurückführte. Die Profitabilität wurde jedoch im saisonal stärksten dritten Quartal durch mehrere externe Faktoren beeinträchtigt. Neben der währungsbedingten Schwäche wirkten sich auch unplanmäßige Triebwerkswartungen (Grounding von Flugzeugen) des US-Herstellers Pratt & Whitney aus, was die verfügbare Kapazität reduzierte. Solche Triebwerksprobleme betreffen derzeit weltweit mehrere Fluggesellschaften (Recherche). Darüber hinaus beeinflussten zeitweise Flughafenschließungen den Geschäftsbetrieb. Trotz dieser externen Einflüsse zeigte sich CEO Peter Foster zuversichtlich und hob die Flexibilität des Unternehmens hervor, mit der man solchen Einflüssen erfolgreich begegne. Air Astana spielt eine strategische Rolle für die Anbindung Kasachstans an Europa, den Nahen Osten und Asien (Recherche).

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Wegen Joint-Raucher am „Häusl“: JetBlue-Flug muss nach Boston zurückkehren

Ein Flug der US-amerikanischen Fluggesellschaft JetBlue von Boston nach Tampa musste am 9. November 2025 kurz nach dem Start zum Boston Logan International Airport (BOS) umkehren. Der Grund für die Unterbrechung war eine schwerwiegende Störung an Bord, ausgelöst durch einen Passagier, der in einer Bordtoilette Marihuana rauchte. Die Flugbesatzung des Airbus A321-200 meldete den Vorfall und erklärte aufgrund der notwendigen Landung mit Übergewicht einen Luftnotfall. Der Vorfall führte zur Annullierung des Fluges sowie des nachfolgenden Rückflugs, was die Reisepläne zahlreicher Passagiere empfindlich störte und erhebliche Kosten für die Fluggesellschaft verursachte. Der Vorfall, dokumentiert durch die veröffentlichten Aufzeichnungen des Fluglotsenfunks (ATC), ereignete sich an Bord von JetBlue Flug B61191. Die Piloten informierten das New York Center über ihre Absicht, umzukehren, nachdem der Rauch aus der Bordtoilette in die Kabine und möglicherweise in den Cockpitbereich gelangt war, was zur Beeinträchtigung von Besatzungsmitgliedern führte. Der Passagier, dessen Sitzplatz mit 1F angegeben wurde, wurde nach der sicheren Landung des Flugzeugs in Boston von der örtlichen Strafverfolgungsbehörde in Empfang genommen. Der kritische Vorfall und die Notlandung JetBlue Flug B61191 war eine tägliche Verbindung von Boston nach Tampa Bay International Airport. Am 9. November 2025 wurde der Flug mit dem Airbus A321-200 (Registrierung N907JB) durchgeführt. Die Maschine, die regulär 200 Passagiere aufnehmen kann, beförderte Berichten zufolge insgesamt 208 Insassen, darunter wahrscheinlich zwei zusätzliche Besatzungsmitglieder auf sogenannten Jumpseats. Der Flug startete mit einer Verspätung von etwa drei Stunden. Weniger als eine Stunde nach dem Abheben meldete die Flugbesatzung den Vorfall der Flugverkehrskontrolle. Der Rauch des in der

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Frankfurt: Condor nimmt London Gatwick dreimal täglich ins Streckennetz auf

Die Fluggesellschaft Condor erweitert ihr Streckennetz um eine der wichtigsten Metropolen Europas: Ab April 2026 wird die britische Hauptstadt London erstmals in den Flugplan aufgenommen. Condor verbindet dann dreimal täglich den Flughafen Frankfurt (FRA) mit London Gatwick (LGW). Die neue Route ist strategisch sowohl auf Geschäftsreisende als auch auf Städteurlauber ausgerichtet und unterstreicht die Wachstumsambitionen des Carriers im innereuropäischen Markt. Die Verbindung zwischen Frankfurt, einem der wichtigsten Finanzzentren des Kontinents, und London Gatwick, dem zweitgrößten Londoner Flughafen (Recherche), schafft eine signifikante neue Anbindung für Passagiere aus der Rhein-Main-Region und dem Südosten Englands. Peter Gerber, CEO von Condor, betonte, dass die Aufnahme dieser Verbindung ein klares Zeichen für das Wachstum der Airline im europäischen Markt setze und das City-Netzwerk ergänze. Jonathan Pollard, Chief Commercial Officer von London Gatwick, hob die Bedeutung der dreimal täglichen Frequenz hervor, da sie eine optimale Flexibilität für Tages- und Kurzaufenthalte biete. Neben der neuen London-Verbindung kündigte Condor zwei weitere Routen an: Ab Dezember 2025 nimmt die Fluggesellschaft wieder wöchentliche Nonstop-Flüge von Düsseldorf nach Sulaymaniyah (ISU) im Nordirak auf, eine wichtige Verbindung für den ethnischen Verkehr. Zudem wird ab Juni 2026 die georgische Hauptstadt Tiflis (TBS) wieder ins Programm aufgenommen und dann täglich ab Frankfurt angeflogen. Die gezielte Ausweitung auf London, den Nahen Osten und den Kaukasus zeigt die Strategie Condors, ihre Präsenz in verschiedenen wachstumsstarken Märkten zu stärken.

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Aena-Flughäfen verzeichnen Rekordmonat im Oktober 2025

Die zur Aena Group gehörenden Flughäfen haben ihren Aufwärtstrend im Oktober 2025 fortgesetzt und einen der stärksten Monate ihrer Geschichte verzeichnet. Insgesamt wurden 35,1 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Anstieg von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 4,3 Prozent auf nahezu 296.000, während das Frachtvolumen mit 150.175 Tonnen sogar um 9,3 Prozent zunahm. In der Periode von Januar bis Oktober 2025 zählten die Aena-Flughäfen insgesamt 329,2 Millionen Reisende. Besonders stark war das Wachstum in Spanien, wo die Aena-Flughäfen 29,5 Millionen Passagiere begrüßten (+4,4 Prozent). Bemerkenswert ist, dass 21 spanische Flughäfen im Oktober neue Monatsrekorde beim Passagieraufkommen erzielten. Den Spitzenwert erreichte der Flughafen Madrid-Barajas (MAD) mit 6,03 Millionen Passagieren (+6,3 Prozent), gefolgt von Barcelona-El Prat (BCN) mit 5,24 Millionen. Auch der Frachtverkehr in Spanien boomte, wobei Madrid-Barajas mit 80.497 Tonnen und einem Zuwachs von 10,7 Prozent ein historisches Hoch für das gesamte Netzwerk verbuchte. Auch die internationalen Beteiligungen der Aena Group trugen zum positiven Gesamtergebnis bei. Die 17 Flughäfen von Aena Brasil verzeichneten 4,04 Millionen Passagiere (+4,7 Prozent), obwohl die Zahl der Flugbewegungen um 5,1 Prozent sank. Das Frachtvolumen in Brasilien stieg mit 18,1 Prozent signifikant. Ebenfalls positive Entwicklungen meldete der London Luton Airport (LTN), der im Oktober 1,57 Millionen Passagiere abfertigte, was einem Anstieg von 5,7 Prozent entspricht. Der Cargo-Bereich in Luton hingegen verzeichnete einen leichten Rückgang.

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Empörung über Ryanair-Verhalten nach Messerangriff: Held von Cambridgeshire erhält Ersatzreise von British Airways

Der 61-jährige Stephen Crean, der Anfang November 2025 in Cambridgeshire als Held gefeiert wurde, weil er einen Messerangreifer in einem Zug konfrontierte und dabei selbst multiple Stichverletzungen erlitt, hat die Billigfluggesellschaft Ryanair scharf kritisiert. Ryanair hatte sich geweigert, Crean die Kosten für einen Flug nach Österreich zu erstatten, den er aufgrund seiner schweren Verletzungen nicht antreten konnte. Der Vorfall löste in der Öffentlichkeit und insbesondere unter den Fans seines Lieblingsfußballvereins Nottingham Forest eine Welle der Empörung über die vermeintlich starre Kulanzpolitik des Carriers aus. Die Verweigerung einer Rückerstattung für den Flug, der am 5. November 2025 planmäßig stattfand, begründete Ryanair mit der allgemeinen Regelung, dass Flugtickets nicht erstattungsfähig sind, wenn der Flug wie vorgesehen durchgeführt wird. Crean, der Verletzungen an Hand, Rücken, Kopf und Hüfte davontrug, bezeichnete die Haltung der Fluggesellschaft als „traurig und kindisch“. Nur einen Tag nachdem die Geschichte öffentlich bekannt wurde, trat die Konkurrenzfluggesellschaft British Airways auf den Plan: Sie bot Crean eine komplette Ersatzreise an, einschließlich zweier Tickets in der Club Europe-Klasse nach Porto sowie einem zweitägigen Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel, gesponsert von British Airways Holidays. Die notwendigen Eintrittskarten für das Fußballspiel werden vom Nottingham Forest Football Club bereitgestellt. Starre Tarifpolitik kontra außergewöhnliche Umstände Stephen Crean war eigentlich auf dem Weg nach Österreich, um dort ein Spiel seines Vereins Nottingham Forest in der Europa League zu besuchen. Der Messerangriff, bei dem Crean am 1. November heldenhaft eingriff, machte die Reise jedoch unmöglich. Crean musste sich von schweren Stichverletzungen erholen, die eine Flugreise ausschlossen. Freunde versuchten, im

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Fußballfans in Malta verhaftet: Störung und Ordnungsverstöße auf LOT-Flug überschatten WM-Qualifikation

Drei polnische Fußballanhänger sind am Sonntag auf dem Malta International Airport von der Flughafenpolizei festgenommen worden, nachdem sie während ihres Fluges aus Warschau mutmaßlich für erhebliche Störungen gesorgt hatten. Nach Berichten des polnischen Fernsehsenders TVP World und Augenzeugenberichten ignorierten die Männer die Anweisungen der Kabinenbesatzung, sorgten durch lautes Geschrei für Unruhe und beeinträchtigten das Wohlbefinden anderer Passagiere. Die Festnahme erfolgte unmittelbar nach der Landung, im Vorfeld des letzten, wenn auch sportlich weitgehend bedeutungslosen, WM-Qualifikationsspiels der polnischen Nationalmannschaft in Malta. Der Vorfall, der sich wahrscheinlich an Bord des LOT Polish Airlines Fluges LO671 von Warschau nach Malta ereignete, lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf das Problem ungebührlichen Verhaltens von Passagieren, insbesondere im Kontext von Großveranstaltungen. Bei ihrer Festnahme führten die Anhänger Berichten zufolge noch Alkohol mit sich. Das Verhalten der drei Männer stand im krassen Gegensatz zur Anreise Tausender polnischer Fans, die für das Spiel am Montagabend nach Malta reisten. Obwohl Polen bereits einen Play-off-Platz für die Weltmeisterschaft gesichert hatte und kaum noch Chancen auf den Gruppensieg gegen die Niederlande bestanden, war die Atmosphäre unter den anreisenden Fans angespannt. Der Vorfall an Bord: Schreie und Missachtung von Anweisungen Der Flug, bei dem es sich mutmaßlich um LOT Polish Airlines LO671, durchgeführt mit einer Boeing 737 Max 8 (Registrierung SP-LVP), handelte, wurde durch das Fehlverhalten der drei Anhänger massiv gestört. Zahlreiche Zeugenaussagen, darunter die eines an Bord befindlichen Journalisten des polnischen Kanal Sportowy, bestätigen die Schwere der Störungen. Der Journalist berichtete, das Trio habe während der gesamten Flugdauer „ständig geschrien“ und Anweisungen des

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Wizz Air: Fokus auf osteuropäisches Kerngeschäft mit A321neo

Der europäische Ultra-Low-Cost-Carrier Wizz Air mit Hauptsitz in Budapest, Ungarn, hat eine tiefgreifende Überarbeitung seiner Flotten- und Expansionsstrategie angekündigt. Bis zum Jahr 2033 plant die Fluggesellschaft, eine nahezu homogene Flotte aus 368 Flugzeugen des Typs Airbus A321neo zu betreiben. Dieser strategische Kurswechsel beinhaltet die Reduzierung der Bestellungen für das Langstreckenmodell A321XLR und eine klare geographische Neuausrichtung hin zu den Kernmärkten in Zentral- und Osteuropa sowie im Kaukasus. Im Zuge dieser Konsolidierung zieht sich Wizz Air von Stützpunkten an Hochkostenstandorten wie Wien und Abu Dhabi zurück. Die Entscheidung, die Flotte fast vollständig auf den A321neo umzustellen, zielt auf die Maximierung der Betriebseffizienz ab. Der A321neo, das größte Modell der A320-Familie, ermöglicht Wizz Air die Steigerung der Kapazität pro Flug und die Senkung der Stückkosten. Mit aktuell über 240 Flugzeugen, betrieben unter Gesellschaften wie Wizz Air Malta und Wizz Air UK, bedient der Carrier bereits Ziele in weiten Teilen Europas, Nordafrika, dem Nahen Osten sowie in Süd- und Zentralasien. Die neue Strategie soll das Wachstumspotenzial in den historisch starken Märkten der Airline festigen. Der Fahrplan zur reinen A321neo-Flotte Die geplante Flottenumstellung ist ein mehrstufiger Prozess, der bis zum Beginn des nächsten Jahrzehnts abgeschlossen sein soll. Wie Aviation Week berichtete, sieht der Plan vor, ältere Flugzeuge, darunter einen Großteil der kleineren Airbus A320 sowie ältere A321-Modelle, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2029 aus dem aktiven Dienst zu nehmen. Lediglich neuere A320neo und A320 könnten dem überarbeiteten Plan zufolge noch bis 2033 in der Flotte verbleiben. Der Fokus liegt klar auf dem A321neo: Mit

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