2025

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2025

Hamburg plant neue Oper in der HafenCity – Bjarke Ingels Group liefert Siegerentwurf

In der Hamburger HafenCity soll in den kommenden Jahren ein neues Opernhaus von internationalem Rang entstehen. Als Standort wurde das Baakenhöft direkt am Wasser ausgewählt. Eine Expertenjury, bestehend aus Vertretern der Stadt, der Kühne-Stiftung und externen Fachleuten, hat sich einstimmig für den Entwurf der renommierten Bjarke Ingels Group (BIG) ausgesprochen. Der Siegerentwurf sieht ein architektonisch markantes Gebäude mit einer einladenden, öffentlich zugänglichen Dachlandschaft vor, die sich zur Elbe und zur Stadt hin öffnet. Der Entwurf der dänischen Architekten, die international für ihre innovativen Konzepte bekannt sind (Recherche), wurde besonders für seine gelungene Symbiose aus optimalen Bedingungen für ein Opernhaus und der Wirkung als neues Wahrzeichen der Stadt gewürdigt. Die spiralförmig angelegte, bepflanzte Dachrampe ermöglicht einen öffentlichen Rundgang mit weitreichenden Ausblicken auf den Hafen, die HafenCity und die Elbe. Das neue Opernhaus soll herausragende Kunst erlebbar machen und gleichzeitig ein offener Ort für alle Bürger und Gäste werden. Das Bauvorhaben geht auf die Initiative des Kunstmäzens Klaus-Michael Kühne zurück. Ein Vertrag zwischen der Stadt Hamburg und der Kühne–Stiftung zur Realisierung des Neubaus wurde bereits im Februar 2025 unterzeichnet. Die HSO Projekt gGmbH soll die Umsetzung verantworten, wobei die Hamburgische Staatsoper, das Hamburg Ballett und das Philharmonische Staatsorchester dort eine neue Heimat finden sollen. Die Kühne-Stiftung trägt den Großteil der Baukosten, während die Stadt die öffentlichen Flächen zugänglich macht und standortspezifische Mehrkosten von bis zu 147,5 Millionen Euro übernimmt. Die endgültige Realisierung hängt von der erweiterten Vorplanung und einer belastbaren Kostenschätzung in den nächsten zwei Jahren ab.

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Lufthansa Technik legt ACJ318-Elite-Upgrade-Programm auf

Die Lufthansa Technik (LHT) hat ein spezialisiertes Upgrade-Programm für den Airbus ACJ318 Elite gestartet. Ziel ist die umfassende Modernisierung der Kabinen des kleinsten VIP-Modells aus der A320-Familie, dessen ursprüngliche Innenausstattung bereits zwischen 2007 und 2015 exklusiv von LHT entworfen und ausgestattet wurde. Das VIP Center of Excellence von Lufthansa Technik in Hamburg wird maßgeschneiderte Modifikationspakete anbieten, um das Interieur an aktuelle Luxus- und Technologiestandards anzupassen und die Lebensdauer des Flugzeugtyps zu verlängern. Das Modernisierungsportfolio umfasst sowohl optische Auffrischungen als auch technische Upgrades. Optische Maßnahmen beinhalten beispielsweise die Erneuerung von Holzfurnieren, Teppichen und Polstern. Die technischen Verbesserungen fokussieren sich auf die Bordunterhaltung und Konnektivität. Dazu gehören der Einbau neuer, hochauflösender Bildschirme und die Modernisierung des Kabinenmanagementsystems. Ein besonderes Feature ist die Aufrüstung auf hochmoderne LEO-Satellitenkommunikationslösungen (Low-Earth-Orbit-Satelliten), die in Zusammenarbeit mit Airbus Corporate Jets (ACJ) realisiert wird und eine deutlich schnellere Internetverbindung an Bord ermöglicht. Die ACJ318 Elite, die zwischen 2005 und 2013 verkauft wurde, zeichnete sich durch ihren geräumigen Innenraum im Airliner-Format mit Standardkonfiguration für 19 Passagiere aus. Angesichts des rasanten technologischen Fortschritts in der Luftfahrttechnik reagiert Lufthansa Technik mit diesem Programm auf die veränderten Kundenerwartungen. Fabian Nagel, Vice President Sales, VIP & Special Aircraft Services bei Lufthansa Technik, betonte, dass selbst hochwertige Flugzeuge von der schnellen Entwicklung der Konnektivitätstechnologien überholt werden. Das Wiederaufleben des Programms soll den Wert der Flugzeuge erhalten und sie für viele weitere Jahre im Betrieb zukunftssicher machen.

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Lufthansa Technik präsentiert „nice intellitable“ mit Touchscreen-Funktionalität

Die Lufthansa Technik (LHT) hat ihre Technologie für interaktive Bedienoberflächen in Flugzeugkabinen weiterentwickelt und präsentiert auf der Dubai Airshow das neue Produkt „nice intellitable“. Dieses kombiniert erstmals die haptische Oberfläche eines Klapptisches mit einem hochauflösenden, intelligenten Touchscreen. Die innovative Lösung ist eine Miniaturisierung des bereits preisgekrönten Hidden Touch Display von LHT und zielt darauf ab, die Interaktion der Fluggäste mit der Kabinentechnik intuitiver und ästhetischer zu gestalten. Der Clou des „nice intellitable“ ist die Möglichkeit, Anzeige- und Bedienfunktionen nur bei Bedarf des Fluggastes auf der Tischoberfläche erscheinen zu lassen. Wenn die Funktionen nicht mehr benötigt werden, verschwinden sie nahtlos in der Oberfläche des Tisches, der sich in hochwertiger Optik wie Holz, Carbon oder Metall gestalten lässt. Diese strategische Weiterentwicklung des Hidden Touch Display, das in diesem Jahr mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde, soll sowohl in VIP-Flugzeugen als auch in der Business- und First Class von Airliner-Kabinen zum Einsatz kommen. Das Funktionsspektrum des „nice intellitable“ umfasst unter anderem Fluginformationen, Sitzverstellung, ein Vorschau- und Bestellsystem für Speisen und Getränke sowie Media- und Zeitschriften-Reader. Bei Nutzung des Tisches als Ess- oder Arbeitsunterlage können die Touch-Funktionen minimiert oder vollständig ausgeschaltet werden. Zudem ist die intelligente Oberfläche laut Herstellerangaben resistent gegen verschüttete Flüssigkeiten und mechanische Einwirkungen. Andrew Muirhead, Vice President Original Equipment and Special Aircraft Services bei Lufthansa Technik, betonte, dass man die Technologie ständig überdenke, um eine kohärentere und natürlichere Interaktion in der Kabine zu schaffen. Der Demonstrator ist vom 17. bis 21. November auf der Dubai Airshow zu sehen.

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Lufthansa Technik verlängert und erweitert Partnerschaft mit Marabu Airlines

Die Lufthansa Technik (LHT) und die estnische Fluggesellschaft Marabu Airlines haben die Fortsetzung ihrer technischen Zusammenarbeit vereinbart. Der bestehende Vertrag über Total Component Support (TCS) wird um mehrere Jahre verlängert und gleichzeitig erweitert. Durch das Abkommen sichert sich Marabu Airlines die umfassende Komponentenversorgung durch den weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen, um das laufende Wachstum ihrer Airbus A320neo-Flotte zu unterstützen. Die beiden Unternehmen kooperieren bereits seit dem Start des Flugbetriebs von Marabu im Jahr 2023. Das TCS-Modell ermöglicht der estnischen Airline den Zugang zum globalen Pool an einsatzbereiten Ersatzteilen von Lufthansa Technik sowie zu umfassenden Reparatur- und Logistikleistungen. Dies gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit und eine schnelle Abwicklung für nahezu alle austauschbaren Flugzeugkomponenten, was essenziell für die Aufrechterhaltung der operativen Standards einer wachsenden Fluggesellschaft ist. Über den reinen TCS hinaus umfasst die erweiterte Kooperation auch die Versorgung der Marabu Airlines mit Verbrauchsmaterialien (Consumables), ingenieurtechnische Dienstleistungen und Unterstützung bei Zulassungsfragen. Laszlo Molnar, Technischer Direktor bei Marabu Airlines, betonte, dass die Partnerschaft das kontinuierliche Wachstum und die Ambitionen der Airline unterstütze. Marabu Airlines, die von Deutschland aus Flüge zu touristischen Zielen anbietet (Recherche), gilt für Lufthansa Technik auch aufgrund ihrer Relevanz für den deutschen Markt als wichtiger Partner.

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Tausende TSA-Mitarbeiter erhalten Sonderprämien für Dienst während des Regierungsstillstands

Im Nachgang des sechswöchigen erzwungenen Regierungsstillstands in den Vereinigten Staaten, der zahlreiche Bundesbedienstete ohne Bezahlung zur Arbeit zwang, hat das Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) mit der Auszahlung von Sonderprämien begonnen. Am 14. November 2025 kündigte US-Heimatschutzministerin Kristi Noem die Vergabe von 10.000 US-Dollar an ausgewählte Mitarbeiter der Transportation Security Administration (TSA) an und überreichte die ersten Schecks persönlich bei einem Termin in Houston. Die Zahlungen sind eine Anerkennung für die Mitarbeiter, die während der Haushaltskrise „weit über das Geforderte hinaus“ ihren Dienst verrichteten. Die Maßnahme folgt auf eine wochenlange öffentliche Debatte über die finanzielle Belastung der Bundesbediensteten und die Notwendigkeit, diejenigen anzuerkennen, die zur Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen eingesetzt wurden. Da TSA-Mitarbeiter und Fluglotsen (Air Traffic Controllers) als systemrelevant eingestuft wurden, mussten sie während des Shutdowns ohne reguläre Bezahlung arbeiten. Dies führte im weiteren Verlauf des Stillstands zu Personalengpässen und spürbaren Beeinträchtigungen des Flugverkehrs, insbesondere an den größten Flughäfen des Landes. Die nun erfolgenden Bonuszahlungen sollen ein Zeichen der Wertschätzung für die erbrachte Leistung in einer finanziell unsicheren Zeit darstellen. Die finanzielle und operative Belastung des Shutdowns Der langwierige Stillstand der US-Bundesregierung, der sich über sechs Wochen erstreckte, setzte Tausende Bundesbedienstete unter erheblichen finanziellen Druck. Da die Haushaltsmittel fehlten, wurde die reguläre Gehaltsauszahlung eingestellt. Insbesondere Mitarbeiter von Behörden, die für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig sind, darunter die TSA und die Federal Aviation Administration (FAA), waren verpflichtet, ihren Dienst fortzusetzen. Die fehlenden Gehaltszahlungen zwangen viele Mitarbeiter, nach zusätzlichen Einkommensquellen zu suchen, um ihre Grundausgaben zu decken. Die daraus

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Festlicher Glanz im Marchfelder Schlösserreich: Historische Pracht trifft auf Weihnachtszauber

Das Marchfelder Schlösserreich in Niederösterreich, bekannt für seine beeindruckenden barocken und kaiserlichen Bauten, lädt in der stillen Jahreszeit zu einem vielfältigen und stimmungsvollen Adventerlebnis ein. Während die meisten historischen Anlagen ihre Hauptsaison beenden, öffnen Schloss Hof, Schloss Marchegg und Schloss Eckartsau ihre Tore für exklusive Weihnachtsmärkte, Sonderausstellungen und festliche Führungen. Die Kombination aus historischer Architektur, kunstvollem Handwerk und regionaler Kulinarik schafft ein einzigartiges vorweihnachtliches Ambiente für Kulturinteressierte, Familien und Freunde. Schloss Hof, das als einzige Anlage das ganze Jahr über geöffnet hat, markiert den Beginn der festlichen Saison bereits Mitte November. Die Wiederbelebung von Traditionen in imperialer Umgebung zieht jährlich eine große Zahl an Besuchern an. Ergänzt wird das individuelle Marktgeschehen durch das gemeinsame Angebot der Sonderführung „Advent im Schlösserreich“, die in den Schlössern Hof, Eckartsau und Orth ein verbindendes kulturelles Erlebnis über die gesamte Region hinweg schafft. Schloss Hof: Barockes Ensemble im neuen Lichterglanz Der traditionelle Weihnachtsmarkt auf Schloss Hof gilt als einer der größten und prominentesten in der Ostregion Österreichs. Eröffnet am 15. November 2025, findet der Markt an allen Wochenenden bis zum 21. Dezember statt, zusätzlich am 8. Dezember. Zwischen 10:00 und 19:00 Uhr verwandeln sich das barocke Außenareal, der Prinz-Eugen-Saal und die Orangerie in ein zauberhaftes Winterreich. Das Angebot auf Schloss Hof zeichnet sich durch seine Vielfalt aus: Über 100 Aussteller präsentieren hochwertiges Kunsthandwerk, von Holzarbeiten bis zu weihnachtlichen Dekorationen. Weihnachtliche Klänge und der Duft von gebrannten Mandeln, Punsch und regionalen kulinarischen Köstlichkeiten stimmen die Besucher ein. Die Mischung aus Kultur, Genuss und Unterhaltung, inklusive Konzerte

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Lufthansa Group bekräftigt „derzeitige“ Ablehnung des Airbus A321XLR trotz interner Neubewertung

Die Lufthansa Group, einer der weltweit größten Luftfahrtkonzerne, hat Spekulationen um eine mögliche Bestellung des Langstrecken-Schmalrumpfflugzeugs Airbus A321XLR vorerst eine klare Absage erteilt. Obwohl die Konzernleitung nach Medienberichten eine interne Neubewertung des Flugzeugtyps vorgenommen hat, erklärte das Unternehmen, es bestünden „derzeit keine Pläne für den A321-200NY(XLR)“. Diese Aussage steht im Raum, nachdem Berichte in deutschen Medien – unter anderem im Handelsblatt – nahelegten, dass das Management den Jet, den es zuvor als irrelevant für seine Kernstrategie abgetan hatte, erneut in Betracht ziehe. Die interne Analyse, die Berichten zufolge unter der Leitung von Vorstandsmitglied Dieter Vranckx stattfand, untersuchte demnach, wie die erweiterte Reichweite und die wirtschaftlichen Vorteile des A321XLR in die zukünftige Flottenstrategie der Gruppe passen könnten. Beobachter sehen den Grund für diese Neubewertung im wachsenden Wettbewerbsdruck, insbesondere auf dem Transatlantikmarkt, wo Konkurrenten und Allianzpartner wie United Airlines das Muster erfolgreich einsetzen, um sogenannte thinner long-haul routes (weniger nachfragestarke Langstreckenverbindungen) effizient zu bedienen. Trotz der strategischen Überlegungen hält der Konzern offiziell an seiner bisherigen Position fest, den Fokus auf Großraumflugzeuge für die Hauptdrehkreuze beizubehalten. Die strategische Debatte um den A321XLR Die Auseinandersetzung um den Airbus A321XLR innerhalb der Lufthansa Group spiegelt eine grundlegende Verschiebung in der globalen Luftfahrtstrategie wider. Der A321XLR (Extra Long Range) ist ein Schmalrumpfflugzeug, das dank zusätzlicher Treibstofftanks Langstreckenverbindungen von bis zu 8.700 Kilometern bedienen kann. Diese Fähigkeit ermöglicht es Fluggesellschaften, Direktverbindungen zwischen kleineren Städten oder von weniger frequentierten Drehkreuzen aus anzubieten, was früher ausschließlich Großraumflugzeugen (Widebodies) vorbehalten war. Konzernchef Carsten Spohr hatte sich in der Vergangenheit skeptisch

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US-Unternehmen Air T übernimmt den Rex-Kernbetrieb nach Gläubigerzustimmung

Die australische Regionalfluggesellschaft Regional Express Holdings (Rex Group) hat nach einer 15-monatigen Phase der freiwilligen Verwaltung eine entscheidende Wende erfahren. Die Gläubiger stimmten am 11. November formell einem Sanierungsplan (Deed of Company Arrangement, DOCA) zu, der von der US-amerikanischen Luftfahrt-Holding Air T vorgeschlagen wurde. Dieser Beschluss ebnet den Weg für die Übernahme des Kerngeschäfts von Rex – Regional Express durch Air T. Die vollständige Übertragung der operativen Kontrolle und des rechtlichen Eigentums wird voraussichtlich bis Mitte Dezember 2025 abgeschlossen sein. Die Einigung sichert nicht nur die Zukunft der Regionalfluggesellschaft, die 54 Flughäfen in ganz Australien bedient, sondern ist auch an ein substanzielles Unterstützungspaket der australischen Regierung geknüpft. Dieses umfasst einen neuen Kredit in Höhe von 60 Millionen australischen Dollar (etwa 39,3 Millionen US-Dollar) und eine Umstrukturierung von Altschulden in Höhe von rund 90 Millionen australischen Dollar (etwa 59 Millionen US-Dollar). Im Gegenzug verpflichtete sich Air T zur langfristigen Aufrechterhaltung der regionalen Flugdienste in Australien. Die Rettung wird von den Insolvenzverwaltern als ein „überlegenes Ergebnis für die Stakeholder“ gewertet. Kern des Geschäfts: Regionale Konnektivität und Flugzeugflotte Die Übernahme durch Air T konzentriert sich auf die wesentlichen Geschäftsbereiche, die für die Konnektivität des australischen Regionalraums von zentraler Bedeutung sind. Im Zentrum steht der regionale Turboprop-Betrieb von Rex, der mit einer Flotte von Saab 340B Flugzeugen 54 Flughäfen bedient. Diese Flüge waren während der gesamten Administrationsphase von Juli 2024 an durch erhebliche finanzielle Unterstützung der australischen Regierung aufrechterhalten worden, was die Systemrelevanz des Regionalnetzes unterstreicht. Der Übernahmevertrag umfasst neben den Kernflugdiensten weitere wichtige

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Etihad Airways vor möglicher Großbestellung bei Airbus: Flottenausbau nach Rekordgewinnen

Die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, steht Branchenkreisen zufolge vor einer potenziellen Großbestellung bei Airbus. Gerüchten zufolge, die kurz vor Beginn der Dubai Airshow in der kommenden Woche aufkamen, prüft die Airline die Möglichkeit, eine neue Order für die Flugzeugmuster A350 und A330neo zu platzieren. Die Nachricht über die potenziellen Investitionen in die Flotte fällt zeitlich mit der Veröffentlichung der stärksten Neunmonatsergebnisse in der Unternehmensgeschichte zusammen und signalisiert eine aggressive Wachstums- und Modernisierungsstrategie. Weder Airbus noch Etihad Airways wollten die Gerüchte, die von Industriekreisen gestreut wurden, kommentieren. Die Spekulationen um einen möglichen Auftrag unterstreichen jedoch das Vertrauen der Airline in ihre strategische Neuausrichtung. Der potenzielle Flottenausbau wäre ein klares Zeichen für das anhaltende Expansionsbestreben von Etihad, die nach einer Phase der Restrukturierung nun wieder auf deutliches Wachstum setzt und ihre Rolle als wichtiger Akteur im globalen Luftverkehr festigen will. Historische Finanzergebnisse: Stärkstes Neunmonats-Ergebnis aller Zeiten Die Spekulationen über eine neue Flugzeugbestellung werden durch die beeindruckenden finanziellen Kennzahlen der Fluggesellschaft untermauert, die am 14. November 2025 veröffentlicht wurden. Etihad Airways meldete für die ersten neun Monate des Jahres 2025 einen Rekordgewinn nach Steuern von 463 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 26 Prozent gegenüber den 368 Millionen US-Dollar, die im gleichen Zeitraum des Vorjahres erzielt wurden. Die Gesamtumsatzerlöse der Airline beliefen sich zwischen Januar und September 2025 auf 5,9 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zu den 5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Etihad bezeichnete die Ergebnisse als die „stärksten Neunmonatsergebnisse in der Geschichte“ des

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Chinesischer Luftfrachtriese Air China Cargo bestellt sechs Airbus A350F Frachter

Air China Cargo, die Frachttochter der nationalen Fluggesellschaft Chinas, hat am 14. November 2025 einen Kaufvertrag mit Airbus über die Lieferung von sechs A350F-Frachtflugzeugen unterzeichnet. Mit diesem Vertragsabschluss wird Air China Cargo zum Erstkunden des brandneuen A350F auf dem chinesischen Festland und setzt damit ein deutliches Zeichen für die Modernisierung und zukünftige strategische Ausrichtung ihrer Langstreckenflotte. Die Bestellung unterstreicht die Attraktivität des A350F in einem der dynamischsten Luftfrachtmärkte der Welt und festigt die Präsenz von Airbus im hart umkämpften Frachtsegment in Asien. Air China Cargo mit Sitz in Peking ist die einzige Frachtfluggesellschaft Chinas, die die Nationalflagge führt, und spielt eine zentrale Rolle im internationalen Warenverkehr des Landes. Die Fluggesellschaft wurde 2003 gegründet und bedient aktuell 25 internationale Routen in Schlüsselregionen wie dem Asien-Pazifik-Raum, Europa, Nord- und Südamerika sowie dem Nahen Osten. Die Entscheidung für den A350F, einen Frachter der neuen Generation, zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz zu steigern, die Kapazität zu erhöhen und die Widerstandsfähigkeit der Fluggesellschaft gegen betriebliche Risiken im langfristigen stabilen Betrieb zu verbessern. Strategische Flottenerneuerung: Effizienz und Kapazität im Fokus Die Einführung des A350F in die bestehende Flotte von Air China Cargo ist ein strategisch wichtiger Schritt. Wang Hongyan, Vizepräsident von Air China Cargo, betonte: „Die Einführung des A350F in unsere bestehende gemischte Frachtflotte trägt zur Effizienz im Betrieb und bei der Wartung bei.“ Die Wahl eines Flugzeugtyps, der eine hohe Übereinstimmung (Commonality) mit der Passagierflotte der Muttergesellschaft Air China aufweist – welche bereits A350-900 im Einsatz hat – könnte erhebliche Vorteile bei der Schulung

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