Januar 9, 2026

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Januar 9, 2026

Köln/Bonn Airport festigt Passagierzahlen und Frachtaufkommen im Geschäftsjahr 2025

Der Flughafen Köln/Bonn hat das Jahr 2025 mit einer leichten Steigerung im Passagierverkehr abgeschlossen und zum zweiten Mal in Folge die Zehn-Millionen-Marke überschritten. Insgesamt nutzten 10,1 Millionen Fluggäste den rheinischen Airport, was ein moderates Wachstum gegenüber den 10,0 Millionen Reisenden aus dem Vorjahr darstellt. Besonders die Nachfrage nach touristischen Zielen in der Türkei und Spanien sowie Besuche bei Angehörigen im Ausland stützten das Ergebnis. Als wichtigste Destinationen erwiesen sich Antalya, Palma de Mallorca, Istanbul und London. Flughafenchef Thilo Schmid wertet das Erreichen dieser Marke als Beleg für das ungebrochene Mobilitätsbedürfnis der Region, wenngleich das Vorkrisenniveau von 2019 noch um rund zwei Millionen Passagiere unterschritten wird. Trotz der stabilen Zahlen sieht sich der Standort mit signifikanten Wachstumsbarrieren konfrontiert. Nach Angaben der Geschäftsführung dämpfen vor allem die hohen staatlichen Standortkosten in Deutschland, wie die Luftverkehrsteuer und gestiegene Luftsicherheitsgebühren, eine dynamischere Entwicklung. Diese Kostenstrukturen führten dazu, dass Fluggesellschaften Kapazitäten vermehrt an wettbewerbsfähigere europäische Standorte verlagerten. Ein weiterer dämpfender Faktor ist der anhaltende Rückgang im innerdeutschen Flugverkehr, der 2025 erneut deutlich nachgab. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass Köln/Bonn hierbei besonders unter der Verlagerung von Kurzstrecken auf die Schiene sowie den reduzierten Frequenzen der Netzwerk-Carrier leidet. Im Bereich der Luftfracht konnte der Flughafen seine Position als eines der bedeutendsten Logistikdrehkreuze in Europa behaupten. Mit einem Umschlag von 840.000 Tonnen blieb das Volumen im Vergleich zum Vorjahr exakt stabil. Dieses Ergebnis wird angesichts der weltweit schwächelnden Konjunktur und geopolitischer Spannungen als Erfolg gewertet. Köln/Bonn profitiert dabei von seiner Funktion als zentraler Hub für große Express-Fracht-Dienstleister wie UPS,

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Test: Von Kärnten zum Flughafen Graz mit der neuen Koralmbahn

Wir schreiben Dienstag, den 30. Dezember 2025, und untersuchen minutengenau, wie viel Zeit unter Berücksichtigung sämtlicher relevanter Rahmenbedingungen für die Reise von Kärnten zum Flughafen Graz unter Nutzung der neu eröffneten Koralmbahn benötigt wird. Achtung: Die Darstellung soll konsequent aus der Perspektive eines kärntnerischen Geschäftsreisenden erfolgen, der regelmäßig das Flugzeug nützt und für den Zeit ein zentraler wirtschaftlicher Faktor ist. Desweiteren wird angenommen, dass die reisende Person mit seinem privaten KFZ zum Bahnhof fährt. Als Wohnsitz kann jeder Ort in Mittelkärnten angesehen werden, welcher im Umkreis von maximal 30km von Klagenfurt liegt, um die angegebenen Zeiten einigermaßen zu erreichen. Der Bericht berücksichtigt bewusst nicht die Perspektive von Personengruppen wie etwa Pensionistenpaaren oder Familien, die lediglich einmal jährlich eine Urlaubsreise mit dem Flugzeug antreten. Fahrt zum Bahnhof Klagenfurt mit dem Auto Um Punkt 09:00 Uhr am Morgen geht es mit dem Auto von Feldkirchen in Kärnten zum Hauptbahnhof Klagenfurt. Nach vorheriger Internet Recherche wurde bereits darauf hingewiesen, dass der Park & Ride Parkplatz südlich des Bahnhofs ständig maßlos überfüllt sein soll und eine frühzeitige Anreise für die Parkplatzsuche in der Umgebung empfohlen wird. Nach ca. 30 Minuten Fahrtzeit erreiche ich die angegebene Adresse und die Vorberichte erweisen sich sofort als bestätigt. Ich finde einen rappelvollen P&R Parkplatz vor, wo kein weiteres Auto mehr hinein passt. Nach mehreren Runden durch die umliegenden Wohnsiedlungen auf der Suche nach einem Parkplatz finde ich schließlich eine freie Parklücke vor einem Wohnblock. Dort kann ich mein Auto seitlich entlang der Straße kostenlos abstellen, da es hier

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Kritik an Teuerungsuntersuchung: Hotelvereinigung weist Vorwürfe des Finanzministers zurück

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) reagiert mit deutlicher Ablehnung auf die Ankündigung von Finanzminister Markus Marterbauer, die Preissteigerungen in der Hotellerie und Gastronomie einer offiziellen Prüfung zu unterziehen. ÖHV-Präsident Walter Veit bezeichnete das Vorhaben als Ablenkungsmanöver und forderte stattdessen eine Untersuchung der staatlich beeinflussten Kostenfaktoren. Laut Branchenvertretern seien es vor allem die öffentliche Hand und landesnahe Energieversorger, die durch hohe Steuern, Abgaben und Energiepreise einen Teufelskreis der Teuerung befeuerten. Während die Erzeugerkosten für erneuerbare Energien stabil blieben, würden die Endkundenpreise künstlich hochgehalten, was die heimischen Betriebe, die ihre Waren fast ausschließlich im Inland beziehen, massiv belaste. Die wirtschaftliche Situation der Branche ist durch eine Kumulation verschiedener Preistreiber gekennzeichnet. Neben den Energiekosten stehen insbesondere die hohen Lohnnebenkosten und die bürokratischen Anforderungen im Fokus der Kritik. Veit betont, dass die Gastwirtschaft Systembedingt kaum Möglichkeiten habe, durch Importe aus Billiglohnländern die Inflation zu dämpfen, da Lebensmittel und Dienstleistungen lokal eingekauft werden. Zusätzliche Belastungen wie die jüngsten Erhöhungen der Ortstaxen sowie die Neuregelung der Trinkgeld-Pauschale hätten die Kalkulationsspielräume der Hoteliers weiter eingeengt. Die ÖHV warnt zudem vor einer drohenden Erhöhung der Grundsteuer, welche die Betriebskosten für Beherbergungsbetriebe erneut in die Höhe treiben würde. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandortes Österreich langfristig zu sichern, fordert die Hotelvereinigung radikale Reformen statt punktueller Kontrollen. Ganz oben auf der Agenda steht die Entlastung des Faktors Arbeit sowie eine Reduktion des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von zehn auf fünf Prozent, wie sie auch vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) zur Konsumbelebung vorgeschlagen wurde. Zudem verlangt die Branche einen sofortigen Verzicht auf neue Steuern und eine umfassende

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Flughafen Münster/Osnabrück zieht positive Bilanz für das Jahr 2025

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat das vergangene Geschäftsjahr 2025 mit einem stabilen Ergebnis abgeschlossen. Insgesamt nutzten 1.253.780 Passagiere den regionalen Airport, was lediglich einem minimalen Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2024 entspricht. Besonders hervorzuheben ist dabei die Entwicklung im Vergleich zum Vorkrisenniveau: Während der deutsche Luftverkehr insgesamt noch immer rund 13 Prozent unter den Werten von 2019 liegt, verzeichnete der FMO einen Zuwachs von 26 Prozent. Dieser Erfolg ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil der Wegfall der Lufthansa-Zubringerflüge nach Frankfurt Ende 2024 durch andere Angebote kompensiert werden konnte. Ein neuer Rekordwert wurde bei der Flugzeugauslastung erreicht, die im Jahresdurchschnitt bei 83 Prozent lag. Das touristische Segment bildete auch 2025 das Rückgrat des Flugbetriebs. Zu den aufkommensstärksten Zielen gehörten Antalya mit 398.000 Fluggästen, gefolgt von Palma de Mallorca mit 339.000 und der Inlandsverbindung nach München mit 233.000 Passagieren. Die neu eingeführten Strecken nach London und Málaga entwickelten sich laut Flughafenangaben ebenfalls über den Erwartungen. Bei den Fluggesellschaften zeigt sich eine ausgewogene Marktverteilung: Die Anbieter SunExpress, Lufthansa und Ryanair teilen sich mit jeweils rund 20 Prozent Passagieranteil die Marktführerschaft am Standort. Die Fokussierung auf hochfrequente und nachfragestarke Verbindungen scheint sich somit als krisenfestes Modell für den Regionalflughafen erwiesen zu haben. Für das laufende Jahr 2026 kündigt die Geschäftsführung unter Andrés Heinemann einen weiteren Ausbau des Portfolios an. Ein wichtiger Meilenstein ist die Kooperation mit der Airline Leav Aviation, die im Sommer 2026 ein Flugzeug fest am FMO stationieren wird. Von hier aus sollen neue Ziele wie Rhodos und Fuerteventura sowie

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Paderborn: Skyhub PAD baut Interlining-Verbindungen aus

Die ostwestfälische Luftverkehrsanbindung erreicht zu Beginn des Jahres 2026 eine neue Qualitätsstufe. Die Initiative Skyhub PAD, die im Herbst 2025 die wichtige Zubringerstrecke von Paderborn/Lippstadt zum Drehkreuz München übernommen hat, konnte ihr Netzwerk an Partnerfluggesellschaften signifikant erweitern. Wie das Unternehmen bestätigte, sind nach dem erfolgreichen Start der Kooperationen mit der Lufthansa-Gruppe nun auch die global agierenden Fluggesellschaften Finnair und Qatar Airways in das Interlining-System integriert worden. Passagiere aus der Region Ostwestfalen-Lippe haben damit die Möglichkeit, mit nur einem Ticket und durchgechecktem Gepäck über München zu Zielen im Nahen Osten, Asien oder Nordeuropa zu reisen. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Meilenstein für den Wirtschaftsstandort, da die Anbindung an internationale Drehkreuze als lebensnotwendig für die exportorientierten Unternehmen der Region gilt. Mit der erwarteten Einführung eines Codeshare-Abkommens mit der Lufthansa im ersten Quartal 2026 steht zudem die vollständige Integration in das weltweite Buchungssystem der Star Alliance kurz bevor. Stärkung der regionalen Wirtschaft durch globale Konnektivität Die Gründung von Skyhub PAD war eine direkte Reaktion auf den Rückzug der Lufthansa von der Strecke Paderborn-München. Um die drohende Isolation des regionalen Flughafens zu verhindern, schlossen sich führende Unternehmen der Region zusammen, um den Flugbetrieb in Eigenregie und durch Beauftragung der dänischen Fluggesellschaft DAT sicherzustellen. Der Einsatz einer ATR 72, eines effizienten Turboprop-Flugzeugs, ermöglicht eine bedarfsgerechte Bedienung der Strecke mit mehreren täglichen Umläufen. Dass nun Schwergewichte wie Qatar Airways und Finnair Teil des Netzwerks sind, unterstreicht die Attraktivität des Modells. Qatar Airways bietet über ihr Drehkreuz in Doha Verbindungen zu über 160 Zielen weltweit an, während

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Ryanair kritisiert massive Verspätungen durch europäische Flugsicherungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am Donnerstag, den 8. Januar 2026, eine scharfe Bilanz über die betrieblichen Störungen während der vergangenen Weihnachtsfeiertage gezogen. Nach Angaben des Unternehmens waren zwischen dem 22. und 31. Dezember 2025 insgesamt über 3.200 Flüge von Verspätungen betroffen, was die Reisepläne von rund 600.000 Passagieren beeinträchtigte. Als Hauptursache nennt der Marktführer einen akuten Personalmangel bei den nationalen Flugsicherungsdiensten (Air Traffic Control, ATC). Besonders negativ fielen dabei Spanien und Frankreich auf, die zusammen für etwa zwei Drittel aller Verspätungen verantwortlich zeichneten. In Spanien waren knapp 1.100 Flüge betroffen, in Frankreich rund 1.000. Auch Portugal und Deutschland rangieren auf der Liste der defizitären Dienstleister weit oben. Ryanair-Chef Eddie Wilson bezeichnete die Situation als inakzeptabel und warf der EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen Untätigkeit vor. Das Unternehmen nutzt in seiner Kommunikation den spöttischen Beinamen „Ursula von Derlayed-Again“, um den Frust über ausbleibende Reformen im europäischen Luftraum auszudrücken. Laut Ryanair schränken die personellen Engpässe bei den Flugsicherungen die Reisefreiheit der EU-Bürger massiv ein, da systematische Fehlplanungen bei der Personalbesetzung zu vermeidbaren Wartezeiten führen. Die Fluggesellschaft fordert nun alle betroffenen Passagiere auf, über eine eigens eingerichtete Internetplattform Protestmails an die zuständigen Verkehrsminister zu senden, um den Druck auf die Politik zu erhöhen. Branchenexperten und zusätzliche Daten des europäischen Flugsicherungsdienstes Eurocontrol bestätigen, dass die Kapazitätsengpässe im europäischen Luftraum ein strukturelles Problem darstellen. Während das Verkehrsaufkommen zum Jahreswechsel 2025/2026 nahezu wieder Rekordwerte erreichte, kämpfen viele Kontrollzentren mit einer Überalterung der Belegschaft und langwierigen Ausbildungsprozessen für neue Fluglotsen. In Frankreich führten zudem punktuelle

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Entwicklungen im deutschen Luftraum: Flugsicherung verzeichnet deutliches Verkehrswachstum und steigende Effizienz

Der deutsche Luftraum nähert sich mit großen Schritten seinem vorpandemischen Aktivitätsniveau an. Wie aus der aktuellen Bilanz der DFS Deutsche Flugsicherung für das abgeschlossene Jahr 2025 hervorgeht, stieg die Zahl der kontrollierten Flugbewegungen signifikant an, während gleichzeitig die durchschnittlichen Verspätungszeiten reduziert werden konnten. Mit über drei Millionen Starts, Landungen und Überflügen erreichte das Kontrollaufkommen rund 92 Prozent des Niveaus von 2019. Dieser Aufwärtstrend stellt die infrastrukturellen Kapazitäten vor neue Herausforderungen, denen die DFS mit einer massiven Personaloffensive und technologischen Systemoptimierungen begegnet. Trotz der positiven wirtschaftlichen Dynamik im Sektor trüben zunehmende Behinderungen durch unbemannte Flugsysteme die Bilanz. Für das Jahr 2026 plant das bundeseigene Unternehmen eine weitere Aufstockung der Ausbildungsplätze, um die langfristige Betriebssicherheit im Herzen Europas zu gewährleisten. Dichte Verkehrsströme und neue Rekordwerte im Sommer Die statistische Auswertung der DFS für das Jahr 2025 belegt eine Zunahme der Flugbewegungen nach Instrumentenflugregeln um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 3,071 Millionen Flüge durch die zuständigen Kontrollzentren sicher geleitet. Besonders in der Ferienzeit erreichte die Belastung des Luftraums Spitzenwerte, die seit sechs Jahren nicht mehr registriert wurden. An mehreren Tagen überschritt das Aufkommen die Marke von 10.000 Flügen innerhalb von 24 Stunden. Als absoluter Spitzentag des Jahres ging der 18. Juli 2025 in die Annalen ein, an dem die Lotsen exakt 10.220 Flugbewegungen koordinierten. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Deutschland seine Funktion als zentrales Transitland im europäischen Luftverkehrsnetz festigt. Während viele deutsche Verkehrsflughäfen noch mit strukturellen Veränderungen im Kurzstreckensegment kämpfen, sorgt vor allem der internationale Überflugverkehr für eine hohe Auslastung der

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Frachtboom in Lüttich: Liege Airport verzeichnet zweitbestes Ergebnis der Geschichte

Der Flughafen Lüttich hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem massiven Zuwachs im Logistiksektor abgeschlossen und seine Position als führender Frachtknotenpunkt in Europa gefestigt. Mit einem Gesamtvolumen von 1.324.579 Tonnen verzeichnete der größte Frachtflughafen Belgiens ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit erzielte der Standort das zweitbeste Ergebnis seiner gesamten Geschichte und das stärkste Wachstum unter den zehn größten europäischen Frachtflughäfen. Besonders dynamisch entwickelte sich der Dezember 2025, in dem die Tonnage im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16 Prozent auf fast 120.000 Tonnen anstieg. Auch die Zahl der reinen Frachtflugbewegungen im Kerngeschäft legte um sechs Prozent auf 28.822 Starts und Landungen zu. Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg ist die konsequente „Freighters First“-Strategie des Managements, die Frachtmaschinen gegenüber dem Passagierverkehr priorisiert. Die Kundenstruktur hat sich dabei deutlich verbreitert: Ende 2025 bedienten 56 Fluggesellschaften den Flughafen, im Vergleich zu 40 Airlines vor zwei Jahren. Auch die Ansiedlung von Logistikunternehmen nahm zu, wobei die Zahl der Operatoren von 37 auf 62 stieg. Durch diese Diversifizierung ist der Flughafen widerstandsfähiger gegen Schwankungen einzelner Marktteilnehmer geworden; der größte Kunde trägt lediglich 13 Prozent zum Gesamtvolumen bei. Das globale Netzwerk wurde zudem um strategisch wichtige Ziele wie Mumbai, Chicago, Mexiko-Stadt und Taipeh erweitert. Trotz des Wachstums steht der Standort vor strukturellen Veränderungen. Ein deutlicher Wandel zeigt sich bei der Verteilung der Flugzeiten: Während im Jahr 2020 noch 59 Prozent der Flüge in der Nacht stattfanden, sank dieser Anteil bis 2025 auf 34,5 Prozent. Der Fokus verschiebt sich zunehmend auf den Tagbetrieb, der nun zwei

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Strategische Neuausrichtung im US-Luftverkehr: Avelo Airlines beendet umstrittene Abschiebecharter

Die US-amerikanische Billigfluggesellschaft Avelo Airlines hat eine weitreichende strategische Kurskorrektur angekündigt, die das Ende ihrer Beteiligung an staatlichen Abschiebeflügen markiert. Wie das Unternehmen mitteilte, wird der Betrieb im Rahmen des Charterprogramms des Heimatschutzministeriums bis zum 27. Januar 2026 vollständig eingestellt. Damit zieht die Fluggesellschaft die Konsequenz aus einem Geschäftsmodell, das zwar kurzfristige finanzielle Stabilität versprach, jedoch zunehmend in den Fokus politischer Kontroversen und operativer Schwierigkeiten geraten war. Die Entscheidung ist eingebettet in eine umfassende Restrukturierung der Airline, die auch die Schließung mehrerer Standorte, darunter die Basis in Mesa, Arizona, sowie eine Flottenbereinigung umfasst. Durch eine erfolgreiche Rekapitalisierung sieht sich das Unternehmen nun in der Lage, sich wieder vollständig auf sein Kerngeschäft – den kommerziellen Passagierverkehr zu erschwinglichen Preisen – zu konzentrieren. Wirtschaftliche Kalkulation gegen operative Komplexität Der Rückzug von den Abschiebeflügen, die Avelo im Auftrag der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE über den Dienstleister CSI Aviation durchführte, wird von der Unternehmensführung primär mit wirtschaftlichen Faktoren begründet. Obwohl das Programm im April 2025 mit der Erwartung gestartet wurde, eine verlässliche Einnahmequelle zur Unterstützung des Wachstums zu schaffen, erwiesen sich die operativen Anforderungen als zu hoch. Die Durchführung dieser Missionen erforderte dedizierte Flugzeuge und spezialisierte Besatzungsplanungen, die nicht mit dem Punkt-zu-Punkt-Netzwerk einer auf Freizeitreisende ausgerichteten Fluggesellschaft harmonierten. Laut offiziellen Angaben lieferte das Programm letztlich nicht genug konsistente Erträge, um die zusätzliche Komplexität und die damit verbundenen Kosten zu rechtfertigen. Für eine Fluggesellschaft von der Größe Avelos bedeutete die Bereitstellung von drei Boeing 737-800 für Regierungsaufträge eine erhebliche Einschränkung der Flexibilität im restlichen Streckennetz.

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Spendenaktion am Flughafen Graz unterstützt Familien mit behinderten Kindern

Am 24. Dezember 2025 fand am Flughafen Graz erneut die traditionelle Veranstaltung „Warten aufs Christkind“ statt, die zahlreiche Besucher in die Abflughalle lockte. Neben dem Unterhaltungsprogramm für Familien stand der karitative Zweck im Vordergrund. Der Flughafen kooperierte hierbei mit der Hilfsorganisation Help4Kids, die im Terminal Spendenboxen positionierte. Die Geschäftsführung des Flughafens, vertreten durch Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, gab nun bekannt, dass das Unternehmen die von den Besuchern gesammelten Beträge um eine Eigenleistung in Höhe von 2.000 Euro aufgestockt hat. Die Gesamtsumme wird zweckgebunden eingesetzt, um Familien mit Kindern mit Behinderungen eine Entlastung im Alltag zu ermöglichen. Susanne Jagsch, Präsidentin von Help4Kids, betonte die Bedeutung dieser jährlichen Aktion für die Vereinsarbeit. Die Spendengelder finanzieren spezielle Erholungs- und Abwechslungstage für betroffene Familien in der Steiermark, die im regulären Alltag oft unter hohen finanziellen und zeitlichen Belastungen stehen. Der Verein konzentriert sich bei seiner Arbeit auf die unmittelbare Hilfe vor Ort und die Förderung sozialer Teilhabe. Durch die Zusammenarbeit mit dem Flughafen als öffentlichem Verkehrsknotenpunkt gelingt es der Organisation regelmäßig, eine breite Öffentlichkeit für die Belange von Kindern mit besonderen Bedürfnissen zu sensibilisieren und notwendige finanzielle Mittel für Therapie- und Entlastungsprojekte zu generieren. Zusätzliche Recherchen zur Veranstaltung „Warten aufs Christkind“ zeigen, dass der Flughafen Graz dieses Format bereits seit vielen Jahren als festen Bestandteil seines regionalen Engagements nutzt. Während die Kinder das Geschehen auf dem Vorfeld beobachten oder an Bastelstationen teilnehmen, dient die Plattform dem Austausch zwischen Wirtschaft und sozialen Institutionen. Der Flughafen versteht sich in diesem Kontext als Begegnungsort, der über

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