Januar 12, 2026

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Januar 12, 2026

Flottenmodernisierung am BER: Easyjet investiert in technische Nachrüstungen und Digitalisierung

Die Fluggesellschaft Easyjet setzt am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ein umfassendes Programm zur technischen Modernisierung ihrer dort stationierten Flotte um. Im Mittelpunkt steht dabei die Nachrüstung der verbleibenden sieben Maschinen des Typs Airbus A320ceo mit sogenannten Sharklets. Diese etwa 2,40 Meter hohen Flügelspitzen verbessern die aerodynamische Effizienz und reduzieren den Treibstoffverbrauch. Das im Oktober 2025 begonnene Umrüstungsprojekt soll laut Unternehmensangaben bis zum Sommer 2026 vollständig abgeschlossen sein. Durch diese Maßnahme rechnet die Fluggesellschaft mit einer jährlichen Treibstoffeinsparung von über 2.100 Tonnen innerhalb der gesamten Flottenstruktur. Ergänzend zur Nachrüstung älterer Bestandsmaschinen treibt das Unternehmen die Erneuerung der Flotte durch den Einsatz modernerer Flugzeugtypen voran. Im Januar 2026 wurde am Standort Berlin ein zweiter Airbus A321neo in Dienst gestellt. Dieses Modell zeichnet sich durch leistungsstärkere Triebwerke und eine optimierte Kabinenkonfiguration aus, was die Effizienz pro Sitzplatz im Vergleich zu Vorgängermodellen um bis zu 20 Prozent steigert. Die Kapazitätserweiterung am BER durch den größeren A321neo ermöglicht es der Fluggesellschaft zudem, die hohe Nachfrage auf nachfragestarken Routen ab der deutschen Hauptstadt effizienter zu bedienen. Neben hardwarebasierten Modernisierungen setzt Easyjet verstärkt auf digitale Lösungen im Cockpit. Für die in Berlin stationierten Piloten wurde die iPad-Anwendung „MyFuelCoach“ des Softwareentwicklers Open Airlines eingeführt. Diese Applikation analysiert Flugdaten in Echtzeit und liefert der Besatzung präzise Empfehlungen für einen verbrauchsoptimierten Flugbetrieb, etwa durch die Wahl idealer Flughöhen oder Geschwindigkeiten. Nach Berechnungen des Unternehmens lassen sich durch diese softwaregestützte Flugführung im Durchschnitt etwa vier Kilogramm Treibstoff pro Flugsegment einsparen, was bei der hohen Frequenz der Berliner Basis eine signifikante Gesamtersparnis

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Strategische Expansion in den USA: Arkia Airlines kooperiert mit Jetblue

Die israelische Fluggesellschaft Arkia Airlines hat durch den Abschluss einer Interline-Vereinbarung mit dem US-amerikanischen Low-Cost-Carrier Jetblue Airways ihre Reichweite auf dem amerikanischen Kontinent deutlich ausgeweitet. Diese Partnerschaft ermöglicht es Passagieren der Arkia, nach ihrer Ankunft in den Vereinigten Staaten nahtlos auf das Streckennetz von Jetblue umzusteigen, das zahlreiche Ziele innerhalb der USA sowie Verbindungen nach Lateinamerika und in die Karibik umfasst. Kernstück der Kooperation ist die Anbindung der bis zu sieben wöchentlichen Nonstop-Flüge von Tel Aviv zum Flughafen New York-JFK an das Drehkreuz von Jetblue. Die Entscheidung von Arkia, vor etwa einem Jahr Langstreckenflüge nach New York aufzunehmen, markierte einen Wendepunkt in der Unternehmensstrategie und positionierte die Airline als direkten Herausforderer der staatlichen El Al Israel Airlines. Während Arkia traditionell auf Inlandsflüge und europäische Urlaubsziele spezialisiert war, zielt die neue Vereinbarung darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit auf der prestigeträchtigen Nordatlantik-Route zu erhöhen. Durch die Kooperation mit Jetblue können nun auch Ziele abseits der Metropole New York effizient mit nur einem Ticket und durchgechecktem Gepäck erreicht werden, was den Komfort für Reisende erheblich steigert. Die Marktdynamik zwischen Israel und den USA befindet sich damit in einer Phase des Umbruchs. Interessanterweise unterhält auch die Konkurrentin El Al eine Interline-Vereinbarung mit Jetblue, wobei ein weiterführendes Codeshare-Abkommen zwischen diesen beiden Unternehmen bereits im Oktober des vergangenen Jahres endete. Branchenexperten werten den Vorstoß von Arkia als Versuch, die entstandene Lücke im Markt für Anschlussflüge zu nutzen und Marktanteile im Segment der preisbewussten Reisenden zu gewinnen. Jetblue bietet mit seiner starken Präsenz an der US-Ostküste und modernen

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Personalwechsel an der Spitze: James G. Dempsey übernimmt Führung der Frontier Group

Die Frontier Group Holdings, Muttergesellschaft der US-amerikanischen Billigfluggesellschaft Frontier Airlines, hat eine bedeutende personelle Entscheidung in der obersten Führungsebene bekannt gegeben. James G. Dempsey wurde vom Verwaltungsrat zum neuen Vorstandsvorsitzenden und Präsidenten des Unternehmens ernannt. Dempsey, der zuvor als Präsident des Unternehmens fungierte und davor langjähriger Finanzvorstand (CFO) war, tritt damit die Nachfolge von Barry Biffle an. Biffle, der das Unternehmen über ein Jahrzehnt maßgeblich prägte, wird dem Konzern weiterhin in beratender Funktion sowie als Mitglied des Verwaltungsrats erhalten bleiben. Der Wechsel erfolgt in einer Phase, in der die Airline ihre operative Strategie und Marktpositionierung innerhalb des hart umkämpften Ultra-Low-Cost-Segments in Nordamerika neu ausrichtet. Dempsey blickt auf eine umfangreiche Karriere in der Luftfahrtbranche zurück, unter anderem mit Stationen beim irischen Konkurrenten Ryanair. In seiner bisherigen Zeit bei Frontier war er maßgeblich an der finanziellen Stabilisierung während der Pandemie sowie an der Vorbereitung des Börsengangs beteiligt. Seine Ernennung wird von Analysten als Signal für Kontinuität gewertet, während die Fluggesellschaft gleichzeitig versucht, auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren. Frontier Airlines hat zuletzt mit einer Anpassung ihres Geschäftsmodells begonnen, um durch transparentere Preisstrukturen und ein verbessertes Kundenerlebnis eine breitere Zielgruppe anzusprechen. James G. Dempsey wird die Aufgabe haben, diese Transformation voranzutreiben und die Profitabilität des Unternehmens in einem Umfeld steigender Betriebskosten zu sichern. Zusätzliche Branchenrecherchen verdeutlichen, dass der Führungswechsel vor dem Hintergrund einer intensiven Konsolidierung im US-Billigflugmarkt stattfindet. Nach dem Scheitern der Fusion zwischen den Konkurrenten Jetblue und Spirit Airlines steht Frontier unter verstärktem Druck, seine eigene Wachstumsstrategie zu validieren. Das Unternehmen betreibt eine

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Technische Defekte und mangelnde Kommunikation: Massive Verzögerungen bei Tui-Flug von Malaga

Ein technischer Defekt an einer Maschine der Fluggesellschaft Tui hat zu einer mehr als 32-stündigen Verspätung für die Passagiere des Fluges TB1072 geführt. Die ursprünglich für Mittwochvormittag um 10:00 Uhr geplante Verbindung von Malaga zum Flughafen Ostende-Brügge musste kurz vor dem Start abgebrochen werden, da notwendige Reparaturen am spanischen Standort nicht durchgeführt werden konnten. Die Fluggäste wurden daraufhin für eine zusätzliche Nacht in einem örtlichen Hotel untergebracht, während die Airline versuchte, eine logistische Lösung für den Weitertransport der gestrandeten Reisenden zu finden. Am Donnerstagmorgen spitzte sich die Situation am Flughafen von Malaga zu, als die Passagiere per Bus zum Terminal zurückgebracht wurden, dort jedoch stundenlang ohne konkrete Informationen verharrten. Augenzeugenberichten zufolge waren keine Vertreter der Fluggesellschaft vor Ort präsent, um die Betroffenen zu betreuen oder über den weiteren Verlauf aufzuklären. Das Flughafenpersonal konnte ebenfalls keine verlässlichen Angaben machen, was zu erheblicher Verunsicherung unter den Reisenden führte. Solche Vorfälle verdeutlichen die operativen Herausforderungen bei technischen Defekten an Außenstationen, wenn Ersatzteile oder Techniker nicht unmittelbar verfügbar sind. Zur Behebung der Störung forderte Tui schließlich ein Ersatzflugzeug aus den Niederlanden an. Die betroffene Boeing 737 mit der Registrierung OO-TUV wurde als Leerflug von Amsterdam nach Malaga überführt, um die Passagiere abzuholen. Nach aktuellem Stand war die Landung der Ersatzmaschine für den späten Donnerstagnachmittag vorgesehen, mit einem anschließenden Start in Richtung Belgien gegen 18:10 Uhr. Gemäß der EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 steht den betroffenen Passagieren bei einer derartigen Verspätung, die nicht auf außergewöhnliche Umstände wie Wetter zurückzuführen ist, eine finanzielle Entschädigung sowie eine umfassende Betreuung zu.

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Rekordjahr für Turkish Airlines: Passagierzahlen steigen auf über 92 Millionen

Turkish Airlines hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen und seine Position auf dem globalen Luftverkehrsmarkt gefestigt. Im Dezember 2025 beförderte die Fluggesellschaft 7,3 Millionen Passagiere, wobei die Kapazität im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,2 Prozent gesteigert wurde. Über das gesamte Jahr betrachtet kletterte die Zahl der Fluggäste bei Turkish Airlines und der Tochtergesellschaft AJet um 8,8 Prozent auf insgesamt 92,6 Millionen Reisende. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment der internationalen Umsteigepassagiere, das ein Plus von 12,8 Prozent auf 35,7 Millionen Menschen verzeichnete. Dies unterstreicht die Bedeutung des Drehkreuzes Istanbul als zentrale Schnittstelle zwischen Ost und West. Die Auslastung der Maschinen blieb mit einem Sitzladefaktor von 83,2 Prozent auf einem hohen Niveau, wobei der Inlandsverkehr mit 86 Prozent die Spitzenwerte lieferte. Parallel zum Passagiergeschäft baute das Unternehmen auch seine Aktivitäten im Bereich Fracht und Post massiv aus. Mit einem Volumen von 2,2 Millionen Tonnen wurde ein Zuwachs von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Um dieses Wachstum operativ bewältigen zu können, wurde die Flotte kontinuierlich erweitert. Ende Dezember 2025 verfügte der Konzern über insgesamt 516 Flugzeuge, was die ambitionierten Expansionsziele der Fluggesellschaft widerspiegelt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Turkish Airlines im Jahr 2025 verstärkt in die Erschließung neuer Langstreckenziele investiert hat, insbesondere in Nordamerika und Australien. Die Integration der Tochter AJet, die aus der ehemaligen Marke AnadoluJet hervorgegangen ist, trug maßgeblich zur Steigerung der Kapazitäten im Low-Cost-Segment bei. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Fluggesellschaft durch die Nutzung des neuen Flughafens Istanbul über nahezu unbegrenzte Wachstumsschmieden am Boden verfügt,

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Rechtliche Rahmenbedingungen bei extremen winterlichen Witterungsverhältnissen: Pflichten und Ansprüche von Arbeitnehmern

Die anhaltenden und intensiven Schneefälle, die derzeit weite Teile des Landes vor logistische Herausforderungen stellen, werfen in der Arbeitswelt grundlegende juristische Fragen auf. Wenn Straßen unpassierbar sind, der öffentliche Nahverkehr zum Erliegen kommt oder Bildungseinrichtungen kurzfristig schließen, geraten viele Beschäftigte in einen Konflikt zwischen ihrer vertraglichen Arbeitspflicht und den faktischen Möglichkeiten der Mobilität. Experten aus dem Bereich des Arbeitsrechts stellen in diesem Zusammenhang klar, dass Naturereignisse dieser Größenordnung einen rechtmäßigen Hinderungsgrund darstellen können. Wer aufgrund extremer Witterung nicht oder nur verspätet am Arbeitsplatz erscheint, muss unter Einhaltung bestimmter Meldepflichten keine arbeitsrechtlichen Sanktionen wie eine Entlassung oder Abmahnung befürchten. Dennoch ist die Situation kein Freibrief für ein eigenmächtiges Fernbleiben, da das Wegerisiko grundsätzlich beim Arbeitnehmer liegt und eine aktive Informationsweitergabe an den Arbeitgeber zwingend erforderlich ist. Das Wegerisiko und die Zumutbarkeit im Winterdienst Im deutschen und österreichischen Arbeitsrecht gilt grundsätzlich das Prinzip, dass der Arbeitnehmer das sogenannte Wegerisiko trägt. Das bedeutet, dass der Beschäftigte dafür verantwortlich ist, pünktlich am vereinbarten Arbeitsort zu erscheinen. Erschwerte Bedingungen durch winterliches Wetter entbinden zunächst nicht von dieser Verpflichtung. Arbeitsrechtler betonen, dass Arbeitnehmer alles ihnen Zumutbare unternehmen müssen, um den Arbeitsplatz zu erreichen. Dazu gehört beispielsweise das Einplanen von Zeitpuffern, das Ausweichen auf alternative Verkehrsmittel oder das frühzeitige Freischaufeln des eigenen Fahrzeugs. Wird die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes jedoch objektiv unmöglich, etwa durch behördliche Straßensperren, Lawinengefahr oder den vollständigen Ausfall des öffentlichen Verkehrs, ändert sich die rechtliche Bewertung. Martin Müller, Arbeitsrechtsexperte des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), führt aus, dass es sich in solchen Fällen um einen objektiven Verhinderungsgrund

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Gerichtsurteil in Bangkok: Verwaltungsrat von Thai Airways nimmt Arbeit auf

Ein Zivilgericht in Thailand hat eine einstweilige Verfügung gegen die nationale Fluggesellschaft Thai Airways International aufgehoben und damit den Weg für die Neuausrichtung der Konzernführung freigemacht. Der Rechtsstreit wurde durch eine Klage von fünf Aktionären ausgelöst, welche die Rechtmäßigkeit der auf der Generalversammlung 2025 gefassten Beschlüsse bezweifelten. Mit der gerichtlichen Entscheidung wurde die Erweiterung des Verwaltungsrats von bisher elf auf nun 15 Mitglieder sowie die Besetzung der entsprechenden Positionen bestätigt. Die Kläger hatten unter anderem Verfahrensfehler bei der Abstimmung geltend gemacht, konnten jedoch vor Gericht keine ausreichenden Beweise für eine Annullierung der Beschlüsse vorlegen. Die juristische Blockade hatte nach Angaben von Konzernchef Chai Eamsiri weitreichende Konsequenzen für die operative und strategische Planung des Unternehmens. Besonders betroffen war die Unterzeichnung eines bedeutenden Pachtvertrags für ein neues Wartungszentrum, der aufgrund der ungeklärten Zuständigkeiten im Gremium vorerst aufgeschoben werden musste. Das geplante Zentrum am Flughafen U-Tapao gilt als Schlüsselprojekt für die technische Sparte der Airline und soll künftig Wartungskapazitäten für Drittkunden in der Region Südostasien bereitstellen. Durch das Urteil können die Vertragsverhandlungen nun unmittelbar zum Abschluss gebracht werden. Ein weiterer zentraler Punkt, der durch die gerichtliche Unsicherheit verzögert wurde, ist der umfassende Plan zur Flottenmodernisierung. Thai Airways beabsichtigt die Beschaffung zahlreicher neuer Flugzeuge, um die Kapazitäten nach der Phase der Restrukturierung wieder deutlich auszubauen. Hintergrund ist die steigende Nachfrage im asiatischen Luftverkehrsmarkt und der Bedarf an effizienterem Fluggerät für Langstreckenverbindungen. Branchenanalysen zeigen, dass die Airline derzeit Gespräche mit Herstellern wie Airbus und Boeing führt, um Lieferpositionen für das kommende Jahrzehnt zu sichern, wobei

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Luftverkehrsstandort Dortmund auf Expansionskurs: Rekordjahr 2025 ebnet den Weg für ambitionierte Ziele

Der Flughafen Dortmund hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem historischen Höchstwert abgeschlossen und seine Position als drittgrößter Verkehrsflughafen in Nordrhein-Westfalen gefestigt. Mit insgesamt 3.242.569 Fluggästen übertraf die Einrichtung nicht nur die Prognosen der Analysten, sondern steigerte das Vorjahresergebnis um rund 3,5 Prozent. Diese Entwicklung ist umso bemerkenswerter, da der Standort im Frühjahr mit strukturellen Veränderungen im Anbieterportfolio konfrontiert war. Der Rückzug der irischen Fluggesellschaft Ryanair sowie Kapazitätsreduzierungen seitens Eurowings hinterließen zunächst Lücken im Flugplan, die jedoch im Jahresverlauf durch die Expansion bestehender Partner und eine intensivierte Nachfrage im ethnischen sowie touristischen Verkehr kompensiert werden konnten. Mit Blick auf das Jahr 2026, in dem der Flughafen sein 100-jähriges Bestehen feiert, plant die Geschäftsführung eine Fortsetzung dieses Wachstumskurses und visiert die Marke von 3,5 Millionen Passagieren an. Resilienz gegenüber Marktveränderungen im ersten Halbjahr Die Bilanz des ersten Halbjahres 2025 war zunächst von einer gewissen Vorsicht geprägt. Der Dortmund Airport musste den Abzug von Ryanair verkraften, was branchenüblich zu Befürchtungen hinsichtlich sinkender Passagierzahlen führte. Die Flugbewegungen und Passagierströme entwickelten sich in den ersten sechs Monaten mit einem Plus von 2,1 Prozent vergleichsweise moderat. Doch die strategische Ausrichtung des Flughafens, die stark auf osteuropäische Destinationen und Nischenmärkte setzt, erwies sich als krisenfest. Durch eine enge Abstimmung mit dem Hauptnutzer Wizz Air gelang es, die wegfallenden Kapazitäten durch Frequenzverdichtungen auf bestehenden Routen aufzufangen. Die operative Leitung unter Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber reagierte agil auf die volatilen Bedingungen im deutschen Luftverkehrsmarkt. Während andere Regionalflughäfen unter den hohen Standortkosten und regulatorischen Belastungen litten, profitierte Dortmund von seiner

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Untersuchung in Portugal: Triebwerksschaden bei Ryanair-Maschine blieb über vier Flüge unentdeckt

Die portugiesische Ermittlungsbehörde für Luftfahrtunfälle (GPIAA) hat einen Vorfall am Flughafen Faro untersucht, bei dem eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Ryanair trotz einer Beschädigung am Triebwerksgehäuse über einen Zeitraum von 24 Stunden im regulären Flugbetrieb blieb. Am 15. November 2025 setzte die Maschine mit der Registrierung EI-ENG bei der Landung aus Mailand-Bergamo unter schwierigen Wetterbedingungen mit Gewittern und Scherwinden hart auf der Landebahn auf. Datenaufzeichnungen belegen eine Belastung von 1,69G beim Aufsetzvorgang, wobei das Flugzeug nach einem kurzen Springen des linken Fahrwerks eine Rechtsneigung von neun Grad einnahm. Infolgedessen kam es zu einem Bodenkontakt der Unterseite des rechten Triebwerksgehäuses mit der Pistenoberfläche. Trotz dieses sogenannten „Pod Strikes“ bemerkte die Besatzung keine Unregelmäßigkeiten während des Ausrollens oder beim anschließenden Rollen zum Vorfeld. Da keine Warnmeldungen im Cockpit erschienen und das Fahrverhalten normal blieb, stufte die Crew die Landung nicht als übermäßig hart ein. Auch bei der obligatorischen Sichtkontrolle nach dem Flug durch das Personal wurden keine äußeren Schäden festgestellt. Dies führte dazu, dass die Maschine für den weiteren Flugdienst freigegeben wurde. In der Folge absolvierte das Flugzeug vier weitere Passagierflüge, ohne dass die nachfolgenden Besatzungen oder Techniker bei einer Zwischenkontrolle am Abend des Vorfallstages die strukturelle Beschädigung an der Unterseite des Triebwerks bemerkten. Die Ermittler betonten in ihrem Bericht, dass die Triebwerksverkleidungen der Boeing 737 sehr bodennah konstruiert sind, was eine optische Erfassung von Schäden an der Unterseite im Rahmen einer routinemäßigen Rampeninspektion erheblich erschwert. Erst am darauffolgenden Tag wurde das Ausmaß der Beschädigung bei einer detaillierteren Überprüfung entdeckt. Die Fluggesellschaft

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Qatar Airways schließt flächendeckende Starlink-Ausrüstung ihrer Großraumflotte ab

Der globale Luftverkehr erreicht im Bereich der digitalen Konnektivität eine neue Dimension. Qatar Airways hat im Januar 2026 den Abschluss eines der ehrgeizigsten technologischen Modernisierungsprogramme der Luftfahrtgeschichte verkündet. Nach einer rekordverdächtigen Installationsphase von nur acht Monaten ist die gesamte Airbus A350-Flotte der staatlichen Fluggesellschaft Katars mit der Starlink-Satellitentechnologie ausgestattet worden. Parallel dazu gelang dem Unternehmen ein weltweiter Meilenstein: Als erste Airline überhaupt hat Qatar Airways die Zertifizierung für die Installation des Systems auf der Boeing 787-8 erhalten und bereits drei Maschinen dieses Typs in den aktiven Dienst gestellt. Damit betreibt die Fluggesellschaft nun eine Flotte von fast 120 vernetzten Großraumflugzeugen, was mehr als 58 Prozent ihres gesamten Langstreckeninventars entspricht. Über elf Millionen Passagiere konnten seit dem Start des Programms im Oktober 2024 bereits von kostenlosem Hochgeschwindigkeits-Internet profitieren, das mit Übertragungsraten von bis zu 500 Mbps die Leistungsfähigkeit vieler terrestrischer Breitbandanschlüsse übertrifft. Strategische Allianz mit SpaceX und operative Meilensteine Die Kooperation zwischen Qatar Airways und Starlink, einem Geschäftsbereich von SpaceX, markiert einen Paradigmenwechsel in der Bordunterhaltung und Kommunikation. Während satellitengestütztes Internet im Flugzeug bisher oft durch hohe Latenzzeiten und geringe Bandbreiten gekennzeichnet war, ermöglicht die Nutzung von Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn (Low Earth Orbit, LEO) eine Echtzeit-Konnektivität. Diese technologische Überlegenheit erlaubt es Passagieren auf Lang- und Ultralangstreckenflügen erstmals, datenintensive Anwendungen wie 4K-Streaming, Online-Gaming oder hochauflösende Videokonferenzen ohne Verzögerung zu nutzen. Die Geschwindigkeit, mit der Qatar Airways die Hardware in ihre Flotte integriert hat, gilt in der Branche als beispiellos. Innerhalb von 14 Monaten wurden die Installationsprogramme für die Boeing 777

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