Januar 12, 2026

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Januar 12, 2026

London Luton: Flyone Airlines Romania startet tägliche Verbindung nach Bukarest

Der Flughafen London Luton baut seine Präsenz im osteuropäischen Markt weiter aus und gewinnt mit Flyone Airlines Romania einen neuen Partner für die Sommersaison 2026. Ab dem 15. Mai 2026 wird die Fluggesellschaft eine tägliche Verbindung zwischen dem Londoner Standort und der rumänischen Hauptstadt Bukarest aufnehmen. Diese neue Route ergänzt das bereits dichte Netzwerk nach Rumänien ab Luton, einem Flughafen, der traditionell als wichtiger Knotenpunkt für Verkehre in Richtung Südosteuropa fungiert. Die Fluggesellschaft setzt auf ein flexibles Preismodell mit vier verschiedenen Tarifstufen, um sowohl preisbewusste Reisende als auch Passagiere mit höherem Serviceanspruch anzusprechen. Für Flyone Airlines Romania stellt der Markteintritt in London Luton einen wesentlichen Bestandteil ihrer aktuellen Expansionsstrategie dar. Die Fluggesellschaft, die zur Flyone-Gruppe gehört, nutzt für ihre Operationen moderne Maschinen der Airbus A320-Familie. Branchenrecherchen zufolge zielt die Aufnahme der Bukarest-Route darauf ab, die hohe Nachfrage im Segment der Besuchs- und Geschäftsreisen sowie im Städtetourismus zu bedienen. Simon Harley, Interim Director of Aeronautical Revenue am Flughafen London Luton, sieht in der Kooperation eine Bestätigung für die Attraktivität des Standorts, der sich durch kurze Wege und eine effiziente Abfertigung auszeichnet. Der Wettbewerb auf der Strecke zwischen London und Bukarest verschärft sich durch diesen Schritt weiter. London Luton steht hierbei in direkter Konkurrenz zu den Standorten Stansted und Heathrow, wobei Luton durch seine verbesserte Bahnanbindung, wie dem Luton DART, versucht, zusätzliche Marktanteile im Großraum London zu gewinnen. Flyone Airlines tritt in Bukarest gegen etablierte Akteure wie Wizz Air und Tarom an. Um sich abzuheben, setzt das Management unter CEO Vladimir Cebotari

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Volotea sichert Flugverbindung zwischen Straßburg und München durch Dienstleistungsauftrag

Der Luftverkehr zwischen dem Elsass und Bayern erfährt eine strategische Neuausrichtung. Die spanische Fluggesellschaft Volotea hat die offizielle Ausschreibung für einen öffentlichen Dienstleistungsauftrag gewonnen, der die Flugverbindung zwischen dem Flughafen Straßburg-Entzheim und dem internationalen Drehkreuz München für die kommenden zwei Jahre garantiert. Wie aus Branchenkreisen und offiziellen Stellungnahmen hervorgeht, zielt dieser Vertrag darauf ab, die territoriale Anbindung der europäischen Metropole Straßburg an das weltweite Streckennetz der Lufthansa-Zentrale in München zu verstetigen. Ab dem 9. April 2026 wird die Fluggesellschaft die Route zweimal wöchentlich bedienen. Dieser Schritt ist insbesondere für die politische und wirtschaftliche Infrastruktur der Region von Bedeutung, da er eine Lücke füllt, die durch den Rückzug anderer Anbieter entstanden war. Durch den Einsatz von Airbus-Großraumgerät wird eine Kapazität geschaffen, die sowohl den Anforderungen von Geschäftsreisenden als auch den Bedürfnissen des parlamentarischen Betriebs in Straßburg gerecht werden soll. Die strategische Bedeutung der territorialen Kontinuität Hinter der Vergabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrags steht ein komplexes Finanzierungsmodell, bei dem staatliche Stellen die Rentabilität einer Flugverbindung sicherstellen, die für das Gemeinwohl oder die wirtschaftliche Entwicklung einer Region als essenziell erachtet wird. Im Falle von Straßburg ist die Anbindung an München weit mehr als eine rein touristische Verbindung. Gilles Tellier, Direktor des Flughafens Straßburg, betonte in einer ersten Reaktion auf den Zuschlag, dass die Route eine Schlüsselrolle für die Mobilität der Parlamentarier des Europäischen Parlaments spielt. Straßburg beherbergt als einer der Hauptsitze der europäischen Legislative monatlich tausende Delegierte, Mitarbeiter und Interessenvertreter. München fungiert hierbei als eines der bedeutendsten internationalen Luftfahrt-Drehkreuze in Mitteleuropa. Durch die Anbindung

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Österreichischer Tourismus verzeichnet Rekordwerte und plant neue Branchenauszeichnung

Der österreichische Tourismussektor ist mit historischen Bestmarken in die aktuelle Wintersaison gestartet. Laut Daten der Statistik Austria wurden im November 2025 insgesamt 5,73 Millionen Übernachtungen registriert, was den höchsten Wert für diesen Monat seit Beginn der digitalen Erfassung im Jahr 1974 darstellt. Dieser Zuwachs von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr unterstreicht die wirtschaftliche Relevanz der Branche, auch wenn die Betriebe weiterhin mit strukturellen Problemen wie hohem Bürokratieaufwand, steigenden Betriebskosten und einem spürbaren Arbeitskräftemangel konfrontiert sind. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat die Bundesregierung die Ausarbeitung einer neuen Tourismusstrategie bis zum Sommer 2026 angekündigt, die insbesondere die Attraktivität der touristischen Berufe steigern soll. Ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Branchenoffensive ist die Einführung des neuen nationalen Tourismuspreises „Tourismusstars“. Die Auszeichnung soll herausragende Leistungen in den Bereichen Exzellenz und Innovation würdigen und wird am 27. April 2026 im Schloss Schönbrunn verliehen. Bereits im Vorfeld dieser Gala rückt die Ferienmesse Wien, die vom 15. bis 18. Jänner 2026 im Vienna Congress & Convention Center stattfindet, ins Zentrum des Interesses. Erwartet werden über 430 Aussteller und mehr als 71.000 Besucher. Diese haben während der Messetage die Möglichkeit, unter 15 nominierten Betrieben und Projekten – darunter namhafte Namen wie das Park Hyatt Vienna, Figlmüller oder die Spanische Hofreitschule – ihren Favoriten für den „Publikums-Tourismusstar“ zu wählen. Die Bekanntgabe des ersten Preisträgers erfolgt am letzten Messetag auf der Hauptbühne durch die Moderatorin Silvia Schneider. Die Liste der Nominierten umfasst ein breites Spektrum der heimischen Freizeitwirtschaft, von Wellnesshotels in Salzburg über ländliche Chalets in der Steiermark bis hin

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Ariana Afghan Airlines verstärkt Flotte mit neuen Triebwerken

Die staatliche afghanische Fluggesellschaft Ariana Afghan Airlines hat einen bedeutenden logistischen und technischen Erfolg gemeldet. In einer Zeit, in der die nationale Luftfahrt des Landes vor massiven operativen und regulatorischen Herausforderungen steht, sind zwei leistungsstarke Flugzeugtriebwerke auf dem internationalen Flughafen von Kabul eingetroffen. Die Komponenten mit einem Gesamtwert von rund 4,7 Millionen US-Dollar wurden nach Unternehmensangaben in der Türkei und Serbien erworben. Der Transport erfolgte am Dienstag, dem 6. Januar 2026, mittels eines speziell gecharterten Frachtflugzeugs. Diese Investition ist Teil eines umfassenden Plans zur technischen Stabilisierung der Flotte, um die Flugsicherheit zu erhöhen und die Zuverlässigkeit der nationalen sowie verbleibenden internationalen Flugverbindungen zu gewährleisten. Die neuen Triebwerke sind für die Installation in den Bestandsmaschinen der Typen Boeing 737 und Airbus A310 vorgesehen und markieren einen wichtigen Schritt zur Aufrechterhaltung der zivilen Luftverkehrsinfrastruktur Afghanistans. Technische Aufrüstung für Boeing und Airbus Die Beschaffung der Triebwerke erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt für die traditionsreiche Fluggesellschaft. Das technische Team der Ariana Afghan Airlines bereitet derzeit die zeitnahe Installation der Aggregate vor. Durch den Einsatz dieser nach internationalen Standards geprüften Motoren sollen technische Ausfälle und damit verbundene Flugverspätungen, die zuletzt den Flugplan belasteten, signifikant reduziert werden. Die Fluggesellschaft betreibt eine Mischflotte, zu der unter anderem betagte Boeing 737-Classic sowie der Airbus A310 gehören – Flugzeugtypen, deren Instandhaltung aufgrund internationaler Restriktionen und der schwierigen Ersatzteilbeschaffung als äußerst komplex gilt. Alhaj Mulla Bakht-ur-Rehman Sharafat, der amtierende Präsident von Ariana Afghan Airlines, betonte bei der Ankunft der Fracht die strategische Bedeutung dieses Erwerbs. Er hob hervor, dass die

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Gerichtsurteil gegen eDreams: Hamburger Landgericht rügt irreführende Preisdarstellung

Das Landgericht Hamburg hat in drei aktuellen Urteilen die Geschäftspraktiken des Online-Reisebüros eDreams beanstandet. Das Gericht stellte fest, dass die Darstellung von Preisen für Sitzplatzreservierungen und Gepäckstücke die Verbraucher in die Irre führt, da eDreams eigene Zusatzgebühren nicht ausreichend offenlegte. Laut den Richtern handelt es sich dabei um eine „irreführende Praxis durch Unterlassen“. Zudem wurde die Bewerbung des Abonnement-Dienstes „Prime“ gerügt. Die dort versprochenen konkreten Ersparnisse könnten von den Kunden in der Realität nicht erzielt werden, was das Gericht als eine falsche Darstellung der Tatsachen wertete. Die Fluggesellschaft Ryanair begrüßte die Entscheidungen und sieht sich in ihrer langfristigen Kritik an sogenannten Screenscraper-Webseiten bestätigt. Während andere große Online-Reiseportale wie Booking.com, Lastminute oder Kiwi bereits Vereinbarungen mit der Fluggesellschaft getroffen haben, um echte Preise ohne versteckte Aufschläge anzuzeigen, weigert sich eDreams laut Ryanair weiterhin, diese Transparenzstandards zu übernehmen. Die irische Fluggesellschaft betont, dass sie bereit sei, eDreams kostenlosen und direkten Zugriff auf ihre Flugdaten zu gewähren, sofern das Portal die Preismanipulationen beendet und auf eine transparente Kostenstruktur umstellt. Hintergrund der juristischen Auseinandersetzung ist der langjährige Konflikt zwischen Billigfluggesellschaften und Drittanbietern, die Flugdaten ohne offizielle Erlaubnis abgreifen. Zusätzliche Branchenrecherchen zeigen, dass solche Portale oft Gebühren für Dienstleistungen erheben, die bei direkter Buchung bei der Airline kostengünstiger oder kostenfrei sind. Die Urteile des Landgerichts Hamburg reihen sich in eine Serie von Verfahren ein, mit denen Ryanair versucht, die Kontrolle über den Vertriebsweg und die Preishoheit zurückzugewinnen. Für die betroffenen Reiseportale erhöht sich damit der rechtliche Druck, ihre Preismodelle und Rabattsysteme grundlegend zu überarbeiten. Die

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Großinvestition in Istanbul: Turkish Airlines leitet neue Ära der Luftfahrtinfrastruktur ein

Turkish Airlines hat am Flughafen Istanbul den Grundstein für eine beispiellose Expansionsphase gelegt. Mit einem Investitionsvolumen von über 100 Milliarden Türkischen Lira (TRY) startete die nationale Fluggesellschaft der Türkei zu Beginn des Jahres 2026 den Bau von acht strategischen Großprojekten. Diese Initiative ist Teil der langfristigen Vision für das Jahr 2033, die darauf abzielt, die Flotte massiv zu vergrößern und Istanbul als weltweit führendes Luftfahrtdrehkreuz zu zementieren. Der türkische Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu betonte bei der Zeremonie, dass allein durch diese Bauvorhaben im Jahr 2026 rund 26.000 neue Arbeitsplätze entstehen werden. Nach vollständiger Fertigstellung aller Phasen wird mit einem Zuwachs von insgesamt 36.000 Stellen im Luftfahrtsektor gerechnet. Ein zentraler Pfeiler der Investitionen ist der Ausbau des Logistiksegments. Die zweite Phase des Frachtterminals „SmartIST“ soll die jährliche Umschlagskapazität von derzeit 2,2 Millionen Tonnen auf 4,5 Millionen Tonnen mehr als verdoppeln. Damit strebt Turkish Cargo die weltweite Marktführerschaft an. Parallel dazu investiert das Unternehmen massiv in die Wartungskapazitäten: Turkish Technic errichtet neue Hangars und ein spezialisiertes Triebwerkswartungszentrum, das bis 2027 fertiggestellt sein soll. Diese Anlage wird als eine der größten in Europa auf die Wartung moderner Rolls-Royce-Triebwerke ausgerichtet sein und die technische Autonomie der Fluggesellschaft sowie die Wartungskapazität um etwa 20 Prozent steigern. Die infrastrukturelle Offensive umfasst zudem ein neues Catering-Zentrum, das darauf ausgelegt ist, täglich mehr als 500.000 Passagiere zu verpflegen. Um die digitale Transformation voranzutreiben, entstehen ein hochmodernes Rechenzentrum sowie ein E-Commerce-Komplex, der integrierte Tür-zu-Tür-Frachtlösungen ermöglicht. Flankiert werden diese Maßnahmen durch den Bau eines neuen Terminals für die Flugzeugbesatzungen

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Winterliches Chaos am Drehkreuz Amsterdam: Schiphol kämpft mit massiven Flugausfällen und logistischen Hürden

Der internationale Luftverkehr am Flughafen Amsterdam Schiphol ist in der ersten Januarwoche 2026 durch einen extremen Wintereinbruch weitgehend zum Erliegen gekommen. Eine über mehrere Tage anhaltende Periode mit schweren Schneefällen, gefrierendem Regen und Sturmböen hat an einem der wichtigsten europäischen Luftfahrt-Hubs zu einem operativen Ausnahmezustand geführt. Seit dem 2. Jänner 2026 wurden über 3.300 Flüge gestrichen, was Schiphol zeitweise zum weltweit am stärksten beeinträchtigten Flughafen machte. Während die Räumdienste im Dauereinsatz waren, um die Pisten befahrbar zu halten, führten Engpässe bei der Flugzeugenteisung und eine drastisch reduzierte Kapazität der Rollwege zu chaotischen Zuständen auf dem Vorfeld. Hunderte Passagiere mussten die Nächte auf Feldbetten im Terminal verbringen, da auch das nationale Schienennetz in den Niederlanden weitgehend lahmgelegt wurde. Besonders die Heimatfluggesellschaft KLM sah sich gezwungen, hunderte Verbindungen proaktiv abzusagen, um einen vollständigen Kollaps des Systems zu verhindern. Eingeschränkte Kapazitäten und das Phänomen der Geister-Rollten Die winterlichen Bedingungen haben die operative Leistungsfähigkeit von Schiphol an ihre Grenzen gebracht. In normalen Betriebszeiten kann der Flughafen bis zu 120 Flugbewegungen pro Stunde abwickeln; während der schwersten Schneefälle sank diese Kapazität zeitweise auf lediglich 35 Bewegungen. Diese massive Drosselung führte zu einer Überlastung der Rollwege, die durch Schneeanhäufungen zusätzlich verengt waren. In der Folge kam es zu einem Phänomen, das in der Luftfahrtbranche als Taxieren ins Nirgendwo bezeichnet wird. Ein prominentes Beispiel für diese logistische Zerreißprobe war der Flug KL1003 von Amsterdam nach London Heathrow am 5. Januar. Ein fabrikneuer Airbus A321neo verließ das Gate mit einer nur geringen Verzögerung, verbrachte jedoch anschließend über zwei

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Strategische Expansion: A&O Hostels übernimmt zwei Hotelobjekte in Manchester

Die Berliner Budget-Hostelkette A&O setzt ihren Expansionskurs im Vereinigten Königreich fort und hat den Erwerb von zwei benachbarten Hotelgebäuden in Manchester bekannt gegeben. Bei den Objekten handelt es sich um ehemalige Häuser der Marken Ibis und Novotel, die zuvor von der Accor-Gruppe betrieben wurden. Mit einer Gesamtfläche von 13.000 Quadratmetern in zentraler Lage zwischen Deansgate und Piccadilly markiert dieser Zukauf den vierten Standort des Unternehmens in Großbritannien. Nach einer geplanten Investition von rund 9,34 Millionen Euro für Renovierung und Erweiterung soll das neue Hostel im Jahr 2027 mit 1.218 Betten in 303 Zimmern eröffnen. Die Aufteilung sieht eine Mischung aus Doppel-, Familien- und Mehrbettzimmern vor, um die Zielgruppen der preisbewussten Reisenden und Gruppen abzudecken. Manchester gilt nach London als einer der wichtigsten Tourismus- und Wirtschaftsmärkte des Landes. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Zentrum für Technologie und Medien entwickelt und zieht jährlich knapp zwei Millionen Besucher an. Laut CEO Oliver Winter war der Standort aufgrund der hohen Nachfrage durch Studierende, Geschäftsreisende und Kulturtouristen schon länger ein strategisches Ziel der Kette. Der Verkäufer der Immobilien sind die Ares Real Estate Funds und die EQ Group. Für A&O ist dieser Schritt Teil einer groß angelegten Wachstumsstrategie, die durch die neuen Eigentümer Stepstone Group und Proprium Capital Partners mit einem Investitionsvolumen von rund 500 Millionen Euro finanziert wird. Branchenanalysen stützen diesen Expansionskurs, da das Segment der Budget-Unterkünfte europaweit ein jährliches Wachstum von über fünf Prozent aufweist. In den vergangenen zwei Jahren konnte A&O sein Portfolio bereits um 8.500

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Sicherheitslücken in der kritischen Infrastruktur: Unverschlüsselte Funknetze als Risiko für deutsche Flughäfen

Die Sicherheit der kritischen Infrastruktur in Deutschland steht vor einer neuen technologischen Herausforderung, die weniger im Bereich digitaler Hackerangriffe als vielmehr in einer veralteten oder unzureichend konfigurierten Kommunikationstechnik begründet liegt. Wie aktuelle Recherchen und Berichte von Fachgremien verdeutlichen, kommunizieren zahlreiche sensible Einrichtungen wie Flughäfen, Justizvollzugsanstalten und Energieversorger über unverschlüsselte Funknetze. Während Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben bereits vor Jahren auf hochgradig verschlüsselte Systeme umgestellt haben, nutzen private und halbstaatliche Betreiber oft den sogenannten Tetra-Standard in einer ungesicherten Variante. Experten warnen eindringlich vor den Folgen: Mit minimalem finanziellen und technischen Aufwand lassen sich vertrauliche Gespräche abhören, was im Ernstfall nicht nur operative Abläufe stören, sondern auch eine Gefahr für die Versorgungssicherheit und den Schutz von Personen darstellen kann. Als Hauptgrund für den Verzicht auf kryptografische Absicherungen werden immer wieder wirtschaftliche Erwägungen und Einsparungen bei der Hardware-Anschaffung angeführt. Der Tetra-Standard und seine unterschiedlichen Sicherheitsstufen Der Standard Terrestrial Trunked Radio, kurz Tetra, bildet das Rückgrat der mobilen Kommunikation für professionelle Anwender weltweit. Ursprünglich für die Anforderungen von Sicherheitsbehörden, Rettungsdiensten und Industriebetrieben entwickelt, bietet das System Vorteile wie eine schnelle Rufaufbauzeit, Gruppenrufe und eine hohe Sprachqualität. In Deutschland ist Tetra vor allem durch den Digitalfunk der Polizei und Feuerwehr bekannt. Dieser Bereich nutzt jedoch die höchste Ausbaustufe der Verschlüsselung, die mehrschichtige Sicherheitsmechanismen umfasst und als nahezu abhörsicher gilt. Im Gegensatz dazu steht die zivile Nutzung von Tetra in vielen Industrie- und Infrastrukturbetrieben. Hier wird oft auf die sogenannte Luftschnittstellenverschlüsselung verzichtet. Wenn diese Verschlüsselung deaktiviert ist, werden die Sprachdaten im Klartext über die Funkwellen übertragen.

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Globaler Luftverkehr erreicht Rekordauslastung trotz Kapazitätsengpässen

Der weltweite Luftverkehr verzeichnete im November 2025 ein robustes Wachstum und erreichte einen historischen Höchststand bei der Flugzeugauslastung. Nach neuesten Daten der International Air Transport Association (IATA) stieg die globale Passagiernachfrage im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,7 Prozent. Besonders bemerkenswert ist der Passagierauslastungsfaktor, der mit 83,7 Prozent einen neuen Rekordwert für den Monat November markierte. Während die internationale Nachfrage mit einem Plus von 7,7 Prozent der wesentliche Wachstumstreiber blieb, entwickelte sich der Inlandsverkehr mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent moderater. In der regionalen Betrachtung stach insbesondere der afrikanische Markt hervor, der bei der internationalen Nachfrage ein zweistelliges Plus von 11,2 Prozent generierte. Auch der asiatisch-pazifische Raum sowie der Nahe Osten zeigten mit Zuwächsen von über 9 Prozent eine starke Dynamik. Europa verzeichnete einen soliden Nachfrageanstieg von 6,1 Prozent und eine Auslastung von 86 Prozent. Im Gegensatz dazu verbuchten die USA im Inlandsverkehr einen Nachfragerückgang von 1,8 Prozent. Branchenanalysten führen dies unter anderem auf die Auswirkungen des Regierungsstillstands in Washington zurück, der die Reisetätigkeit im nordamerikanischen Markt spürbar dämpfte. IATA-Generaldirektor Willie Walsh wies darauf hin, dass die Fluggesellschaften die hohe Nachfrage trotz massiver Probleme in den globalen Lieferketten bewältigen. Die Luft- und Raumfahrtindustrie kämpft weiterhin mit Produktionsverzögerungen, was zu einem Auftragsbestand von über 17.000 Flugzeugen geführt hat. Walsh forderte den Fertigungssektor auf, die Produktionsraten im Jahr 2026 signifikant zu steigern, um den Kapazitätsbedarf der Airlines zu decken. Die anhaltenden Engpässe bei Ersatzteilen und neuen Maschinen begrenzen derzeit das volle Potenzial des Marktes, während die Sitzplatzkapazität im November nur um 5,4 Prozent

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