Januar 15, 2026

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Januar 15, 2026

Hochalpines Kunstprojekt: Ice Camp am Kitzsteinhorn eröffnet Wintersaison 2026

Auf dem Kitzsteinhorn in Kaprun hat das diesjährige Ice Camp seine Tore für Besucher geöffnet. Auf einer Seehöhe von 2.600 Metern präsentiert sich ein aus drei begehbaren Iglus bestehender Kunstraum, der in Zusammenarbeit zwischen den Gletscherbahnen Kaprun und dem langjährigen Partner Audi Austria realisiert wurde. Das Projekt, das unter der künstlerischen Leitung des Bildhauers Max Seibald steht, setzt in diesem Jahr thematische Schwerpunkte unter den Titeln „Gipfeltreffen“, „Mondo Tondo“ und „U-Turn“. Ziel der Installationen aus Eis und Schnee ist es, durch Skulpturen und Klangwelten gesellschaftliche Fragestellungen und Perspektivenwechsel im hochalpinen Raum zu thematisieren. Der Zutritt zu den Iglus auf dem Sonnenplateau ist für die Öffentlichkeit kostenlos. Die technische Umsetzung der Anlage erfolgte unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen durch ein spezialisiertes Bauteam. Die Iglus dienen nicht nur als Ausstellungsflächen, sondern fungieren auch als sozialer Treffpunkt im Gletscherskigebiet. Ergänzt wird die Kunstinstallation durch eine Infrastruktur mit Sonnendeck, Bar und Liegestühlen. Laut Thomas Maierhofer, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG, stellt das Projekt einen festen kulturellen Bestandteil des regionalen Wintertourismus dar. Die Partnerschaft mit Audi besteht bereits seit dem Jahr 2012 und fokussiert sich auf die Inszenierung technischer Präzision im Zusammenspiel mit den natürlichen Elementen der Hochgebirgswelt. Zusätzliche Recherchen zur touristischen Bedeutung des Standorts zeigen, dass das Kitzsteinhorn als erstes Gletscherskigebiet Österreichs eine zentrale Rolle für die Wirtschaft in der Region Zell am See-Kaprun spielt. Die Installation lockt jährlich tausende Gäste an, die über den Ice Camp Trail oder direkt über die Skipisten zum Alpincenter gelangen. Neben der statischen Ausstellung wird das Areal im März

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AirAsia X wird zur zentralen Marke einer neuen Luftfahrtgruppe

Die südostasiatische Luftfahrtbranche steht vor einer weitreichenden Konsolidierung. Mit Wirkung zum 19. Januar 2026 wird die bisherige AirAsia X offiziell in AirAsia umbenannt. Dieser Schritt markiert den Höhepunkt einer umfassenden unternehmerischen Umstrukturierung der Muttergesellschaft Capital A. Ziel ist es, die Trennung zwischen Langstrecken- und Kurzstreckengeschäft aufzuheben und sämtliche Flugbetriebe unter einem einheitlichen Markendach zu vereinen. Damit einher geht der geplante Ausstieg aus dem sogenannten Practice Note 17 Status, einer Einstufung für finanziell angeschlagene Unternehmen an der malaysischen Börse. Durch den Verkauf der Luftverkehrswerte von Capital A an AirAsia X entsteht ein neuer, schlagkräftiger Luftfahrtkonzern mit globalen Ambitionen. Der strategische Umbau der malaysischen Unternehmensgruppe folgt einem präzisen Zeitplan, der in den kommenden Tagen abgeschlossen werden soll. Laut Erklärungen der Konzernleitung unter Tony Fernandes ist die Zusammenführung der unterschiedlichen Geschäftsbereiche notwendig, um die Effizienz zu steigern und die Marktposition im internationalen Wettbewerb zu festigen. Der Kern des Vorhabens ist eine Transaktion im Wert von 6,8 Milliarden Malaysischen Ringgit, was etwa 1,7 Milliarden US-Dollar entspricht. Dabei übernimmt AirAsia X die Luftverkehrssparten von Capital A, wodurch eine integrierte Einheit entsteht, die sowohl regionale als auch interkontinentale Verbindungen zentral steuert. Ein wesentlicher Aspekt dieser Transformation ist die finanzielle Sanierung. Capital A befindet sich seit geraumer Zeit im PN17-Status, der Unternehmen kennzeichnet, die bestimmte finanzielle Mindestanforderungen der Börse nicht erfüllen. Um diesen Zustand zu beenden, wurde eine Privatplatzierung in Höhe von einer Milliarde Ringgit durchgeführt. Die Zuteilung der neuen Aktien soll bis zum 16. Januar erfolgen, während die Notierung der erweiterten Kapitalbasis an der Bursa Malaysia

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Verkehrsbilanz 2025: Brussels Airport verzeichnet Wachstum bei Passagieren und Fracht

Der Flughafen Brüssel blickt auf ein Jahr der Expansion und betrieblichen Belastbarkeit zurück. Im Jahr 2025 reisten insgesamt 24,4 Millionen Passagiere über das wichtigste belgische Luftverkehrsdrehkreuz, was einer Steigerung von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Wachstum wurde primär durch den Urlaubsverkehr sowie Besuchsreisen von Freunden und Verwandten getrieben. Dennoch blieb das Ergebnis hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück: Insgesamt sieben nationale Streikaktionen führten zur Annullierung von rund 2.400 Flügen, wodurch dem Flughafen schätzungsweise 275,000 Reisende entgingen. Trotz dieser gewerkschaftlichen Herausforderungen und eines Cybervorfalls bei einem Dienstleister gelang es dem Management, das globale Netzwerk durch drei neue Fluggesellschaften – Cathay Pacific, Air Senegal und Smartwings – sowie sechs zusätzliche Destinationen zu verstärken. Besonders im Bereich der Langstreckenverbindungen konnte der Standort seine Position festigen. Mit neuen Direktverbindungen nach Atlanta, Chongqing und Hongkong wurde das interkontinentale Angebot deutlich ausgebaut. Auch auf der Kurz- und Mittelstrecke kamen neue Ziele wie Bordeaux, Larnaka und der Scandinavian Mountains Airport hinzu. Der Anteil der Transferpassagiere lag stabil bei 14 Prozent, wobei der Flughafen seine Rolle als strategischer Hub innerhalb der Star Alliance weiter profilierte. Zu den am stärksten frequentierten Reiseländern zählten Spanien, Italien, Deutschland und die Türkei. Im Dezember 2025 sorgte das Weihnachtsgeschäft für einen kräftigen Jahresabschluss mit über 1,8 Millionen Fluggästen, was einem Zuwachs von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Im Frachtsektor verbuchte der Flughafen ein überdurchschnittliches Ergebnis. Das gesamte Frachtaufkommen stieg um 8,5 Prozent auf 795.000 Tonnen. Besonders markant fiel das Wachstum bei der reinen Luftfracht aus, die um 11,5 Prozent zulegte.

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Industrieller Kraftakt und regulatorische Hürden: Airbus zieht Bilanz für das Geschäftsjahr 2025

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück, das von einer bemerkenswerten operativen Dynamik, aber auch von unvorhergesehenen industriellen Herausforderungen geprägt war. Mit insgesamt 793 ausgelieferten Verkehrsflugzeugen an 91 Kunden konnte der Hersteller seine Marktführerschaft im Bereich der zivilen Luftfahrt behaupten und das im Dezember revidierte Ziel von 790 Maschinen knapp übertreffen. Dies entspricht einer Steigerung von rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch verlief das Jahresende nicht reibungslos: Qualitätsprobleme bei Rumpfbauteilen eines Zulieferers sowie anhaltende Engpässe in der globalen Lieferkette zwangen das Unternehmen dazu, seine ursprünglichen Ambitionen von etwa 820 Auslieferungen kurz vor dem Zielstrich anzupassen. Während die Auftragsbücher mit einem neuen Rekordstand von 8.754 Flugzeugen gefüllt sind, richtet sich der Blick der Branche nun auf die regulatorische Aufarbeitung technischer Abweichungen, die den Start in das Jahr 2026 bestimmen. Dominanz der Mittelstrecke und Wachstum im Regionalsegment Das Rückgrat der Airbus-Produktion bildete auch im vergangenen Jahr die A320-Familie. Von den insgesamt 793 Auslieferungen entfielen 607 Maschinen auf diese Modellreihe, was ihre zentrale Bedeutung für den Konzern unterstreicht. Trotz der hohen Stückzahlen blieb das Wachstum in diesem Segment aufgrund der genannten Zuliefererprobleme moderat. Einen deutlichen Sprung nach vorne machte hingegen das A220-Programm. Mit 93 ausgelieferten Flugzeugen steigerte Airbus den Ausstoß in dieser Kategorie im Vergleich zu 75 Maschinen im Vorjahr signifikant. Dies deutet darauf hin, dass die Bemühungen zur Stabilisierung der Produktion in den Werken in Mirabel und Mobile zunehmend Früchte tragen. Im Bereich der Großraumflugzeuge zeigte sich die Produktion weitgehend stabil auf hohem Niveau. Airbus übergab 36

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Alpine Hospitality Summit 2026 in Kitzbühel

Am 7. Mai 2026 wird das Grand Tirolia Kitzbühel zum Zentrum der europäischen Ferienhotellerie, wenn rund 300 Entscheidungsträger zum Alpine Hospitality Summit zusammenkommen. Die von der Prodinger Tourismusberatung initiierte Fachkonferenz dient als strategische Plattform für Investoren, Projektentwickler, Bankenvertreter und Hoteliers. Im Fokus stehen die tiefgreifenden strukturellen Veränderungen im Alpenraum, wobei insbesondere die Professionalisierung von Immobilieninvestments und die zunehmende Bedeutung von Markenstrategien thematisiert werden. Angesichts eines volatilen Marktumfelds diskutiert die Branche primär über neue Kapitalstrukturen und die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch innovative Betreibermodelle. Ein wesentlicher Schwerpunkt der diesjährigen Agenda liegt auf der Entwicklung von Branded Residences. Diese Kombination aus privatem Wohneigentum und professionellem Hotelservice gewinnt im alpinen Raum massiv an Bedeutung, da sie Investoren neue Ertragsmodelle bietet und gleichzeitig für eine höhere Auslastung der Bettenkapazitäten sorgt. Fachleute sehen in dieser Verzahnung von Immobilienwirtschaft und Hospitality eine Antwort auf das veränderte Investitionsverhalten einer globalisierten Eigentümergeneration. Die Veranstaltung analysiert dabei, wie sich klassische Beherbergungsbetriebe zu attraktiven Assets entwickeln lassen, die den Anforderungen institutioneller Kapitalgeber entsprechen. Die Finanzierung von Transformationsprozessen stellt viele familiengeführte Betriebe vor große Herausforderungen. Da Modernisierungsstau und geringe Margen die Liquidität belasten, werden beim Summit alternative Finanzierungswege wie Sale-and-Lease-Back-Verfahren und Partnerschaften mit Investmentfonds beleuchtet. Ziel ist die Entlastung des operativen Geschäfts durch die gezielte Ausgliederung von Immobilienwerten. Flankierend dazu werden technologische Innovationen wie der Einsatz von Robotik und moderne IT-Infrastrukturen diskutiert, die zur Effizienzsteigerung im Hotelalltag beitragen sollen. Auch neue Architekturtrends im Bereich der Heritage- und Lifestyle-Hotels stehen auf dem Programm. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Trend zum sogenannten „Quiet Luxury“

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Verkehrsstatistik 2025: Passagierwachstum an finnischen Flughäfen setzt sich fort

Die finnische Flughafengesellschaft Finavia zieht für das Jahr 2025 eine positive Bilanz. Insgesamt nutzten 20,4 Millionen Passagiere die staatlichen Flughäfen des Landes, was einer Steigerung von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Hauptdrehkreuz Helsinki Airport verzeichnete dabei knapp 17 Millionen Reisende, während die Regionalflughäfen zusammen rund 3,5 Millionen Fluggäste abfertigten. Der Anteil des internationalen Verkehrs blieb mit 81,9 Prozent die tragende Säule des finnischen Luftverkehrs. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 289.469 kommerzielle Flugbewegungen registriert, ein Zuwachs von 1,5 Prozent. Damit hat der Flugverkehr in Finnland rund 80 Prozent des Niveaus von vor der Pandemie erreicht und folgt dem allgemeinen europäischen Trend. Der Flughafen Helsinki konnte seine Position als strategisches Bindeglied zwischen Europa und Asien weiter festigen. Der Anteil der Transferpassagiere stieg auf 32,6 Prozent, wobei insbesondere der internationale Transitverkehr durch den Ausbau der Langstreckenverbindungen um über 10 Prozent zulegte. Laut Petri Vuori, verantwortlich für die Routenentwicklung bei Finavia, ist das Interesse internationaler Fluggesellschaften am finnischen Markt ungebrochen. Im Jahr 2025 standen den Reisenden etwa 140 Direktverbindungen weltweit zur Verfügung. Diese Entwicklung stützt die Bedürfnisse von Industrie und Wirtschaft sowie den expandierenden Sektor des Auslandstourismus. Auch das Frachtaufkommen am Standort Helsinki blieb mit rund 184.000 Tonnen stabil auf hohem Niveau. Besonders dynamisch entwickelten sich die Regionalflughäfen in Nordfinnland, die maßgeblich vom Wintertourismus profitierten. Der Flughafen Rovaniemi überschritt mit 1,1 Millionen Passagieren erstmals in seiner Geschichte die Millionenmarke und verzeichnete ein Wachstum von 18,4 Prozent. Die direkte Anbindung Lapplands an 38 internationale Flughäfen hat die Region als führendes Ziel für Freizeitreisende

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Lizenzverweigerung für Loganair: Guernsey setzt auf Marktstabilität und Schutz der lokalen Flugverbindungen

Die Verkehrsbehörde der Kanalinsel Guernsey hat einen wegweisenden Entschluss zur Regulierung ihres Luftraums gefasst. In einer aktuellen Entscheidung lehnte die Transport Licensing Authority (TLA) die Lizenzanträge der schottischen Fluggesellschaft Loganair für die Strecken zwischen Guernsey und Jersey sowie Guernsey und Southampton vorläufig ab. Als primärer Grund für diese restriktive Maßnahme wurden Bedenken hinsichtlich einer drohenden Überkapazität angeführt, da beide Routen bereits umfassend durch die lokale Fluggesellschaft Aurigny Air Services bedient werden. Die Behörde sieht in der Zulassung eines weiteren Wettbewerbers das Risiko einer langfristigen Destabilisierung des Marktes, was die Wirtschaftlichkeit für alle beteiligten Akteure gefährden könnte. Loganair, die nach dem Zusammenbruch von Blue Islands im November 2025 kurzzeitig in die Bresche gesprungen war, zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung, kündigte jedoch an, keine rechtlichen Mittel gegen den Beschluss einzulegen. Damit verfestigt sich die marktbeherrschende Stellung von Aurigny auf den für die Insel lebenswichtigen Korridoren zum britischen Festland und zur Nachbarinsel. Regulatorische Eingriffe in einem sensiblen Marktumfeld Die Entscheidung der TLA unter dem Vorsitz von John Gallop basiert auf einer umfangreichen Auswertung von Marktdaten und Stellungnahmen, die im Rahmen eines öffentlichen Konsultationsverfahrens eingeholt wurden. In einem kleinen und geografisch isolierten Markt wie den Kanalinseln ist das Gleichgewicht zwischen Wettbewerb und Versorgungssicherheit ein dauerhaftes Thema der Inselpolitik. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass das Passagieraufkommen auf den Strecken nach Jersey und Southampton nicht ausreicht, um zwei Fluggesellschaften einen profitablen Betrieb zu ermöglichen. Ein Preiskampf, so die Befürchtung der Experten, würde kurzfristig zwar den Reisenden zugutekommen, könnte aber mittelfristig zum Rückzug eines

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Strategische Neuausrichtung des Bordangebots: TAP Air Portugal präsentiert neue Weinkarte

Die staatliche Fluggesellschaft TAP Air Portugal hat den Abschluss eines umfangreichen Auswahlprozesses für ihr künftiges Getränkeangebot an Bord bekannt gegeben. Nach einer mehrmonatigen Testphase, in der fast 1.300 Weinproben durch Experten und Kunden bewertet wurden, stehen nun 55 Positionen fest, die die neue Weinkarte des Unternehmens bilden. Das Angebot umfasst Weine aus neun verschiedenen Anbauregionen und zielt darauf ab, die gesamte Bandbreite der portugiesischen Weinproduktion abzudecken. Insgesamt werden künftig 43 Weine exklusiv für die Business Class und 12 Weine für die Economy Class bereitgehalten. Das Sortiment der gehobenen Klasse setzt sich aus einer Auswahl an Weiß- und Rotweinen, Schaumweinen sowie Portweinen und Moscatel de Setúbal zusammen. Die Einführung der neuen Karte erfolgt schrittweise in acht Kategorien, die im Zweimonatsrhythmus aktualisiert werden. Um den jährlich über 16 Millionen Passagieren die Weinkultur des Landes näherzubringen, integriert TAP eine interaktive Anwendung in das Bordunterhaltungssystem. Diese digitale Landkarte ermöglicht es den Reisenden, Informationen über die Herkunftsgebiete und die beteiligten Produzenten abzurufen. Ein technisches Novum stellt dabei die kostenfreie Nutzung von QR-Codes dar, über die Fluggäste ohne Internetkosten direkt auf Portale der Winzer zugreifen können. Diese Strategie dient nicht nur der Unterhaltung, sondern soll gezielt den Weintourismus in Portugal fördern und Passagiere zur Nutzung des schiffseigenen Stopover-Programms in Lissabon oder Porto motivieren. Ergänzt wird das flüssige Sortiment durch das kulinarische Konzept „Local Stars“, das die Zusammenarbeit mit namhaften regionalen Küchenchefs intensiviert. In der Executive Class werden künftig Menüs serviert, die von Köchen wie Ana Moura oder Marco Almeida gestaltet wurden, um spezifische Produkte aus Regionen

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Sale-and-Leaseback: Virgin Atlantic und AerCap besiegeln Großabkommen

Die britische Langstreckenfluggesellschaft Virgin Atlantic setzt konsequent auf die Umgestaltung ihrer Flotte und hat zu diesem Zweck eine bedeutende Vereinbarung mit dem weltweit führenden Flugzeugleasingunternehmen AerCap getroffen. Das Geschäft umfasst den Verkauf und die anschließende Rückmietung von sechs fabrikneuen Flugzeugen des Typs Airbus A330-900, auch bekannt als A330neo. Diese Maschinen stammen aus dem bestehenden Auftragsbestand der Fluggesellschaft bei Airbus und sollen im Zeitraum zwischen dem zweiten Quartal 2026 und dem vierten Quartal 2027 ausgeliefert werden. Durch dieses Sale-and-Leaseback-Modell sichert sich Virgin Atlantic unmittelbar liquide Mittel und reduziert die Kapitalbindung in Sachwerten, während sie gleichzeitig den Zugriff auf modernste Flugzeugtechnologie für ihr transatlantisches Streckennetz behält. Für AerCap bedeutet die Transaktion eine weitere Stärkung des Portfolios im Bereich der hocheffizienten Großraumflugzeuge, für die am globalen Markt derzeit eine massive Nachfrage besteht. Finanzielle Flexibilität und bilanzielle Optimierung Das Prinzip des Sale-and-Leaseback hat sich in der modernen Luftfahrtindustrie als essentielles Instrument der Unternehmensfinanzierung etabliert. Anstatt die hohen Anschaffungskosten für neue Flugzeuge vollständig über Eigenkapital oder klassische Kredite zu finanzieren, treten Fluggesellschaften als Intermediäre auf: Sie bestellen die Maschinen direkt beim Hersteller, verkaufen die Lieferpositionen bei Übergabe an einen Leasinggeber wie AerCap und mieten das Gerät anschließend für einen Zeitraum von meist zehn bis zwölf Jahren zurück. Für Virgin Atlantic bietet dieses Vorgehen den Vorteil, die Bilanzsumme schlank zu halten und die monatlichen Raten als operative Ausgaben kalkulierbar zu machen. In einem Marktumfeld, das nach wie vor von geopolitischen Unsicherheiten und schwankenden Treibstoffpreisen geprägt ist, erlaubt diese Struktur eine höhere Agilität. Die Fluggesellschaft kann ihre

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Frostperiode in Wien: Eisbrecher sichert Betrieb im Donauhafen

Eine anhaltende Kältewelle sorgt im Januar 2026 für das großflächige Zufrieren der Wiener Gewässer. Erstmals seit neun Jahren bilden sich in den Hafenbecken der Logistikdrehscheibe Wien wieder geschlossene Eisdecken, die den Schiffsverkehr massiv beeinträchtigen könnten. Um die Infrastruktur in den Häfen Freudenau, Albern und Lobau offenzuhalten, ist das Spezialschiff „MS Eisvogel“ derzeit im Dauereinsatz. Das zum Hafen Wien gehörende Fahrzeug bricht etwa alle zwei Tage die Fahrrinnen auf, um Frachtschiffe vor gefährlichem Eisdruck zu schützen und die Versorgungssicherheit über den Wasserweg zu gewährleisten. Bereits bei Temperaturen ab minus sechs Grad frieren die Hafenbecken innerhalb kurzer Zeit zu, was den Einsatz des 80 Tonnen schweren Kolosses erforderlich macht. Die technische Leistungsfähigkeit des 71 Jahre alten Eisbrechers ist unter den aktuellen Bedingungen entscheidend für den Objektschutz und die Wirtschaftlichkeit des Standorts. Die „MS Eisvogel“ verfügt über einen mit bis zu 12 Millimeter starkem Stahl gepanzerten Rumpf und wird von zwei Dieselmotoren mit einer Gesamtleistung von 520 PS angetrieben. Bei besonders massivem Eisgang kann das Schiff zusätzlich 30 Tonnen Wasserballast aufnehmen, um sich auf die Eisplatten zu hieven und diese durch sein Eigengewicht zu zertrümmern. Diese Methode ermöglicht es, Eisstärken von bis zu 60 Zentimetern zu bewältigen. Neben der Freihaltung der Fahrrinnen dient der Einsatz primär dem Schutz der Rümpfe von rund 25 Donaukreuzfahrtschiffen, die im Hafen Freudenau überwintern und durch die Eispressung schweren Schaden nehmen könnten. Zusätzliche Recherchen zur Bedeutung des Wiener Hafens unterstreichen seine Rolle als einer der wichtigsten Logistikknotenpunkte in Mitteleuropa. Rund ein Drittel der jährlich etwa 1.000 abgefertigten Frachtschiffe

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