Februar 22, 2026

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Februar 22, 2026

Moby Lines präsentiert erweitertes Routennetz für die Saison 2026

Die italienische Reederei Moby Lines hat ihren Fahrplan für das Jahr 2026 veröffentlicht und setzt dabei auf eine signifikante Verdichtung des Streckennetzes im Tyrrhenischen Meer. Im Zentrum der operativen Planung steht die ganzjährige Verbindung zwischen Livorno und Olbia auf Sardinien. Auf dieser Hauptroute setzt das Unternehmen seine beiden neuesten Flaggschiffe, die „Moby Fantasy“ und die „Moby Legacy“, ein. Diese Schiffe gehören zu den größten Passagierfähren im Mittelmeerraum und verfügen über eine Kapazität von jeweils bis zu 3.000 Passagieren und 1.300 Fahrzeugen. Die technische Ausstattung dieser Neubauten zielt auf eine hohe operative Effizienz ab, während der Komfort durch dedizierte Gastronomie-Decks und digitale Dienstleistungen wie flächendeckendes WLAN gesteigert wurde. Neben der Verbindung ab Livorno bleibt der Hafen von Genua ein zentraler Knotenpunkt für Reisende aus Nordeuropa. Die Routen nach Olbia und Porto Torres werden weiterhin ganzjährig bedient, wobei vor allem Nachtfahrten den Kern des Angebots bilden, um die Reisezeiten für Passagiere zu optimieren. Ergänzt wird dieses Netzwerk durch die Verbindung von Civitavecchia nach Olbia, die in der Hochsaison durch zusätzliche Tagfahrten verstärkt wird. Für den schnellen Grenzverkehr zwischen den Inseln sorgt die Verbindung von Santa Teresa Gallura nach Bonifacio auf Korsika, die mehrmals täglich befahren wird und die kürzeste maritime Brücke zwischen den beiden Mittelmeerinseln darstellt. Das Angebot für Korsika-Reisende umfasst zudem Tagesverbindungen ab Livorno und Genua nach Bastia. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erschließung der Insel Elba ab dem toskanischen Hafen Piombino. Die Ziele Portoferraio, Rio Marina und Cavo werden hochfrequent angefahren, wobei die kurzen Überfahrtszeiten von teilweise unter einer

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Österreichischer Luftverkehr erreicht 2025 historischen Passagierrekord

Die österreichische Luftfahrtbranche blickt auf ein Rekordjahr zurück. Nach aktuellen Erhebungen der Statistik Austria fertigten die sechs Verkehrsflughäfen des Landes – Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz, Linz und Klagenfurt – im Jahr 2025 insgesamt 36,5 Millionen Fluggäste ab. Dies entspricht einer Steigerung von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert den höchsten jemals gemessenen Wert in der Geschichte des österreichischen Flugwesens. Bemerkenswert ist dabei die vollständige Erholung von der globalen Krise der Vorjahre: Das bisherige Rekordniveau aus dem Jahr 2019 wurde um 0,8 Prozent übertroffen. Parallel dazu stieg die Anzahl der Flugbewegungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr auf 279.677 Starts und Landungen an, was einem Zuwachs von 3 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Trotz des Passagierbooms zeigt die Bilanz in anderen Sektoren rückläufige Tendenzen. Die durchschnittliche Auslastung pro Flug sank geringfügig auf 131 Personen, was einem Minus von 0,3 Prozent entspricht. Deutlichere Einbußen verzeichnete der Logistikbereich: Das Frachtaufkommen sank um 3,7 Prozent auf 248.211 Tonnen, während die Luftpost sogar einen Rückgang von 4,5 Prozent auf 5.147 Tonnen verbuchte. Diese Entwicklung steht im Kontrast zum reinen Personenverkehr und verdeutlicht eine Verschiebung der wirtschaftlichen Schwerpunkte an den Standorten. Im internationalen Vergleich hinkt der Nachbar Deutschland noch hinterher: Zwar stiegen dort die Zahlen an den 22 Hauptverkehrsflughäfen um 3,9 Prozent auf 207,2 Millionen Passagiere, das Vorkrisenniveau von 2019 bleibt in Deutschland jedoch weiterhin unerreicht. Für den wichtigsten österreichischen Standort, den Flughafen Wien-Schwechat, trüben sich die Aussichten für das laufende Jahr 2026 hingegen ein. Nach dem Spitzenwert von 32,6 Millionen Fluggästen im Jahr 2025 rechnet

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Marriott International expandiert massiv in der DACH-Region

Der weltweit agierende Hotelkonzern Marriott International hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Expansionsschub in Deutschland, Österreich und der Schweiz abgeschlossen. Durch die Eröffnung von insgesamt 27 neuen Häusern überschritt das Unternehmen erstmals die Schwelle von 200 betriebenen Hotels in dieser Region. Besonders auffällig ist dabei die strategische Ausrichtung auf Konvertierungsprojekte, die rund 80 Prozent der Neuzugänge ausmachten. Hierbei werden bestehende Hotelimmobilien unter das Markendach von Marriott geholt, was dem Konzern erlaubt, in einem dynamischen Marktumfeld schnell zu wachsen und gleichzeitig die Vielfalt seines Portfolios zu erhöhen. Mit 25 neu unterzeichneten Verträgen im vergangenen Jahr ist zudem die Pipeline für die kommenden Jahre bereits gut gefüllt. Innerhalb der Region bildete Deutschland mit 19 Neueröffnungen den Schwerpunkt des Wachstums. Zum Jahresende verfügte Marriott dort über 141 Hotels mit einer Kapazität von mehr als 27.000 Zimmern, verteilt auf 19 verschiedene Marken. In Österreich wurde mit drei Neuzugängen insbesondere die Marke Four Points Flex by Sheraton eingeführt, unter anderem in Wien und Salzburg. Damit stieg das österreichische Portfolio auf 25 Häuser an. Die Schweiz verzeichnete fünf Neueröffnungen und beendete das Jahr mit insgesamt 33 betriebenen Hotels. Diese Zahlen unterstreichen die starke Marktposition des Konzerns im europäischen Kernmarkt und die Fähigkeit, unterschiedliche Segmente vom Lifestyle-Bereich bis zur klassischen Business-Hotellerie zu bedienen. Für das Jahr 2026 plant Marriott eine Fortsetzung dieses Kurses mit Fokus auf wertorientierte Marken und das Luxussegment. In Deutschland stehen Eröffnungen in Städten wie Hannover, Kiel, Essen und Heidelberg an, wobei Marken wie Four Points by Sheraton und Tribute Portfolio im Mittelpunkt

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Tarifkonflikt bei der Lufthansa-Gruppe: Cityline-Piloten stimmen über Arbeitskampf ab

Die Situation bei der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften verschärft sich zunehmend. Nachdem bereits in der vergangenen Woche die Kernmarke durch einen eintägigen Streik des Cockpit- und Kabinenpersonals beeinträchtigt wurde, hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) nun eine Urabstimmung unter den Piloten der Regionaltochter Cityline eingeleitet. Dieses Votum über einen möglichen Arbeitskampf soll bis zum 26. Februar 2026 abgeschlossen sein. Sollte eine Mehrheit für Streiks stimmen, könnten die Cityline-Piloten gemeinsam mit den rund 5.000 Kollegen der Lufthansa-Mutter in den Ausstand treten. Hintergrund des Konflikts bei Cityline sind gescheiterte Gehaltsverhandlungen, bei denen die VC eine stufenweise Erhöhung der Bezüge um insgesamt 9,9 Prozent fordert. Parallel zum Konflikt im Cockpit drohen auch am Boden massive Behinderungen. Die Gewerkschaft Verdi, die rund 20.000 Bodenbeschäftigte vertritt, sieht nach der dritten Verhandlungsrunde keinerlei Fortschritte. Laut Verdi pocht der Konzern weiterhin auf eine Nullrunde und strebt sogar Tarifabsenkungen an, während die Gewerkschaft ein Lohnplus von 6 Prozent oder mindestens 250 Euro monatlich fordert. Da die Friedenspflicht bereits abgelaufen ist, prüft Verdi nun gezielte Warnstreiks, um den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde am 3. März zu erhöhen. Die Lufthansa selbst verweist auf die wirtschaftliche Notwendigkeit von Einsparungen, nachdem das Jahr 2024 mit Verlusten abgeschlossen wurde. Strategisch befindet sich die Lufthansa-Gruppe in einem tiefgreifenden Umbau. Die Tochtergesellschaft Cityline, die derzeit etwa 30 Flugzeuge auf Kurz- und Mittelstrecken betreibt, soll langfristig geschlossen werden. An ihre Stelle tritt die neu gegründete City Airlines, mit der der Konzern durch günstigere Tarifverträge die Personalkosten deutlich senken will. Ziel des Sanierungsprogramms ist es, die

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Opposition fordert Überprüfung der Wirtschaftlichkeit des Flughafens Kassel-Calden

Die Debatte um die wirtschaftliche Zukunft des Regionalflughafens Kassel-Calden verschärft sich. Die Fraktion der Grünen im hessischen Landtag fordert angesichts dauerhafter Defizite eine unabhängige wirtschaftliche Untersuchung des Standorts. Laut Fraktionschef Mathias Wagner und der verkehrspolitischen Sprecherin Katy Walther belasten die tatsächlichen Kosten den Steuerzahler weitaus stärker, als die offiziellen Bilanzen vermuten lassen. Während der ausgewiesene Jahresfehlbetrag bei etwa fünf Millionen Euro liegt, verweisen die Kritiker auf zusätzliche Ausgaben für Sicherheitsdienstleistungen sowie jährliche Abschreibungen in Höhe von zwölf Millionen Euro. Ein von der Opposition beauftragtes Gutachten der TU Chemnitz stützt diese Berechnungen und beziffert die Gesamtkosten deutlich höher. Demgegenüber steht eine Analyse des Zentrums für Recht und Wirtschaft des Luftverkehrs (ZFL), die im Auftrag des Flughafens erstellt wurde. Diese kommt zu dem Schluss, dass der Airport durch generierte Steuereinnahmen und seine Funktion als Standortfaktor für Nordhessen einen volkswirtschaftlichen Gewinn darstellt. Die Opposition hält dagegen, dass der Erfolg des angrenzenden Gewerbeparks nicht zwangsläufig an die Vorhaltung einer Infrastruktur für Großraumflugzeuge gekoppelt sei. Gefordert wird daher eine organisatorische Trennung von Flughafen und Gewerbegebiet sowie eine Prüfung, ob der Betrieb durch private Investoren übernommen oder der Status auf einen Verkehrslandeplatz herabgestuft werden kann. Die operativen Zahlen des Flughafens belegen die schwierige Lage des Standorts, der 2013 eröffnet wurde. Im Jahr 2025 wird erneut ein Defizit von rund fünf Millionen Euro erwartet. Besonders die Passagierzahlen blieben weit hinter den ursprünglichen Prognosen von bis zu 600.000 Reisenden zurück; im vergangenen Jahr nutzten lediglich 25.000 Fluggäste den Airport für Ferien- oder Linienflüge. Im Dezember 2025 verzeichnete der

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Behörden genehmigen Flugschau zum 100-jährigen Bestehen des Flugplatzes Altenrhein

Der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein steht vor einem bedeutenden Meilenstein seiner Geschichte und bereitet für den Zeitraum vom 28. bis 30. August 2026 eine großangelegte Jubiläumsveranstaltung vor. Nach intensiven Verhandlungen haben die zuständigen Behörden in der Schweiz und in Österreich die Genehmigung für ein Festwochenende erteilt, das auch eine Flugschau umfasst. Ein zentraler Bestandteil der Feierlichkeiten wird die Vorführung der Schweizer Militärkunstflugstaffel Patrouille Suisse sein. Die Organisatoren, vertreten durch OK-Präsident Manuel Miller und Raphael Widmer-Kaufmann, beginnen nun mit der Detailplanung des Programms, nachdem die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Veranstaltung final geklärt wurden. Die Genehmigung war aufgrund der besonderen geografischen Lage des Flugplatzes unmittelbar an der Staatsgrenze an komplexe regulatorische Bedingungen geknüpft. Die Grundlage bildet ein Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Österreich, der die Flugbewegungen und die damit verbundenen Lärmemissionen in der Bodenseeregion streng reglementiert. Um die Flugschau zu ermöglichen, stimmten die politischen Entscheidungsträger in Bregenz einer vorübergehenden Lockerung des bestehenden Lärmkorsetts zu. Diese grenzüberschreitende Abstimmung war notwendig, da Abweichungen von den vereinbarten Flugkontingenten die explizite Zustimmung beider Länder erfordern. Trotz lokaler Kritik an der Entscheidung betonten die Behörden die Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens. Der Flugplatz Altenrhein blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der Dornier-Werke verbunden ist. Gegründet in den 1920er Jahren, diente das Areal zunächst als Werksflugplatz für die Produktion berühmter Flugboote wie der Dornier Do X. Heute fungiert der Platz als wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt und Heimatbasis der Fluggesellschaft People’s, die regelmäßige Linienverbindungen nach Wien unterhält. Das Jubiläumsfest soll diese technische Tradition würdigen und neben der Patrouille

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Historischer Passagierrekord am Flughafen Bratislava zum Jahresauftakt 2026

Der Flughafen M. R. Štefánik in Bratislava hat im Januar 2026 ein außergewöhnliches Wachstum verzeichnet und das erfolgreichste Monatsergebnis seiner 75-jährigen Geschichte erzielt. Mit insgesamt 195.110 abgefertigten Fluggästen stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 127 Prozent. Dieser massive Zuwachs ist primär auf die strategische Expansion der Fluggesellschaft Wizz Air zurückzuführen, die im Jahr 2026 eine neue Basis am slowakischen Hauptstadtflughafen eröffnet hat. Durch die Stationierung moderner Flugzeuge vom Typ Airbus A321neo konnte das Angebot an Linienverbindungen deutlich ausgeweitet werden, was die Attraktivität des Standorts im Wettbewerb mit dem nahegelegenen Flughafen Wien-Schwechat steigert. Besonders hohe Auslastungen verzeichneten die täglichen Verbindungen nach Barcelona und in die ostslowakische Metropole Košice. Letztere unterstreicht die wachsende Bedeutung des innerstaatlichen Luftverkehrs als Zeitersparnis gegenüber den bodengebundenen Verkehrswegen. Zudem etablierten sich Neuzugänge wie Neapel und Alicante schnell als nachfragestarke Ziele. Das Streckennetz wurde durch Wizz Air im Januar um vier weitere regelmäßige Ziele ergänzt: Kutaisi in Georgien, Chișinău in Moldawien, Larnaca auf Zypern und die armenische Hauptstadt Eriwan. Diese neuen Routen zielen sowohl auf den Tourismus als auch auf den ethnischen Reiseverkehr ab und stärken die Rolle Bratislavas als osteuropäisches Luftverkehrsdrehkreuz. Parallel zum Linienverkehr entwickelte sich das Chartergeschäft positiv, wobei Fernziele wie Salalah im Oman, Punta Cana in der Dominikanischen Republik und die vietnamesische Insel Phu Quoc die Statistik anführten. Diese Langstreckenflüge werden häufig mit geleastem Fluggerät größerer Kapazität durchgeführt. Die Zahl der Flugbewegungen stieg insgesamt um 35 Prozent auf 2.001 Starts und Landungen an. Auch der Luftfrachtsektor profitierte von der erhöhten Aktivität; das Frachtaufkommen

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Gol bereitet Langstreckenoffensive mit Airbus A330neo vor

Die brasilianische Fluggesellschaft Gol Linhas Aéreas plant einen umfassenden Einstieg in das internationale Langstreckengeschäft und hat hierfür bereits wichtige bürokratische Hürden genommen. Bei der nationalen Luftfahrtbehörde Anac wurden sieben Registrierungen für das Flugzeugmodell Airbus A330-900 reserviert. Die Kennzeichen im Bereich von PS-WGA bis PS-WGH stehen im Zusammenhang mit einer Vereinbarung der Muttergesellschaft Abra Group und dem Leasingunternehmen Avolon. Die Auslieferungen der Maschinen sind für das Jahr 2026 vorgesehen, was eine signifikante Flottenerweiterung für die bisher primär auf Kurz- und Mittelstrecken mit Boeing 737-Modellen spezialisierte Airline darstellt. Die technischen Daten der reservierten Maschinen lassen darauf schließen, dass es sich um Flugzeuge handelt, die zuvor im Dienst des Konkurrenten Azul standen. Diese Rückläufer gehen zunächst an den Leasinggeber Avolon zurück, bevor sie für den Einsatz bei Gol vorbereitet werden. Strategisch prüft Gol derzeit die Aufnahme von Flugverbindungen ab dem Drehkreuz São Paulo zu zentralen Metropolen in Europa und den Vereinigten Staaten. Auf der vorläufigen Planungsliste stehen namhafte Destinationen wie Lissabon, Paris, London und Rom sowie die US-amerikanischen Standorte Miami und Orlando. Damit würde Gol direkt in den Wettbewerb auf den lukrativen Transatlantikrouten treten. Obwohl ein operativer Starttermin bereits für Juni 2026 ins Auge gefasst wurde, bleibt der genaue Zeitpunkt der ersten Linienflüge noch ungewiss. Die Realisierung hängt maßgeblich von der Zuteilung notwendiger Start- und Landeslots sowie den noch ausstehenden Genehmigungen der internationalen Luftfahrtbehörden ab. Zudem muss die Airline die logistischen Voraussetzungen für den Betrieb eines neuen Flugzeugtyps schaffen, was die Ausbildung von Piloten und technischem Personal für die Airbus-Flotte umfasst. Branchenbeobachter werten

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