Mai 13, 2026

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Mai 13, 2026

Erste Dividendenzahlung der Fraport AG seit der Pandemie beschlossen

Die Aktionäre der Fraport AG haben auf der 25. ordentlichen Hauptversammlung am 12. Mai 2026 in Frankfurt am Main der ersten Dividendenausschüttung seit dem Jahr 2019 zugestimmt. Für das erfolgreich abgeschlossene Geschäftsjahr 2025 wird eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie an die Anteilseigner ausgezahlt. Mit einer Präsenz von 83,59 Prozent des Grundkapitals herrschte unter den 383 anwesenden Teilnehmern eine breite Zustimmung zu den Vorschlägen der Verwaltung. Neben der Gewinnverwendung wurden auch die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das vergangene Jahr mit großer Mehrheit entlastet. Der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Boddenberg leitete die Versammlung im Sheraton Hotel am Frankfurter Flughafen, welche am Nachmittag offiziell beendet wurde. Die Rückkehr zur Dividendenzahlung spiegelt die finanzielle Erholung des Flughafenbetreibers wider, der in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau der Infrastruktur investiert hat. Ein zentraler Punkt der Berichterstattung war die operative Entwicklung des Frankfurter Drehkreuzes sowie der internationalen Beteiligungen. Das Konzernergebnis für 2025 profitierte erheblich von der gestiegenen Reiselust und einer Stabilisierung des Frachtgeschäfts. Trotz der Herausforderungen durch gestiegene Personalkosten und Zinsen konnte Fraport die Verschuldung im Zaum halten und gleichzeitig die Fertigstellung des neuen Terminals 3 vorantreiben. Branchenkenner werten die Dividende als Signal für die wiedergewonnene wirtschaftliche Stärke und als Vertrauensbeweis gegenüber den Investoren. Im Rahmen der Hauptversammlung wurden zudem strategische Weichenstellungen für die kommenden Jahre diskutiert. Neben dem Heimatstandort Frankfurt fokussiert sich der Konzern verstärkt auf sein internationales Portfolio, das mittlerweile 28 Flughäfen auf vier Kontinenten umfasst. Insbesondere die griechischen Regionalflughäfen und die Standorte in Brasilien trugen zuletzt überdurchschnittlich zum operativen

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Europäischer Luftverkehr zeigt trotz Nahost-Konflikt hohe Widerstandsfähigkeit

Der europäische Flughafenverband ACI Europe hat in seinem aktuellen Verkehrsbericht für den März und das erste Quartal 2026 eine überraschend robuste Entwicklung des Passagieraufkommens gemeldet. Trotz des Ende Februar ausgebrochenen bewaffneten Konflikts im Nahen Osten stieg die Zahl der Fluggäste im gesamten europäischen Netzwerk um 3,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Während die direkten Auswirkungen in der Krisenregion massiv sind – die israelischen Flughäfen verzeichneten einen Einbruch von über 86 % –, blieb der Gesamtmarkt stabil. Olivier Jankovec, Generaldirektor des Verbandes, erklärte, dass sich die Verkehrsströme nach Asien rasch angepasst hätten und insbesondere der transatlantische Markt sowie die innereuropäischen Verbindungen als Stützen des Wachstums fungierten. Die statistischen Auswertungen offenbaren jedoch eine deutliche Zweiteilung des Marktes. Während Länder wie die Slowakei mit einem Zuwachs von 130,7 % und Nordmazedonien mit über 36 % Spitzenwerte erzielten, hinken große Volkswirtschaften wie Deutschland und Frankreich dem europäischen Durchschnitt hinterher. Experten führen das moderate Wachstum in Deutschland von lediglich 3,1 % vor allem auf die hohe Belastung durch nationale Luftverkehrsabgaben und gestiegene Standortkosten zurück, die Airlines dazu bewegen, Kapazitäten in kostengünstigere Märkte wie Spanien oder Italien zu verlagern. Ein Sonderfall zeigt sich auf Zypern, wo die Passagierzahlen aufgrund der medialen Wahrnehmung eines Drohnenvorfalls um 15,3 % sanken, obwohl die Sicherheitslage vor Ort als stabil eingestuft wurde. In der Riege der großen Luftverkehrsdrehkreuze behauptete sich London-Heathrow mit 6,64 Millionen Passagieren als verkehrsreichster Standort, gefolgt von den beiden großen Flughäfen in Istanbul, die Zuwächse von über 7 % vermeldeten. Frankfurt und München verzeichneten hingegen nur ein moderates

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Führungswechsel im Aufsichtsrat der Fraport AG vollzogen

Der hessische Finanzminister R. Alexander Lorz ist zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Fraport AG gewählt worden. Die Wahl erfolgte am 12. Mai 2026 im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Gremiums, unmittelbar nach der vorangegangenen Hauptversammlung des Flughafenbetreibers. Lorz übernimmt das Amt von Michael Boddenberg, der den Aufsichtsrat sechs Jahre lang leitete und mit dem Ende der Versammlung aus dem Kontrollorgan ausschied. Der Wechsel an der Spitze des Gremiums erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Frankfurter Flughafen durch die Inbetriebnahme des neuen Terminals 3 seine Kapazitäten erheblich erweitert hat und seine Stellung im internationalen Luftverkehrsmarkt festigen will. In seiner Antrittsrede unterstrich Lorz die strategische Bedeutung des Standorts Frankfurt als zentralen Pfeiler der deutschen Infrastruktur und größten lokalen Arbeitgeber. Er betonte, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft unmittelbar an die Leistungsfähigkeit ihrer Verkehrsknotenpunkte gekoppelt sei. Neben dem Heimatstandort Frankfurt verwies der neue Aufsratsvorsitzende auf die globale Expansion des Konzerns. Fraport betreibt aktuell 28 weitere Flughäfen auf vier Kontinenten und gehört damit zu den weltweit führenden Akteuren der Branche. Lorz forderte in diesem Zusammenhang eine Luftfahrtpolitik, die den harten internationalen Wettbewerb berücksichtigt und verlässliche Rahmenbedingungen für künftige Investitionen schafft. Der personelle Wechsel an der Aufsichtsratspitze wird von Branchenexperten als Signal für Kontinuität in der engen Verbindung zwischen dem Land Hessen und dem Flughafenbetreiber gewertet. Als Finanzminister bringt Lorz umfassende Erfahrung in der Haushalts- und Wirtschaftspolitik mit, die für die anstehenden strategischen Entscheidungen des Konzerns von Bedeutung sein wird. Zu den zentralen Aufgaben des neuen Vorsitzenden wird es gehören, die operative Effizienz

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Wachstumsstrategie und Führungswechsel bei der Deutschen Lufthansa AG

Die 73. ordentliche Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG am 12. Mai 2026 in Frankfurt am Main markierte einen bedeutenden personellen und strategischen Wendepunkt für den Konzern. Rund 1.600 Aktionäre, die über 51 Prozent des Grundkapitals repräsentierten, ebneten den Weg für eine personelle Neuaufstellung im Aufsichtsrat. Im Zentrum stand dabei der Abschied des langjährigen Aufsratsvorsitzenden Dr. Karl-Ludwig Kley, der das Gremium seit 2017 leitete. Zu seinem Nachfolger wurde Dr. Johannes Teyssen, der ehemalige CEO von E.ON, gewählt. Teyssen übernimmt die Führung in einer Phase, in der die Airline-Gruppe nach den wirtschaftlichen Verwerfungen der Vorjahre wieder auf einen stabilen Expansionskurs setzt und die operative Profitabilität im Fokus behält. Neben dem Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats wurden mit Wolfgang Nickl, dem Finanzvorstand der Bayer AG, und der Wiederwahl von Karl Gernandt weitere prominente Wirtschaftsvertreter in das Kontrollgremium berufen. Die Aktionäre zeigten sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Geschäftsjahres 2025 zufrieden und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat mit deutlicher Mehrheit. Ein wesentlicher Punkt der Tagesordnung war die Entscheidung über die Gewinnverwendung: Die Versammlung stimmte der Ausschüttung einer Dividende von 0,33 Euro je Aktie zu. Diese Zahlung unterstreicht die finanzielle Konsolidierung des Konzerns, der zuletzt von einer starken Nachfrage im Interkontinentalverkehr und stabilen Renditen bei Lufthansa Technik sowie der Frachttochter Lufthansa Cargo profitierte. Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr nutzte die Versammlung, um die Bilanz der vergangenen Jahre zu würdigen und auf die Herausforderungen der globalen Lieferketten sowie die notwendige Kapazitätsausweitung hinzuweisen. Trotz anhaltender Probleme bei Flugzeugauslieferungen plant die Gruppe, ihr Angebot im Sommer 2026 weiter auszubauen, insbesondere

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Personelle Neuausrichtung am Bodensee-Airport Friedrichshafen

Der Aufsichtsrat des Flughafens Friedrichshafen hat eine entscheidende personelle Weichenstellung für die Zukunft des Regionalflughafens getroffen. Mit Wirkung zum 15. Mai 2026 übernimmt Jochen Krumm die Geschäftsführung des Bodensee-Airports. Der 56-jährige Ravensburger folgt auf das bisherige Führungsduo Claus-Dieter Wehr und Detlef Schäfer-Carroll, die das Unternehmen Ende Mai verlassen. Durch den Start Mitte Mai wird eine zweiwöchige Übergangsphase ermöglicht, um die Kontinuität in laufenden Projekten und operativen Prozessen zu sichern. Unterstützt wird der neue Leiter dabei von einer in den letzten Jahren gestärkten zweiten Führungsebene, die über tiefgreifendes technisches und operatives Fachwissen verfügt. Die Wahl fiel mit Jochen Krumm auf einen Kandidaten, der trotz seiner Wurzeln in der Region über eine ausgeprägte internationale Management-Expertise verfügt. Zuletzt war Krumm in Südafrika als strategischer Berater und Interim Manager tätig. Obwohl er kein klassischer Luftfahrtmanager ist, bringt er als Inhaber einer Berufspilotenlizenz eine fachliche Nähe zum Sektor mit. Der Aufsichtsrat setzt bei dieser Personalie bewusst auf unternehmerisches Denken und Innovationskraft, um den Flughafen in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Marktumfeld zu positionieren. Die bisherigen Geschäftsführer hinterlassen ein stabilisiertes Unternehmen, das zuletzt durch steigende Passagierzahlen und eine verbesserte Anbindung an nationale Drehkreuze von sich Reden machte. Die wirtschaftliche Lage des Bodensee-Airports ist durch eine Phase der Konsolidierung geprägt. Nachdem der Flughafen in der Vergangenheit mit strukturellen Herausforderungen und den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen hatte, konnten unter Schäfer-Carroll und Wehr wichtige Weichenstellungen für die finanzielle Stabilität vorgenommen werden. Der Flughafen gilt als essenzieller Infrastrukturfaktor für die regionale Wirtschaft im Dreiländereck, insbesondere für die Anbindung der exportstarken Industrie

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Eurowings lockert Bekleidungsvorschriften für das fliegende Personal

Die Fluggesellschaft Eurowings hat eine weitreichende Änderung ihrer Uniform-Richtlinien bekannt gegeben und das Tragen von Sportschuhen für die gesamte Besatzung dauerhaft freigegeben. Bisher war es den Crews der Lufthansa-Tochter lediglich an den sogenannten „Sneaker Flydays“ am Freitag gestattet, das offizielle Schuhwerk gegen weiße Sneaker mit dem Firmenlogo einzutauschen. Mit der neuen Regelung „Sneaker any day“ reagiert das Unternehmen auf Forderungen der Belegschaft nach einer ergonomischen Entlastung im Arbeitsalltag. Die Entscheidung markiert einen deutlichen Bruch mit den traditionell strengen Dresscodes der Luftfahrtbranche und soll die Attraktivität der Airline als Arbeitgeber steigern. Laut Unternehmensangaben steht bei dieser Maßnahme der Tragekomfort im Vordergrund, insbesondere um die physische Belastung des Personals während der langen Einsatzzeiten an Bord und am Boden zu reduzieren. Eurowings-Chef Max Kownatzki betont, dass der modifizierte Auftritt die Positionierung als europäische Value-Airline unterstreichen soll, die sich bewusst vom klassischen Billigflug-Segment abheben will. Interne Umfragen und Kundenfeedbacks hätten gezeigt, dass ein weniger formeller Auftritt der Kabinenbesatzung von den Fluggästen als zeitgemäß wahrgenommen wird. Die weißen Sportschuhe werden als fester Bestandteil der Uniform integriert und müssen ein einheitliches Design aufweisen, um den professionellen Gesamteindruck zu wahren. Branchenexperten sehen in diesem Schritt einen wachsenden Trend zur Casualisierung in der internationalen Zivilluftfahrt. Ähnliche Lockerungen wurden in der jüngeren Vergangenheit bereits von Fluggesellschaften wie Akasa Air aus Indien oder der isländischen Play umgesetzt, die teilweise sogar komplette Uniform-Kollektionen im Streetwear-Stil eingeführt haben. Eurowings ist jedoch der erste große deutsche Carrier, der eine solche Regelung flächendeckend und unbefristet für alle Flugtage einführt. Die logistische Abwicklung der Schuh-Ausgabe

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Lufthansa reduziert Flugangebot an sächsischen Standorten

Die deutsche Luftfahrtbranche steht vor einer weiteren Zäsur im Bereich der regionalen Anbindung. Die Lufthansa Group hat offiziell bestätigt, dass ab Juni 2026 das Flugangebot an den sächsischen Standorten Leipzig/Halle und Dresden spürbar reduziert wird. Betroffen sind vor allem die Zubringerflüge zum zentralen Drehkreuz Frankfurt am Main. Diese Entscheidung ist das Ergebnis einer umfassenden wirtschaftlichen Neubewertung des Kurzstreckennetzes, die durch eine Kombination aus drastisch gestiegenen Betriebskosten, den finanziellen Nachwirkungen langanhaltender Arbeitskämpfe und einer veränderten Gebührenstruktur an deutschen Flughäfen getrieben wurde. Für die betroffenen Standorte bedeutet dies den Verlust einer täglichen Verbindung, was nicht nur Auswirkungen auf Geschäftsreisende und Touristen hat, sondern auch die infrastrukturelle Bedeutung der Region im nationalen Luftverkehrsnetz infrage stellt. Während die Verbindung zum Drehkreuz München vorerst unangetastet bleibt, verdeutlichen die Streichungen den wachsenden Druck auf die Rentabilität innerdeutscher Flugverbindungen in einem zunehmend volatilen Marktumfeld. Die wirtschaftlichen Hintergründe der Flottenanpassung Der Luftverkehrskonzern begründet die Reduzierung des Angebots primär mit der mangelnden Wirtschaftlichkeit bestimmter Verbindungen. Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass man gezwungen sei, das Portfolio konsequent zu bereinigen. Ein wesentlicher Faktor sind hierbei die Kerosinpreise, die im ersten Halbjahr 2026 auf einem hohen Niveau verharren. Da Treibstoffkosten bei Kurzstreckenflügen im Verhältnis zur Flugdauer einen überproportional hohen Anteil an den Gesamtkosten ausmachen, geraten Verbindungen wie jene von Leipzig oder Dresden nach Frankfurt unter massiven Margendruck. Neben den Energiekosten belasten die Folgen der zurückliegenden Tarifauseinandersetzungen die Bilanz des Unternehmens. Die Streiks des Bodenpersonals und der Kabinencrews in den ersten Monaten des Jahres 2026 führten nicht nur

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Kooperation zur Entwicklung synthetischer Flugkraftstoffe in der Schweiz

Die Fluggesellschaft Swiss hat eine strategische Partnerschaft mit dem Technologieunternehmen Metafuels bekannt gegeben. Die Zusammenarbeit, die in enger Abstimmung mit der Lufthansa Group erfolgt, zielt auf die industrielle Skalierung von synthetischen Flugkraftstoffen (Sustainable Aviation Fuels, SAF) ab. Metafuels hat mit dem sogenannten „aerobrew“-Verfahren eine Technologie entwickelt, die grünes Methanol effizient in flugtauglichen Treibstoff umwandelt. Diese Innovation ermöglicht es, das Endprodukt direkt in der bestehenden Infrastruktur der Flughäfen sowie in aktuellen Triebwerkstypen ohne technische Modifikationen einzusetzen. Durch die Kooperation sichert sich Swiss einen frühzeitigen Zugriff auf künftige Produktionskapazitäten, um den kommenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Hintergrund der Partnerschaft sind die ab dem Jahr 2030 greifenden gesetzlichen Beimischquoten in der Schweiz und der Europäischen Union. Experten der Luftfahrtbranche weisen darauf hin, dass die derzeitigen weltweiten Produktionsmengen bei weitem nicht ausreichen, um die politisch festgesetzten Ziele zu erreichen. Swiss-CEO Jens Fehlinger betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, bereits heute massiv in neue Verfahren zu investieren, um die Verfügbarkeit dieser Kraftstoffe langfristig zu gewährleisten und die Kosten durch industrielle Massenfertigung zu senken. Metafuels plant derzeit den Betrieb einer Demonstrationsanlage am Paul Scherrer Institut in Villigen sowie den Aufbau einer ersten kommerziellen Produktionsstätte im niederländischen Rotterdam. Die technologische Besonderheit des von Metafuels entwickelten Verfahrens liegt in der Flexibilität der verwendeten Rohstoffe. Es können sowohl Bio-Methanol als auch E-Methanol als Basis dienen, wobei letzteres aus erneuerbarem Strom, Wasser und Kohlendioxid gewonnen wird. Diese Vielseitigkeit gilt als entscheidender Faktor für die Skalierbarkeit des Systems. Saurabh Kapoor, CEO von Metafuels, bezeichnete die Einigung mit der Lufthansa Group

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Geopolitische Spannungen belasten Reiserouten in den Mittleren Osten

Die Sicherheitslage am Persischen Golf bleibt für internationale Fluggesellschaften und Reisende eine der größten Herausforderungen des laufenden Jahres. Infolge der fragilen politischen Situation zwischen den USA und dem Iran sowie der fortwährenden Risiken im regionalen Luftraum haben führende europäische Luftfahrtunternehmen ihre Strategien für den Sommer 2026 korrigiert. Die Lufthansa Group reagierte auf die jüngsten Entwicklungen mit einer deutlichen Verschiebung ihrer geplanten Wiederaufnahmen von Flugverbindungen in die Vereinigten Arabischen Emirate sowie nach Israel. Während diplomatische Kreise von einer höchst instabilen Waffenruhe sprechen, bleibt das Auswärtige Amt bei einer zurückhaltenden Einschätzung und warnt weiterhin vor den Unwägbarkeiten in der Region. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind weitgreifend und betreffen nicht nur die Kapazitätsplanungen der Airlines, sondern führen auch zu massiven Einbußen im Tourismussektor von Dubai und Abu Dhabi, die traditionell stark von europäischen Fluggästen frequentiert werden. Verschiebungen im Flugplan der Lufthansa Die ursprünglich für den 1. Juni 2026 vorgesehene Rückkehr der Lufthansa in den Flugplan nach Dubai wurde offiziell revidiert. Wie der Konzern mitteilte, bleibt die Verbindung in die Metropole am Golf nun bis einschließlich 11. Juli ausgesetzt. Diese Entscheidung basiert auf einer umfassenden Sicherheitsanalyse, die das Risiko für Passagiere und Personal in den Vordergrund stellt. Die Fluggesellschaft sieht sich gezwungen, auf die dynamische Lage zu reagieren, da kurzfristige Sperrungen des Luftraums oder operative Einschränkungen am Boden die Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit des Flugbetriebs gefährden würden. Ähnliche Anpassungen betreffen die Verbindung nach Tel Aviv. Hier wurde der Termin für eine mögliche Wiederaufnahme der Flüge auf den 1. Juli verschoben, was einer Verzögerung von mindestens

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Ryanair kritisiert Standortbedingungen am Flughafen Wien massiv

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Mittwoch Verkehrszahlen für den Flughafen Wien veröffentlicht und warnt vor einer weiteren Abwanderung des Luftverkehrs in benachbarte Länder. Laut Angaben der Airline verzeichnete der Wiener Flughafen im April einen Rückgang des Passagieraufkommens um 10 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dieser Trend bestätige die Prognose, wonach der österreichische Markt im Jahr 2026 bis zu drei Millionen Passagiere verlieren könnte. Als Hauptgründe nennt Ryanair die staatliche Luftverkehrssteuer von 12 Euro pro Fluggast sowie die seit der Corona-Pandemie drastisch gestiegenen Flughafenkosten und Flugsicherungsgebühren. Letztere seien laut Unternehmensangaben um 60 % angestiegen, was die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts erheblich schwäche. Im direkten Gegensatz zur Entwicklung in Österreich verzeichnet der Flughafen Bratislava in der benachbarten Slowakei ein Rekordwachstum. Allein im April stieg das dortige Verkehrsaufkommen um 170 %. Ryanair führt diesen Erfolg auf die gezielte Entlastung des Luftverkehrssektors in der Slowakei zurück, wo Steuern abgeschafft und Gebühren gesenkt wurden. Ähnliche Tendenzen zeigten sich auch in Schweden, Italien und Ungarn, die durch kostengünstigere Rahmenbedingungen verstärkt Airlines und Touristen anziehen. Die Billigfluggesellschaft droht nun offen mit einem weiteren Kapazitätsabbau an allen österreichischen Flughäfen im kommenden Winter, sollte die Regierung nicht umgehend reagieren und die steuerlichen Belastungen reduzieren. Andreas Gruber, Sprecher von Ryanair, forderte die Bundesregierung unter Kanzler Stocker sowie die Verantwortlichen des Flughafens Wien zu einem Kurswechsel auf. Konkret verlangt die Fluggesellschaft die vollständige Abschaffung der Luftverkehrssteuer sowie eine Halbierung der Flugsicherungsgebühren. Zudem müssten Wachstumsförderprogramme und Anreizsysteme für Fluggesellschaften am Flughafen Wien reaktiviert werden. Ryanair betont, die einzige Airline zu sein, die

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