Juli 22, 2026

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Juli 22, 2026

Vorbereitungen auf das europäische Ein- und Ausreisesystem am Flughafen Innsbruck

Der Flughafen Innsbruck erweitert seine Infrastruktur für Grenzkontrollen durch die Errichtung temporärer Containergebäude direkt auf dem Vorfeld. Diese Maßnahme dient der Vorbereitung auf das neue europäische Ein- und Ausreisesystem (Entry/Exit System, kurz EES), dessen Einführung verbesserte digitale Kontrollen für Angehörige von Drittstaaten vorsieht. Da der zeitliche Aufwand pro Passagier durch die Erfassung biometrischer Daten wie Gesichtsscans und Fingerabdrücken steigt, reicht die Kapazität im bestehenden Terminalgebäude während der hochfrequentierten Samstage der Wintersaison nicht mehr aus. Das Innenministerium stellt die technische Hardware sowie das Kontrollpersonal, während der Flughafenbetrieb die Kosten für die bauliche Hülle und die Logistik trägt. Die Inbetriebnahme der zusätzlichen Kontrollpunkte auf dem Rollfeld ist für den Beginn der Wintersaison Ende Dezember 2026 vorgesehen. Hintergründe der infrastrukturellen Maßnahme auf dem Vorfeld Die sichtbare Aufstellung von Containerstrukturen auf dem Vorfeld des Tiroler Landtagsflughafens hat in den vergangenen Wochen bei Passagieren und Beobachtern für Fragen gesorgt. Grund für diese bauliche Maßnahme sind die Vorgaben der Europäischen Union zur Digitalisierung der Außengrenzen. Das europaweit zur Einführung anstehende Entry/Exit-System ersetzt den manuellen Stempel im Reisepass durch eine elektronische Registrierung. Erstmals einreisende Personen aus Staaten außerhalb des Schengen-Raums müssen an den Grenzstellen ihre Identität durch Erfassung biometrischer Merkmale bestätigen lassen. Nach Angaben der Flughafenführung ist der Platz im bestehenden Ankunftsbereich des Terminals für die Implementierung der neuen Kiosksysteme und zusätzlichen Kontrollschalter nicht ausreichend. Um Rückstaus in den überdachten Passagierbereichen zu vermeiden und den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten, entschied sich das Management für die Auslagerung eines Teils der Einreisekontrollen in eine modulare Containeranlage. Diese Lösung ermöglicht eine Trennung

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Rückzug internationaler Hotelketten: Tourismussektor auf Kuba vor dem Zusammenbruch

Der Tourismussektor auf Kuba erlebt einen tiefgreifenden Einbruch. Die spanische Hotelkette Iberostar hat zum 20. Juli 2026 den Betrieb ihrer letzten sechs verbliebenen Hotels auf der Karibikinsel bis auf Weiteres eingestellt. Lediglich das Hotel Havana Parque Central bleibt geöffnet, wird jedoch künftig direkt von der staatlichen kubanischen Cubanacan Group betrieben. Damit endet vorerst das Engagement der Kette, die noch zu Jahresbeginn 18 Häuser auf der Insel führte. Auch der Wettbewerber Meliá, der zuletzt 35 Hotels auf Kuba betrieb, hat sein Portfolio drastisch reduziert und steht Berichten zufolge vor dem vollständigen Rückzug. Auslöser für das Aussteigen der internationalen Betreiber sind verschärfte US-Sanktionen, die Anfang Juni 2026 in Kraft traten. Diese zielen direkt auf ausländische Unternehmen ab, die mit dem kubanischen Militärkonglomerat GAESA und dessen Tourismussparte Gaviota S.A. zusammenarbeiten. Da ein Großteil der touristischen Infrastruktur auf der Insel unter der Kontrolle dieser staatlich-militärischen Einheiten steht, sahen sich die Hotelkonzerne gezwungen, Verträge aufzulösen, um Sanktionsrisiken für das eigene globale Geschäft zu vermeiden. Neben rechtlichen Risiken erschweren die anhaltend schwierige Wirtschaftslage, Versorgungsengpässe sowie steigende Betriebskosten den laufenden Hotelbetrieb. Die Entwicklungen haben unmittelbare Auswirkungen auf den internationalen Reisemarkt. Große deutsche Reiseveranstalter und Online-Buchungsportale wie TUI, Dertour, Booking.com, Check24 und Opodo haben Angebote auf Kuba nahezu vollständig aus ihren Systemen entfernt. Auch hier stehen die Vermeidung rechtlicher Konsequenzen durch US-Behörden sowie die unzureichende Versorgungssicherheit für Urlaubsgäste im Vordergrund. Als Ausweichmöglichkeit für individuelle Reisen verbleiben derzeit primär private Unterkünfte über Vermittlungsplattformen wie Airbnb, da diese nicht unter die direkten Beschränkungen der staatlichen Infrastruktur fallen. Der Ausfall ausländischer

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Ausbau der Fertigungskapazitäten im indischen Luftfahrtsektor durch FACC und Kineco Aerospace

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat die Zusammenarbeit mit dem indischen Unternehmen Kineco Aerospace ausgeweitet. Gegenstand der Vereinbarung ist ein zweites Arbeitspaket zur Fertigung von Faserverbund-Bauteilen für Flugzeuge des europäischen Flugzeugherstellers Airbus. Die Produktion der Komponenten erfolgt an Standorten in Indien und umfasst ein Volumen von mehreren Tausend Teilen pro Jahr. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Qualifizierungsmeilensteins mit Airbus soll die Serienfertigung Ende 2027 anlaufen. Die Maßnahme baut auf einem langfristigen Abkommen auf, das beide Unternehmen im Juni 2025 auf der Luftfahrtmesse in Paris geschlossen hatten. Mit diesem Schritt verfolgt FACC das Ziel, die eigene Zulieferkette geografisch zu diversifizieren und Fertigungskapazitäten auf dem wachsenden indischen Subkontinent aufzubauen. Vertragsgrundlagen und Umfang der neuen Vereinbarung Das neu vergebene Arbeitspaket umfasst die Konstruktion und Fertigung hochkomplexer Composite-Komponenten aus Kohlenstofffaser- und Glasfaserverbundwerkstoffen. Diese Bauteile finden Anwendung in modernen Airbus-Zivilflugzeugen, bei denen das Materialgewicht eine zentrale Rolle für die Wirtschaftlichkeit spielt. Über die genaue finanzielle Summe des Auftrags sowie spezifische Flugzeugtypen machten die beteiligten Unternehmen im Rahmen der Bekanntgabe keine detaillierten Angaben. Die Kooperation basiert auf einer Partnerschaft, deren Grundstein im Juni 2025 auf der internationalen Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris gelegt wurde. Damals vereinbarten FACC und Kineco eine langfristige Ausrichtung der Zusammenarbeit. Voraussetzung für die aktuelle Ausweitung des Auftragsvolumens war das Erreichen streng vorgegebener Qualitäts- und Auditierungskriterien, die vom Flugzeughersteller Airbus gemeinsam mit FACC überprüft und freigegeben wurden. Nach Abschluss dieser Qualifizierungsphase beginnt nun die Vorbereitung der Produktionsanlagen, damit der Serienanlauf wie geplant Ende 2027 erfolgen kann. Kapazitätsaufbau und Bedeutung des indischen Marktes Für

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Neuer Gesamtarbeitsvertrag bei Swiss: Bodenpersonal stimmt Tarifwerk ab 2027 zu

Die Beschäftigten der Fluggesellschaft Swiss International Air Lines haben einem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Bodenpersonal mehrheitlich zugestimmt. Das neue Regelwerk, das in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften SEV-GATA, dem Kaufmännischen Verband Schweiz sowie dem VPOD Luftverkehr ausgehandelt wurde, soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten und weist eine Mindestlaufzeit von fünf Jahren auf. Der aktuelle Vertrag stammte aus dem Jahr 2018 und war während der Einschränkungen der Coronapandemie vorübergehend verlängert worden, um dem Unternehmen in der Krise finanzielle Stabilität zu sichern. Das Tarifpaket umfasst eine Senkung der vertraglich vereinbarten Wochenarbeitszeit sowie strukturelle Anpassungen bei den Lohnbändern und Zulagen. Zudem beinhaltet die Vereinbarung Korrekturen bei der beruflichen Vorsorge und eine Aufstockung der betrieblichen Leistungen bei Mutterschaft. Nach Angaben des Managements um Vorstandschef Jens Fehlinger soll das Verhandlungsergebnis den veränderten Rahmenbedingungen im Arbeitsmarkt Rechnung tragen und die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber am Standort Schweiz sichern. Die Einigung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen über die Arbeitsbedingungen und die Personalauslastung in der Luftfahrtbranche. Nach der Krise stieg die Arbeitsbelastung an den Drehkreuzen Zürich und Genf durch die rasche Wiederaufnahme des Flugbetriebs spürbar an, was bei Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretern zu Forderungen nach entlastenden Maßnahmen führte. In den vergangenen Jahren kam es an europäischen Flughäfen wiederholt zu Engpässen in der Abfertigung, wodurch die Verhandlungsposition des Bodenpersonals gestärkt wurde. Trotz der erzielten Zustimmung verweisen Branchenbeobachter darauf, dass die Umsetzung der Arbeitszeitverkürzung und die Anpassung der Schichtmodelle eine effiziente Personalplanung erfordern. Die Airline muss die höheren Personalkosten durch Produktivitätssteigerungen oder Anpassungen im Betriebsablauf kompensieren, um

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Ertragssteigerung und Passagierwachstum am Flughafen Innsbruck

Die Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft mbH hat im Rahmen ihrer Generalversammlung Mitte Juni 2026 Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 gezogen. Trotz veränderten Rahmenbedingungen in der europäischen Luftfahrtbranche verzeichnete das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Steigerung beim Umsatz sowie beim Jahresergebnis. Bei Gesamterlösen in Höhe von 44,8 Millionen Euro stieg der Gewinn vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 7,7 Millionen Euro. Das Passagieraufkommen entwickelte sich mit 882.876 abgefertigten Fluggästen moderat positiv. Auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2026 setzte sich die Entwicklung fort, womit für das Gesamtjahr ein Passagiervolumen von rund 920.000 Reisenden prognostiziert wird. Zugleich treten die strukturelle Abhängigkeit des Standorts vom Wintertourismus sowie veränderte Airline-Kapazitäten im regionalen Flugverkehr offen zutage. Umsatz- und Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2025 Der Finanzbericht der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft mbH weist für das Jahr 2025 ein Plus bei den Umsatzerlösen von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf. Von den Gesamteinnahmen in Höhe von 44,8 Millionen Euro stammten knapp 81 Prozent aus dem Kerngeschäft der Luftfahrt und den unmittelbar verbundenen Abfertigungs- und Bodenverkehrsdiensten. Der Non-Aviation-Bereich trug rund 19 Prozent zu den Gesamterlösen bei. Diese Erlösquelle setzt sich im Wesentlichen aus Mieteinnahmen, Pachtverträgen für Flächen im Terminal sowie aus Einnahmen der Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe zusammen. Das Vorsteuerergebnis von 7,7 Millionen Euro bedeutet einen Zuwachs um 24 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2024, in dem ein Ergebnis vor Steuern von 6,2 Millionen Euro bei Umsätzen von knapp 42 Millionen Euro erzielt worden war. Unternehmensangaben zufolge ist dieser Zuwachs im Wesentlichen auf das gesteigerte Passagieraufkommen und

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Fuji Dream Airlines bestellt zwei Embraer E175

Auf der Farnborough International Airshow hat der brasilianische Flugzeugbauer Embraer den Abschluss einer Festbestellung über zwei Maschinen des Typs E175 mit der japanischen Regionalfluggesellschaft Fuji Dream Airlines (FDA) bekannt gegeben. Das Auftragsvolumen ist bereits im Auftragsbestand des Herstellers berücksichtigt. Die Flugzeuge sollen in den Jahren 2027 und 2028 an die Fluggesellschaft ausgeliefert werden. Sie werden mit einer Einklassen-Konfiguration für 84 Passagiere ausgestattet und sind für den Einsatz auf Inlandsstrecken mit hoher Frequenz und kürzeren Distanzen vorgesehen. Fuji Dream Airlines, eine Tochtergesellschaft der japanischen Suzuyo-Gruppe, betreibt derzeit eine Flotte von 15 Embraer-Flugzeugen, darunter zwei E170 und 13 E175. Mit den zwei Neuzugängen plant das Unternehmen, die Kapazitäten auf seinem Streckennetz auszubauen, das aktuell 29 Verbindungen zu 17 Flughäfen in ganz Japan umfasst. Das Streckennetz bedient primär regionale Zentren ab den Heimatbasen Shizuoka, Nagoya-Komaki, Matsumoto und Fukuoka. Die Fluggesellschaft nutzt für ihre Flugzeuge ein Konzept, bei dem jede Maschine in einer eigenen Farbe lackiert ist. Der regionale Luftverkehr in Japan steht vor der Herausforderung, dezentrale Anbindungen abseits der großen Hauptstadtdrehkreuze wirtschaftlich zu betreiben. Kleineres Fluggerät mit Kapazitäten unter 100 Sitzen ermöglicht es Fluggesellschaften, auch Strecken mit moderater Nachfrage mit höherer Frequenz zu bedienen. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Wahl von Flugzeugtypen mit identischer Cockpit- und Wartungsstruktur Kostenvorteile im Betrieb sowie bei der Ausbildung des Flugsicherheitspersonals bringt, was für kleine Regionalgesellschaften im Wettbewerb mit dem gut ausgebauten japanischen Hochgeschwindigkeitszug-Netz essenziell ist. Trotz hoher Zuverlässigkeitswerte der bestehenden Flotte bleibt der Markt für Regionalfluggesellschaften in Japan stark vom demografischen Wandel und schwankenden Passagierzahlen in

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euordnung von Start- und Landerechten am Flughafen LaGuardia nach der Insolvenz von Spirit Airlines

Die US-amerikanische Fluggesellschaft JetBlue Airways hat im Rahmen eines gerichtlichen Versteigerungsverfahrens den Zuschlag für 22 begehrte Start- und Landerechte, sogenannte Slots, am New Yorker Flughafen LaGuardia erhalten. Die Rechte stammten aus der Masse der insolventen Billigfluggesellschaft Spirit Airlines, die ihren Flugbetrieb im Mai 2026 eingestellt hatte. Das Höchstgebot von JetBlue belief sich auf 58,5 Millionen US-Dollar und setzte sich knapp gegen ein Konkurrenzgebot der Fluggesellschaft Frontier Airlines in Höhe von 57,5 Millionen US-Dollar durch. Der Erwerb ermöglicht JetBlue die Planung von bis zu 12 zusätzlichen täglichen Hin- und Rückflügen an einem derkapazitätsstärksten und am stärksten regulierten Flughäfen der USA. Die Übernahme steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Genehmigung durch das zuständige Insolvenzgericht sowie die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration. Hintergründe der Slot-Auktion und rechtliche Rahmenbedingungen Der Flughafen LaGuardia zählt zu den wichtigsten Verkehrsflugplätzen im Großraum New York, unterliegt jedoch aufgrund der begrenzten Infrastruktur und der hohen Flugdichte strengen Kapazitätsbeschränkungen. Die Ausgabe von Flugrechten wird über ein internes Slot-System gesteuert, das die Anzahl der täglichen Flugbewegungen genau regelt. Nach der Betriebseinstellung von Spirit Airlines wurden die von dem Unternehmen gehaltenen Flugrechte vom Insolvenzverwalter zur Versteigerung freigegeben. Der Schätzwert des 22 Slots umfassenden Pakets war im Vorfeld der Versteigerung auf rund 86,7 Millionen US-Dollar taxiert worden. Dass JetBlue den Zuschlag für 58,5 Millionen US-Dollar erhielt, entspricht einem Abschlag von rund einem Drittel gegenüber der ursprünglichen Bewertung. Neben Frontier Airlines hatten sich weitere Fluggesellschaften an dem Bietverfahren beteiligt, blieben mit ihren Offerten jedoch unter dem Siegergebot. Die endgültige gerichtlich-behördliche Entscheidung über die

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Korean Air unterzeichnet Abkommen gegen illegalen Wildtierhandel

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air ist als erste Airline des Landes der sogenannten Buckingham Palace Declaration beigetreten. Das Abkommen, das 2016 auf Initiative der britischen Royal Foundation ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, die Nutzung globaler Transport- und Logistiknetzwerke für den Schmuggel von geschützten Tieren und daraus gefertigten Produkten zu unterbinden. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich das Unternehmen zur Umsetzung von elf konkreten Maßnahmen, darunter die verstärkte Schulung von Fracht- und Bodenpersonal, die engere Zusammenarbeit mit internationalen Strafverfolgungsbehörden sowie die Verweigerung von Frachttransporten bei begründetem Verdacht auf illegalen Ursprung. Im Rahmen der Vereinbarung tritt Korean Air der Transport Taskforce der Organisation United for Wildlife bei. Der Beitritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem globale Fracht- und Passagiernetzwerke nach wie vor intensiv von internationalen Schmugglersyndikaten genutzt werden. Die Luftfahrtbranche gilt hierbei als ein zentraler Verkehrsweg für den Transport wertvoller oder vom Aussterben bedrohter Arten aus Ursprungsregionen in die Zielmärkte. Das Abkommen sieht vor, dass verdächtige Frachtmeldungen und Bewegungsmuster systematisch erfasst und branchenweit ausgetauscht werden, um behördliche Zugriffe an den Grenzkontrollstellen zu erleichtern. Allerdings weisen Branchenbeobachter und Logistikexperten darauf hin, dass freiwillige Selbstverpflichtungen wie die Buckingham Palace Declaration in der Praxis vor Herausforderungen stehen. Das Erkennen von geschmuggelter Ware im Frachtverkehr hängt stark von der Qualifikation des Personals und der Kapazität von Scan- und Prüfverfahren an den Luftfrachtknotenpunkten ab. Angesichts der enormen Frachtvolumina, die an großen Drehkreuzen wie dem Flughafen Seoul-Incheon täglich abgewickelt werden, bleiben lückenlose Kontrollen ohne operative Verzögerungen im Ablauf schwer umsetzbar. Der Beitritt von Korean Air reiht sich

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Gefährlicher Bodenkontakt beim Durchstartmanöver eines Frachtflugzeugs am Flughafen Cincinnati

Am internationalen Flughafen Cincinnati Northern Kentucky kam es am 19. Juli 2026 zu einem Zwischenfall im Frachtflugverkehr. Ein Großraumfrachtflugzeug des Typs Boeing 777-300ERSF der US-amerikanischen Frachtfluggesellschaft Kalitta Air erlitt während eines abgebrochenen Landeanflugs einen sogenannten Tail Strike. Beim Versuch, die Maschine kurz vor dem Aufsetzen durchzustarten, berührte das Heck des Flugzeugs die Piste der Start- und Landebahn und zog über eine erhebliche Distanz Funken. Trotz der Beschädigungen im Heckbereich konnte die Besatzung den Steigflug fortsetzen, das Flugzeug neu ausrichten und beim zweiten Anflug sicher am Boden aufsetzen. Personen kamen bei dem Zwischenfall nicht zu Schaden. Die zuständigen Aufsichtsbehörden haben Untersuchungen zur Ursache des Bodenkontakts eingeleitet, während das Flugzeug für die Schadensanalyse aus dem Flugbetrieb genommen wurde. Ablauf des Zwischenfalls nach dem Transatlantikflug Die betroffene Frachtmaschine befand sich unter der Flugnummer K4 264 auf dem Weg von Belgien in die Vereinigten Staaten. Der Flug startete am 19. Juli 2026 um 17:47 Uhr Ortszeit am Flughafen Brüssel. Nach einer reibungslosen Atlantiküberquerung mit einer Gesamtflugzeit von acht Stunden und 32 Minuten erreichte die Maschine den Flughafen Cincinnati Northern Kentucky, der als eines der zentralen Logistikdrehkreuze in den USA dient. Beim Endanflug auf die Landebahn 36R entschied sich die Flugbesatzung aus bisher nicht abschließend geklärten Gründen zu einem Abbruch der Landung und leitete ein Durchstartmanöver ein. Während der Beschleunigung und dem Anheben der Flugzeugnase im Nahbereich des Bodens geriet das Heck in einen zu steilen Neigungswinkel und setzte auf dem Asphalt auf. Das Abschaben der Metallstruktur auf der Piste erzeugte eine weithin sichtbare Funkenspur,

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Embraer liefert Ausbildungssysteme für Transportflugzeug C-390 nach Schweden und Österreich

Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer hat im Rahmen der Farnborough International Airshow eine Vereinbarung über die Lieferung von Trainingsgeräten für das militärische Transportflugzeug C-390 Millennium an die Streitkräfte Schwedens und Österreichs bekannt gegeben. Die Beschaffung steht im Zusammenhang mit der Modernisierung der jeweiligen Lufttransportflotten beider europäischer Staaten, die das Vorgängermodell C-130 Hercules durch den zweistrahligen Schulterdecker aus Brasilien ersetzen. Während die schwedischen Streitkräfte ein Ausbildungspaket bestehend aus einem Flugsimulator der höchsten Kategorie Level D, einem Frachtraumtrainer und computergestützter Lernsoftware erhalten, beschränkt sich der Auftrag für das österreichische Bundesheer auf die Implementierung von digitalen Theorie-Trainingssystemen. Das gelieferte Ausbildungssystem soll die theoretische und praktische Qualifizierung von Piloten, Lademeistern und Wartungspersonal sicherstellen. Der von Embraer angebotene Flugsimulator bildet über 350 Systemfehler und Notfallszenarien ab, um Besatzungen auf komplexe Flugzustände vorzubereiten. Der in Kooperation mit Rheinmetall entwickelte Frachtraumtrainer visualisiert die Beladevorgänge und das Handling von Spezialeusrüstung, was für den taktischen Lufttransport von zentraler Bedeutung ist. Mit dem Erwerb identischer Flugzeugmuster und teilweise kompatibler Schulungssysteme streben die europäischen Nutzerstaaten zudem eine engere Kooperation bei der Wartung und Ausbildung im Rahmen von NATO- und EU-Missionsstrukturen an. Der Kauf der Ausbildungsgeräte unterstreicht den Wandel bei der Beschaffung militärischer Luftfahrtinfrastruktur, bei dem simulatorgestützten Trainingsstunden eine immer größere Rolle zukommen. Neben Kosteneinsparungen gegenüber echten Flugstunden ermöglicht die Nutzung von Boden-Simulatoren eine intensivere Schulung von Notfallverfahren ohne Materialverschleiß. Dennoch verweisen Militärexperten darauf, dass Simulatoren den realen Flugbetrieb unter extremen Bedingungen wie Landungen auf unbefestigten Pisten oder Flügen in Krisengebieten nicht vollständig ersetzen können. Für Embraer bedeutet der Vertrag einen weiteren Schritt

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