
All Nippon Airways stockt Embraer-Bestellung auf und vereinbart Kooperation mit Ibex Airlines
Die japanische Luftfahrtgruppe ANA Holdings hat am 29. Juli 2026 die Nachbestellung von acht weiteren Embraer-Regionaljets des Typs E190-E2 beschlossen. Die Maschinen sind für den Einsatz auf Inlandsstrecken vorgesehen und sollen die Kapazitäten im regionalen Streckennetz sichern. Zeitgleich schloss die Muttergesellschaft der Fluggesellschaft All Nippon Airways eine Vereinbarung mit der Regionalgesellschaft Ibex Airlines über die Auslagerung von Flugbetrieben ab. Rahmen dieser Vereinbarung ist ein Vertrag über Kapazitätsüberlassung und Flugbetrieb, bei dem All Nippon Airways die Vermarktung, Flugplanung und den Ticketvertrieb übernimmt, während Ibex Airlines die Flüge durchführt. Die Neuausrichtung folgt Vorschlägen eines Expertenrats des japanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus vom 29. Mai 2026 zur Sicherung der Anbindung japanischer Regionen. Aufstockung der Embraer-Order und Zeitplan der Auslieferungen Der Aufsichtsrat der ANA Holdings billigte am 29. Juli 2026 den Kauf von acht zusätzlichen Maschinen des Typs Embraer E190-E2. Damit erweitert der Konzern eine Vereinbarung mit dem brasilianischen Flugzeugbauer aus dem Februar 2025. Damals hatte All Nippon Airways erstmals 20 Flugzeuge dieser Modellreihe geordert, aufgeteilt in 15 Festbestellungen und fünf Optionen. Aus Unterlagen der Börse in Tokio geht hervor, dass der Listenpreis für die acht nachbestellten Flugzeuge bei umgerechnet rund 642 Millionen US-Dollar beziehungsweise 105 Milliarden Yen liegt. Die erste Lieferung aus der ursprünglichen Bestellung wird für das Geschäftsjahr 2028 erwartet. Die nun zusätzlich georderten acht Maschinen sollen im Zeitraum von 2029 bis 2032 an die Gruppe übergeben werden. Koji Shibata, Präsident und Vorstandsfeuerwehr der ANA Holdings, erklärte im Zuge der Entscheidung, dass die zusätzlichen Flugzeuge der Festigung des regionalen








