August 28, 2026

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August 28, 2026

SAS streicht geplante Verbindung zwischen Kopenhagen und Dubai-Al Maktoum

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat ihre für den Herbst geplante Flugverbindung vom Flughafen Kopenhagen zum internationalen Flughafen Dubai-Al Maktoum vor dem geplanten Erstflug aus den Buchungssystemen entfernt. Die Route sollte ursprünglich am 25. Oktober 2026 aufgenommen und als tägliche Verbindung mit einem Schmalrumpfflugzeug vom Typ Airbus A320neo durchgeführt werden. Mit der Streichung der Strecke verschiebt sich die vorgesehene Wiederaufnahme von Flügen in das Emirat Dubai auf unbestimmte Zeit. Die Airline hatte die Metropole am Persischen Golf zuletzt im Jahr 2011 regulär im Flugplan geführt. Die Planungen sahen tägliche Nachtflüge ab Dänemark vor, die den Flughafen Dubai-Al Maktoum am darauffolgenden Morgen erreichen sollten, gefolgt von einem Rückflug am späten Vormittag nach Kopenhagen. Der Einsatz von Mittelstreckenflugzeugen des Typs A320neo auf dieser Distanz erfordert aufgrund der Flugdauer von knapp sechs Stunden eine angepasste Kabinenlogistik. Der Verzicht auf die Aufnahme der Strecke deutet darauf hin, dass die Nachfrage im Vorverkauf hinter den Erwartungen des Managements zurückblieb oder die operativen Rahmenbedingungen eine rentable Durchführung nicht zuließen. Branchenbeobachter verweisen auf den intensiven Wettbewerb auf den Routen zwischen Nordeuropa und der Golfregion. Mit etablierten Anbietern wie Emirates, die den Hauptflughafen Dubai International direkt mit Großraumflugzeugen anfliegen, steht SAS in starker Konkurrenz. Zudem hat die Fluggesellschaft nach ihrem Beitritt zur Luftfahrtallianz SkyTeam ihre Streckennetzplanung neu ausgerichtet. Die Anbindung an den noch im Ausbau befindlichen Sekundärflughafen Al Maktoum bot möglicherweise nicht die notwendigen Umsteigeverbindungen, um den Kurs ganzjährig wirtschaftlich auszulasten. Kritische Stimmen aus der Luftfahrtbranche betonen, dass der geplante Einsatz von A320neo-Maschinen auf solchen Langstreckenprofilen bezüglich des Passagierkomforts

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Flugabsage bei Turkish Airlines in Brüssel wegen des Verdachts auf Alkoholeinfluss beim Co-Piloten

Ein Vorfall am Flughafen Brüssel hat am Donnerstag, dem 27. August, zur Absage eines Linienfluges der Fluggesellschaft Turkish Airlines nach Istanbul geführt. Der Flug TK1938, der um 11:10 Uhr Ortszeit mit einem Airbus A321neo in Richtung des Drehkreuzes Istanbul starten sollte, wurde gestoppt, nachdem Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung des Co-Piloten aufgetaucht waren. Mehr als 100 Passagiere befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits an Bord der Maschine mit dem Luftfahrzeugkennzeichen TC-LTN, als die örtlichen Behörden hinzuzogen wurden. Nach Angaben der belgerischen Bundespolizei führte die Luftfahrtpolizei direkt im Cockpit des Flugzeugs einen Atemalkoholtest bei dem Flugzeugführer durch. Der Test verlief positiv und bestätigte den Verdacht der Beeinträchtigung. Daraufhin wurden die Generaldirektion Luftfahrt sowie die zuständige Staatsanwaltschaft Halle-Vilvoorde eingeschaltet. Die Ermittlungsbehörde verhängte umgehend ein 24-stündiges Flugverbot gegen den Betroffenen und leitete die Aufstellung eines offiziellen Ermittlungsberichts ein. Der Flug erschien auf den Anzeigen des Flughafens zunächst als verspätet und wurde im weiteren Verlauf vollständig gestrichen. Der Vorfall zieht juristische und berufsrechtliche Konsequenzen für den Co-Piloten nach sich. Die Staatsanwaltschaft prüft die Einleitung eines Strafverfahrens, das neben hohen Geldstrafen auch ausländer- und luftfahrtrechtliche Maßnahmen umfassen kann. Für den Betroffenen steht zudem der Entzug der Pilotenausbildung beziehungsweise der Fluglizenz im Raum, da die internationalen Sicherheitsvorschriften für das fliegende Personal strikte Promillegrenzen und Alkoholverbote vor Dienstantritt vorschreiben. Die betroffene Fluggesellschaft leitet in solchen Fällen regelmäßig interne Disziplinarverfahren ein, die bis zur fristlosen Kündigung führen können. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass Zwischenfälle dieser Art trotz strenger Kontrollmechanismen in der zivilen Luftfahrt ein Sicherheitsrisiko darstellen. Die rechtzeitige

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Kabinenservice: Tap Air Portugal überarbeitet Produktangebote im Langstreckenverkehr

Die portugiesische Fluggesellschaft Tap Air Portugal überarbeitet ihr Angebot an Bord- und Bodendienstleistungen für Passagiere auf ihren Langstreckenverbindungen. Wie das Unternehmen mitteilte, werden in den gehobenen Beförderungsklassen Business und Economy Prime neue Amenity Kits unter der Bezeichnung „The Blaze“ an die Fluggäste ausgegeben. Überdies führt die Airline administrative und digitale Anpassungen beim Inflight-Entertainment sowie beim Gepäckservice an ausgewählten europäischen Flughäfen ein. Im Bereich der digitalen Unterhaltung stellt die Fluggesellschaft den Zugriff auf die digitale Presseplattform PressReader über das interne WLAN-Netzwerk kostenfrei bereit. Der Service wird auf den Langstreckenmustern Airbus A330-900 und Airbus A321LR freigeschaltet und ermöglicht den Abruf von Tageszeitungen und Magazinen auf den mobilen Endgeräten der Passagiere, ohne dass hierfür ein kostenpflichtiges Internetpaket gebucht werden muss. Mit dem zusätzlichen Service „Skip Meal“ können Fluggäste der Langstrecke zudem vorab über das Online-Buchungssystem oder die Mobilanwendung der Airline angeben, wenn sie auf die Verpflegung an Bord verzichten möchten. Ergänzend zu den Anpassungen in der Kabine kooperiert die Fluggesellschaft mit dem externen Dienstleister LUGGit, um Gepäckdienstleistungen an den Flughäfen Lissabon, Porto, Madrid, Barcelona und Athen anzubieten. Der Service umfasst die Abholung, vorübergehende Lagerung und Zustellung von Freigepäckstücken zwischen Flughafen und Unterkunft der Reisenden. Mit dieser Maßnahme schließt sich Tap Air Portugal einem Branchentrend an, bodengebundene Zusatzleistungen schrittweise an externe Partner auszulagern, um zusätzliche Nebeneinnahmen zu generieren. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Einführung digitaler Zeitungsangebote und flexibler Verpflegungsoptionen vor allem der Kostenkontrolle und Prozessoptimierung dient. Das Reduzieren physischer Printmedien sowie das Einsparen nicht benötigter Mahlzeiten verringert das Kabinengewicht und vereinfacht die Catering-Logistik

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Tosca im Römersteinbruch: Monumentale Freilichtbühne im Burgenland als Kulisse für Puccinis Werk

Die Oper im Römersteinbruch St. Margarethen präsentiert im Sommer 2026 Giacomo Puccinis Opernklassiker Tosca im Rahmen einer groß angelegten Freilichtproduktion. Das Werk des italienischen Komponisten, das im Jahr 1900 in Rom uraufgeführt wurde, zählt zu den am häufigsten gespielten Stücken des weltweiten Opernrepertoires. Der antike Steinbruch im burgenländischen St. Margarethen dient dabei als Kulisse für das musikdramatische Geschehen um Liebe, Machtmissbrauch und politische Intrigen. Die Produktion nutzt die Dimensionen der europäischen Freilichtbühne, um das Stück in einer Mischung aus klassischer Orchesterbegleitung, Solistenensembles und aufwendiger Bühnentechnik zu präsentieren. Die Aufführungsreihe erstreckt sich über den Zeitraum von Juli bis August 2026 und richtet sich an ein internationales Publikum. Die Historie und Besonderheiten der Spielstätte im Römersteinbruch Der Römersteinbruch St. Margarethen zählt seit 2001 zum UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft Fertö-Neusiedler See. Der historische Ort, aus dessen Kalksandstein einst Material für den Bau des Stephansdoms und zahlreicher Prachtbauten der Wiener Ringstraße gewonnen wurde, bietet eine dramatische Naturszenerie. Die imposanten Felswände schaffen nicht nur eine visuelle Kulisse für Operninszenierungen, sondern verfügen auch über eine natürliche Akustik, die durch moderne Tonverstärkungsanlagen unterstützt wird. Mit einer Gesamtfläche von mehreren tausend Quadratmetern und einer Zuschauerkapazität von rund 4.700 Sitzplätzen zählt die Festspielstätte zu den großen Open-Air-Bühnen Europas. Die Infrastruktur der Location wurde über die Jahre schrittweise angepasst. Sie umfasst einen barrierefreien Zugang für Menschen mit Einschränkungen, ein eigens angelegtes Gastronomieareal sowie erweiterte Parkplatzflächen im Nahbereich der Arena. Die Wetterabhängigkeit von Freilichtaufführungen stellt die Organisation regelmäßig vor veranstaltungstechnische Herausforderungen. Inhaltliche Ausrichtung und dramaturgische Struktur des Werkes Puccinis Tosca ist ein musikalisches

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Rheinmetall und das Land Hessen planen Trainings- und Logistikzentrum am Flughafen Kassel

Der Flughafen Kassel-Calden steht vor einer Umgestaltung seiner Nutzungsschwerpunkte. Wie die Betreibergesellschaft des Regionalflughafens und das Land Hessen bekannt gaben, unterzeichneten die Landesregierung und der Rüstungskonzern Rheinmetall eine Absichtserklärung zum Aufbau des sogenannten „Defence Hub Nordhessen“. Im Rahmen des Projekts plant das Rüstungsunternehmen Investitionen in Höhe von rund 50 Millionen Euro am Standort. Vor Ort sollen ein Logistik- und Trainingszentrum sowie ein Testareal für unbemannte Flugsysteme entstehen. Nach Unternehmensangaben sollen durch das Vorhaben etwa 130 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit dieser Vereinbarung versucht das Land Hessen, die seit Jahren defizitäre Infrastruktur des Regionalflughafens finanziell und betrieblich abzusichern. Der 2013 neu eröffnete Flughafen Kassel-Calden blieb im zivilen Passagier- und Linienflugverkehr kontinuierlich hinter den ursprünglichen Passagierprognosen zurück und ist regelmäßig auf erhebliche jährliche Betriebskostenzuschüsse der öffentlichen Hand angewiesen. Die Ansiedlung militärischer Erprobungs- und Logistikstrukturen soll die Einnahmen aus der Verpachtung von Grundstücksflächen und der Nutzung der Start- und Landebahnen erhöhen. Durch die Errichtung des Testzentrums für Drohnentechnologie sowie der Logistik- und Schulungseinrichtungen nutzt Rheinmetall die bestehende Luftfahrtsinfrastruktur und die verkehrsgünstige Lage in Zentraldeutschland. Die nähe zu bestehenden Standorten der Rüstungsindustrie in Nordhessen sowie die verfügbaren Flugbetriebszeiten auf dem Flugplatzgelände bieten dem Konzern Kapazitäten für Erprobungs- und Schulungsaktivitäten. Das Areal ermöglicht Tests unbemannter Fluggeräte unter kontrollierten Luftraumbedingungen direkt am Platz. Kritische Stimmen und Branchenanalysten verweisen darauf, dass eine Absichtserklärung noch keine rechtlich bindenden Bau- und Betriebsgenehmigungen ersetzt. Die Umwandlung von Teilen des zivilen Flughafens in ein militärisches Test- und Logistikareal erfordert umfangreiche Genehmigungsverfahren und könnte zu Konflikten mit der umliegenden Anwohnerschaft hinsichtlich der

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Gulf Air plant Flugverbindungen nach Kuala Lumpur und Singapur

Die staatliche Fluggesellschaft des Königreichs Bahrain, Gulf Air, plant die Aufnahme von Direktflügen von Manama nach Kuala Lumpur. Wie der Vorstandsvorsitzende Martin Gauss im Interview mit der Branchenplattform airliners.de bestätigte, soll die malaysische Hauptstadt künftig wieder in das internationale Flugnetz des Anbieters eingegliedert werden. Als Auslöser für die Streckenentscheidung gilt die terminliche Verschiebung des Formel-1-Grand-Prix von Bahrain nach Sepang, bei dem die Fluggesellschaft als Hauptsponsor auftritt. In einem zweiten Schritt soll die Route zu einer Kombinationsverbindung nach Singapur ausgebaut werden. Durch die Bedienung der Strecke nach Malaysia greift die Fluggesellschaft ein Langstreckenziel auf, das bereits in früheren Jahren bedient, im Zuge von Flottenumstrukturierungen und Konsolidierungsmaßnahmen jedoch temporär eingestellt worden war. Mit der schrittweisen Integration der Boeing 787-9 Dreamliner verfügt der Carrier nun wieder über geeignete Kapazitäten für die Abwicklung von Ultralangstrecken in den asiatischen Raum. Über das Drehkreuz in Manama sollen Passagiere aus Europa und dem Nahen Osten Anschluss an den malaysischen Großraum erhalten. Branchenbeobachter verweisen auf die intensive Konkurrenzsituation auf den Routen zwischen der Golfregion und Südostasien. Etablierte Netzwerkträger wie Emirates, Qatar Airways oder Etihad Airways bedienen Kuala Lumpur und Singapur bereits mit mehreren täglichen Frequenzen und hoher Sitzplatzkapazität. Für Gulf Air stellt die Verknüpfung von Sport-Sponsoring und Streckennetzplanung daher den Versuch dar, eigene Auslastungsrisiken abzufedern und gezielt Nischen im Punkt-zu-Punkt-Verkehr sowie im Umsteigemarkt zu besetzen. Kritische Stimmen merken an, dass die Abhängigkeit von einzelnen Großveranstaltungen wie der Formel 1 eine kontinuierliche Ganzjahresauslastung nicht von selbst garantiert. Die Aufrechterhaltung von Kombinationsflügen über zwei südostasiatische Destinationen erfordert zudem komplexe Verkehrsrechte

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BH Air baut Deutschland-Bulgarien-Verkehr aus

Die bulgarische Fluggesellschaft BH Air baut ihr Angebot im touristischen Flugverkehr zwischen Deutschland und Bulgarien für die Sommersaison 2027 aus. Ab Mai bis Anfang Oktober 2027 bedient das Unternehmen Verbindungen von den deutschen Abflughäfen Hannover, Düsseldorf sowie Leipzig/Halle zu den bulgarischen Zielhäfen Varna und Burgas. Mit mindestens 14 wöchentlichen Umläufen reagiert der Markt auf die verringerten Sitzplatzkapazitäten der Vorjahre. Die Flugaufnahme überschneidet sich zeitlich mit der Ausrichtung des Eurovision Song Contests im Mai 2027 in Burgas. Durch die Kooperation mit Reiseveranstaltern und den Vertrieb von Einzelplätzen soll der Touristenstrom an die Schwarzmeerküste verstärkt werden. Entwicklung des Flugprogramms und Zielgebietsanbindung Das angekündigte Streckennetz von BH Air erstreckt sich über den Zeitraum vom 9. Mai 2027 bis zum 3. Oktober 2027. Geplant sind mindestens zwei wöchentliche Verbindungen von Düsseldorf, Hannover und Leipzig/Halle nach Varna sowie Burgas. Auf den Routen von Hannover und Leipzig/Halle nach Burgas ist die Frequenz mit jeweils drei Flügen pro Woche angesetzt. Die Verbindungen bedienen die zwei wesentlichen Drehkreuze des bulgarischen Küstentourismus. Der Flughafen Varna gewährt Zugang zu den nördlichen Badeorten wie Goldstrand und Albena. Der Flughafen Burgas dient als Ankunftsort für die südlichen Urlaubsregionen um Sonnenstrand, Nessebar und Pomorie. Nach Angaben von Carsten Kröger, Geschäftsführer der International Carrier Consult, die für die Vertretung von BH Air auf dem deutschen Markt zuständig ist, soll das Programm Reiseveranstaltern flexible Kontingente für unterschiedliche Aufenthaltsdauern bieten. Die Erstflüge starten am 9. Mai 2027 von Düsseldorf nach Burgas, gefolgt von der Route ab Hannover am 11. Mai 2027. Rückflüge von Burgas an die

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Ryanair bedient Palma de Mallorca im Winterflugplan ab Friedrichshafen

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair dehnt ihr Flugangebot am Bodensee-Airport Friedrichshafen auf die Winterflugplanperiode aus. Ab dem 26. Oktober 2026 fliegt die Fluggesellschaft die spanische Insel Palma de Mallorca zweimal wöchentlich, jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag, vom regionalen Flughafen in Baden-Württemberg aus an. Bislang wurde die Route lediglich während der Sommermonate bedient. Das Flugangebot ergänzt die bestehende Ganzjahresverbindung nach Alicante, womit der Carrier zwei Zielorte auf der Iberischen Halbinsel im Winter ab Friedrichshafen bedient. Die Flughafenleitung bewertet die Aufnahme der Ganzjahresverbindung als Schritt zur Stabilisierung der Passagierzahlen am Standort. Nach turbulenten Jahren und Anpassungen im Streckennetz versucht der Flughafen Friedrichshafen, seine Position im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz zu festigen. Neben den Flugverbindungen strebt die Betreibergesellschaft eine Aufwertung der Infrastruktur und der Gastronomieangebote im Terminal an, um zusätzliche Einnahmen abseits des reinen Flugbetriebs zu generieren und die wirtschaftliche Basis des Regionalflughafens zu breiter abzusichern. Vertreter der Fluggesellschaft verweisen im Kontext der Entscheidung auf die Rahmenbedingungen des deutschen Luftverkehrsmarktes. Trotz der Aufstockung in Friedrichshafen kritisiert der Carrier die Höhe der staatlichen Abgaben in Deutschland, insbesondere die Anpassungen der Luftverkehrsteuer sowie die Entgelte für Flugsicherung und Luftsicherheit. Diese Ausgabenstruktur begrenze die Kapazitätsentscheidungen und schränke das weitere Wachstum an deutschen Stationen im Vergleich zu anderen europäischen Märkten ein. Branchenbeobachter merken an, dass die Ausweitung von Winterrouten an Regionalflughäfen stets mit betriebswirtschaftlichen Risiken behaftet ist. Die Auslastung von Ferienverbindungen außerhalb der Sommermonate fällt erfahrungsgemäß schwächer aus, was regelmäßige Überprüfungen der Streckenrentabilität durch die Airlines nach sich zieht. Für den Flughafen Friedrichshafen bleibt die Bindung von Low-Cost-Anbietern

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Finanzielle Entwicklung und operative Kennzahlen der Flughafen Zürich AG im ersten Halbjahr 2026

Die Flughafen Zürich AG verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2026 eine positive Entwicklung ihrer Ertrags- und Betriebsergebnisse. Das Unternehmen profitierte von einer anhaltend hohen Nachfrage im Passagierverkehr am Schweizer Hauptstandort sowie von wachsenden Ertragsströmen aus den internationalen Beteiligungen. Die Gesamterträge der Gruppe stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5 Prozent auf 673,6 Millionen Schweizer Franken. Trotz erhöhter Abschreibungen und gestiegener Finanzierungsaufwendungen, die im Zuge der Inbetriebnahme neuer Infrastrukturprojekte anfielen, verzeichnete das Unternehmen beim Konzernergebnis ein Plus von 1 Prozent auf 163,7 Millionen Schweizer Franken. Die Ergebnisse verdeutlichen die Erholung des Luftverkehrssektors bei gleichzeitig steigenden betrieblichen Kosten. Verkehrsentwicklung am Standort Zürich und internationales Frachtaufkommen Das Passagieraufkommen am Flughafen Zürich erreichte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 einen historischen Höchststand. Insgesamt nutzten 15,79 Millionen Passagiere die Terminalanlagen am Standort Kloten, was einem Zuwachs von 6 Prozent gegenüber der entsprechenden Periode des Vorjahres entspricht. Die Nachfrage gestaltete sich vor allem im Schweizer Lokalmarkt stabil, während geopolitische Spannungen, etwa im Nahen Osten, den Luftverkehr auf einzelnen Routen beeinträchtigten. Im Rahmen des Sommerflugplans 2026 verbinden 67 Fluggesellschaften den Standort Zürich mit 212 Flugzielen weltweit. In der Frachtsparte spiegelten sich hingegen die allgemeinen wirtschaftlichen Konsolidierungstendenzen wider. Das Frachtvolumen verringerte sich im Berichtszeitraum um 1 Prozent auf insgesamt 217.317 Tonnen. Als primäre Ursache für diesen Rückgang erweisen sich gesunkene Importmengen im Schweizer Außenhandel. Ertragsentwicklung im Aviation- und Non-Aviation-Segment Die operative Geschäftstätigkeit der Flughafen Zürich AG unterteilt sich traditionell in das regulierte Fluggeschäft sowie in nicht-aviatische Geschäftsfelder. Die Erträge aus dem Bereich Aviation

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Flughafen Wien veranstaltet die 5. Vienna Airport Business Night im Office Park 4

Die Flughafen Wien AG richtet am Donnerstag, den 10. September 2026, die 5. Vienna Airport Business Night im Vienna Airport Conference & Innovation Center im Office Park 4 aus. Das Branchenevent dient als Netzwerkveranstaltung für Vertreter aus Wirtschaft, Luftfahrt und Tourismus. Ziel der Zusammenkunft ist die Förderung des direkten Austauschs zwischen Standortpartnern, angesiedelten Unternehmen und externen Entscheidungsträgern sowie die Präsentation der Infrastruktur und Dienstleistungen der sogenannten Vienna AirportCity. Im Mittelpunkt des Vortragsprogramms steht eine Keynote von Europaministerin Claudia Bauer, die zu den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs innerhalb der Europäischen Union spricht. Darüber hinaus beinhaltet die Veranstaltung die Vergabe der Vienna Airport Business Awards. Mit diesen Auszeichnungen prämiert die Flughafengesellschaft Geschäftspartner und Kunden am Standort in den drei Kategorien „Cargo-Unternehmen des Jahres“, „Bester Dienstleister des Jahres“ sowie „Innovator des Jahres“. Begleitend zum Vortragsprogramm nutzen ansässige Betriebe die Veranstaltung als Leistungsschau. Von den derzeit mehr als 250 am Flughafen Wien vertretenen Unternehmen präsentieren sich ausgewählte Dienstleister im Rahmen der Abendveranstaltung. Neben Angeboten des örtlichen Health Centers zeigt auch die betriebseigene Besucherwelt des Flughafens Konzepte wie den Flugsimulator „Birdly“. Die Durchführung im Office Park 4 unterstreicht die Bemühungen der Betreibergesellschaft, Immobilienflächen im Nicht-Flug-Bereich für Konferenzen und Firmenansiedlungen zu vermarkten. Branchenanalysten sehen in solchen Standortveranstaltungen ein wichtiges Instrument, um das im Immobilienbereich erwirtschaftete Nicht-Aviatik-Geschäft auszubauen. Da die Erträge im reinen Passagier- und Flugbetrieb starken saisonalen Schwankungen und externen Einflüssen unterliegen, setzt die Flughafen Wien AG seit Jahren auf die Erweiterung der gewerblichen Infrastruktur am Standort Schwechat. Dennoch bleibt der wirtschaftliche Gesamterfolg der

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