September 15, 2026

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September 15, 2026

Wiedereröffnung des Stammhauses: MusikTheater an der Wien startet Spielzeit mit Barockoper „La Calisto“

Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW), ein Betrieb der kommunalen Wien Holding, eröffnen die Spielzeit 2026/27 im sanierten Stammhaus an der Linken Wienzeile mit Francesco Cavallis Barockoper „La Calisto“. Die Neuinszenierung von Intendant Stefan Herheim ist vom 16. bis zum 28. September 2026 im Theater an der Wien angesetzt. Das 1651 in Venedig uraufgeführte Werk verknüpft mythologische Stoffe aus Ovids Metamorphosen mit Fragen zu Machtmissbrauch, gesellschaftlichen Geschlechterrollen und ethischen Normen. Die musikalische Leitung der Produktion übernimmt die Dirigentin Christina Pluhar gemeinsam mit dem Spezialensemble L’Arpeggiata. Mit der Produktion nimmt der städtische Theaterbetrieb nach einer mehrjährigen und kostenintensiven Generalsanierung des historischen Gebäudes den regulären Spielbetrieb am Traditionsstandort wieder auf. Die Wiedereröffnung des 1798 gegründeten Hauses stand im Vorfeld im Fokus kommunalpolitischer Debatten über Budgetüberschreitungen und zeitliche Verzögerungen im Bauablauf. Das Haus soll künftig wieder als spezialisiertes Opernhaus für Barockoper, Klassik und modernes Musiktheater im Portfolio der Wien Holding positioniert werden. In der Besetzung der Hauptrollen stehen die Sopranistin Vera-Lotte Boecker als Calisto sowie Milan Siljanov, Giuseppina Bridelli, Marcel Beekman und Jake Arditti auf der Bühne. Die Inszenierung integriert choreografische Elemente als festen Bestandteil der Szenendramaturgie, um den barocken Originalkontext mit modernen Sehgewohnheiten zu verbinden. Die Vorstellungen finden an sechs Abenden statt. Der Kartenvorkauf wird über die zentralen Vertriebskanäle der städtischen Wien-Ticket-Gruppe abgewickelt. Kulturkritiker und Theaterbeobachter verweisen darauf, dass die Wiedereröffnung des Stammhauses unter erhöhtem wirtschaftlichen Vorstellungsdruck steht. Die Vereinigten Bühnen Wien müssen nach den hohen Investitionskosten der Gebäudesanierung eine verlässliche Auslastung im gehobenen Preissegment nachweisen. Die Wahl einer anspruchsvollen Barockoper zum Saisonauftakt

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Einsatz vollautomatischer Drohnen bei der Flugzeugwartung von Japan Airlines in Kooperation mit Donecle

Die japanische Fluggesellschaft Japan Airlines hat in Zusammenarbeit mit dem französischen Drohnenhersteller Donecle ein Projekt zur Automatisierung von äußeren Flugzeuginspektionen gestartet. Wie beide Unternehmen am 11. September 2026 bekanntgaben, handelt es sich um den ersten gemeinsamen Einsatz vollautomatischer Inspektionsdrohnen im zivilen Luftfahrtsektor Japans. Das System stützt sich auf das Drohnenmodell Iris GVI, das in den Wartungshallen der Fluggesellschaft hochauflösende Aufnahmen der Außenhaut von Luftfahrzeugen anfertigt. Das Vorhaben zielt darauf ab, manuelle Sichtprüfungen zu ersetzen, die bisher einen erheblichen Zeitaufwand erforderten und von Wartungstechnikern oft in großen Höhen durchgeführt werden mussten. Neben einer Erhöhung der Arbeitssicherheit verspricht der Einsatz automatisierter Bildauswertungsverfahren eine höhere Standardisierung bei der Erfassung von Strukturschäden. Technologische Grundlagen und Funktionsweise der Inspektionstechnik Die visuellen Inspektionen von Flugzeugoberflächen gehören zu den regelmäßigen Wartungsvorgängen in der Luftfahrtindustrie. Bislang untersuchten Techniker Rumpf, Tragflächen und Leitwerk manuell unter Zuhilfenahme von Hebebühnen und Gerüsten. Dieser Prozess nimmt bei Großraumflugzeugen mehrere Stunden in Anspruch und birgt durch die Arbeit in erhöhten Positionen ein gewisses Gefahrenpotenzial für das Personal. Japan Airlines begann Ende Juni 2026 mit vergleichenden Tests zwischen herkömmlichen manuellen Prüfverfahren und drohnengestützten Bildaufnahmen, um die Grundlagen für das laufende Verifikationsprojekt zu schaffen. Die eingesetzte Drohne des Typs Iris GVI fliegt vollautomatisch und berührungslos um das im Hangar abgestellte Flugzeug. Das Gerät verfügt über eine eingebaute Hinderniserkennung, die einen Sicherheitsabstand zur Struktur aufrechterhält. Die Aufnahmen erfolgen nach fest vorgegebenen Parametern, wodurch die Abhängigkeit der Bildqualität vom jeweiligen Bediener entfällt. Technische Spezifikationen und Zulassung des Fluggeräts Das Drohnensystem Iris GVI des Herstellers Donecle weist eine

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Amazon setzt Zusammenarbeit mit 21 Air aus

Der Online-Konzern Amazon hat die geschäftliche Zusammenarbeit mit dem US-Frachtunternehmen 21 Air vorerst ausgesetzt. Anlass für diesen Schritt ist der tödliche Unfall von Flug 7598 am 6. September 2026 auf dem internationalen Flughafen von Miami, bei dem eine Boeing 767-300F mit Amazon-Logo rund 400 Meter über das Ende der Landebahn hinausgeraten war. Die Maschine kollidierte mit zwei Fahrzeugen am Boden, wodurch fünf Menschen starben und fünf weitere teils schwer verletzt wurden. Eine Sprecherin von Amazon erklärte gegenüber dem Sender NPR, man habe die Ermittlungen unterstützt, die Umstände geprüft und daraufhin entschieden, die Flüge mit dem Partnerunternehmen vorübergehend zu stoppen. Bis zu diesem Vorfall betrieb 21 Air acht Flugzeuge des Typs Boeing 767-300F im Auftrag des Logistiknetzwerks von Amazon Air Cargo. Erste Untersuchungsergebnisse der US-Flugunfallbehörde NTSB auf Basis des Auslesens der Flugschreiber deuten darauf hin, dass dem Abkommen von der Landebahn ein instabiler Anflug vorausging. Die Besatzung leitete erst sehr spät auf der Landebahn einen Durchstartversuch ein, der zudem umgehend wieder abgebrochen wurde. Die detaillierte Auswertung der Flugdaten, der Wetterbedingungen sowie der Kommunikation im Cockpit dauert an. Die Unterbrechung der Partnerschaft trifft 21 Air empfindlich, da der Frachtanbieter einen erheblichen Teil seiner Kapazitäten exklusiv für den Handelskonzern bereitgestellt hatte. Der Vorfall rückt das Geschäftsmodell von Amazon Air Cargo in den Fokus von Luftfahrtexperten und Regulierungsbehörden. Das Unternehmen agiert ausschließlich als indirekter Luftfrachtbeförderer und besitzt keine eigenen Fluglizenzen oder Maschinen. Das Netzwerk umfasst rund 100 Frachtflugzeuge der Musterserien Boeing 737, 767 sowie Airbus A330, die täglich mehr als 250 Flüge absolvieren. Die

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Wegen Flight-Duty-Regulations: Frontier-Flug strandet in Knoxville

Ein Flug der US-amerikanischen Low-Cost-Fluggesellschaft Frontier Airlines von Detroit nach Atlanta musste aufgrund schlechter Wetterbedingungen zum McGhee Tyson Airport in Knoxville im Bundesstaat Tennessee umgeleitet werden. Nach der Zwischenlandung auf dem Ausweichflughafen überschritt die Flugbesatzung die gesetzlich vorgeschriebene Höchstarbeitszeit, wodurch der Weiterflug nach Atlanta abgesagt werden musste. Der Vorfall verdeutlicht die betrieblichen Herausforderungen, die entstehen, wenn wetterbedingte Ausweichlandungen mit strikten arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften der Luftfahrtbehörden zusammentreffen. Für die betroffenen Passagiere bedeutete die Unterbrechung eine ungeplante Übernachtung sowie organisatorische Verzögerungen, da die Fluggesellschaft an dem betroffenen Ausweichflughafen über keine reguläre Stationsinfrastruktur mehr verfügte. Sicherheitsvorschriften und die Dynamik von Arbeitszeitgrenzen im Flugbetrieb Die Umleitung von Flug 3409 erfolgte, als Unwetter den Luftraum über dem Zielflughafen Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport blockierten. Ausweichlandungen gehören zum Standardrepertoire der zivilen Luftfahrt, wenn die Sichtverhältnisse oder Windbedingungen ein sicheres Anfliegen des Zielflughafens unmöglich machen. Bei der Wahl des Ausweichflugplatzes spielen Faktoren wie die verbleibende Treibstoffmenge, die Platzkapazitäten am Boden und die Entfernung zum Zielort eine Rolle. Nach der Landung auf dem McGhee Tyson Airport in Knoxville griff das Regelwerk der Federal Aviation Administration (FAA) bezüglich der maximal zulässigen Dienstzeiten für Pilotinnen, Piloten und Kabinenpersonal. Diese Bestimmungen sind im Interesse der Flugsicherheit streng gefasst, um einer Ermüdung der Besatzung vorzubeugen. Wenn eine Besatzung das Ende ihrer rechtlich zulässigen Dienstzeit erreicht, untersagen die Gesetzgeber jeglichen Weiterflug, unabhängig davon, ob sich die Wetterlage am eigentlichen Zielort in der Zwischenzeit wieder stabilisiert hat. Infrastrukturelle Hürden an dezentralen Ausweichflughäfen Die Situation für die Passagiere gestaltete sich am Flughafen Knoxville komplex, da Frontier Airlines

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Mezzeh: Syrische Zivilluftfahrtbehörde plant Nutzung für den Geschäftsreiseverkehr

Die syrische Zivilluftfahrtbehörde hat Maßnahmen eingeleitet, um den bisherigen Militärflugplatz Mezzeh nahe der Hauptstadt Damaskus für den zivilen Flugbetrieb umzugestalten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtet, betreffen die Arbeiten die Beseitigung von Trümmern sowie den Wiederaufbau der zivilen Infrastruktur. Das Areal soll nach Fertigstellung als Ausweich- und Ergänzungsstandort für den internationalen Flughafen Damaskus dienen und vorrangig für die Abwicklung des Privat- und Geschäftsreiseverkehrs genutzt werden. Das Vorhaben stößt auf scharfe Kritik von Menschenrechtsorganisationen und lokalen Anwohnern. Der Militärflugplatz Mezzeh und das angrenzende Gefängnis des syrischen Luftwaffennachrichtendienstes galten während der Herrschaft von Bashar al-Assad als berüchtigte Orte systematischer Folter und illegitimer Haft. Unabhängige Beobachter und Initiativen zur Aufarbeitung von Kriegsverbrechen warnen davor, dass Erdarbeiten und bauliche Veränderungen mutmaßliche Massengräber auf dem Areal unwiederbringlich zerstören könnten. Damit droht die Vernichtung zentraler Beweismittel für künftige strafrechtliche Ermittlungen zum Verbleib von zehntausenden verschwundenen Personen. Zusätzliche Konflikte entstehen durch ungeklärte Eigentums- und Landrechte im Umfeld des Flugplatzes. Unter dem Assad-Regime wurden in der Region Mezzeh Grundstücke durch Dekrete wie das Gesetz Nr. 66 enteignet und bestehende Wohngebiete abgerissen. Die aktuellen Übergangsbehörden stehen vor dem Problem, dass die Vergabe von Landrechten für Infrastrukturprojekte ohne juristische Überprüfung der historischen Enteignungen abgewickelt wird. Dies birgt das Risiko rechtlicher Unsicherheiten für künftige Investoren und vertieft die Benachteiligung der ursprünglichen Eigentümer. Branchenbeobachter und Völkerrechtler werten die Pläne als Versuch der neuen Führung in Damaskus, pragmatisch zivile Infrastruktur zu entwickeln und ausländisches Kapital anzuziehen. Die Überbauung eines historisch hoch belasteten Geländes ohne vorherige Spurensicherung setzt die Behörden jedoch dem Vorwurf der

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Memmingen: Polizei nimmt Rumänen 15 Kilogramm Süßigkeiten ab

Die Grenzpolizeiinspektion am Flughafen Memmingen verzeichnete im Rahmen von Routinekontrollen am 10. September 2026 mehrere Aufgriffe im Passagierbereich. Bei einer Gepäcküberprüfung vor einem Abflug nach Rumänien beschlagnahmten die Einsatzkräfte bei einem 24-jährigen Passagier knapp 15 Kilogramm Marken-Süßwaren im Gesamtwert von etwa 350 Euro. Aufgrund des Verdachts der rechtswidrigen Erlangung wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Am selben Tag verweigerten die Beamten zwei albanischen Staatsangehörigen im Alter von 19 und 24 Jahren die Einreise in den Schengen-Raum, da die gesetzlichen Voraussetzungen bezüglich des Aufenthaltszwecks beziehungsweise der Arbeitsgenehmigung nicht erfüllt waren. Die Vorfälle verdeutlichen die Bandbreite der behördlichen Kontrollaufgaben an dem südbayerischen Regionalflughafen, der durch sein dichtes Streckennetz nach Mittel- und Südosteuropa als wichtiger Ein- und Ausreiseknotenpunkt fungiert. Sicherstellung von Großmengen an Süßwaren und strafrechtliche Konsequenzen Der Aufgriff des 24-jährigen Fluggastes erfolgte während der Sicherheits- und Ausreisekontrollen im Terminal des Allgäu Airports. Die Polizeibeamten stießen im Koffer des Mannes auf eine ungewöhnlich große Menge an Schokolade und weiteren Süßwaren bekannter Hersteller. Die schiere Masse von fast 15 Kilogramm sowie das Fehlen passender Kaufbelege veranlassten die Kontrolleure zu einer eingehenden Überprüfung der Eigentumsverhältnisse. Da sich vor Ort der konkrete Verdacht erhärtete, dass die Waren aus einer Straftat, mutmaßlich aus einem Ladendiebstahl im Bundesgebiet, stammten, wurden die Produkte sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls beziehungsweise der Hehlerei eingeleitet. Zur Absicherung des anstehenden Strafverfahrens ordnete die Staatsanwaltschaft die Erhebung einer Sicherheitsleistung im niederen vierstelligen Euro-Bereich an. Nach der Hinterlegung der Geldsumme und der polizeilichen Vernehmung konnte der Beschuldigte seinen

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Fraport Greece verzeichnet über sieben Millionen Passagiere im August 2026

Der Flughafenbetreiber Fraport Greece hat an seinen 14 verwalteten griechischen Regionalflughäfen im August 2026 erstmals die Marke von sieben Millionen Fluggästen in einem Einzelmonat überschritten. Mit einem Zuwachs von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat stieg das Gesamtaufkommen auf 7,13 Millionen Passagiere. In den ersten acht Monaten des Jahres 2026 summiere sich das Passagieraufkommen im Gesamtnetzwerk auf 27,7 Millionen Reisende, was einem Plus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das Wachstum wurde im August maßgeblich vom internationalen Reiseverkehr getragen, der um 5 Prozent auf 6,16 Millionen Passagiere zulegte und 86 Prozent des Gesamtvolumens ausmachte. Im August stellte der Flughafen Korfu einen neuen operativen Höchstwert auf und überschritt mit 1,029 Millionen Passagieren – ein Zuwachs von 5,4 Prozent – erstmals die Schwelle von einer Million Fluggästen in einem Monat. Korfu ordnete sich im Netzwerk der Inselstandorte volumenmäßig hinter dem Flughafen Rhodos ein, der im selben Monat 1,378 Millionen Passagiere abwickelte. Die stärksten prozentualen Zuwächse verzeichneten die Flughäfen Samos mit 13,7 Prozent und Skiathos mit 13,4 Prozent, während Thessaloniki im Achtmonatszeitraum mit 5,574 Millionen Passagieren der frequenzstärkste Standort im Portfolio von Fraport Greece blieb. Lediglich der Flughafen Kos verzeichnete in den ersten acht Monaten ein leichtes Minus von 0,3 Prozent. Trotz der gestiegenen absoluten Passagierzahlen fiel der durchschnittliche Sitzladefaktor im Gesamtnetz von 88,1 Prozent im August des Vorjahres auf 86,9 Prozent. Grund für diesen Rückgang ist die deutliche Aufstockung der Sitzplatzkapazitäten seitens der Fluggesellschaften. Flugbetreiber setzten vermehrt größeres Fluggerät ein und bauten die Streckenfrequenzen aus, wodurch das Kapazitätsangebot schneller wuchs als

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Mit A321XLR: American Airlines baut in Richtung Südamerika aus

Die US-amerikanische Fluggesellschaft American Airlines bereitet eine Anpassung ihres Streckennetzes nach Südamerika vor und setzt dabei auf den Einsatz des Schmalrumpfflugzeugs Airbus A321XLR. Das in Fort Worth ansässige Oneworld-Gründungsmitglied beabsichtigt, den neuen Flugzeugtyp nach der schrittweisen Auslieferung weiterer Maschinen nicht mehr ausschließlich auf transatlantischen und US-transkontinentalen Routen einzusetzen, sondern verstärkt auf Strecken in Richtung Lateinamerika zu bedienen. Das Hauptdrehkreuz für diesen operativen Schwerpunkt bildet der Miami International Airport, von dem aus bereits der Großteil der Südamerika-Flüge des Unternehmens abgewickelt wird. Durch den Einsatz des langstreckentauglichen Standardrumpfflugzeugs reagiert American Airlines auf veränderte Nachfragestrukturen und saisonale Schwankungen in den globalen Teilmärkten. Die Erweiterung der Flotte soll es der Fluggesellschaft ermöglichen, neue Zielgebiete anzusteuern, Frequenzen auf bestehenden Verbindungen aufzustocken und Flugzeiten flexibler an saisonale Nachfragespitzen anzupassen. Flottenaufbau und die Rolle des Airbus A321XLR im Langstreckennetz American Airlines verfügt derzeit über acht Maschinen des Typs Airbus A321XLR bei einem durchschnittlichen Alter von etwa einem halben Jahr. Das Unternehmen erwartet in den kommenden Jahren die Auslieferung von weiteren 32 Einheiten aus den bestehenden Bestellbüchern des Herstellers Airbus, sodass die Teilflotte dieses Musters künftig auf insgesamt 40 Luftfahrzeuge anwachsen wird. Der A321XLR zeichnet sich durch eine im Vergleich zu älteren Schmalrumpfflugzeugen deutlich gesteigerte Reichweite aus, die es erlaubt, Direktverbindungen von bis zu neun Stunden Flugdauer ohne Zwischenstopp abzudecken. Bislang setzte die Fluggesellschaft dieses Flugzeugmuster vorwiegend auf Strecken über den Nordatlantik sowie auf nachfragestarken Inlandsverbindungen ab den Drehkreuzen an der Ostküste der USA ein. Durch den Zulauf der verbleibenden Einheiten eröffnet sich für die Netzplanung die Möglichkeit,

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Tui Österreich verzeichnet hohe Auslastung für Mittel- und Fernstrecken

Der Reisekonzern Tui Österreich verzeichnet für die bevorstehenden Schulherbstferien Ende Oktober 2026 eine starke Auslastung auf den angebotenen Mittel- und Fernstrecken. Nach Angaben des Reiseveranstalters im aktuellen Trendcheck sind die bereitgestellten Flugkontingente ab den Heimatflughäfen Wien und Salzburg weitgehend ausgebucht, während Restplätze nur noch vereinzelt zur Verfügung stehen. Das Reiseverhalten der österreichischen Urlaubsgäste konzentriert sich dabei im Mittelstreckenbereich vor allem auf Zielgebiete im östlichen Mittelmeerraum, Ägypten und die Kanarischen Inseln. Im Segment der Fernreisen führen Destinationen im Indischen Ozean die Buchungsstatistiken an. Die Auswertung des Reiseveranstalters weist Antalya an der türkischen Riviera als am stärksten nachgefragte Destination auf der Mittelstrecke aus, gefolgt vom Vorjahressieger Hurghada sowie den Inseln Kreta, Larnaca und Gran Canaria. Fast die Hälfte aller Gäste von Tui Österreich im Herbstzeitraum entfällt auf das Familienreisesegment, wobei sich mehr als 50 Prozent der Kunden für All-Inclusive-Verpflegungspakete entscheiden. Die durchschnittlichen Reiseausgaben pro Person im Mittelstreckensegment verharren mit knapp 1.250 Euro stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Bei den Fernreisen verzeichnen die Malediven und Mauritius die höchsten Buchungseingänge, ergänzt durch Dubai, die Dominikanische Republik und New York. Die hohe Auslastung im Herbst unterstreicht die gewachsene Bedeutung dieses Saisonfensters für die Auslastung der Charter- und Linienkapazitäten ab österreichischen Flughäfen. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter stimmen ihre Flugpläne zunehmend auf die schulfreien Tage Ende Oktober ab, um die Lücke zwischen der Sommersaison und dem Beginn des Wintertourismus zu schließen. Gleichzeitig führt die Konzentration der Nachfrage auf wenige Reisetage zu kapazitätsbedingten Engpässen bei Direktflügen zu beliebten Warmwasserzielen. Reisebranchenanalysten weisen darauf hin, dass die Stabilität der Ausgaben

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Flydubai erreicht 85 Prozent des ursprünglichen Streckennetzes

Die Fluggesellschaft Flydubai setzt die schrittweise Wiederaufnahme ihres Flugbetriebs fort und bedient nach betrieblichen Einschränkungen wieder 85 Prozent ihres regulären Streckennetzes. Nach Unternehmensangaben vom 14. September 2026 umfasst das Netz derzeit mehr als 125 Destinationen in 56 Ländern, die mit durchschnittlich 2.200 Flügen pro Woche angeflogen werden. Das Management strebt einen weiteren Kapazitätsausbau an, um der anhaltenden Nachfrage im Streckennetz gerecht zu werden und das Niveau vor den betrieblichen Störungen wieder vollständig zu erreichen. Im Zuge der Netzwerkkonsolidierung nahm die Fluggesellschaft Ziele wie Aleppo, Bengasi und Bangkok wieder in den Flugplan auf. Auf der Strecke zum Don Mueang International Airport in Bangkok erhöht der Carrier die Frequenzen ab November 2026 von einer auf drei tägliche Direktverbindungen. Am 23. September 2026 folgt mit Pokhara die Aufnahme eines zweiten Zielortes in Nepal neben der Hauptstadtanbindung Kathmandu. Zudem stockt Flydubai die Kapazitäten auf ganzjährigen Routen nach Zentralasien auf, darunter Verbindungen nach Almaty, Bischkek und Taschkent. Ein wesentlicher Pfeiler der Netzstrategie bleibt die operative Verflechtung mit der Muttergesellschaft Emirates. Das kombinierte Streckennetz der beiden Carrier bietet Zugriff auf 214 Destinationen mit mehr als 4.600 wöchentlichen Umsteigeverbindungen über das Drehkreuz am Flughafen Dubai (DXB). Über den Flugbetrieb von den Terminals 2 und 3 sichern die Codeshare-Abkommen die Auslastung der Zubringerflüge, insbesondere aus Sekundärmärkten in Südosteuropa, Zentralasien und dem Nahen Osten, die von Großraumflugzeugen nicht direkt bedient werden. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die angekündigte Ausweitung der Flugfrequenzen maßgeblich vom planmäßigen Zulauf neuer Flugzeuge abhängt. Verzögerungen bei Lieferketten der Flugzeughersteller könnten den angestrebten Flottenaufbau bremsen und

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