September 28, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 28, 2026

Qualitätsmängel bei der Beschichtung von A321-Rumpfbauteilen

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus sieht sich mit erneuten Abweichungen in seiner Zulieferkette konfrontiert. Nach Informationen des Branchenportals „The Air Current“ wurden Qualitätsmängel bei der Oberflächenbehandlung im vorderen Unterrumpfbereich zahlreicher Passagierflugzeuge festgestellt. Konkret geht es um einen unzureichenden Korrosionsschutz an Längsversteifungselementen, sogenannten Stringern. Airbus bestätigte das Vorliegen dieser Fertigungsabweichungen. Eine direkte Gefährdung der Flugsicherheit besteht nach Unternehmensangaben nicht. Dennoch erfordern die notwendigen Überprüfungen und Nacharbeiten an betroffenen Komponenten einen erheblichen logistischen Aufwand. Da mehr als 500 Flugzeuge in unterschiedlichen Fertigungsstadien oder in der Zulieferkette betroffen sind, könnte die Abwicklung der Nachbesserungen zu Verzögerungen im Auslieferungsprozess führen. Der Konzern hält jedoch bislang an seinen operativen Jahreszielen für den Flugzeugbau fest. Details zu den Mängeln bei der Oberflächenbehandlung und betroffene Stückzahlen Die Ursache der aktuellen Qualitätsmängel liegt nach Konzernangaben bei einem nachgelagerten Zulieferbetrieb der Ebene Tier-2. Dieser Betrieb hat bei der Aufbringung des Korrosionsschutzes auf den strukturellen Stringern im unteren Rumpfbereich die vorgegebenen Spezifikationen nicht vollständig eingehalten. Die Abweichungen wurden im Zuge von routinemäßigen Qualitätskontrollen und nachfolgenden Nacharbeiten im Montageprozess identifiziert. Stringer dienen als Längsprofile der Versteifung der Flugzeugaußenhaut und tragen zur strukturellen Integrität des Rumpfes bei. Nach Einschätzung von Brancheninsidern erstreckt sich das Ausmaß der Abweichungen auf insgesamt mehr als 500 Flugzeuge. Davon befinden sich schätzungsweise 250 Maschinen in verschiedenen Phasen der Endmontage oder im Zulauf der europäischen, US-amerikanischen und chinesischen Fertigungsstandorte. Die übrigen Einheiten betreffen Bauteile, die sich bereits in der erweiterten Fertigungskette befinden. Jede betroffene Komponente muss vor der finalen Freigabe inspiziert und gegebenenfalls manuell nachbehandelt werden, um

weiterlesen »

Führungskonflikte und Sanierungsdruck: Kontroverse über Zentralisierungskurs im Lufthansa-Konzern

Innerhalb des Managements der Deutschen Lufthansa AG ist eine Debatte über die Ausrichtung der neuen Konzernstruktur entbrannt. Neun Monate nach der Einführung des Restrukturierungsprogramms „Matrix Next Level“, das die zentrale Steuerung von Kapazitäten, Streckennetzen und Vertrieb der Kernmarken vorsieht, gehen die Auffassungen im Führungszirkel weit auseinander. Während ein Teil des Managements den eingeschlagenen Kurs als zu weitgehend kritisiert, fordern andere Führungskräfte eine noch konsequentere Bündelung der Entscheidungsbefugnisse. Im Zentrum der internen Auseinandersetzungen steht das Projekt „Nexus“. Dabei prüft der Konzern eine gemeinsame Organisation operativer Aufgaben – wie etwa die Einsatzplanung des fliegenden Personals – für Lufthansa Classic, Lufthansa City Airlines und Discover Airlines. Kritiker warnen davor, dass kostengünstigere Töchter wie City Airlines und Discover durch die Integration in zentrale Prozesse ihre Flexibilität und Kostenvorteile einbüßen könnten. Auf der anderen Seite stoßen weitergehende Zentralisierungspläne insbesondere bei Tochtergesellschaften wie der Schweizer Swiss auf Widerstand gegen eine Beschneidung regionaler Steuerungskompetenzen. Der Reformdruck wird durch die anhaltend schwache Ertragslage der Passagierbeförderung der Kernmarke verstärkt. Das operative Ergebnis der Kerngesellschaft Lufthansa Airlines rutschte im ersten Halbjahr infolge von Arbeitskämpfen, gestiegenen Standortkosten und hoher Treibstoffpreise mit minus 480 Millionen Euro deutlich in die Verlustzone. Aufsichtsratschef Johannes Teyssen bezeichnete die Hauptmarke intern als größtes Sorgenkind des Konzerns und stellte fest, dass das Sanierungsprogramm „Turnaround“ bislang noch nicht die erhoffte finanzielle Wirkung gezeigt hat. Analysten betonen, dass die Lufthansa vor dem schwierigen Spagat steht, einerseits die Kostenstrukturen der Hauptmarke drastisch zu senken und andererseits die Tarif- und Betriebsstrukturen der verschiedenen Tochtergesellschaften abzugrenzen. Die Komplexität von parallel betriebenen Flugbetrieben

weiterlesen »

Biman Bangladesh bestellt elf Boeing-Jets

Die staatliche Fluggesellschaft Biman Bangladesh Airlines unterstreicht ihre Ambitionen im internationalen Luftverkehr durch eine deutliche Aufstockung ihrer Flugzeugbestellungen beim US-amerikanischen Hersteller Boeing. Am 24. September 2026 gab das Unternehmen die Unterzeichnung eines Vertrags über den Erwerb von elf weiteren Flugzeugen bekannt. Die Festbestellung umfasst fünf Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-10 Dreamliner sowie sechs Mittelstreckenmaschinen der Baureihe Boeing 737 Max 8. Dieser Auftrag erfolgt zusätzlich zu einer Vereinbarung aus dem April 2026, in deren Rahmen die Fluggesellschaft bereits 14 Boeing-Maschinen geordert hatte. Mit der kombinierten Bestellung von insgesamt 25 neuen Flugzeugen leitet der südasiatische Carrier eine fundamentale Modernisierung und Kapazitätserweiterung ein, die das Ziel verfolgt, den Heimatmarkt gegen die starke ausländische Konkurrenz im Golfraum und in Südostasien zu festigen. Vertragsunterzeichnung im diplomatischen Rahmen und politische Dimensionen Der Vertragsabschluss zwischen der Fluggesellschaft und dem Flugzeugbauer fand am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York statt. Die hochrangige Präsenz von Regierungsvertretern unterstreicht die wirtschaftspolitische Relevanz des Abkommens für beide Staaten. Auf US-amerikanischer Seite begleiteten Handelsminister Howard Lutnick und der stellvertretende Außenminister Christopher Landau die Zeremonie. Für Bangladesch nahm der Minister für Zivilluftfahrt und Tourismus, Rashiduzzaman Millat, an der Veranstaltung teil. Der Verwaltungsratsvorsitzende von Biman Bangladesh Airlines, Rumee A. Hossain, hob bei der Unterzeichnung hervor, dass die Nachbestellung Teil eines langfristig angelegten Konzepts sei. Ziel der Investitionen sei es, die internationale Anbindung Bangladeschs in den kommenden Jahren schrittweise zu verstärken. Neben der Bedienung der Nachfrage durch die große bangladeschische Migrantengemeinschaft im Nahen Osten und in Europa strebt die Führung des Unternehmens eine

weiterlesen »

 Tui richtet Streckennetz neu aus und baut Kapazitäten um

Der Reisekonzern Tui passt die Flugplanung seiner fünf konzerneigenen Fluggesellschaften für die Sommersaison 2027 an und bündelt erstmals die kommerzielle Steuerung der einzelnen Töchter. Im Rahmen dieser Reorganisation nimmt der Konzern erstmals eine Langstreckenverbindung von einem deutschen Flughafen in den Flugplan auf: Zweimal wöchentlich soll eine Boeing 787 der niederländischen Tochtergesellschaft von Düsseldorf nach Curaçao verkehren. Insgesamt plant der Konzern eine Aufstockung des Sitzplatzangebots um 4,6 Prozent auf rund 17 Millionen Plätze bei insgesamt 84.000 Flügen in den europäischen Kernmärkten. Die Umstrukturierung geht mit einer Veränderung des Auslastungsmodells einher. Während das konzerneigene Veranstaltergeschäft weiterhin den Schwerpunkt bildet, erhöht Tui den Anteil der Sitzplatzkontingente, die für Fremdveranstalter und den Nur-Flug-Direktvertrieb freigegeben werden. Rund ein Drittel des bisherigen Streckennetzes wurde hinsichtlich der Kapazitäten und Frequenzen überarbeitet. Neben der Verbindung nach Curaçao ergänzen Kurz- und Mittelstreckenziele ab Hannover und Düsseldorf das Angebot in Deutschland, darunter Städteverbindungen wie Venedig und Ljubljana. International verlagert Tui signifikante Wachstumsanteile an ausländische Drehkreuze. Der Flughafen London-Gatwick verzeichnet mit acht zusätzlichen Verbindungen den größten Zuwachs im Streckennetz. Am Standort Amsterdam plant der Konzern zudem den Einsatz von sieben Flugzeugen des Typs Boeing 737 Max 10 zur Kapazitätserhöhung. Die Umsetzung dieser Flottenplanung hängt jedoch von der noch ausstehenden behördlichen Zulassung dieses Flugzeugmusters ab, was operative Risiken bei Verzögerungen mit sich bringt. Luftfahrtanalysten werten den Schritt als Versuch, die Auslastung der eigenen Flotte durch eine stärkere Öffnung für den Einzelplatzverkauf zu sichern und die Abhängigkeit vom klassischen Pauschalreisegeschäft zu verringern. Gleichzeitig erhöht der Ausbau von Langstrecken- und Punkt-zu-Punkt-Verbindungen den Konkurrenzdruck gegenüber

weiterlesen »

Alaska Airlines rechnet mit rascher Zulassung der Boeing 737-Max-10

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines rechnet mit der Zertifizierung des Passagierflugzeugs Boeing 737 Max 10 durch die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) bis Ende September 2026. Wie der Vorstandsbetriebsleiter der Fluggesellschaft, Jason Berry, mitteilte, plant das Unternehmen den ersten kommerziellen Einsatz des Flugzeugtyps im Zeitraum zwischen April und Mitte Mai 2027. Die Auslieferung der ersten Maschine wird für das Frühjahr 2027 erwartet. Der Flugzeugbauer Boeing bestätigte den fortgeschrittenen Stand des Genehmigungsverfahrens und verwies auf eine enge Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden. Für Alaska Airlines stellt das Modell ein zentrales Element bei der Modernisierung der Kurz- und Mittelstreckenflotte dar. Durch die erhebliche Verzögerung im Zulassungsverfahren liegt der Zeitplan für den Ersteinsatz der Maschinen jedoch Jahre hinter den ursprünglichen Planungen des Herstellers und der Käuferairlines. Verzögerungen im Zertifizierungsverfahren und Zeitplan des Herstellers Die Entwicklung der Boeing 737 Max 10, der größten Variante der 737-Produktfamilie, war von mehrjährigen Verzögerungen geprägt. Der Erstflug des Modells fand am 18. Juni 2021 statt. Ursprünglich sollten die ersten Auslieferungen an Kunden deutlich früher erfolgen. Strengetere gesetzliche Auflagen für Cockpit-Warnsysteme sowie intensive Prüfungen der Steuerungs- und Dokumentationsprozesse durch die FAA führten jedoch zu wiederholten Verschiebungen des Zulassungstermins. Der Vorstandsvorsitzende von Boeing, Kelly Ortberg, erklärte Mitte September 2026, dass der Zulassungsprozess kurz vor dem Abschluss stehe. Die FAA prüft dabei unter anderem die Systemarchitektur und die Sicherheitsvorkehrungen der Kabine. Die mehrjährige Verzögerung zwingt zahlreiche Fluggesellschaften weltweit dazu, ihre Kapazitätsplanungen anzupassen und ältere Flugzeugmuster länger im Liniendienst zu belassen als ursprünglich vorgesehen. Rolle der Variante Max 10 innerhalb der Flotte von

weiterlesen »

Österreichs Tourismus verzeichnet steigende Ankunftszahlen bei anhaltendem Kostendruck

Die österreichische Beherbergungsbranche blickt auf eine quantitative Zunahme der Gästezahlen in den ersten acht Monaten des Jahres zurück. Laut den aktuellen Erhebungen der Statistik Austria wurden im Zeitraum von Januar bis August 2026 insgesamt 117,89 Millionen Übernachtungen registriert, was einem Zuwachs von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Parallel dazu stieg die Anzahl der Gästeankünfte um 2,9 Prozent auf 35,08 Millionen. In der bisherigen Sommersaison von Mai bis August sicherten vor allem Reisende aus dem Ausland mit einem Anteil von rund drei Vierteln des gesamten Frequenzvolumens die Auslastung der Betriebe. Der wichtigste Herkunftsmarkt blieb Deutschland mit knapp 43,9 Millionen Nächtigungen, während Märkte wie Tschechien zweistellige Zuwachsraten aufwiesen. Trotz der positiven Buchungsbilanz verweisen Branchenvertreter und Wirtschaftsforscher auf die strukturellen Herausforderungen der Betriebe. Steigende Energie-, Personal- und Lebensmittelkosten sowie eine rückläufige Konsumneigung der Gäste bei Nebenausgaben in der Gastronomie schmälern die Ertragsmargen. Die reine Erhöhung der Nächtigungszahlen übersetzt sich somit nicht zwangsläufig in betriebswirtschaftliche Rentabilität. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, setzt das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus auf die im Juni 2026 vorgestellte nationale Tourismusstrategie „Vision T“. Das Strategiepapier zielt darauf ab, die Wertschöpfung pro Gast zu steigern und das saisonale Buchungsgeschehen stärker auf das Frühjahr und den Herbst zu verteilen. Damit soll die Auslastung der Kapazitäten geglättet und die Transformation zu Ganzjahresarbeitsplätzen gefördert werden, um dem anhaltenden Arbeits- und Fachkräftemangel in der Hotellerie und Gastronomie entgegenzuwirken. Kritische Stimmen aus der Regionalpolitik und der Ökonomie betonen jedoch, dass die angestrebte Saisonverlängerung beträchtliche Investitionen in wetterunabhängige Infrastrukturen erfordert. Zudem erschweren die gestiegenen Zinsen

weiterlesen »

Volotea muss die Flotte verkleinern

Die in Barcelona ansässige Fluggesellschaft Volotea leitet vor dem Hintergrund gestiegener Betriebskosten und hoher Finanzverbindlichkeiten ein umfassendes Sparprogramm ein. Wie aus Berichten spanischer Medien hervorgeht, plant das Management eine Reduzierung der aktiven Flugzeugflotte von derzeit 44 auf künftig 30 bis 35 Maschinen. Ergänzend dazu soll die Belegschaft in der Unternehmenszentrale in Barcelona um rund 50 Mitarbeiter verkleinert werden. Parallel zu den operativen Einschnitten verhandelt die Fluggesellschaft mit ihren Gläubigern über die Neustrukturierung bestehender Kredite, darunter ein während der Corona-Pandemie gewährtes Darlehen der staatlichen Holdinggesellschaft SEPI in Höhe von 200 Millionen Euro. Die Notwendigkeit der Maßnahmen begründet das Unternehmen mit den stark gestiegenen Treibstoffkosten infolge der Konflikte im Nahen Osten, die das Betriebsergebnis mit schätzungsweise 150 Millionen Euro pro Jahr belasten. Reduzierung der Flottenstärke und Personalabbau in der Unternehmenszentrale Die geplante Verkleinerung der Flotte um bis zu 14 Flugzeuge stellt eine deutliche Kurskorrektur für den spanischen Billigflieger dar, der sich in den vergangenen Jahren vor allem auf Direktverbindungen zwischen europäischen Regionalflughäfen konzentriert hatte. Bislang wurden von Unternehmensseite keine genauen Angaben darüber gemacht, welche der zahlreichen operativen Basen in Südeuropa von den Flottenstreichungen betroffen sein werden. Neben Standorten in Spanien betreibt Volotea Basisstationen in Frankreich, Italien und Griechenland. Der angekündigte Stellenabbau betrifft vorerst die Verwaltungsebene am Hauptsitz in Barcelona. Rund 50 Arbeitsplätze sollen dort im Rahmen der Kostenreduzierung eingespart werden. Ob in einem zweiten Schritt auch das fliegende Personal – Piloten und Kabinenbesatzungen – von Kapazitätsanpassungen betroffen sein wird, hängt von den endgültigen Entscheidungen über die Schließung oder Verkleinerung einzelner Basisstationen ab.

weiterlesen »

Eva Schindlauer wird Finanzvorständin der Österreichisches Verkehrsbüro AG

Der Aufsichtsrat der Österreichisches Verkehrsbüro AG hat Eva Schindlauer mit Wirkung zum 1. Januar 2027 in den Vorstand berufen. In der neu geschaffenen Position des Chief Financial Officer (CFO) übernimmt die Managerin die konzernweite Verantwortung für das Finanzressort sowie die Personalabteilung (People Services). Sie ergänzt das bestehende Leitungsgremium um den Vorstandsvorsitzenden Martin Winkler und Vorständin Birgit Wallner. Der Konzern teilt damit die operative Führung auf drei Vorstandsressorts auf. Eva Schindlauer wechselt vom Österreichischen Rundfunk (ORF) zum Verkehrsbüro, wo sie seit 2022 als kaufmännische Direktorin tätig war und unter anderem die Umstrukturierung der internen Finanzprozesse verantwortete. Davor hielt sie Führungspositionen bei Tochtergesellschaften des öffentlich-rechtlichen Senderkonzerns sowie beim Pharmakonzern Novartis. Der Aufsichtsratsvorsitzende Alexander Wolfgring begründete die Schaffung des neuen Finanzressorts mit den gestiegenen Anforderungen an das Steuerungssystem und das Risikomanagement der Unternehmensgruppe. Die strukturelle Erweiterung des Vorstands steht im Kontext der im Jahr 2025 eingeleiteten Neuausrichtung des Konzerns. Das Verkehrsbüro, das zu den größten Tourismusunternehmen Österreichs zählt, betreibt Geschäftsbereiche im Reisebürosegment sowie in der Stadthotellerie und der Eventgastronomie. Mit Zukäufen und Kooperationen versucht die Gruppe, Marktanteile in den Sparten Travel und Hospitality auszubauen und die Rentabilität des Filial- und Hotelportfolios nach den strukturellen Verschiebungen im europäischen Tourismusmarkt zu sichern. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Neuaufstellung im Finanzbereich auf veränderte Marktbedingungen im Reise- und Hotelmarkt reagiert. Steigende Betriebskosten in der Gastronomie und Hotellerie, volatile Buchungszahlen im Reisebürosegment sowie der digitale Konkurrenzdruck verlangen von traditionellen Reisekonzernen eine strikte Disziplin bei Investitionen und die Überprüfung unrentabler Geschäftsfelder.

weiterlesen »