Oktober 2, 2026

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Oktober 2, 2026

Starker Rückgang: Klagenfurt konnte vom Sommer 2026 nicht profitieren

Der Flughafen Klagenfurt sieht sich mit anhaltenden betriebswirtschaftlichen und operativen Herausforderungen konfrontiert. Die aktuellen Daten der Statistik Austria für die verkehrsstarken Sommermonate Juli und August 2026 belegen einen deutlichen Rückgang sowohl bei den Passagierzahlen als auch bei den kommerziellen Flugbewegungen. Im Vergleich zu den anderen österreichischen Regionalflughäfen weist der Kärntner Landeplatz beim Flugangebot den stärksten relativen Einbruch auf. Die Entwicklung löst erneute Debatten über die mittelfristige Ausrichtung, die betriebliche Infrastruktur und die Anbindung des Standorts an den internationalen Luftverkehr aus. Rückgang der Flugbewegungen und Passagierzahlen im Sommergeschäft In den beiden Hauptreisemonaten Juli und August 2026 verzeichnete der Flughafen Klagenfurt insgesamt 39.835 Passagiere. Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres entspricht dies einem Rückgang um 13,0 Prozent. Noch deutlicher stellt sich die Entwicklung bei den kommerziellen Flugbewegungen dar: Mit lediglich 368 Starts und Landungen sank die Anzahl der absolvierten Flüge um 23,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit verzeichnet Klagenfurt österreichweit den prozentual stärksten Rückgang im Flugangebot. Der Negativtrend am Kärntner Flughafen fügt sich in eine allgemeine Abkühlung im bundesweiten Luftverkehr ein, wenngleich der Ausschlag in Klagenfurt überdurchschnittlich stark ausfällt. Österreichweit nutzten im Juli und August 2026 rund 7,02 Millionen Passagiere die sechs kommerziellen Flughäfen, was einem durchschnittlichen Minus von 5,1 Prozent entspricht. Während Standorte wie Salzburg mit einem Plus von 8,9 Prozent auf 353.383 Passagiere und Innsbruck mit einem Zuwachs von 5,6 Prozent auf 78.979 Fluggäste Zuwächse verbuchen konnten, gaben die Volumina in Wien um 5,8 Prozent, in Graz um 2,4 Prozent und in Linz um 13,5 Prozent nach. Übersicht der

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Qanot Sharq pausiert Frankfurt-Flüge zum Winterstart

Die usbekische Privatfluggesellschaft Qanot Sharq setzt ihre Direktverbindung zwischen der zentralasiatischen Hauptstadt Taschkent und dem Drehkreuz Frankfurt am Main zum Auftakt des Winterflugplans 2026/27 vorübergehend aus. Nach Auswertungen internationaler Flugplandaten ruht der Betrieb auf der Route im Zeitraum vom 27. Oktober bis einschließlich 13. November 2026. Eine Wiederaufnahme der Flüge ist für den 17. November vorgesehen. Im Anschluss plant die Airline, die Strecke zweimal wöchentlich an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag mit Maschinen des Typs Airbus A321 zu bedienen. Die dreiwöchige Pause fällt exakt in die Übergangsphase zwischen der Sommersaison und dem Beginn der nachfrageschwächeren Wintermonate. Branchenanalysten werten derartige temporäre Streichungen im internationalen Flugbetrieb häufig als Maßnahme zur Kapazitätssteuerung oder als Folge operativer Anpassungen bei der Flottenwartung. Qanot Sharq, die 1998 als erste private Fluggesellschaft Usbekistans gegründet wurde und nach einer mehrjährigen Pause ab 2021 den Passagierflugbetrieb neu aufnahm, betreibt eine überschaubare Flotte aus Airbus-Mittelnstreckenjets sowie Großraumflugzeugen für die Langstrecke. Für die Anbindung Zentralasiens an den europäischen Kontinent bedeuten solche Flugplanausdünnungen eine kurzfristige Verringerung des Sitzplatzangebots. Der Markt für Flüge von und nach Usbekistan steht unter einem zunehmenden Wettbewerbsdruck, da neben dem staatlichen Marktführer Uzbekistan Airways auch weitere regionale Anbieter und Billigfluggesellschaften um die Passagierströme zwischen Europa und Asien konkurrieren. Die Stabilität von Flugverbindungen privater Airlines hängt dabei stark von der jeweiligen Auslastung sowie den Vereinbarungen mit den Flughafenbetreibern ab. Passagiere mit bereits gebuchten Tickets für den Betroffenen Zeitraum stehen im Zuge der Betriebspause vor Umbuchungen oder Erstattungsforderungen. Ob die geplante Wiederaufnahme ab Mitte November ohne weitere Einschränkungen und mit

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Zwei weitere B787: Lufthansa setzt noch stärker auf die Langstrecke

Die Deutsche Lufthansa AG vollzieht eine tiefgreifende operative Neuausrichtung ihres Flugbetriebs. Während das europäische Zubringernetz grundlegend umstrukturiert und verkleinert wird, richtet der Luftfahrtkonzern seine Kapazitäten verstärkt auf das margenstarke Interkontinentalgeschäft aus. E in zentraler Baustein dieser Anpassung ist die Übernahme von zwei ursprünglich für die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines gebauten Großraumflugzeugen vom Typ Boeing 787-9. Gleichzeitig reagiert das Management um Konzernchef Carsten Spohr auf strukturelle Defizite im Kurzstreckensegment, die das operative Gesamtergebnis der Kernmarke seit Längerer Zeit belasten. Flottenzuwachs durch Stornierungsfrequenzen im US-Werk Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing liefert zwei Langstreckenjets des Typs 787-9 an den Lufthansa-Konzern aus. Die beiden Maschinen wurden ursprünglich von LOT Polish Airlines geordert. Im Zuge der Marktturbulenzen während der Covid-19-Pandemie verzichtete die polnische Fluggesellschaft jedoch auf die Abnahme des Duos. Infolgedessen lagerte Boeing die vorgefertigten Flugzeuge über mehrere Jahre auf einem Abstellplatz im kalifornischen Victorville ein. Die beiden Langstreckenflugzeuge, die künftig unter den deutschen Kennzeichen D-ABQF und D-ABQG registriert sind, blicken trotz eines Alters von sechs Jahren auf ein Minimum an absolvierten Flugstunden zurück. Wie das Unternehmen auf Nachfrage bestätigte, basiert der Transfer auf einer Rahmenvereinbarung mit Boeing aus dem Jahr 2022. Seinerzeit erweiterte der Vorstand seine Dreamliner-Bestellungen um insgesamt sieben Einheiten. Ziel dieser Maßnahme war es, Verzögerungen bei anderen Flugzeugprogrammen – darunter die spürbare Auslieferungsverzögerung des Hoffnungsträgers Boeing 777X – kompensieren zu können. Neue Kabinenausstattung und strategische Übergänge bei LOT Vor ihrem Einsatz im Lufthansa-Streckennetz werden die beiden Jets mit der neuen Allegris-Kabineneinrichtung ausgestattet. Das Sitzplatzangebot der Maschinen beläuft sich auf 287 Plätze. Davon

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Lufthansa stockt Langstreckenflüge ab München nach Bangalore und Johannesburg auf

Die Deutsche Lufthansa hebt im ersten Quartal 2027 vorübergehend ihre Frequenzen auf ausgewählten Interkontinentalstrecken ab dem Drehkreuz München an. Aus Branchenberichten geht hervor, dass die Fluggesellschaft in den ersten Wochen des Jahres die Verbindungen in die indische Technologiemetropole Bangalore sowie nach Johannesburg in Südafrika verdichtet. Auf der Route nach Bangalore erhöht der Konzern das Angebot vom 1. bis 13. Januar von derzeit fünf auf sieben wöchentliche Verbindungen, bevor die Frequenz ab dem 19. Januar auf sechs Flüge pro Woche angepasst wird. Auch die Verbindung nach Johannesburg wird zwischen dem 5. Januar und 13. Februar von fünf auf sechs wöchentliche Abflüge aufgestockt, wobei im Zeitraum vom 22. Januar bis 5. Februar tägliche Flüge vorgesehen sind. Auf beiden Strecken setzt der Luftfahrtkonzern Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A350-900 ein. Die Aufstockung der Frequenzen fällt in eine Phase erhöhter Nachfrage im Fernreise- und Geschäftsreiseverkehr zu Beginn des Jahres. Insbesondere der indische Markt verzeichnet seit der Pandemie ein kontinuierliches Wachstum im Passagieraufkommen, was Fluggesellschaften zu einer flexiblen Anpassung ihrer Kapazitäten veranlasst. Für den Standort München stellt der Einsatz des A350-900 das zentrale Element der Langstreckenflotte dar, da das Flugmuster durch seine Reichweite und Sitzplatzkapazität für derartige saisonale Nachfragespitzen ausgelegt ist. Parallel dazu bedient Lufthansa diese Ziele auch von ihrem primären Drehkreuz Frankfurt aus, wodurch sich das Gesamtangebot ab Deutschland temporär verdichtet. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass solche kurzfristigen Frequenzanpassungen Teil der operativen Flottensteuerung sind, um die Auslastung auf ertragsstarken Routen zu optimieren. Der temporäre Charakter der Aufstockung bis Mitte Februar deutet darauf hin, dass die Fluggesellschaft

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Übernahme des Linzer Flughafens durch das Land Oberösterreich und Wechsel im Chefsessel

Die Gesellschafterstruktur des Flughafens Linz-Hörsching wird grundlegend neu geordnet. Der oberösterreichische Landtag hat in seiner Sitzung am 1. Oktober 2026 den Kauf der städtischen 50-Prozent-Anteile am Flughafen beschlossen. Damit wird das Land Oberösterreich über die OÖ Verkehrsholding GmbH vorübergehend zum Alleineigentümer der defizitären Betreibergesellschaft. Zuvor hatte bereits der Linzer Gemeinderat am 24. September 2026 der Veräußerung des städtischen Hälfteanteils zugestimmt. Der politisch vereinbarte Beschluss geht mit einem Führungswechsel an der Spitze des Unternehmens einher: Der deutsche Manager Jörg Ebbighausen hat mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 die Nachfolge von Norbert Draskovits als alleiniger Geschäftsführer angetreten. Das politische Vorhaben sieht vor, nach einer finanziellen Konsolidierung bis zu 49 Prozent der Anteile an einen privaten Investor abzugeben. Finanzielle Bewertung und Bewertungsverfahren der Unternehmensanteile Die Transaktion basiert auf einem Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, das für die Ermittlung des Kaufpreises herangezogen wurde. Der vorläufig festgelegte Kaufpreis von 1,325 Millionen Euro orientiert sich an dem im Gutachten ausgewiesenen Liquidationswert, der in einer Spanne zwischen 1,9 Millionen und 3,4 Millionen Euro beziffert wird. Demgegenüber steht eine Unternehmensbewertung nach dem Discounted-Cash-Flow-Verfahren, die unter Einbeziehung künftiger Ertragserwartungen auf einen negativen Fortführungswert von 17,3 Millionen Euro kommt. Der finale Kaufpreis ist zudem an Bedingungen gekoppelt. Sollten bei der Sanierung von Altlasten auf dem Flughafengelände, insbesondere bei der Beseitigung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS), höhere Kosten anfallen als durch Rückstellungen und Förderungen abgedeckt sind, mindert sich der Veräußerungserlös der Stadt Linz. In diesem Fall kann sich der Kaufpreis bis auf einen symbolischen Betrag von einem Euro reduzieren. Umgekehrt steht

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Mongolei prüft Einsatz chinesischer Passagierflugzeuge vom Typ C919

Die mongolische Regierung evaluiert die Beschaffung und den operativen Einsatz von Verkehrsflugzeugen des chinesischen Herstellers Commercial Aircraft Corporation of China (Comac). Im Rahmen eines Arbeitstreffens am 25. September in Shanghai erörterten der mongolische Verkehrsminister B. Delgersaikhan und Comac-Chef Shen Bo die Bedingungen für eine mögliche Flottenerneuerung der Staatsfluggesellschaft MIAT Mongolian Airlines. Das Treffen befasste sich zudem mit Optionen zur Intensivierung der bilateralen Luftverkehrsbeziehungen sowie der Beschaffung des kleineren Regionalflugzeugs C909, das zuvor unter der Bezeichnung ARJ21 vertrieben wurde. Die technische Auswertung durch das mongolische Ministerium umfasst wesentliche betriebliche und regulatorische Kriterien für den Flugbetrieb. Untersucht werden die gegenseitige Anerkennung der zivilen Musterzulassung, die Flugsicherheitsstandards sowie die Zuverlässigkeit der Triebwerke und Systeme bei extremer Kälte und auf hochgelegenen Flugplätzen. Zudem stehen Betriebskosten, Reichweite, Treibstoffeffizienz, Ersatzteilversorgung und Wartungsstrukturen im Fokus der Prüfung. Der Hersteller Comac stellte technische Unterstützung bei den Betreiberstrukturen sowie Schulungsangebote für mongolisches Flug- und Wartungspersonal in Aussicht. Der Vorstoß fällt in eine Phase, in der China versucht, seine im Inlandsverkehr erprobten Flugzeugmuster international zu etablieren. Während die etablierten westlichen Flugzeugbauer Boeing und Airbus mit Lieferkettenproblemen und langen Wartezeiten kämpfen, bietet Comac Staaten in Asien und Afrika eine Alternative. Dennoch steht der internationale Export der C919 vor Hürden, da dem Flugzeugmodell bislang die behördlichen Zulassungen durch die US-amerikanische Federal Aviation Administration (FAA) sowie die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) fehlen, was den weltweiten Flugbetrieb und Weiterverkauf maßgeblich einschränkt. Für die mongolische Fluggesellschaft MIAT, deren Flotte derzeit vor allem aus Boeing-Maschinen besteht, würde die Einfügung chinesischer Flugzeugmuster Anpassungen bei Wartungsprozessen, Pilotenlizenzen

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Schauinsland-Reisen prüft Verkauf von Sundair und Fly Air 41

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen erwägt den Ausstieg aus dem Airline-Geschäft. Wie das Fachmedium FVW berichtet, stehen die Mehrheitsbeteiligungen an der deutschen Ferienfluggesellschaft Sundair sowie der kroatischen Tochtergesellschaft Fly Air 41 zur Disposition. Ein Verkaufs- beziehungsweise Bewertungsprozess wird bereits seit mehreren Monaten von der Düsseldorfer Transaktionsberatung Network Corporate Finance begleitet. Ergänzend zu den Unternehmensanteilen könnten im Rahmen potenzieller Verhandlungen auch die Markenrechte an der insolventen Traditionsfluggesellschaft Air Berlin veräußert werden, die sich derzeit im Besitz des Sundair-Gründers Marcos Rossello befinden. Während der Veranstalter betont, dass Verhandlungen noch ganz am Anfang stünden und weder konkrete Angebote noch Vereinbarungen vorlägen, verdeutlicht der Schritt die anhaltenden Herausforderungen für mittelständische Anbieter im europäischen Charter- und ACMI-Flugmarkt. Besitzverhältnisse und Unternehmensstrukturen der Beteiligungen Schauinsland-Reisen ist derzeit mit 85 Prozent der Anteile der Hauptgesellschafter der Sundair. Die verbleibenden 15 Prozent hält der Firmengründer Marcos Rossello. Bei der kroatischen Schwestergesellschaft Fly Air 41, die im Jahr 2021 gegründet wurde, liegt die Verteilung bei 51 Prozent für den Reiseveranstalter und 49 Prozent für Rossello. Beide Fluggesellschaften betreiben gemeinsam eine Flotte von zehn Flugzeugen der A320-Familie, bestehend aus Airbus A319 und A320. Davon sind drei Maschinen im Flugbetrieb der Sundair registriert, während sieben Flugzeuge über das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) der Fly Air 41 betrieben werden. Das Geschäftsmodell beider Anbieter unterscheidet sich grundlegend. Sundair konzentriert sich auf den klassischen touristischen Vollcharter- und Einzelplatzverkauf ab deutschen Regionalflughäfen wie Dresden, Bremen und Berlin. Das Streckennetz umfasst Ziele im Mittelmeerraum, auf den Kanarischen Inseln, in Ägypten sowie Sonderziele im Nahen Osten wie Beirut und Damaskus. Fly

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Flughafen Paderborn/Lippstadt rüstet Feuerwehr mit drei Großlöschfahrzeugen auf

Die Flughafen-Feuerwehr am Flughafen Paderborn/Lippstadt übernimmt künftig drei neue Flugfeld-Löschfahrzeuge des Modells Rosenbauer Panther 8×8. Die Beschaffung der rund 48 Tonnen schweren Spezialfahrzeuge dient der Anpassung an die international vorgeschriebenen Sicherheitsstandards der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) für den Brandschutz auf Verkehrsflughäfen. Jedes der Fahrzeuge verfügt über eine Motorleistung von 1.400 PS, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h und ist mit 12.500 Litern Wasser, zwei Schaummitteltanks sowie 250 Kilogramm Löschpulver ausgestattet. Über den Dachwerfer lassen sich bis zu 6.000 Liter Löschmittel pro Minute bei einer Reichweite von maximal 90 Metern austragen. Die Investition in den Fuhrpark erfolgt vor dem Hintergrund der behördlichen Auflagen zur Aufrechterhaltung der Feuerwehr-Kategorie für den regionalen Passagier- und Charterverkehr. Um bei Flugzeugbränden die gesetzlich geforderte Eingreifzeit von maximal drei Minuten an jedem Punkt des Rollfelds einzuhalten, setzt der Betreiber auf die Beschleunigung der vierachsigen Allradfahrzeuge, die in 22 Sekunden von null auf 80 km/h beschleunigen. Der österreichische Hersteller Rosenbauer beliefert zahlreiche internationale Drehkreuze mit der Modellreihe, die speziell auf die Bekämpfung von Großbränden an Luftfahrzeugen zugeschnitten ist. Branchenanalysten verweisen jedoch auf die erheblichen Kapitalkosten, die mit der Anschaffung und Instandhaltung von Großlöschfahrzeugen dieser Leistungsklasse für kleinere Regionalflughäfen verbunden sind. Für den Flughafen Paderborn/Lippstadt, der nach der Insolvenz im Jahr 2020 durch eine Neuausrichtung und kommunale Beihilfen stabilisiert werden musste, stellt die Erneuerung der Feuerwehrinfrastruktur einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Der betriebswirtschaftliche Nutzen solcher Spezialfahrzeuge steht in direktem Zusammenhang mit der langfristigen Auslastung des Standorts durch Fluggesellschaften. Die Ausrüstung der Flughafen-Feuerwehr mit moderner Löschtechnik erhöht die operative Einsatzbereitschaft bei Notfällen,

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K2-Airways-Absturz: Blackbox in 3.200 Metern Meerestiefe gefunden

Ein Frachtflugzeug des Typs Boeing 737-400F der Fluggesellschaft K2 Airways ist am 7. Juli 2026 auf dem Weg von Schardscha nach Karatschi über dem Arabischen Meer abgestürzt. An Bord befanden sich fünf Besatzungsmitglieder. Die Maschine verschwand wenige Minuten nach der Meldung technischer Probleme aus der Radarüberwachung und schlug im offenen Meer auf. Nach Wochen intensiver Orientierungs- und Sucharbeiten ist es der pakistanischen Marine gelungen, die Flugschreiber in einer Wassertiefe von etwa 3.200 Metern aufzuspüren. Die Bergung der Geräte gilt aufgrund der extremen Tiefe und der topografischen Gegebenheiten am Meeresboden als technisch hochkomplex und erfordert spezialisierte internationale Ausrüstung. Ablauf des Frachtfluges und Abbruch der Funkverbindung Die Maschine der Frachtfluggesellschaft K2 Airways startete am 7. Juli 2026 vom Flughafen Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem Ziel Karatschi in Pakistan. Der Flug verlief auf dem ersten Streckenabschnitt ohne gemeldete Auffälligkeiten über den Golf von Oman in Richtung der pakistanischen Küste. Rund 50 Meilen vor dem Erreichen der Zielküste kontaktierten die Piloten die zuständige Luftverkehrskontrolle und meldeten unvorhergesehene Schwierigkeiten mit den Navigationssystemen. Die Maschine befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Reiseflughöhe von 35.000 Fuß. Unmittelbar nach dieser Notfallmeldung riss der Funkkontakt ab. Binnen drei Minuten sank die Boeing 737-400F steil ab und verschwand vollständig von den Radarschirmen der Flugsicherung. Erstmaßnahmen der Such- und Rettungskräfte Nach dem Abreißen des Radarkontakts leiteten die pakistanischen Behörden in Kooperation mit internationalen Partnern eine Such- und Rettungsaktion ein. Einsatzkräfte der Marine und der Küstenwache steuerten die berechnete Absturzposition im Arabischen Meer an. In den ersten Tagen

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Flugunfallbehörde ermittelt wegen Beinahe-Kollisionen am Flughafen Sydney

Am Flughafen Sydney verzeichnet die australische Flugunfalluntersuchungsbehörde Australian Transport Safety Bureau (ATSB) eine auffällige Zunahme gefährlicher Annäherungen zwischen Flugzeugen auf den Start- und Landebahnen. Eine statistische Auswertung für den Zeitraum von 2016 bis 2026 ergab, dass die sogenannte Konfliktrate je Flugbewegung am größten Drehkreuz des Landes um rund 20 Prozent über dem nationalen Durchschnitt liegt. Insbesondere seit dem Ende der Pandemie hat sich das Risiko für Zwischenfälle auf dem Rollfeld im Vergleich zu anderen großen Verkehrsflughäfen Australiens spürbar erhöht. Aktuell stehen sechs Vorfälle aus den Monaten Juli und August 2026 im Fokus der Ermittler. Das ATSB hat nun vier vorläufige Untersuchungsberichte veröffentlicht, die das Ausmaß der Sicherheitsmängel verdeutlichen. Ein Vorfall Ende Juli wurde von den Ermittlern als eine der schwersten Verletzungen von Bahnabständen in der Geschichte der australischen Luftfahrt eingestuft: Eine Boeing 737 und eine Bombardier DHC-8 der Fluggesellschaft Qantas verfehlten sich auf überschneidenden Pisten um lediglich 120 Meter. Bei weiteren Zwischenfällen gerieten Maschinen im Landeanflug oder beim Verlassen der Piste in Konflikt mit startenden Passagierflugzeugen. Ein zentraler Ermittlungsansatz der Behörde richtet sich auf die Personalausstattung der staatlichen Flugsicherung Airservices Australia. Branchenkenner und Pilotengewerkschaften weisen seit Längerem auf anhaltenden Personalmangel, überhohe Belastung der Fluglotsen sowie organisatorische Engpässe im Kontrollturm von Sydney hin. Schichtunterbesetzungen führten in der Vergangenheit wiederholt zu einer Zusammenlegung von Kontrollsektoren, was die Arbeitsbelastung des Dienst habenden Personals bei dichtem Flugverkehr drastisch steigert und das Fehlerrisiko bei Freigaben erhöht. Die Kombination aus hoher Verkehrsdichte, komplexe Pistenkreuzungen am Kingsford Smith Airport und strukturellen Problemen bei der Flugsicherung stellt die

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