Oktober 27, 2026

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Oktober 27, 2026

Bundesheer veranstaltet 31. Informations- und Leistungsschau am Wiener Heldenplatz

Anläßlich des österreichischen Nationalfeiertags am 26. Oktober 2026 hat das Bundesheer die 31. Ausgabe seiner traditionellen Informations- und Leistungsschau im Zentrum von Wien abgehalten. Im Mittelpunkt der dreitägigen Veranstaltung stand die Präsentation militärischer Geräte, Fahrzeuge und Luftfahrzeuge der Land-, Spezial- und Luftstreitkräfte. Höhepunkte der Feierlichkeiten bildeten die protokollarischen Akte am Heldenplatz sowie die feierliche Angelobung von 1.015 Rekruten vor Vertretern der Staatsspitze, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Das Veranstaltungskonzept deckte heuer zwei Kernbereiche ab: Während am Heldenplatz die militärische Landesverteidigung, Sanitätsversorgung, Luftverteidigung und Informationstechnik thematisiert wurden, richtete sich der Standort am Burgtheater mit Sport- und Mitmachstationen gezielt an die Öffentlichkeit. Ergänzt wurde die Präsentation durch ein Medienangebot. Erstmals produzierte das Bundesheer ein eigenes, achtstündiges Live-Signal, das neben dem Österreichischen Rundfunk (ORF) von privaten Rundfunkanbietern und Streaming-Plattformen übernommen wurde. Die Großveranstaltung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender parlamentarischer Debatten über die Erreichung des finanziellen Ausbaupfads für die Streitkräfte. Das Budgetziel, den Verteidigungsetat bis zum Jahr 2032 schrittweise auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben, steht angesichts veränderter gesamtstaatlicher Haushaltsrahmenbedingungen unter Vorbehalt. Die regelmäßige Leistungsschau dient dem Verteidigungsressort dabei auch als Instrument der Nachwuchs- und Personalgewinnung, um dem Personalbedarf bei Berufs- und Milizsoldaten zu begegnen.

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High Life Reisen mit umgekrempeltem Charterprogramm ab Altenrhein

Der in Götzis ansässige österreichische Reiseveranstalter High Life Reisen hat am 26. Oktober 2026 die Ausgestaltung seines Charterflugprogramms für die Sommersaison 2027 ab dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein bekannt gegeben. Die Umstrukturierung wurde erforderlich, nachdem die heimische Regionalfluggesellschaft Peoples Airline angekündigt hatte, ihre eigenen Charterkapazitäten im Zuge einer Flottenumstellung einzustellen und sich künftig mit kleinerem Fluggerät primär auf den Linienverkehr zwischen Altenrhein und Wien zu konzentrieren. Dem Vorarlberger Reiseveranstalter ist es durch den Ausbau bestehender sowie den Abschluss neuer Partnerschaften mit europäischen Fluggesellschaften gelungen, die touristischen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ab dem Bodensee-Flugplatz für das Jahr 2027 nahezu vollständig aufrechtzuerhalten. Neben etablierten Destinationen wie Mallorca, Sardinien, Ibiza, Elba und Brač wird mit Tivat in Montenegro ab Mai 2027 ein neues Ziel an der Adria in den Flugplan aufgenommen. Veränderungen in der Partnerstruktur und luftfahrttechnische Herausforderungen Die Kooperation zwischen High Life Reisen und Peoples Airline bestand seit dem Jahr 2014 und bildete das Rückgrat des sommerlichen Charterflugbetriebs ab Altenrhein. Über diesen Zeitraum hinweg wurden Ziele wie Sardinien, Mallorca, Pula und Ibiza mit Jets des Typs Embraer 170 bedient. Die Entscheidung der Peoples Air Group, die Flugzeuge dieses Typs auszumustern und ab dem Sommerflugplan 2027 auf die kleinere Turboprop-Maschine Dornier 328-100 umzusteigen, entzog dem Veranstalter die bisherigen Routenkapazitäten für voluminösere Pauschalreisegruppen. Aufgrund der spezifischen Infrastruktur des Flugplatzes St. Gallen-Altenrhein – insbesondere der begrenzten Pistenlänge von 1.500 Metern sowie regionaler Lärmschutzauflagen – ist der Einsatz von Passagierflugzeugen an streng begrenzte Leistungsparameter gebunden. Michael Nachbaur, Geschäftsführer und Inhaber von High Life Reisen, erklärte anlässlich der Programmvorstellung, dass die

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Embraer verzeichnet Anstieg des Auftragsbestands im dritten Quartal 2026

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer wies zum Ende des dritten Quartals 2026 einen Auftragsbestand von 35,7 Milliarden US-Dollar aus. Dies entspricht einem Zuwachs von drei Prozent gegenüber dem Vorquartal sowie einem Plus von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Treiber des Bestands waren Neubestellungen in den Segmenten Zivilluftfahrt, Geschäftsreiseflugzeuge sowie Verteidigung und Logistikdienstleistungen. Insgesamt lieferte der Hersteller im Laufe des Quartals 66 Flugzeuge aus, was einem Anstieg von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Im Bereich der Zivilluftfahrt belief sich der Auftragsbestand auf 15,8 Milliarden US-Dollar. Während des drei Monate umfassenden Berichtszeitraums verbuchte der Konzern 36 Festbestellungen sowie 30 Kaufoptionen für Flugzeuge der E2-Familie. Größere Kontrakte betrafen die Abra Group mit 20 fest bestellten E195-E2 sowie Binter, Luxair und ANA Holdings. Das Book-to-Bill-Verhältnis in der Zivilluftfahrt lag im Zwölfmonatszeitraum bei 1,2x. Der Bereich Geschäftsreiseflugzeuge verzeichnete ein Bestandsvolumen von 8,2 Milliarden US-Dollar (+12 Prozent zum Vorjahr). In dieses Quartal fielen die Einführung des Modells Phenom 300EV mit Notfall-Landeautomatik sowie die Erstauslieferung einer Praetor 600E an den US-Anbieter Flexjet. Das Segment Verteidigung und Sicherheit schloss den Zeitraum mit einem Auftragsbestand von 6,1 Milliarden US-Dollar ab, was einem Zuwachs von 56 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Neben der Unterzeichnung eines Kaufvertrags über zwei KC-390-Millennium-Transporter durch die kolumbianische Luftwaffe stehen weltweit 43 Festbestellungen für den KC-390 sowie 25 für den A-29 Super Tucano in den Auftragsbüchern. Der Geschäftsbereich Services und Support verzeichnete ein Bestandsvolumen von 5,6 Milliarden US-Dollar (+14 Prozent zum Vorjahr), gestützt durch neue Wartungs- und Dienstleistungsverträge mit Fluggesellschaften wie Portugalia und Alliance

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Peoples ersetzt Embraer 170 durch Dornier 328-100

Die Schweizer Regionalfluggesellschaft Peoples vollzieht eine grundlegende Umstrukturierung ihres Linienbetriebs auf der Stammstrecke zwischen dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein und dem Flughafen Wien-Schwechat. Wie die Holdinggesellschaft Peoples Air Group im Oktober 2026 mitteilte, wird der bislang eingesetzte Jet vom Typ Embraer 170 ab dem Sommerflugplan 2027 schrittweise durch eine zweimotorige Turboprop-Maschine des Typs Dornier 328-100 ersetzt. Das Flugzeug wird in einer 32-Sitz-Konfiguration betrieben. Parallel zur Verringerung der Sitzplatzkapazität pro Flug erhöht die Fluggesellschaft die Flugfrequenz ab dem 28. März 2027 auf werktäglich drei sowie sonntags zwei Umläufe. Zur Absicherung der betrieblichen Stabilität geht Peoples eine operative Partnerschaft mit der deutschen Fluggesellschaft Private Wings ein, die eine Flotte von acht baugleichen Dornier 328-100 betreibt. Die betrieblichen Veränderungen gehen einher mit einem Erneuerungsprogramm für die airfieldseitige Infrastruktur in Altenrhein. Infrastrukturprogramm am Flugplatz St. Gallen-Altenrhein und betriebliche Konsolidierung Die Flottenumstellung ist eingebettet in ein umfassendes Investitionsprogramm der Flugplatzbetreibergesellschaft Airport Altenrhein AG zur Modernisierung der Standortinfrastruktur. In den kommenden Jahren ist eine vollständige Sanierung der Start- und Landebahn vorgesehen, die mit modernen technischen Pistenleitsystemen ausgerüstet wird. Zudem werden das Vorfeld und die angrenzenden Rollwege erneuert, um den betrieblichen Abläufen künftiger Flugzeugmuster zu entsprechen. Thomas Krutzler, CEO der Peoples Air Group, betonte, dass die Kombination aus angepasster Flottengröße und Infrastrukturerneuerung darauf abzielt, die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Standorts St. Gallen-Altenrhein im regionalen Wettbewerb langfristig zu sichern. Durch die Reduzierung der Kapazität von bisher 76 Sitzplätzen im Embraer-170-Jet auf 32 Sitzplätze in der Dornier 328-100 passt die Fluggesellschaft das Sitzplatzangebot an die tatsächliche Auslastungsstruktur im Tagesrand- und Zwischenverkehr

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Easyjet erweitert Netz ab Flughafen Hamburg um Prag und Sevilla

Die britische Low-Cost-Fluggesellschaft Easyjet nimmt in der letzten Oktoberwoche 2026 zwei neue Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ab dem Flughafen Hamburg in den Flugplan auf. Den Auftakt bildet am 26. Oktober die Aufnahme von Direktflügen in die tschechische Hauptstadt Prag, die künftig zweimal wöchentlich bedient werden. Am 30. Oktober folgt der Erstflug nach Sevilla im Süden Spaniens. Die Ausweitungen erfolgen zeitgleich mit dem Inkrafttreten des Winterflugplans 2026/2027 am norddeutschen Drehkreuz. Mit den beiden Strecken setzt die Fluggesellschaft die Anpassung ihres Streckennetzes an der Elbe fort. Bereits im September 2026 wurde die Verbindung nach Genf wieder in das Angebot integriert. Für das Frühjahr 2027 hat das Unternehmen zudem die Freischaltung einer Route nach Edinburgh angekündigt. Nach Umsetzung dieser Planung wird das Portfolio von Easyjet am Hamburger Flughafen insgesamt zehn Direktziele umfassen. Das Unternehmen reagiert damit auf die Nachfrage im Segment des Städteretours- und Freizeitreiseverkehrs. Die Netzoffensive von Easyjet fällt in eine Phase veränderter Wettbewerbsbedingungen am Flughafen Hamburg. Nach Gebührenanpassungen und betrieblichen Kapazitätsbeschränkungen am Standort hatten Wettbewerber wie Ryanair und Eurowings Teile ihres Angebots im norddeutschen Markt strukturell angepasst. Während Ryanair im Winterflugplan einzelne Strecken wiedereinführt, nutzen Nischen- und Billigfluggesellschaften die frei gewordenen Marktsegmente für die Etablierung neuer Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.

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