Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Mitsubishi verkündet Spacejet-Einstellung

Bereits seit einigen Wochen hielten sich hartnäckige Gerüchte, dass Mitsubishi Heavy Industries das Spacejet-Programm einstellen könnte. Am Freitag sind die Würfel gefallen: Das Projekt wird eingestellt, teilte der Konzern mit. Mit dem Spacejet, vormals Mitsubishi Regional Jet, wollte Japan äußerst ambitioniert ein eigenes Verkehrsflugzeug in die Luft bringen. Doch von Anfang an war das Projekt von Verzögerungen und Rückschlägen geprägt. Im Bereich der Neubestellungen lag man stets meilenweit von den wichtigsten Mitbewerbern, beispielsweise Embraer, entfernt. In der Mitteilung von Mitsubishi Heavy Industries ist zu lesen, dass man aufgrund des Stands des Programms und der aktuellen Marktentwicklung keine andere Wahl habe. Maßgeblich dürfte die Entscheidung beeinflusst haben, dass Erstkunde ANA mitten in der Corona-Pandemie keinen Bedarf mehr für die Regionaljets hat. Seit mehreren Monaten ist das Testprogramm ausgesetzt und die vier Prototypen sind unter anderem in den USA abgestellt. Mitsubishi Heavy Industries will aber einen „Fuß in der Tür“ behalten und lässt offen, ob zu einem späteren Zeitpunkt ein Neustart des Programms erfolgen sollte. Langfristig bleibe der Ausbau des Airline-Geschäfts ein wichtiges Ziel. Ob das aber das Spacejet-Projekt betrifft und wenn ja in welcher Form, teilte der Konzern nicht mit.

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Köln/Bonn trennt „Risiko-Passagiere“ baulich ab

Aufgrund der momentan schwachen Nachfrage, die sich wegen des „zweiten Lockdowns“, aber auch der ab 8. November 2020 bevorstehenden Zwangsquarantäne, nochmals verschärfen dürfte, schließt der Flughafen Köln/Bonn das Terminal 2. Alle Prozesse wie Check-In, Ankünfte und Boarding werden temporär ausschließlich im Terminal 1 vorgenommen. Durch diese Maßnahme grenzt man ankommende Reisende aus so genannten Risikogebieten baulich ab, denn so ganz in den Winterschlaf wird das T2 nicht treten: Hier werden künftig sämtliche Ankünfte aus vom RKI definierten Risikoregionen stattfinden.

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Emirates feiert Comeback in Hamburg und Düsseldorf

Nach einer durchaus langen Pause, die der Corona-Pandemie geschuldet war, ist Emirates wieder zurück an den deutschen Flughäfen Hamburg und Düsseldorf. Die beiden Airports werden seit Sonntag wieder ab Dubai angeflogen. Als Fluggerät kommen derzeit Boeing 777-300ER in einer Dreiklassenkonfiguration zum Einsatz. Derzeit werden zwei wöchentliche Umläufe angeboten, wobei Emirates angekündigt hat, dass ab 18. November 2020 nach Düsseldorf und Hamburg jeweils dreimal pro Woche geflogen werden soll. Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe: „Es ist eine große Freude, nach mehr als 200 Tagen Abwesenheit wieder in Düsseldorf und Hamburg zu sein und Reisenden aus Nordrhein-Westfalen bzw. Norddeutschland sichere internationale Verbindungen und den Emirates-Service mit einem bequemen Zwischenstopp an unserem Drehkreuz Dubai anbieten zu können. Zudem freuen wir uns bekanntzugeben, dass wir ab dem 18. November einen dritten wöchentlichen Flug auf beiden Strecken anbieten werden.“

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Katalonien macht die Grenzen dicht

Die spanische Provinz Katalonien macht die Grenzen dicht und folgt damit Viktor Orban, der Ungarn bereits seit 1. September 2020 abgeschottet hat. Gebracht hat es dem österreichischen Nachbarlang bislang nichts, denn auch mit geschlossenen Grenzen verzeichnet Ungarn Rekordzahlen in Sachen positiver Corona-Tests. Katalonien verhängte für vorerst 15 Tage ein Ein- und Ausreiseverbot. Zusätzlich dürfen die Einwohner an Wochenenden auch ihre Städte und Gemeinden nicht mehr verlassen. Die Verordnung tritt bereits am Freitag in Kraft. Der lokale Gesundheitsdirektor, Alba Verges, sagte, dass das Gesundheitssystem die momentane Belastung nicht mehr verkraften könne.

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MIT: Neue App soll Corona beim Husten erkennen

Am Massachusetts Institute of Technology wurde seine Smartphone-App entwickelt, die erkennen soll, ob man an Covid-19 erkrankt ist oder nicht. Dies soll allein durch das Geräuch, das beim Husten entsteht erreicht werden. Dazu entwickelten die Forscher des MIT eine Analysesoftware, die mit zehntausenden Gesunden und Infizierten getestet wurde. Alle Teilnehmer wurden zusätzlich mittels PCR getestet. „Unser Tool könnte die Ausbreitung der Pandemie verringern, wenn jeder es nutzt, bevor er in ein Klassenzimmer, eine Fabrik oder ein Restaurant geht“, so Juan Brian Subirana gegenüber Pressetext. Die App soll in Kürze weltweit kostenfrei zur Verfügung stehen und als Pre-Screening genutzt werden können.

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ANA gründet neue Dreamliner-Lowcost-Tochter

Die japanische All Nippon Airways stellt ihr Geschäftsmodell angesichts der Corona-Krise um. Eine neue Billigfluggesellschaft, die auf das Muster Boeing 787 setzt, ist dabei das Kernstück der neuen Strategie. Der Ableger soll insbesondere Strecken innerhalb der Asien-Pazifik-Region anbieten, teilte ANA mit. „Die ANA Holding befindet sich in einer Phase der ehrgeizigen Transformation mit dem Ziel, den Kernbetrieb zu stärken und das Unternehmen für langfristiges Wachstum und nachhaltigen Erfolg in einem Markt zu positionieren, der noch immer sehr von COVID-19 beeinflusst ist“, sagte Shinya Katanozaka, Präsident und CEO der ANA Holding. „Wir werden daher eine neue Geschäftsstruktur einführen, die auf zwei Hauptstrategien basiert. Es geht nicht nur um Kostensenkungen, sondern auch darum, wie eine völlig neue, zukunftsorientierte Unternehmensstrategie angesichts der Veränderungen im Reiseverkehr aussehen könnte.“ Zusätzlich zu ANA und der Low Cost Airline Peach Aviation Limited soll daher eine dritte Airline-Marke auf der Grundlage des Geschäftsbereichs der aktuellen Air Japan etabliert werden. Damit strebt die Gruppe nachhaltiges Wachstum durch die Umgestaltung der Dienstleistungen der drei Fluggesellschaften an. Sie sollen ein breiteres Spektrum an Kundenbedürfnissen in Bezug auf Preisgestaltung und Dienstleistungen abdecken. Die Dienstleistungen der einzelnen Fluggesellschaften werden so umgestaltet, dass sie während und nach COVID-19 dem „neuen Normal“ entsprechen. Die Einführung der neuen Airline-Marke der ANA Group ist derzeit für das übernächste Geschäftsjahr 2022 geplant. Sie soll gezielt Billigflug-Angebote über mittlere Entfernungen zu Zielen in Südostasien und Ozeanien entwickeln. Diese neue Marke soll aus dem Flugbetrieb der Air Japan heraus entwickelt werden, die aktuell Teil der Kernmarke ANA ist. Das neue

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Lufthansa-Group-Start am BER im Überblick

Am Samstagnachmittag wird Lufthansa gemeinsam mit Easyjet anlässlich der Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg eine Parallellandung vornehmen. Die Kranich-Airline wird dazu gegen 12 Uhr 50 unter der Flugnummer LH2020 in München abheben. Die Ankunft am BER ist für 14 Uhr 00 angekündigt. An Bord werden sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr und einige Gäste befinden. Der Carrier betont, dass der Sonderflug klimaneutral durchgeführt werden soll, da man die Emissionen über die konzerneigene Plattform kompensieren wird. Lufthansa fliegt erst seit 30 Jahren die Berliner Flughäfen an. Zuvor war dies aufgrund des besonderen Status der Stadt nicht möglich. Der Verkehr wurde von Carriern der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs durchgeführt. Airlines aus neutralen Staaten erhielten ebenfalls die Erlaubnis die Berliner Flughäfen in Ost und West anzufliegen. Kunden der Lufthansa Group Airlines erwartet am neuen BER ein umfangreiches Serviceangebot, um das Reiseerlebnis noch angenehmer zu gestalten. So eröffnet beispielsweise eine neue 650qm große Lufthansa Lounge mit ca. 150 Sitzplätzen – natürlich gestaltet unter Berücksichtigung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln. Die umlaufende Fensterfront bietet einen phänomenalen Blick auf das Vorfeld und bei gutem Wetter eine exklusive Fernsicht bis zum berühmten Berliner Fernsehturm. Flüge von Lufthansa, SWISS, Austrian und Brussels Airlines sowie Air Dolomiti werden am sogenannten Mainpier abgefertigt, nur einen kurzen Fußweg von der Lounge entfernt. Eurowings Flüge werden überwiegend am Nordpier abgefertigt. Am 8. November 2020 schließt der Flughafen Berlin-Tegel seinen Flugbetrieb und Lufthansa zieht um an den BER. Um 6.45 Uhr wird mit dem Flug LH173 nach Frankfurt erstmals ein Lufthansa Flugzeug vom neuen Hauptstadtflughafen abheben.

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Ryanair kündigt Lissabon ab Köln/Bonn an

Ab 28. März 2021 will die irische Billigfluggesellschaft mit Lissabon eine neue Destination ab Köln/Bonn aufnehmen. Die Strecke soll saisonal bis zumindest Ende Oktober 2021 bedient werden. Aus dem nahegelegenen Düsseldorf zog sich der Konzern hingegen zurück. Die Tochtergesellschaft Laudamotion kündigte allen deutschen Mitarbeitern. „Wir freuen uns, eine neue Köln/Bonn-Strecke nach Lissabon anzukündigen, die am 28. März 2021 beginnt und zwei wöchentliche Flüge im Rahmen unseres Sommerflugplans 2021 anbietet. Kunden können ab sofort Flüge von Köln nach Lissabon bis in den Oktober 2021 hinein buchen. Um diese neue Lissabon-Strecke zu feiern, starten wir einen Sitzplatzverkauf mit Tarifen ab nur 19,99 € für Reisen vom 28. März bis Ende Juni 2021, die bis Samstag um Mitternacht (31. Oktober) gebucht werden können. Da diese erstaunlich günstigen Tarife schnell vergriffen sein werden, sollten sich die Kunden schnell auf www.ryanair.com einloggen, um nichts zu verpassen“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Dortmund: 51 Prozent weniger Reisende in den Herbstferien

Am deutschen Regionalflughafen Dortmund blieb in den zweiwöchigen Herbstferien des Bundeslands Nordrhein-Westfalen der große Ansturm aus. Der Airport zählte 63.242 Reisende und damit um 51 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch gab es um elf Prozent weniger Flüge. „Die Ferien fanden in diesem Jahr am Airport faktisch nicht statt“, resümiert Flughafen-Chef Ludger van Bebber. „In der Regel nimmt während der Ferienzeit die Anzahl der Fluggäste im Vergleich zu den Vorwochen zu. In diesem Jahr haben wir einen umkehrten Effekt gesehen. In den zwei Wochen vor den Herbstferien nutzten noch 6 Prozent mehr Passagiere den Flughafen.“ Die meisten Fluggäste flogen in den Herbstferien von Dortmund nach Rumänien (10.164 Passagiere) oder Polen (9.675 Passagiere). Die Verbindungen in diese beiden Länder werden hauptsächlich von Personen genutzt, die Familien und Freunde im Ausland besuchen. Als einziges touristisches Ziel erlebte Griechenland mit 8.441 Passagieren einen deutlichen Anstieg an Passagieren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1.356 Fluggäste). Gründe dafür sind das stark ausgebaute Angebot der Wizz Air nach Griechenland und die Tatsache, dass Griechenland nicht als Risikogebiet definiert wurde.

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Tuifly gab letzte Boeing 737-700 zurück

Seit 22. März 2020 stand sich die D-AHXG auf dem Flughafen Düsseldorf sprichwörtlich die Räder platt. Nun wurde die Boeing 737-700 an den Leasinggeber Castlelake zurückgegeben. Damit endet bei Tuifly eine Ära. Mit der Retournierung der letzten Einheit dieses Typs verfügt der deutsche Ferienflieger über eine einheitliche Boeing 737-800-Flotte. Laut CH-Aviation.com beträgt das Durchschnittsalter 11,3 Jahre Jahre. Die D-AHXG war zum Zeitpunkt der Ausflottung 12,5 Jahre alt. Die homogene Flotte wird allerdings nur übergangsweise sein, denn Tuifly erwartet die Auslieferung zahlreicher Boeing 737 Max. Ein konkreter Termin hierfür steht noch nicht fest.

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