Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Airbus tankt Beluga 5 erstmals mit SAF-Sprit

Der europäische Flugzeugbauer Airbus führte ab Broughton den ersten internen Beluga-Flug, der teilweise mit so genanntem SAF-Treibstoff betankt war, durch. Der Konzern sieht darin den nächsten Schritt zur Reduktion des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes. Die Nordwales-Linienstation, die mit der Beluga-Flotte Flugzeugflügel nach Toulouse, Hamburg und Bremen transportiert, ist der zweite Airbus-Standort in Europa, an dem SAF eingesetzt wird, nachdem Hamburg Ende 2019 den Treibstoff für seine Frachtaktivitäten eingeführt hat. „Dieser erste Flug eines Beluga-Transporters aus Broughton, der teilweise mit SAF betrieben wird, markiert einen wichtigen Meilenstein in Airbus ‚Bestreben, seinen Industriebetrieb zu dekarbonisieren“, sagte Tony Derrien, Projektmanager für nachhaltige Flugkraftstoffe bei Airbus. „In Kombination mit unserer laufenden Forschung zum Potenzial von 100% SAF auf kommerziellen Flügen unterstreicht die Reduzierung fossiler Brennstoffe in unserem eigenen Betrieb das Engagement von Airbus, die Auswirkungen unseres Produktionsstandorts zu verringern und zu einer nachhaltigeren Zukunft für den Luftverkehrssektor im Allgemeinen beizutragen“.

weiterlesen »

LATAM verabschiedet sich von A350-Flotte

Der Luftfahrtkonzern LATAM wird künftig auf der Langstrecke auf eine reine Boeing-Flotte setzen. Die elf verbliebenen Maschinen des Typs Airbus A350-900 wurden laut einer Erklärung des Unternehmens mit sofortiger Wirkung ausgeflottet. Die Entscheidung dürfte auch Auswirkungen auf die bestellten, aber noch nicht ausgelieferten Airbus A350-1000 haben. Diese sollen nicht übernommen bzw. eingesetzt werden, da die Langstreckenflüge künftig ausschließlich mit Boeing-Jets durchgeführt werden sollen. Die Corona-Pandemie traf LATAM hart. „Diese Entscheidung ist nicht nur Teil unseres Übergangs zu einer kleineren und homogeneren Flotte, sondern zielt auch darauf ab, die Effizienz unserer Großraumoperationen in einer Zeit geringerer Nachfrage und geringerer Kapazität in unserem internationalen Geschäft zu verbessern“, schreibt Konzernchef Jerome Cadier in einer Mitarbeiterinformation.

weiterlesen »

Dortmund konnte nicht von Mallorca-Boom profitieren

Der deutsche Flughafen Dortmund konnte nur geringfügig von der verstärkten Nachfrage rund um Ostern 2021 profizieren. Laut Aussendung des Airports nutzten während der Ferien 34.204 Passagiere diesen Airport. Im direkten Vergleich mit dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019 ein Rückgang von 73 Prozent- Im gesamten März lag das Minus bei 77 Prozent. Die Osterferien führten somit kaum zu einer nennenswerten Erholung der Passagierzahlen am Dortmund Airport. Die Anzahl der Linienflüge verringerte sich in den Osterferien von 811 im Jahr 2019 auf 372 in 2021 (minus 54 Prozent). Die Anzahl der Flugbewegungen insgesamt sank nur leicht um sieben Prozent auf 1.519.

weiterlesen »

Air Baltic auch im März 2021 mit miesen Zahlen

Auch im März 2021 wirkten sich die zum Teil harten Reisebeschränkungen stark auf die Beförderungsleistung der lettischen Air Baltic auf. Der Carrier beförderte auf 660 Flügen rund 29.200 Passagiere. Damit liegt man um 79 Prozent unter dem Vorjahresmonat. „Bereits im März 2020 mussten wir alle geplanten Operationen einstellen, um die Verbreitung von Covid-19 zu begrenzen. Heute nehmen wir die Flüge zu einer größeren Anzahl von Zielen schrittweise wieder auf und bieten gleichzeitig die notwendige Konnektivität für die Passagiere, die reisen müssen. Wir erwarten, dass in den Sommermonaten wieder verantwortungsbewusstes und sicheres Urlaubsreisen möglich sein wird“, erklärt Firmenchef Martin Gauss. Die Air-Baltic-Zahlen auf einen Blick:   March, 2021 March, 2020 Change Number of passengers 29 200 139 400 -79% Number of flights 660 2 480 -73% 15-minute flight punctuality indicator 96% 93% +3%-points

weiterlesen »

Norwegen: Gläubiger nehmen Norwegian-Sanierungsplan an

Der Sanierungsplan der insolventen Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle wurde nun auch von einem norwegischen Gericht bestätigt. Zuvor hatte die irische Justiz bereits grünes Licht gegeben. Der Konzern befindet sich in verschiedenen Ländern in Gläubigerschutz- und/oder Insolvenzverfahren. Die Gläubiger haben auch in Norwegen grünes Licht gegeben. Nun will Norwegian Air Shuttle frisches Geld von Investoren einsammeln. Dieses benötigt man, um den Neustart stabil durchführen zu können. Beide Entscheidungen sind auch davon abhängig, dass mindestens 450 Millionen Euro in die Kasse kommen, denn andernfalls sind beide Gerichtsbeschlüsse nichtig. Norwegian galt bereits vor der Corona-Pandemie als hochverschuldet. Der Konzern expandierte rasend schnell und verhob sich dabei massiv. Das Wachstum wurde zu einem nicht unerheblichen Teil mit Schulden finanziert. Die Langstrecke wird gänzlich aufgegeben. Künftig will man eine „bessere Regionalfluggesellschaft“ sein und sich auf Ziele im skandinavischen Raum und in Europa konzentrieren. Laut Mitteilung soll die maximale Flottengröße in etwa 50 Boeing 737-800 betragen.

weiterlesen »

Rund 90 Sommerziele ab Basel geplant

Ab dem Flughafen Basel sind in der laufenden Sommerperiode 2021 rund 90 Strecken geplant. Der Schwerpunkt liegt heuer auf touristischen Warmwasserzielen. Auch konnte der Airport neue Fluggesellschaften an Land ziehen. Zu den rund zehn Städten und Inseln Spaniens, die bereits zu den beliebtesten Zielen ab Basel-Mulhouse gehören, kommt diesen Sommer eine neue Stadt hinzu, die für ihre futuristische Architektur bekannt ist: Valencia. Easyjet plant, die Hafenstadt zwei- bis dreimal die Woche anzufliegen. Auch Palermo figuriert im Flugplan 2021: Die Hauptstadt Siziliens wird von Easyjet und WizzAir nun fünfmal pro Woche von Basel-Mulhouse aus bedient. Zudem wurde eine grössere Stadt der Balkanregion in den Flugplan aufgenommen: Sarajevo ist ab 21.Mai dreimal wöchentlich mit Wizz Air in etwas mehr als anderthalb Stunden vom Dreiländereck aus zu erreichen. Zu den neuen Destinationen gehören auch Städte, die letzten Sommer schon geplant waren, aber aufgrund der Situation nicht aufrechterhalten werden konnten: Die Hauptstädte Moldawiens und Albaniens – Chisinau und Tirana – werden von WizzAir angeboten. Genauso wie die Fluggesellschaft Pegasus bietet zudem auch die Fluggesellschaft Turkish Airlines eine regelmässige Flugverbindung zum internationalen Flughafen Istanbul Sabiha Gökcen an. Zusätzlich zu den Balearen und den Kanarischen Inseln – den Topdestinationen des EuroAirport, die das ganze Jahr über im Flugplan stehen – kann man ab dem EuroAirport ebenfalls an wunderschöne Reiseziele in Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, der Türkei und fast der gesamten Adria-Küste fliegen. Insbesondere Ägypten wird das ganze Jahr über angeboten. Die Sonnendestination Hurghada wird gleich von vier Fluggesellschaften bedient: Easyjet, Corendon Airlines, Air Cairo und Fly

weiterlesen »

Eurowings hat Dresden-Düsseldorf reaktiviert

Seit Montag fliegt Eurowings wieder zwischen Dresden und Düsseldorf. Vorerst werden drei Umläufe pro Woche angeboten. Die Route pausierte aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt. Zuletzt setzte die Lufthansa-Tochter die Verbindung für etwa zwei Monate aus. Derzeit ist angekündigt, dass Eurowings bis Juni 2021 die Frequenzen auf zehn Umläufe pro Woche erhöht. Mitte Mai soll zunächst auf bis zu sechs wöchentliche Rotationen angehoben werden. Die Konzernmutter Lufthansa bietet tägliche Flüge von Dresden nach Frankfurt am Main an. Aufgrund der dynamischen Pandemielage sind ständig Änderungen möglich.

weiterlesen »

Griechen öffnen im Mai 2021 für Geimpfte

Griechenland will die touristische Saison am 14. Mai 2021 starten. Ab diesem Tag sollen Urlauber aus EU-Staaten sowie unter anderem Serbien, Israel und UK ohne Quarantäne einreisen können. Die Ankündigung der stellvertretenden Tourismusministerin Sofia Zacharaki kommt mit einem kleinen, aber feinen Haken. Nur wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist und dies auch nachweisen kann, darf ohne Beschränkungen einreisen. Alternativ kann ein negativer Test vorgelegt werden, jedoch pocht Griechenland darauf, dass es sich um einen PCR-Befund handeln muss. Bei Geimpften muss die Verabreichung der letzten Dosis mindestens 14 Tage vor der Einreise erfolgt sein. Entgegen ursprünglicher Ankündigungen müssen Urlauber aus Israel auch dann einen negativen PCR-Test vorlegen, wenn eine vollständige Impfung vorliegend ist. Aufgrund eines bilateralen Abkommens blüht bei der Heimkehr keine Quarantäne. Diese kann jedoch Reisenden, die nach Österreich oder Deutschland nach Hause fliegen durchaus böühen.

weiterlesen »

Norwegen: Flyr will Ende Juni 2021 abheben

Das Startup Flyr will Ende Juni 2021 mit zwei Boeing 737-800, die vormals in den Diensten von Pegasus standen, abheben. Der Ticketverkauf soll im Mai 2021 aufgenommen werden. Der Carrier plant mit einer Zielflottengröße von etwa 30 Maschinen. Das Betriebskonzept erinnert stark an Ryanair, denn es soll eine All-Economy-Kabine angeboten werden. Getränke und Snacks an Bord werden kostenpflichtig sein. Vorerst will man sich auf den Maschinentyp Boeing 737-800 beschränken. Das Unternehmen kündigte an, dass der Erstflug am 30. Juni 2021 auf der Strecke Oslo-Tromsø durchgeführt warden soll. Flyr geht derzeit davon aus, dass im Sommer 2021 weitgehend unbeschränkte Reisen möglich sein werden. Man habe den Businessplan danach ausgerichtet, ist jedoch eigenen Angaben nach auch auf etwaige Verzögerungen vorbereitet. AOC und Betriebsbewilligung wurden noch nicht erteilt.

weiterlesen »

Binter Canaris baut internationales Streckennetz aus

Die Regionalfluggesellschaft Binter Canaris zieht es verstärkt aufs Festland: Der Carrier kündigt die Aufnahme von sechs neuen Nonstop-Verbindungen ab Las Palmas an. Diese sollen ab Juli 2021 bedient werden. Von Gran Canaria aus soll es künftig auch nach Toulouse, Marseille, Lille, Turin, Venedig und Tarragona gehen. Zwischen den kanarischen Inseln und dem spanischen Festland sollen im Sommer 2021 zehn Strecken bedient werden. Firmenchef Rodolfo Núñez bezeichnet die ankündigte Expansion als wichtigen Schritt in der Firmengeschichte. „Dieser neue internationale Sprung stellt Binter in einem sehr komplexen Kontext vor eine große Herausforderung, aber wir setzen weiterhin auf die Konnektivität des gesamten Archipels der acht Inseln gemäß dem strategischen Plan, den wir vor der Pandemie ausgearbeitet haben. Wenn alles gut und planmäßig läuft, werden wir auch in Zukunft mehr Frequenzen und vielleicht mehr Ziele sowohl von Teneriffa als auch von Gran Canaria aus setzen, ohne Direktflüge zu oder von anderen Inseln auszuschließen. Wichtig ist, alle Kanarischen Inseln als Ganzes zu verkaufen“, so der Binter-Geschäftsführer.

weiterlesen »