Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bratislava: Go2Sky kündigt Neustart an

Die slowakische Fluggesellschaft Go2Sky teilte vor einigen Wochen mit, dass aufgrund der Corona-Pandemie der Flugbetrieb eingestellt wird. Nun bestätigte das Unternehmen gegenüber CH-Aviation.com, dass ein Neustart mit drei Maschinen im Frühjahr 2021 erfolgen soll. „Unsere Mission ist es, bereits im Frühjahr 2021 flexible Kapazitäten anzubieten, die den Bedürfnissen der von der Corona-Krise betroffenen Luftfahrtindustrie entsprechen“, so Geschäftsführer Daniel Ferjancek. Der Neustart soll mit folgenden Flugzeugen erfolgen: OM-GTF, OM-GTH und OM-GTG. CH-Aviation.com schreibt weiters, dass diese von zwei verschiedenen Lessoren geleast werden. Derzeit sind die Maschinen des Typs Boeing 737-800 auf dem slowakischen Flughafen Piestany abgestellt.

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Dortmund mit mehr Winter-Zielen als im Vorjahr

Dem Flughafen Dortmund ist mitten in der Corona-Pandemie ein kleines “Kunststück” gelungen: Während viele Airports unter reduziertem Angebot leiden, gibt es dem Regionalflughafen sogar mehr Ziele als im Vorjahr. Angesteuert werden 42 Destinationen in 25 Ländern – in der Vorperiode waren es 39 Ziele in 22 Staaten. Allerdings ist die durchaus euphorische Ankündigung des Dortmunder Flughafens auch ein wenig mit Vorsicht zu genießen, denn die letzten Monate und Wochen haben gezeigt, dass aufgrund sehr kurzfristiger und dynamischer Entwicklungen in Sachen Corona-Pandemie oftmals Strecken später oder gar nicht aufgenommen werden. Auch Einstellungen sind absolut keine Seltenheit. Daher gilt es abzuwarten, ob die in Dortmund tätigen Airlines tatsächlich 42 Destinationen in 25 Ländern anfliegen werden.

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Zürich: Edelweiss kehrt nach Kapstadt zurück

Der schweizerische Ferienflieger Edelweiss Air beabsichtigt ab 25. November 2020 einmal wöchentlich von Zürich nach Kapstadt zu fliegen. Die beiderseitigen Einreisebeschränkungen wurden am 19. Oktober 2020 aufgehoben. Auch müssen Schweizer bei ihrer Rückkehr nicht mehr in Quarantäne. “Wir freuen uns, dass wir mit der Feriendestination Kapstadt nicht nur allen Sportbegeisterten und Naturliebhabern, sondern auch Weinliebhabern und Gourmets abwechslungsreiche und unbeschwerte Ferien bieten können”, so Patrick Heymann, Chief Commercial Officer bei Edelweiss. Weitere Langstreckenziele, die seitens der Swiss-Konzernschwester wieder angeboten werden, sind Punta Cana, Mahé, Malé und Cancún. Nach Kapstadt wird Edelweiss vorerst einmal pro Woche fliegen.

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Erster A220-300 aus U.S.-Fertigung ausgeliefert

Die Fluggesellschaft Delta übernahm vergangene Woche den ersten in den Vereinigten Staaten von Amerika endmontierten Airbus A220-300. Der Regionaljet wurde in der Produktionslinie Mobile (Alabama) hergestellt. „Die Auslieferung des ersten in den USA gebauten A220-300 ist ein historischer Moment, der den wachsenden industriellen Fußabdruck von Airbus in Nordamerika unterstreicht und uns alle äußerst stolz macht“, sagte C. Jeffrey Knittel, Vorsitzender und CEO von Airbus Americas, Inc. Bis heute wurden ungefähr 400 US-Mitarbeiter in der A220-Produktion geschult – einige in Mirabel, Quebec, Kanada, wo sich das A220-Programm und die primäre Endmontagelinie befinden. Vor einem Jahr begann das erste in den USA ansässige A220-Produktionsteam, das sich aus erfahrenen und neuen Teammitgliedern zusammensetzte, mit der Montage von A220 in Mobile. Delta Air Lines ist derzeit der größte A220-Kunde mit insgesamt 95 bestellten A220-Flugzeugen und wird der erste A220-Betreiber in Amerika sein, der sowohl A220-100 als auch A220-300-Flugzeugtypen betreibt.

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Italien: Erneuter Streik angekündigt

Italien-Reisende müssen sich am 29. Oktober 2020 auf neuerliche Einschränkungen im Flugverkehr einstellen, denn die Gewerkschaften rufen bei der Zivilluftfahrtbehörde ENAC zu landesweiten Streiks auf. Diese sollen um 10 Uhr 00 starten und gegen 14 Uhr 00 enden. Sollte den die Arbeitsniederlegungen nicht kurzfristig abgesagt werden, so ist mit Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Betroffene Passagiere sollten daher den Status ihrer Buchung im Auge behalten und beispielsweise mit ihrer Fluggesellschaft bei Fragen in Kontakt treten. Zuletzt sorgte am vergangenen Freitag ein Streik für zahlreiche Ausfälle und Verspätungen.

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Fraport nimmt weitere 250 Millionen Euro auf

Die Fraport AG organisierte sich auf dem Kapitalmarkt weitere 250 Millionen Euro in Form von Schuldscheinen. Die Laufzeiten betragen bis zu acht Jahre und sind in mehreren Tranchen ausgegeben. Der Cashbestand erhöhte sich damit auf rund drei Milliarden Euro. „In diesem nach wie vor sehr volatilen Marktumfeld haben wir unsere Liquiditätsposition nach der Platzierung der Euro-Benchmark-Anleihe im Juli erneut verbessert“, so Matthias Zieschang, CFO der Fraport AG. „Die in diesem Jahr eingeworbene Finanzierung hat sich somit auf rund 2,7 Milliarden Euro erhöht. Mit liquiden Mitteln und zugesagten Kreditlinien von über 3 Milliarden Euro sind wir besonders gut gerüstet, um die aktuelle Krise zu bewältigen und gleichzeitig in die Zukunft unseres Unternehmens zu investieren“.

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Cebu Pacific kooperiert mit Lufthansa-Tochter

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific und die Lufthansa-Tochter Jettainer arbeiten seit Oktober 2020 zusammen. Der deutsche Anbieter wird die Steuerung und Wartung der Lademittelflotte übernehmen. Mit dieser Partnerschaft erwirbt Jettainer die bestehende ULD-Flotte der Fluggesellschaft, die aus rund 2.700 Containern besteht. Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie arbeitet Cebu Pacific daran, ihren Wandel hin zu einem effizienteren Betrieb voranzutreiben. Gleichzeitig setzt die Airline auf Maßnahmen wie Digitalisierung und Optimierung der betrieblichen Prozesse um, in Kombination mit der Nutzung von Supply-Chain-Lösungen, Kosten zu reduzieren. „Während wir weiterhin daran arbeiten unsere weltweite Position auszubauen, sind wir immer auf der Suche nach Wachstumsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund haben wir ausführliche Diskussionen über die Möglichkeiten der Ausgliederung unserer ULD-Flotte geführt. Das Gesamtpaket von Jettainer, das Innovation, Transparenz und absolute Zuverlässigkeit umfasst, hat uns überzeugt, ihnen unser Geschäft anzuvertrauen. Wir glauben, dass dieser Schritt es uns ermöglichen wird, Ressourcen und Kapital umzuverteilen und so zu priorisieren, dass es unseren Erholungskurs unterstützt“, sagt Michael Ivan Shau, Chief Operations Officer bei Cebu Pacific und ergänzt: „Der Vertrag mit Jettainer trägt auch zu unserem laufenden Optimierungsprozess bei, da ihre fortschrittliche Technologie und ihre Lademittel uns die dringend benötigte Flexibilität für die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie bieten.“ Cebu Pacific beabsichtigt die Umstellung auf eine vollständig containerisierte Flotte von Airbus-Jets, die aus den Modellen A320neo, A321neo und der A330-Familie besteht. Seit 2017 setzt man auch ein Frachtflugzeug des Typs ATR72-500 ein. Es handelt sich um den ersten reinen Frachter dieses Typs der Philippinen. Ende des Jahres soll noch eine zweite Maschine dieses Typs dazu

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Fly Armenia: AOC-Entzug ohne jemals geflogen zu sein

Eigentlich wollte Fly Armenia Airways schon bald in die EU fliegen, doch das gestaltet sich schwierig, denn alle Carrier aus diesem Land stehen auf der „schwarzen Liste“ der Europäischen Union und die Luftfahrtbehörde übrigens auch. Noch führte das Startup keinen einzigen Flug durch, doch Armenien suspendierte das AOC. Das Fachportal CH-Aviation.com schreibt unter Berufung auf die armenische Luftfahrtbehörde, dass die erst im Juli 2020 erteilte Genehmigung im September suspendiert wurde. Angaben zu den Gründen wurden allerdings nicht gemacht und Fly Armenia Airways war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Eine mögliche Wiedererlangung kann frühestens im November 2020 erfolgen.

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Southwest tief in die roten Zahlen geflogen

Der einst hochprofitable Billigflieger Southwest Airlines schrieb im dritten Quartal des Jahres 2020 einen Verlust in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro. So viel Geld verlor das Unternehmen noch nie in nur drei Monaten. Im Vorjahreszeitraum war man mit 659 Millionen U.S.-Dollar klar positiv. Aus den von Southwest kommunizierten Zahlen geht auch hervor, dass der Umsatz um 68 Prozent auf 1,8 Milliarden U.S.-Dollar eingebrochen ist. Firmenchef Gary Kelly rechnet nicht damit, dass eine kurzfristige Stabilisierung der Nachfrage eintreten wird. In einer Aussendung vermutet er, dass das erst dann der Fall sein wird, wenn Impfstoffe allgemein verfügbar sind und mit diesen eine Herdenimmunität erreicht wird.

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Deutschland hebt Kanaren-Reisewarnung auf

Die Bundesrepublik Deutschland hebt mit Wirksamkeit zum 24. Oktober 2020 die Reisewarnung für die kanarischen Inseln auf. Es handelt sich dann um das einzige Gebiet Spaniens, für das bei der Rückkunft keine Quarantäne notwendig sein wird. In der Touristik-Branche wird die Entscheidung positiv aufgenommen. So begrüßen sowohl der Reiseveranstalter Alltours als auch DRV-Chef Norbert Fiebig den Schritt, den die deutsche Regierung angekündigt hat. Airlines, Tour Operator und Hoteliers hoffen nun auf kurzfristige Buchungen in den Herbstferien. Österreich hat übrigens die Kanaren – im Gegensatz zum Rest von Spanien – nicht mit einer Reisewarnung belegt. Das bedeutet, dass bei der Rückkunft weder ein negativer PCR-Test vorgelegt werden muss, noch Quarantäne blüht.

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