Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Zürich: Flüge nur zu 44,2 Prozent ausgelastet

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Feber 2021 von 192.558 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat waren das um 90,4 Prozent weniger Passagiere. Auch im Frachtbereich verzeichnete der größte Flughafen der Schweiz einen Rückgang um 17,6 Prozent auf 28.602 Tonnen. Die Anzahl Lokalpassagiere sank im Februar 2021 um 88,8 Prozent auf 161.353 Fluggäste. Der Anteil der Umsteiger lag bei 15,3 Prozent – ein Minus von 13,1 Prozentpunkten. Gezählt wurden 29.120 Reisende, die in Zürich das Flugzeug gewechselt haben. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Rückgang um 94,9 Prozent. Die Anzahl Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 74,7 Prozent auf 4.720 Starts oder Landungen. An Bord der Flugzeuge befanden sich im Durchschnitt 81 Passagiere und somit um 34,2 Prozent weniger als im Feber 2020. Die Auslastung verschlechterte sich um 28,8 Prozentpunkte auf 44,2 Prozent.

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Jetzt auch online: Eurowings macht freie Mittelsitze zu Geld

Bereits seit einiger Zeit bietet Eurowings die Reservierung eines freien Mittelsitzes gegen Bezahlung an. Bislang war dies nur telefonisch möglich, doch nun können Passagiere, die mehr Platz haben wollen, dies auch selbst online buchen. Zahlreiche Fluggesellschaften haben erkannt, dass manche Reisende mehr Abstand haben wollen und auch bereit sind dafür in die Geldbörse zu greifen. Da die Auslastung vieler Flüge ohnehin schwach ist, kommt dieses Bedürfnis den von der Krise gebeutelten Airlines gerade recht, um ein wenig „Körberlgeld“ verdienen zu können. Bei Eurowings wird die Online-Reservierung des freien Mittelsitzes mindestens zehn Euro kosten. Das Pricing ist dynamisch und daher je nach Strecke und Nachfrage variierend. Der Carrier erklärt, dass dieser gleich bei der Ticketbuchung dazu gekauft werden kann oder aber nachträglich über die Homepage, die Hotline und an den Flughafenschaltern. Das Angebot soll allen Passagieren nach Maßgabe der Verfügbarkeit offenstehen. Eurowings will die reservierten Sitzplätze mittels Abdeckung auf den Kopflehnen „Reservierter Freiraum“ kennzeichnen. „Wir müssen anerkennen, dass es in Zeiten der Corona-Pandemie Millionen verunsicherter Kunden gibt, die beim Fliegen jetzt besonderen Wert auf etwas mehr Abstand an Bord legen – sei es aus Komfort- oder aus Hygienegründen. Mit unserer verbesserten Option, den freien Mittelsitz bereits ab 10 Euro anzubieten und bequem online buchbar zu machen, reagieren wir auf diese veränderten Kundenwünsche“, so Firmenchef Jens Bischof.

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Ostern: Tui Deutschland rechnet mit Mallorca-Urlaub

Der vom deutschen Staat gerettete Reiseveranstalter Tui geht davon aus, dass während der Osterferien Urlaubsreisen nach Mallorca möglich sein werden. Deutschland-Chef Marek Andryszak sagte während einer Onlinekonferenz, dass seiner Ansicht nach die Kunden „weg wollen“ und „alle Erholung und Tapetenwechsel brauchen“. Weiters ist der Manager davon überzeugt, dass Impfungen, Immunitätsnachweise und Schnelltests „schon bald die Reisefreiheit zurückgeben werden“. Während die deutsche Politik weiterhin versucht das Reisen zu stigmatisieren, ist Andryszak der Ansicht, dass Osterurlaube auf Mallorca möglich sein werden. Dazu werde man ein konzerneigenes Hotel am 20. März 2021 öffnen und die Tuifly-Flüge von Hannover, Frankfurt und Düsseldorf nach Palma reaktivieren. Bislang hat die Bundesrepublik die Reisewarnung für Mallorca, die sich als regelrechter Nachfragekiller erweist, nicht aufgehoben. Das findet der Tui-Deutschland-Chef „enttäuschend“, hofft jedoch, dass dies bald geschehen wird. Die Balearen haben niedrige Infektionszahlen und unterschreiten gar die 35er-Marke von Angela Merkel. Es gilt zu bedenken, dass Spanien die Vorlage eines negativen PCR-Tests verlangt und bei Missachtung die Airline die Beförderung verweigern muss.

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Belgien: Reiseverbot verärgert EU-Kommission

Zwischen der belgischen Regierung und der EU-Kommission herrscht hinsichtlich der Verlängerung des Reiseverbots dicke Luft: Die Leitung des Staatenbündnisses fühlt sich von ihrem Mitglied unzureichend informiert und wirft gar vor, dass man aus den Medien von der Maßnahme erfahren habe. Falls es Diskussionsbedarf zwischen der Europäischen Union und der Regierung Belgiens geben sollte, so wäre das Reiseverbot zumindest kein Hindernis, denn die Wege sind kurz. Das „internationale Brüssel“ und das „nationale Brüssel“ vertreten unterschiedliche Auffassungen darüber wer wen, wann und worüber informiert hat. Die EU-Kommission behauptet, dass man von der belgischen Regierung darüber informiert worden wäre, dass das Reiseverbot bis zum 1. April 2021 verlängert wird. Aus den Medien habe man dann aber erfahren, dass es bis 18. März April 2021 gelten soll. Nun pocht die EU auch darauf, dass die Maßnahme gegen Unionsrecht verstößt und obendrein unverhältnismäßig sein soll. Belgien erhielt laut einem Sprecher der Kommission ebenfalls einen Brief, in dem die Anpassung der Maßnahmen an das Unionsrecht verlangt werden. Auch andere Staaten bekamen Post Doch auch andere Mitglieder bekamen unliebsame Post vom „internationalen Brüssel“. Beispielsweise wurden Deutschland, Finnland und Ungarn aufgefordert zu ihren zumindest teilweisen Grenzschließungen bzw. Einreiseverboten für Nicht-Staatsbürgern Stellung beziehen. Die EU-Kommission erhielt eigenen Angaben nach von Belgien, Deutschland und Finnland Antworten, die nun geprüft werden. Die Europäische Union könnte zwar Vertragsverletzungsverfahren einleiten, aber angesichts der vielen Alleingänge, die während der Pandemie erfolgt sind, dürften diese Grenzschließungen kaum ins Gewicht fallen. Die EU-Kommission ist jedenfalls bestrebt, dass das Reisen innerhalb des Unionsgebiets weitgehend uneingeschränkt möglich ist.

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Amazon steigt bei Cargo-Airline ATSG mit 131 Millionen Dollar ein

Zum Preis von 131 Millionen U.S.-Dollar kauft sich Amazon bei der Frachtfluggesellschaft Air Transport Services Group ein. Der Versandhändler wird künftig 19,5 Prozent der Anteile bzw. 13,5 Millionen Aktien halten. ATSG soll noch heuer mit bis zu 46 Flugzeugen für Amazon fliegen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das U.S.-Verkehrsministerium, teilte die Airline mit. Die Beteiligung von Amazon könnte auf bis zu 39,9 Prozent steigen, sofern alle Optionen gezogen werden. Derzeit werden 33 Frachtmaschinen von ATSG im Auftrag des Versandhändlers betrieben. Noch heuer soll die Anzahl auf 46 erhöht werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass sich Amazon elf Boeing 767 gesichert hat. Die Option zur Übernahme von ATSG-Aktien hält der Onlinehändler bereits seit dem Jahr 2016. Auch für Atlas Air und Sun Country Airlines – ebenfalls Operator von Cargo-Maschinen unter dem Brand Prime Air – besitzt Amazon Aktien-Kaufrechte.

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Zypern testet verpflichtend bei der Einreise

Seit 1. März 2021 werden in Zypern alle Personen, die über die Flughäfen Larnaka und Paphos einreisen einem RT-PCR-Test unterzogen. Für Personen, die aus Staaten kommen, die sich auf der grünen Liste befinden, übernimmt der Staat die Kosten. Alle anderen müssen die Untersuchung aus eigener Tasche bezahlen. Derzeit sind nur Australien, Island, Neuseeland, Saudi-Arabien und Singapur von der Quarantäne bei der Einreise befreit. Für diese Personen übernimmt jedoch der Staat die Kosten für den verpflichtenden PCR-Test bei der Einreise. Kommt man aus Gebieten, die orange oder gar rot eingestuft sind, so müssen die Kosten selbst bezahlt werden. Dies gilt vorläufig bis Ende März 2021. Wichtig: Zypern weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Terminreservierung notwendig ist. Die Kosten für den RT-PCR-Test betragen in Larnaka 30 Euro und in Paphos 32 Euro. Alternativ können auch die Leistungen anderer Labore auf Zypern in Anspruch genommen werden. Die Quarantäne gilt solange bis das Ergebnis feststeht. Nutzt man nicht die Testungen an den beiden Airports, so ist der Befund per E-Mail an [email protected] zu übermitteln. Achtung: Personen, die aus rot gelisteten Ländern kommen, müssen zusätzlich einen negativen PCR-Befund aus dem Herkunftsland bei der Einreise vorweisen. Derzeit sind Deutschland, Österreich und die Schweiz rot eingestuft. Zypern verlangt auch eine Einreisevoranmeldung, die sich Cyprus Flight Pass nennt. Die aktuelle behördliche Einteilung der Staaten sowie weitere Informationen können unter diesem Link auf der offiziellen Homepage abgerufen werden.

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Lufthansa Technik tief in die roten Zahlen gerutscht

Der Umsatz der Lufthansa Technik AG ist im „Corona-Jahr“ 2020 um 43 Prozent auf 3.747 Millionen Euro gesunken. Die Wartungstochter des Kranichs sieht sich durch die Pandemie hart getroffen. Das Adjusted-Ebit sank in die Verlustzone auf -383 Millionen Euro. Die Pandemie führte ab dem zweiten Quartal 2020 zeitweilig zur weitgehenden Einstellung des weltweiten Flugverkehrs und damit zu umfassenden Stilllegungen und Ausflottungen von Verkehrsflugzeugen sowie zu Verschiebungen von Wartungsereignissen. In der Konsequenz brach auch die Nachfrage nach MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) an Flugzeugen, Triebwerken und Komponenten massiv ein. Lufthansa Technik bekam diese Entwicklung in der Auslastung seiner Werkstätten zu spüren. Temporär ging diese in bestimmten Geschäftsbereichen sogar um deutlich mehr als die Hälfte zurück, beispielsweise in den Bereichen Engines und Component Services. In der Folge musste das Unternehmen auch bereits seine Belegschaft verkleinern: Inklusive Fremdpersonal hat sich die Anzahl der weltweiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zuge der Krise bereits um über 3.000 verringert, eine Reduktion von 12,5 Prozent gegenüber 2019. Dazu gehörten weltweit auch circa 1.900 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. Betrachtet man nur das Eigenpersonal, so sank die Zahl im Jahresendvergleich um fünf Prozent auf 22.745 (Jahresende 2019: 23.855). Auch zahlreiche Investitionen mussten gestoppt oder verschoben werden. Die Aufwendungen dafür fielen mit 152 Millionen Euro daher deutlich geringer aus (Vorjahr: 313 Millionen Euro). „2020 war das bisher schwerste Jahr unserer Unternehmensgeschichte. Und doch können wir es mit einer gewissen Zuversicht abschließen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Bußmann. „Unser breites Produktportfolio und unser internationales Netzwerk haben uns vor noch Schlimmerem bewahrt. Wir haben

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Kairo: SkyBird übernimmt ersten A320

Das in Kairo ansässige Startup SkyBird Airlines übernahm den ersten Airbus A320. Noch im Sommer 2021 will man Charterflüge von Europa nach Ägypten durchführen. Auf AOC und Betriebsbewilligung wartet man allerdings noch. Die erste Maschine ist der Airbus A320-200 mit der MSN 1873, der von Aero Capital Solutions gelast wird. Dies erklärte Firmenchef Magdy El Halfawy gegenüber CH-Aviation.com. Diese Maschine ist 18,5 Jahre alt und war zuletzt bei der lettischen SmartLyns Airlines im Einsatz. Zuletzt war der Zweistrahler in St. Athan abgestellt. El Halfawy führte gegenüber CH-Aviation.com weiters aus, dass er damit rechnet, dass AOC und Betriebsbewilligung ungefähr im Mai 2021 von der ägyptischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt werden. Initial will man im Sommer 2021 Charterflüge im Auftrag von Veranstaltern von Europa nach Ägypten durchführen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Operation mit weiten Maschinen ausgebaut werden. Der Einstieg ins Liniengeschäft ist zumindest kurzfristig nicht angestrebt.

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Bern: Flybair hakt das Jahr 2021 ab

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, FlyBair, wird im Sommerflugplan 2021 keine Ferienflüge anbieten. Der Neustart wird in das Jahr 2022 verschoben. Im Vorjahr konnten nur 32 von 150 Rotationen durchgeführt werden. „Aufgrund des unsicheren Marktumfelds und der mangelnden Planungssicherheit infolge der Pandemie haben Verwaltungsrat und Management gemeinsam beschlossen, einen „Einfrierprozess“ einzuleiten und alle derzeit geplanten Flugoperationen während der diesjährigen Sommersaison abzusagen“, so das Unternehmen. Im Vorjahr schrieb der virtuelle Carrier einen Verlust in der Höhe von 760.000 Schweizer Franken. Gleichzeitig streitet man um einen höheren Betrag mit Helvetic Airways. Die Regionalfluggesellschaft pocht auf die Bezahlung der im Vorjahr abgesagten Flüge. Flybair bestreitet den Anspruch und fordert geleistete Anzahlungen zurück.

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Auch im Inland: Sardinien führt Testpflicht ein

Die Mittelmeerinsel ist derzeit als einzige Region Italiens auf der lokalen Corona-Ampel weiß gestuft. Dabei handelt es sich um die niedrigste Risikostufe, die das südeuropäische Land kennt. Die Regionalregierung will nun den Zugang auf die Insel beschränken. Das hat zur Folge, dass nur Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind oder aber einen negativen Testnachweis, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen können, Sardinien betreten dürfen. Das betrifft nicht nur internationale Reisende, sondern auch Personen, die beispielsweise vom italienischen Festland aus anreisen. Der Präsident der Regionalregierung, Christian Solinas, will die Mittelmeerinsel zu einem Musterbeispiel für ganz Europa machen. Auch will er mit der Maßnahme verhindern, dass Neuinfektionen vom Festland eingeschleppt werden. Die Kontrollen sollen in den Häfen und Flughäfen durchgeführt werden. Ob diese Maßnahme hält, bleibt abzuwarten. Im Vorjahr wollte Sardinien eine Testpflicht für Einreisende – auch aus dem Inland kommend – einführen. Auf Antrag der Zentralregierung kippte ein Gericht die Verordnung. Damals wurde die Entscheidung damit begründet, dass es für die PCR-Testpflicht keine Notwendigkeit geben würde und diese die verfassungsmäßige Reisefreiheit einschränken würde.

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