Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Neos übernimmt zwei Dreamliner von Norwegian

Die italienische Fluggesellschaft Neos beabsichtigt zwei Boeing 767-300ER durch zwei B787-9 zu ersetzen. Dabei handelt es sich um Flugzeuge, die momentan von Norwegian geleast werden und in Oslo geparkt sind. Eigentümerin beider Langstreckenjets ist das Leasingunternehmen Aercap. Laut einem Bericht des Airways Magazine soll es sich um die Dreamliner mit den Registrierungen LN-LNT und LN-LNX handeln. Norwegian kündigte vor einiger Zeit an, dass die Flotte verkleinert werden soll. Demnach ist anzunehmen, dass Neos vergleichsweise günstige Konditionen verhandeln konnte.

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Spanien will „sichere Reisekorridore“ schaffen und die Kosten übernehmen

Die spanischen Inseln Kanaren und Balearen leiden derzeit besonders unter diversen Reisewarnungen und damit verbundenen Quarantänen bei der Rückkehr. Mit Deutschland will man nun über die Schaffung “sicherer Reisekorridore” verhandeln. Diese sollen dazu führen, dass Urlaubern bei ihrer Rückkunft die Zwangsquarantäne, die in der Bundesrepublik ab 8. November 2020 gelten soll, erspart bleibt. Auch mit weiteren Staaten sollen nun Gespräche aufgenommen werden, um den Tourismus im Winter am Leben halten zu können. Die jeweiligen lokalen Regierungen und die Zentralregierung in Madrid unterzeichneten ein entsprechendes Protokoll. Im Kern soll der Ablauf wie folgt sein: Bei der Ankunft auf den Balearen und den Kanaren soll ein PCR-Test durchgeführt werden. Selbiges auch wieder vor dem Rückflug. Beide sollen für Urlauber kostenfrei sein, wobei die lokalen Gesundheitsbehörden hierfür Termine zur Verfügung stellen. Die Befunde sollen so zeitnah ausgehändigt werden, dass beispielsweise die deutsche 48-Stunden-Frist eingehalten werden kann. Sobald wie möglich sollen ergänzend auch Schnelltests durchgeführt werden. Spanien plant, dass im Falle eines positiven Ergebnisses die betroffene Person das Land vorerst nicht verlassen darf und auf Kosten der Kanaren bzw. Balearen eine Unterkunft zugewiesen bekommt und dort unter Quarantäne gestellt wird. Die Versorgung mit Lebensmitteln und die medizinische Betreuung werden ebenfalls von den jeweiligen Lokalregierungen finanziert und gestellt. Wenn nötig: Auch die Kosten für einen eventuellen Aufenthalt in einem Krankenhaus wollen die spanischen Provinzen vollständig übernehmen, so dass Reisenden bzw. den ausländischen Krankenkassen keine Kosten entstehen. Tourismusministerin Reyes Maroto hofft, dass die Verhandlungen mit zahlreichen Staaten, darunter Deutschland, möglichst rasch zu einem Abschluss kommen. So

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El Al kehrt nach Frankfurt zurück

Nachdem die Fluggesellschaft El Al seit mehreren Monaten fast vollständig am Boden steht, wird ab 18. Oktober 2020 das derzeit stark verkleinerte Streckennetz ausgebaut. Zunächst werden Maschinen des Typs Boeing 787 reaktiviert. Nach Israel können jedoch weiterhin nur Staatsbürger dieses Landes einreisen. El Al wird ab 18. Oktober 2020 die Route von Tel Aviv nach Frankfurt am Main reaktivieren. Einen Tag später folgt Amsterdam. Am 25. Oktober 2020 werden Los Angeles und Miami wiederaufgenommen. Darauf folgen am 26. Oktober 2020 die Ziele Sofia und Kiew-Borispol. Momentan bedient El Al lediglich die Ziele New York, Paris und Athen. In einer Medienerklärung weist El Al eindringlich darauf hin, dass die Einreise nach Israel derzeit nur den eigenen Staatsbürgern möglich ist. Für weitere Einzelheiten und Aktualisierungen können sich Passagiere auch auf der Website des israelischen Gesundheitsministeriums informieren.

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Deutschland: Croatia kürzt das Angebot erheblich

Nachfragebedingt reduziert das Star-Alliance-Mitglied die Verbindungen ab Frankfurt und München wieder. Das Ausmaß der Reduktion, das bereits auf der Homepage des Carriers ersichtlich ist, fällt zum Teil drastisch aus. Die Destinationen Zagreb und Split werden ab November 2020 halbiert. Betrachtet man die Kapazität, so fällt die Rücknahme noch stärker aus, denn verstärkt werden Umläufe mit DHC Dash 8-400 anstatt Airbus A319 bedient. Betroffen von den Reduktionen sind alle Deutschland-Strecken von Croatia Airlines. Auch die Wien-Route wird künftig seltener bedient, zumal Codeshare-Partner Austrian Airlines die Destination Zagreb temporär komplett pausiert.

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Griechische Skyexpress bestellt vier A320neo

Seit einigen Wochen befindet sich die griechische Regionalfluggesellschaft Skyexpress auf der Suche nach A320-Piloten. Nun verschaffte der Carrier dem europäischen Flugzeugbauer Airbus die erste Neubestellung seit Juli 2020. Skyexpress bestellte vier A320neo. Zwei weitere Einheiten werden über die Aviation Capital Group geleast. “Unsere Zusammenarbeit mit Airbus durch die Akquisition von sechs brandneuen A320neo-Flugzeugen entspricht unserem Ziel, unsere Flotte zu modernisieren und unser Unternehmen in eine neue Ära zu führen. Die Kombination der fortschrittlichsten Technologie mit der Treibstoffeffizienz, die dieser Flugzeugtyp bietet, sind Elemente, die perfekt zur Geschäftsplanung von Skyexpress für eine zeitgemäße Flotte passen, die die Umwelt respektiert und ihren Passagieren sichere und qualitativ hochwertige Dienstleistungen bietet”, so Eigentümer Ioannis Grylos. Airbus Vertriebschef Christian Scherer erklärte: “„Es ist eine gute Nachricht, dass Skyexpress den A320neo ausgewählt hat, um seine Aktivitäten und Ziele auf ein internationales europäisches Netzwerk auszudehnen. Dies ist ein mutiger Schritt für die Entwicklung der Fluggesellschaft, und wir sind stolz darauf, dazu beizutragen, dass der A320neo die beste Leistung in Bezug auf Treibstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Lärm bietet und über eine Benchmark-Kabine verfügt.”

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Graz: Lufthansa stockt Frankfurt-Anbindung auf

Lufthansa wird ab 15. November 2020 die Strecke Graz-Frankfurt aufstocken. Angeboten wird bislang ein täglicher Flug. Künftig wird wieder im doppelten Tagesrand geflogen. Die Durchführung der Flüge erfolgt weiterhin durch die Konzerntochter CityLine. Damit werden Salzburg – wie berichtet – und Graz wieder zweimal täglich an das Star-Alliance-Drehkreuz Frankfurt am Main angebunden sein. Ab dem steiermärkischen Airport ist München-Strecke, bedient von Cityline und Air Dolomiti, nach aktuellem Informationsstand voraussichtlich ab 28. März 2021 wieder verfügbar. Selbiges gilt auch für die Anbindung an das Swiss-Drehkreuz Zürich. Austrian Airlines fliegt ab Graz mehrmals täglich nach Wien sowie seit 5. Oktober 2020 nach Düsseldorf und Stuttgart. Im Regelfall erfolgt die Durchführung der Flüge mit DHC Dash 8-400, gelegentlich kommen auf der Hauptstadt-Route aber auch Embraer 195 zum Einsatz. Die Anbindung an das Skyteam-Drehkreuz Amsterdam-Schiphol wird am 25. Oktober 2020 von KLM reaktiviert. Vorerst sind fünf wöchentliche Umläufe geplant.

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September: Airbus lieferte 57 Maschinen aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus lieferte im September 2020 57 Verkehrsflugzeuge an Kunden aus. Damit übergab man gegenüber August (39 Stück) und Juli (49 Stück) erheblich mehr Maschinen. Allerdings konnte man keine einzige Neubestellung an Land ziehen, sondern kassierte Stornierungen für A220-Jets. Nach Angeben von Airbus hat man derzeit 145 fertiggestellte Flugzeuge herumstehen, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Die Ursache hierfür ist, dass viele Kunden ihre Bestellungen später übernehmen wollen. Der Flugzeugbauer hofft, dass der „Lagerbestand“ bis Jahresende zumindest auf 100 Einheiten gesenkt werden kann.

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Qantas führte siebenstündigen Rundflug durch

Am Samstag führte die australische Qantas mit einer Boeing 787-9 einen Rundflug über Australien durch. An Bord befanden sich nach Angaben des Carriers 150 zahlende Passagiere. Aufgrund der harten Einreisebestimmungen können derzeit kaum internationale ab/nach Australien durchgeführt werden. Der Langstreckenjet hob am Vormittag in Sydney ab und flog sieben Stunden lang über den Kontinent. Dabei wurde die Route so gewählt, dass viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten bestaunt werden konnten. Damit die Passagiere auch etwas zu sehen bekommen wurde zum Teil auf 4.000 Fuß geflogen. Die Flugscheine waren übrigens nicht gerade billig: In der Economy kostete der billigste Flugschein etwa 500 Euro und in der Business-Class weit über 2.000 Euro.

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BER braucht weitere 552 Millionen Euro

Ende dieses Monats soll nach jahrelanger Verspätung der Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet werden. Das Projekt verschlang mehrere Milliarden Euro und braucht wieder frisches Geld. Der Aufsichtsrat stimmte am Freitag einem 552 Millionen Euro schweren Darlehen zu. Dieses wird bei den Gesellschaftern, also Bundesrepublik Deutschland und Länder Berlin und Brandenburg, beantragt. Firmenchef Engelbert Lütke Daldrup geht davon aus, dass die Krise sich erst dann stabilisieren wird, wenn es einen allgemein verfügbaren Impfstoff gibt. Bis dahin bleibt es für die gesamte Branche schwierig. „Der BER ist betriebsbereit! Allen Unkenrufen zum Trotz, wir haben unser Ziel erreicht. Danke an die, die mitgekämpft und an uns geglaubt haben. Jetzt stellen wir uns der neuen Herausforderung, der Bewältigung der coronabedingten Finanzprobleme“, so Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Bretschneider. Daldrup ergänzt: „In drei Wochen haben wir endlich einen modernen Flughafen, der ganz Ostdeutschland wichtige wirtschaftliche Impulse geben wird. Jetzt kommt es darauf an, auch im internationalen Wettbewerb faire Chancen zu bekommen und dem Hauptstadtflughafen angemessene Flugrechte nach Asien einzuräumen. Um die deutsche Wirtschaft in allen Landesteilen wieder so erfolgreich wie vor der Pandemie zu machen, brauchen wir drei internationale Flughäfen in Deutschland, die interkontinental direkt angebunden sind. Zwei Flughäfen im Westen der Republik sind zu wenig.“

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Ryanair-Chef Wilson drängt auf EU-weite Corona-Ampel

Die EU-Kommission drängt auf einheitliche Reiseregeln, die den bisherigen Flickenteppich ersetzen sollen. Dieses basiert auf einem Ampel-System mit den Farben grün, gelb und rot. Dieses könnte am Dienstag in Brüssel beschlossen werden, jedoch sitzen die Nationalstaaten am längeren Hebel, denn sollte es zu keiner Einigung kommen, bleibt der Flickenteppich. Der Vorschlag der Kommission sieht vor, dass bei den Farben grün und gelb keine Quarantäne erforderlich ist. Gegebenenfalls könnten bei gelb Schnelltests durchgeführt werden. Personen, die aus rot markierten Staaten einreisen, müssen gegebenenfalls einen negativen PCR-Test vorlegen oder aber diesen vor Ort durchführen. Maßgeblich ist allerdings, dass die Definition was überhaupt ein Risikogebiet ist, vereinheitlicht wird. Genau das will die EU-Kommission, denn momentan legen die Nationalstaaten dies selbst und schwer vergleichbar fest. Ein Beispiel hierfür: Österreich definiert Varna und ganz Bulgarien als Risikogebiet, Deutschland hob die Reisewarnung für die Schwarzmeer-Stadt auf. Das European Centre for Disease Control geht derzeit davon aus, dass für 15 Länder die Beschränkungen aufgehoben werden können. Während sich die meisten Airlines zu den Plänen der EU-Kommission noch bedeckt halten, da mit einer heftigen Debatte unter den einzelnen Mitgliedsstaaten zu rechnen ist, meldete sich Ryanair-Geschäftsführer Eddie Wilson zu Wort: „Wir fordern alle EU-Regierungen dringend auf, das EU-Ampelsystem unverzüglich zu übernehmen. Die europäische Luftfahrt- und Tourismusindustrie kann sich weitere Arbeitsplatzverluste nicht leisten, und bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, müssen wir lernen, mit dem Virus zu leben. Die Umsetzung dieses koordinierten regionalen Ansatzes wird dazu beitragen, das Vertrauen der Kunden vor einer schwierigen Wintersaison wiederherzustellen, und es allen Fluggesellschaften

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