Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Fraport nimmt weitere 250 Millionen Euro auf

Die Fraport AG organisierte sich auf dem Kapitalmarkt weitere 250 Millionen Euro in Form von Schuldscheinen. Die Laufzeiten betragen bis zu acht Jahre und sind in mehreren Tranchen ausgegeben. Der Cashbestand erhöhte sich damit auf rund drei Milliarden Euro. „In diesem nach wie vor sehr volatilen Marktumfeld haben wir unsere Liquiditätsposition nach der Platzierung der Euro-Benchmark-Anleihe im Juli erneut verbessert“, so Matthias Zieschang, CFO der Fraport AG. „Die in diesem Jahr eingeworbene Finanzierung hat sich somit auf rund 2,7 Milliarden Euro erhöht. Mit liquiden Mitteln und zugesagten Kreditlinien von über 3 Milliarden Euro sind wir besonders gut gerüstet, um die aktuelle Krise zu bewältigen und gleichzeitig in die Zukunft unseres Unternehmens zu investieren“.

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Cebu Pacific kooperiert mit Lufthansa-Tochter

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific und die Lufthansa-Tochter Jettainer arbeiten seit Oktober 2020 zusammen. Der deutsche Anbieter wird die Steuerung und Wartung der Lademittelflotte übernehmen. Mit dieser Partnerschaft erwirbt Jettainer die bestehende ULD-Flotte der Fluggesellschaft, die aus rund 2.700 Containern besteht. Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie arbeitet Cebu Pacific daran, ihren Wandel hin zu einem effizienteren Betrieb voranzutreiben. Gleichzeitig setzt die Airline auf Maßnahmen wie Digitalisierung und Optimierung der betrieblichen Prozesse um, in Kombination mit der Nutzung von Supply-Chain-Lösungen, Kosten zu reduzieren. „Während wir weiterhin daran arbeiten unsere weltweite Position auszubauen, sind wir immer auf der Suche nach Wachstumsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund haben wir ausführliche Diskussionen über die Möglichkeiten der Ausgliederung unserer ULD-Flotte geführt. Das Gesamtpaket von Jettainer, das Innovation, Transparenz und absolute Zuverlässigkeit umfasst, hat uns überzeugt, ihnen unser Geschäft anzuvertrauen. Wir glauben, dass dieser Schritt es uns ermöglichen wird, Ressourcen und Kapital umzuverteilen und so zu priorisieren, dass es unseren Erholungskurs unterstützt“, sagt Michael Ivan Shau, Chief Operations Officer bei Cebu Pacific und ergänzt: „Der Vertrag mit Jettainer trägt auch zu unserem laufenden Optimierungsprozess bei, da ihre fortschrittliche Technologie und ihre Lademittel uns die dringend benötigte Flexibilität für die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie bieten.“ Cebu Pacific beabsichtigt die Umstellung auf eine vollständig containerisierte Flotte von Airbus-Jets, die aus den Modellen A320neo, A321neo und der A330-Familie besteht. Seit 2017 setzt man auch ein Frachtflugzeug des Typs ATR72-500 ein. Es handelt sich um den ersten reinen Frachter dieses Typs der Philippinen. Ende des Jahres soll noch eine zweite Maschine dieses Typs dazu

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Fly Armenia: AOC-Entzug ohne jemals geflogen zu sein

Eigentlich wollte Fly Armenia Airways schon bald in die EU fliegen, doch das gestaltet sich schwierig, denn alle Carrier aus diesem Land stehen auf der „schwarzen Liste“ der Europäischen Union und die Luftfahrtbehörde übrigens auch. Noch führte das Startup keinen einzigen Flug durch, doch Armenien suspendierte das AOC. Das Fachportal CH-Aviation.com schreibt unter Berufung auf die armenische Luftfahrtbehörde, dass die erst im Juli 2020 erteilte Genehmigung im September suspendiert wurde. Angaben zu den Gründen wurden allerdings nicht gemacht und Fly Armenia Airways war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Eine mögliche Wiedererlangung kann frühestens im November 2020 erfolgen.

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Southwest tief in die roten Zahlen geflogen

Der einst hochprofitable Billigflieger Southwest Airlines schrieb im dritten Quartal des Jahres 2020 einen Verlust in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro. So viel Geld verlor das Unternehmen noch nie in nur drei Monaten. Im Vorjahreszeitraum war man mit 659 Millionen U.S.-Dollar klar positiv. Aus den von Southwest kommunizierten Zahlen geht auch hervor, dass der Umsatz um 68 Prozent auf 1,8 Milliarden U.S.-Dollar eingebrochen ist. Firmenchef Gary Kelly rechnet nicht damit, dass eine kurzfristige Stabilisierung der Nachfrage eintreten wird. In einer Aussendung vermutet er, dass das erst dann der Fall sein wird, wenn Impfstoffe allgemein verfügbar sind und mit diesen eine Herdenimmunität erreicht wird.

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Deutschland hebt Kanaren-Reisewarnung auf

Die Bundesrepublik Deutschland hebt mit Wirksamkeit zum 24. Oktober 2020 die Reisewarnung für die kanarischen Inseln auf. Es handelt sich dann um das einzige Gebiet Spaniens, für das bei der Rückkunft keine Quarantäne notwendig sein wird. In der Touristik-Branche wird die Entscheidung positiv aufgenommen. So begrüßen sowohl der Reiseveranstalter Alltours als auch DRV-Chef Norbert Fiebig den Schritt, den die deutsche Regierung angekündigt hat. Airlines, Tour Operator und Hoteliers hoffen nun auf kurzfristige Buchungen in den Herbstferien. Österreich hat übrigens die Kanaren – im Gegensatz zum Rest von Spanien – nicht mit einer Reisewarnung belegt. Das bedeutet, dass bei der Rückkunft weder ein negativer PCR-Test vorgelegt werden muss, noch Quarantäne blüht.

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ARBÖ: 80 Prozent bleiben in den Herbstferien daheim

Eine Umfrage, die der Autofahrerclub ARBÖ durchgeführt hat, ergab, dass 80 Prozent der Österreicher die bevorstehenden Herbstferien nicht für einen Urlaub nutzen wollen. Lediglich 20 Prozent der Befragten gaben an, dass diese verreisen wollen. Als Ursache für die Zurückhaltung ortet der ARBÖ – wenig überraschend – die Corona-Pandemie. Von jenen, die verreisen, verbringt die Mehrheit (70,8 Prozent) den Herbsturlaub in Österreich, was aufgrund der Coronamaßnahmen bezüglich PCR-Test, Quarantäneregelungen im Ausland und den langen Wartezeiten an den Grenzen nur allzu verständlich ist. Das bevorzugte Reisemittel ist das Auto – drei Viertel geben bei der Umfrage an, mit dem Auto wegzufahren. Auch hier kann die Coronakrise als Grund dafür angeführt werden – im eigenen Auto ist das Sicherheitsempfinden gerade jetzt höher, als beispielsweise im Flugzeug oder im Zug. Die zwei häufigsten Gründe, warum die Menschen in den Herbstferien nicht verreisen, ist einerseits die Unsicherheit wegen der Covid-19-Situation und andererseits fehlt generell das Interesse an einem Herbsturlaub. „Ein Urlaub im Ausland wird von den wenigen Reisewilligen derzeit so gut wie überhaupt nicht in Betracht gezogen. Die Anfragen für ein Reiseroutenpaket für Reisen ins Ausland im Rahmen des ARBÖ-Reiseservice sind im September und Oktober auf rund 25 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres gefallen“, wissen die Experten des ARBÖ-Informationsdienstes. Derzeit empfiehlt der ARBÖ vor Reiseantritt – egal ob In- oder Ausland ­­– auf alle Fälle: Die tagesaktuellen Reiseinformationen für das jeweilige Land oder die Region beim ARBÖ-Informationsdienst oder auf den Websites der zuständigen Ministerien einholen. So wie die Umfrage des ARBÖ zeigt, fühlen sich 70

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Zürich: Edelweiss stockt Punta Cana auf

Die Schweiz strich die Dominikanische Republik von der Liste der quarantänepflichtigen Länder. Edelweiss reagierte bereits darauf und plant die Verbindungen von Zürich nach Punta Cana auf drei Umläufe pro Woche aufzustocken. Derzeit bietet der schweizerische Ferienflieger eine Rotation pro Woche an. Diese wird an Samstagen durchgeführt. Im November soll auch an Montagen geflogen werden und im Dezember kommt ein weiterer Umlauf, jeweils mittwochs dazu, berichtet Travel Inside. Die Dominikanische Republik führt bei der Einreise stichprobenartig Corona-Atemtests durch.

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Air Astana reduziert Deutschland-Präsenz

Aufgrund der schwachen Nachfrage, die der Corona-Pandemie geschuldet ist, reduziert Air Astana die Flugverbindungen zwischen Frankfurt am Main. Die Airline bietet ab dem größten Airport Deutschlands die Ziele Nur-Sultan und Almaty an. Bislang bot Air Astana je drei wöchentliche Umläufe an. Nun wird auf beiden Strecken je eine Frequenz herausgenommen, so dass es zwei Nur-Sultan- und zwei Almaty-Rotationen pro Woche geben wird. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321LR zum Einsatz.

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Südafrika: Emirates kooperiert mit Airlink

Mit Hilfe eines so genannten Interline-Abkommens will Golfcarrier Emirates weitere Anschlüsse im Süden von Afrika anbieten. Dazu schloss man mit der Regionalfluggesellschaft Airlink einen entsprechenden Vertrag ab. „Wir freuen uns, das neue Interline-Abkommen mit Airlink zu schließen. Es hilft uns dabei, unsere Präsenz im südlichen Afrika zu stärken und unseren Kunden mehr Auswahl, Flexibilität und verbesserte Verbindungen zu 45 Städten zu bieten. Das Interline-Abkommen ist erst der Anfang unserer weiteren Zusammenarbeit und wir werden künftig weitere Möglichkeiten prüfen, um den Umfang unserer Partnerschaft zu erweitern“, so Emirates-Chef Tim Clark. Passagieren des Golfcarriers stehen nun Anschlüsse zu 25 Inlandszielen in Südafrika sowie 20 weiteren regionalen Destinationen zur Verfügung. Das Gepäck wird dabei bis zum Ziel durchgecheckt. Die Flotte von Airlink besteht aus insgesamt 51 Flugzeugen. Dabei handelt es sich um acht BAe Jetstream 41, einen Embraer 135ER, 16 Embraer 135LR, 11 Embraer 140LR, drei Embraer 170LR und 12 Embraer 190. „Wir sind stolz und freuen uns über unser neues Interline-Abkommen mit Emirates. Wir haben großen Respekt vor der Fluggesellschaft, ihren Werten und ihrer globalen Reichweite und sind zuversichtlich, dass unsere Partnerschaft Fluggästen, die am OR Tambo International Airport und am Cape Town International Airport umsteigen, verbesserte Reiseoptionen bieten wird“, erklärt Rodger Foster, Geschäftsführer von Airlink.

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TAP legt All-You-Can-Fly-Ticket auf

Das Star-Alliance-Mitglied TAP Portugal legt ein All-You-Can-Fly-Ticket für die europäischen Strecken auf. Dieses kostet 2.399 Euro in der Economy-Class oder 3.399 Euro in der Business und ermöglicht ein Monat lang unbegrenztes Fliegen im europäischen Streckennetz von TAP. Wer sich für die zweimonatige Variante entscheidet, fährt sogar unterm Strich günstiger, denn in der Eco werden 3.399 Euro und in der Business 5.399 Euro fällig. Allerdings haben die Angebote auch einen Haken, denn in allen Varianten sind Flüge innerhalb von Portugal nicht enthalten. Nach Angaben des Unternehmens kann der „European Flight Pass“ lediglich auf Europa-Routen ab Lissabon und Porto verwendet werden. TAP stellt in einer Aussendung auch klar, dass es nicht geplant ist das Produkt dauerhaft anzubieten. Derzeit ist es beschränkt bis zum 15. Dezember 2020. Der Carrier ist jedoch kein Pionier in Sachen “All you can Fly“, denn in der Vergangenheit bot dies Tuifly vor der Übernahme der Europastrecken durch Air Berlin, zumindest Jugendlichen, an. Widerøe legt immer wieder in den Sommermonaten solche Produkte auf. In Österreich hatte die mittlerweile nicht mehr existierte Robin Hood Aviation mit dem „Unlimiticket“ ebenfalls eine Flatrate im Angebot.

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