Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Nonstopflüge von Leipzig/Halle ans Schwarze Meer gestartet

Die Fluggesellschaft SunExpress bietet ab sofort neue Nonstopverbindungen vom Flughafen Leipzig/Halle zu den bulgarischen Schwarzmeerküstenstädten Varna und Burgas an. Die Flüge werden in Kooperation mit der bulgarischen Electra Airways durchgeführt, die damit ihre Präsenz am Standort Leipzig/Halle ausbaut. Die neuen Verbindungen nach Varna und Burgas wurden am 16. beziehungsweise 17. Mai 2025 aufgenommen. Varna wird jeweils montags, mittwochs und freitags angeflogen, während Burgas dienstags, donnerstags und sonnabends im Flugplan steht. Zum Einsatz kommen auf diesen Strecken bis September dieses Jahres Flugzeuge des Typs Airbus A320 der Electra Airways. Reisende können die Flüge über die Webseite von SunExpress sowie in Reisebüros buchen. Mit diesen neuen Direktverbindungen erweitert sich das Angebot ab Leipzig/Halle, dessen Sommerflugplan insgesamt 29 Ziele in 13 Ländern umfasst, die von 27 verschiedenen Fluggesellschaften bedient werden und bis zu 222 wöchentliche Abflüge im Passagierverkehr ermöglichen. Die Kooperation zwischen SunExpress und Electra Airways zielt darauf ab, die touristische Nachfrage nach Bulgarien-Flügen ab Deutschland weiter zu bedienen.

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Maltesische Universal Air stellt Linienflugbetrieb nach kurzer Zeit wieder ein

Die maltesische Fluggesellschaft Universal Air, die erst vor gut einem Jahr in das Geschäft mit Linienflügen eingestiegen war und großes Potential in Verbindungen zwischen kleineren europäischen Städten sah, hat nun überraschend die Einstellung ihres Linienflugbetriebs angekündigt. Die letzten Linienflüge sollen am 30. Mai 2025 stattfinden. Zukünftig will sich das Unternehmen auf Charter- und Wet-Lease-Geschäfte konzentrieren. Diese Kehrtwende kommt unerwartet, nachdem die Fluglinie noch vor einem halben Jahr von einer „erstaunlichen“ Resonanz auf ihr Angebot gesprochen hatte. Optimistischer Start und rasche Expansion des Streckennetzes Am 26. März 2024 hob der erste Linienflug von Universal Air von Malta in das ungarische Pecs ab. Unternehmenschef Simon Cook zeigte sich damals optimistisch bezüglich des Potentials, mit kleineren Flugzeugen unterversorgte Strecken zu bedienen. Neben der Verbindung Malta-Pecs bediente die Fluglinie auch die Routen Malta-München und Pecs-München. Nach einem halben Jahr äußerte sich Cook positiv über die Resonanz und sah einen Markt für „höherwertige Flüge zwischen kleineren Städten“. In der Folge baute Universal Air ihr Streckennetz weiter aus. Pecs wurde zwar nicht mehr bedient, dafür kamen neue Verbindungen von Malta nach Debrecen, Ibiza, Palermo und Tripolis sowie eine Strecke von Debrecen nach Leipzig hinzu. Unerwartete Kehrtwende – Fokus auf Charter und Wet-Lease Nun jedoch die überraschende Nachricht: „Nach reiflicher Überlegung haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, unseren Linienflugverkehr einzustellen“, teilte Universal Air mit. Die letzten Linienflüge werden Ende Mai durchgeführt. Als Gründe für diesen Schritt wurden keine näheren Details genannt. Stattdessen will sich die 2015 gegründete Fluglinie künftig auf das Chartergeschäft und Wet-Lease-Vereinbarungen konzentrieren. Bei Wet-Lease

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SunExpress und Partner intensivieren Flugangebot von Deutschland nach Bulgarien

Die Fluggesellschaft SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, verstärkt in Kooperation mit der bulgarischen Electra Airways ihr Flugangebot von Deutschland zu den bulgarischen Schwarzmeerküstenstädten Burgas und Varna. Im Rahmen dieses Programms, das sich speziell an deutsche Urlauber richtet, werden vermehrt Direktflüge zu diesen Zielen angeboten. Am 16. Mai 2025 fanden in Burgas und Varna Feierlichkeiten statt, um die verstärkte Zusammenarbeit zu würdigen. So landete beispielsweise um 13:10 Uhr ein Flug von Düsseldorf in Burgas. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kooperation mit Electra Airways in Burgas begonnen und sich nun zu einer strategischen Partnerschaft in der Region entwickelt. Alle Passagiere der ersten Flüge erhielten traditionelle bulgarische Aufmerksamkeiten mit Lavendelöl. Das erweiterte Partnerprogramm zwischen SunExpress und Electra Airways ist für den Zeitraum 2025 bis 2027 geplant und wird vom bulgarischen Tourismusministerium sowie von „Fraport Twin Star Airport Management“, dem Betreiber der Flughäfen Burgas und Varna, unterstützt. Ziel ist es, Bulgarien als attraktives Reiseziel für Einzelpersonen und Gruppen aus Deutschland noch zugänglicher zu machen. Frank Kwante, Direktor von „Fraport Twin Star Airport Management“, hob die schnelle und erfolgreiche Zusammenarbeit von SunExpress und Electra Airways hervor. Stefan Trifonov, Geschäftsführer von Electra Airways, betonte die Bedeutung dieser Partnerschaft, um die bulgarische Schwarzmeerküste für deutsche Kunden einfacher erreichbar zu machen.

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Flügelkollision zweier Boeing 737 von Alaska Airlines in Seattle

Am 17. Mai 2025 kam es am Flughafen Seattle-Tacoma zu einem Zwischenfall, bei dem zwei Boeing 737-Flugzeuge der Alaska Airlines beim Zurücksetzen vom Gate mit ihren Flügeln kollidierten. Die Flüge AS1190 nach Orange County und AS1094 nach Sacramento wurden gleichzeitig von Bodenfahrzeugen vom Gate weggeschoben, als sich die Tragflächen berührten. Bei dem Vorfall, der sich kurz nach Mittag Ortszeit ereignete, wurden keine Passagiere oder Besatzungsmitglieder verletzt. Die Fluggäste konnten ihre Reise einige Stunden später mit Ersatzflugzeugen fortsetzen. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat eine Untersuchung der Umstände eingeleitet, die zu dem Vorfall führten. Dieser Vorfall markiert bereits die dritte Flügelkollision an einem US-amerikanischen Flughafen innerhalb weniger Wochen. Häufung von Flügelkollisionen an US-Flughäfen gibt Anlaß zur Sorge Die jüngste Kollision in Seattle reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein, die Fragen nach den zugrundeliegenden Ursachen aufwerfen. Erst am 10. April 2025 stießen auf dem Ronald Reagan National Airport in Washington zwei Regionalflugzeuge, eine CRJ700 und eine Embraer E175, mit ihren Flügeln zusammen. Obwohl beide Flüge unter Codes der American Airlines durchgeführt wurden, handelte es sich um Auftragsflüge, die von PSA Airlines und Republic Airways operiert wurden. Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 6. Mai 2025 am San Francisco International Airport, bei dem zwei Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 777 der United Airlines kollidierten. Flug UA 863 nach Sydney berührte sich beim Rollen mit Flug UA877 nach Hongkong. Glücklicherweise wurden auch bei diesen beiden vorherigen Zwischenfällen keine Personen verletzt. Untersuchungen sollen Ursachen der Vorfälle klären Die Häufigkeit dieser Art von Zwischenfällen in kurzer

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Air India fordert Ende der Kooperation zwischen IndiGo und Turkish Airlines

Die indische Fluggesellschaft Air India hat die Regierung Indiens aufgefordert, die Leasing- und Codeshare-Partnerschaft zwischen der Billigfluggesellschaft IndiGo Airlines und Turkish Airlines zu beenden. Als Gründe hierfür werden sowohl wirtschaftliche Bedenken als auch Fragen der nationalen Sicherheit angeführt, die sich aus der als pro-pakistanisch wahrgenommenen Außenpolitik der Türkei ergeben sollen. Dies berichtete Reuters unter Berufung auf ein nicht öffentlich gemachtes Schreiben. Air India selbst wies die Darstellung zurück und lehnte eine Stellungnahme zu den Geschäftsmodellen von Wettbewerbern ab. Air India beanstandet Wet-Lease von Großraumflugzeugen Konkret soll sich Air India gegen die Verlängerung der Genehmigung für IndiGo ausgesprochen haben, geleaste Boeing 777-300ER von Turkish Airlines über Ende Mai 2025 hinaus zu betreiben. IndiGo nutzt derzeit zwei Großraumflugzeuge des türkischen Partners im Rahmen sogenannter Wet-Lease-Vereinbarungen, bei denen das Flugzeug inklusive Besatzung gemietet wird. In Indien können solche Genehmigungen jeweils nur für maximal sechs Monate erteilt werden, und IndiGo muß halbjährlich eine Verlängerung beantragen. Ein entsprechender Antrag auf Verlängerung der am 31. Mai auslaufenden Genehmigung wurde von IndiGo bereits gestellt, aber von der Regierung noch nicht genehmigt. IndiGo verteidigt Partnerschaft als Vorteil für Reisende und Wirtschaft IndiGo verteidigte die Leasing- und Codeshare-Vereinbarung mit Turkish Airlines in einer Stellungnahme. Die Fluggesellschaft betonte, daß diese Anordnung vielfältige Vorteile für indische Reisende und die Wirtschaft des Landes biete. Die zusätzliche Langstreckenkapazität habe die Verfügbarkeit von Sitzplätzen für indische Passagiere zu angemessenen Flugpreisen ermöglicht, und dies zu einer Zeit, in der die internationalen Langstreckenflugpreise aufgrund der Auswirkungen der Covid-Pandemie erheblich gestiegen seien. Weiterhin erklärte IndiGo, daß die

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Flugverkehr nach Tripolis eingestellt – Auswärtiges Amt rät zur Ausreise

Nach heftigen Gefechten in der libyschen Hauptstadt Tripolis haben zahlreiche internationale Fluggesellschaften, darunter Egypt Air, Turkish Airlines und Ita Airways, ihre Flüge in die Stadt vorübergehend ausgesetzt. Infolgedessen ist der Hauptstadtflughafen Mitiga aktuell geschlossen. Das Auswärtige Amt hat angesichts der unübersichtlichen und weiterhin volatilen Lage deutsche Staatsbürger dringend zur Ausreise aus Libyen aufgefordert. Auslöser der jüngsten Eskalation der Gewalt war der gewaltsame Tod eines Milizenführers am 12. Mai 2025, der im Stadtzentrum von Tripolis und umliegenden Vierteln zu schweren Auseinandersetzungen führte. Obwohl seit dem 14. Mai ein vorläufiger Waffenstillstand gelten soll, bleibt die Situation laut dem am Donnerstag aktualisierten Reisehinweis des Auswärtigen Amtes weiterhin angespannt und unvorhersehbar. Der Betrieb am Flughafen Mitiga ist derzeit unterbrochen, und eine erneute Zuspitzung der Lage könne nicht ausgeschlossen werden. Wie das Portal Aerotelegraph berichtet, ist der Flughafen Mitiga nahe dem Stadtzentrum von Tripolis der wichtigste des Landes, seit der Tripoli International Airport durch frühere Kämpfe zerstört wurde. Mehrere libysche Fluggesellschaften, darunter Afriqiyah Airways, Libyan Airlines und Berniq Airways, haben demnach begonnen, ihre Flugzeuge vorsorglich zum Misrata International Airport zu verlegen, der etwa 200 Kilometer östlich von Tripolis an der Mittelmeerküste liegt. Das Auswärtige Amt warnt weiterhin vor Reisen nach Libyen und rät deutschen Staatsangehörigen, das Land zu verlassen, solange dies möglich ist. Die deutsche Botschaft in Tripolis ist derzeit für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen; konsularische Dienstleistungen werden von Tunis aus wahrgenommen.

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El Al erweitert Flotte mit neuer Boeing 787-9 im Zeichen der Einheit

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihre Flotte mit der Ankunft ihrer 17. Boeing 787-9 weiter verstärkt. Das neue Flugzeug präsentiert sich in der modernisierten Lackierung von El Al und trägt den symbolträchtigen Namen „Achinu Kol Beit Yisrael“, was übersetzt „Unsere Brüder, das ganze Haus Israel“ bedeutet. Diese Namensgebung, ein Zitat aus der jüdischen Liturgie, ist ein Gebet für die Rückkehr aller Geiseln nach Israel und unterstreicht ein Gefühl der Einheit und Hoffnung. Im Gegensatz zur üblichen Praxis von El Al, ihre Passagierflugzeuge nach regionalen Städten zu benennen, wählte die Fluggesellschaft für dieses Flugzeug einen besonderen Namen, der die aktuelle Situation des Landes widerspiegelt. Die neue Boeing 787-9 ist Teil des strategischen Erneuerungsprogramms von El Al, mit dem Ziel, Israel international würdig zu vertreten. Im Zuge dieses Programms wurden auch die Farben der israelischen Flagge am Heck der Flugzeuge aufgefrischt und das El Al Logo modernisiert. Die neue Lackierung dient neben der optischen Aufwertung auch dem Schutz der Flugzeuge vor Umwelteinflüssen und Abnutzung gemäß den Standards der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). El Al verfolgt einen seit 2023 bestehenden Strategieplan zur Flottenmodernisierung und -erweiterung, zum Ausbau des globalen Streckennetzes und zur Einführung fortschrittlicher Technologien. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist die bereits unterzeichnete Vereinbarung über den Kauf von bis zu neun Boeing 787-9 Dreamlinern sowie die geplante Erweiterung und Modernisierung der Kurzstreckenflotte durch den Kauf von bis zu 31 Boeing 737 Max Flugzeugen, dem größten Flugzeugkauf in der Geschichte der Airline. Mit diesen Maßnahmen will El Al das Flug- und

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Luxair legt Einspruch gegen Lufthansa-Beteiligung an Ita Airways ein

Die Luxemburger Fluggesellschaft Luxair hat vor dem Gericht der Europäischen Union Einspruch gegen die Beteiligung der Lufthansa Group an der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways eingelegt. Dies berichtete das Luftfahrtportal „CH-Aviation“. Details zu dem Antrag von Luxair sind derzeit noch nicht öffentlich bekannt. Es ist ebenfalls unklar, inwiefern diese Klage die weiteren Pläne der Ita Airways und der Lufthansa Group beeinflussen könnte. Experten vermuten jedoch, daß dieser juristische Schritt die Integration von Ita in den Lufthansa-Konzern zumindest verzögern oder die Pläne in der aktuellen Form sogar gefährden könnte. Überraschender Schritt trotz Kooperation Der Einspruch von Luxair kommt überraschend, da die Fluggesellschaft aus Luxemburg im Rahmen des Vielfliegerprogramms „Miles & More“ eine enge Partnerschaft mit der Lufthansa Group pflegt. Laut „CH-Aviation“ deutet dieser Schritt jedoch auf mögliche Spannungen zwischen den Unternehmen hin. Die Lufthansa Group hatte nach einem längeren Genehmigungsverfahren von der Europäischen Union die Freigabe für die Übernahme einer anfänglichen Beteiligung von 41 Prozent an der Nachfolgegesellschaft der Alitalia erhalten. Perspektivisch strebt der deutsche Luftfahrtkonzern sogar die vollständige Übernahme von Ita Airways an. Strategische Bedeutung von Ita für Lufthansa Der Integrationsprozess der italienischen Fluggesellschaft in die Lufthansa Group läuft bereits seit Anfang dieses Jahres auf Hochtouren. Für die Lufthansa Group stellt Ita Airways eine strategisch wichtige Partnerin dar, insbesondere im lukrativen Transatlantikverkehr. Um die Zustimmung der EU für die Beteiligung zu erhalten, mußten die Lufthansa und Ita jedoch mehrere Zugeständnisse machen, um Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs auszuräumen. Die Klage von Luxair könnte nun die weitere Integration und die strategische Ausrichtung der

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Icelandair erweitert Streckennetz um Edinburgh und Malaga

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair baut ihr europäisches Streckennetz weiter aus und nimmt ab September 2025 die schottische Hauptstadt Edinburgh als neues Flugziel auf. Dies geschieht 80 Jahre nachdem die Airline erstmals Flüge nach Schottland aufnahm. Neben Glasgow wird Edinburgh somit die zweite schottische Destination im Angebot von Icelandair. Vom 12. September 2025 bis zum 12. April 2026 wird Icelandair wöchentlich drei bis vier Flüge nach Edinburgh anbieten. Die Strecke wird mit einer Boeing 737-MAX8 bedient, die Flugzeit beträgt etwa zweieinhalb Stunden. Dank optimierter Flugzeiten sollen Passagiere bequeme Anschlüsse an das globale Streckennetz von Icelandair erreichen können. Neben Edinburgh erweitert Icelandair ihr Angebot für die Wintermonate auch um Malaga in Spanien. Die Flüge nach Malaga starten im September und Oktober zweimal wöchentlich und danach einmal wöchentlich bis zum 7. Januar. Ab Mitte April bis Ende Mai 2026 wird die Strecke wieder zweimal pro Woche bedient. Der Präsident und CEO von Icelandair, Bogi Nils Bogason, äußerte sich erfreut über die Aufnahme von Edinburgh in das Streckennetz, insbesondere im Jubiläumsjahr der Schottland-Flüge. Er betonte, daß dies sowohl Reisenden in Edinburgh und Umgebung die Möglichkeit biete, Island und andere Ziele im Netzwerk zu besuchen, als auch den Zugang zur schottischen Hauptstadt erleichtere. Das Streckennetz von Icelandair umfaßt nun über 60 Ziele, und Passagiere können das Stopover-Programm in Island nutzen, um ihre Reise optimal zu gestalten.

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Pilotengewerkschaft bekräftigt Forderungen angesichts Herausforderungen in der Lufthansa Group

Auf ihrer heutigen Mitgliederversammlung hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zentrale berufs- und gewerkschaftspolitische Themen erörtert und ihre Positionen bekräftigt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die wachsenden Herausforderungen innerhalb der Lufthansa Group sowie die Verteidigung grundlegender gewerkschaftlicher Rechte, insbesondere der Koalitionsfreiheit und des Rechts auf Mitbestimmung. Der Präsident der Gewerkschaft, Dr. Andreas Pinheiro, wies in seiner Rede auf das erhebliche Konfliktpotential und die gewerkschaftlichen Herausforderungen hin, denen sich die Pilotinnen und Piloten, insbesondere im Kontext der Lufthansa Group, gegenübersähen. Er rief die Mitglieder angesichts der aktuellen Entwicklungen zur Geschlossenheit und Solidarität auf, um dem zunehmenden Druck auf Arbeitsbedingungen und Mitbestimmungsrechte wirksam begegnen zu können. Besonders deutlich positionierte sich die Vereinigung Cockpit gegen jede Einschränkung der Koalitionsfreiheit, die sie als untrennbar mit dem Recht auf Mitbestimmung bei der Gestaltung von Arbeitsbedingungen ansieht. Dr. Pinheiro betonte, daß eine tragfähige, faire und langfristig erfolgreiche Unternehmensführung nur gelingen könne, wenn die Arbeitnehmerseite aktiv in die Entscheidungsprozesse eingebunden sei. Die Gewerkschaft hob die hohe Verantwortung der Piloten für die Sicherheit und Stabilität im Luftverkehr hervor und forderte von den deutschen Flugbetrieben eine langfristig orientierte und verantwortungsvolle Unternehmensführung, die die Belange der Beschäftigten respektiere. Die Mitgliederversammlung endete mit einem Signal der Einheit und der Entschlossenheit, sich weiterhin für die Rechte der Piloten und eine zukunftsfähige, sichere Luftfahrt in Deutschland einzusetzen.

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