Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Betrunkener Fluggast in Nürnberg aus Mallorca-Flugzeug entfernt – Widerstand gegen Polizei

Einem 35-jährigen Mann ist sein geplanter Flug von Nürnberg nach Palma de Mallorca zum Verhängnis geworden. Der Pilot schloss den erheblich alkoholisierten Passagier am Montag von dem Flug aus. Als sich der Mann weigerte, den Anweisungen des Bordpersonals Folge zu leisten, musste die Polizei einschreiten. Bei der anschließenden Abführung leistete der Betrunkene Widerstand und schubste eine Polizistin. Der Vorfall ereignete sich am Montag, als ein Flugzeug vom Albrecht Dürer Airport Nürnberg zur beliebten Ferieninsel Mallorca starten sollte. Noch vor dem Abheben stellte die Besatzung fest, daß einer der Passagiere stark alkoholisiert war. Der Pilot entschied daraufhin, den 35-jährigen Mann zum Schutz der Sicherheit an Bord von der Beförderung auszuschließen. Polizeieinsatz und Widerstandshandlungen Nachdem der Mann sich weigerte, das Flugzeug zu verlassen, wurde die Flughafenpolizei hinzugezogen. Die Beamten forderten den Mann auf, das Flugzeug zu verlassen, doch dieser kam der Aufforderung nicht nach. In der Folge legten die Polizisten dem 35-Jährigen Handfesseln an, um ihn aus dem Flugzeug zu bringen. Hiergegen wehrte sich der Mann heftig und schubste im Gerangel eine Polizistin gegen die Bordwand des Flugzeugs. Die Beamtin wurde durch den Stoß glücklicherweise nicht verletzt. Blutentnahme und Ausnüchterungszelle Die Polizei brachte den renitenten Fluggast schließlich zur Dienststelle auf dem Flughafengelände. Dort wurde eine Blutentnahme durchgeführt, um den genauen Grad seiner Alkoholisierung festzustellen. Anschließend verbrachte der 35-Jährige die Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Statt den Urlaub auf Mallorca anzutreten, fand sich der Mann somit in der Obhut der Polizei wieder. Der Flug

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Air Canada nimmt neue Direktverbindung von Montreal nach Neapel auf

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada hat ihren ersten Direktflug vom Montréal–Trudeau International Airport (YUL) zum Naples-Capodichino International Airport (NAP) gestartet. Diese neue saisonale Verbindung, die mit der Boeing B787 Dreamliner Flotte bedient wird, ist die vierte von Air Canada nach Italien und wird bis zum 25. Oktober 2025 angeboten. Mark Galardo, Executive Vice President & Chief Commercial Officer und Präsident Cargo bei Air Canada, zeigte sich erfreut über die neue Nonstop-Verbindung zwischen Kanada und Neapel. Er hob hervor, daß diese neue Destination im globalen Netzwerk von Air Canada liegt und die Erkundung Neapels und Süditaliens für Kunden einfacher mache. Die neue Route verbinde nicht nur zwei bedeutende Städte, sondern stärke auch die Verbindung zwischen Kanada und Italien. Air Canada bedient den italienischen Markt seit 2005 und unterstreicht mit dieser Erweiterung ihr Engagement für den Tourismus und die Verbindung von Familien und Unternehmen zwischen den beiden Ländern. Im Sommer bietet Air Canada bis zu 39 wöchentliche Flüge mit über 13.000 Sitzen von Kanada nach Neapel, Rom, Mailand und Venedig an. Der italienische Botschafter in Kanada, Alessandro Cattaneo, begrüßte die neue Flugverbindung als weiteren Beitrag zur bereits beeindruckenden Zahl kanadischer Touristen in Italien und als wichtigen Impuls für den italienischen Tourismussektor. Er wies auch auf die bevorstehende Ausrichtung des America’s Cup Segelwettbewerbs in Neapel im Jahr 2027 hin, der voraussichtlich viele kanadische Besucher anziehen wird, die die neue Air Canada Verbindung nutzen werden. Die viermal wöchentlich stattfindenden Flüge starten dienstags, mittwochs, freitags und samstags um 19:35 Uhr Ortszeit in Montréal und erreichen

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Airlines halten USA-Angebot konstant

Die Fluggesellschaften halten trotz eines beobachteten Rückgangs der Buchungen für das Fernreiseziel USA vorerst an ihrem Angebot fest. Aktuelle Daten des Luftverkehrsverbandes BDL zeigen, daß das von den Fluggesellschaften angebotene Sitzplatzangebot auf Direktflügen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten in den kommenden sechs Monaten weiterhin über dem Vorjahresniveau liegt. Konkret werden laut den BDL-Statistiken auf allen Flügen von Mai bis Ende Oktober insgesamt rund 55,4 Millionen Sitzplätze offeriert. Dies entspricht einem Zuwachs von vier Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2024. Bei den Verbindungen zwischen Deutschland und den USA beträgt das Plus zwei Prozent, während Flüge von Frankreich in Richtung USA ein Angebotswachstum von drei Prozent aufweisen. Lediglich auf der Strecke zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten ist ein leichter Rückgang des Angebots um ein Prozent zu verzeichnen. Dem Verband zufolge bieten 22 europäische Länder Direktflüge in die USA an, wobei in 17 dieser Länder das Angebot über dem Vorjahreswert liegt. Diese Zahlen deuten darauf hin, daß die Fluggesellschaften weiterhin auf eine Erholung der Nachfrage nach USA-Reisen im Laufe des Sommers und Herbstes setzen, trotz gegenläufiger Signale bei den Buchungszahlen.

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Wiener Gericht spricht Rollstuhlfahrer und Ehefrau Schadenersatz wegen fehlender Barrierefreiheit zu

Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien hat einem Rollstuhlfahrer und seiner Ehefrau Schadenersatz zugesprochen, nachdem dem Mann im Jänner 2023 der Besuch eines Restaurants aufgrund fehlender Barrierefreiheit der WC-Anlagen verwehrt wurde. Der Kläger, Hans-Jürgen Groß, plante ein Abendessen mit seiner Frau, konnte die Toilette des Lokals jedoch nicht nutzen, da der Zugang nur über drei Stufen möglich war. Eine mobile Rampe oder ein Haltegriff, die eine einfache Lösung dargestellt hätten, waren nicht vorhanden. Das Gericht sah in der fehlenden Barrierefreiheit eine Diskriminierung des Rollstuhlfahrers, da ihm ein gleichwertiger Restaurantbesuch unmöglich gemacht wurde. Auch seine Ehefrau, Bianca Groß, die den Jahrestag mit ihm verbringen wollte, wurde durch diese Barriere benachteiligt. Hans-Jürgen Groß zeigte sich enttäuscht darüber, daß aus der geplanten Überraschung ein „monatelanges Ringen um ein WC, ohne das niemand auskommt“ wurde. Er betonte, daß eine einfache Lösung wie eine mobile Rampe den Zugang ermöglicht hätte. Das Gericht urteilte, daß nicht nur der Rollstuhlnutzer selbst, sondern auch seine Ehefrau als nahestehende Person diskriminiert wurde, da auch ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch die fehlende Barrierefreiheit eingeschränkt war. Hans-Jürgen Groß erhielt einen Schadenersatz von 1.000 Euro, seine Ehefrau 700 Euro. Das Urteil ist rechtskräftig, eine Revision wurde ausgeschlossen. Signalwirkung für die Rechte von Menschen mit Behinderungen Theresa Hammer, Geschäftsführerin des Klagsverbands, begrüßte das Urteil als wichtiges Signal. Sie betonte, daß Barrierefreiheit ein Menschenrecht und keine Frage der Kulanz sei und daß Restaurants sicherstellen müßten, daß auch ihre WC-Anlagen barrierefrei zugänglich sind. Der Klagsverband unterstützte die Klage ebenso wie der ÖZIV-Burgenland, dessen Präsident Hans-Jürgen

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Qatar Airways erweitert Flugangebot zwischen Doha und Moskau

Die Golf-Fluggesellschaft Qatar Airways plant, ab dem 11. Juli 2025 eine zweite tägliche Flugverbindung zwischen ihrem Drehkreuz Doha (DOH) und dem Moskauer Flughafen Sheremetyevo (SVO) einzuführen. Wie das Portal Aero Routes berichtet, wird die zusätzliche Verbindung unter der Flugnummer QR365/366 mit einer Boeing 787-9 durchgeführt. Damit reagiert die Airline auf die erwartete stärkere Nachfrage während der Sommerreisezeit und erhöht ihr Angebot auf dieser Strecke deutlich. Die bereits bestehende tägliche Verbindung von Qatar Airways zwischen Doha und Moskau-Sheremetyevo, die mit einer Boeing 777-300 ER bedient wird, bleibt unverändert bestehen. Durch den zusätzlichen Flug mit einem weiteren Großraumflugzeug vom Typ Boeing 787-9 verdoppelt sich die tägliche Kapazität der Airline auf dieser Route. Die Flugzeiten des neuen Fluges sehen laut Aero Routes eine frühe Abflugzeit in Doha um 04:05 Uhr und eine Ankunft in Moskau um 09:35 Uhr vor. Der Rückflug von Moskau ist für 11:05 Uhr mit Ankunft in Doha um 16:30 Uhr geplant. Dieser Ausbau des Flugangebots unterstreicht das Interesse von Qatar Airways an der Verbindung zwischen Katar und Rußland. Während andere westliche Fluggesellschaften ihre Flüge nach Rußland seit dem Beginn des Ukraine-Krieges reduziert oder eingestellt haben, scheint Qatar Airways weiterhin auf die Bedeutung dieser Verbindung zu setzen. Die zusätzliche Frequenz bietet Reisenden mehr Flexibilität und unterstreicht die Position von Qatar Airways als eine bedeutende internationale Fluggesellschaft mit einem globalen Streckennetz.

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Tui startet neues Angebot für individuelle Rundreisen über Reisebüros

Der Reisekonzern Tui hat mit „Tui Tours“ ein neues Produkt für Rundreisen vorgestellt, das Reisebüros nutzen können, um ihren Kunden maßgeschneiderte Reisevorschläge zu erstellen. Wie das Unternehmen mitteilte, bietet Tui Tours vorgefertigte Routenvorschläge, ermöglicht es den Reisebüros aber, einzelne Komponenten wie die Flüge flexibel an die Wünsche der Reisenden anzupassen. Mit diesem Schritt will Tui den Vertrieb von Individualreisen stärken. Die neue Plattform „Tui Tours“ soll es Reisebüromitarbeitern erleichtern, für ihre Kunden persönliche Rundreisen zu gestalten. Die Technologie hierfür stammt von dem Schweizer Unternehmen Nezasa. Reisebüros erhalten für Buchungen über Tui Tours eine Provision. Die neue Plattform ist bereits in Belgien, den Niederlanden und Frankreich verfügbar und soll nun auch in Deutschland und Österreich ausgerollt werden. Tui verspricht sich von dem neuen Angebot eine stärkere Positionierung im Bereich der flexiblen und individualisierbaren Rundreisen, einem wachsenden Segment im Reisemarkt.

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CLIA prognostiziert Rekordjahr für Kreuzfahrten in 2025

Der internationale Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) erwartet für das Jahr 2025 die höchste Anzahl an Kreuzfahrtgästen weltweit. Laut dem aktuellen „State of the Cruise Industry Report“ wird ein neuer Höchstwert von 37,7 Millionen Passagieren prognostiziert. Dies entspricht einem Anstieg von knapp neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem bereits 34,6 Millionen Menschen eine Kreuzfahrt unternahmen, was einem Zuwachs von 9,3 Prozent gegenüber 2023 entsprach. Die positive Entwicklung führt die CLIA vor allem auf den Einsatz größerer Schiffe durch die Reedereien zurück. Diese erhöhte Kapazität ermöglicht es, mehr Passagiere aufzunehmen und somit die Gesamtzahlen zu steigern. Darüber hinaus verweist der Verband auf die erfolgreiche Erschließung neuer Zielgruppen, wodurch die Attraktivität von Kreuzfahrten weiter zunimmt. Georg Ehrmann, Geschäftsführer von CLIA Deutschland, betonte, daß es der Branche zunehmend gelinge, neue Kundensegmente anzusprechen. Die meisten Kreuzfahrtgäste stammen weiterhin aus Nordamerika, wo 2024 rund 20,5 Millionen Passagiere verzeichnet wurden. Europa folgt mit 8,4 Millionen Reisenden auf dem zweiten Platz. Das beliebteste Fahrtgebiet bleibt die Karibik mit etwa 15 Millionen Gästen, gefolgt vom Mittelmeer mit 5,8 Millionen Passagieren. Weitere europäische Regionen verzeichneten rund drei Millionen Kreuzfahrtteilnehmer. Die CLIA repräsentiert weltweit etwa 60 Reedereien, darunter große Anbieter wie AIDA Cruises, TUI Cruises und MSC Cruises. In die Marktanalyse fließen jedoch auch Daten von Nichtmitgliedern ein. Für Deutschland sind die Häfen Hamburg, Kiel, Rostock-Warnemünde und Bremerhaven wichtige Standorte für Kreuzfahrten und profitieren von dem erwarteten Wachstum. Die Prognosen deuten darauf hin, daß die Kreuzfahrtindustrie ihre Position im globalen Tourismusmarkt weiter festigen wird.

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„Ströck-Feierabend“ lädt zu Pop-up mit „MAKA Ramen“ und Weingut Koppitsch

Die Wiener Pop-up-Reihe „Ströck-Feierabend“ in der Burggasse setzt ihre erfolgreiche Ausgabe im Jahr 2025 fort und präsentiert am 23. Mai 2025 eine Kooperation mit dem Wiener Duo „MAKA Ramen“ und dem burgenländischen Weingut Koppitsch. Gemeinsam werden sie im Rahmen dieses Events kulinarische Kreationen und Naturweine anbieten, die vor Ort genossen oder mitgenommen werden können. Stephanie Dürrstein von „Ströck-Feierabend“ betonte, daß die Pop-ups eine Plattform für kreative Gastronomen darstellen sollen, um den Gästen außergewöhnliche Geschmackserlebnisse zu bieten. „MAKA Ramen“ mit Katrin Bacher und Markus Tschann steht für ein kulinarisches Konzept, das Essen als Erlebnis versteht und Wert auf Herkunft und Emotionen legt. Die Weinbegleitung liefert das Weingut Koppitsch, das von Maria und Alex Koppitsch geführt wird und für seine naturbelassenen Weine bekannt ist, die den Charakter ihres Terroirs widerspiegeln. Die Speisekarte des Abends umfaßt unter anderem Variationen des „Sando“, sowohl mit Hühnerfilet und Beef Tatar als auch in einer vegetarischen Variante mit Melanzani. Ergänzt wird das Angebot durch saisonale Gemüsegerichte und ein Lachsforellen-Crudo. Zum süßen Abschluß wird ein Mille-Feuille mit Schokolade und Amarenakirsche serviert. Dazu wird eine Auswahl an Naturweinen des Weinguts Koppitsch gereicht, die von leichtem Pet Nat bis zu komplexen Rotweinen reicht. Sämtliche Speisen sind auch zum Mitnehmen erhältlich.

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Debakel am Himmel: L’Odyssey lässt Passagiere und Flughäfen im Stich

Die vollmundig angekündigte neue „Fluggesellschaft“ L’Odyssey, die ab dem kommenden Sommer regionale Verbindungen ab Tours und Nîmes etablieren wollte, hat sich als Luftnummer entpuppt. Nur zwei Wochen vor dem geplanten Erstflug wurden sämtliche Flüge für die Saison 2025 ersatzlos gestrichen. Die fadenscheinige Begründung des Unternehmens, unvorhergesehene Konditionen des „Wet-Lease-Partners“, genau genommen hätte es sich um Charterflüge gehandelt, hätten den Betrieb wirtschaftlich unmöglich gemacht, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack und wirft ein düsteres Licht auf die Seriosität sogenannter virtueller Fluggesellschaften. Von ambitionierten Plänen zu abruptem Rückzug Die Ankündigungen von L’Odyssey klangen vielversprechend: Verbindungen nach Ajaccio, Barcelona, Bastia, Florenz, Genf und Nizza sollten den Tourismus ankurbeln und den Menschen in der Region neue Reisemöglichkeiten eröffnen. Doch schon frühzeitig offenbarte das Projekt fragwürdige Züge. Ständige Änderungen der Strecken und eine quälend langsame Startphase des Ticketverkaufs nährten erste Zweifel. Auch die mehrfach wechselnde Flottenplanung – von ATR 72 zu Saab 2000 – wirkte wenig professionell. Die nun erfolgte Totalabsage, nachdem bereits im März ein Großteil der Nîmes-Flüge gestrichen worden war, markiert den Tiefpunkt einer von Anfang an holprigen Entwicklung. Die Reaktion der betroffenen Flughäfen fällt entsprechend vernichtend aus. Die Betreibergesellschaft Edeis wirft L’Odyssey „Mangel an Professionalität“ und „fehlende Transparenz“ vor. Die Behauptung von L’Odyssey, ohne vorherige Gespräche über die Flugstreichungen informiert worden zu sein, steht im Kontrast zur Einschätzung von Edeis, die die Buchungszahlen als ermutigend bezeichnet. Die Ankündigung rechtlicher Schritte zur Geltendmachung von Schadenersatzforderungen unterstreicht die Verärgerung über das Vorgehen der virtuellen Airline. Noch schlimmer trifft es die Kundschaft, die nicht nur um ihre

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Verhandlungen zwischen Pratt & Whitney und streikender Gewerkschaft werden wieder aufgenommen

Nachdem der Streik von rund 3.000 Beschäftigten des Flugzeugtriebwerkherstellers Pratt & Whitney in Connecticut in die dritte Woche gegangen ist, haben das Unternehmen und die Internationale Vereinigung der Maschinenarbeiter und Luftfahrtarbeiter (IAM) angekündigt, ihre Verhandlungen am 22. Mai 2025 wieder aufzunehmen. Die Arbeiter waren am 5. Mai in den Ausstand getreten und legten ihre Arbeit in den Werken in East Hartford und Middletown nieder. Die IAM Local Lodge 1746 in East Hartford erklärte in einer Mitteilung vom 19. Mai, man wisse nicht, was man erwarten solle, rief die Mitglieder jedoch auf, weiterhin an den Streikposten teilzunehmen, um Solidarität zu zeigen. Die Gewerkschaft argumentiert, daß das aktuelle Angebot des Unternehmens in Bezug auf Arbeitsplatzsicherheit, Löhne und Altersvorsorge unzureichend sei. Pratt & Whitney hingegen betonte, weiterhin an einer neuen Vereinbarung interessiert zu sein, welche die Beiträge der Beschäftigten anerkenne und die langfristige Zukunft hochqualifizierter Arbeitsplätze in Connecticut sichere. Politische Unterstützung für die Streikenden Der Streik hat auch politische Aufmerksamkeit erregt. So nahm der Senator von Connecticut, Chris Murphy, am 16. Mai an einer Kundgebung der streikenden Maschinisten in Middletown teil und forderte Pratt & Whitney auf, den Arbeitern ein faires Angebot zu unterbreiten, angesichts eines Gewinnanstiegs des Mutterkonzerns im Jahr 2024 um 77 Prozent. Die Connecticut AFL-CIO, die die Gewerkschaften des Bundesstaates vertritt, bekräftigte ihre Unterstützung für die streikenden IAM-Mitglieder in ihrem Kampf um Arbeitsplatzsicherheit, faire Löhne und eine sichere Altersvorsorge. Pratt & Whitney hatte zuvor ein Vertragsangebot vorgelegt, das eine Erhöhung der Gesamtvergütung (einschließlich Löhnen, Boni und Altersvorsorgeleistungen) um 18,6 Prozent

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