Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Zehnjahresvertrag für Flugzeugfahrwerke: Lufthansa Technik und Safran kooperieren bei MRO-Dienstleistungen

Lufthansa Technik und der französische Luftfahrtzulieferer Safran Landing Systems haben im Rahmen der Farnborough International Airshow eine langfristige Vereinbarung über Support- und Servicedienstleistungen geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren und deckt Wartungs-, Reparatur- und Überholungsarbeiten (MRO) an Fahrwerken und Hydraulikkomponenten für mehrere Airbus-Baureihen ab. Dazu gehören die Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der A320-Familie sowie die Langstreckenmuster A330, A340 und A350. Im Rahmen der Vereinbarung liefert Safran zertifizierte Ersatzteile, technische Dokumentationen sowie Instandsetzungslösungen direkt an den Hamburger MRO-Konzern. Durch das Abkommen erhält Lufthansa Technik direkten Zugriff auf herstellerseitiges Datenmaterial und technische Unterstützung des Originalgeräteherstellers. Ein betrieblicher Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf dem Standort Lufthansa Technik Landing Gear Services UK in London, wo die Abwicklung von MRO-Leistungen für das Modell Airbus A350 intensiviert werden soll. Gleichzeitig sichert die Vereinbarung die kontinuierliche Material- und Bauteilversorgung für ältere Flugzeugmuster wie die A320-Familie sowie die Langstreckenmodelle A330 und A340 in den zentralen Werkstätten in Hamburg. Die Kooperation bündelt die Kapazitäten eines führenden Wartungsdienstleisters mit den technischen Vorgaben des Systemherstellers, um Engpässen bei der Ersatzteilbeschaffung entgegenzuwirken. Die kontinuierliche Verfügbarkeit von Fahrwerks- und Hydraulikkomponenten gilt in der zivilen Luftfahrt als kritischer Faktor für die Flottenauslastung von Fluggesellschaften. Durch direkte Lieferwege und den Zugriff auf aktualisierte Handbücher sollen die Standzeiten von Flugzeugen während regulärer Überholungen planbarer gestaltet werden. Obwohl die vereinbarte Zusammenarbeit die Materialversorgung stabilisieren soll, bleibt der Sektor für Wartungsdienstleistungen anfällig für globale Engpässe in den Rohstoff- und Zulieferketten. Zudem erfordert die Betreuung unterschiedlicher Flugzeuggenerationen – von älteren A340-Modellen bis hin zur modernen A350-Flotte –

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Untersuchungen und Personalkonsequenzen wegen regelwidrigen Dienstplantausches bei United Airlines

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat nach internen Ermittlungen mehreren langjährigen Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern gekündigt. Den Betroffenen wird vorgeworfen, bevorzugte Langstreckendienste gegen finanzielle Gegenleistungen an jüngere Kolleginnen und Kollegen abgegeben zu haben. Das Handeln verstößt gegen die internen Richtlinien der Fluggesellschaft, die eine Monetarisierung von Dienstplananpassungen ausdrücklich untersagen. Während der Tausch von Flugeinsätzen in der Branche üblich ist, um Flexibilität zu gewährleisten, ist der Verkauf von Diensten verboten. Parallel zu den arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen im zivilen Luftfahrtsektor zeigt sich auf politischer Ebene in den USA eine Entwicklung im Rüstungsbereich: Das US-Repräsentantenhaus hat im Juli 2026 den Entwurf für den Verteidigungshaushalt des kommenden Geschäftsjahres verabschiedet, der eine Ausweitung der Mittel für das Pentagon auf rund 1,15 Billionen US-Dollar vorsieht. Mechanismen der Dienstplanvergabe und Vorwürfe bei United Airlines Bei großen Fluggesellschaften in den USA erfolgt die Vergabe der monatlichen Dienstpläne im Kabinenbereich im Wesentlichen auf Basis des Senioritätsprinzips. Beschäftigte mit längerer Betriebszugehörigkeit haben Vorrang bei der Auswahl von Strecken und Einsatzplänen. Dies betrifft insbesondere internationale Langstreckenflüge nach Europa, Asien oder in den Pazifikraum. Solche Einsätze sind bei der Belegschaft geschätzt, da sie im Vergleich zu inländischen Kurzstrecken höhere Flugstundengutschriften pro Einsatz mit sich bringen und oft mehrtägige Aufenthaltstage an den Zielorten beinhalten. Nach den Ergebnissen der Unternehmensprüfung hatten Dienstältere diese begehrten Umläufe über das reguläre Buchungssystem reserviert und anschließend außerhalb der offiziellen Kanäle gegen Bezahlung an jüngere Teammitglieder übertragen. Das Handbuch für das Kabinenpersonal von United Airlines erlaubt zwar den einfachen Tausch von Umläufen über digitale Plattformen, sofern Ruhezeiten und rechtliche Einsatzgrenzen eingehalten

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Embraer und britisches Wirtschaftsministerium schließen Abkommen

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer und das britische Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Wissenschaft und Handel haben auf der Farnborough International Airshow eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Vereinbarung zielt darauf ab, die industrielle Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Technologie sowie Lieferkettenmanagement auszubauen. Embraer ist seit über vier Jahrzehnten auf dem britischen Markt vertreten und nutzt für seine zivilen sowie militärischen Flugzeugprogramme Komponenten von Zulieferbetrieben aus dem Vereinigten Königreich. Das Abkommen baut auf einer bestehenden Partnerschaft mit der staatlichen Exportkreditagentur UK Export Finance auf, über die in den vergangenen Jahren das Einkaufsvolumen bei britischen Zulieferern schrittweise erhöht wurde. Durch die vertragliche Absichtserklärung soll ein regelmäßiger Austausch zwischen dem Konzern, dem britischen Aerospace Technology Institute und regionalen Industrieakteuren etabliert werden. Ziel ist die Identifizierung gemeinsamer Entwicklungsprojekte im Flugzeugbau sowie die Einbindung lokaler Ingenieurskapazitäten in die globalen Produktionsabläufe des Herstellers. Für die britische Luftfahrtindustrie bietet die engere Einbindung in die Fertigungsprozesse von Embraer Möglichkeiten zur Auslastung bestehender Fertigungsstätten und zur Sicherung hochqualifizierter Arbeitsplätze. Dennoch verweisen Branchenbeobachter darauf, dass Absichtserklärungen dieser Art zunächst unverbindliche Rahmenvereinbarungen ohne konkrete Abnahme- oder Investitionsgarantien darstellen. Die tatsächliche ökonomische Tragweite hängt von künftigen Einzelaufträgen und der Zuteilung konkreter Entwicklungsprojekte ab. Zudem steht die Kooperation vor den Herausforderungen volatiler globaler Lieferketten und steigender Produktionskosten in der Luft- und Raumfahrtbranche. Ob der angestrebte Ergebnisausbau im britischen Zulieferersektor erreicht werden kann, bleibt eng an die weltweite Nachfrage nach den Verkehrs- und Militärflugzeugen des brasilianischen Herstellers gekoppelt. Beide Seiten betonen jedoch die Notwendigkeit, durch Verbundprojekte die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Flugzeugbau zu sichern.

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Maersk Air Cargo tritt deutschem Airline-Verband BARIG bei

Die dänische Frachtfluggesellschaft Maersk Air Cargo ist dem Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) beigetreten. Mit dem Beitritt der Tochtergesellschaft des globalen Logistikkonzerns A.P. Moller-Maersk baut die Interessensvertretung der in Deutschland operierenden Fluggesellschaften ihren Frachtbereich weiter aus. Die Airline betreibt eine Flotte von 19 Frachtflugzeugen und bedient Strecken in Europa, Asien und Nordamerika. Neben ihrem Hauptdrehkreuz im dänischen Billund nutzt das Unternehmen den Flughafen Köln/Bonn als zentralen Frachtknotenpunkt für den deutschen Markt. Der Beitritt erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen über die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftfrachtstandorts. Branchenverbände wie das BARIG und der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) kritisieren seit Längerem die im internationalen Vergleich hohen Gebühren sowie staatlich bedingte Zusatzkosten an deutschen Verkehrsflughäfen. Hinzu kommen bürokratische Hürden bei Zollabwicklungen und behördlichen Freigabeverfahren, die nach Einschätzung von Logistikexperten die Effizienz zeitkritischer Lieferketten belasten und Verkehr auf benachbarte europäische Drehkreuze verlagern können. Durch die Bündelung der Interessen im Verband streben die Mitgliedsunternehmen Anpassungen der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie eine Vereinfachung der administrativen Abläufe an. Für Logistikanbieter wie Maersk Air Cargo ist die Vertretung gegenüber Politik und Flughafenbetreibern von Bedeutung, um verlässliche Flugpläne und Abfertigungszeiten an deutschen Standorten zu sichern. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Luftfrachtkapazitäten enger mit den bestehenden See- und Landtransportnetzen des Mutterkonzerns zu verzahnen. Kritiker verweisen darauf, dass die Durchsetzung von Standortvergünstigungen für Luftfrachtgesellschaften in einem komplexen regulatorischen Umfeld stattfindet. Während der globale Bedarf an flexiblen Transportwegen hoch bleibt, stehen Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber vor der Aufgabe, die Abfertigungseffizienz trotz steigender Betriebskosten und strenger Sicherheitsvorgaben aufrechtzuerhalten. Die künftige Entwicklung des Segments

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Finanzielle Zielsetzungen und Produktionsplanung beim europäischen Flugzeugbauer Airbus

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus plant für die kommenden Jahre eine erhebliche Steigerung seines operativen Ergebnisses und hat im Rahmen einer Investorenveranstaltung in London neue mittelfristige Finanzziele vorgestellt. Bis zum Jahr 2029 strebt das Unternehmen ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern von zwölf bis 13 Milliarden Euro an. Dies entspricht nahezu einer Verdopplung gegenüber dem Wert des Geschäftsjahres 2024, in dem ein bereinigter operativer Gewinn von 7,13 Milliarden Euro verbucht wurde. Parallel zu den betrieblichen Zielen gab die Konzernleitung ein Programm zum Rückkauf eigener Aktien im Umfang von fünf Milliarden Euro bekannt. Während das Management auf eine verbesserte Marktvisibilität verweist, bleiben bestehende Engpässe in den weltweiten Zulieferketten ein wesentlicher Faktor für die geplante Erhöhung der Auslieferungsraten. Ertragsziele und finanzieller Ausblick bis Ende der Dekade Die für das Jahr 2029 angestrebten Finanzkennzahlen liegen deutlich über den bisher kommunizierten Zwischenzielen. Für das Geschäftsjahr 2026 hält das Unternehmen an der Prognose eines bereinigten operativen Ergebnisses von rund 7,5 Milliarden Euro fest. Die Ausweitung der Marge soll in den Folgejahren vor allem durch höhere Stückzahlen in der Serienfertigung sowie durch Effizienzgewinne im Fertigungsprozess erzielt werden. Der Vorstandsvorsitzende Guillaume Faury begründete den optimistischen Ausblick vor Investoren mit einer gestiegenen Planungssicherheit über die Auftragsbestände für die kommenden Jahre. Das Unternehmen verfüge über eine Transparenz in den Auftragsbüchern, die eine langfristige Prognose der Finanzentwicklung erleichtere. Das Hauptgewicht der Gewinnsteigerung liegt im Geschäftsbereich der zivilen Luftfahrt. Die Sparte für Verkehrsflugzeuge soll im Jahr 2029 rund zehn Milliarden Euro zum Gesamtergebnis beisteuern. Finanzanalysten der Bank J.P. Morgan

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Internationale Luftfahrtmesse in Farnborough: Neue Aufträge für Embraer-Regionalflugzeuge

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat auf der Farnborough International Airshow am 21. Juli 2026 die Erteilung neuer Aufträge für seine E-Jet- sowie E-Jet-E2-Familie bekannt gegeben. Die Vereinbarungen umfassen insgesamt 30 Festbestellungen über die Flugzeugtypen E175, E190-E2 und E195-E2, verteilt auf vier Fluggesellschaften aus Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Ergänzt wird die aktuelle Auftragslage durch eine Absichtserklärung mit dem US-amerikanischen Leasingunternehmen Azorra über die Umrüstung von bis zu 30 Passagiermaschinen in Frachtflugzeuge. Während der Hersteller diese Abschlüsse als Nachweis für die Nachfrage nach Regionalflugzeugen wertet, zeigen Marktanalysen, dass das Segment der Regionaljets weiterhin unter Druck steht und sich im direkten Konkurrenzkampf mit größeren Passagiermaschinen behaupten muss. Markttransaktionen auf der Luftfahrtmesse in Farnborough Die Farnborough International Airshow im Vereinigten Königreich dient der Luftfahrtbranche alle zwei Jahre als zentrales Forum für den Nachweis von Marktaktivitäten und die Präsentation neuer Verträge. Im Rahmen der diesjährigen Messe präsentierte die Zivilluftfahrtsparte des brasilianischen Konzerns Embraer mehrere Vereinbarungen mit internationalen Kunden. Die Vorstellungen wurden von Unternehmensvertretern während einer Informationsveranstaltung am 21. Juli 2026 erläutert. Zu den Auftraggebern gehören die lateinamerikanische Airline-Gruppe Abra, die spanische Regionalgesellschaft Binter Canarias, die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair sowie die japanische Fuji Dream Airlines. Neben den fest vereinbarten 30 Maschinen wurden Optionen für weitere 30 Flugzeuge ausgehandelt, was das Gesamtvolumen der Vereinbarungen im Passagierbereich auf theoretisch bis zu 60 Maschinen erhöhen könnte. Struktur der Neuaufträge im Passagiersegment Das volumenseitig umfangreichste Einzelsegment entfällt auf die Holding Abra Group, zu der unter anderem die Fluggesellschaften Avianca und GOL gehören. Die Gruppe unterzeichnete einen Vertrag über

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Unionsfraktionen fordern Neuausrichtung der Luftverkehrspolitik und Ende der Ticketsteuer

Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und CSU setzen sich in einem gemeinsamen Positionspapier für eine grundlegende Umgestaltung der deutschen Luftverkehrspolitik ein. Kernforderung der Beschlusslage ist die schrittweise Absenkung und letztlich vollständige Abschaffung der nationalen Luftverkehrsteuer. Ergänzend fordern die Politiker der Unionsparteien eine europaweite Angleichung von Steuern, Gebühren und Sicherheitsstandards, um Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten heimischer Flughäfen abzubauen. Neben den internationalen Drehkreuzen rücken dabei insbesondere regionale Verkehrsflughäfen in den Blickpunkt, deren Anbindung an den internationalen Flugverkehr gestärkt und durch staatliche Übernahme baulicher Sicherheitskosten entlastet werden soll. Wettbewerbsunterschiede im europäischen Flugverkehr Die Konferenz der Fraktionsvorsitzenden von CDU und CSU begründet ihren Vorstoß mit deutlichen Standortnachteilen deutscher Flughäfen im Vergleich zum europäischen Ausland. Nach Einschätzung der Parteivertreter führen die hierzulande erhobenen Abgaben dazu, dass Fluggesellschaften, insbesondere Anbieter im Niedrigpreissegment, Flugzeuge an Standorte außerhalb Deutschlands verlagern oder Streckenangebote streichen. Als veranschaulichendes Beispiel führt die Unionsfraktion die Kostenunterschiede bei Einzelverbindungen an. So schlägt ein Flug von Dresden nach Barcelona für eine Fluggesellschaft mit rund 4.500 Euro an staatlich veranlassten Abgaben und Steuern zu Buche, während für einen flächennahen Start von Prag nach Barcelona Abgaben von lediglich etwa 500 Euro anfallen. Diese beträchtliche Diskrepanz führe dazu, dass ausländische Flughäfen im nahen Grenzraum für Fluggesellschaften eine deutlich höhere Rentabilität aufweisen. Die Erhebung der Luftverkehrsteuer, die je nach Distanz des Zielortes gestaffelt wird, generierte für den Bundeshaushalt zuletzt Einnahmen von rund 2,1 Milliarden Euro pro Jahr. Obwohl zum 1. Juli 2026 eine erste Absenkung der Steuersätze in Kraft getreten ist, um die Belastungen der Branche abzumildern, reicht diese Maßnahme aus

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Bündelung im Kurzfristsegment: Alltours führt neue Veranstaltermarke ein

Der Düsseldorfer Reisekonzern Alltours bündelt seine Last-Minute-Angebote unter einem neuen Namen und hat den Vertrieb der Veranstaltermarke „a&b kurzfristreisen“ gestartet. Unter dem Kürzel ABK fasst das Unternehmen künftig kurzfristige Urlaubsangebote der beiden konzerneigenen Marken Alltours und Byebye zusammen. Das Produktportfolio richtet sich an Reisende mit einem Buchungshorizont von maximal 90 Tagen vor dem geplanten Abreisedatum. Das Sortiment umfasst zunächst Flugpauschalreisen in stark nachgefragte europäische Zielgebiete und soll in den kommenden Wochen um weitere Destinationen sowie reine Hotelkontingente ausgebaut werden. Die Angebote sind über Reisebüros, Online-Reiseportale sowie über die konzerneigenen Direktvertriebskanäle buchbar. Mit der Einführung der neuen Marke reagiert das Reiseunternehmen auf Veränderungen im Buchungsverhalten deutscher Urlauber. Zwar verzeichnen Reiseveranstalter nach wie vor eine hohe Nachfrage bei Frühbuchern, gleichzeitig setzt sich jedoch der Trend zu spontanen Reiseentscheidungen fort, der durch schwankende Flugkapazitäten und flexible Stornierungsbedingungen verstärkt wird. Durch die Konzentration der Restplätze unter einer separaten Vertriebsmarke versucht der Konzern, freie Kontingente bei Fluggesellschaften und Hotelpartnern effizienter zu vermarkten und die Auslastung zu sichern. Aus Branchensicht birgt der Ausbau des Kurzfristsegments für Reiseveranstalter allerdings auch wirtschaftliche Risiken. Während Last-Minute-Produkte bei Verbrauchern die Erwartung günstiger Preise wecken, stehen Reisekonzerne vor der Herausforderung, trotz hoher Treibstoffkosten und gestiegener Hotelpreise auskömmliche Margen zu erzielen. Zudem führt der Trend zu kurzfristigen Buchungen für die Veranstalter zu geringerer Planungssicherheit bei der Abnahme von Flug- und Bettenkapazitäten. Marktbeobachter verweisen darauf, dass die Eröffnung einer spezialisierten Untermarke vor allem dazu dient, den Preisdruck im regulären Kataloggeschäft von Alltours abzufedern. Der Erfolg des neuen Angebots wird maßgeblich davon abhängen, wie

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Starke Verkehrsbelastung auf den österreichischen Transitrouten und im Großraum Wien

Das bevorstehende Wochenende bringt eine erhebliche Belastung für die Hauptverkehrsadern in Österreich mit sich. Nach Angaben des Verkehrsclubs ARBÖ treffen am kommenden Samstag mehrere verkehrsintensive Faktoren aufeinander. Neben der zweiten Welle des Sommerreiseverkehrs aus den Niederlanden und dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sorgen Großveranstaltungen für zusätzliche Verzögerungen. Zu den Hauptstaupunkten zählen traditionell die Transitstrecken der Brennerautobahn (A13), der Inntalautobahn (A12), der Tauernautobahn (A10) sowie der Ostautobahn (A4) in Richtung Ungarn. Ein wesentlicher Auslöser für den dichten Verkehr gen Osten ist der Formel-1-Grand-Prix von Ungarn auf dem Hungaroring nahe Budapest. Tausende Motorsportfans, darunter eine hohe Anzahl an Besuchern aus den Niederlanden, nutzen die österreichischen Autobahnen A1, A21 und A4 zur Durchreise. Verkehrsexperten raten dazu, Ausweichzeiten außerhalb der Stoßzeiten zu wählen, da sich die Fanreisen direkt mit dem regulären Urlaubsverkehr überschneiden. Zusätzliche Zuspitzungen werden an Grenzübergängen wie Suben, Suben/Kiefersfelden und Nickelsdorf sowie in Tunnel- und Baustellenbereichen erwartet. Neben dem Fernverkehr führen auch regionale Großveranstaltungen im Osten Österreichs zu punktuellen Engpässen. In Maria Enzersdorf findet am Samstag der Austrian Bowl XLI statt, was zu Verzögerungen auf der Südautobahn (A2) und rund um den Knoten Vösendorf führen dürfte. Zeitgleich sorgt das viertägige Donauinsel Open Air in Wien mit geschätzten 100.000 Besuchern für eine veränderte Verkehrslage im Stadtgebiet. Von Stauungen betroffen sind hierbei vor allem die Donauuferautobahn (A22) und die Südosttangente (A23). Die Behörden und Verkehrsclubs empfehlen Besucherinnen und Besuchern lokaler Events die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Die angespannte Verkehrslage spiegelt das jährliche Muster der mitteleuropäischen Hauptreisezeit wider, in der die Transitrouten im Alpenraum an ihre

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Technische Störung am Flughafen Zürich: Passagiere müssen Skymetro im Tunnel verlassen

Am Flughafen Zürich hat eine technische Störung zum Stillstand der unterirdischen Personentransportbahn Skymetro geführt. Der fahrerlose Zug, der das Hauptterminal mit dem Dock E verbindet, blieb mitten in der Tunnelpassage unterhalb der Start- und Landebahn stehen. In den betroffenen Wagen saßen rund 50 Passagiere fest, die sich auf der Ankunft nach Zürich befanden. Nach Alarmierung der Einsatzkräfte traf die Flughafenfeuerwehr nach etwa 20 Minuten vor Ort ein und veranlasste den geordneten Ausstieg der Insassen. Die Passagiere wurden von den Rettungskräften über den Evakuierungsweg durch den Tunnel geführt. Der Fußmarsch bis zum nächstgelegenen Ausgang betrug rund 200 Meter und nahm weniger als zehn Minuten in Anspruch. Laut Angaben des Flughafenbetreibers befanden sich ausschließlich ankommende Fluggäste an Bord, deren Reiseziel Zürich war. Dadurch seien keine Anschlussflüge verpasst worden. Es kamen bei dem Vorfall keine Personen zu Schaden. Die Skymetro ist eine rund einen Kilometer lange, kabelgetriebene Standseilbahn, die für den Transfer zwischen den Terminalbereichen eingesetzt wird. Bekannt ist das System auch für seine visuelle und akustische Ausgestaltung im Tunnel, die Reisenden Schweizer Landschaftsmotive vermittelt. Nach dem Ausstieg der Passagiere konnte die Bahn über das Zugseil per Fernsteuerung in die Wartungsstation gezogen werden, wo Techniker mit der Überprüfung und Behebung des Defekts begannen. Betriebsstörungen bei automatisierten Passagiertransportsystemen an Großflughäfen werfen Fragen bezüglich der Redundanz und der schnellen Fahrgastinformation auf. Während der Ausfall im aktuellen Fall ohne gravierende Folgen blieb, verdeutlicht der Vorfall die Abhängigkeit moderner Flughafeninfrastrukturen von automatisierten Zubringersystemen. Bei Spitzenbelastungen können bereits kurze Unterbrechungen dieser Transportachsen zu Verzögerungen im Passagierfluss und zu

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