Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Luxair: Fluggesellschaft wandelt Optionen für Boeing 737-10 in Festbestellungen um

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair treibt die Modernisierung ihrer Flotte weiter voran und hat im Rahmen der Farnborough International Airshow zwei bestehende Optionen für Flugzeuge des Typs Boeing 737-10 in Festbestellungen umgewandelt. Zusätzlich sicherte sich das Unternehmen Optionen für zwei weitere Maschinen dieser Baureihe. Durch diese Vertragsanpassung wächst der feste Auftragsbestand der Fluggesellschaft bei dem US-amerikanischen Flugzeugbauer auf insgesamt zwölf Maschinen der 737-Max-Familie, die sich aus acht Einheiten der Variante 737-8 und vier Großraumversionen der 737-10 zusammensetzt. Die zusätzlichen Kaufoptionen sollen dem Carrier Flexibilität für künftige Kapazitätsanpassungen bieten, während die Ausrichtung auf eine einheitliche Flottenstruktur beibehalten wird. Die mit 213 Sitzplätzen ausgestatteten Flugzeuge des Typs 737-10 sollen primär auf stark frequentierten Urlaubs- und Geschäftsreise-Routen im europäischen Streckennetz zum Einsatz kommen. Die Maschinen verfügen über das veränderte Innenraumkonzept Boeing Sky Interior, überarbeitete Sitze mit einem Abstand von 76 Zentimetern sowie USB-C-Lademöglichkeiten an jedem Platz. Das Unterhaltungsangebot wird drahtlos auf die persönlichen Geräte der Passagiere übertragen. Angetrieben werden die Flugzeuge von LEAP-1B-Triebwerken des Herstellers CFM International, die eine Herabsetzung der Lärmemissionen bei Start und Landung sowie eine Verringerung der Betriebskosten ermöglichen. Mit der Einbindung der größeren 737-10 reagiert Luxair auf kapazitäre Engpässe an stark ausgelasteten europäischen Großflughäfen, an denen zusätzliche Start- und Landerechte schwer zu bekommen sind. Der Einsatz von Maschinen mit höherer Sitzplatzkapazität erlaubt es der Fluggesellschaft, das Passagiervolumen pro Flug zu steigern, ohne die Anzahl der täglichen Verbindungen erhöhen zu müssen. Gleichzeitig vereinfacht der Betrieb einer homogenen 737-Flotte die Logistik bei Instandhaltung, Ersatzteilbevorratung und Personaleinsatz im Vergleich zum Mischbetrieb unterschiedlicher Flugzeugmuster.

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Flottenausbau bei AerCap: Leasingkonzern bestellt 15 weitere Boeing 787-9

Der Flugzeugleasingkonzern AerCap hat auf der Farnborough International Airshow einen Festauftrag über 15 zusätzliche Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 787-9 Dreamliner bekannt gegeben. Durch die Vereinbarung wächst der Gesamtbestand der 787-Flotte im Portfolio des Unternehmens auf rund 140 Maschinen. Das Abkommen räumt dem Leasinggeber zudem das Recht ein, Aufträge flexibel auf die größere Variante 787-10 umzustellen. Damit reagiert das Unternehmen auf die veränderten Kapazitätsanforderungen internationaler Fluggesellschaften, die ihren eigenen Kapitalbedarf für Direktkäufe beim Hersteller reduzieren wollen. Der Markt für Großraumflugzeuge verzeichnet nach der pandemiebedingten Erholungsphase wieder eine stabilere Nachfrage. Fluggesellschaften weltweit setzen verstärkt auf geleastes Fluggerät, um Streckennetze auf der Langstrecke flexibel anzupassen und Risiken bei der Flottenerneuerung auszulagern. Die Vereinbarung zwischen Boeing und AerCap unterstreicht diesen Branchentrend, bei dem Leasinggesellschaften eine zentrale Rolle als Abnehmer für Flugzeughersteller einnehmen. Der erste Dreamliner an AerCap wurde bereits im Jahr 2013 ausgeliefert, was die langjährige Zusammenarbeit beider Unternehmen verdeutlicht. Trotz des Auftragszuwachses steht der Flugzeughersteller Boeing weiterhin vor operativen Herausforderungen bei der Produktion und Auslieferung der 787-Reihe. Qualitätskontrollen, behördliche Vorgaben sowie Verzögerungen in den internationalen Lieferketten führten in der Vergangenheit wiederholt zu Stauungen im Fertigungsprozess. Für Leasinggesellschaften und deren Kunden bedeuten solche Lieferverzögerungen oft erhebliche Planungsunsicherheiten bei der Bereitstellung von Kapazitäten für den Flugbetrieb. Die ökonomische Effizienz der bestellten Einheiten bleibt im internationalen Flugbetrieb ein entscheidender Faktor. Mit der Option auf die größere 787-10, die rund 50 Passagiere mehr befördern kann als die Basisvariante, erhalten Airlines zusätzliche Flexibilität auf stark frequentierten Strecken. Wie rasch die neu georderten Flugzeuge in den aktiven Dienst bei

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Sicherheitsvorfall auf der Bahnstrecke zwischen Venedig und München

Auf der internationalen Eisenbahnverbindung zwischen Venedig und München ist es am 14. Juli 2026 zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall im Personenfernverkehr gekommen. Während der Fahrt löste sich an einem Fernzug der Österreichischen Bundesbahnen eine Einstiegstür und fiel aus dem Zugverband. Der Vorfall betraf eine Wagengarnitur der neuesten Railjet-Generation, die erst seit dem Frühjahr 2024 auf dieser Strecke eingesetzt wird. Zum Zeitpunkt des Ereignisses befanden sich in dem betroffenen Wagen keine Passagiere, da dieser aufgrund einer vorausgegangenen Störung der Energieversorgung vorsorglich für den Fahrgastbetrieb gesperrt worden war. Die Österreichischen Bundesbahnen und der Fahrzeughersteller Siemens Mobility haben Untersuchungen zur Klärung der technischen Ursachen eingeleitet. Die Fluggäste beziehungsweise Bahnreisenden mussten ihre Fahrt mit Ersatzbussen fortsetzen. Ablauf des Zwischenfalls im italienischen Streckennetz Der Vorfall ereignete sich am Mittag des 14. Juli 2026 auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Startbahnhof Venezia Santa Lucia und dem nächsten planmäßigen Halt in Padua. Der betreffende Schnellzug der Linie RJ 84 befand sich auf dem Weg in die bayerische Landeshauptstadt München, als sich die Tür des Wagens mit der Ordnungsnummer 267 auf freier Strecke aus der Verankerung löste. Der Verlust der Außenhautkomponente führte zum sofortigen Fahrtabbruch des Zuges. In den digitalen Fahrgastinformationssystemen der Österreichischen Bundesbahnen, wie dem Auskunftssystem Scotty, wurde der Vorfall zunächst lediglich mit dem Hinweis auf eine technische Störung am Zug ausgewiesen. Die im Zug befindlichen Passagiere wurden in der Folge von den zuständigen italienischen Bahnbehörden mit Bussen über die Staatsgrenze bis nach Innsbruck transportiert. Von dort aus organisierten die Österreichischen Bundesbahnen den Weiterlandtransport nach München. Zu Personenschäden kam

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Flottenwechsel bei Hawaiian Airlines: Boeing 737-800 löst Boeing 717 im Inselverkehr ab

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Hawaiian Airlines wird ihre veralteten Passagierflugzeuge des Typs Boeing 717 schrittweise ausmustern und im regionalen Inselverkehr durch Maschinen des Typs Boeing 737-800 ersetzen. Das gab die Muttergesellschaft Alaska Air Group bekannt, die die Übernahme von Hawaiian Airlines vor Kurzem abgeschlossen hat. Die in Honolulu zu stationierenden Flugzeuge sollen nach der operativen Integration weiterhin von lokal ansässigen Cockpit- und Kabinenbesatzungen geflogen werden. Die Bestuhlung der Boeing 737-800 bringt eine deutliche Veränderung der Kabinenaufteilung mit sich, darunter eine vergrößerte First Class, erweiterte Premium-Sitzbereiche sowie die Bereitstellung von Starlink-WLAN-Zugängen und Stromanschlüssen an den Sitzen. Die Ausmusterung der Boeing 717 markiert den Abschied von einem Flugzeugtyp, der über zwei Jahrzehnte hinweg das Rückgrat der Transportverbindungen zwischen den hawaiianischen Inseln bildete. Die zweistrahligen Maschinen wurden speziell für kurze Flugdauern und eine hohe Frequenz von täglichen Starts und Landungen geschätzt. Allerdings erschweren das hohe Alter der Flotte, gestiegene Aufwände bei der Ersatzteilbeschaffung und die Einstellung der Triebwerksproduktion den wirtschaftlichen Weiterbetrieb. Mit dem Einsatz der größeren Boeing 737-800 reagiert der Mutterkonzern auf die Nachfrageentwicklung im regionalen Flugverkehr und erweitert zudem die Frachtkapazitäten für Güter und Gepäckstücke. Trotz der angekündigten Modernisierung verweisen Luftfahrtexperten auf betriebliche Herausforderungen, die mit der Umstellung verbunden sind. Der Betrieb der Boeing 737-800 auf extremen Kurzstrecken mit Flugzeiten von teils unter 30 Minuten führt durch die hohe Anzahl an Zyklusbelastungen zu einer beschleunigten Abnutzung von Fahrwerk und Zelle, was angepasste Instandhaltungsintervalle erfordert. Zudem bedeutet der Einsatz größerer Flugzeuge mit mehr Sitzplätzen eine Veränderung der Taktung, da die Auslastung der einzelnen Abschnitte

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Ausbau der Fertigungskapazitäten im indischen Luftfahrtsektor durch FACC und Kineco Aerospace

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat die Zusammenarbeit mit dem indischen Unternehmen Kineco Aerospace ausgeweitet. Gegenstand der Vereinbarung ist ein zweites Arbeitspaket zur Fertigung von Faserverbund-Bauteilen für Flugzeuge des europäischen Flugzeugherstellers Airbus. Die Produktion der Komponenten erfolgt an Standorten in Indien und umfasst ein Volumen von mehreren Tausend Teilen pro Jahr. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Qualifizierungsmeilensteins mit Airbus soll die Serienfertigung Ende 2027 anlaufen. Die Maßnahme baut auf einem langfristigen Abkommen auf, das beide Unternehmen im Juni 2025 auf der Luftfahrtmesse in Paris geschlossen hatten. Mit diesem Schritt verfolgt FACC das Ziel, die eigene Zulieferkette geografisch zu diversifizieren und Fertigungskapazitäten auf dem wachsenden indischen Subkontinent aufzubauen. Vertragsgrundlagen und Umfang der neuen Vereinbarung Das neu vergebene Arbeitspaket umfasst die Konstruktion und Fertigung hochkomplexer Composite-Komponenten aus Kohlenstofffaser- und Glasfaserverbundwerkstoffen. Diese Bauteile finden Anwendung in modernen Airbus-Zivilflugzeugen, bei denen das Materialgewicht eine zentrale Rolle für die Wirtschaftlichkeit spielt. Über die genaue finanzielle Summe des Auftrags sowie spezifische Flugzeugtypen machten die beteiligten Unternehmen im Rahmen der Bekanntgabe keine detaillierten Angaben. Die Kooperation basiert auf einer Partnerschaft, deren Grundstein im Juni 2025 auf der internationalen Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris gelegt wurde. Damals vereinbarten FACC und Kineco eine langfristige Ausrichtung der Zusammenarbeit. Voraussetzung für die aktuelle Ausweitung des Auftragsvolumens war das Erreichen streng vorgegebener Qualitäts- und Auditierungskriterien, die vom Flugzeughersteller Airbus gemeinsam mit FACC überprüft und freigegeben wurden. Nach Abschluss dieser Qualifizierungsphase beginnt nun die Vorbereitung der Produktionsanlagen, damit der Serienanlauf wie geplant Ende 2027 erfolgen kann. Kapazitätsaufbau und Bedeutung des indischen Marktes Für

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Gefährlicher Bodenkontakt beim Durchstartmanöver eines Frachtflugzeugs am Flughafen Cincinnati

Am internationalen Flughafen Cincinnati Northern Kentucky kam es am 19. Juli 2026 zu einem Zwischenfall im Frachtflugverkehr. Ein Großraumfrachtflugzeug des Typs Boeing 777-300ERSF der US-amerikanischen Frachtfluggesellschaft Kalitta Air erlitt während eines abgebrochenen Landeanflugs einen sogenannten Tail Strike. Beim Versuch, die Maschine kurz vor dem Aufsetzen durchzustarten, berührte das Heck des Flugzeugs die Piste der Start- und Landebahn und zog über eine erhebliche Distanz Funken. Trotz der Beschädigungen im Heckbereich konnte die Besatzung den Steigflug fortsetzen, das Flugzeug neu ausrichten und beim zweiten Anflug sicher am Boden aufsetzen. Personen kamen bei dem Zwischenfall nicht zu Schaden. Die zuständigen Aufsichtsbehörden haben Untersuchungen zur Ursache des Bodenkontakts eingeleitet, während das Flugzeug für die Schadensanalyse aus dem Flugbetrieb genommen wurde. Ablauf des Zwischenfalls nach dem Transatlantikflug Die betroffene Frachtmaschine befand sich unter der Flugnummer K4 264 auf dem Weg von Belgien in die Vereinigten Staaten. Der Flug startete am 19. Juli 2026 um 17:47 Uhr Ortszeit am Flughafen Brüssel. Nach einer reibungslosen Atlantiküberquerung mit einer Gesamtflugzeit von acht Stunden und 32 Minuten erreichte die Maschine den Flughafen Cincinnati Northern Kentucky, der als eines der zentralen Logistikdrehkreuze in den USA dient. Beim Endanflug auf die Landebahn 36R entschied sich die Flugbesatzung aus bisher nicht abschließend geklärten Gründen zu einem Abbruch der Landung und leitete ein Durchstartmanöver ein. Während der Beschleunigung und dem Anheben der Flugzeugnase im Nahbereich des Bodens geriet das Heck in einen zu steilen Neigungswinkel und setzte auf dem Asphalt auf. Das Abschaben der Metallstruktur auf der Piste erzeugte eine weithin sichtbare Funkenspur,

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Großaufträge auf der Farnborough Airshow verdeutlichen hohe Nachfrage nach Passagierflugzeugen mit hoher Sitzplatzkapazität

Auf der internationalen Luftfahrtmesse Farnborough International Airshow hat die Leasinggesellschaft SMBC Aviation Capital am 20. Juli 2026 zwei Großaufträge über insgesamt 200 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge bekannt gegeben. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dublin, das sich im Besitz japanischer Eigentümer befindet, unterzeichnete verbindliche Vereinbarungen mit den beiden führenden Flugzeugbauern Boeing und Airbus über jeweils 100 Maschinen. Die Verträge verdeutlichen den Trend in der Zivilluftfahrt, Flugzeugtypen mit größerer Passagierkapazität einzusetzen, um dem weltweiten Passagieraufkommen und Kapazitätsengpässen an vielen Verkehrsflughäfen zu begegnen. Milliardenauftrag für die größten Varianten der Boeing 737 Max Im Rahmen des Abkommens mit dem US-amerikanischen Hersteller Boeing bestellte SMBC Aviation Capital 100 Maschinen der Modellreihe 737 Max. Die Order teilt sich auf in 40 Flugzeuge der Version 737-8 sowie 60 Exemplare der größeren Variante 737-10. Für die Leasinggesellschaft stellt die Bestellung der 737-10 den Erstauftrag für dieses spezifische Modell dar. Gleichzeitig handelt es sich um den bislang umfangreichsten Einzelauftrag einer Leasingfirma für diese Ausführung. Durch das neue Geschäft erhöht sich der Bestand von SMBC Aviation Capital an eigenen, verwalteten oder bestellten Flugzeugen der 737-Max-Familie auf insgesamt 450 Einheiten. Der Vorstandsvorsitzende von SMBC Aviation Capital, Peter Barrett, begründete die Entscheidung mit der Entwicklung des internationalen Flugverkehrs. Fluggesellschaften und Investoren forderten verstärkt Fluggeräte mit höherer Sitzplatzkapazität an, um Strecken effizienter zu bedienen. Die 737-10 bietet als größtes Modell der Max-Reihe Platz für bis zu 230 Passagiere bei einer Reichweite von etwa 5.700 Kilometern. Das Flugzeug befindet sich derzeit in den abschließenden Phasen des behördlichen Zertifizierungsprozesses. Parallele Bestellung bei Airbus sichert Lieferpositionen bis

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Umbenennung von Flughafen in Florida: United Airlines gewährt kostenlose Umbuchungen nach Kundenkritik

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines bietet Passagieren flexible Umbuchungsoptionen an, die Flüge über den Flughafen Palm Beach in Florida gebucht haben. Auslöser für diese Maßnahme ist die offizielle Umbenennung des bisherigen Palm Beach International Airport in „President Donald J. Trump International Airport“ zum 9. Juli. Der dreistellige IATA-Flughafencode soll am 18. August 2026 formell von PBI auf DJT umgestellt werden. Passagieren, die nach der Namensänderung nicht mehr über diesen Standort reisen möchten, wird laut internen Richtlinien ermöglicht, ohne Gebühren oder Aufpreise auf die nahegelegenen Ausweichflughäfen Fort Lauderdale-Hollywood oder Miami auszuweichen. Aus einem internen Anweisungsdokument für das Servicepersonal der Fluggesellschaft geht hervor, dass Mitarbeiter im Kundenservice dazu angewiesen wurden, entsprechende Kundenwünsche kulant und kostenfrei abzuwickeln. Eine solche Regelung stellt eine Unregelmäßigkeit im Betrieb dar, da kostenfreie Flexibilitätsregelungen bei Fluggesellschaften üblicherweise streng auf wetterbedingte Flugausfälle, Naturkatastrophen oder operative Störungen beschränkt sind. Offiziell hat sich die Unternehmensleitung von United Airlines bislang nicht öffentlich zu dieser Praxis geäußert. Die Entscheidung der Behörden in Florida, den Flughafen nach dem früheren US-Präsidenten zu benennen, geht auf eine parlamentarische Initiative von Bundesstaatsabgeordneten zurück. Das Vorhaben löste jedoch sowohl bei Teilen der lokalen Bevölkerung als auch bei lokalen Amtsträgern und Reisenden Widerstand aus. Kritiker der Maßnahme bemängeln eine unnötige Politisierung einer öffentlichen Infrastruktureinrichtung und befürchten eine Beeinträchtigung des regionalen Images. Einige Passagiere kündigten daraufhin an, die Infrastruktur des Standorts künftig meiden zu wollen. Für Fluggesellschaften und die beteiligten Flughafenbetreiber bringt die Namens- und Codeänderung zudem logistischen und finanziellen Aufwand mit sich. Neben der Umstellung internationaler Buchungs- und Ticketingsysteme

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Groupe ADP senkt Erwartungen für Pariser Flughäfen nach schwachem ersten Halbjahr

Der französische Flughafenbetreiber Groupe ADP hat seine Verkehrsprognose für die Pariser Flughäfen für das Gesamtjahr 2026 nach unten korrigiert. Nach einem unerwartet schwachen ersten Halbjahr rechnet das Unternehmen an den Standorten Paris-Charles de Gaulle und Paris-Orly nur noch mit einem leicht veränderten Passagierwachstum von rund 0,5 Prozent. Ursprünglich war die Konzernleitung von einem Anstieg zwischen 1,5 und 2,5 Prozent ausgegangen. Als wesentliche Gründe für den Dämpfer nennt das Management die anhaltenden Spannungen durch den Nahost-Konflikt, gestiegene Kerosinpreise sowie betriebliche Engpässe im europäischen Luftraum. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 verzeichnete das globale Gesamtnetzwerk der Groupe ADP ein Passagieraufkommen von 179,2 Millionen Fluggästen, was einem minimalen Zuwachs von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. An den beiden Pariser Hauptflughäfen wurden zusammen 51,6 Millionen Passagiere gezählt, was einem Plus von 0,5 Prozent gleichkommt. Besonders schwach entwickelte sich der Monat Juni, in dem die Passagierzahlen im gesamten Netzwerk um 1,4 Prozent und an den Pariser Drehkreuzen sogar um 3,2 Prozent auf 9,4 Millionen Fluggäste zurückgingen. Die Einnahmen- und Ertragserwartungen des Unternehmens stehen nun auf dem Prüfstand. Die genauen finanziellen Auswirkungen auf die Jahresziele will die Betreibergesellschaft bei der Vorlage der vollständigen Halbjahreszahlen detailliert bewerten. Das Management setzt dabei auf ein im März eingeleitetes Kostensenkungsprogramm, das in der zweiten Jahreshälfte seine volle Wirkung entfalten soll, um die Mindereinnahmen aus dem Passagiergeschäft teilweise aufzufangen. Unabhängige Analysten weisen darauf hin, dass der Luftverkehr in Europa durch steigende Abgaben und angespannte Lieferketten bei den Fluggesellschaften zunehmend gebremst wird. Die Entwicklung bei Groupe ADP verdeutlicht die

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Finanzierungskürzungen in Flandern: Regionalflughäfen erhalten deutlich weniger Subventionen

Die flämische Regionalregierung hat sich auf einen neuen Finanzierungsrahmen für die regionalen Verkehrsflughäfen in der nordbelgischen Region geeinigt. Der Beschluss für den Förderzeitraum von 2025 bis 2029 sieht eine spürbare Reduzierung der öffentlichen Subventionen vor, schließt Schließungen von Standorten jedoch ausdrücklich aus. Die staatliche Unterstützung für die beiden Flughäfen Antwerpen und Ostende-Brügge wird im Vergleich zur Vorperiode von 2020 bis 2024 um 26,8 Prozent gesenkt – von zuvor 131 Millionen Euro auf knapp 96 Millionen Euro. Auch der Flughafen Kortrijk-Wevelgem erhält mit 10,5 Millionen Euro rund 5,7 Prozent weniger öffentliche Mittel als bisher. Mit diesem Beschluss setzt die Koalition unter Ministerpräsident Matthias Diependaele ein Vorhaben um, das die betriebliche Eigenständigkeit der Flughäfen stärken und die Belastung für den öffentlichen Haushalt verringern soll. Flämische Regierungsvertreter, darunter Mobilitätsministerin Annick De Ridder, verweisen darauf, dass der neue Rahmen eine engere Abstimmung zwischen den vier flämischen Regionalflughäfen sowie eine stärkere Zusammenarbeit mit dem nationalen Drehkreuz Brussels Airport vorsieht. Ziel sei es, die Betriebskosten der Einzelstandorte zu senken und Synergien bei der Abwicklung des Luftverkehrs zu nutzen. Die Kürzung der öffentlichen Gelder trifft die Regionalflughäfen in einer Phase, in der deren wirtschaftliche Tragfähigkeit regelmäßig Gegenstand politischer Debatten ist. Kritiker und Rechnungshöfe hatten in der Vergangenheit mehrfach hervorgehoben, dass Standorte wie Antwerpen oder Ostende-Brügge ohne fortlaufende Finanzspritzen des Staates defizitär arbeiten und vergleichsweise geringe Passagier- und Frachtzahlen aufweisen. Während Wirtschaftsverbände die Standorte als Infrastruktur für die regionale Wirtschaft und die allgemeine Luftfahrt verteidigen, fordern Oppositionsparteien seit Langem eine kritische Überprüfung des betrieblichen Nutzens im Verhältnis zu

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