Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Vietjet Air stärkt thailändische Tochter mit Boeing 737 Flotte

Die vietnamesische private Billigfluggesellschaft Vietjet Air, die sich in einer Phase schnellen Wachstums und internationaler Expansionspläne befindet, hat eine Vereinbarung mit Boeing bekanntgegeben, wonach bis zu 50 Boeing 737 Flugzeuge an ihre in Thailand ansässige Tochtergesellschaft Thai Vietjet Air übertragen werden sollen. Dieser Schritt dient der Stärkung der Luftfahrt- und Tourismusverbindungen zwischen Thailand, Vietnam und anderen Ländern der Region und folgt auf eine kürzlich getroffene Vereinbarung zur Gründung einer neuen Tochtergesellschaft in Kasachstan. Gemäß Berichten von Asian Aviation wird Vietjet Air im Rahmen der Vereinbarung 50 Flugzeuge aus ihrer bestehenden Bestellung von 200 Boeing 737 an Thai Vietjet Air abtreten, wobei die Auslieferung der ersten Flugzeuge voraussichtlich im Oktober 2025 beginnen soll. Die Expansion in Thailand wird es Vietjet Air ermöglichen, ihre Präsenz in der Region erheblich auszubauen und in direkten Wettbewerb mit anderen großen asiatischen Billigfluglinien wie Air Asia Thailand und Nok Air sowie der nationalen Fluggesellschaft Thai Airways zu treten. Langjährige Partnerschaft mit Boeing Vietjet Air hatte bereits 2016 während eines Besuchs des damaligen US-Präsidenten Barack Obama in Vietnam eine erste Bestellung für die Boeing 737 MAX unterzeichnet. Diese Vereinbarung wurde auf der Farnborough Air Show im Jahr 2018 durch eine Absichtserklärung über weitere 100 Flugzeuge erweitert. Erst kürzlich, im April 2025, schlossen Vietjet Air und AV AirFinance eine Finanzierungsvereinbarung über insgesamt 300 Millionen US-Dollar ab, um die Finanzierung der neuen Boeing-Flotte zu decken. Diese Vereinbarung ist Teil einer umfassenderen Reihe von Flugzeugfinanzierungsgeschäften im Wert von über 4 Milliarden US-Dollar, die Vietjet mit führenden US-Finanzinstituten abgeschlossen hat. Diese

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Tui startet Sommerflugprogramm ab Paderborn/Lippstadt

Der Reiseveranstalter Tui, ein langjähriger Partner des Flughafens Paderborn/Lippstadt, hat am 16. Mai 2025 den Sommerflugbetrieb aufgenommen. Der erste Flug ging nach Palma de Mallorca und markiert den Beginn des Sommerflugplans, in dem Tui erneut fünf beliebte Urlaubsziele von dem ostwestfälischen Flughafen aus anbietet. Im Vergleich zum Vorjahr wurde das Angebot nach Heraklion auf Kreta sogar auf fünf wöchentliche Flüge erhöht. Neben Mallorca, das bis zum 24. Oktober fünfmal wöchentlich angeflogen wird, bietet Tui auch Verbindungen nach Kreta (fünfmal wöchentlich vom 17. Mai bis zum 25. Oktober), Fuerteventura (zweimal wöchentlich vom 23. Mai bis zum 24. Oktober), Kos (samstags vom 24. Mai bis zum 25. Oktober) und Rhodos (sonntags vom 25. Mai bis zum 19. Oktober) an. Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser zeigte sich erfreut über das umfangreiche Programm und die Intensivierung der Flüge nach Heraklion, da alle fünf Ziele in der Region sehr beliebt seien. Er empfahl Interessenten eine frühzeitige Buchung angesichts der erwarteten hohen Nachfrage. Mit diesem Engagement unterstreicht Tui seine Bedeutung als verlässlicher Partner des Flughafens Paderborn/Lippstadt und bietet Urlaubern aus der Region eine bequeme Anreise zu ihren Urlaubszielen. Die Kontinuität dieser Flugverbindungen ist für die regionale Wirtschaft und die Anbindung Ostwestfalens an beliebte Urlaubsregionen von Bedeutung.

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Qatar Airways meldet Rekordgewinn für Geschäftsjahr 2024/2025

Die Qatar Airways Group hat das stärkste Finanzergebnis ihrer Geschichte bekanntgegeben. Der Gewinn des Konzerns, zu dem auch die Frachtsparte, das Catering und Qatar Duty Free gehören, erreichte im Geschäftsjahr 2024/2025 7,85 Milliarden Katar-Riyal (umgerechnet 2,15 Milliarden US-Dollar). Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 1,7 Milliarden Katar-Riyal (0,5 Milliarden US-Dollar) gegenüber dem Vorjahr. Besonders die Frachtsparte, Qatar Airways Cargo, verzeichnete eine bemerkenswerte finanzielle Leistung mit einem Umsatzwachstum von 17 Prozent und dem besten Ergebnis seit der Zeit der COVID-Pandemie. Dies wird auf die Agilität des Unternehmens bei der Anpassung an veränderte Marktbedingungen, den Fokus auf Digitalisierung und datengestützte Analysen sowie die hohe Zuverlässigkeit zurückgeführt. Der Vorstandsvorsitzende der Qatar Airways Group, Badr Mohammed Al-Meer, würdigte die harte Arbeit und das Engagement der Teams im gesamten Konzern als Grundlage für dieses Rekordergebnis. Zu den weiteren wichtigen Errungenschaften der Qatar Airways Group im vergangenen Geschäftsjahr gehören ein Rekordgewinnanstieg von 28 Prozent, die Erweiterung des Hamad International Airport für bis zu 65 Millionen Passagiere jährlich sowie die Einführung von Starlink High-Speed-WLAN in der Boeing 777 Flotte als erste globale Fluggesellschaft im Nahen Osten. Zudem wurden eine Minderheitsbeteiligung von 25 Prozent an Virgin Australia und eine 25-prozentige Beteiligung an der südafrikanischen Regionalfluggesellschaft Airlink erworben. Der Konzern führte außerdem die Konversations-KI Sama in seine digitale Kabinenbesatzung ein.

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Nonstopflüge von Leipzig/Halle ans Schwarze Meer gestartet

Die Fluggesellschaft SunExpress bietet ab sofort neue Nonstopverbindungen vom Flughafen Leipzig/Halle zu den bulgarischen Schwarzmeerküstenstädten Varna und Burgas an. Die Flüge werden in Kooperation mit der bulgarischen Electra Airways durchgeführt, die damit ihre Präsenz am Standort Leipzig/Halle ausbaut. Die neuen Verbindungen nach Varna und Burgas wurden am 16. beziehungsweise 17. Mai 2025 aufgenommen. Varna wird jeweils montags, mittwochs und freitags angeflogen, während Burgas dienstags, donnerstags und sonnabends im Flugplan steht. Zum Einsatz kommen auf diesen Strecken bis September dieses Jahres Flugzeuge des Typs Airbus A320 der Electra Airways. Reisende können die Flüge über die Webseite von SunExpress sowie in Reisebüros buchen. Mit diesen neuen Direktverbindungen erweitert sich das Angebot ab Leipzig/Halle, dessen Sommerflugplan insgesamt 29 Ziele in 13 Ländern umfasst, die von 27 verschiedenen Fluggesellschaften bedient werden und bis zu 222 wöchentliche Abflüge im Passagierverkehr ermöglichen. Die Kooperation zwischen SunExpress und Electra Airways zielt darauf ab, die touristische Nachfrage nach Bulgarien-Flügen ab Deutschland weiter zu bedienen.

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Maltesische Universal Air stellt Linienflugbetrieb nach kurzer Zeit wieder ein

Die maltesische Fluggesellschaft Universal Air, die erst vor gut einem Jahr in das Geschäft mit Linienflügen eingestiegen war und großes Potential in Verbindungen zwischen kleineren europäischen Städten sah, hat nun überraschend die Einstellung ihres Linienflugbetriebs angekündigt. Die letzten Linienflüge sollen am 30. Mai 2025 stattfinden. Zukünftig will sich das Unternehmen auf Charter- und Wet-Lease-Geschäfte konzentrieren. Diese Kehrtwende kommt unerwartet, nachdem die Fluglinie noch vor einem halben Jahr von einer „erstaunlichen“ Resonanz auf ihr Angebot gesprochen hatte. Optimistischer Start und rasche Expansion des Streckennetzes Am 26. März 2024 hob der erste Linienflug von Universal Air von Malta in das ungarische Pecs ab. Unternehmenschef Simon Cook zeigte sich damals optimistisch bezüglich des Potentials, mit kleineren Flugzeugen unterversorgte Strecken zu bedienen. Neben der Verbindung Malta-Pecs bediente die Fluglinie auch die Routen Malta-München und Pecs-München. Nach einem halben Jahr äußerte sich Cook positiv über die Resonanz und sah einen Markt für „höherwertige Flüge zwischen kleineren Städten“. In der Folge baute Universal Air ihr Streckennetz weiter aus. Pecs wurde zwar nicht mehr bedient, dafür kamen neue Verbindungen von Malta nach Debrecen, Ibiza, Palermo und Tripolis sowie eine Strecke von Debrecen nach Leipzig hinzu. Unerwartete Kehrtwende – Fokus auf Charter und Wet-Lease Nun jedoch die überraschende Nachricht: „Nach reiflicher Überlegung haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, unseren Linienflugverkehr einzustellen“, teilte Universal Air mit. Die letzten Linienflüge werden Ende Mai durchgeführt. Als Gründe für diesen Schritt wurden keine näheren Details genannt. Stattdessen will sich die 2015 gegründete Fluglinie künftig auf das Chartergeschäft und Wet-Lease-Vereinbarungen konzentrieren. Bei Wet-Lease

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SunExpress und Partner intensivieren Flugangebot von Deutschland nach Bulgarien

Die Fluggesellschaft SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, verstärkt in Kooperation mit der bulgarischen Electra Airways ihr Flugangebot von Deutschland zu den bulgarischen Schwarzmeerküstenstädten Burgas und Varna. Im Rahmen dieses Programms, das sich speziell an deutsche Urlauber richtet, werden vermehrt Direktflüge zu diesen Zielen angeboten. Am 16. Mai 2025 fanden in Burgas und Varna Feierlichkeiten statt, um die verstärkte Zusammenarbeit zu würdigen. So landete beispielsweise um 13:10 Uhr ein Flug von Düsseldorf in Burgas. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kooperation mit Electra Airways in Burgas begonnen und sich nun zu einer strategischen Partnerschaft in der Region entwickelt. Alle Passagiere der ersten Flüge erhielten traditionelle bulgarische Aufmerksamkeiten mit Lavendelöl. Das erweiterte Partnerprogramm zwischen SunExpress und Electra Airways ist für den Zeitraum 2025 bis 2027 geplant und wird vom bulgarischen Tourismusministerium sowie von „Fraport Twin Star Airport Management“, dem Betreiber der Flughäfen Burgas und Varna, unterstützt. Ziel ist es, Bulgarien als attraktives Reiseziel für Einzelpersonen und Gruppen aus Deutschland noch zugänglicher zu machen. Frank Kwante, Direktor von „Fraport Twin Star Airport Management“, hob die schnelle und erfolgreiche Zusammenarbeit von SunExpress und Electra Airways hervor. Stefan Trifonov, Geschäftsführer von Electra Airways, betonte die Bedeutung dieser Partnerschaft, um die bulgarische Schwarzmeerküste für deutsche Kunden einfacher erreichbar zu machen.

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Flügelkollision zweier Boeing 737 von Alaska Airlines in Seattle

Am 17. Mai 2025 kam es am Flughafen Seattle-Tacoma zu einem Zwischenfall, bei dem zwei Boeing 737-Flugzeuge der Alaska Airlines beim Zurücksetzen vom Gate mit ihren Flügeln kollidierten. Die Flüge AS1190 nach Orange County und AS1094 nach Sacramento wurden gleichzeitig von Bodenfahrzeugen vom Gate weggeschoben, als sich die Tragflächen berührten. Bei dem Vorfall, der sich kurz nach Mittag Ortszeit ereignete, wurden keine Passagiere oder Besatzungsmitglieder verletzt. Die Fluggäste konnten ihre Reise einige Stunden später mit Ersatzflugzeugen fortsetzen. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat eine Untersuchung der Umstände eingeleitet, die zu dem Vorfall führten. Dieser Vorfall markiert bereits die dritte Flügelkollision an einem US-amerikanischen Flughafen innerhalb weniger Wochen. Häufung von Flügelkollisionen an US-Flughäfen gibt Anlaß zur Sorge Die jüngste Kollision in Seattle reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein, die Fragen nach den zugrundeliegenden Ursachen aufwerfen. Erst am 10. April 2025 stießen auf dem Ronald Reagan National Airport in Washington zwei Regionalflugzeuge, eine CRJ700 und eine Embraer E175, mit ihren Flügeln zusammen. Obwohl beide Flüge unter Codes der American Airlines durchgeführt wurden, handelte es sich um Auftragsflüge, die von PSA Airlines und Republic Airways operiert wurden. Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 6. Mai 2025 am San Francisco International Airport, bei dem zwei Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 777 der United Airlines kollidierten. Flug UA 863 nach Sydney berührte sich beim Rollen mit Flug UA877 nach Hongkong. Glücklicherweise wurden auch bei diesen beiden vorherigen Zwischenfällen keine Personen verletzt. Untersuchungen sollen Ursachen der Vorfälle klären Die Häufigkeit dieser Art von Zwischenfällen in kurzer

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Air India fordert Ende der Kooperation zwischen IndiGo und Turkish Airlines

Die indische Fluggesellschaft Air India hat die Regierung Indiens aufgefordert, die Leasing- und Codeshare-Partnerschaft zwischen der Billigfluggesellschaft IndiGo Airlines und Turkish Airlines zu beenden. Als Gründe hierfür werden sowohl wirtschaftliche Bedenken als auch Fragen der nationalen Sicherheit angeführt, die sich aus der als pro-pakistanisch wahrgenommenen Außenpolitik der Türkei ergeben sollen. Dies berichtete Reuters unter Berufung auf ein nicht öffentlich gemachtes Schreiben. Air India selbst wies die Darstellung zurück und lehnte eine Stellungnahme zu den Geschäftsmodellen von Wettbewerbern ab. Air India beanstandet Wet-Lease von Großraumflugzeugen Konkret soll sich Air India gegen die Verlängerung der Genehmigung für IndiGo ausgesprochen haben, geleaste Boeing 777-300ER von Turkish Airlines über Ende Mai 2025 hinaus zu betreiben. IndiGo nutzt derzeit zwei Großraumflugzeuge des türkischen Partners im Rahmen sogenannter Wet-Lease-Vereinbarungen, bei denen das Flugzeug inklusive Besatzung gemietet wird. In Indien können solche Genehmigungen jeweils nur für maximal sechs Monate erteilt werden, und IndiGo muß halbjährlich eine Verlängerung beantragen. Ein entsprechender Antrag auf Verlängerung der am 31. Mai auslaufenden Genehmigung wurde von IndiGo bereits gestellt, aber von der Regierung noch nicht genehmigt. IndiGo verteidigt Partnerschaft als Vorteil für Reisende und Wirtschaft IndiGo verteidigte die Leasing- und Codeshare-Vereinbarung mit Turkish Airlines in einer Stellungnahme. Die Fluggesellschaft betonte, daß diese Anordnung vielfältige Vorteile für indische Reisende und die Wirtschaft des Landes biete. Die zusätzliche Langstreckenkapazität habe die Verfügbarkeit von Sitzplätzen für indische Passagiere zu angemessenen Flugpreisen ermöglicht, und dies zu einer Zeit, in der die internationalen Langstreckenflugpreise aufgrund der Auswirkungen der Covid-Pandemie erheblich gestiegen seien. Weiterhin erklärte IndiGo, daß die

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Flugverkehr nach Tripolis eingestellt – Auswärtiges Amt rät zur Ausreise

Nach heftigen Gefechten in der libyschen Hauptstadt Tripolis haben zahlreiche internationale Fluggesellschaften, darunter Egypt Air, Turkish Airlines und Ita Airways, ihre Flüge in die Stadt vorübergehend ausgesetzt. Infolgedessen ist der Hauptstadtflughafen Mitiga aktuell geschlossen. Das Auswärtige Amt hat angesichts der unübersichtlichen und weiterhin volatilen Lage deutsche Staatsbürger dringend zur Ausreise aus Libyen aufgefordert. Auslöser der jüngsten Eskalation der Gewalt war der gewaltsame Tod eines Milizenführers am 12. Mai 2025, der im Stadtzentrum von Tripolis und umliegenden Vierteln zu schweren Auseinandersetzungen führte. Obwohl seit dem 14. Mai ein vorläufiger Waffenstillstand gelten soll, bleibt die Situation laut dem am Donnerstag aktualisierten Reisehinweis des Auswärtigen Amtes weiterhin angespannt und unvorhersehbar. Der Betrieb am Flughafen Mitiga ist derzeit unterbrochen, und eine erneute Zuspitzung der Lage könne nicht ausgeschlossen werden. Wie das Portal Aerotelegraph berichtet, ist der Flughafen Mitiga nahe dem Stadtzentrum von Tripolis der wichtigste des Landes, seit der Tripoli International Airport durch frühere Kämpfe zerstört wurde. Mehrere libysche Fluggesellschaften, darunter Afriqiyah Airways, Libyan Airlines und Berniq Airways, haben demnach begonnen, ihre Flugzeuge vorsorglich zum Misrata International Airport zu verlegen, der etwa 200 Kilometer östlich von Tripolis an der Mittelmeerküste liegt. Das Auswärtige Amt warnt weiterhin vor Reisen nach Libyen und rät deutschen Staatsangehörigen, das Land zu verlassen, solange dies möglich ist. Die deutsche Botschaft in Tripolis ist derzeit für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen; konsularische Dienstleistungen werden von Tunis aus wahrgenommen.

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El Al erweitert Flotte mit neuer Boeing 787-9 im Zeichen der Einheit

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihre Flotte mit der Ankunft ihrer 17. Boeing 787-9 weiter verstärkt. Das neue Flugzeug präsentiert sich in der modernisierten Lackierung von El Al und trägt den symbolträchtigen Namen „Achinu Kol Beit Yisrael“, was übersetzt „Unsere Brüder, das ganze Haus Israel“ bedeutet. Diese Namensgebung, ein Zitat aus der jüdischen Liturgie, ist ein Gebet für die Rückkehr aller Geiseln nach Israel und unterstreicht ein Gefühl der Einheit und Hoffnung. Im Gegensatz zur üblichen Praxis von El Al, ihre Passagierflugzeuge nach regionalen Städten zu benennen, wählte die Fluggesellschaft für dieses Flugzeug einen besonderen Namen, der die aktuelle Situation des Landes widerspiegelt. Die neue Boeing 787-9 ist Teil des strategischen Erneuerungsprogramms von El Al, mit dem Ziel, Israel international würdig zu vertreten. Im Zuge dieses Programms wurden auch die Farben der israelischen Flagge am Heck der Flugzeuge aufgefrischt und das El Al Logo modernisiert. Die neue Lackierung dient neben der optischen Aufwertung auch dem Schutz der Flugzeuge vor Umwelteinflüssen und Abnutzung gemäß den Standards der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). El Al verfolgt einen seit 2023 bestehenden Strategieplan zur Flottenmodernisierung und -erweiterung, zum Ausbau des globalen Streckennetzes und zur Einführung fortschrittlicher Technologien. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist die bereits unterzeichnete Vereinbarung über den Kauf von bis zu neun Boeing 787-9 Dreamlinern sowie die geplante Erweiterung und Modernisierung der Kurzstreckenflotte durch den Kauf von bis zu 31 Boeing 737 Max Flugzeugen, dem größten Flugzeugkauf in der Geschichte der Airline. Mit diesen Maßnahmen will El Al das Flug- und

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