Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ryanair eröffnet Ingenieur-Trainingsakademie am Flughafen Prestwick

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am Donnerstag, den 31. Oktober 2024, die Eröffnung einer neuen Trainingsakademie für Ingenieure am Flughafen Prestwick in Schottland gefeiert. Ryanair beabsichtigt fünf Millionen Pfund zu investieren. Die neue Akademie soll rund 500 Ingenieuren, Mechanikern und technischen Hilfskräften Arbeitsplätze geben. Die Akademie umfasst moderne Unterrichtsräume, Werkstätten und ein Schulungsflugzeug, um Fachkräfte für die Wartung der Ryanair-Flotte auszubilden. Der Konzern plant die Flotte massiv zu erweitern. Innerhalb von zehn Jahren will man auf etwa 800 Flugzeuge aufstocken. Die neue Einrichtung unterstützt zudem die bestehenden Wartungsanlagen am Standort Prestwick.

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All Nippon Airways verzeichnet Rekordumsatz und steigende Passagierzahlen

Die japanische Fluggesellschaft ANA All Nippon Airways, Mitglied der Star Alliance, hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2024/25 einen Rekordumsatz von umgerechnet 6,62 Milliarden Euro erzielt. Das Nettoergebnis betrug 485,9 Millionen Euro, was auf eine erfolgreiche Strategie des nachhaltigen Wachstums und strenger Kostenkontrolle zurückzuführen ist. Die Nachfrage nach internationalen Reisen, insbesondere nach Japan, hat zu einem Anstieg der Passagierzahlen geführt. Fast 3,9 Millionen Passagiere wurden befördert, was einem Anstieg von 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch im innerjapanischen Verkehr zeigte sich ein positives Bild, trotz Herausforderungen durch Taifune. Das Frachtgeschäft profitierte ebenfalls von einer hohen Nachfrage zwischen Asien, China und Nordamerika. Die Tochtergesellschaften Peach und AirJapan wiesen ebenfalls Umsatzsteigerungen auf. Für das gesamte Geschäftsjahr prognostiziert die ANA Group einen Umsatz von knapp 13,37 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 723 Millionen Euro.

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Lufthansa: Allegris-First-Class hebt am 9. November 2024 ab

Lufthansa bringt mit ihrer neuen „Allegris First Class“ und preisgekrönten Virtual-Reality-Technologie frischen Wind in die Luftfahrtbranche. Das Luxusprodukt, das ab dem 9. November 2024 erstmals auf den Linienflügen nach Bangalore und Mumbai eingesetzt wird, soll den Maßstab auf der Lufthansa-Langstrecke neu definieren. Passagiere erwartet eine Kombination aus kompromisslosem Komfort und technologischen Innovationen, die sowohl für höchste Individualität als auch Unterhaltung an Bord sorgen. Die „Allegris First Class“ ist auf der Airbus A350-900-Flotte der Lufthansa verfügbar und wird stufenweise weiteren Flugzeugen der Langstreckenflotte hinzugefügt. Die Einführung der „Suite Plus“ – eine weltweit einzigartige Doppelsuite, die für alleinreisende Passagiere oder Paare konzipiert ist – hebt den Komfort im Premium-Reisesegment auf ein neues Niveau. Innovative Suite mit modernstem Komfort Die Ausstattung der „Allegris First Class“-Suite ist für anspruchsvolle Gäste konzipiert, die auf der Langstrecke besonderen Wert auf Komfort und Privatsphäre legen. Die einzelnen Suiten sind mit deckenhohen Wänden, verschließbaren Türen und persönlichen, nahezu einen Meter breiten Sitzen ausgestattet, die auf Wunsch geheizt oder gekühlt werden können. Für zusätzlichen Komfort und Sicherheit verfügt jede Suite über individuelle Lampen und eine Klimatisierung, die den persönlichen Bedürfnissen der Passagiere entspricht. Die Sitze lassen sich zudem in ein bequemes, vollflächiges Bett umwandeln – ein Vorteil für Langstreckenreisende, die eine erholsame Schlafumgebung suchen. Ein weiteres Highlight der Suite ist der großzügige Bildschirm, der in Kombination mit kabellosen Over-Ear-Kopfhörern und erstklassigem Audiomaterial ein einzigartiges Inflight-Entertainment-Erlebnis bietet. Der Stauraum wurde ebenfalls optimiert: eine eigene Garderobe in jeder Suite ermöglicht es den Reisenden, persönliche Gegenstände stets griffbereit zu haben und sich

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Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen sinkt nach Sommerhöhepunkt – Deutschland bleibt europäisches Schlusslicht

Im September 2024 zählten deutsche Flughäfen insgesamt rund 21,15 Millionen Fluggäste und verzeichneten damit einen Rückgang gegenüber dem August um etwa 535.000 Passagiere. Nach dem Hoch während der Sommerferien verliert die Erholung des Luftverkehrs an Dynamik und erreicht nur noch 86,9 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Damit bleibt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Märkten am Ende der Erholungsrate. Trotz eines Anstiegs von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fehlen noch immer 13,1 Prozent der Passagiere gegenüber 2019. Die Zahl der Inlandsflüge zeigt im Vergleich zum August einen leichten Anstieg von 2,3 Millionen Fluggästen, was dem wieder zunehmenden Geschäftsreiseverkehr zugeschrieben wird. Dennoch bleibt dieses Segment weit unter dem Niveau von 2019. Der Europaverkehr verzeichnete im September 15,12 Millionen Passagiere, rund 3,9 Prozent weniger als im August. Das Interkontinental-Segment nahm gegenüber dem Vorjahr zu, blieb jedoch ebenfalls unter dem Niveau von 2019. Im Frachtbereich wurden im September 393.507 Tonnen Luftfracht abgewickelt, ein minimaler Anstieg von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Trend wird hauptsächlich von einem Rückgang bei den Einladungen und einem Anstieg bei den Ausladungen geprägt. Insgesamt bleibt das Wachstum moderat, und das Gesamtaufkommen bleibt hinter 2019 zurück.

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Deutliches Passagierplus und neue Ziele für den Flughafen Graz im Winterflugplan 2024

Die Passagierzahlen am Flughafen Graz sind seit Jahresbeginn kontinuierlich gestiegen, was durch den verbesserten Flugauslastungsgrad und größere Maschinen noch verstärkt wurde. Bisher reisten etwa 710.000 Fluggäste über Graz – ein Plus von rund 15 % gegenüber dem Vorjahr, während auch die Bewegungen um 8 % anstiegen. Besonders die Nachfrage nach Charterflügen legte kräftig zu, mit einer Zunahme von rund 31 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies spiegelt die steigende private Reiselust wider, die nun das Niveau von 2019, also vor der Pandemie, sogar übertrifft. Dennoch ist das Geschäftsreisesegment weiterhin hinter den Zahlen von 2019 zurück, was jedoch durch die steigende Nachfrage in anderen Segmenten ausgeglichen wird. Winterflugplan 2024: Optimiertes Streckennetz für mehr Flexibilität Der Winterflugplan ab Graz bietet eine erhöhte Frequenz zu wichtigen Drehkreuzen und neuen Zielen für Urlaubsreisende. Zu den hochfrequenten Umsteigeflughäfen gehören Frankfurt, München, Wien, Zürich und Düsseldorf, von denen Graz-Passagiere bequem bis zu 190 weitere Destinationen erreichen können. Die besonders frequentierte Verbindung nach Frankfurt wird 23 Mal pro Woche bedient, München folgt mit 22 Verbindungen. Auch Städtereisende profitieren von den Direktverbindungen, beispielsweise nach Hamburg und Berlin, die jeweils fünf Mal wöchentlich angeboten werden. Urlaubsziele und Sonderflüge im Angebot Das Urlaubsangebot bleibt ebenfalls attraktiv: Destinationen wie Hurghada und Antalya stehen nun durchgehend im Winter zur Verfügung. Auch Gran Canaria und Teneriffa sind ab Herbst bzw. Oktober anfliegbar und werden regelmäßig von Eurowings bedient. Weitere Ziele wie Paphos und Porto erweitern das Repertoire an attraktiven Herbstreisezielen. Damit reagiert der Flughafen auf die hohe Nachfrage und die zunehmende Beliebtheit von Reiseflügen

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Ryanair plant erstmals Direktverbindung zwischen Zagreb und Palermo

Ryanair hat einen vorläufigen Flugplan für die Sommerverbindung zwischen Zagreb und Palermo vorgelegt. Der Flugbetrieb soll, sofern der Plan umgesetzt wird, am 30. März 2024 mit drei wöchentlichen Flügen aufgenommen werden. Die Strecke wird erstmals die kroatische und die sizilianische Stadt direkt miteinander verbinden, durchgeführt mit einem Airbus A320 von Lauda Europe. Bislang sind die Tickets noch nicht im Verkauf. Italien hat sich für Ryanair ab Zagreb als bedeutender Markt erwiesen: Die Billigfluggesellschaft bedient bereits die Ziele Rom, Bergamo, Neapel und Pisa von der kroatischen Hauptstadt aus. Bergamo ist dabei eine der am meisten genutzten Strecken, mit rund 70.000 Passagieren im vergangenen Jahr. Ab dem Sommer 2024 plant Ryanair zudem eine Wiederaufnahme der Memmingen-Route, die bislang nur im Winter angeboten wurde. Im kommenden Jahr tritt Ryanair in das vierte Jahr seines fünfjährigen Wachstumsprogramms am Flughafen Zagreb ein, welches erhebliche Anreize für die Steigerung der Passagierzahlen bietet. Durch die Hinzufügung weiterer Ziele und Flüge will Ryanair seine Position am Flughafen Zagreb stärken und die Passagierzahlen weiterhin steigern. Italien wird im nächsten Sommer den größten Markt der Fluggesellschaft ab Zagreb darstellen, gefolgt von Spanien, dem Vereinigten Königreich und Deutschland.

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Unwetter in Valencia sorgt für erhebliche Flugausfälle und Verspätungen

Ein schwerer Sturm hat am Flughafen von Valencia für zahlreiche Verspätungen und Flugannullierungen gesorgt. Die Auswirkungen des Unwetters, das am gesamten Tag heftige Regenfälle, starke Winde und Blitzschläge umfasste, führten zu weitreichenden Störungen im Flugverkehr. Die Flughafenbehörden mussten Sicherheitsmaßnahmen einleiten, um die Sicherheit von Passagieren und Flugpersonal zu gewährleisten, wodurch geplante Landungen und Abflüge verzögert oder gestrichen wurden. Aufgrund der anhaltenden Wetterlage riet der Flughafen Passagieren, sich direkt bei den Fluggesellschaften über aktuelle Flugstatusinformationen zu informieren. Laut Vorhersagen könnten die Auswirkungen des Sturms noch länger anhalten und den Flugverkehr beeinträchtigen, was insbesondere Reisende in und aus Valencia betrifft.

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Heftiger Tail Strike bei China Southern Airlines: Sicherheitsfragen zur manuellen Landung

Am 21. Oktober 2024 erlebte ein China Southern Airlines-Flugzeug, eine Boeing 787-9, beim Landeanflug auf den Guangzhou Baiyun International Airport einen erheblichen Tail Strike. Dieser Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit und Genauigkeit manueller Landemanöver auf. Laut Passagierberichten setzte die Maschine zunächst hart auf, hob wieder kurz ab und schlug dann erneut auf der Landebahn auf. Glücklicherweise blieben Passagiere und Besatzung unverletzt, doch das Flugzeug, mit der Registrierungsnummer B-1243, erlitt deutliche Schäden am unteren Rumpf und an der Struktur des Frachtraums. Ablauf des Vorfalls: Ein gewagtes Landeexperiment endet dramatisch Wie lokale Berichte und Informationen des Luftfahrtdatenportals Flightradar24 zeigen, entschied der Copilot des Flugs CZ3534, eine manuelle Landeübung „ohne Führung“ und Navigationshilfen durchzuführen. Der erfahrene Fluglehrer, der ebenfalls im Cockpit war, genehmigte diesen Versuch angesichts der stabilen Wetterverhältnisse. Während des Anflugs, nachdem der Autopilot deaktiviert worden war, blieb das Flugzeug zunächst stabil. Doch in kritischer Nähe zur Landebahn erhöhte sich die Sinkgeschwindigkeit unerwartet, und trotz kurzfristiger Eingriffe des Fluglehrers konnte ein zu starker Aufprall nicht mehr verhindert werden. Diese Sequenz führte letztlich zum gefährlichen Heckaufprall. Schäden und ihre Konsequenzen Nach der Landung meldete das interne Warnsystem des Flugzeugs einen Heckschlag, und die Bodentechniker bestätigten nach Inspektionen Beschädigungen an der unteren Rumpfhaut, darunter Kratzer und einen Riß. Auch die innere Struktur des Frachtraums wies durch den Aufprall Brüche und Deformationen auf. Diese Schäden, die besonders die Stabilität des Flugzeugs betreffen, sind so umfassend, daß das betroffene Flugzeug bis auf Weiteres außer Betrieb bleibt. Da der Vorfall am Heimatflughafen von China Southern Airlines stattfand,

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Wizz Air eröffnet neue Nonstopverbindung zwischen Rom und Sarajevo

Nach fast fünfjähriger Unterbrechung hat die Fluggesellschaft Wizz Air heute eine neue Direktverbindung zwischen Rom und Sarajevo eröffnet. Die Strecke wird dreimal wöchentlich mit einem Airbus A321neo bedient, der 239 Sitzplätze bietet. Der neue Service wird durch Subventionen der Tourismusbehörde Sarajevo unterstützt und soll den Austausch zwischen Italien und Bosnien und Herzegowina fördern. Bis zum März 2020 hatte die bosnische Airline FlyBosnia diese Verbindung bedient, bevor der Betrieb aufgrund der Pandemie eingestellt wurde. Der internationale Flughafen Sarajevo äußerte sich erfreut über die neue Verbindung und hob hervor, dass die Route sowohl Bürgern Sarajevos den Besuch der italienischen Hauptstadt erleichtere als auch Touristen aus Rom die Möglichkeit biete, Sarajevo und seine Kultur zu erleben. Die Eröffnung des Fluges ist Teil einer strategischen Kooperation zwischen dem Flughafen, dem Wirtschaftsministerium und dem Tourismusverband des Kantons Sarajevo, die darauf abzielt, den Tourismus und die regionale Wirtschaft nachhaltig zu fördern. Olivia Harangozo von Wizz Air betonte, dass die neue Verbindung Teil der größten Wintersaison der Airline sei. Wizz Air setze auf moderne, effizientere Flugzeuge und möchte mit den neuen Routen sowohl die Kundenzufriedenheit steigern als auch hohe Nachhaltigkeitsstandards einhalten.

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Delta Air Lines: Airbus A321 kehrt wegen Rauch im Cockpit nach Fort Lauderdale zurück

In den frühen Morgenstunden des 30. Oktober 2024 ereignete sich ein Sicherheitsvorfall an Bord eines Airbus A321 der Delta Air Lines, der planmäßig vom Fort Lauderdale Hollywood International Airport (FLL) in Florida zum LaGuardia Airport (LGA) in New York fliegen sollte. Bereits kurz nach dem Start bemerkte die Besatzung Rauch im Cockpit und brach den Steigflug ab. Der Airbus erreichte lediglich eine Flughöhe von etwa 7.625 Fuß, bevor er eine Umkehr einleitete und zum Ausgangsflughafen zurückkehrte. Trotz der aussergewöhnlichen Lage konnte das Flugzeug sicher landen, und es kehrte etwa 15 Minuten nach dem Start wohlbehalten zurück an das Gate. Die Passagiere wurden mit einem anderen Airbus A321 zur Enddestination gebracht, wenn auch mit etwa zweieinhalb Stunden Verspätung. Schnelle und sichere Landung: Ein koordiniertes Manöver Die schnelle und präzise Reaktion der Crew sowie die umgehende Landung in Fort Lauderdale zeigen, wie gut trainiert Piloten und Flugpersonal für Notfälle sind. Solche Rauchereignisse im Cockpit, die in der Fliegerei ernst genommen werden müssen, können auf eine Vielzahl von Ursachen zurückzuführen sein: Kurzschlüsse, Überhitzung der Elektronik oder andere technische Fehlfunktionen. Der Vorfall verdeutlicht, wie wichtig die Sicherheitsprotokolle sind, welche die Crew in solchen Fällen befolgen muss. Delta Air Lines äußerte sich nach dem Zwischenfall und erklärte, dass ein „Geruch in der Kabine“ die Umkehr nötig machte, und entschuldigte sich bei den Passagieren für die Unannehmlichkeiten. Rauch im Cockpit: Ein häufigeres Problem als angenommen? Auch wenn solch ein Ereignis für Passagiere höchst beunruhigend wirken kann, gehören Rauchwarnungen im Cockpit zu den regelmässigen Herausforderungen der Luftfahrt.

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