Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Jet Midwest verklagt Rex wegen angeblicher Schrottverkäufe

Das US-Luftfahrtunternehmen Jet Midwest hat vor dem Obersten Gerichtshof von New South Wales in Sydney Klage gegen Rex – Regional Express erhoben. Laut der Australian Financial Review wirft Jet Midwest der australischen Fluggesellschaft vor, Flugzeuge zerlegt und die verbleibenden Flugzeugzellen ohne Bezahlung als Schrott verkauft zu haben. Der Streit dreht sich um vier Turboprop-Flugzeuge von Saab, die Jet Midwest 2019 für 2 Millionen USD verkauft hatte, wovon Rex eine Anzahlung von 200.000 USD leistete. Jet Midwest behauptet, Rex habe aufgrund finanzieller Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Covid-19 die Zahlungsfristen verlängern lassen, aber im Juni 2020 keine weiteren Zahlungen geleistet. Das Unternehmen erklärte daraufhin den Vertrag für ungültig. Laut Jet Midwest beauftragte Rex einen Dritten, die Triebwerke und Propeller zu entfernen und die Flugzeugzellen zu verschrotten, wobei die Vermögenswerte später an Rex übergeben wurden. Jet Midwest fordert nun eine Entschädigung von 7,2 Millionen USD plus Verfahrenskosten. Rex befindet sich derzeit in der Verwaltung und sucht nach einem neuen Mehrheitseigentümer.

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CommuteAir sucht weitere Regionaljets für Charterbetrieb

Die US-amerikanische Fluggesellschaft CommuteAir hat Interesse an der Beschaffung weiterer Embraer E170- oder E175-Regionaljets für ihren aufstrebenden Charterbetrieb bekundet. Laut David Fitzgerald, Vizepräsident für Flugbetrieb bei CommuteAir, zeige die starke Nachfrage nach Charterflügen mit diesen Flugzeugen, dass die Kapazität der aktuell verfügbaren Maschinen überschritten wird. Die Fluggesellschaft erhielt Anfang August nach einer umfassenden behördlichen Prüfung die Zulassung für den Charterbetrieb mit einem E170, der derzeit von Houston Intercontinental aus operiert wird. CommuteAir verzeichnet reges Interesse an dem 76-sitzigen Flugzeug von Sportteams, Unternehmen und Schulen, einem Segment des US-Chartermarktes, das bisher unzureichend bedient wird. Die Fluggesellschaft hat bereits einen Vertrag mit STM Charters zur Vermittlung ihrer E170 an College-Sportteams unterzeichnet und sieht weitere Wachstumschancen durch die Erweiterung ihrer Charterflotte. Die Flotte von CommuteAir umfasst derzeit 74 Embraer E145, die im Auftrag von United Airlines unter der Marke United Express betrieben werden. Die Fluggesellschaft hat ihre E170 von Nordic Aviation Capital erworben und sieht in der Erweiterung der Charterflotte eine Möglichkeit für zukünftiges Wachstum.

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Boeing im Krisenmodus: Streik im Großraum Seattle bringt Milliardenverluste

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing sieht sich derzeit mit massiven finanziellen Herausforderungen konfrontiert. Ein Streik von über 30.000 Beschäftigten im Großraum Seattle hat den ohnehin angeschlagenen Konzern in eine noch schwierigere Lage gebracht. Analysten schätzen, dass Boeing täglich über 100 Millionen US-Dollar (ca. 90 Millionen Euro) an Einnahmen verliert, solange der Arbeitskampf anhält. Die Produktionsstätten, insbesondere für die wichtigen Modelle 737 Max und 777, sind weitgehend stillgelegt, was sowohl kurz- als auch langfristig erhebliche finanzielle Folgen für Boeing mit sich bringt. Ein Streik mit weitreichenden Folgen Am Freitag, den 13. September 2024, traten tausende Beschäftigte bei Boeing in den Streik, nachdem ein vom Unternehmen vorgelegtes Angebot zur Erhöhung der Löhne um 25 Prozent mit überwältigender Mehrheit abgelehnt wurde. Über 94 Prozent der Arbeitnehmer stimmten gegen den Vorschlag, und 96 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder befürworteten den Streik. Zwei der größten Werke des Konzerns, die Flugzeuge vom Typ 737 Max und 777 fertigen, sind seither außer Betrieb. Chris Olin, Analyst bei Northcoast Research, schätzt, dass Boeing im Zuge des Streiks zwischen 33 und 35 Flugzeuge weniger produzieren wird als ursprünglich geplant. Dies könnte tägliche Einnahmeverluste von etwa 102 Millionen US-Dollar zur Folge haben. Darüber hinaus sind die Auswirkungen auf den monatlichen Cashflow beträchtlich. Die Analysten von Jefferies gehen davon aus, dass ein Monat Streik den freien Cashflow um etwa 1,3 Milliarden US-Dollar schmälern könnte. Liquiditätsdruck auf Boeing Boeing kämpft bereits seit Jahren mit einem erheblichen Schuldenberg, der auf etwa 60 Milliarden US-Dollar angewachsen ist. Der Konzern befindet sich aufgrund des negativen freien Cashflows und

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Drogenschmuggel bei Boliviana de Aviación: Reinigungspersonal festgenommen

In einer beispiellosen Razzia wurde am 13. September 2024 in Santa Cruz, Bolivien, zwei Personen des Reinigungspersonals der bolivianischen Nationalairline Boliviana de Aviación festgenommen. Die beiden Verdächtigen wurden dabei erwischt, wie sie versuchten, Drogen in den Mülleimern eines Airbus A330 zu verstecken, der für einen Flug von Santa Cruz nach Madrid vorbereitet werden sollte. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Santa Cruz ergaben, dass insgesamt zwölf Pakete mit 13 Kilogramm Kokain im Flugzeug gefunden wurden. Die Behörden vermuten, dass die Verdächtigen möglicherweise Unterstützung durch andere Mitarbeiter von Boliviana de Aviación erhalten haben. Insgesamt wurden 37 Personen im Zusammenhang mit dem Drogenfund verhaftet, darunter 26 Besatzungsmitglieder und elf Reinigungskräfte. Zwei der Festgenommenen wurden bereits wieder freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.

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Airbus A330 beschädigt Startbahn in Perth

Am 15. September 2024 verursachte ein Airbus A330 der Qantas beim Start auf dem Flughafen Perth Schäden an der Startbahn 03. Der Vorfall ereignete sich, als der Flug QF71 von Perth nach Singapur abhob. Die beschädigte Startbahn ist etwa 20 Meter lang und war erst kürzlich neu asphaltiert worden. Dies führte dazu, dass einige internationale Flüge ohne Gepäck starten mussten, um das Gewicht auf einer kürzeren Startbahn zu reduzieren. Eine Silkway-B747-Frachtmaschine wurde nach Adelaide umgeleitet, da sie nicht auf der beschädigten Bahn landen konnte. Der Qantas-Flug konnte seine Reise nach Singapur ohne weitere Probleme fortsetzen. Der Premierminister von Westaustralien, Roger Cook, hat eine Untersuchung des Vorfalls gefordert, da Zweifel an der Qualität der Reparaturarbeiten aufkamen.

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Brussels Airlines setzt Flüge nach Tel Aviv aus

Brussels Airlines, Teil des Lufthansa-Konzerns, hat aufgrund der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten alle Flüge von und nach Tel Aviv (Israel) bis zum 19. September 2024 ausgesetzt. Diese Entscheidung folgt auf einen tödlichen Anschlag im Libanon, bei dem mehrere Menschen starben und Tausende verletzt wurden. Auch andere Fluggesellschaften, darunter Air France und British Airways, haben ihre Flüge nach Israel vorübergehend gestoppt. Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group, zu der auch Brussels Airlines gehört, meiden in dieser Zeit den israelischen und iranischen Luftraum und beobachten die Lage fortlaufend, um weitere Entscheidungen zu treffen. Bei Brussels Airlines sind fünf wöchentliche Flüge von der Aussetzung betroffen.

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Embraer präsentiert E195-E2 in Belgrad

Am 17. September 2024 stellte Embraer sein neuestes Modell, die E195-E2, am Nikola-Tesla-Flughafen in Belgrad vor. Die Präsentation richtete sich an Vertreter von Air Serbia, der serbischen Regierung und die Medien. Die E195-E2 gilt als das leiseste und effizienteste Einzelgangflugzeug der Welt und wird von Air Serbia als potenzielle Lösung für den Ausbau ihres Kurz- und Mittelstreckenangebots betrachtet. Die serbische Fluggesellschaft, die derzeit eine der am schnellsten wachsenden in Europa ist, plant die Integration der E195-E2 in ihre Flotte, um die Konnektivität auf dem Westbalkan und in Europa zu verbessern und das Wirtschaftswachstum in Serbien, insbesondere im Tourismussektor, zu fördern. Fernando Mainardi, VP of Sales Europe von Embraer, hob die Vorteile der E195-E2 hervor, darunter hohe Betriebseffizienz, Treibstoffersparnis und kosteneffiziente Besatzungsausbildung.

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TAP Portugal senkt Preise auf Luftbrücke zwischen Lissabon und Porto

Die portugiesische Nationalairline TAP bietet temporär günstigere Preise auf der Luftbrücke zwischen Lissabon und Porto an. Mit einem festen Preis von 39 Euro pro Strecke können Reisende eine der neun täglichen Verbindungen nutzen. Die Maßnahme soll das Land in schwierigen Zeiten unterstützen, insbesondere im Zusammenhang mit den verheerenden Waldbränden. Passagiere, die aufgrund der Brände nicht ab Porto fliegen konnten, haben zudem die Möglichkeit, ihre Flüge kostenlos auf Abflüge ab Lissabon umzubuchen.

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Wellness im Herbst: Eine Auszeit für Körper und Geist

Der Herbst lädt dazu ein, innezuhalten, die letzten warmen Sonnenstrahlen zu genießen und sich auf die bevorstehende Winterzeit vorzubereiten. In dieser Jahreszeit suchen viele Menschen nach Entspannung, Ruhe und einer Möglichkeit, dem Alltagsstress zu entfliehen. Besonders gefragt sind dabei Wellnesshotels, die nicht nur Erholung, sondern auch holistische Angebote bieten, um Körper und Geist zu revitalisieren. Die Plattform leadingspa.com bietet eine sorgfältig kuratierte Liste der besten Wellnesshotels, die sich durch hohe Standards in Kulinarik, Ausstattung und Wellnessprogrammen auszeichnen. Im Fokus stehen dabei spezielle Herbstangebote, die den goldenen Oktober zur idealen Zeit für eine Auszeit machen. Göbel’s Schlosshotel Prinz von Hessen: Luxus und Entspannung im Grünen Mitten in der hessischen Natur, in der Nähe von Bad Hersfeld, liegt das Göbel’s Schlosshotel Prinz von Hessen. Die historische Kulisse der Wasserburgruine und das moderne, holistische Innenleben des Hotels bilden eine einzigartige Symbiose, die Gästen ein Gefühl von Entspannung und Luxus vermittelt. Das Kristall SPA erstreckt sich über beeindruckende 2.000 m² und bietet eine Vielzahl von Erholungsmöglichkeiten: Innen- und Außenpools, eine Saunalandschaft sowie einen Wellnessgarten. Im Herbst wird das Angebot „Verwöhn-Zeit für uns“ ab 401 Euro pro Person angeboten. Zwei Nächte in luxuriöser Umgebung, ein umfangreiches Wellnessprogramm und zahlreiche kleine Aufmerksamkeiten machen den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Pfalzblick Wald Spa Resort: Wellness im Herzen der Natur Wer die Verbindung von Natur und Wellness sucht, wird im Pfalzblick Wald Spa Resort fündig. Das familiengeführte Hotel in Rheinland-Pfalz liegt eingebettet in die malerische Landschaft des Pfälzerwaldes und bietet ideale Bedingungen für Herbstwanderungen und Radtouren. Zurück im

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BER: Berlin und Brandenburg drängen auf mehr Langstreckenverbindungen

Berlin und Brandenburg machen Druck auf den Bund: Beide Länder wollen den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) stärker als Knotenpunkt für internationale Flugverbindungen etablieren und fordern eine Ausweitung des Langstreckenangebots. Im Zentrum der Debatte steht die Forderung nach mehr Interkontinentalflügen, die den BER als wichtigen Standort für Investitionen und wirtschaftliches Wachstum in Ostdeutschland positionieren könnten. Doch die Bundespolitik stellt sich bislang quer – insbesondere der Fall der arabischen Fluggesellschaft Emirates zeigt, wie kompliziert die Situation ist. Langstreckenflüge als Wirtschaftsmotor Der BER, der erst 2020 nach jahrelangen Verzögerungen und baulichen Problemen eröffnet wurde, kämpft seitdem um eine Position als bedeutender internationaler Flughafen. Im Vergleich zu anderen deutschen Flughäfen wie Frankfurt am Main oder München hinkt der BER hinterher, insbesondere was Langstreckenverbindungen betrifft. Der Mangel an Direktverbindungen in bedeutende wirtschaftliche Zentren wie die USA, Asien oder den Nahen Osten beeinträchtigt die Attraktivität der Region für Investoren und Geschäftsreisende. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sehen hierin ein großes Defizit. In einem Gespräch mit dem „Handelsblatt“ machte Wegner deutlich, dass mehr Interkontinentalverbindungen nicht nur die Infrastruktur des Flughafens stärken würden, sondern auch ein „starkes Signal für Investitionen nach Ostdeutschland“ wären. In einer Zeit, in der der Osten Deutschlands noch immer mit strukturellen Herausforderungen zu kämpfen hat, könnten neue internationale Verbindungen die Region wirtschaftlich stärken und global besser vernetzen. Die Rolle des Bundes Wegner und Woidke sehen den Bund in der Pflicht, die internationalen Ambitionen des BER zu unterstützen. Doch die Bundesregierung zögert. Ein prominentes Beispiel für diese Zurückhaltung ist

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