Amely Mizzi

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Amely Mizzi

AK warnt: Abofalle statt gewonnene Reise

In einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt steigt auch die Zahl der Methoden, mit denen Verbraucher unwissentlich in Abofallen gelockt werden. Dabei dachten die mutmaßlich Geschädigten eigentlich, dass an einem Gewinnspiel für eine Reise teilgenommen werde. Zwei Frauen aus Oberösterreich, Frau G. aus Vorderweißenbach und Frau B. aus Wels, wurden Opfer einer besonders perfiden Masche: Unerbetene Werbeanrufe der Schweizer Firma SwissPoint Sales AG führten angeblich zu einem vermeintlichen Vertragsabschluss, der jedoch von den Betroffenen nie gewollt war. Dank der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich stehen die beiden Frauen nun nicht mehr allein im Kampf gegen unberechtigte Forderungen und drohende Inkasso-Maßnahmen. Unerbetene Anrufe mit fragwürdigem Versprechen Der Vorfall begann mit einem unscheinbaren Telefonanruf. Die betroffenen Frauen wurden von SwissPoint Sales AG kontaktiert, angeblich im Rahmen eines Reisegewinnspiels. Beide glaubten, sie hätten die Chance, eine Reise zu gewinnen, doch der vermeintliche Glücksgriff entpuppte sich schnell als Täuschung. Anstelle einer Reise erhielten die Frauen Zeitschriftenabonnements, die sie nie bewusst abgeschlossen hatten. Bei Frau G. war es die Zeitschrift „Freizeit Revue“, die plötzlich in ihrem Briefkasten lag, begleitet von Mahnungen der Firma TrustScore GmbH, die zur Zahlung aufforderte. Auch Frau B. aus Wels erging es ähnlich. Sie erhielt Mahnungen für ein Abo der Zeitschrift „Der Feinschmecker“, die sie niemals bestellt hatte. Zudem drohten die Unternehmen mit negativen SCHUFA-Einträgen und einer daraus resultierenden Verschlechterung ihrer Bonität. Solche Maßnahmen können für Betroffene schwerwiegende finanzielle Folgen haben. Rechtswidrige Praktiken und fehlender Verbraucherschutz Die von den Konsumentinnen geschilderten Erlebnisse verdeutlichen eine systematische Vorgehensweise seitens SwissPoint Sales. Unerbetene Werbeanrufe sind in

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Emirates stellt Singapur-Melbourne-Strecke ein

Emirates wird ihre Verbindung zwischen Singapur und Melbourne einstellen, um dem hohen Wettbewerb auf der Strecke zu entgehen. Passagiere sollen künftig auf Flüge der Partnerairline Qantas umgebucht werden. Die Fluggesellschaft strebt außerdem an, von bestehenden Kapazitätsverpflichtungen, die seit 2013 durch die Wettbewerbs- und Verbraucherkommission von Singapur (CCCS) bestehen, entbunden zu werden. Emirates hat die Strecke EK404/405 seit 1996 bedient, plant jedoch die endgültige Einstellung nach einer Entscheidung der CCCS. Andere Airlines, wie Singapore Airlines, Qantas, und Jetstar, bieten weiterhin zahlreiche Flüge zwischen Singapur und Melbourne an.

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German Airways setzt Wetlease für KLM auch im Winter 2024/2025 fort

German Airways wird auch im Winterflugplan 2024/2025 im Wetlease für KLM operieren. Die Embraer E190 der deutschen Fluggesellschaft wird auf mehreren Strecken ab Amsterdam eingesetzt. Dazu gehören Verbindungen zu Städten wie Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart. German Airways unterstützt KLM damit weiterhin in der Flottenkapazität, um diese Strecken effizient zu bedienen. Die Tochtergesellschaft KLM Cityhopper ist derzeit im Bereich der Maschinen des Typs Embraer E195-E2 von Triebwerksproblemen betroffen.

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Iberia startet Einsatz des neuen Airbus A321 XLR

Iberia, die spanische Nationalairline, wird ab dem 14. November 2024 den neuen Airbus A321 XLR auf der Strecke Madrid – Washington-Dulles einsetzen. Zuvor nutzt Iberia den neuen Flugzeugtyp für die Ausbildung ihrer Besatzungen auf ausgewählten europäischen Routen. Vom 26. Oktober bis 31. Oktober 2024 wird der A321 XLR täglich von Madrid nach London-Heathrow fliegen. Anschließend, bis zum 13. November 2024, werden ebenfalls tägliche Flüge von Madrid nach Paris-Charles de Gaulle durchgeführt. Dies berichtet das Portal Aero Routes. Die Einführung des Airbus A321 XLR markiert einen wichtigen Schritt für Iberia in der Modernisierung ihrer Flotte und der Erweiterung ihrer Langstreckenverbindungen.

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IT-Panne bei Lufthansa Cargo: Ein Update mit weitreichenden Folgen

Seit dem 17. September 2024 steht die Lufthansa-Frachttochter Lufthansa Cargo aufgrund eines IT-Fehlers unter massivem Druck. Eine geplante Aktualisierung des zentralen IT-Systems, bekannt als iCAP, führte zu unerwarteten technischen Schwierigkeiten, die den Import und Export an den wichtigen Drehkreuzen Frankfurt und München zeitweise zum Erliegen brachten. LKW stauten sich vor den Terminals, und es kam zu erheblichen Verzögerungen im Ablauf des Frachtgeschäfts. Auch wenn die Störung mittlerweile behoben ist, wird die Panne die Betriebsabläufe noch mehrere Tage beeinträchtigen. Der Ursprung des Problems: Das iCAP-Update iCAP ist das Herzstück von Lufthansa Cargo und das zentrale IT-System, über das das gesamte Buchungs- und Abwicklungssystem des Unternehmens läuft. Als technologische Drehscheibe für den weltweiten Frachtverkehr ist es entscheidend für einen reibungslosen Ablauf von Importen und Exporten. Umso heikler war das für den 16. und 17. September geplante Update. Bereits im Vorfeld warnte Jasmin Kaiser, CIO von Lufthansa Cargo, vor möglichen Problemen: „IT-Umstellungen dieser Größenordnung und an einem Kernsystem wie iCAP sind eine Herausforderung für uns alle. Es kann an manchen Stellen sicherlich ruckeln.“ Doch das Ausmaß der Komplikationen, die während des Updates auftraten, übertraf alle Befürchtungen. Trotz monatelanger Vorbereitungen seitens Lufthansa Cargo und des IT-Dienstleisters IBS kam es zu schwerwiegenden Problemen bei der Umsetzung. Zunächst war das Update für Juni 2024 angesetzt, wurde jedoch mehrmals verschoben, bis es schließlich Mitte September umgesetzt wurde. Die Folge: das System fiel aus und legte den Frachtbetrieb in Frankfurt und München lahm. Massive Auswirkungen auf den Frachtverkehr Bereits am Dienstag informierte Lufthansa Cargo ihre Kunden über die

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BRA und SAS schließen langfristige Wet-Lease-Partnerschaft

Die skandinavischen Fluggesellschaften BRA (Braathens Regional Airlines) und SAS haben eine langfristige Wet-Lease-Partnerschaft vereinbart. Im Rahmen der Vereinbarung wird BRA mehrere Flugzeuge für SAS betreiben und Kapazitäten auf wichtigen Inlandsstrecken in Schweden sowie für das Drehkreuz Kopenhagen bereitstellen. Der Vertrag, der über sieben Jahre läuft, hat ein Volumen von rund sechs Milliarden schwedischen Kronen (etwa 530 Millionen Euro). BRA wird zudem seine Flotte erweitern, um den Anforderungen der Partnerschaft gerecht zu werden. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Inlandsnachfrage in Schweden besser zu decken, den Betrieb zu optimieren und den regionalen Flugverkehr zu verbessern. SAS erwartet, dass die Integration der BRA-Flugzeuge in die eigenen Abläufe den Passagieren zuverlässige und effiziente Reisemöglichkeiten bietet. Braathens Regional Airlines betreibt derzeit eine Flotte von 14 ATR 72, von denen drei für Austrian Airlines im Einsatz sind.

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Flughafen Altenrhein eröffnet neu gestaltete Lounge

Der Flughafen Altenrhein hat seine Lounge nach einer dreiwöchigen Umbauphase neu gestaltet. Die Renovierung, die in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Innenarchitekten Jürgen Krämer durchgeführt wurde, soll den Komfort für Passagiere und Piloten erheblich verbessern. Das neue Designkonzept setzt auf moderne Farben, neue Möbel und technische Upgrades, um eine einladende und funktionale Atmosphäre zu schaffen. Die renovierte Lounge bietet den Gästen bequeme Sitzmöglichkeiten, eine Arbeitsfläche mit Hochtisch und Barhockern sowie kostenfreie kalte und heiße Getränke und Snacks. Sie steht sowohl Business-Gästen von People’s als auch allen Kunden offen, die beim Check-in ein Zutrittsticket erwerben. Die Modernisierung wurde bereits vor wenigen Tagen von Firmenchef Thomas Krutzler im Gespräch mit Aviation.Direct angekündigt. Zusätzlich zum optischen und funktionalen Upgrade wurden auch die technischen Einrichtungen verbessert, um den Aufenthalt in der Lounge angenehmer zu gestalten. Die neuen Elemente sollen sowohl Entspannung als auch produktives Arbeiten ermöglichen.

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Herbsturlaub: Preisvorteile, angenehme Temperaturen und weniger Menschenmassen

Der Herbsturlaub gewinnt bei Reisenden zunehmend an Beliebtheit – und das aus gutem Grund. Die Temperaturen sind angenehm, die Strände nicht mehr so überlaufen wie im Hochsommer, und vor allem gibt es erhebliche finanzielle Vorteile. Durchschnittlich können preisbewusste Urlauber bis zu 25 % gegenüber den Reisekosten im August sparen und dabei den Spätsommer in vollen Zügen genießen. Ob Türkei, Spanien oder Griechenland – zahlreiche Destinationen locken mit günstigen Preisen und sommerlicher Atmosphäre. Preisvorteile und Top-Destinationen im Herbst Für Urlauber, die den Sommer verlängern möchten, bieten einige Länder in den Herbstmonaten attraktive Möglichkeiten, Sonne zu tanken und gleichzeitig das Reisebudget zu schonen. Eine Analyse der Plattform holidayheroes.de zeigt, dass insbesondere in der Türkei, Spanien, Malta und Griechenland im Herbst große Ersparnisse gegenüber den Hauptsaisonpreisen möglich sind. 1. Türkei: Spitzenreiter der Ersparnisse Die Türkei gilt als eines der attraktivsten Herbstziele. Besonders an der Türkischen Riviera und der Ägäis herrschen auch im September und Oktober noch angenehme Temperaturen, die es ermöglichen, am Strand zu entspannen und das klare Wasser zu genießen. Laut den Daten von holidayheroes.de können Reisende hier im Herbst bis zu 25 % gegenüber den Preisen im Hochsommer sparen. Dies macht die Türkei zu einem der beliebtesten Ziele für alle, die auch nach dem Hochsommer nicht auf Sonne und Meer verzichten möchten. 2. Spanien: Beliebte Regionen zu günstigeren Preisen Auch Spanien bietet hervorragende Bedingungen für einen erholsamen Herbsturlaub. Mit einer Ersparnis von bis zu 20 % im Vergleich zum August sind Regionen wie die Costa del Sol, die Baleareninseln und die

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Lufthansa-Flug kehrt nach Druckabfall in Frankfurt zurück

Ein Lufthansa-Flugzeug mit 217 Passagieren an Bord ist am Vormittag nach einem unerwarteten Druckabfall an den Flughafen Frankfurt zurückgekehrt. Der Flug LH438 war auf dem Weg von Frankfurt nach Dallas Fort Worth in den USA, als das Problem nördlich von Dublin auftrat. Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte, dass es technische Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Kabinendruck gab. Die Besatzung entschied sich, aus Sicherheitsgründen auf eine Höhe von 10.000 Fuß (etwa 3.048 Meter) zu sinken. Eine Nutzung der Sauerstoffmasken war nicht erforderlich. Der Airbus A330-300 landete gegen 14:05 Uhr wieder sicher in Frankfurt, nachdem er um 10:12 Uhr gestartet war. Die Passagiere werden nun umgebucht. Laut Lufthansa bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Sicherheit des Fluges.

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Barrierefreies Reisen: Welche Rechte haben Fluggäste mit Behinderung?

Mit der steigenden Bedeutung von Inklusion und Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen rückt auch das Thema barrierefreies Reisen zunehmend in den Fokus. Besonders Flugreisen stellen für Menschen mit Behinderungen oft eine Herausforderung dar, da Flughäfen und Fluggesellschaften noch nicht überall vollständig barrierefrei sind. Dennoch gibt es in der Europäischen Union und in vielen anderen Ländern klare gesetzliche Regelungen, die gewährleisten sollen, dass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine sichere und komfortable Reise erleben können. Das Travel-Tech-Unternehmen AirHelp, das sich auf die Rechte von Fluggästen spezialisiert hat, klärt darüber auf, welche Ansprüche Passagiere mit Behinderung haben und wie sie während ihrer Reise unterstützt werden. Gesetzliche Grundlage für barrierefreies Fliegen Die Rechte von Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität sind innerhalb der Europäischen Union durch die EG-Verordnung 1107/2006 festgelegt. Diese Verordnung schreibt vor, dass Flughäfen und Fluggesellschaften verpflichtet sind, Fluggästen mit besonderen Bedürfnissen unentgeltliche Hilfeleistungen anzubieten. Diese Unterstützung soll sicherstellen, dass sie in jeder Phase ihrer Reise – vom Betreten des Flughafens bis zur Ankunft am Zielort – die notwendige Unterstützung erhalten, um ihre Reise problemlos und stressfrei antreten zu können. Außerhalb der EU gibt es ähnliche Regelungen, wie etwa das Air Carrier Access Act (ACAA) in den USA, das Diskriminierung aufgrund von Behinderung bei Flugreisen verbietet. Auch andere Länder, wie Kanada und Australien, haben Maßnahmen zur Förderung des barrierefreien Reisens eingeführt, was die globale Bedeutung des Themas unterstreicht. Rechte und Hilfestellungen: Was steht Fluggästen mit Behinderungen zu? Fluggäste mit Behinderungen haben Anspruch auf eine Reihe von Unterstützungsleistungen, die ihre Reiseerfahrung erleichtern sollen.

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