
AK warnt: Abofalle statt gewonnene Reise
In einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt steigt auch die Zahl der Methoden, mit denen Verbraucher unwissentlich in Abofallen gelockt werden. Dabei dachten die mutmaßlich Geschädigten eigentlich, dass an einem Gewinnspiel für eine Reise teilgenommen werde. Zwei Frauen aus Oberösterreich, Frau G. aus Vorderweißenbach und Frau B. aus Wels, wurden Opfer einer besonders perfiden Masche: Unerbetene Werbeanrufe der Schweizer Firma SwissPoint Sales AG führten angeblich zu einem vermeintlichen Vertragsabschluss, der jedoch von den Betroffenen nie gewollt war. Dank der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich stehen die beiden Frauen nun nicht mehr allein im Kampf gegen unberechtigte Forderungen und drohende Inkasso-Maßnahmen. Unerbetene Anrufe mit fragwürdigem Versprechen Der Vorfall begann mit einem unscheinbaren Telefonanruf. Die betroffenen Frauen wurden von SwissPoint Sales AG kontaktiert, angeblich im Rahmen eines Reisegewinnspiels. Beide glaubten, sie hätten die Chance, eine Reise zu gewinnen, doch der vermeintliche Glücksgriff entpuppte sich schnell als Täuschung. Anstelle einer Reise erhielten die Frauen Zeitschriftenabonnements, die sie nie bewusst abgeschlossen hatten. Bei Frau G. war es die Zeitschrift „Freizeit Revue“, die plötzlich in ihrem Briefkasten lag, begleitet von Mahnungen der Firma TrustScore GmbH, die zur Zahlung aufforderte. Auch Frau B. aus Wels erging es ähnlich. Sie erhielt Mahnungen für ein Abo der Zeitschrift „Der Feinschmecker“, die sie niemals bestellt hatte. Zudem drohten die Unternehmen mit negativen SCHUFA-Einträgen und einer daraus resultierenden Verschlechterung ihrer Bonität. Solche Maßnahmen können für Betroffene schwerwiegende finanzielle Folgen haben. Rechtswidrige Praktiken und fehlender Verbraucherschutz Die von den Konsumentinnen geschilderten Erlebnisse verdeutlichen eine systematische Vorgehensweise seitens SwissPoint Sales. Unerbetene Werbeanrufe sind in








