Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flugbegleiterin von ITA Airways stirbt kurz vor Abflug

Am Flughafen von Reggio Calabria kam es zu einem tragischen Vorfall: Eine 57-jährige Flugbegleiterin von ITA Airways, Gabriella Cario, starb kurz vor dem Abflug nach Rom. Cario hatte sich bereits vor dem Boarding unwohl gefühlt, aber medizinische Hilfe abgelehnt. Nachdem sie das Flugzeug betreten hatte, verschlechterte sich ihr Zustand rapide, und sie brach vor den Augen der Passagiere und Kollegen zusammen. Trotz sofortiger Hilfe durch den Rettungsdienst konnte sie nicht wiederbelebt werden. Der Flug ITA Airways 1156 wurde auf den Abend verschoben, was zu Verspätungen führte. Die genaue Todesursache ist weiterhin unklar, es wird von einer „plötzlichen Krankheit“ gesprochen. Carios Tod hat in ihrer Heimatgemeinde tiefe Betroffenheit ausgelöst. Der Bürgermeister würdigte sie als „kluge, freundliche Frau“ und sprach der Familie sein Beileid aus.

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Air France: Neue Ziele, verstärkte Langstrecken im Winter 2024/25

Nach einem erfolgreichen Sommer als offizieller Airline-Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris richtet Air France den Blick auf die bevorstehende Wintersaison. Mit einem vielfältigen Streckennetz, das 169 Ziele in 73 Ländern umfasst, darunter 85 Langstrecken- und 84 Kurz- und Mittelstreckenziele, stellt die Fluggesellschaft ein umfassendes Angebot für Reisende zur Verfügung. Vom 17. September 2024 an gilt der neue Winterflugplan, der acht neue Strecken und fünf neue Ziele beinhaltet. Die Wintersaison läuft von November 2024 bis März 2025 und verspricht, eine der verkehrsreichsten in der jüngeren Geschichte der Airline zu werden. Air France verstärkt Langstreckenverbindungen Im Zentrum der neuen Ankündigungen stehen vor allem die Langstreckenflüge. Air France wird vier neue Langstreckenziele in ihr Streckennetz aufnehmen, die strategisch wichtige Märkte und touristische Hotspots abdecken. Eine der bedeutendsten Neuigkeiten ist die Einführung einer neuen Flugverbindung nach Kilimanjaro, Tansania, die ab dem 18. November 2024 dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350-900 bedient wird. Diese Strecke ergänzt die bestehende Route nach Sansibar und macht Kilimanjaro zum 26. afrikanischen Ziel von Air France – ohne die nordafrikanischen Destinationen mitzurechnen. Eine weitere aufregende Entwicklung ist die Aufnahme von Salvador de Bahia in Brasilien, das ab dem 28. Oktober 2024 ebenfalls dreimal wöchentlich mit Airbus A350-900 angeflogen wird. Damit erweitert Air France seine Präsenz in Brasilien, wo die Fluggesellschaft bereits Ziele wie Rio de Janeiro, São Paulo, Fortaleza und Belém anfliegt. Die Frequenzen nach Rio und Fortaleza werden in der Wintersaison sogar auf bis zu zehn bzw. fünf Flüge pro Woche erhöht. Durch die enge

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Notfallübung am Flughafen Leipzig/Halle erfolgreich durchgeführt

Am 18. September 2024 fand am Flughafen Leipzig/Halle eine groß angelegte Notfallübung statt. Rund 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten nahmen an der Übung teil, die die Zusammenarbeit im Ernstfall verbessern sollte. Das Szenario simulierte die Kollision eines Flugzeugs mit einem Enteisungsfahrzeug, bei dem Flüssigkeiten austraten und Passagiere evakuiert werden mussten. Die Übung verlief ohne Einschränkungen für den regulären Flugbetrieb und entsprach den internationalen Richtlinien. Ziel war es, die Einsatzbereitschaft und Koordination der beteiligten Kräfte zu überprüfen. Die Übung fand im Nordbereich des Flughafens statt, wo unter realitätsnahen Bedingungen im Fire Training Center der Einsatz von Rettungs- und Löschfahrzeugen geprobt wurde. Der Fokus lag auf der Einhaltung der Anfahrts- und Eingreifzeiten sowie der korrekten Entsorgung von ausgetretenen Kraftstoffen und Enteisungsflüssigkeiten. Neben den Flughafenfeuerwehren und -beschäftigten waren auch externe Rettungsdienste und Einsatzkräfte aus den umliegenden Landkreisen Nordsachsen, Leipzig sowie der Stadt Leipzig beteiligt. Solche Notfallübungen sind für zivile Flughäfen vorgeschrieben und dienen der Verbesserung der Sicherheit.

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Hochwasser in Niederösterreich: Bundesheer im Dauereinsatz

In den letzten Tagen wurde Niederösterreich von einem der schwersten Hochwasser der vergangenen Jahre heimgesucht. Straßen wurden überflutet, Häuser standen unter Wasser, und zahlreiche Menschen mussten aus den betroffenen Gebieten evakuiert werden. In dieser schweren Zeit zeigt sich die Stärke der österreichischen Gemeinschaft, nicht zuletzt durch den Einsatz von über 1.100 Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres. Unterstützt durch 140 Pioniere aus Salzburg sowie weitere 100 Milizsoldaten aus der Steiermark, die nun nachrücken, arbeitet das Militär intensiv daran, die Schäden zu beseitigen und weitere Katastrophen zu verhindern. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte in einem Statement den hohen Stellenwert des Zusammenhalts und der unermüdlichen Hilfe der Soldaten sowie der freiwilligen Helfer, die sich den enormen Herausforderungen stellen. Einsatzgebiete: Tullnerfeld, Pielachtal und Waldviertel Besonders stark betroffen sind die Regionen Tullnerfeld, Pielachtal und das Waldviertel. Hier konzentrieren sich die Aufräum- und Rettungsarbeiten des Bundesheeres. Die Soldatinnen und Soldaten sind mit unterschiedlichsten Aufgaben betraut, darunter das Evakuieren von Menschen aus gefährdeten Gebieten, das Sichern von Dämmen und das Beseitigen von Schutt und Schlamm. Bislang konnten drei Menschenleben gerettet werden, darunter auch ein Hund, der sich in den Wassermassen verloren hatte. Über 50 Personen wurden per Windenrettung aus schwer zugänglichen Gebieten gerettet, während unzählige weitere mithilfe von Booten in Sicherheit gebracht wurden. Sandsäcke und Dämme: Logistik auf höchstem Niveau Ein zentrales Element im Kampf gegen das Hochwasser war der Einsatz von sogenannten „Big-Bags“ – großen Sandsäcken, die zur Stabilisierung der Dämme verwendet wurden. Mit Hubschraubern transportierten die Soldaten bisher 670 dieser Big-Bags, die ein Gesamtgewicht von über

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Lufthansa Group setzt Flüge nach Tel Aviv bis mindestens 24. September 2024 aus

Die Lufthansa Group hat ihre Flüge nach und von Tel Aviv aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten vorläufig bis zum 24. September 2024 eingestellt. Die Entscheidung wurde getroffen, um die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen zu gewährleisten. Laut einer offiziellen Mitteilung beobachtet die Airline die Lage weiterhin aufmerksam und steht in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden, um die Situation fortlaufend zu bewerten. Betroffene Passagiere sollen direkt von Lufthansa oder ihren Tochtergesellschaften kontaktiert und können ihre Tickets entweder kostenlos umbuchen oder den vollen Preis erstattet bekommen. Die Wiederaufnahme der Flüge wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, sobald es die Sicherheitslage erlaubt.

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Start-up Fetcherr erhält 90 Millionen US-Dollar Finanzierung für KI-Ticketpreisplattform

Die Mittel werden verwendet, um das System zu optimieren und es weiteren Airlines zugänglich zu machen. Fetcherr entwickelt seit mehreren Jahren eine Plattform, die Künstliche Intelligenz nutzt, um dynamische Ticketpreise zu optimieren und somit den Umsatz der Airlines zu steigern. Diese Investition soll es Fetcherr ermöglichen, seine Technologie auszubauen und auf dem globalen Markt besser zu positionieren. Das Unternehmen zielt darauf ab, die Effizienz und Rentabilität von Fluggesellschaften durch präzisere Preisgestaltung zu verbessern.

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CVC DIF übernimmt CTC Moyson und SPS International

CVC DIF, die Infrastrukturstrategie des globalen Private-Markets-Managers CVC, hat die Übernahme von CTC Moyson Airport Equipment und SPS International vereinbart. Diese Investitionen werden über den neuen Infrastrukturfonds CIF III von CVC DIF getätigt. Die Fusion der beiden Unternehmen wird zur Gründung von HiSERV führen, einem der größten Anbieter von Ground Support Equipment (GSE) in Europa. Die Übernahme umfasst die Integration von SPS International, einem Anbieter von Leasing- und Wartungsdiensten am Flughafen Schiphol in den Niederlanden, und CTC Moyson, einem Full-Service-GSE-Vermieter mit Sitz in Belgien. HiSERV wird somit über nahezu 12.000 GSE-Einheiten an 30 Flughäfen verfügen. Die Plattform wird von Roland Ueckert als CEO geleitet, während Paul Schmitz von SPS und Tom Moyson von CTC Moyson im Führungsteam verbleiben und weiterhin investieren werden. Tom Moyson und Paul Schmitz äußerten sich positiv über den Zusammenschluss und die damit verbundenen Wachstumschancen. Willem Jansonius von CVC DIF betonte die Synergien und Wachstumsmöglichkeiten, die durch die Fusion geschaffen werden. Die Transaktionen sollen im vierten Quartal 2024 abgeschlossen werden.

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TUI Airline setzt auf digitales Technisches Logbuch von Aviatar

TUI Airline hat entschieden, das digitale Technische Logbuch (eTLB) von Aviatar, der Plattform von Lufthansa Technik, für ihre gesamte Flotte von rund 130 Flugzeugen einzuführen. Dieser Schritt ersetzt den bisherigen papierbasierten Prozess zur Erfassung technischer Probleme. Die Nutzung des eTLB ermöglicht eine effizientere und präzisere Dokumentation durch vorgefertigte Textblöcke und automatisierte Eingabemasken, was die Datenqualität und Transparenz erhöht. Die Einführung des eTLB ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen von TUI, ihre Engineering- und Wartungsorganisation zu modernisieren. Die Plattform wird die Zusammenarbeit zwischen Piloten und Wartungsteams verbessern und ist ein bedeutender Bestandteil des Digital Tech Ops Ecosystems von Lufthansa Technik, zu dem auch die Lösungen AMOS und flydocs gehören. Niklas Kropp, Leiter Geschäftsentwicklung & Flottenleistung bei TUI Airline, lobte die Partnerschaft mit Aviatar und betonte die Bedeutung des Projekts für die Optimierung der Flotte und der Wartungsabläufe. Frank Martens, Head of Sales & Key Account Digital Fleet Services bei Lufthansa Technik, hob die enge und produktive Zusammenarbeit hervor, die zu einem agilen und effektiven Projekt-Setup geführt hat. TUI Airline plant, das eTLB zunächst bei ihrer britischen Tochtergesellschaft einzuführen, und die Genehmigungen durch verschiedene europäische Luftfahrtbehörden sind bereits in Arbeit.

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Sicherheitskultur im Fokus: Düsseldorfer Flughafen veranstaltet FOD-Walk

Der Düsseldorfer Flughafen, einer der wichtigsten internationalen Verkehrsknotenpunkte Deutschlands, setzte am vergangenen Freitag ein starkes Zeichen für Sicherheitsbewusstsein und Gemeinschaftssinn. Über 250 Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen der Luftfahrtbranche nahmen am diesjährigen FOD-Walk teil, um die Start- und Landebahn auf Fremdkörper zu überprüfen und damit das Sicherheitsniveau am Flughafen zu erhöhen. Die Veranstaltung bot nicht nur eine Gelegenheit zur praktischen Sicherheitsüberprüfung, sondern auch zur Stärkung des Zusammenhalts zwischen den Mitarbeitenden und Partnern. Der Flughafen Düsseldorf ist bekannt für seine konsequente Sicherheitskultur, die sowohl durch regelmäßige Schulungen als auch durch innovative Kampagnen gefördert wird. Die FOD-Walk-Aktion, bei der die nördliche Start- und Landebahn auf etwa 2.700 Metern Länge und 45 Metern Breite gründlich abgesucht wurde, ist ein Beispiel für diese Bemühungen. Der Begriff „FOD“ steht für Foreign Object Debris – lose Gegenstände, die auf den Start- und Landebahnen liegen und erhebliche Schäden an Flugzeugen verursachen können. Die systematische Kontrolle dieser Flächen ist daher von höchster Bedeutung, um mögliche Gefahren frühzeitig zu identifizieren und zu beseitigen. Die Veranstaltung wurde von Dr. Henning Pfisterer, dem Leiter der Abteilung Aviation am Flughafen Düsseldorf, eröffnet. Er betonte: „Mit dem FOD-Walk und unseren regelmäßigen Informationskampagnen unterstreichen wir unser Engagement für höchste Sicherheitsstandards. Gleichzeitig stärken wir das Gemeinschaftsgefühl zwischen Mitarbeitenden und Partnern. Diese enge Zusammenarbeit ist entscheidend für einen sicheren und reibungslosen Betrieb.“ Besonders hervorzuheben sei die breite Beteiligung, vor allem der Partner aus der Bodenabfertigung, die einen erneuten Beleg für den starken kooperativen Geist auf dem Flughafengelände darstellt. Im Vorfeld des FOD-Walks fand ein hochkarätiges FOD-Symposium statt,

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Airbus A321neo erleidet Tailstrike bei Start in Delhi

Am 9. September 2024 erlitt ein Airbus A321neo der indischen Fluggesellschaft Indigo einen Tailstrike beim Start vom Flughafen Delhi. Der Vorfall, bei dem das Heck des Flugzeugs die Startbahn streifte, wurde erst bei der Ankunft in Bangalore bemerkt. Der Flug, Indigo 6054, benötigte wie gewohnt etwa 2:50 Stunden für die Strecke. Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet, um die Ursachen und möglichen Sicherheitsmängel zu klären.

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