Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Air Explore: Ein kleiner slowakischer Luftfahrtanbieter strebt in die USA

Mit der jüngsten Genehmigung durch das US-Verkehrsministerium (DOT) hat Air Explore, ein in der Slowakei ansässiger Spezialist für Wet-Lease-Flüge, einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Das Unternehmen erhielt die Erlaubnis, kommerzielle Flüge von und nach den Vereinigten Staaten sowie innerhalb der USA durchzuführen. Diese Entscheidung markiert nicht nur einen entscheidenden Schritt in der Expansionsstrategie von Air Explore, sondern auch einen bedeutenden Fortschritt für die Muttergesellschaft, die Avia Solutions Group (ASG), den weltweit größten Anbieter von ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance). Die Genehmigung des Foreign Air Carrier Permit (FACP) kam nur ein Jahr nach der Übernahme von Air Explore durch ASG im Juni 2023 und erfolgte in einem kritischen Moment für die Fluggesellschaft. Als Teil der Avia Solutions Group, die ihren Hauptsitz in Dublin hat, ist Air Explore nun in der Lage, die steigende Nachfrage nach Luftverkehrsdienstleistungen in den USA zu bedienen. Dies stellt eine erhebliche Erweiterung des bisherigen Operationsbereichs dar, der hauptsächlich auf Europa fokussiert war. „Dies ist ein fantastischer Moment für Air Explore“, kommentierte Martin Stulajter, CEO von Air Explore, die neue Entwicklung. Er betonte, dass die Unterstützung durch die ASG der Fluggesellschaft nicht nur wertvolles Know-how, sondern auch Zugang zu den besten Praktiken der Branche verschafft habe. Die Erlaubnis, nun auch in den USA tätig zu werden, sei ein direkter Beweis für die Vorteile, die sich aus dieser Zusammenarbeit ergeben. Wet-Lease: Ein aufstrebendes Geschäftsmodell Air Explore hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2010 als führender Anbieter von Wet-Lease-Flügen etabliert. Bei diesem Modell stellt eine Fluggesellschaft einem anderen Betreiber

weiterlesen »

Pegasus Airlines beauftragt Lufthansa Technik mit umfassender Wartung

Pegasus Airlines hat einen Dreijahresvertrag mit Lufthansa Technik abgeschlossen, der mehr als 60 umfassende Wartungschecks für ihre Airbus-A320-Flotte umfasst. Diese Checks werden an den Modellen A320ceo, A320neo und A321neo der türkischen Fluggesellschaft durchgeführt. Die Wartungsarbeiten erfolgen in einer speziell für Pegasus Airlines eingerichteten Überholungslinie bei Lufthansa Technik Sofia. Diese Zusammenarbeit soll die Effizienz und Qualität der Flugzeugwartung sichern und die Position von Pegasus Airlines als führende Low-Cost-Airline stärken. Neben den physischen Wartungsarbeiten nutzt Pegasus Airlines auch die digitale Plattform Aviatar von Lufthansa Technik zur Optimierung ihrer technischen Abläufe.

weiterlesen »

Eurowings fliegt im Winter regelmäßig nach Schwedisch-Lappland

Ab Ende November 2024 wird die Lufthansa-Tochter Eurowings im Auftrag des Charteranbieters Professional Aviation Solutions (PAS) und dessen Tochter Polar Air Shuttle regelmäßig Flüge nach Arvidsjaur in Schwedisch-Lappland anbieten. Die Flüge starten montags und freitags von München und Hannover und werden bis Ende März 2025 durchgeführt. Diese Verbindungen wurden in Zusammenarbeit mit der internationalen Automobilindustrie entwickelt, um sowohl Reisende als auch Mitarbeiter der Branche in die Region zu bringen, die für umfangreiche Autotests genutzt wird.

weiterlesen »

FBI warnt Passagiere: Wachsamkeit im Flugzeug angesichts steigender Nachfrage

Mit dem Anstieg der Reisenden in der Labor-Day-Woche in den USA hat das FBI eine dringende Warnung an alle Flugpassagiere ausgesprochen. Die Bundesbehörde bittet um erhöhte Aufmerksamkeit an Bord von Flugzeugen, da der Reisestress und die überfüllten Flughäfen potenzielle Sicherheitsrisiken bergen können. Dieser Aufruf zur Wachsamkeit erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach Flugreisen in den Vereinigten Staaten einen Höchststand erreicht hat und die Sicherheitsbehörden damit beschäftigt sind, eine reibungslose Abwicklung des Reiseverkehrs zu gewährleisten. Sicherheitslage in der Labor-Day-Woche Die Labor-Day-Woche ist traditionell eine Zeit hoher Reisetätigkeit in den USA, da viele Menschen die Sommerferien nutzen, um zurückzukehren oder den Sommer ausklingen zu lassen. Die überfüllten Flughäfen sind dabei ein gewohntes Bild, und die Sicherheitskräfte sind darauf vorbereitet, die steigenden Passagierzahlen zu bewältigen. Während die Flughäfen selbst dank intensiver Sicherheitskontrollen weitgehend sicher sind, sieht das FBI an Bord von Flugzeugen eine andere Realität. „Die Passagiere neigen dazu, an Bord nachlässiger zu werden“, erklärt ein Sprecher des FBI. In den letzten Jahren ist die Zahl der Vorfälle mit renitenten Fluggästen, die potenziell die Sicherheit gefährden, stetig angestiegen. Besonders während der Pandemie erreichten diese Vorfälle ihren Höhepunkt, und obwohl sie seither zurückgegangen sind, bleibt die Zahl der Vorfälle besorgniserregend hoch. Vorfälle und deren Konsequenzen Laut Daten der Federal Aviation Administration (FAA) wurden allein im Jahr 2024 über 1.240 Fälle von unruhigen Passagieren gemeldet. Diese Vorfälle umfassen sowohl aggressive Verhaltensweisen als auch Verstöße gegen die Flugzeugregeln, die zu Sicherheitsrisiken führen können. Besonders gravierende Fälle wurden an das FBI weitergeleitet, das in

weiterlesen »

Air Montenegro kämpft mit Betriebsstörungen nach Ausfall eines geleasten Jets

Air Montenegro steht seit dem 23. August 2024 vor erheblichen Herausforderungen im Flugbetrieb, nachdem ein geleaster Airbus A320 der Trade Air aufgrund eines Vogelschlags in Istanbul am Boden bleiben musste. Der Vorfall führte zu erheblichen Verspätungen und Flugannullierungen im Streckennetz der Fluggesellschaft. Air Montenegro betonte, dass solche Störungen in der Luftfahrtbranche nicht ungewöhnlich seien und man in Übereinstimmung mit den regulatorischen Anforderungen arbeite. Ein Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs des betroffenen Jets wurde nicht genannt.

weiterlesen »

Cathay Pacific streicht Flüge nach Triebwerkausfall: Sicherheit geht vor

Cathay Pacific, eine der führenden Fluggesellschaften Asiens, musste in den vergangenen Tagen erhebliche Maßnahmen ergreifen, nachdem es zu einem schwerwiegenden Vorfall an Bord eines ihrer Flugzeuge kam. Ein Triebwerksteil fiel während des Fluges aus, was die Airline dazu veranlasste, eine umfassende Inspektion ihrer gesamten Airbus A350-1000-Flotte durchzuführen. Insgesamt wurden 24 Hin- und Rückflüge gestrichen, um die Sicherheit der Passagiere und Besatzung zu gewährleisten. Der Vorfall ereignete sich an Bord des Fluges CX383, der von Hongkong nach Zürich unterwegs war. Kurz nach dem Start fiel ein Triebwerksteil aus, was den Piloten dazu zwang, das Flugzeug über dem Meer zweimal kreisen zu lassen, bevor es sicher nach etwa 75 Minuten wieder in Hongkong landete. Das betroffene Flugzeug war ein Airbus A350-1000, die größte Variante der A350-Familie. Cathay Pacific betreibt insgesamt 18 Flugzeuge dieses Typs, während weitere 30 Maschinen der kleineren A350-900-Version zur Flotte gehören. Obwohl das Triebwerk des A350-900 sich von dem des A350-1000 unterscheidet, entschied sich die Airline dennoch, ihre gesamte A350-Flotte vorsorglich zu überprüfen. Laut einer Erklärung von Cathay Pacific wurde Airbus, Rolls-Royce (der Hersteller der Triebwerke) und die zuständigen Aufsichtsbehörden sofort nach dem Vorfall kontaktiert. Vorsorgliche Inspektionen und Maßnahmen Cathay Pacific handelte schnell und entschlossen. Die Airline stellte während der bereits begonnenen Inspektionen fest, dass eine Reihe von Triebwerkskomponenten ausgetauscht werden müssen. Keith Brown, der technische Direktor von Cathay Pacific, betonte, dass die Sicherheit der Kunden und Mitarbeiter oberste Priorität habe. „Jedes Flugzeug wird einer strengen Inspektion unterzogen. Nach Abschluss der Inspektion werden die Flugzeuge, die für den Betrieb

weiterlesen »

Singapore Airlines erhält Genehmigung für Beteiligung an fusionierter Air India

Die indische Regierung hat Singapore Airlines (SQ) die Genehmigung erteilt, sich mit 25,1 % an der fusionierten Air India zu beteiligen. Diese entsteht aus der Zusammenführung von Air India und Vistara, einer Fluggesellschaft, an der Singapore Airlines bisher 49 % hielt. Vistara und Air India sind beide mehrheitlich im Besitz von Tata Sons. Der Abschluss der Fusion wird bis Ende 2024 erwartet, und Singapore Airlines wird dadurch einen verbesserten Zugang zum wachstumsstarken indischen Luftverkehrsmarkt erhalten. Bis zum 11. November wird Vistara weiterhin unter ihrer eigenen Marke operieren, bevor der vollständige Übergang zu Air India erfolgt. Die Wettbewerbsbehörden in Indien und Singapur haben dem Zusammenschluss bereits zugestimmt.

weiterlesen »

Ein Blick auf die Wintersaison 2024/25: Tui setzt auf Wachstum und Vielfalt

Mit dem Ende einer starken Sommersaison 2024 richtet sich der Fokus von Tui, Europas führendem Reiseveranstalter, auf die bevorstehende Wintersaison. Während die Buchungen für die kälteren Monate in vollem Gange sind, kann Tui bereits ein signifikantes Buchungsplus verzeichnen. Besonders hervorzuheben ist der Trend zu Frühbuchungen, der dem Unternehmen einen soliden Start in die Wintersaison beschert. Die bevorstehenden Monate versprechen eine Vielzahl an Reisemöglichkeiten, von Fernreisen in exotische Länder bis hin zu klassischen Winterurlaubszielen in Europa. Traditionell ist der Winter die Hochsaison für Fernreisen, und auch in diesem Jahr setzen viele Urlauber auf Destinationen außerhalb Europas. Im Ranking der beliebtesten Fernreiseziele führt Thailand die Liste an, gefolgt von den Malediven und Mauritius. Thailand erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit, was durch das starke Wachstum in den Buchungszahlen unterstrichen wird. Die Region bietet nicht nur paradiesische Strände, sondern auch kulturelle Highlights und eine vielfältige Küche, die Reisende aus der ganzen Welt anziehen. Die Malediven, seit Jahren ein Favorit für luxuriöse Strandurlaube, bleiben weiterhin hoch im Kurs. Tui bietet in diesem Winter fünf wöchentliche Flugverbindungen mit Austrian Airlines ab Wien an, wodurch den Gästen noch mehr Flexibilität bei der Reiseplanung geboten wird. Ein besonderes Highlight ist die Möglichkeit, in der Premium Economy-Class zu fliegen, was zusätzlichen Komfort und Privatsphäre verspricht. Neben den klassischen Destinationen wie den Malediven und Mauritius verzeichnet auch Vietnam eine steigende Nachfrage. Das Land punktet vor allem durch seine Kombination aus Badeurlaub und Rundreisen. Tui plant, das Hotelportfolio in Vietnam weiter auszubauen und eröffnet im Dezember den Robinson Nam Hoi An,

weiterlesen »

Falkensteiner Michaeler Tourism Group erneut Spitzenreiter im „Gewinn“ Image Ranking

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) hat sich im aktuellen „Gewinn“ Image Ranking erneut als führendes Unternehmen in der Kategorie „Freizeit & Tourismus“ etabliert. Zum siebten Mal in Folge erreicht die Marke Falkensteiner den ersten Platz in dieser Kategorie. Auch in der Gesamtbewertung der 100 beliebtesten Unternehmen Österreichs konnte sich die Tourismusgruppe verbessern und belegt nun den 12. Platz. Das „Gewinn“ Image Ranking wird jährlich durchgeführt und basiert auf den Meinungen von etwa 30.000 Leserinnen und Lesern. FMTG-CEO Otmar Michaeler betonte die Bedeutung des Vertrauens der Österreicher und hob die Rolle der rund 2.000 Mitarbeiter hervor. Zudem wurde FMTG vor kurzem als Top-Arbeitgeber im Tourismusbereich ausgezeichnet. Die Gruppe setzt auf moderne Ausbildungsmöglichkeiten und attraktive Benefits, um Talente zu gewinnen und zu halten. Seit 2017 hat die FMTG über ihre digitale Investmentplattform FMTG Invest mehr als 80 Millionen Euro für Projekte gesammelt. Aktuell plant die Gruppe die Eröffnung neuer Resorts, darunter das Falkensteiner Park Resort Lake Garda und das Falkensteiner Hotel Bozen.

weiterlesen »

Vereinigung Cockpit zieht positive Bilanz nach Arbeitskampf bei Discover Airlines

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat nach dem Arbeitskampf der Pilotinnen und Piloten bei Discover Airlines eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die Verhandlungen über einen neuen Vergütungs- und Manteltarifvertrag für das Cockpitpersonal der EW Discover GmbH, die in Deutschland stationiert sind, haben begonnen. Trotz Herausforderungen und „Einschüchterungsversuchen“ des Arbeitgebers betonen die VC-Vertreter, dass die Pilotinnen und Piloten ihre Tarifbedingungen selbst aushandeln möchten. Andreas Pinheiro, Präsident der Vereinigung Cockpit, kündigte an, dass die VC weiterhin verhandeln werde, um bessere Arbeitsbedingungen und Tarifverträge für ihre Mitglieder zu erreichen. Die Solidarmaßnahmen bei Lufthansa Cityline und Lufthansa Passage haben gezeigt, dass die Discover-Pilotinnen und -Piloten Teil einer starken und solidarischen Gemeinschaft sind.

weiterlesen »