Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Zagreb strebt Expansion des Langstreckennetzes an

Der Flughafen Zagreb plant eine Erweiterung seines Langstreckennetzes und zielt auf die Aufnahme direkter Verbindungen zu wichtigen Märkten wie den Vereinigten Staaten, Japan und China ab. Trotz der bisherigen Konzentration auf saisonale Flüge aus Kanada und Südkorea zeigt der Flughafen Potenzial für eine dauerhafte Expansion. Das Potenzial für Langstreckenflüge wird durch die hohe Nachfrage aus Fernost, Australien und Nordamerika untermauert. Der Flughafen Zagreb hatte ursprünglich 2025 als Zieljahr für die Wiederherstellung seines Langstreckennetzes nach der Pandemie festgelegt. Aktuell fehlen jedoch noch direkte Verbindungen zu den USA, Japan und China, trotz des Anstiegs der Touristen aus diesen Regionen. Der Flughafen steht in Verhandlungen mit internationalen Fluggesellschaften, um Nonstop-Verbindungen einzuführen. Das Luftverkehrsabkommen zwischen Kroatien und Japan, das 2023 unterzeichnet wurde, könnte zusätzliche Möglichkeiten bieten. Die Nachfrage nach Verbindungen zu Shanghai und Peking ist besonders hoch, da China einen signifikanten Anstieg der Touristenströme nach Kroatien verzeichnet.

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Luxus und Logistik: Swiss und das Gewicht der neuen Erste-Klasse-Sitze

In der Luftfahrtbranche setzt der Trend zunehmend auf maximalen Luxus und Privatsphäre, insbesondere in der Ersten Klasse. Die Swiss International Air Lines, Tochtergesellschaft der Lufthansa, folgt diesem Trend mit neuen, luxuriösen Erste-Klasse-Sitzen, die ab 2025 eingeführt werden sollen. Doch dieser Luxus bringt nicht nur Komfort, sondern auch technische Herausforderungen mit sich: Die neuen Sitze sind so schwer, dass sie das Gleichgewicht der Flugzeuge beeinträchtigen könnten. Die Airline plant nun, diesen Problemen mit speziellen Gegengewichten zu begegnen. Luxus und technische Herausforderungen Die Entscheidung von Swiss, in ihrer Ersten Klasse auf besonders schwere und komfortable Sitze zu setzen, spiegelt den allgemeinen Trend in der Luftfahrt wider, bei dem immer mehr Wert auf Luxus und Privatsphäre gelegt wird. Laut Meike Fuhlrott, Sprecherin von Swiss, sind die neuen Sitze so schwer, dass sie das Gleichgewicht einiger Maschinen, insbesondere der Airbus A330-300, stören könnten. „Die unterschiedliche Gewichtsentwicklung bei den Sitzen führt zu einer Verschiebung des Schwerpunkts in den Flugzeugen“, erklärt Fuhlrott. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, sollen Bleiplatten als Gegengewichte eingebaut werden, um das Gleichgewicht der Maschinen wiederherzustellen. Die neuen Sitze stammen von dem US-Konzern Collins, der auch die gleiche Sitzgeneration „Allegris“ für die Lufthansa, eine Schwesterairline von Swiss, liefern wird. Die Einführung dieser Sitze steht im Einklang mit dem Trend zu mehr Privatsphäre und Luxus in der Ersten und Business Class, wo Passagiere zunehmend individuelle Suiten und großzügige Kabinenräume erwarten. Technische und ökologische Implikationen Das zusätzliche Gewicht, das durch die neuen Sitze entsteht, hat direkte Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der Flugzeuge. Mehr Gewicht

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Slowenien und Mongolei vereinbaren neues Luftverkehrsabkommen

Die slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar hat während ihres Staatsbesuchs in Ulaanbaatar eine Absichtserklärung für ein zwischenstaatliches Luftverkehrsabkommen mit der Mongolei unterzeichnet. Das geplante Abkommen soll die Luftverbindungen zwischen beiden Ländern erweitern und die Freizügigkeit von Bürgern sowie den Handel fördern. Die mongolische Regierung betonte, dass der neue rechtliche Rahmen die Wirtschaftsbeziehungen und Zusammenarbeit verbessern werde. Derzeit bestehen nur begrenzte Flugverbindungen von der Mongolei nach Europa. Die mongolische Fluggesellschaft MIAT Mongolian Airlines fliegt Frankfurt und Istanbul an, während Eznis Airways seit kurzem Prag bedient. Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines verbindet Istanbul mit Ulaanbaatar. Der Staatsbesuch von Präsidentin Pirc Musar beinhaltete auch das erste slowenisch-mongolische Wirtschaftsforum. Der jährliche Handel zwischen den beiden Ländern liegt unter 30 Millionen US-Dollar.

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Chinas Übermacht im Luftverkehr: Wie die EU auf die Verlagerung der Flugmarkt-Gewichte reagiert

Der Flugmarkt zwischen China und Europa erlebt einen grundlegenden Wandel, der sowohl für europäische Fluggesellschaften als auch für die EU-Kommission von großer Bedeutung ist. Der aktuelle Trend zeigt, dass chinesische Airlines durch die Nutzung direkterer Routen über Russland einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erlangt haben, während europäische Konkurrenten unter den Bedingungen längerer Flugstrecken leiden. Dieser Entwicklungen hat die EU-Kommission auf den Plan gerufen, um die Auswirkungen auf den Wettbewerb und mögliche regulatorische Maßnahmen zu prüfen. Seit der Corona-Pandemie haben sich die Gewichte im internationalen Luftverkehr verschoben. Während europäische Fluggesellschaften in China mit Herausforderungen kämpfen, erleben chinesische Airlines einen Aufschwung auf dem europäischen Markt. Laut Carsten Spohr, dem CEO der Lufthansa, sind die Margen für europäische Fluggesellschaften im Fernostgeschäft „nicht so doll“. Die Lufthansa hat ihre Kapazität auf den China-Routen nur auf 57 Prozent des Vorkrisenniveaus erhöhen können. Ein weiteres Beispiel ist British Airways, die ihre Flüge nach Peking für ein Jahr aussetzt. Im Gegensatz dazu haben chinesische Fluggesellschaften wie Air China, China Southern Airlines und China Eastern Airlines ihr Angebot nach Europa erheblich ausgeweitet. Diese Expansion hat zu einem Preisdruck auf dem Markt geführt und den Wettbewerb verschärft. Die großen chinesischen Fluggesellschaften dominieren zunehmend den Markt, mit Marktanteilen von bis zu 75 Prozent auf einzelnen Strecken. Der Einfluss des russischen Überflugverbots Ein zentraler Faktor für diese Marktentwicklung ist das russische Überflugverbot für europäische Fluggesellschaften, das seit der russischen Aggression gegen die Ukraine besteht. Dieses Verbot zwingt europäische Airlines, längere Flugrouten zu wählen, was die Betriebskosten erheblich erhöht. KLM-Chefin Marjam Rintel bezifferte die

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Edelweiss weiht Flugzeug und Bänkli in der Ferienregion Elm ein

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat kürzlich ihren Airbus A320 auf den Namen „Elm“ getauft. Die Namensgebung folgt dem Motto „Wo Edelweiss zuhause ist“, da die Edelweissblumen auch in der Region Elm heimisch sind. Gleichzeitig wurde in Elm eine spezielle Holzbank in Form eines Flugzeugsitzes aufgestellt, die von der Sportbahn Elm als Zeichen der Partnerschaft und zur Förderung des Tourismus in der Region errichtet wurde. Die Bank bietet einen Panoramablick auf das Martinsloch und die Tschingelhörner im UNESCO-Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona und wird durch einen Wegweiser ergänzt, der auf einige der Reiseziele hinweist, die der Airbus A320 „Elm“ anfliegt. Die Einweihung der Bank fand im Beisein von Edelweiss-Vertretern, der ehemaligen Skirennfahrerin Vreni Schneider und weiteren lokalen Persönlichkeiten statt.

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MSC Cruises plant möglicherweise neue Mega-Kreuzfahrtschiffe bei Meyer Turku

Laut Berichten der Website Shipping Italy stehen MSC Cruises und die Werft Meyer Turku in Finnland in fortgeschrittenen Verhandlungen über den Bau von Kreuzfahrtschiffen der angeblich neuen „Ultimate Class“. Diese Schiffe könnten die derzeit größten Kreuzfahrtschiffe der Welt werden und die aktuelle Spitzenposition von Royal Caribbean übernehmen. Die neuen Schiffe könnten eine Tonnage von etwa 270.000 BRZ erreichen und wären damit rund acht Prozent größer als die „Icon of the Seas“ von Royal Caribbean, die derzeit den größten Kreuzfahrtschiffstitel hält. Für Meyer Turku wäre dies ein bedeutender Erfolg, da es die erste Zusammenarbeit mit MSC Cruises darstellen würde. Bisher hatte MSC Cruises ihre Schiffe bei Chantiers de l’Atlantique in Frankreich oder Fincantieri in Italien bauen lassen. Meyer Turku hätte mit diesem Auftrag die Gelegenheit, sich als Anbieter für Mega-Kreuzfahrtschiffe zu etablieren, insbesondere da Royal Caribbean erst kürzlich ein weiteres Schiff der Icon-Class bei Meyer Turku bestellt hat. MSC Cruises, derzeit mit der „MSC World Europa“ unter den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt vertreten, könnte mit der neuen Schiffsklasse die Führungsposition im Kreuzfahrtschiff-Markt übernehmen. Offizielle Bestätigungen von MSC Cruises und Meyer Turku stehen noch aus.

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Alliance Airlines und Qantas: Strategische Flottenexpansion in Partnerschaft

In einem sich rasch entwickelnden globalen Luftverkehrsmarkt hat sich Alliance Airlines, eine australische Fluggesellschaft, die auf Charter- und Wet-Lease-Dienstleistungen spezialisiert ist, als wichtiger Akteur positioniert. Mit einer signifikanten Erweiterung ihrer Embraer E190-Flotte und einer intensiven Zusammenarbeit mit Qantas Airways stärkt das Unternehmen seine Marktstellung und reagiert auf die steigende Nachfrage nach Kapazitäten in der Luftfahrtbranche. Flottenwachstum als Schlüsselstrategie Die Entscheidung von Alliance Airlines, bis zum Ende des Jahres 2024 die letzten vier E190-Optionen bei Qantas auszuüben, unterstreicht die strategische Bedeutung dieses Flugzeugtyps für die Fluggesellschaft. Diese Schritte folgen auf eine Verpflichtung aus dem Vorjahr, insgesamt 30 E190 von AerCap zu erwerben. Zum Stichtag 30. Juni 2024 hatte Alliance bereits zehn dieser Flugzeuge übernommen und erwartet bis Juni 2026 die vollständige Auslieferung aller bestellten Einheiten. Laut Alliance-Geschäftsführer Scott McMillan erweist sich diese Entscheidung rückblickend als äußerst vorausschauend, da die Nachfrage nach Kapazitäten im weltweiten Luftverkehr weiterhin wächst. Alliance Airlines hatte sich zuvor auch vier E190 von Azorra Aviation gesichert, die mittlerweile vollständig ausgeliefert und in Betrieb genommen wurden. Darüber hinaus erwarb die Fluggesellschaft eine Tranche von 33 E190 von Jetran und Azorra, was die Flottenstärke des Unternehmens weiter erhöhte. Zum Ende des Geschäftsjahres 2024 verfügte Alliance Airlines über 72 Flugzeuge, darunter 47 E190 sowie eine Flotte von Fokker 70 und Fokker 100. Qantas als strategischer Partner Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg von Alliance Airlines ist die enge Partnerschaft mit Qantas. Die australische Fluggesellschaft hält einen Anteil von 19,73 % an Alliance und hat bereits 26 E190 auf Wet-Lease-Basis von Alliance

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Hamburg Airport vergibt „Bewegt. Nachbarschaftspreis“ 2024

Gemeinnützige Vereine und Initiativen aus der Metropolregion Hamburg können sich noch bis zum 18. Oktober 2024 für den sechsten „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis“ bewerben. Der Preis, der mit insgesamt 13.500 Euro dotiert ist, fördert Projekte, die zur Verbesserung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens beitragen. Die Bewerbungen können in den Kategorien Gesellschaft & Soziales, Kultur & Sport sowie Nachhaltigkeit & Umwelt eingereicht werden. In jeder Kategorie werden die drei besten Projekte ausgezeichnet. Die ersten Plätze erhalten jeweils 2.000 Euro, die zweiten Plätze 1.500 Euro und die dritten Plätze 1.000 Euro. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Jury, die unter anderem Hamburgs Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard und Vertreter von Hamburg Airport und AviAlliance umfasst. Die Preisverleihung findet am 20. November 2024 in der Bugenhagenschule in Alsterdorf statt. Für eine Teilnahme müssen Bewerbungen bis zum 18. Oktober 2024 online unter www.hamburg-airport-bewegt.de eingereicht werden. Neben überzeugenden Texten sind auch Bilder und Videos willkommen.

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Ryanair kritisiert Boeing für fortgesetzte Lieferverzögerungen

In der dynamischen und wettbewerbsintensiven Luftfahrtbranche können Lieferverzögerungen von Flugzeugen schwerwiegende Folgen haben. Ryanair, Europas größter Billigflieger, steht aktuell vor genau diesem Problem. Michael O’Leary, der Vorstandsvorsitzende von Ryanair Holdings, äußerte kürzlich deutliche Kritik an Boeing und sprach von wiederholten Enttäuschungen hinsichtlich der Lieferung neuer Flugzeuge. Diese Situation könnte weitreichende Auswirkungen auf die Expansionspläne der Airline und die Kapazitätsplanung für die kommenden Jahre haben. O’Leary machte in einem Interview deutlich, dass Ryanair im August 2023 nur fünf statt der ursprünglich geplanten zehn Flugzeuge von Boeing erhalten wird. Diese Ankündigung folgt auf ähnliche Verzögerungen im Juli, als Boeing sieben Jets liefern sollte, aber nur fünf an Ryanair übergab. Diese wiederholten Verzögerungen zwingen Ryanair dazu, ihre Kapazitätsplanung zu überdenken und möglicherweise die geplante Expansion zu bremsen. Für eine Airline wie Ryanair, die stark auf die Verfügbarkeit neuer und effizienter Flugzeuge angewiesen ist, um ihre Niedrigpreispolitik aufrechtzuerhalten, sind solche Lieferverzögerungen nicht nur ärgerlich, sondern potenziell geschäftsschädigend. Die erwartete Reduzierung auf 20 bis 25 neue Flugzeuge bis zum Sommer 2025 – gegenüber den ursprünglich geplanten 29 – bedeutet, dass Ryanair möglicherweise nicht in der Lage sein wird, die steigende Nachfrage nach günstigen Flügen in Europa und darüber hinaus zu befriedigen. Hintergrund der Verzögerungen Die anhaltenden Verzögerungen bei der Auslieferung von Flugzeugen durch Boeing sind kein neues Phänomen. Der US-amerikanische Flugzeughersteller hat in den letzten Jahren mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen gehabt, darunter Produktionsfehler, technische Mängel und Herausforderungen bei der Zertifizierung neuer Modelle. Ein besonders schwerwiegender Vorfall ereignete sich Anfang des Jahres, als

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Projekt „Trails of Love“ startet in die Herbstsaison mit neuen Veranstaltungen

Das Projekt „Trails of Love“, das sich der Instandsetzung von Wanderwegen und touristischen Sehenswürdigkeiten in der Tschechischen Republik widmet, beginnt seine Herbstsaison am 31. August 2024. Die Initiative, die vom Tschechischen Touristenklub, Kofola und RegioJet getragen wird, geht in das zweite Jahr. In der ersten Veranstaltung nach der Sommerpause werden Freiwillige im Riesengebirge aktiv sein, um Wanderwege rund um die Brádlerův boudy zu säubern. Begleitet wird das Event von Jiří Cupák vom KRNAP und Petr Bárta. Ladislav Macka, stellvertretender Vorsitzender des Tschechischen Touristenklubs, betont die Bedeutung der kommenden Veranstaltungen bis November, die über die Website www.stezkyzlasky.cz organisiert werden. Das Projekt hat bereits in diesem Jahr Rekorde aufgestellt, darunter die größte Brigade in Nelahozeves und die schwierigste Veranstaltung im Riesengebirge. Seit Projektbeginn im Mai des Vorjahres haben 543 Freiwillige an 26 Veranstaltungen teilgenommen und 22 Wanderwege sowie 30 Kilometer Wanderroute instand gesetzt. Weitere geplante Veranstaltungen umfassen den Wegebau im Böhmischen Mittelgebirge am 5. Oktober, Verbesserungen im Mährisch-Schlesischen Beskiden am 12. und 26. Oktober. Teilnehmer können sich auf gemeinschaftliche Aktivitäten in der Natur, Unterbringung in Wanderhütten und Abendunterhaltung am Lagerfeuer freuen.

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