Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Konkurs von Jollydays GmbH: Was bedeutet das für Gutscheinbesitzer?

Mit der Eröffnung des Konkurses der Jollydays GmbH am 17. August 2024 endet eine Ära für das Unternehmen, das sich auf die Vermittlung von Erlebnisaktivitäten spezialisiert hatte. Seit Jahren bot Jollydays Tausenden von Kunden unvergessliche Erlebnisse an – von Rundflügen und Bootstouren bis hin zu Romantik-Dinners und Fahrten in Luxusautos. Doch für viele Konsumenten wird dieser Traum jetzt zu einem Albtraum. Gutscheine, die einst für Abenteuer und Freude standen, könnten nun wertlos sein. In diesem Artikel beleuchten wir die Hintergründe des Konkurses, die möglichen Konsequenzen für die Betroffenen und welche Schritte Gutscheinbesitzer jetzt unternehmen können. Die Jollydays GmbH, ein Unternehmen mit Sitz in Österreich, war lange Zeit eine feste Größe im Markt für Erlebnisgeschenke. Über ihre Plattform konnten Kunden Gutscheine für eine Vielzahl von Erlebnissen erwerben, die dann bei den jeweiligen Anbietern eingelöst wurden. Das Geschäftsmodell basierte darauf, dass Jollydays die Zahlungen der Kunden entgegennahm und nach der Einlösung der Gutscheine die entsprechenden Beträge an die Erlebnisanbieter weiterleitete. Doch bereits im Juli 2024 häuften sich die Beschwerden von Kunden, deren Gutscheine nicht mehr eingelöst wurden. Anbieter von Rundflügen, Bootstouren und anderen Erlebnissen verweigerten die Annahme der Jollydays-Gutscheine, da sie seit Monaten keine Zahlungen mehr von dem Unternehmen erhalten hatten. Auch Versuche der Arbeiterkammer (AK), die Jollydays GmbH zur Stellungnahme zu bewegen, blieben erfolglos. Die finanzielle Schieflage des Unternehmens führte schließlich zur Eröffnung des Konkursverfahrens. Folgen des Konkurses für Gutscheinbesitzer Mit der Eröffnung des Konkursverfahrens am 17. August 2024 stellt sich für viele Verbraucher die Frage, was nun mit ihren Gutscheinen

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Neuer Anlauf: Slowenien schreibt wieder Luftfahrt-Subventionen aus

Slowenien hat seine fünfte Ausschreibung für Fluggesellschaften veröffentlicht, um neue Flugverbindungen ins Land zu fördern. Mit dieser Maßnahme reagiert die Regierung auf eine kürzliche Einstufung des Airports Council International Europe, die Sloweniens Luftverkehrsanbindung als die zweitschlechteste in Europa bewertet hat. Insgesamt stehen bis 2026 16,8 Millionen Euro zur Verfügung, um Fluggesellschaften zu unterstützen, die neue Strecken etablieren. Bisher wurden nur 1,1 Millionen Euro dieser Mittel genutzt. Im Rahmen der bisherigen Ausschreibungen haben mehrere Fluggesellschaften wie Luxair, Air Baltic und Norwegian Air Shuttle erfolgreich Subventionen erhalten. Die neuen Flugverbindungen sind teilweise saisonal, während einige wie Air Baltic auch ganzjährig betrieben werden. Die slowenische Regierung priorisiert neue Flugverbindungen zu wichtigen europäischen Städten wie Wien, Kopenhagen und Berlin. Nur Fluggesellschaften aus dem gemeinsamen europäischen Luftverkehrsraum sind für die Subventionen berechtigt. Interessierte Unternehmen haben bis zum 16. September 2024 Zeit, ihre Anträge einzureichen.

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Emirates setzt modernisierte Boeing 777 auch nach Zürich ein

Ab dem 1. Oktober 2024 wird Emirates modernisierte Boeing 777 auf den Strecken nach Zürich und Riad einsetzen. Diese Flugzeuge sind mit neuen Kabinen ausgestattet, darunter die Premium Economy Class, die erstmals im Nahen Osten/GCC eingeführt wird. Genf und Brüssel sind die ersten Städte im Emirates-Streckennetz, die vollständig mit den modernisierten B777 bedient werden. Emirates plant, bis Ende des Jahres 28 Städte mit Premium Economy zu bedienen und bis Dezember 2024 insgesamt 42 Boeing 777-Flugzeuge umzurüsten. Die neuen Kabinen bieten Passagieren in allen Klassen verbesserte Annehmlichkeiten, darunter breitere Sitze in der Business Class und komfortable Ledersitze in der Premium Economy. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Modernisierungsstrategie der Fluggesellschaft, die darauf abzielt, das Reiseerlebnis durch verbesserte Ausstattung und Service weiter zu steigern.

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Neue Partnerschaft zwischen Omio und Ryanair

Die Mobilitätsplattform Omio und Europas führende Fluggesellschaft Ryanair haben eine neue Partnerschaft angekündigt. Diese Kooperation ermöglicht es Omio, neben Zug-, Bus- und Fährverbindungen nun auch günstige Ryanair-Flüge anzubieten. Reisende können künftig internationale und Inlandsflüge direkt über die Omio-App buchen. Dies stärkt Omios Position als führende Reiseservice-Plattform in Europa und weltweit. Die Partnerschaft soll den Kunden von Omio ein nahtloses und multimodales Reiseerlebnis bieten, indem Ryanairs umfangreiches Flugangebot in die Omio-Plattform integriert wird. Omio erweitert damit sein Serviceangebot, das bereits Kooperationen mit Unternehmen wie FlixTrain und Uber umfasst. Beide Unternehmen sehen in dieser Allianz einen wichtigen Schritt, um den Kunden noch mehr Auswahlmöglichkeiten und Preistransparenz zu bieten.

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Lufthansa feiert 25 Jahre „help alliance“ mit besonderer Flugzeugbeklebung

Zum 25-jährigen Jubiläum ihrer Hilfsorganisation „help alliance“ sendet die Lufthansa Group ein sichtbares Zeichen der Unterstützung quer über Europa. Ein Airbus A321neo der Lufthansa wird ab Herbst 2024 mit dem Schriftzug „help alliance“ und bunten Handabdrücken, den sogenannten „helping hands“, im europäischen Streckennetz unterwegs sein. Die „help alliance“ wurde 1999 von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lufthansa Group in Frankfurt gegründet und unterstützt seitdem weltweit soziale Projekte. Das Flugzeug würdigt nicht nur die ehrenamtliche Arbeit und die Spender, sondern sammelt auch weiterhin Spenden. Insgesamt 300 Handabdrücke können symbolisch auf dem Flugzeug erworben werden, um Projekte in Afrika und Indien zu finanzieren, die Kindern Schulbücher und Mahlzeiten zur Verfügung stellen. Vivian Spohr, die Schirmherrin der „help alliance“, betont die Bedeutung dieser Unterstützung und die Verantwortung, die Lufthansa damit übernimmt.

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Lange Staus an österreichischen Grenzstellen und Straßensperrungen am Arlberg

Am Samstag kommt es in Österreich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen an mehreren Grenzstellen und wichtigen Straßenverbindungen. Besonders betroffen waren die Übergänge vor dem Karawankentunnel in Kärnten und der Grenzstelle Spielfeld, wo sich der Reiseverkehr aufgrund des Urlauberschichtwechsels staute. Wartezeiten von bis zu einer Stunde waren an diesen Punkten die Regel. In Salzburg sorgte der Grenzübergang Walserberg für Verzögerungen von bis zu 15 Minuten. Zusätzlich kam es auf der Tauernautobahn A10 zu langsamen Verkehrsabschnitten, insbesondere zwischen Salzburg Süd und Puch/Urstein sowie in der Gegenrichtung zwischen dem Knoten Pongau und Werfen. Erschwerend kam hinzu, dass die Arlbergstraße B197 nach einem Murenabgang bei St. Anton seit Freitagabend gesperrt ist. Da der Arlbergtunnel aufgrund von Sanierungsarbeiten ebenfalls nicht befahrbar ist, sind beide Hauptverbindungen über den Arlberg unterbrochen. Der ÖAMTC empfiehlt großräumige Umleitungen über die B198 und das Lechtal oder über Deutschland.

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United Airlines-Chef Scott Kirby lobt neuen CEO Kelly Ortberg

Scott Kirby, CEO von United Airlines, zeigt sich optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung von Boeing, dem führenden Flugzeughersteller, dessen Ruf in den letzten Jahren durch zahlreiche Probleme erheblich gelitten hat. In einem LinkedIn-Post nach einem Treffen mit dem neuen Boeing-CEO Kelly Ortberg äußerte Kirby die Überzeugung, dass sich Boeing schneller von den Herausforderungen erholen wird, als allgemein erwartet wird. Diese positive Einschätzung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Boeing dringend auf eine Wende hofft, nachdem das Unternehmen in den vergangenen Jahren erhebliche Rückschläge hinnehmen musste. Boeing war in den letzten Jahren mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Besonders hervorzuheben ist das Problem mit dem Boeing 737 Max, das 2019 in den Fokus der Weltöffentlichkeit geriet, als zwei verheerende Abstürze in kurzer Folge die Sicherheitsstandards des Modells infrage stellten. Dies führte zu einem weltweiten Flugverbot für das Modell, das erst im November 2020 wieder für den kommerziellen Betrieb zugelassen wurde. Der damit verbundene Schaden und die regulatorischen Hürden belasteten das Unternehmen schwer und führten zu einem Vertrauensverlust bei vielen Kunden und Investoren. Die Probleme wurden durch das kürzliche vorübergehende Flugverbot für die 737 Max 9 im Januar 2024 weiter verschärft. Dieses Verbot, das mehr als 170 Jets betraf, führte zu einem erheblichen finanziellen Verlust für United Airlines, die durch das Flugverbot im ersten Quartal einen Schaden von 200 Millionen US-Dollar (rund 182 Millionen Euro) erlitt. Der damalige CEO von Boeing, Dave Calhoun, sah sich gezwungen, sich bei Scott Kirby von United Airlines zu entschuldigen, was die angespannte Beziehung zwischen dem Flugzeughersteller

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Royal Air Force setzt erstmals SAF  im Routinebetrieb ein

Die Royal Air Force (RAF) hat einen weiteren Schritt in Richtung umweltfreundlicher Luftfahrt gemacht, indem sie erstmals eine Mischung aus nachhaltigem Flugbenzin (SAF) und herkömmlichem Düsentreibstoff im Routinebetrieb einsetzt. Dieser Fortschritt markiert einen wesentlichen Meilenstein in den Bemühungen der RAF, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig ihre operative Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Die Einführung des nachhaltigen Flugbenzins bei der RAF ist ein bedeutender Fortschritt in der militärischen Luftfahrt. Ab sofort werden Flugzeuge wie die Typhoon-Jets und die Poseidon-U-Boot-Jäger, die von der RAF-Station Lossiemouth in Schottland aus operieren, teilweise mit SAF betrieben. Diese Maßnahme ist nicht nur ein Schritt in Richtung umweltfreundlicherer Flüge, sondern auch eine Demonstration des britischen Engagements für nachhaltige Verteidigungslösungen. Die RAF Lossiemouth, eine der am stärksten ausgelasteten Stationen des Vereinigten Königreichs, hat eine Schlüsselrolle bei der nationalen Verteidigung. Ihre Typhoon-Jets sind im Rahmen des britischen Quick Reaction Alert (QRA) ständig in Alarmbereitschaft und schützen den britischen Luftraum. Die Integration von SAF in die Treibstoffversorgung dieser strategisch wichtigen Flotte zeigt den Willen der RAF, ihre Umweltziele auch in kritischen Operationen zu verfolgen. Zwischen November 2023 und Februar 2024 hat die RAF im Rahmen eines Vertrages mit World Fuel Services vier Millionen Liter SAF-Gemisch erhalten, mit einer weiteren Lieferung von fünf Millionen Litern bis Oktober 2024. Diese Lieferungen sind Teil eines umfassenden Plans, die Treibstoffmischung schrittweise zu verbessern und den Anteil des nachhaltigen Kraftstoffs zu erhöhen. Das britische Verteidigungsministerium hat bereits 2020 aktualisierte Standards eingeführt, die es ermöglichen, bis zu 50 % nachhaltigen Treibstoff in der Mischung zu verwenden. Das Ziel

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China verschärft Einreisekontrollen wegen Mpox-Ausbrüchen in Afrika

Inmitten eines Anstiegs der Mpox-Fälle (ehemals bekannt als Affenpocken) in mehreren afrikanischen Ländern hat China als Reaktion darauf verschärfte Einreisekontrollen für Reisende aus betroffenen Regionen eingeführt. Diese Maßnahmen sollen der potenziellen Einschleppung des Virus entgegenwirken und dienen dem Schutz der Bevölkerung vor einer möglichen Ausbreitung. Ab sofort müssen Personen, die aus Ländern mit bestätigten Mpox-Fällen nach China einreisen, verstärkte Kontrollen und Tests über sich ergehen lassen. Laut einer offiziellen Mitteilung der chinesischen Zollbehörde in Peking gelten diese Maßnahmen für die nächsten sechs Monate und betreffen alle internationalen See- und Flughäfen sowie den Frachtverkehr. Reisende, die Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen oder geschwollene Lymphknoten aufweisen oder angeben, mit Mpox in Berührung gekommen zu sein, müssen sich umgehend beim Zoll melden. Dort werden Proben entnommen und auf das Virus getestet. Diese Entscheidung folgt der aktuellen Situation in Afrika, wo eine Reihe von Mpox-Ausbrüchen zu verzeichnen ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat kürzlich die höchste Alarmstufe ausgerufen, nachdem neue, möglicherweise gefährlichere Varianten des Virus entdeckt wurden. Die WHO zufolge sind derzeit 13 afrikanische Länder von Mpox betroffen, mit mehreren Tausend Verdachtsfällen. Mpox: Ein Überblick Mpox, früher als Affenpocken bekannt, ist ein Virus, das ursprünglich bei Affen identifiziert wurde. Es gehört zur gleichen Familie wie das klassische Pockenvirus und wird hauptsächlich durch engen Körperkontakt übertragen. Die Symptome umfassen Hautausschläge, Fieber und Muskelschmerzen. Obwohl Mpox selten zu schwerwiegenden Komplikationen führt, kann die Krankheit in schweren Fällen erhebliche gesundheitliche Probleme verursachen. Derzeit gibt es zwei Impfstoffe gegen Mpox, jedoch sind die verfügbaren Dosen in Afrika stark

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Lufthansa eröffnet neue Lounge am Flughafen Newark

Lufthansa hat am Newark Liberty International Airport, New Jersey, eine neue Premium-Lounge eröffnet. Die 600 Quadratmeter große Lounge im Terminal B bietet Platz für rund 170 Gäste und soll sowohl Geschäftsreisenden als auch Privatreisenden ein komfortables Ambiente vor dem Abflug bieten. Im Zentrum der Lounge steht die Skyline Bar, die eine breite Auswahl an Getränken, darunter Craft Beer aus New Jersey, sowie regionale kulinarische Angebote präsentiert. Besondere Annehmlichkeiten stehen First Class-Passagieren und HON Circle-Mitgliedern zur Verfügung, darunter ein privater Speisebereich mit à la carte-Menüs. Insgesamt hat Lufthansa rund zehn Millionen Euro in die neue Einrichtung investiert, die den Premiumanspruch der Airline unterstreicht und weltweit Maßstäbe setzen soll.

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