Amely Mizzi

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Amely Mizzi

FACC steigert Umsatz im ersten Halbjahr 2024 um 23,6 Prozent

Die österreichische FACC AG, ein weltweit führendes Unternehmen in der Luftfahrtindustrie, verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 eine Umsatzsteigerung von 23,6 % auf 438,3 Millionen Euro. Diese Entwicklung wird durch das starke Wachstum der internationalen Luftfahrtbranche sowie den steigenden Bedarf an emissionsärmeren Flugzeugen unterstützt. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte um 51,2 % auf 22,5 Millionen Euro gesteigert werden. Laut CEO Robert Machtlinger profitiert FACC besonders von langfristigen Partnerschaften mit großen Flugzeugherstellern wie Airbus, Boeing und Comac. Das Unternehmen hat zudem den Ausbau seines Werkes in Kroatien abgeschlossen, das künftig eine wichtige Rolle bei der Effizienzsteigerung spielen soll. FACC konnte in den letzten zwölf Monaten 604 neue Mitarbeiter einstellen und wird weiterhin als attraktiver Arbeitgeber in der Industrie wahrgenommen. Trotz des positiven Ausblicks für 2024 plant FACC zusätzliche Kostensenkungsmaßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit angesichts gestiegener Personalkosten in Österreich zu sichern.

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Polen stärkt seine Verteidigungsfähigkeit mit Mega-Deal für Apache-Kampfhubschrauber

Polen hat einen bedeutenden Schritt zur Stärkung seiner militärischen Fähigkeiten unternommen. Am 13. August 2024 unterzeichnete der stellvertretende polnische Ministerpräsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz einen Vertrag über 10 Milliarden Dollar (etwa 9,14 Milliarden Euro) für den Kauf von 96 Boeing AH-64E Apache-Kampfhubschraubern. Dieser Vertrag, der auf dem 56. Luftwaffenstützpunkt Inowrocław-Latkowo, der Heimat der 1. Landstreitkräfte-Luftfahrtbrigade, unterzeichnet wurde, stellt einen der größten Einzelverträge für Rüstungsgüter in der Geschichte Polens dar. Der Vertrag umfasst nicht nur die Lieferung der hochmodernen Apache-Kampfhubschrauber, sondern auch ein umfassendes Logistik- und Schulungspaket. Dazu gehören Munition und Ersatzteile, die für die effektive Nutzung und Wartung der Hubschrauber notwendig sind. Dies stellt sicher, dass Polen nicht nur über die Hardware verfügt, sondern auch die notwendige Unterstützung erhält, um die neuen Systeme effektiv in Betrieb zu nehmen. Die AH-64E Apache Guardian-Hubschrauber sind die neueste und fortschrittlichste Variante der Apache-Serie. Sie zeichnen sich durch verbesserte Motoren, neue Rotorblätter aus Verbundwerkstoff und überlegene Kampffähigkeiten aus. Diese technologischen Verbesserungen werden Polen eine signifikante Steigerung seiner Luftkampffähigkeiten ermöglichen und die Interoperabilität mit den USA, der NATO und anderen verbündeten Nationen stärken. Hintergrund und strategische Erwägungen Der Kauf der 96 Apache-Hubschrauber erfolgt im Rahmen einer umfassenden Modernisierung der polnischen Streitkräfte. Die neuen Hubschrauber sollen etwa 30 alte sowjetische Mi-24 Hind-Kampfhubschrauber ersetzen. Diese Umstellung ist Teil des „Kruk-Programms“ (polnisch für „Rabe“), das darauf abzielt, die veralteten Kampfhubschrauber des Landes zu ersetzen und die Luftstreitkräfte Polens auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Polen wird nach den USA der zweitgrößte Betreiber von Apache-Hubschraubern weltweit sein.

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Walter Cho erhält Top Management Award der KASBA für herausragende Führungsqualitäten

Walter Cho, Chairman und CEO von Korean Air und der Hanjin Group, wurde am 13. August von der Korean Academic Society of Business Administration (KASBA) mit dem Top Management Award ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt seine erfolgreiche Führung der Fluggesellschaft durch die Pandemie, einschließlich der Übernahme von Asiana Airlines, sowie seine proaktiven Bemühungen im Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG). Walter Cho tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters, die ebenfalls diesen renommierten Preis erhielten. KASBA hob insbesondere Chos Fähigkeit hervor, in Krisenzeiten strategische Entscheidungen zu treffen, wie die schnelle Umstellung von Passagier- auf Frachtflugzeuge während der COVID-19-Pandemie. Unter seiner Leitung hat Korean Air ihre Flotte mit treibstoffeffizienten Flugzeugen modernisiert und den Einsatz von nachhaltigem Flugbenzin (SAF) ausgeweitet. Chos Engagement für die Förderung einer kooperativen und flexiblen Unternehmenskultur sowie seine Investitionen in innovative Luft- und Raumfahrttechnologien wie urbane Luftmobilität (UAM) und unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) wurden ebenfalls gelobt.

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Tui: Rekordumsatz und steigende Buchungszahlen im dritten Quartal 2024

Der Touristikkonzern Tui hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2024 beeindruckende Ergebnisse erzielt. Mit 5,8 Millionen Urlaubern und einem Rekordumsatz von 5,8 Milliarden Euro kann die Tui Group erneut von einem erfolgreichen Geschäftsjahr berichten. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent, als der Konzern 5,3 Milliarden Euro erwirtschaftete. Diese positive Entwicklung unterstreicht die anhaltende Erholung und das Wachstum der Tui nach den pandemiebedingten Rückschlägen. Das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2024 markiert einen weiteren Meilenstein für Tui. Der Konzern erzielte einen Rekordumsatz von 5,8 Milliarden Euro, was einem signifikanten Anstieg von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies reflektiert nicht nur die gesteigerte Anzahl von Urlaubern, sondern auch die Fähigkeit des Unternehmens, von einem robusten Preisanstieg zu profitieren. Die durchschnittlichen Preise lagen um drei Prozent höher als im Vorjahr, was auf eine starke Nachfrage und einen positiven Markteinfluss hindeutet. Der bereinigte Konzern-Ebit, eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung der operativen Rentabilität, stieg um 62 Millionen Euro auf insgesamt 232 Millionen Euro an. Dies ist das achte Quartal in Folge, in dem Tui ein zweistelliges Wachstum beim bereinigten Ebit verzeichnet. Sebastian Ebel, Vorstandsvorsitzender der Tui Group, zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen und betonte die kontinuierliche Leistungssteigerung des Unternehmens. Sommerbuchungen und Ausblick auf die Wintersaison Die Buchungslage für den Sommer 2024 zeigt ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung. Bereits 88 Prozent der Kapazitäten sind verkauft, und die Buchungen sind um sechs Prozent höher als im Vorjahr. Besonders hervorzuheben ist die positive Entwicklung bei Tui Deutschland, wo die Kundenanzahl um zehn Prozent

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Air Baltic steigert Umsatz trotz Nettoverlust

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im ersten Halbjahr 2024 beeindruckende finanzielle Ergebnisse erzielt, verzeichnete jedoch auch einen Nettoverlust. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16 % auf einen Rekordwert von etwa 339 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte das bereinigte EBITDAR um 39 % auf knapp 77 Millionen Euro gesteigert werden. Die Anzahl der beförderten Passagiere erhöhte sich um 11 % auf über 2 Millionen. Diese positive Entwicklung steht jedoch einem Nettoverlust von rund 88,8 Millionen Euro gegenüber, der auf Probleme mit den Triebwerken von Pratt & Whitney, höhere Abschreibungskosten und Währungsabwertungen zurückzuführen ist. Trotz dieser Herausforderungen bleibt Air Baltic optimistisch und setzt weiterhin auf eine starke operative Leistung sowie die Erweiterung ihres Streckennetzes, das nun über 130 Routen umfasst.

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Air France und Transavia France kehren nach Beirut zurück

Inmitten wachsender Spannungen im Nahen Osten haben die französische Fluggesellschaft Air France und ihre Tochtergesellschaft Transavia France beschlossen, ihre seit Ende Juli ausgesetzten Flüge nach Beirut wieder aufzunehmen. Diese Entscheidung, die am Donnerstag, dem 15. August 2024, umgesetzt werden soll, kommt trotz der anhaltenden Sicherheitsbedenken und der drohenden militärischen Eskalation in der Region. Während einige Fluggesellschaften ihre Verbindungen in die betroffenen Gebiete weiterhin aussetzen, setzt Air France ein Zeichen für Kontinuität im Flugbetrieb, obwohl die Sicherheitslage täglich überprüft wird. Die Entscheidung, die Flüge zwischen Paris und Beirut wieder aufzunehmen, ist stark durch die Unsicherheit in der Region beeinflusst. Laut einer Erklärung des Unternehmens erfolgt die Wiederaufnahme „zum gegenwärtigen Zeitpunkt und vorbehaltlich der Entwicklung der Sicherheitslage am Zielort“. Das bedeutet, dass die Fortsetzung des Flugbetriebs von einer täglichen Bewertung der Situation vor Ort abhängt. Die Sicherheit der Passagiere und der Crew hat für Air France und Transavia France höchste Priorität. Um den Reisenden zusätzliche Flexibilität zu bieten, bleiben die zuletzt eingeführten Maßnahmen zur Verschiebung oder Stornierung von bis zum 25. August gebuchten Flügen bestehen. Dieser Schritt zeigt das Bemühen der Airline, ihren Kunden trotz der unsicheren Lage ein gewisses Maß an Verlässlichkeit zu bieten. Air France und Transavia France sind bereit, ihren Flugbetrieb fortzusetzen, solange die Lage es zulässt und die Sicherheit gewährleistet ist. Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen und allgemeine Aussetzungen Trotz der Entscheidung von Air France und Transavia France halten viele andere Fluggesellschaften ihre Verbindungen zu den betroffenen Regionen vorerst ausgesetzt. Die Lufthansa hat die Aussetzung ihrer Flüge nach Tel Aviv, Beirut,

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KLM: Strukturelle Probleme und Verluste im Jahr 2024

Das Jahr 2024 stellt für KLM, die niederländische Fluggesellschaft und Teil der Air France-KLM-Gruppe, eine erhebliche Herausforderung dar. Die Airline verbuchte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen unerwarteten Verlust, der tiefergehende strukturelle Probleme offenlegt. KLM-Chefin Marjan Rintel sieht sich gezwungen, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete KLM einen operativen Verlust von 31 Millionen Euro. Diese Zahl ist besonders alarmierend, da die Airline im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch einen deutlichen Gewinn verbuchen konnte. Trotz gestiegener Umsätze, die auf eine verbesserte Nachfrage nach Flugreisen hinweisen, brach das Ergebnis um insgesamt 160 Millionen Euro ein. Die Ursachen für diesen drastischen Einbruch sind vielfältig. Laut Marjan Rintel sind es vor allem die deutlich gestiegenen Betriebskosten, die das Ergebnis stark belasten. Die Kostensteigerungen gehen auf verschiedene Faktoren zurück, darunter eine unzureichende Anzahl von Piloten, technisches Personal und lange Lieferzeiten für Ersatzteile. Besonders schmerzhaft sind die Ausfälle in der Embraer-E2-Flotte, die im Sommer zu zahlreichen Streichungen und Verspätungen führte. Personalmangel und technische Probleme Ein zentrales Problem für KLM ist der Mangel an qualifiziertem Personal. Die Airline kämpft insbesondere mit einem Defizit an Piloten und technischem Personal, das notwendig ist, um die komplexe Flotte von KLM zu warten und zu betreiben. Dieser Mangel führte nicht nur zu Betriebsstörungen, sondern auch zu einer erhöhten Abhängigkeit von externen Dienstleistern, die wiederum die Betriebskosten weiter in die Höhe trieben. Hinzu kommen die Herausforderungen im technischen Bereich. Die lange Lieferzeit für Ersatzteile hat zu Engpässen in der

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Österreichs Campingplätze mit Rückgängen

Die Campingsaison in Österreich hat 2024 aufgrund des warmen Wetters im März deutlich früher begonnen, was zu einer Verdopplung der Übernachtungszahlen in diesem Monat führte. Laut Statistik Austria wurden im März 2024 rund 189.219 Übernachtungen auf österreichischen Campingplätzen verzeichnet, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Insgesamt gab es im ersten Halbjahr 2024 rund 2,48 Millionen Übernachtungen, was einem Rückgang von etwa fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Rückgang wird teilweise darauf zurückgeführt, dass viele Österreicher ihren Campingurlaub früher im Jahr in Österreich verbrachten und später im Frühjahr aufgrund von Regenwetter ins Ausland reisten. Tirol und Kärnten bleiben die beliebtesten Camping-Destinationen, wobei Tirol mit 765.823 Übernachtungen an der Spitze steht. Besonders starke Zuwächse verzeichneten Oberösterreich und Niederösterreich mit 36 Prozent bzw. 24 Prozent mehr Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr. Der Österreichische Camping Club (ÖCC) bietet seinen Mitgliedern weiterhin Ermäßigungen auf über 3.800 Campingplätzen weltweit und betont die Bedeutung der Förderung des Campingwesens in Österreich.

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Eskalierender Tarifkonflikt bei Discover Airlines: Zwei Gewerkschaften planen Streik

Im Lufthansa-Konzern spitzt sich der Tarifkonflikt um die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines zu. Zwei bedeutende Gewerkschaften, die Vereinigung Cockpit (VC) und die Kabinengewerkschaft Ufo, planen koordinierte Streikmaßnahmen. Am Donnerstag, dem 15. August 2024, sollen Urabstimmungen beginnen, um über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen zu entscheiden. Die Abstimmung soll bis zum Mittwoch, dem 21. August 2024, andauern und könnte zu einem erneuten Streik führen. Die angespannte Situation resultiert aus dem Tarifabschluss, den Lufthansa und die konkurrierende Gewerkschaft Verdi kürzlich bei Discover Airlines erreicht haben. Der Abschluss umfasst Gehaltserhöhungen, Zulagen, Sonderzahlungen sowie Verbesserungen bei der betrieblichen Altersvorsorge und Dienstplänen. Die Verträge sollen bis Ende 2027 gelten und wurden drei Jahre nach der Gründung der Discover Airlines vereinbart. Verdi feierte diesen Abschluss als Erfolg, insbesondere, da die Gewerkschaft bislang im Lufthansa-Konzern hauptsächlich beim Bodenpersonal und in den Eurowings-Kabinen vertreten war. Ein Tarifvertrag für Piloten existiert nur bei der Fracht-Tochter Aerologic. Doch dieser Erfolg von Verdi ist nicht unumstritten. Die Vereinigung Cockpit und Ufo kritisieren den Tarifabschluss scharf. Sie werfen Verdi vor, eine geringe Mitgliederbasis unter den rund 1900 Beschäftigten des fliegenden Personals zu haben und somit nicht legitimiert zu sein, einen Tarifvertrag abzuschließen. Laut Ufo-Tarifexperte Harry Jaeger sei Verdi „eine nicht legitimierte Arbeitnehmervertretung“, die vom Management eingesetzt wurde. Gewerkschaftlicher Machtkampf Die Hauptforderung von VC und Ufo ist es, eigene, konkurrierende Tarifverträge bei Discover Airlines durchzusetzen. Dies könnte durch einen Streik realisiert werden. Ein solcher Konflikt wäre nicht neu: Bereits im vergangenen Winter hatten VC-Piloten bei Discover Airlines gestreikt, um erste Tarifverträge durchzusetzen. Ufo rief damals zu einem

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Delta führt kostenloses WLAN auf der Langstrecke ein

Delta Air Lines führt schnelles, kostenloses WLAN auf internationalen Flügen ein. Die Airline erweitert damit ihr Angebot, das bereits über 90 Prozent der US-Inlandsflotte abdeckt, nun auch auf Transatlantik- und andere Langstreckenflüge. Der Rollout beginnt im August 2024 auf Viasat-ausgestatteten Strecken von und nach Deutschland, dem Vereinigten Königreich und weiteren europäischen Ländern. Bis Ende 2024 soll ein Großteil der internationalen Flotte mit dem neuen Service ausgestattet sein. Die Einführung erfolgt schrittweise, um sicherzustellen, dass der Service eine zuverlässige und hohe Qualität bietet. Kunden können ohne Anmeldung bei Deltas Vielfliegerprogramm SkyMiles auf das WLAN zugreifen, bevor später im Jahr die Umstellung auf das personalisierte „Delta Sync“-Erlebnis erfolgt. Dieses System ermöglicht exklusive Angebote für SkyMiles-Mitglieder während des Flugs. Trotz der umfassenden Einführung wird es auf einigen Strecken noch Übergangsphasen mit kostenpflichtigem WLAN geben, bis zusätzliche Satelliten die vollständige Abdeckung gewährleisten.

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