Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Cathay Pacific streicht Flüge nach Triebwerkausfall: Sicherheit geht vor

Cathay Pacific, eine der führenden Fluggesellschaften Asiens, musste in den vergangenen Tagen erhebliche Maßnahmen ergreifen, nachdem es zu einem schwerwiegenden Vorfall an Bord eines ihrer Flugzeuge kam. Ein Triebwerksteil fiel während des Fluges aus, was die Airline dazu veranlasste, eine umfassende Inspektion ihrer gesamten Airbus A350-1000-Flotte durchzuführen. Insgesamt wurden 24 Hin- und Rückflüge gestrichen, um die Sicherheit der Passagiere und Besatzung zu gewährleisten. Der Vorfall ereignete sich an Bord des Fluges CX383, der von Hongkong nach Zürich unterwegs war. Kurz nach dem Start fiel ein Triebwerksteil aus, was den Piloten dazu zwang, das Flugzeug über dem Meer zweimal kreisen zu lassen, bevor es sicher nach etwa 75 Minuten wieder in Hongkong landete. Das betroffene Flugzeug war ein Airbus A350-1000, die größte Variante der A350-Familie. Cathay Pacific betreibt insgesamt 18 Flugzeuge dieses Typs, während weitere 30 Maschinen der kleineren A350-900-Version zur Flotte gehören. Obwohl das Triebwerk des A350-900 sich von dem des A350-1000 unterscheidet, entschied sich die Airline dennoch, ihre gesamte A350-Flotte vorsorglich zu überprüfen. Laut einer Erklärung von Cathay Pacific wurde Airbus, Rolls-Royce (der Hersteller der Triebwerke) und die zuständigen Aufsichtsbehörden sofort nach dem Vorfall kontaktiert. Vorsorgliche Inspektionen und Maßnahmen Cathay Pacific handelte schnell und entschlossen. Die Airline stellte während der bereits begonnenen Inspektionen fest, dass eine Reihe von Triebwerkskomponenten ausgetauscht werden müssen. Keith Brown, der technische Direktor von Cathay Pacific, betonte, dass die Sicherheit der Kunden und Mitarbeiter oberste Priorität habe. „Jedes Flugzeug wird einer strengen Inspektion unterzogen. Nach Abschluss der Inspektion werden die Flugzeuge, die für den Betrieb

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Singapore Airlines erhält Genehmigung für Beteiligung an fusionierter Air India

Die indische Regierung hat Singapore Airlines (SQ) die Genehmigung erteilt, sich mit 25,1 % an der fusionierten Air India zu beteiligen. Diese entsteht aus der Zusammenführung von Air India und Vistara, einer Fluggesellschaft, an der Singapore Airlines bisher 49 % hielt. Vistara und Air India sind beide mehrheitlich im Besitz von Tata Sons. Der Abschluss der Fusion wird bis Ende 2024 erwartet, und Singapore Airlines wird dadurch einen verbesserten Zugang zum wachstumsstarken indischen Luftverkehrsmarkt erhalten. Bis zum 11. November wird Vistara weiterhin unter ihrer eigenen Marke operieren, bevor der vollständige Übergang zu Air India erfolgt. Die Wettbewerbsbehörden in Indien und Singapur haben dem Zusammenschluss bereits zugestimmt.

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Ein Blick auf die Wintersaison 2024/25: Tui setzt auf Wachstum und Vielfalt

Mit dem Ende einer starken Sommersaison 2024 richtet sich der Fokus von Tui, Europas führendem Reiseveranstalter, auf die bevorstehende Wintersaison. Während die Buchungen für die kälteren Monate in vollem Gange sind, kann Tui bereits ein signifikantes Buchungsplus verzeichnen. Besonders hervorzuheben ist der Trend zu Frühbuchungen, der dem Unternehmen einen soliden Start in die Wintersaison beschert. Die bevorstehenden Monate versprechen eine Vielzahl an Reisemöglichkeiten, von Fernreisen in exotische Länder bis hin zu klassischen Winterurlaubszielen in Europa. Traditionell ist der Winter die Hochsaison für Fernreisen, und auch in diesem Jahr setzen viele Urlauber auf Destinationen außerhalb Europas. Im Ranking der beliebtesten Fernreiseziele führt Thailand die Liste an, gefolgt von den Malediven und Mauritius. Thailand erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit, was durch das starke Wachstum in den Buchungszahlen unterstrichen wird. Die Region bietet nicht nur paradiesische Strände, sondern auch kulturelle Highlights und eine vielfältige Küche, die Reisende aus der ganzen Welt anziehen. Die Malediven, seit Jahren ein Favorit für luxuriöse Strandurlaube, bleiben weiterhin hoch im Kurs. Tui bietet in diesem Winter fünf wöchentliche Flugverbindungen mit Austrian Airlines ab Wien an, wodurch den Gästen noch mehr Flexibilität bei der Reiseplanung geboten wird. Ein besonderes Highlight ist die Möglichkeit, in der Premium Economy-Class zu fliegen, was zusätzlichen Komfort und Privatsphäre verspricht. Neben den klassischen Destinationen wie den Malediven und Mauritius verzeichnet auch Vietnam eine steigende Nachfrage. Das Land punktet vor allem durch seine Kombination aus Badeurlaub und Rundreisen. Tui plant, das Hotelportfolio in Vietnam weiter auszubauen und eröffnet im Dezember den Robinson Nam Hoi An,

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Falkensteiner Michaeler Tourism Group erneut Spitzenreiter im „Gewinn“ Image Ranking

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) hat sich im aktuellen „Gewinn“ Image Ranking erneut als führendes Unternehmen in der Kategorie „Freizeit & Tourismus“ etabliert. Zum siebten Mal in Folge erreicht die Marke Falkensteiner den ersten Platz in dieser Kategorie. Auch in der Gesamtbewertung der 100 beliebtesten Unternehmen Österreichs konnte sich die Tourismusgruppe verbessern und belegt nun den 12. Platz. Das „Gewinn“ Image Ranking wird jährlich durchgeführt und basiert auf den Meinungen von etwa 30.000 Leserinnen und Lesern. FMTG-CEO Otmar Michaeler betonte die Bedeutung des Vertrauens der Österreicher und hob die Rolle der rund 2.000 Mitarbeiter hervor. Zudem wurde FMTG vor kurzem als Top-Arbeitgeber im Tourismusbereich ausgezeichnet. Die Gruppe setzt auf moderne Ausbildungsmöglichkeiten und attraktive Benefits, um Talente zu gewinnen und zu halten. Seit 2017 hat die FMTG über ihre digitale Investmentplattform FMTG Invest mehr als 80 Millionen Euro für Projekte gesammelt. Aktuell plant die Gruppe die Eröffnung neuer Resorts, darunter das Falkensteiner Park Resort Lake Garda und das Falkensteiner Hotel Bozen.

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Vereinigung Cockpit zieht positive Bilanz nach Arbeitskampf bei Discover Airlines

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat nach dem Arbeitskampf der Pilotinnen und Piloten bei Discover Airlines eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die Verhandlungen über einen neuen Vergütungs- und Manteltarifvertrag für das Cockpitpersonal der EW Discover GmbH, die in Deutschland stationiert sind, haben begonnen. Trotz Herausforderungen und „Einschüchterungsversuchen“ des Arbeitgebers betonen die VC-Vertreter, dass die Pilotinnen und Piloten ihre Tarifbedingungen selbst aushandeln möchten. Andreas Pinheiro, Präsident der Vereinigung Cockpit, kündigte an, dass die VC weiterhin verhandeln werde, um bessere Arbeitsbedingungen und Tarifverträge für ihre Mitglieder zu erreichen. Die Solidarmaßnahmen bei Lufthansa Cityline und Lufthansa Passage haben gezeigt, dass die Discover-Pilotinnen und -Piloten Teil einer starken und solidarischen Gemeinschaft sind.

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Emirates erweitert globales Netzwerk durch zahlreiche Partnerschaften

Die Fluggesellschaft Emirates hat im vergangenen Jahr die Zahl der durch ihr Netzwerk erreichbaren Städte auf fast 1.700 verdoppelt. Dies wurde durch den Ausbau bestehender und den Aufbau neuer Partnerschaften mit insgesamt 162 Partnern in über 100 Ländern erreicht. Dazu zählen unter anderem Codeshare-Abkommen mit Airlines wie Avianca und Batik Air Malaysia sowie Interline-Vereinbarungen mit verschiedenen Fluggesellschaften und Bahnunternehmen. Emirates bietet ihren Passagieren damit erweiterte Reisemöglichkeiten, nahtlose Verbindungen und verbesserte Gepäcktransfers. Der Ausbau dieser strategischen Partnerschaften steht im Einklang mit Dubais Ziel, das weltbeste vernetzte Drehkreuz zu werden.

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Neue Lehrlinge starten am Flughafen Nürnberg

Der Flughafen Nürnberg, einer der größten Arbeitgeber im Nürnberger Norden mit über 4.000 Beschäftigten, begrüßt zum 1. September 2024 eine neue Generation von Lehrlingen. Insgesamt fünf junge Menschen beginnen ihre Karriere am Airport: Eine Kauffrau für Büromanagement, ein angehender Werkfeuerwehrmann sowie drei Servicekaufleute im Luftverkehr. Diese Ausbildungszweige bieten vielfältige berufliche Perspektiven innerhalb der Flughafeninfrastruktur. Geschäftsführer Michael Hupe betont die Bedeutung frischer Ideen in der dynamischen Luftverkehrsbranche und lädt Interessierte ein, sich bereits jetzt für die Ausbildungsplätze im nächsten Jahr zu bewerben.

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Zukunftssicherung am Wiener Flughafen: Eine neue Generation von Fachkräften in Ausbildung

Am 2. September 2024 begann für 27 junge Menschen eine neue Ära: Sie starten ihre Lehre am Flughafen Wien, einer der bedeutendsten Verkehrsdrehscheiben Mitteleuropas. Die Ausbildung der Fachkräfte von morgen ist für den Flughafen von entscheidender Bedeutung, um den steigenden Anforderungen der Luftfahrtindustrie gerecht zu werden und den Betrieb auch in Zukunft reibungslos sicherzustellen. Mit einem umfassenden Ausbildungsangebot in verschiedenen technischen und IT-Berufen setzt der Flughafen Wien auf Qualität und Zukunftsfähigkeit. Aktuell bildet der Flughafen Wien 78 Lehrlinge in unterschiedlichen Berufen aus. Dazu gehören Elektro- und Gebäudetechnik, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie Berufe im IT-Bereich wie IT-Betriebstechnik und EDV-Kaufmann/-frau. Diese Berufe sind nicht nur für den Flughafenbetrieb unverzichtbar, sondern auch in der gesamten Wirtschaft gefragt. Mit dieser Ausbildung sind die jungen Menschen bestens für die Zukunft gerüstet. „Am Flughafen Wien sorgen wir schon heute für die Fachkräfte von morgen. Gerade Berufe wie Elektro- und Gebäudetechnik, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie die Ausbildungen im IT-Bereich sind besonders zukunftsträchtig,“ betonen die Vorstände der Flughafen Wien AG, Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner. Viele Lehrlinge beenden ihre Ausbildung mit ausgezeichnetem Erfolg und übernehmen direkt im Anschluss an ihren Abschluss verantwortungsvolle Positionen in ihrem Fachgebiet. Diese Karrieren haben oft in der eigenen Lehrwerkstätte des Flughafens ihren Anfang genommen. Innovative Ausbildungskonzepte: Mehr als nur Theorie Die Lehrlingsausbildung am Flughafen Wien ist nicht nur praxisorientiert, sondern bietet auch eine Reihe von Zusatzqualifikationen, die den jungen Menschen zugutekommen. Ein fester Ausbildungstag pro Woche ist der Vertiefung fachlicher Kenntnisse vorbehalten. Darüber hinaus stehen regelmäßig

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Air Baltic auf dem Weg zum Börsengang

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic, die seit Jahren als Aushängeschild des baltischen Luftverkehrs gilt, steht vor einem bedeutenden Schritt: dem Börsengang (Initial Public Offering, IPO). Dieser Schritt wurde am 30. August 2024 durch das Ministerkabinett der Republik Lettland beschlossen und markiert eine neue Ära für das Unternehmen, das sowohl für die lettische Wirtschaft als auch für die regionale Konnektivität von großer Bedeutung ist. Der IPO soll nicht nur die Kapitalbasis von Air Baltic stärken, sondern auch neue Investoren anziehen und die Zukunftsfähigkeit der Fluggesellschaft sichern. Air Baltic hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Unter der Führung von Martin Gauss, dem Präsidenten und CEO des Unternehmens, konnte die Airline trotz schwieriger Marktbedingungen, insbesondere während der COVID-19-Pandemie, ihre Position festigen und profitabel arbeiten. Diese solide Grundlage ermöglicht es Air Baltic nun, den nächsten großen Schritt zu wagen – den Börsengang. Um den IPO erfolgreich zu gestalten, hat Air Baltic eine umfassende Neustrukturierung der bestehenden Aktienstruktur beschlossen. Vier bisher unterschiedliche Aktiengattungen werden zu einer einzigen zusammengefasst. Dies ist eine gängige Praxis im internationalen Finanzmarkt, die die Transparenz und Attraktivität der Aktien für Investoren erhöht. Durch diesen Schritt wird nicht nur die Kapitalstruktur des Unternehmens vereinfacht, sondern auch das Grundkapital reduziert, um aufgelaufene Verluste aus den Vorjahren auszugleichen. Dieser buchhalterische Vorgang hat keine Auswirkungen auf den tatsächlichen Wert der Fluggesellschaft oder den staatlichen Anteil, sondern dient der Stärkung des Eigenkapitals. Strategische Bedeutung von Air Baltic für Lettland und die Region Air Baltic spielt eine zentrale Rolle in der lettischen Wirtschaft. Die

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Lufthansa zeigt starkes Interesse an Beteiligung an TAP Air Portugal

In der europäischen Luftfahrtbranche steht ein bedeutendes Geschäft bevor: Die deutsche Lufthansa-Gruppe hat großes Interesse am Erwerb einer Minderheitsbeteiligung von 19,9 % an TAP Air Portugal, die demnächst von der portugiesischen Regierung privatisiert werden soll. Diese potenzielle Beteiligung könnte nicht nur die Präsenz von Lufthansa im südeuropäischen Raum weiter stärken, sondern auch den Wettbewerb auf den profitablen transatlantischen Strecken intensivieren. Lufthansa, eine der größten und renommiertesten Fluggesellschaften Europas, ist seit Jahren bestrebt, ihre Marktstellung durch strategische Akquisitionen und Beteiligungen auszubauen. Nachdem die Lufthansa-Gruppe im Juli 2024 die Genehmigung für den Erwerb einer 41%igen Beteiligung an der italienischen ITA Airways erhalten hatte, könnte der Kauf von Anteilen an TAP Air Portugal der nächste Schritt in dieser Expansionsstrategie sein. TAP Air Portugal, eine der ältesten Fluggesellschaften Europas, hat in den letzten Jahren turbulente Zeiten durchlebt. 2015 wurde die Fluggesellschaft teilweise privatisiert, als ein Investorenkonsortium unter der Führung des US-amerikanischen Unternehmers David Neeleman 45 % der Anteile erwarb. Diese Privatisierung war Teil eines Rettungsplans für die finanziell angeschlagene Airline. Doch die COVID-19-Pandemie setzte TAP erheblich zu, was die portugiesische Regierung im Juli 2020 dazu zwang, die Fluggesellschaft zu verstaatlichen, um sie vor dem Kollaps zu bewahren. Ein attraktives Investment: Warum Lufthansa sich für TAP interessiert Die portugiesische Regierung hat kürzlich bekannt gegeben, dass TAP Air Portugal nach Jahren der Restrukturierung und Rückkehr in die Gewinnzone wieder privatisiert werden soll. 2023 erzielte die Airline bei einem Umsatz von 4,2 Milliarden Euro einen Gewinn von 177 Millionen Euro – ein deutliches Zeichen dafür, dass die

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