Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Staus in Österreich: Verkehrschaos am verlängerten Wochenende erwartet

Österreich steht erneut vor einem stark frequentierten Reisewochenende, an dem zahlreiche Staus und Verzögerungen auf den Hauptverkehrsrouten des Landes erwartet werden. Der bevorstehende Feiertag Mariä Himmelfahrt am Donnerstag, der 15. August 2024, gibt vielen Reisenden die Gelegenheit, ein verlängertes Wochenende zu nutzen. Gleichzeitig endet in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, die Sommerferienzeit, was zusätzlichen Rückreiseverkehr erzeugt. Zusätzlich sorgen Veranstaltungen wie der Moto-GP in Spielberg und das Frequency Festival in St. Pölten für Verkehrsüberlastungen. Verkehrsprognosen und Hotspots Laut den Verkehrsexperten des ÖAMTC und ARBÖ wird es an diesem Wochenende auf den österreichischen Autobahnen und Bundesstraßen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Insbesondere die Transitrouten, die traditionell stark befahren sind, werden von dem erhöhten Verkehrsaufkommen betroffen sein. Zu den problematischsten Strecken zählen: Einfluss von Großveranstaltungen Neben dem allgemeinen Reiseverkehr wird auch eine Reihe von Großveranstaltungen die Verkehrslage zusätzlich belasten: Sicherheitsmaßnahmen und Empfehlungen Die Verkehrsexperten raten dringend dazu, Reisen auf die stark frequentierten Hauptverkehrszeiten zu vermeiden. Wer die Möglichkeit hat, sollte alternative Reiserouten wählen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen, um den Verkehrsknotenpunkten auszuweichen. Besonders bei der An- und Abreise zu den Großveranstaltungen wird eine frühe Anreise empfohlen, um lange Staus zu vermeiden. Für Reisende, die nicht auf das Auto verzichten können, werden folgende Maßnahmen empfohlen: Das kommende Wochenende verspricht, für viele Reisende in Österreich eine Geduldsprobe zu werden. Die Kombination aus Rückreiseverkehr, Veranstaltungen und dem verlängerten Wochenende aufgrund von Mariä Himmelfahrt wird die Verkehrssituation auf den österreichischen Straßen stark belasten. Wer kann, sollte seine Reisepläne entsprechend anpassen, um den schlimmsten Verkehrsengpässen zu entgehen. Für diejenigen, die

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OLG Wien kippt Klauseln von Time-Sharing-Anbieter

Das Oberlandesgericht Wien hat 48 Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Schweizer Hapimag AG für unzulässig erklärt. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte die Timesharing-Verträge des Unternehmens wegen dieser Bestimmungen angefochten. Das Gericht urteilte, dass Verbraucherrechte auch dann gelten, wenn Kundinnen und Kunden durch den Erwerb von Aktien formal zu Aktionären gemacht werden. Die betroffenen Klauseln, die unter anderem die Weitergabe von Aktien und den Rücktritt von Verträgen betreffen, wurden als intransparent und unzulässig eingestuft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Roland Berger: Flugtaxidienste anfangs nur im Premiummarkt wirtschaftlich

Die Investitionen in Startups der Advanced Air Mobility (AAM) sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen, von 6,8 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf nur noch 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2023. Dies ist auf die wirtschaftlich schwierige Lage und Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Tragfähigkeit von Flugtaxidiensten zurückzuführen. Eine Studie von Roland Berger und dem DLR zeigt, dass Flugtaxis in den ersten Jahren vor allem in Premium-Nischenmärkten rentabel sein könnten, wobei die hohen Betriebskosten durch Start- und Landegebühren sowie die Batteriekosten entscheidend sind. Der Erfolg von AAM-Diensten hängt maßgeblich von der Effizienz des gesamten Ökosystems ab, zu dem auch die Betreiber von Vertiports gehören. Flugtaxihersteller prognostizieren, dass die Preise für solche Dienste mit denen herkömmlicher Taxi- oder Limousinenfahrten konkurrieren könnten, jedoch bleiben viele dieser Annahmen noch unbestätigt.

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Air Canada steigt in den Schienenverkehr ein

Air Canada, eine der führenden Fluggesellschaften des Landes, hat sich dem Cadence-Konsortium angeschlossen, das sich um den Bau und Betrieb eines hochfrequenten Schienennetzes (HFR) bewirbt. Dieses Netzwerk soll die wichtigsten Städte Ostkanadas miteinander verbinden und markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nahtlosen Mobilität zwischen verschiedenen Verkehrsträgern. Die Entscheidung von Air Canada unterstreicht den Trend, den Luft- und Schienenverkehr zu integrieren, um den Bedürfnissen der Reisenden besser gerecht zu werden und gleichzeitig nachhaltige Mobilitätslösungen zu fördern. Das Cadence-Konsortium besteht aus einer Partnerschaft von CDPQ Infra, SYSTRA Canada, AtkinsRéalis Canada und Keolis Canada. Kürzlich hat sich auch der französische Hochgeschwindigkeitszugbetreiber SNCF Voyageurs dem Konsortium angeschlossen. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, ein Hochfrequenz-Schienennetz zu entwickeln, das die wichtigen Städte im Korridor Quebec-Windsor miteinander verbindet. Die Städte, die durch das geplante Netz miteinander verbunden werden sollen, sind Windsor, Toronto, Ottawa, Montréal und Quebec City. Dieses Netzwerk wird eine Schlüsselrolle in der Verbesserung der Verkehrsanbindung und der Mobilität zwischen diesen großen urbanen Zentren spielen. Air Canada, die Drehkreuze an den Flughäfen Toronto Pearson und Montréal Trudeau betreibt, sieht das Projekt als eine Gelegenheit, die Vernetzung der Kanadier sowohl innerhalb des Landes als auch international zu verbessern. Die Fluggesellschaft betont, dass die Integration eines Schienennetzes in die bestehenden Verkehrsnetzwerke einen Beitrag zu einer harmonischen Mobilität leisten wird, die den spezifischen Bedürfnissen der Kunden gerecht wird. Das Cadence-Konsortium ist eines von drei Bewerbern, die von der kanadischen Regierung für das Projekt präqualifiziert wurden. Es reichte Ende Juli 2024 eine nicht-öffentliche Antwort auf die Ausschreibung der Regierung

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Discover schließt Tarifvertrag mit Verdi ab

Discover Airlines und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen umfassenden Tarifvertrag für die rund 500 Cockpit- und 1.400 Kabinen-Mitarbeitern geeinigt. Dieser Vertrag, der ab dem 1. Juli 2024 bis Ende 2027 gilt, stellt die erste Tarifierung der seit 2021 operierenden Airline dar. Die Vereinbarung umfasst unter anderem jährliche Gehaltserhöhungen von 5 Prozent ab Mai 2025, die Einführung jährlicher Sonderzahlungen sowie eine verbesserte Planbarkeit der Freizeit und eine stabilere Dienstplanung für die Beschäftigten. Der CEO von Discover Airlines, Bernd Bauer, betonte die Bedeutung dieses Abschlusses für die Airline, wies jedoch auch auf die damit verbundenen Kosten und Einschränkungen hin. Die Verhandlungen wurden als intensiv, aber letztlich konstruktiv beschrieben.

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Flugreisen in Deutschland: Ein Sommer voller Herausforderungen und Chancen

Mit dem Sommer 2024 zeigt sich, dass die Lust der Deutschen auf Flugreisen ungebrochen ist. Wie die aktuellen Zahlen der Airports-Association ADV belegen, steht das Fliegen weiterhin hoch im Kurs, auch wenn die Branche mit erheblichen Hürden kämpft. Die diesjährige Sommerreisezeit brachte zwar eine starke Nachfrage mit sich, doch die Herausforderungen durch steigende regulatorische Kosten und einen rückläufigen Ausbau des Flugangebots werfen einen Schatten auf die positive Entwicklung. In der 31. Kalenderwoche (KW 31) des Jahres 2024 wurden an den deutschen Flughäfen beeindruckende 4,88 Millionen Passagiere gezählt. Dieser Peak markiert den Höhepunkt der Sommerreisewelle, vergleichbar mit den Zahlen aus dem Jahr 2019. Dennoch liegt das Passagieraufkommen in diesem Jahr um 13,6 Prozent unter dem Niveau von 2019, was einer Recovery-Rate von lediglich 86,4 Prozent entspricht. Dies ist besonders besorgniserregend, da die Erholung in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern deutlich langsamer verläuft. Die europäische Luftfahrtbranche hat bereits begonnen, deutsche Flughäfen aufgrund der hohen regulatorischen Kosten zu meiden. Diese Kosten umfassen nicht nur die erhöhten Luftverkehrsteuern, sondern auch die Luftsicherheitsgebühren, die im Mai 2024 angehoben wurden. Die zusätzliche Gebührenerhöhung, die Anfang nächsten Jahres geplant ist, wird die Kosten weiter in die Höhe treiben und könnte die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen weiter beeinträchtigen. Die Folge sind steigende Flugpreise und eine weitere Reduzierung des Angebots an Flugzielen von deutschen Flughäfen. Regulatorische Belastungen und ihre Auswirkungen Die hohen regulatorischen Kosten, einschließlich der Luftverkehrssteuer und der Sicherheitsgebühren, stellen eine erhebliche Belastung für die Luftfahrtbranche dar. Während die Flughafenentgelte moderat gestiegen sind, können diese Erhöhungen

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Travelcoup lässt Embraer 135 in London stationieren

Der semi-private Flugreiseanbieter Travelcoup hat eine zweite Embraer ERJ 135 in seine Flotte aufgenommen und damit seine Kapazitäten erweitert. Die Maschine ist ab sofort in London stationiert und vorerst für Vollcharterflüge verfügbar. Langfristig plant das Unternehmen, weitere Ziele in Europa anzusteuern und bis 2025 einen dritten Jet hinzuzufügen. Die neue ERJ 135 bietet 16 First-Class-Sitzplätze in einer 1-1-Konfiguration, wodurch jeder Passagier sowohl am Gang als auch am Fenster sitzt. Neben luxuriösem Komfort profitieren Reisende von verkürzten Wartezeiten dank der Nutzung von General Aviation Terminals. Der Anbieter hebt sich durch sein spezielles „Empty Leg“-Angebot ab, das Leerflüge vermeidet, indem einzelne Sitze auf bestimmten Strecken zu reduzierten Preisen angeboten werden. Der erste Jet des Unternehmens, eine Embraer ERJ 145, bedient weiterhin regelmäßig die Balearen-Inseln Mallorca und Ibiza ab München und Zürich.

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Rückgang klassischer Entsendungen: Neue Trends in der Internationalen Mobilität

In der globalisierten Wirtschaft werden Unternehmen zunehmend mit komplexen Herausforderungen konfrontiert, wenn es um die Entsendung ihrer Mitarbeiter ins Ausland geht. Ein aktueller Bericht von Aon plc, einem führenden internationalen Beratungsunternehmen, zeigt einen signifikanten Rückgang klassischer Entsendungen und gibt aufschlussreiche Einblicke in die Trends und Herausforderungen, die diese Entwicklung begleiten. Die Studie, die Daten aus 37 Ländern umfasst, darunter 82 Prozent aus der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika), bietet wertvolle Informationen über die aktuellen Bewegungen und Strategien im Bereich der internationalen Personalmobilität. Die Studie von Aon zeigt, dass die Anzahl der klassischen Entsendungen von Mitarbeitern ins Ausland zurückgeht, was vor allem auf steigende Kosten und einen Mangel an Talenten zurückzuführen ist. Der wichtigste Einflussfaktor, den 51 Prozent der befragten Unternehmen nennen, sind die inflationsbedingten Kostensteigerungen. Diese Problematik, die bereits im Vorjahr eine bedeutende Rolle spielte, hat sich verschärft und rangiert nun auf Platz eins der Herausforderungen. Die zunehmende Inflation treibt die Kosten für internationale Entsendungen in die Höhe, was viele Unternehmen dazu zwingt, ihre Strategien zu überdenken und nach kosteneffizienteren Lösungen zu suchen. Neben den Kosten stellt der globale Fachkräftemangel eine erhebliche Herausforderung dar. 49 Prozent der Unternehmen sehen hierin einen wesentlichen Faktor, der ihre internationalen Mobilitätsstrategien beeinflusst. Der Wettbewerb um hochqualifizierte Arbeitskräfte zwingt viele Unternehmen dazu, gezielt im Ausland nach Mitarbeitern zu suchen. Dies hat zu einem Anstieg der Bedeutung grenzüberschreitender Personalstrategien geführt, die darauf abzielen, diese Herausforderung zu bewältigen. Innovative Arbeitsmodelle wie „Workation“ (eine Kombination aus Arbeit und Urlaub) und „Bleisure“ (eine Kombination aus Geschäftsreise und Freizeit)

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Air Baltic ordert zehn weitere Airbus A220-300

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat eine Zusatzbestellung für zehn weitere Airbus A220-300 aufgegeben, womit sich ihre Gesamtbestellung auf 90 Flugzeuge dieses Typs erhöht. Air Baltic, die bereits über fast 50 A220-300 verfügt und seit 2020 eine reine A220-Flotte betreibt, festigt damit ihre Position als größter A220-Kunde in Europa und weltweit. Die Airline plant, ihre Flotte auf nahezu 100 A220-300 auszubauen, was laut CEO Martin Gauss das Vertrauen in das A220-Programm unterstreicht. Airbus hat weltweit bereits über 900 Bestellungen für den A220 erhalten, von denen rund 350 ausgeliefert wurden.

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Trinkgeld im Urlaub: Eine Reise durch die globalen Gepflogenheiten

Trinkgeld zu geben ist eine Geste der Anerkennung für guten Service, doch wie viel und ob überhaupt Trinkgeld erwartet wird, variiert stark von Land zu Land. Besonders auf Reisen kann es schnell zu Unsicherheiten und Missverständnissen kommen. Der ÖAMTC hat deshalb eine Übersicht zusammengestellt, um Reisenden zu helfen, sich im internationalen Trinkgeld-Dschungel zurechtzufinden. Diese Richtlinien sind nicht nur nützlich, um peinliche Fauxpas zu vermeiden, sondern auch, um sich als respektvoller Gast zu zeigen. In Europa zeigen sich deutliche Unterschiede in den Trinkgeldgewohnheiten, die von Land zu Land variieren. In Österreich sind etwa zehn Prozent Trinkgeld die Norm, während in Ländern wie Italien und Kroatien fünf bis 15 Prozent üblich sind. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass in Italien häufig ein „Coperto“ – eine Pauschale für das Eindecken des Tisches und Brot – auf der Rechnung enthalten ist. Dies kann das zu erwartende Trinkgeld reduzieren. In Kroatien hingegen sind zehn bis 15 Prozent die Regel, besonders in Restaurants und für Taxis. In Spanien, Portugal und Frankreich sollte das Trinkgeld nach der Bezahlung der Rechnung auf dem Tisch zurückgelassen werden. In Frankreich wird es traditionell als Gruppe gegeben, während in Spanien und Portugal fünf bis 15 Prozent angemessen sind. Taxifahrern wird auch hier in der Regel ein Trinkgeld von etwa zehn Prozent gegeben. Ein Blick nach Skandinavien zeigt, dass Trinkgeld weniger üblich ist. In Finnland und Dänemark ist es oft in der Rechnung enthalten, und in Schweden reicht es, aufzurunden. Norwegen bildet eine kleine Ausnahme, da hier ein Trinkgeld von fünf

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