Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Feuer am Flughafen Braunschweig sorgt für kurzzeitige Unterbrechung des Flugverkehrs

Ein Brand am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg führte am Dienstag zu einer rund einstündigen Unterbrechung des Flugverkehrs. Das Feuer entstand durch einen defekten Elektromotor an einem Gepäckband. Zwar konnte der Brand schnell gelöscht werden, jedoch verursachte die starke Rauchentwicklung eine Evakuierung des Abflugbereichs. Der Flughafenbetrieb musste zwischen 17:30 und 18:30 Uhr eingestellt werden. Nach intensiver Belüftung konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Räume müssen nun von Löschschaum und -pulver gereinigt werden. Der Schaden blieb dank der schnellen Reaktion der Berufs- und Werkfeuerwehr gering.

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Passagierzahlen an Flughäfen in NRW steigen im Juli 2024

Im Juli 2024 stieg die Zahl der Passagiere an den sechs großen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Landesstatistikamt IT.NRW zählte insgesamt 2,2 Millionen Fluggäste, jedoch bleibt diese Zahl unter dem Niveau von 2019 vor der Corona-Pandemie, als 2,4 Millionen Passagiere verzeichnet wurden. Besonders starke Zuwächse gab es an den Flughäfen Münster/Osnabrück (+29 Prozent), Niederrhein/Weeze (+25 Prozent) und Paderborn/Lippstadt (+8 Prozent). Der internationale Flugverkehr nahm um 3,7 Prozent zu, während Inlandsflüge mit einem Anstieg von 16 Prozent weiterhin deutlich unter den Zahlen von 2019 lagen.

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Jazeera Airways setzt auf Expansion trotz geopolitischer Herausforderungen

Inmitten geopolitischer Unsicherheiten im Nahen Osten blickt die kuwaitische Billigfluggesellschaft Jazeera Airways optimistisch in die Zukunft. Das Unternehmen, das sich auf Wachstum und Effizienzsteigerungen konzentriert, plant die Einrichtung neuer Basen außerhalb Kuwaits und die Erweiterung seines Streckennetzes. Insbesondere das Potenzial in neuen Märkten, vor allem in Südosteuropa und Indien, wird von der Fluggesellschaft aktiv erkundet. Gleichzeitig bleibt Jazeera Airways auf der Suche nach neuen Geschäftsmöglichkeiten und steht im Wettbewerb um eine Billigfluglizenz in Saudi-Arabien, um den dortigen Markt weiter zu erschließen. Ein Schwerpunkt der Expansionspläne von Jazeera Airways liegt auf der Ausweitung der Direktverbindungen ab Kuwait. Die Fluggesellschaft zielt darauf ab, mehr Reisende, insbesondere aus dem Freizeit- und Pilgerverkehr, anzuziehen. CEO Barathan Pasupathi erklärte in einem Interview mit *The National*, dass die Nachfrage nach Direktflügen aus Kuwait stark sei, was die Fluggesellschaft dazu veranlasst, nach neuen Märkten zu suchen. Im zweiten Quartal 2024 nahm Jazeera Airways neue Verbindungen von Kuwait nach Krakau in Polen und Batumi in Georgien auf. Diese Destinationen in Südosteuropa sind Teil einer Strategie, die darauf abzielt, das Streckennetz der Fluggesellschaft zu diversifizieren und Reisenden aus Kuwait und der Region mehr Optionen zu bieten. Besonders interessant sind Märkte, in denen Kuwait derzeit bilaterale Luftverkehrsabkommen neu verhandelt, insbesondere in Indien. Die Fluggesellschaft hofft, durch diese Verhandlungen Zugang zu neuen Städten zu erhalten, vor allem zu sekundären Städten, die bisher von kuwaitischen Fluggesellschaften weniger gut bedient wurden. Wettbewerb um eine Billigfluglizenz in Saudi-Arabien Ein weiterer potenzieller Wachstumsmarkt für Jazeera Airways ist Saudi-Arabien. Bereits im März 2023 reichte das Unternehmen

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Neue Flugverbindungen in London-Stansted: British Airways und Ryanair bauen aus

Mit dem Ende des Sommers und dem Beginn der kälteren Jahreszeiten hat der Flughafen London-Stansted (STN) eine erfreuliche Nachricht für Reisende: Sowohl British Airways als auch Ryanair werden in den kommenden Monaten neue Flugverbindungen von Stansted aus anbieten. Insgesamt gibt es fünf neue Ziele, die von diesen beiden Fluggesellschaften angeflogen werden, und sie sollen vor allem den Reiz des Herbstes und Winters für Urlaubs- und Geschäftsreisende steigern. British Airways, die Anfang des Jahres ihre Präsenz am Flughafen London-Stansted wieder aufgenommen hat, führt ab dem 7. September 2024 eine neue wöchentliche Verbindung nach Split, Kroatien, ein. Die Flüge werden von der Regionalfluggesellschaft BA CityFlyer mit einer Embraer 190 durchgeführt, wobei der Abflug von London-Stansted jeden Samstag um 12:55 Uhr Ortszeit stattfindet und die Ankunft in Split knapp zweieinhalb Stunden später erfolgt. Der Rückflug wird am selben Tag um 17:05 Uhr angeboten. Diese neue Verbindung bietet den Passagieren die Möglichkeit, Kroatiens wunderschöne Adriaküste zu entdecken, ein beliebtes Ziel für Reisende, die auf der Suche nach einer Kombination aus Kultur und Natur sind. Ryanair, der irische Billigflieger, erweitert sein ohnehin umfangreiches Streckennetz ab Oktober 2024 um vier neue Destinationen. Besonders interessant ist dabei die Einführung von Flügen nach Linz, Österreich. Linz ist derzeit nicht direkt von Großbritannien aus erreichbar, und Ryanair wird diese Lücke füllen, indem sie zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und sonntags, Flüge anbieten. Dies ist ein bedeutender Schritt, um den Zugang zu neuen saisonalen Ausflugszielen zu verbessern. Linz, eine Stadt an der Donau mit einer reichen Kulturgeschichte, wird voraussichtlich eine willkommene

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EASA: Vorzeitige Verkokung der Einspritzdüsen bei Airbus A321neo-Leap-Triebwerken

Die europäische Luftfahrtaufsicht EASA hat eine dringende Lufttüchtigkeitsanweisung veröffentlicht, die auf ein spezifisches Problem bei den CFM LEAP-1A Triebwerken hinweist, die in neueren Airbus A321neo-Modellen installiert sind. Diese Triebwerke, die für ihre hohe Effizienz und Umweltfreundlichkeit bekannt sind, zeigen Anzeichen von vorzeitiger Verkokung der Einspritzdüsen. Dieses Problem, das derzeit auf Flugzeuge eines spezifischen Betreibers beschränkt zu sein scheint, könnte weitreichende Auswirkungen auf den Betrieb der betroffenen Flugzeuge haben. Die Lufttüchtigkeitsanweisung der EASA, die am 20. September 2024 in Kraft tritt, betrifft vor allem sieben Airbus A321neo, die zwischen April und Dezember 2023 an Saudi Arabian Airlines geliefert wurden. Darüber hinaus umfasst die Anweisung drei weitere A321neo, die in naher Zukunft an dieselbe Airline geliefert werden sollen. Die EASA weist darauf hin, dass die Einspritzdüsen der CFM LEAP-1A Triebwerke in diesen Flugzeugen vorzeitig verkoken können, was potenziell die Leistung und Sicherheit der Triebwerke beeinträchtigen könnte. Verkokung, bei der sich Rückstände aus dem Treibstoff an den Düsen ablagern, kann zu ernsthaften technischen Problemen führen. Dies kann die Aktivierung eines Entlastungsventils nach sich ziehen und die Schubkontrolle der Triebwerke beeinträchtigen, was für die Sicherheit und Effizienz der Flugzeuge kritisch ist. Hintergrund des Problems und aktuelle Untersuchungen Das Problem der vorzeitigen Verkokung in den Einspritzdüsen wurde zunächst bei den genannten Airbus A321neo-Modellen festgestellt. Die EASA hat bisher keine detaillierten Ursachenforschungen veröffentlicht, aber die vorzeitige Verkokung der Düsen ist besorgniserregend, da sie nicht nur die Triebwerksleistung beeinträchtigen kann, sondern auch potenziell zu unvorhergesehenen Wartungs- und Betriebskosten führt. Die Lufttüchtigkeitsanweisung erfordert von den betroffenen Fluggesellschaften, dass

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Neuer Flugpolizei-Stützpunkt in Wiener Neustadt eröffnet

Nach dreijähriger Bauzeit wurde der Flugpolizei-Stützpunkt von Wien Meidling nach Wiener Neustadt verlegt. Der neue Standort bietet moderne Arbeitsbedingungen auf einer Fläche von 6.250 m², einschließlich eines Wartungsbetriebs, einer Hubschrauberschule und Stellplätzen für Hubschrauber. Mit einem Kostenaufwand von rund 26,1 Millionen Euro wurde auch der Hangar modernisiert. Der Umzug soll nicht nur logistische Herausforderungen lösen, sondern auch die Nähe zum Einsatzkommando Cobra verbessern. Das Projekt erhielt das Klimaaktiv-Zertifikat in Bronze für seine umweltfreundliche Bauweise.

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TAP Air Portugal: Privatisierung von 2015 unter Verdacht betrügerischer Absprachen

Die Privatisierung von TAP Air Portugal im Jahr 2015, bei der das Konsortium Atlantic Gateway unter Führung der Unternehmer David Neeleman und Humberto Pedrosa die staatliche Fluggesellschaft übernahm, steht nun unter Verdacht, betrügerisch gewesen zu sein. Dies geht aus einem Bericht der portugiesischen Rechnungsprüfungsbehörde (Inspeção-Geral de Finanças, IGF) hervor. Die jüngsten Entwicklungen werfen ein neues Licht auf die umstrittene Privatisierung und könnten weitreichende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Im Zuge der Privatisierung von TAP Air Portugal kaufte das Konsortium Atlantic Gateway, bestehend aus dem amerikanischen Luftfahrtunternehmer David Neeleman und dem portugiesischen Geschäftsmann Humberto Pedrosa, eine Mehrheitsbeteiligung an der staatlichen Airline. Ein wesentlicher Bestandteil des Deals war der Abschluss eines umfangreichen Vertrages mit dem Flugzeughersteller Airbus über die Bestellung von 53 neuen Flugzeugen. Darunter befanden sich Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A330-900neo und Schmalrumpfflugzeuge der A320neo- und A321neo-Serie. Diese Flottenerneuerung galt damals als essenziell für die Modernisierung und Zukunftsfähigkeit von TAP. Laut IGF soll TAP jedoch durch diese Vereinbarung gezwungen gewesen sein, die Flugzeuge mit einer finanziellen Garantie zu kaufen, was als eine Art versteckte Finanzierung der Übernahme durch Atlantic Gateway angesehen wird. Der Vorwurf besagt, dass das Konsortium die Fluggesellschaft im Wesentlichen mit deren eigenen Mitteln gekauft habe, wobei ein rechtlich fragwürdiges Konstrukt genutzt worden sei, um das nationale Handelsgesellschaftsrecht, den Código das Sociedades Comerciais, zu umgehen. Ermittlungen und juristische Schritte Die IGF-Ergebnisse wurden an die portugiesische Staatsanwaltschaft übermittelt, die bereits seit 2022 eine Untersuchung zu den Flugzeugkäufen eingeleitet hatte. Dabei steht der Verdacht im Raum, dass TAP für die bestellten

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Grosny: UTair-Flug verfehlt unfertige Landebahn und weicht Baufahrzeugen aus

Am frühen Morgen des 7. September 2024 ereignete sich am internationalen Flughafen Kadyrow-Grosny (GRV) in Tschetschenien ein beunruhigendes Zwischenfall, der sowohl für die Passagiere als auch für die Luftfahrtbehörden alarmierend war. Eine Boeing 737-800 der russischen Fluggesellschaft UTair hätte beinahe auf einer unfertigen und gesperrten Landebahn gelandet. Der Vorfall, der sich um 04:49 Uhr Ortszeit ereignete, wurde durch das Flugverfolgungsportal FlightRadar24 dokumentiert und durch Bildmaterial, das in den sozialen Medien verbreitet wurde, einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Der Flug UT742 startete planmäßig vom internationalen Flughafen Antalya (AYT) in der Türkei und war auf dem Weg nach Grosny. Die Boeing 737-800, ein bewährtes Modell für den regionalen Flugverkehr, sollte gemäß der ursprünglichen Planung auf der Landebahn 08/26 des GRV landen. Doch als das Flugzeug sich dem Flughafen näherte, trat ein gravierender Fehler auf: Die Piloten begaben sich versehentlich auf eine parallele Landebahn, die sich zu diesem Zeitpunkt im Bau befand und daher für den Flugverkehr gesperrt war. Das Bildmaterial aus den sozialen Medien zeigt die dramatischen Momente des Vorfalls. Die Aufnahme offenbart das Flugzeug im sinkenden Anflug auf die gesperrte Landebahn, wobei es an einem Bagger und anderen Baumaschinen vorbeifliegt. Die Sicht auf die Baustelle und die schwere Baumaschinen deuteten darauf hin, dass die Landebahn nicht betriebsbereit war. Mit einer bemerkenswerten Reaktionsgeschwindigkeit entschieden sich die Piloten, die Landung abzubrechen und eine Kehrtwende einzuleiten. Dies geschah nur wenige Meter über den Baufahrzeugen, was das Risiko eines Unfalls erheblich reduzierte. Trotz der brenzligen Situation gelang es der Crew, das Flugzeug sicher umzukehren und

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Drei Jahre nach der erzwungenen Landung von Ryanair-Flug FR4798: Polen erhebt Anklage gegen belarussische Funktionäre

Der Fall der erzwungenen Landung von Ryanair-Flug FR4798 im Mai 2021 erschütterte die internationale Gemeinschaft und warf ein scharfes Licht auf das autoritäre Regime in Belarus. Nun, drei Jahre später, hat Polen Anklage gegen drei belarussische Funktionäre erhoben, die für die Aktion verantwortlich gemacht werden. Die Staatsanwaltschaft in Warschau wirft ihnen vor, die Kontrolle über das Flugzeug übernommen, eine erzwungene Landung herbeigeführt und damit Freiheitsberaubung begangen zu haben. Der Fall betrifft nicht nur die Flugsicherheit, sondern steht symbolisch für die anhaltenden Repressionen gegen Andersdenkende unter dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko. Die Ereignisse des 23. Mai 2021: Eine internationale Flugkrise Am 23. Mai 2021 befand sich Ryanair-Flug FR4798 auf dem Weg von Athen nach Vilnius, als die Crew kurz vor dem Erreichen des litauischen Luftraums von der belarussischen Flugsicherung aufgefordert wurde, nach Minsk umzuleiten. Der Grund: Eine angebliche Bombendrohung an Bord des Flugzeugs, die sich später als Vorwand entpuppen sollte. Die Piloten, die zunächst skeptisch waren, wurden schließlich durch das Aufsteigen einer belarussischen MiG-29-Jagdmaschine dazu gezwungen, dem Befehl zu folgen und nach Minsk abzudrehen. In Minsk wurde schnell klar, dass die Bombenwarnung nur eine Inszenierung war. Statt nach einer Sprengladung zu suchen, nahmen belarussische Sicherheitskräfte den prominenten regimekritischen Blogger Roman Protassewitsch fest, der sich an Bord des Flugs befand. Protassewitsch, Mitbegründer des regimekritischen Telegram-Kanals *Nexta*, war ein prominentes Gesicht der Opposition gegen das Lukaschenko-Regime. Auch seine damalige Freundin, Sofia Sapega, wurde verhaftet. Die internationalen Reaktionen: Empörung und Sanktionen Die erzwungene Landung des Flugzeugs, das sich zu diesem Zeitpunkt im EU-Luftraum befand,

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Korean Air erweitert Streckennetz nach China und Japan

Korean Air wird ihr Streckennetz nach China und Japan erweitern, um der wachsenden Nachfrage in der Region gerecht zu werden. Ab Oktober und Dezember 2024 nimmt die Fluggesellschaft mehrere Strecken wieder auf und erhöht die Frequenzen auf bestehenden Routen. Dies erfolgt nach einer pandemiebedingten Unterbrechung und unterstreicht die Bemühungen der Airline, sich an den sich ändernden Reisebedürfnissen anzupassen. Ab dem 22. Oktober 2024 wird Korean Air die Verbindung von Seoul Incheon nach Mudanjiang und ab dem 1. Dezember die Verbindung von Busan nach Qingdao wieder aufnehmen. Zusätzlich werden die Frequenzen auf der Strecke Seoul Incheon – Zhengzhou seit dem 12. August 2024 auf täglich erhöht und ab dem 1. Oktober auch die Strecke Seoul Incheon – Xiamen auf tägliche Flüge umgestellt. Weitere Anpassungen umfassen den Ausbau der Strecke Seoul Incheon – Taichung in zwei Phasen und die Wiederaufnahme der Strecke Seoul Incheon – Nagasaki ab dem 27. Oktober nach mehr als elf Jahren. Auch auf der Strecke Seoul Incheon – Osaka wird die Frequenz bis Ende Oktober erhöht. Bis Dezember 2024 werden die Flüge nach China und Japan nahezu die Kapazitäten von vor der Pandemie erreichen.

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