Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Klimakleber-Aktionen am Rücken der Fluggäste

Am Morgen des 15. August 2024 kam es erneut zu Protestaktionen der Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ an mehreren deutschen Flughäfen. Während der Flugverkehr in Berlin und Stuttgart weitgehend ungestört blieb, führten die Aktionen an den Flughäfen Nürnberg und Köln-Bonn zu Verzögerungen. Passagiere, die von Flugverspätungen betroffen sind, haben laut der Fluggastrechteverordnung EG 261 unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Entschädigungszahlungen und Ersatzleistungen. Fluggastrechteexpertin Nina Staub von AirHelp erklärte jedoch, dass bei Protestaktionen, die nicht durch die Airline verschuldet sind, oft kein Entschädigungsanspruch besteht. Es wird dennoch empfohlen, Belege für zusätzliche Ausgaben aufzubewahren, um mögliche Rückerstattungen von den Fluggesellschaften zu erhalten.

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Tragischer Flugzeugabsturz in Frankreich: Zwei Rafale-Kampfjets kollidieren

Am 15. August 2024 ereignete sich im Osten Frankreichs ein tragischer Vorfall, der die französische Luftwaffe erschüttert hat: Zwei Rafale-Kampfjets stürzten an der Grenze zwischen den Regionen Vogesen und Meurthe-et-Moselle ab. Bei dem Unglück kamen zwei Piloten ums Leben, während ein dritter sich mit dem Schleudersitz retten konnte. Dieser Vorfall stellt nicht nur einen schweren Verlust für die französischen Streitkräfte dar, sondern wirft auch Fragen zur Sicherheit und den Bedingungen bei militärischen Trainingsmissionen auf. Laut dem französischen Streitkräfteministerium waren die beiden abgestürzten Flugzeuge Teil der Rafale-Übergangsstaffel 3/4 Aquitaine, die auf dem Luftwaffenstützpunkt BA 113 Saint-Dizier-Robinson stationiert ist. Die zwei Rafale B-Jets, die bei dem Unfall beteiligt waren, befanden sich während eines Kampfmanövers auf dem Rückweg von einem Betankungseinsatz in Deutschland, als sie in einen Zusammenstoß in der Luft verwickelt wurden. Bei diesem tragischen Vorfall kamen Hauptmann Sébastien Mabire und Leutnant Matthis Laurens ums Leben. Beide Piloten waren an Bord des zweisitzigen Rafale B-Jets, der bei dem Unfall abstürzte. Ein dritter Pilot, der einen einsitzigen Rafale C-Jet flog, konnte sich mit dem Schleudersitz retten und wurde mit leichten Verletzungen geborgen. Der französische Präsident Emmanuel Macron drückte in einer offiziellen Erklärung sein Bedauern über den Vorfall aus: „Wir haben mit Trauer vom Tod von Hauptmann Sébastien Mabire und Leutnant Matthis Laurens erfahren. Die Nation teilt die Trauer ihrer Familien und Waffenbrüder auf der Air Base 113 in Saint-Dizier.“ Der Präsident unterstrich damit die tiefe Betroffenheit und die Solidarität der Nation mit den Angehörigen der Verunglückten. Notfallmaßnahmen und Ermittlungen Unmittelbar nach dem Absturz

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Flughafen Düsseldorf und Eurowings starten gemeinsame Imagekampagne

Der Flughafen Düsseldorf und die Fluggesellschaft Eurowings haben die neue Imagekampagne „Deine Wings. Weil DUS liebst“ ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne ist es, die enge Verbindung zwischen der Fluggesellschaft und dem Flughafen zu unterstreichen und Reisende auf die Vorteile des Flughafens Düsseldorf aufmerksam zu machen. Die Kampagne setzt auf sechs verschiedene Motive, die das Thema Reisen in den Vordergrund stellen. Mit der Aktion soll die Bedeutung des Flughafens als zentrale Drehscheibe für Eurowings-Flüge hervorgehoben werden.

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El Al setzt neuen Rekord: Größter Flugzeugkauf in der Geschichte der israelischen Airline

Am 15. August 2024 hat die israelische Fluggesellschaft El Al einen historischen Schritt gemacht und den größten Flugzeugkauf in ihrer 76-jährigen Geschichte abgeschlossen. Die Vereinbarung, die mit Boeing getroffen wurde, umfasst den Erwerb von bis zu 31 Boeing 737 Max-Jets und markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Airline. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie zur Flottenmodernisierung und zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Luftfahrtmarkt. Die Vereinbarung zwischen El Al und Boeing sieht den Kauf von 20 Boeing 737 Max vor, mit Optionen für 11 weitere Flugzeuge. Die neuen Jets sollen ab 2028 ausgeliefert werden. Die Kosten für diese Bestellung belaufen sich auf 1,5 Milliarden USD, wobei der Preis auf bis zu 2,5 Milliarden USD steigen könnte, falls die Optionen für zusätzliche Flugzeuge in Anspruch genommen werden. Diese Bestellung stellt den größten Einzelkauf von Flugzeugen in der Geschichte von El Al dar und unterstreicht das Engagement der Airline, ihre Flotte zu modernisieren und den Service für ihre Kunden zu verbessern. Strategische Bedeutung und Investitionsplan Dina Ben-Tal Ganancia, CEO von El Al, kommentierte den Deal und nannte ihn einen „bedeutenden Meilenstein“ für die Airline. „Dieser Vertrag ermöglicht es uns, unseren Kunden den modernsten Service und die fortschrittlichste Technologie der Branche zu bieten“, erklärte Ben-Tal Ganancia. Die neue Bestellung folgt auf den Kauf von drei Boeing 787-9 Dreamlinern Anfang des Jahres, der ebenfalls mit Optionen für sechs weitere Flugzeuge verbunden war. Diese Investitionen sind Teil eines langfristigen Beschaffungsplans, der darauf abzielt, die Flotte von El Al zu erweitern, die Kapazität zu

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Alaska Airlines: Gerichtserfolg für Fusion mit Hawaiian Airlines

Alaska Airlines hat kürzlich einen wichtigen rechtlichen Sieg errungen, der die geplante Fusion mit Hawaiian Airlines vorantreibt. Ein US-Bezirksgericht in Hawaii entschied am 12. August 2024, dass die Klage gegen die Übernahme abgewiesen wird, womit ein bedeutender Schritt für die angestrebte Fusion gemacht wurde. Die Entscheidung des Gerichts markiert einen entscheidenden Moment im Zusammenschlussprozess der beiden Fluggesellschaften und könnte weitreichende Konsequenzen für die Luftfahrtindustrie haben. Die Klage, die von acht Passagieren und Reisebüros eingereicht wurde, zielte darauf ab, die Fusion zwischen Alaska Airlines und Hawaiian Airlines, die mit 1,9 Milliarden USD veranschlagt ist, zu verhindern. Die Kläger argumentierten, dass die Fusion die Branche weiter konsolidieren, den Wettbewerb verringern und zu höheren Flugpreisen führen würde. Sie forderten eine gerichtliche Überprüfung, um diese potenziellen negativen Auswirkungen zu verhindern. Das Gericht wies jedoch die Klage ab, da den Klägern der Nachweis fehlte, dass sie durch die Fusion einen „konkreten oder besonderen Schaden“ erlitten hätten. Laut der Erklärung von Alaska Airlines und der Alaska Air Group begrüßen diese die Entscheidung und betonen, dass der Zusammenschluss Vorteile für Verbraucher in Hawaii, auf dem amerikanischen Festland und weltweit bieten werde. Die Unternehmen sind zuversichtlich, dass die Fusion den Wettbewerb stärken und die Auswahlmöglichkeiten für die Kunden erweitern wird. Der Hintergrund der Fusion Die Fusion, die am 2. Dezember 2023 bekannt gegeben wurde, umfasst nicht nur den Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften, sondern auch eine Übernahme von 900 Millionen USD der Schulden von Hawaiian Airlines durch Alaska Airlines. Beide Fluggesellschaften planen, ihre Marken beizubehalten und ihre operativen Systeme

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Boeing hält Auslieferungstempo im Juli 2024 stabil

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im Juli 2024 insgesamt 43 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausgeliefert, was nahezu dem Niveau des Vormonats entspricht, als 44 Maschinen übergeben wurden. Trotz der stabilen Auslieferungszahlen konnte Boeing im Juli zudem Bestellungen für 72 neue Flugzeuge verzeichnen. Im laufenden Jahr summiert sich die Zahl der ausgelieferten Maschinen damit auf 218. Im Vergleich dazu liegt der europäische Konkurrent Airbus mit bisher 400 ausgelieferten Jets deutlich vorn.

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Croatia Airlines: Kroatische Regierung erwägt Holding-Modell zur Privatisierung

Die kroatische Regierung steht vor einer neuen Herausforderung in ihrem Bestreben, die nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines zu privatisieren. Nach mehreren gescheiterten Versuchen und angesichts der andauernden finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens, hat der kroatische Minister für Meer, Verkehr und Infrastruktur, Oleg Butković, einen neuen Ansatz ins Gespräch gebracht: die Zusammenlegung von Croatia Airlines mit staatlichen Flughäfen in einer Holdinggesellschaft. Diese Strategie könnte die Privatisierung des Unternehmens erleichtern und gleichzeitig die Kontrolle des Staates über wichtige Infrastruktureinrichtungen sichern. Seit Jahren versucht die kroatische Regierung, einen strategischen Partner für Croatia Airlines zu finden. Die Bemühungen verliefen jedoch bisher erfolglos, was teilweise auf die komplizierte wirtschaftliche Lage des Unternehmens zurückzuführen ist. Bereits Ende 2019 wurde die Idee einer Holdinggesellschaft ins Spiel gebracht, die neben Croatia Airlines auch sechs staatliche Flughäfen – darunter die profitablen Standorte Split und Dubrovnik – umfassen sollte. Diese Maßnahme sollte die finanzielle Basis der Fluggesellschaft stärken und den Privatisierungsprozess attraktiver gestalten. Doch der Vorschlag stieß auf Widerstand. Besonders Flughäfen wie Split und Dubrovnik, die zu den rentabelsten des Landes zählen, kritisierten die Pläne scharf. Sie befürchteten, dass eine Zusammenlegung mit der defizitären Fluggesellschaft ihre eigene wirtschaftliche Stabilität gefährden könnte. Auch die unklaren Vorstellungen über die Umsetzung und die langfristigen Folgen einer solchen Fusion sorgten für Unsicherheit. Die Corona-Pandemie als Rückschlag Die COVID-19-Pandemie verschärfte die Situation zusätzlich. Im März 2020, als die Welt in eine Krise stürzte, die besonders die Luftfahrtbranche hart traf, stoppte die kroatische Regierung alle Privatisierungsbestrebungen. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als die griechische Aegean Airlines gerade Interesse

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Blinder Passagier gelangt ohne Ticket an Bord – zweimal in zwei Tagen

Ein 39-jähriger Norweger hat es am Flughafen München innerhalb von zwei Tagen gleich zweimal geschafft, ohne gültiges Ticket ein Flugzeug zu betreten. In einem Fall gelangte er sogar bis nach Stockholm. Der Mann umging die Sicherheitskontrollen, indem er die automatische Ticketkontrollschleuse passierte und unbemerkt die Bordkartenkontrolle am Gate überwinden konnte. Im ersten Fall fiel der blinde Passagier erst auf, als das Flugzeug bereits voll besetzt war und er keinen Sitzplatz fand. Beim zweiten Versuch konnte er mit einem Lufthansa-Flug bis nach Stockholm reisen, bevor die Crew auf ihn aufmerksam wurde, als er denselben Flug zurück nach München antreten wollte. Bei einer anschließenden Personenkontrolle wurde zudem ein Messer bei ihm gefunden. Der Vorfall wird nun von den Behörden weiter untersucht.

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Familypark plant neuen Gastronomiebetrieb

Im Freizeitpark wird im Sommer 2025 ein neues Restaurant im Themenbereich Erlebnisburg eröffnet. Der Neubau ist erforderlich, da das aktuelle „Filippos Restaurant“ den steigenden Besucherzahlen und modernen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird. Das neue Gastronomiegebäude wird auf über 700 m² Fläche mit einer großzügigen Terrasse und insgesamt 480 Sitzplätzen (260 innen, 220 außen) deutlich mehr Platz bieten. Neben einem offenen Selbstbedienungskonzept sind ein Indoor-Kinderspielbereich und ein separater Raum für Firmenveranstaltungen geplant. Die Gestaltung des Restaurants orientiert sich am Stil einer mittelalterlichen Burg, um den Gästen ein besonderes Ambiente zu bieten. Die Bauarbeiten beginnen im September 2024, was zu Einschränkungen bei benachbarten Attraktionen führen kann. Während des Halloween-Events wird ein Baustopp eingelegt, um den Besuchern ein ungestörtes Erlebnis zu ermöglichen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 8,2 Millionen Euro, wobei überwiegend lokale Unternehmen mit dem Bau beauftragt sind.

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Flughafen Zürich verzeichnet im Juli 2024 deutlichen Passagierzuwachs

Der Flughafen Zürich hat im Juli 2024 insgesamt 3.105.953 Passagiere abgefertigt, was einer Steigerung von 7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Passagierzahlen erreichten damit 99 % des Niveaus von Juli 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie. Von den Passagieren waren 2.235.983 Lokalpassagiere, während 28 % der Fluggäste (863.488 Personen) Umsteiger waren. Auch die Anzahl der Flugbewegungen nahm zu: Mit 24.617 Starts und Landungen lag die Zahl 4 % über dem Vorjahresmonat und erreichte 96 % des Niveaus von 2019. Die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug stieg leicht auf 144 Personen, und die Sitzplatzauslastung erhöhte sich um 1 Prozentpunkt auf 85 %. Im Frachtbereich wurden im Juli 2024 insgesamt 37.021 Tonnen abgewickelt, was einem Zuwachs von 23 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht, aber 2 % weniger als im Juli 2019.

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