Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Gewerkschaften in Israel rufen zu Streik nach Fund von Geiselleichen auf

Nach dem Fund der Leichen von sechs Geiseln im Gazastreifen hat der israelische Gewerkschaftsdachverband Histadrut für Montag einen landesweiten Proteststreik angekündigt. Der Streik sollte um 06:00 Uhr Ortszeit beginnen und ab 08:00 Uhr auch den internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv betreffen, was zur Einstellung aller Landungen und Abflüge führen wird. Der Gewerkschaftsvorsitzende Alon Bar David erklärte, dass die Tötung der Geiseln in Gaza nicht akzeptabel sei und rief zur schnellen Aushandlung eines Abkommens mit der Hamas auf. Die israelische Armee hatte zuvor die Leichen der Geiseln in einem Tunnel im Süden des Gazastreifens entdeckt. Während das israelische Militär die Hamas für den Tod verantwortlich macht, behauptet ein Sprecher der Hamas, dass die Geiseln durch israelisches Bombardement ums Leben gekommen seien.

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Qantas: Lohnerhöhungen für Kabinenpersonal nach neuer australischer Gesetzgebung

Nach der Verabschiedung der „Same Job Same Pay“-Gesetzgebung durch die australische Regierung im Dezember 2023 hat Qantas Lohnerhöhungen für sein Kabinenpersonal angekündigt. Diese betreffen sowohl das Kurzstreckenpersonal als auch die internationale Crew. Ab dem 1. November erhalten die Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung, die auf drei Anträgen der Gewerkschaft Flight Attendants Association Australia (FAAA) basiert, die von Qantas unterstützt werden. Für das internationale Kabinenpersonal, das rund 2500 Mitarbeiter umfasst, wurde eine grundsätzliche Einigung über einen neuen Unternehmensvertrag erzielt. Dieser beinhaltet ebenfalls Gehaltserhöhungen und den Zugang zu den neuen A350-1000-Flugzeugen, die im Rahmen des Projekts Sunrise eingesetzt werden sollen. Die Änderungen bedeuten für Qantas zusätzliche Kosten von etwa 60 Millionen Australischen Dollar pro Jahr.

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Charter: Neos bedient wieder Langstreckenflüge ab Bratislava und Ostrava

Die italienische Fluggesellschaft Neos wird in der Wintersaison 2024/25 Charterflüge von der Tschechischen Republik und der Slowakei nach Phuket anbieten.  Zwischen November und März fliegt Neos vier Mal wöchentlich ab Ostrava und sechs Mal ab Bratislava nach Phuket. Für diese Strecken werden Boeing 787-9 Dreamliner eingesetzt. Die Flüge erfolgen im Auftrag eines Reiseveranstalters, wie das Portal Aeroroutes.com berichtet.

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Bremen: Pegasus Airlines startet Dreimal Wwöchentlich nach Istanbul-Sabiha Gökçen

Der Flughafen Bremen erhält ab dem 1. Oktober 2024 eine weitere regelmäßige Flugverbindung nach Istanbul. Neben den bereits bestehenden täglichen Flügen mit Turkish Airlines zum internationalen Flughafen Istanbul, wird Pegasus Airlines dreimal wöchentlich den zweitgrößten Flughafen der Stadt, Istanbul-Sabiha Gökçen, anfliegen. Der auf der asiatischen Seite der Türkei gelegene Flughafen dient als wichtiges Drehkreuz für Anschlüsse innerhalb der Türkei sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Pegasus Airlines reagiert mit dieser neuen Verbindung auf die hohe Nachfrage aus Bremen und Nordwestdeutschland und bietet damit zusätzliche Reisemöglichkeiten sowohl für Touristen als auch für Familienreisende.

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Basel: Easyjet unterstützt den ESC 2025 als offizieller Airline-Partner

Die Vorfreude auf den Eurovision Song Contest 2025, der in Basel stattfinden wird, kennt keine Grenzen. Easyjet, die führende regionale Fluggesellschaft der Stadt, ist stolz darauf, als offizieller Airline-Partner dieses bedeutende Event zu unterstützen. Die Wahl Basels als Gastgeberstadt ist nicht nur ein Triumph für die Stadt, sondern auch ein großes Geschäft für die Fluggesellschaft, die ihre Kapazitäten ausbauen wird, um die zahlreichen Fans aus ganz Europa zu transportieren. Basel wird vom 12. bis 17. Mai 2025 zum Zentrum der europäischen Musikszene. Der Eurovision Song Contest, der weltweit für seine extravaganten und vielfältigen Musikevents bekannt ist, zieht jährlich Millionen von Zuschauern an. In diesem Jahr wird die Stadt am Rhein Gastgeber für die Veranstaltung sein, die eine Woche lang mit einer Reihe von Aktivitäten und neun spektakulären Shows aufwartet, die in einem großen Finale am 17. Mai gipfeln. Die Wahl Basels, einer Stadt, die für ihre kulturelle Vielfalt und ihre historische Bedeutung bekannt ist, als Austragungsort des ESC 2025, ist ein großer Erfolg für die Region. Die Stadt wird in dieser Zeit zu einem Schmelztiegel der Musik- und Kulturliebhaber aus ganz Europa und darüber hinaus. Easyjet als Schlüsselspieler: Ein Netzwerk aus fast 70 Strecken Als offizielle Airline-Partnerin des Eurovision Song Contests hat Easyjet eine zentrale Rolle übernommen, um die Anreise der Fans zu erleichtern. Die Fluggesellschaft bietet fast 70 Strecken vom EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg an, die die Stadt mit zahlreichen europäischen Metropolen verbinden. Easyjet ist damit die größte regionale Fluggesellschaft in Basel und hat einen Marktanteil von über 60%. Mit ihrem

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Flughafen Zagreb strebt Expansion des Langstreckennetzes an

Der Flughafen Zagreb plant eine Erweiterung seines Langstreckennetzes und zielt auf die Aufnahme direkter Verbindungen zu wichtigen Märkten wie den Vereinigten Staaten, Japan und China ab. Trotz der bisherigen Konzentration auf saisonale Flüge aus Kanada und Südkorea zeigt der Flughafen Potenzial für eine dauerhafte Expansion. Das Potenzial für Langstreckenflüge wird durch die hohe Nachfrage aus Fernost, Australien und Nordamerika untermauert. Der Flughafen Zagreb hatte ursprünglich 2025 als Zieljahr für die Wiederherstellung seines Langstreckennetzes nach der Pandemie festgelegt. Aktuell fehlen jedoch noch direkte Verbindungen zu den USA, Japan und China, trotz des Anstiegs der Touristen aus diesen Regionen. Der Flughafen steht in Verhandlungen mit internationalen Fluggesellschaften, um Nonstop-Verbindungen einzuführen. Das Luftverkehrsabkommen zwischen Kroatien und Japan, das 2023 unterzeichnet wurde, könnte zusätzliche Möglichkeiten bieten. Die Nachfrage nach Verbindungen zu Shanghai und Peking ist besonders hoch, da China einen signifikanten Anstieg der Touristenströme nach Kroatien verzeichnet.

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Luxus und Logistik: Swiss und das Gewicht der neuen Erste-Klasse-Sitze

In der Luftfahrtbranche setzt der Trend zunehmend auf maximalen Luxus und Privatsphäre, insbesondere in der Ersten Klasse. Die Swiss International Air Lines, Tochtergesellschaft der Lufthansa, folgt diesem Trend mit neuen, luxuriösen Erste-Klasse-Sitzen, die ab 2025 eingeführt werden sollen. Doch dieser Luxus bringt nicht nur Komfort, sondern auch technische Herausforderungen mit sich: Die neuen Sitze sind so schwer, dass sie das Gleichgewicht der Flugzeuge beeinträchtigen könnten. Die Airline plant nun, diesen Problemen mit speziellen Gegengewichten zu begegnen. Luxus und technische Herausforderungen Die Entscheidung von Swiss, in ihrer Ersten Klasse auf besonders schwere und komfortable Sitze zu setzen, spiegelt den allgemeinen Trend in der Luftfahrt wider, bei dem immer mehr Wert auf Luxus und Privatsphäre gelegt wird. Laut Meike Fuhlrott, Sprecherin von Swiss, sind die neuen Sitze so schwer, dass sie das Gleichgewicht einiger Maschinen, insbesondere der Airbus A330-300, stören könnten. „Die unterschiedliche Gewichtsentwicklung bei den Sitzen führt zu einer Verschiebung des Schwerpunkts in den Flugzeugen“, erklärt Fuhlrott. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, sollen Bleiplatten als Gegengewichte eingebaut werden, um das Gleichgewicht der Maschinen wiederherzustellen. Die neuen Sitze stammen von dem US-Konzern Collins, der auch die gleiche Sitzgeneration „Allegris“ für die Lufthansa, eine Schwesterairline von Swiss, liefern wird. Die Einführung dieser Sitze steht im Einklang mit dem Trend zu mehr Privatsphäre und Luxus in der Ersten und Business Class, wo Passagiere zunehmend individuelle Suiten und großzügige Kabinenräume erwarten. Technische und ökologische Implikationen Das zusätzliche Gewicht, das durch die neuen Sitze entsteht, hat direkte Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der Flugzeuge. Mehr Gewicht

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Slowenien und Mongolei vereinbaren neues Luftverkehrsabkommen

Die slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar hat während ihres Staatsbesuchs in Ulaanbaatar eine Absichtserklärung für ein zwischenstaatliches Luftverkehrsabkommen mit der Mongolei unterzeichnet. Das geplante Abkommen soll die Luftverbindungen zwischen beiden Ländern erweitern und die Freizügigkeit von Bürgern sowie den Handel fördern. Die mongolische Regierung betonte, dass der neue rechtliche Rahmen die Wirtschaftsbeziehungen und Zusammenarbeit verbessern werde. Derzeit bestehen nur begrenzte Flugverbindungen von der Mongolei nach Europa. Die mongolische Fluggesellschaft MIAT Mongolian Airlines fliegt Frankfurt und Istanbul an, während Eznis Airways seit kurzem Prag bedient. Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines verbindet Istanbul mit Ulaanbaatar. Der Staatsbesuch von Präsidentin Pirc Musar beinhaltete auch das erste slowenisch-mongolische Wirtschaftsforum. Der jährliche Handel zwischen den beiden Ländern liegt unter 30 Millionen US-Dollar.

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Chinas Übermacht im Luftverkehr: Wie die EU auf die Verlagerung der Flugmarkt-Gewichte reagiert

Der Flugmarkt zwischen China und Europa erlebt einen grundlegenden Wandel, der sowohl für europäische Fluggesellschaften als auch für die EU-Kommission von großer Bedeutung ist. Der aktuelle Trend zeigt, dass chinesische Airlines durch die Nutzung direkterer Routen über Russland einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erlangt haben, während europäische Konkurrenten unter den Bedingungen längerer Flugstrecken leiden. Dieser Entwicklungen hat die EU-Kommission auf den Plan gerufen, um die Auswirkungen auf den Wettbewerb und mögliche regulatorische Maßnahmen zu prüfen. Seit der Corona-Pandemie haben sich die Gewichte im internationalen Luftverkehr verschoben. Während europäische Fluggesellschaften in China mit Herausforderungen kämpfen, erleben chinesische Airlines einen Aufschwung auf dem europäischen Markt. Laut Carsten Spohr, dem CEO der Lufthansa, sind die Margen für europäische Fluggesellschaften im Fernostgeschäft „nicht so doll“. Die Lufthansa hat ihre Kapazität auf den China-Routen nur auf 57 Prozent des Vorkrisenniveaus erhöhen können. Ein weiteres Beispiel ist British Airways, die ihre Flüge nach Peking für ein Jahr aussetzt. Im Gegensatz dazu haben chinesische Fluggesellschaften wie Air China, China Southern Airlines und China Eastern Airlines ihr Angebot nach Europa erheblich ausgeweitet. Diese Expansion hat zu einem Preisdruck auf dem Markt geführt und den Wettbewerb verschärft. Die großen chinesischen Fluggesellschaften dominieren zunehmend den Markt, mit Marktanteilen von bis zu 75 Prozent auf einzelnen Strecken. Der Einfluss des russischen Überflugverbots Ein zentraler Faktor für diese Marktentwicklung ist das russische Überflugverbot für europäische Fluggesellschaften, das seit der russischen Aggression gegen die Ukraine besteht. Dieses Verbot zwingt europäische Airlines, längere Flugrouten zu wählen, was die Betriebskosten erheblich erhöht. KLM-Chefin Marjam Rintel bezifferte die

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Edelweiss weiht Flugzeug und Bänkli in der Ferienregion Elm ein

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat kürzlich ihren Airbus A320 auf den Namen „Elm“ getauft. Die Namensgebung folgt dem Motto „Wo Edelweiss zuhause ist“, da die Edelweissblumen auch in der Region Elm heimisch sind. Gleichzeitig wurde in Elm eine spezielle Holzbank in Form eines Flugzeugsitzes aufgestellt, die von der Sportbahn Elm als Zeichen der Partnerschaft und zur Förderung des Tourismus in der Region errichtet wurde. Die Bank bietet einen Panoramablick auf das Martinsloch und die Tschingelhörner im UNESCO-Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona und wird durch einen Wegweiser ergänzt, der auf einige der Reiseziele hinweist, die der Airbus A320 „Elm“ anfliegt. Die Einweihung der Bank fand im Beisein von Edelweiss-Vertretern, der ehemaligen Skirennfahrerin Vreni Schneider und weiteren lokalen Persönlichkeiten statt.

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