Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Swiss verlängert Einstellung der Flüge nach Tel Aviv und Beirut erneut

Inmitten der anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten hat die schweizerische Fluggesellschaft Swiss beschlossen, die Einstellung ihrer Flüge nach und von Tel Aviv sowie Beirut bis einschließlich Freitag, den 21. August 2024, zu verlängern. Diese Entscheidung reflektiert die anhaltenden Sicherheitsbedenken und die Notwendigkeit, die Lufträume über Iran, Irak und Israel zu meiden. Die Verlängerung der Flugsperre verdeutlicht die Schwierigkeiten, die internationale Fluggesellschaften bei der sicheren Durchführung von Flügen in Krisengebieten haben. Die Entscheidung von Swiss, ihre Flüge nach Tel Aviv und Beirut bis zum 21. August 2024 auszusetzen, folgt auf eine detaillierte Prüfung der Sicherheitslage im Nahen Osten. Der Entscheidungsprozess beinhaltete die Analyse aktueller sicherheitsrelevanter Informationen sowie Konsultationen mit internationalen und lokalen Behörden. In den letzten Wochen sind die Spannungen in der Region gestiegen, was die Luftfahrtindustrie vor erhebliche Herausforderungen stellt. Im August 2023 eskalierten die Konflikte in der Region, was zu einer erheblichen Erhöhung der Risiken für den zivilen Luftverkehr führte. Die Lufträume über Iran, Irak und Israel wurden in der Folge von vielen internationalen Fluggesellschaften als risikobehaftet eingestuft. Diese Regionen sind strategisch wichtig, jedoch auch von geopolitischen Auseinandersetzungen betroffen, die die Sicherheit des Flugverkehrs beeinträchtigen können. Auswirkungen auf die Passagiere und Serviceleistungen Swiss bedauert die Unannehmlichkeiten, die die Aussetzung der Flüge für ihre Passagiere verursacht. Die Airline hat Maßnahmen ergriffen, um betroffenen Reisenden entgegenzukommen. Diese beinhalten die kostenlose Umbuchung auf ein späteres Reisedatum oder die vollständige Erstattung des Ticketpreises. Swiss betont, dass die Sicherheit ihrer Passagiere und Besatzungen immer höchste Priorität hat und dass alle verfügbaren Maßnahmen ergriffen

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Tabea Hasler wird neue Head of Revenue Steering bei Swiss

Swiss International Air Lines (Swiss) hat Tabea Hasler zur neuen Head of Revenue Steering ernannt. Sie tritt die Position am 1. September 2024 an und übernimmt die Verantwortung für das Ertragsmanagement und die Flugsteuerung von Swiss in Zürich und Genf sowie von Edelweiss. Hasler, die derzeit als Head of Digital Ecosystem Steering & Innovation für die Lufthansa Group tätig ist, folgt auf Christian Sigg, der im Juli 2024 die Leitung der Ground Operations bei Swiss übernommen hat. In ihrer neuen Rolle wird Hasler an Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, sowie an Ulrich Lindner, Vice President Offer Steering & Ancillaries der Lufthansa Group, berichten. Hasler bringt umfangreiche Erfahrung im Revenue Management und digitalen Vertrieb mit. Sie war seit 2021 in führender Position bei der digitalen Vertriebseinheit der Lufthansa Group tätig und hat die digitale Transformation des Konzerns maßgeblich mitgestaltet. Ihre akademische Ausbildung umfasst ein technisches Masterstudium in Volkswirtschaftslehre sowie ein Certificate of Advanced Studies (CAS) in Artificial Intelligence & Software Development von der ETH Zürich.

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Air Astana Group erweitert Flotte mit sieben Airbus A321LR

Die Air Astana Group, die größte Airline-Gruppe in Zentralasien und dem Kaukasus, setzt ihre Flottenexpansion fort und hat mit der Air Lease Corporation einen Leasingvertrag für sieben Airbus A321neo LR abgeschlossen. Die neuen Flugzeuge sollen ab 2026 ausgeliefert werden. Zur Air Astana Group gehören die Full-Service-Airline Air Astana sowie der Low-Cost-Carrier FlyArystan. Bis 2028 plant die Gruppe, ihre Gesamtflotte auf 80 Flugzeuge auszubauen. Die Erweiterung unterstreicht die strategische Bedeutung der Region im internationalen Luftverkehr und das Wachstumspotenzial der Gruppe.

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Ryanair nutzt verspätete Flugzeuglieferungen zur Stabilisierung des Aktienkurses

Die größte europäische Billigfluggesellschaft Ryanair sieht sich in den letzten Wochen einem erheblichen Rückgang ihres Aktienkurses gegenüber, der durch eine kürzlich ausgegebene Gewinnwarnung noch verschärft wurde. Um den fallenden Kurs zu stabilisieren und Investoren zu beruhigen, plant die Airline, ihre ungenutzten Mittel aus verspäteten Flugzeuglieferungen gezielt zu nutzen. Das Unternehmen kündigte an, sein laufendes Aktienrückkaufprogramm signifikant aufzustocken, was als Strategie zur Stützung des Aktienkurses und Verbesserung der Marktposition gedeutet wird. Die Ursache für die finanzielle Umstellung bei Ryanair liegt in den verspäteten Auslieferungen der Boeing 737 Max, die zu einem Übermaß an verfügbaren Barmitteln auf den Konten der Airline geführt haben. Ryanair hatte ursprünglich mit einem kontinuierlichen Zufluss neuer Flugzeuge gerechnet, doch die Verzögerungen in der Produktion und Auslieferung haben diese Pläne durchkreuzt. In der Folge stehen der Airline aktuell weit mehr Mittel zur Verfügung, als ursprünglich eingeplant. Die Boeing 737 Max sollte Ryanair helfen, ihre Flotte zu modernisieren und ihre Marktstellung auszubauen. Die Verzögerungen haben jedoch nicht nur die Expansion gehemmt, sondern auch dazu geführt, dass Ryanair über eine größere Menge an verfügbaren Barmitteln verfügt, die bislang ungenutzt auf den Konten der Airline lagen. Aktienrückkäufe als Strategie zur Kursstützung Um den sinkenden Aktienkurs abzufedern und das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen, hat Ryanair beschlossen, diesen überschüssigen Cashflow zu nutzen. Das Unternehmen wird in den kommenden sechs bis neun Monaten zusätzliche eigene Aktien im Wert von 800 Millionen Euro zurückkaufen. Dies wird das Gesamtvolumen des laufenden Rückkaufprogramms auf 1,5 Milliarden Euro erhöhen. Diese Maßnahme soll nicht nur den Kurs stützen, sondern

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Neue Flugverbindung: Taiwan bietet täglichen Flug nach Okinawa an

Ab dem 28. Oktober 2024 wird eine neue tägliche Flugverbindung von Taipei nach Okinawa angeboten. Diese Verbindung erleichtert Reisenden aus Wien den Zugang zu der japanischen Inselgruppe Okinawa, die für ihre subtropische Schönheit und kulturelle Vielfalt bekannt ist. Der Flug wird mit einem modernen Airbus A321neo durchgeführt, der über Annehmlichkeiten wie Lie-Flat-Sitze in der Business Class und kostenloses WLAN verfügt. Die besten Reisezeiten für Okinawa sind von April bis Juni sowie von Oktober bis Dezember. Zusätzlich können Passagiere während eines Zwischenstopps in Taipei eine kostenlose Halbtagestour genießen.

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Klimakleber-Aktion am Flughafen Sylt floppt

Am Samstagvormittag, dem 5. August 2023, sorgte eine Protestaktion der Klimaaktivistengruppe „Letzte Generation“ auf dem Flughafen der Nordseeinsel Sylt für Aufsehen. Zwei Aktivisten der Gruppe, die sich in den letzten Jahren durch drastische Protestformen in den Medien einen Namen gemacht hat, drangen durch ein Loch im Sicherheitszaun auf das Flughafengelände vor und klebten sich in unmittelbarer Nähe eines Privatjets am Boden fest. Ihr Ziel, das Flugzeug mit Farbe zu besprühen, wurde jedoch durch das schnelle Eingreifen des Flughafenpersonals vereitelt. Ein dritter Aktivist wurde bereits am Zaun von der Polizei gestoppt und abgeführt. Trotz der dramatischen Aktion blieb der Flugverkehr auf dem Flughafen Sylt ungestört. Die „Letzte Generation“ ist eine Protestbewegung, die sich für radikale Maßnahmen zum Schutz des Klimas einsetzt. Die Gruppe ist bekannt für ihre medienwirksamen Aktionen, bei denen sie häufig den zivilen Ungehorsam als Mittel einsetzt, um auf die Dringlichkeit der Klimakrise aufmerksam zu machen. Am Samstag richteten sich die Aktivisten gegen den Flughafen Sylt, der für den regen Verkehr von Privatjets bekannt ist. Diese Flugzeuge, die meist von wohlhabenden Urlaubern genutzt werden, stehen sinnbildlich für den übermäßigen CO2-Ausstoß einer privilegierten Minderheit, was die Aktivisten anprangern wollten. Nach dem Eindringen in das Flughafengelände klebten sich die beiden Aktivisten neben dem Jet am Boden fest, um den Flugbetrieb zu stören und ihre Botschaft zu verbreiten. Allerdings wurde ihr Versuch, das Flugzeug mit Farbe zu markieren, durch das schnelle Handeln der Flughafenmitarbeiter verhindert. Diese schritten unmittelbar nach dem Eindringen der Aktivisten ein, sicherten den Bereich ab und riefen die Polizei.

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Flughafenverband ADV bietet „Letzter Generation“ Dialog an

Der Flughafenverband ADV hat der Klimaschutzbewegung „Letzte Generation“ in einem offenen Brief ein Gesprächsangebot unterbreitet. Anlass sind die wiederholten Störaktionen der Gruppe an deutschen Flughäfen. Der Hauptgeschäftsführer des ADV betonte in dem Schreiben, dass der Klimawandel eine ernstzunehmende Herausforderung sei, die jedoch durch Dialog und Zusammenarbeit gelöst werden müsse, nicht durch kriminelle Aktionen wie Blockaden von Rollbahnen. Der ADV schlägt vor, in einem Gespräch sowohl die Klimapolitik und CO2-Reduktionsmaßnahmen des Luftverkehrs als auch die sicherheitsrelevanten Auswirkungen der Aktionen der „Letzten Generation“ zu erörtern.

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Konflikt um Tarifverhandlungen für Discover-Piloten spitzt sich zu

Die Vereinigung Cockpit (VC) kritisiert die Entscheidung des Lufthansa-Managements, die Tarifverhandlungen für die Piloten der Tochtergesellschaft Discover nicht mit der VC, sondern mit der Gewerkschaft Verdi abzuschließen. Die VC hatte über anderthalb Jahre hinweg versucht, eine Tariflösung für die Cockpitbesatzungen zu erreichen und zeigt sich enttäuscht, dass die Lufthansa eine Vereinbarung mit einer Gewerkschaft treffen will, die nach Ansicht der VC keinen Rückhalt in der Belegschaft habe. Der Präsident der VC, Andreas Pinheiro, betonte, dass die Entscheidung der Lufthansa das langjährige Prinzip der Sozialpartnerschaft in der Unternehmensgruppe untergrabe. Die VC plant nun eine Urabstimmung unter ihren Mitgliedern, um über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen im Sommer und darüber hinaus zu entscheiden, falls die Lufthansa weiterhin eine Einigung mit der VC ausschließt.

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Aer Lingus schließt Cargo-Basis Shannon

In einer bedeutenden Entscheidung hat Aer Lingus, die irische Tochtergesellschaft der International Airlines Group (IAG), die Schließung ihrer Frachtanlage am Flughafen Shannon bestätigt. Der Schritt, der bis Ende 2024 umgesetzt werden soll, markiert das Ende einer Ära für die westirische Stadt und wirft Fragen über die wirtschaftlichen Perspektiven und die zukünftige Rolle des Flughafens Shannon auf. Die Entscheidung, die Frachtanlage in Shannon zu schließen, wurde von Aer Lingus nach einer umfassenden Überprüfung des Betriebs durch die IAG International Airlines Group Cargo getroffen. In einer offiziellen Mitteilung erklärte das Unternehmen, dass die Anlage aufgrund des Rückgangs der Nachfrage und der damit verbundenen hohen Investitionskosten nicht länger wirtschaftlich tragbar sei. Die bestehenden Strukturen benötigen erhebliche Investitionen, die durch das aktuelle Volumen der Frachtaktivitäten nicht gerechtfertigt sind. Aer Lingus betonte, dass die Entscheidung nicht leicht gefallen sei. In den vergangenen Jahren wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um den Standort Shannon als Frachtzentrum zu stärken. Dazu gehörte die Umleitung von Frachtaufträgen aus anderen Bereichen des Unternehmens. Dennoch konnte diese Strategie den Rückgang der Frachtaktivitäten nicht kompensieren. Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft Die Schließung der Frachtanlage wird nicht nur Aer Lingus, sondern auch die lokale Wirtschaft in Shannon und Umgebung betreffen. Die Frachtabwicklung am Flughafen Shannon war ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und bot zahlreiche Arbeitsplätze. Der Verlust der Anlage könnte daher erhebliche Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation und die wirtschaftliche Stabilität der Region haben. Bereits 2021 hatte Aer Lingus ihre Crew-Basis in Shannon geschlossen, was als weiterer Rückschlag für die Stadt und ihren Flughafen betrachtet wurde. Die nun

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Flughafen Brüssel verzeichnet im Juli 2024 starkes Wachstum

Der Flughafen Brüssel konnte im Juli 2024 mit 2,5 Millionen Passagieren ein Wachstum von 5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen und damit die höchste monatliche Passagierzahl seit 2019 erreichen. Hauptgrund für das starke Passagieraufkommen war der Beginn der Sommerferien. Zudem stellte der Flughafen mit durchschnittlich 152 Passagieren pro Flug einen neuen Rekord auf. Neben dem Passagierwachstum legte auch das Luftfrachtaufkommen um 6 % zu, wobei insgesamt 61.000 Tonnen Fracht umgeschlagen wurden. Besonders stark wuchs die Beiladefracht, während das Vollfrachtsegment leicht rückläufig war. Die wichtigsten Handelsregionen für den Frachtverkehr waren Asien, Afrika und Nordamerika. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3 % auf 19.212, was ebenfalls auf das gestiegene Passagier- und Frachtaufkommen zurückzuführen ist.

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