Amely Mizzi

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Amely Mizzi

SAF mischt in Heathrow SAF bei

Emirates setzt am Londoner Flughafen Heathrow erstmals nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) ein. Die Lieferung von mehr als 3.000 Tonnen SAF, gemischt mit konventionellem Flugkraftstoff, bis zum Ende des Sommers 2024 markiert einen Meilenstein für die Fluggesellschaft. Durch das SAF-Incentive-Programm von London Heathrow wird die Erschwinglichkeit und Zugänglichkeit von SAF sichergestellt. Emirates plant, die Nachhaltigkeit der Lieferung durch zuverlässige Reporting-Methoden zu erfassen. Die Verwendung von SAF kann die Kohlenstoffemissionen im Vergleich zu herkömmlichem Flugkraftstoff um bis zu 80 Prozent reduzieren. Die Airline plant, ihre SAF-Strategie weiter auszubauen und arbeitet bereits an ähnlichen Projekten an anderen Flughäfen weltweit. Emirates ist bestrebt, seine Initiative zur Reduzierung von Emissionen durch die Nutzung nachhaltiger Treibstoffe voranzutreiben und sich an der Entwicklung von SAF-Produktion zu beteiligen.

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EU-Gericht kippt Condor-Staatshilfe

Das Gericht der Europäischen Union hat eine deutsche Staatshilfe für Condor in Höhe von 321 Millionen Euro für nichtig erklärt. Die Fluggesellschaft hatte diese finanzielle Unterstützung nach der Insolvenz ihrer früheren Muttergesellschaft Thomas Cook erhalten. Die Hilfen zur Restrukturierung wurden 2021 von der Europäischen Kommission genehmigt, jedoch hat das Gericht nun der Klage von Ryanair Recht gegeben. Es kritisiert die Kommission dafür, die Beihilfen ohne Einleitung eines förmlichen Prüfverfahrens genehmigt zu haben. Insbesondere bemängelt das Gericht, dass nicht ausreichend geprüft wurde, ob die staatlichen Gelder dem Erfordernis einer angemessenen Lastenverteilung gerecht wurden, wie es in den Leitlinien der Kommission vorgesehen ist. Ob Condor die Finanzhilfen nun zurückzahlen muss, ist noch unklar, da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist und vor dem Europäischen Gerichtshof angefochten werden könnte. Die Kommission hat außerdem die Möglichkeit, ihren Beschluss unter bestimmten Umständen nachzubessern. Ryanair hat bereits in früheren Fällen erfolgreich gegen staatliche Beihilfen geklagt, die Condor betrafen.

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Pfingsten 2024: Karlsruhe/Baden-Baden rechnet mit 25.000 Passagieren

Am Baden-Airpark beginnt traditionell mit den Pfingstferien in Baden-Württemberg die Hochbetriebsphase. Bereits in der ersten Reisewelle vom 17. bis 20. Mai 2024 werden rund 25.000 Passagiere erwartet. Zusätzlich zu diesem geschäftigen Zeitraum begrüßt der Flughafen zwei neue Airlines: Mavi Gök Airlines startet am Freitag mit dem Erstflug nach Antalya, gefolgt von Condor, die am Pfingstsonntag die Strecke nach Palma de Mallorca eröffnet. Palma bleibt das Top-Ziel mit jedem fünften Flug ab Baden-Airpark. Enter Air nimmt im Auftrag von TUI pünktlich zum Ferienbeginn Flüge nach Fuerteventura, Gran Canaria, Heraklion/Kreta, Rhodos und erneut nach Palma auf. Reisende werden gebeten, sich rechtzeitig am Flughafen einzufinden und längere Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle einzuplanen. Eine gute Vorbereitung zu Hause, einschließlich des Online-Check-ins und der Überprüfung von Gepäckbestimmungen, wird empfohlen. Bis zum Ende der Pfingstferien werden über 100.000 Passagiere am Baden-Airpark erwartet. Insgesamt verbinden zehn Airlines im Sommer 2024 den FKB mit 37 Zielen.

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Emirates erweitert Modernisierungsprogramm für Flugzeugflotte

Emirates intensiviert ihr Modernisierungsprogramm für die Flugzeugflotte. Aktuell werden 43 A380 und 28 Boeing 777 mit modernsten Kabinenprodukten ausgestattet. Ursprünglich waren 120 Flugzeuge für die Umrüstung geplant. Die Erweiterung des Projekts auf insgesamt 191 Flugzeuge stellt sicher, dass Emirates ihren Passagieren weiterhin ein erstklassiges Reiseerlebnis bietet. Sir Tim Clark, Präsident von Emirates Airline, betont die Bedeutung dieser Investition: „Wir erhöhen unsere milliardenschwere Investition in das Umrüstungsprogramm, um noch mehr unserer A380 und Boeing 777 mit modernsten Kabinenprodukten auszustatten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass noch mehr Passagiere unsere Premium-Produkte erleben können.“ Die Modernisierungsarbeiten, die intern im Engineering Centre der Fluggesellschaft durchgeführt werden, umfassen die Renovierung der First-Class-Kabine, die Einführung neuer Business-Class-Sitze und die Installation von Premium-Economy-Sitzen. Die Umrüstung einer Boeing 777 dauert etwa zwei Wochen. Emirates wird bis Februar 2025 insgesamt 42 Destinationen mit der Premium Economy bedienen. Die Fluggesellschaft erweitert auch ihr Streckennetz mit neu renovierten Flugzeugen, darunter A380-Flüge nach Osaka und die Aufnahme von Boeing 777 mit Premium Economy auf weiteren Routen.

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FACC verzeichnet starkes Wachstum dank hoher Nachfrage

Die FACC, ein führender Anbieter von Flugzeugkomponenten und Systemen, meldet ein beeindruckendes Umsatzwachstum im vergangenen Quartal von +24,4 Prozent auf 202,4 Mio. EUR. Dieser Anstieg übertrifft den Branchendurchschnitt der Luftfahrtindustrie deutlich, da die FACC mit ihrem breiten Produktportfolio auf den großen Plattformen von Airbus, Boeing und anderen vertreten ist. Zusätzlich wirken sich gewonnene Neuaufträge und die Diversifizierung des Produktportfolios positiv auf das Umsatzwachstum aus. Die hohe Nachfrage nach Flugreisen und die Rekordbestellungen von Airlines bei den großen Flugzeugherstellern Airbus und Boeing tragen maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Um diese Aufträge abzuarbeiten, erhöhen alle Flugzeughersteller stufenweise ihre Fertigungsraten. Auch der Business-Jet-Markt, auf den die FACC fokussiert ist, entwickelt sich überdurchschnittlich positiv. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die FACC einen Auftrag zur Fertigung wesentlicher Komponenten für eVTOL-Flugzeuge von Eve Air Mobility erhalten und baut damit ihre Position im Wachstumsmarkt Advanced Air Mobility weiter aus. Die Erweiterung des Werks in Kroatien schreitet planmäßig voran und wird die Kapazitäten des Unternehmens weiter steigern. Die FACC plant außerdem Investitionen von 50 Mio. EUR und einen Mitarbeiterstand von ca. 4.000 weltweit bis zum Jahresende.

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FlyArystan feiert fünfjährigen Bestand

Der Low-Cost-Carrier FlyArystan, Teil der Air Astana Group in Kasachstan, begeht sein fünfjähriges Jubiläum mit einem beeindruckenden Rückblick auf seine Erfolgsgeschichte. Seit seiner Gründung im Jahr 2019 hat FlyArystan konsequent auf das klassische Low-Cost-Geschäftsmodell gesetzt und bedient sowohl innerkasachische Strecken als auch internationale Ziele. Die ersten Flüge starteten im Mai 2019 von Almaty nach Astana, Karaganda und Uralsk. Heute umfasst das Streckennetz 14 Städte in Kasachstan sowie weitere Ziele in verschiedenen Ländern. In den vergangenen fünf Jahren hat FlyArystan seine Flotte von vier auf 20 Airbus A320 erweitert, darunter neun in der neuesten NEO-Variante mit 188 Sitzplätzen. Als einziger Low-Cost-Carrier Kasachstans hat FlyArystan mehr als zwölf Millionen Passagiere befördert, von denen über zehn Prozent zuvor noch nie geflogen waren. Die Fluggesellschaft hat auch in Innovationen investiert, darunter Selbstbedienungsterminals für das Einchecken und erhielt 2022 von Skytrax eine 4-Sterne-Bewertung. Im Folgejahr wurde FlyArystan zum besten Low-Cost-Carrier in Zentralasien und den GUS-Staaten gekürt. 2024 erhielt FlyArystan von der kasachischen Luftfahrtbehörde ein eigenes Air Operator Certificate (AOC).

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Air Baltic nimmt Kurs auf Pristina, Chisinau und Skopje

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat für die Sommersaison 2024 neue Nonstopflüge von Riga nach Skopje, Chisinau und Pristina angekündigt. Mit zwei wöchentlichen Flügen zu jeder neuen Stadt eröffnen sich für Reisende aus der lettischen Hauptstadt erweiterte Reisemöglichkeiten. Skopje, die Hauptstadt Nordmazedoniens, beeindruckt mit einer Mischung aus Geschichte und Moderne. Die Stadt bietet eine vielfältige architektonische Landschaft mit osmanischen Gebäuden, byzantinischen Kirchen und modernen neoklassischen Strukturen. Kulturelle Highlights wie das Museum des mazedonischen Widerstands und der Alte Basar ziehen Besucher an. Die Flugzeit zwischen Riga und Skopje beträgt etwa 2 Stunden und 46 Minuten. Chisinau, die Hauptstadt Moldawiens, lockt mit seinen grünen Boulevards und üppigen Parks. Die Stadt präsentiert eine Mischung aus sowjetischer Architektur und modernen Renovierungen, die den Hintergrund für eine blühende Kunstszene bilden. Traditionelle moldauische Restaurants und lokale Weine sind ebenfalls Teil des kulturellen Erbes von Chisinau. Die Flugzeit zwischen Riga und Chisinau beträgt etwa 2 Stunden und 30 Minuten. Pristina, die Hauptstadt des Kosovo, ist eine aufstrebende Metropole im Balkan. Die Stadt vereint jugendliche Energie mit tief verwurzelten historischen Traditionen, die sich in architektonischen Sehenswürdigkeiten wie der Imperialen Moschee widerspiegeln. Pristina ist auch ein Zentrum für Kunst und Kultur, mit zahlreichen Festivals, trendigen Cafés und Kunststätten. Die Flugzeit zwischen Riga und Pristina beträgt etwa 2 Stunden und 50 Minuten.

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NASA hat legendäre Douglas DC-8 pensioniert

Nach mehr als 37 Jahren im Einsatz als fliegendes Wissenschaftslabor für die National Aeronautics and Space Administration (NASA) erreichte das legendäre Douglas DC-8-Flugzeug sein Ende am Himmel. Der Jet wurde in geringer Höhe vom Armstrong Flight Research Center der NASA in Edwards, Kalifornien, zu einem Flugplatz nahe der Idaho State University geflogen, wo er in den Ruhestand versetzt wird. Glücklicherweise wird das Flugzeug nicht verschrottet, sondern wird zukünftigen Flugzeugtechnikern als Lehrmittel dienen. Die DC-8 hat im Laufe der Jahre Dutzende von Missionen durchgeführt und Wissenschaftlern geholfen, Experimente durchzuführen, die am Boden unmöglich wären. Ihr Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung war unermesslich, und ihr Verlust wird in der Luftfahrt- und Forschungsgemeinschaft stark spürbar sein. Das Ende der Ära der DC-8 wurde von denen, die in der Nähe seiner letzten Flugroute waren, mit Wehmut beobachtet. Der legendäre viermotorige Jetliner stieg zum letzten Mal in die Lüfte, bevor er in den Ruhestand ging. Nach seinem letzten Einsatz im April begannen die Vorbereitungen für seine Ausmusterung. Jahrzehntelang war die stark modifizierte DC-8 das Herzstück der fliegenden Forschung der NASA. Stationiert im Gebäude 703 des Flight Research Center der Organisation, sammelte sie Daten für Experimente, die die weltweite wissenschaftliche Gemeinschaft unterstützten. Die NASA betonte, dass das Flugzeug Forschern auf allen Ebenen zugänglich war, von Bundes- und Landesforschern bis hin zu Hochschul- und ausländischen Wissenschaftlern. Die DC-8, einst ein Symbol für Passagierflugzeuge weltweit, hat ihre Zeit überdauert, während Fluggesellschaften auf effizientere Flugzeuge umstiegen. Weltweit sind noch einige wenige Exemplare registriert, aber nur wenige fliegen regelmäßig Passagierflüge. Die

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USC: A340-300 kehrt nach Kingston-Vorfall in den Flugbetrieb zurück

Der einzige Airbus A340-300 des deutschen Luftfahrtunternehmens USC ist wieder im normalen Flugbetrieb, nachdem sie letzte Woche aufgrund eines Charterflugdebakels in Kingston Norman Manley, Jamaika, festsaß. Die D-AUSC war laut ADS-B-Daten fünf Tage lang in Kingston gestrandet, nachdem sie am 2. Mai 2024 von Dubai International über Cairo International abgeflogen war. USC-Geschäftsführer Klaus Dieter Martin bestritt Behauptungen, dass das Flugzeug von den örtlichen Behörden beschlagnahmt wurde, wie von lokalen Medien berichtet. „Das Flugzeug wurde nicht beschlagnahmt“, sagte er gegenüber Ch-Aviation. „Dies war ein Hin- und Rückflug mit einem Rückflugticket für alle Passagiere. Die Passagiere und die Besatzung reisten in das Land ein, aber die jamaikanischen Behörden waren mit den Passagieren nicht zufrieden, obwohl sie ihnen [Verkehrsrechte] und Landerechte auf der Grundlage der [Namensliste der Passagiere] erteilt hatten, die ihnen im Voraus übermittelt worden war. USC erklärte sich bereit, die Passagiere zum Abflugort zurückzufliegen, aber es dauerte einige Zeit, bis die Einreisepapiere umgeschrieben waren. Dies war der einzige Grund, warum das Flugzeug länger als geplant in [Kingston] blieb“, erklärte er. Nach Angaben des jamaikanischen Ministeriums für nationale Sicherheit gab es offenbar Unregelmäßigkeiten und fehlende Angaben im ursprünglichen Antrag auf Fluggenehmigung, aber die erforderlichen Unterlagen wurden später bei der jamaikanischen Zivilluftfahrtbehörde eingereicht, so dass die Anforderungen erfüllt wurden, berichtete Radio Jamaika. Nach Angaben des Ministeriums tauchten zwei Passagiere des Fluges nicht in der vorgelegten Passagierliste auf, was den Verdacht auf Menschenhandel aufkommen ließ, berichtete die Lokalzeitung The Gleaner. Die USC-A340-300 kehrt nun in den regulären Betrieb zurück, nachdem alle Angelegenheiten geklärt wurden

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Flughafen Berlin Brandenburg GmbH sieht sich auf gutem Weg

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) befindet sich gemäß Plan auf dem Weg zur finanziellen Selbstständigkeit, wie aus dem Jahresbericht für 2023 hervorgeht. Trotz anhaltender Herausforderungen erwirtschaftete die FBB erneut ein positives Betriebsergebnis. Das EBITDA, das Geschäftsergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, erreichte – ohne Sondereffekte – 124,4 Millionen Euro, erstmalig höher als vor der Corona-Pandemie. Ein entscheidender Faktor für diese Entwicklung waren die erneut gestiegenen Passagierzahlen im Jahr 2023. Über den Flughafen Berlin Brandenburg reisten mehr als 23 Millionen Menschen, was einen Anstieg um über drei Millionen Passagiere im Vergleich zum Vorjahr bedeutete. Dennoch verläuft die Erholung im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit langsamer als an vielen anderen deutschen und ausländischen Flughäfen. Trotz gestiegener Betriebserträge bleiben die finanziellen Herausforderungen der FBB aufgrund der Bauvergangenheit des Flughafens BER weiterhin bestehen. Für das Jahr 2023 ergab sich ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von 212,8 Mio. Euro, jedoch deutlich niedriger als im Vorjahr. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der FBB, betonte trotzdem die positiven Entwicklungen und betonte die kontinuierliche Arbeit an der finanziellen Konsolidierung und der Optimierung des Flughafens BER. Jörg Simon, Vorsitzender des Aufsichtsrates der FBB, lobte die Fortschritte des Unternehmens im vergangenen Geschäftsjahr und betonte die Bedeutung von Maßnahmen zur Entschuldung des Unternehmens sowie die Optimierung der Passagierprozesse und den Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

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