Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ljubljana: Wizz Air stellt London (Luton)-Flüge ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air UK wird künftig nicht mehr zwischen London-Luton und dem slowenischen Hauptstadtflughafen Ljubljana fliegen. Die Nonstopverbindung wird eingestellt. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sollte die Route zunächst bis zum Sommer 2024 pausiert werden. Nun hat sich Wizz Air aber dazu entschlossen, dass die Route, die zuletzt mit Airbus A321neo bedient wurde, gänzlich aufgegeben wird. Für den Flughafen Ljubljana dürfte es ein verschmerzbarer Verlust sein, denn Easyjet beabsichtigt im Sommer 2024 diesen Airport ab London-Gatwick anzusteuern und British Airways ab Heathrow.

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Southwest Airlines bestellt Recaro-Sitze

Der deutsche Ausrüster Recaro Aircraft Seating konnte mit Southwest Airlines einen Neukunden in den Vereinigten Staaten von Amerika gewinnen. Der Billigflieger hat sich dazu entschlossen Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8, die man ab Werk neu übernehmen wird, mit Sitzen des deutschen Lieferanten ausrüsten zu lassen. Laut Mitteilung hat sich Southwest Airlines für das Model BL3710 entschieden. Die Economy-Class-Sitze sollen ab dem Jahr 2025 geliefert und eingebaut werden.

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Flughafen Hong Kong will die Kapazität weiter erhöhen

Der Flughafen Hong Kong will seine Stellung als regionales Drehkreuz für Fracht und Passagiere weiter ausbauen. Dazu hat man eine dritte Runway errichtet, die zwischenzeitlich in Betrieb genommen wurde. Auch soll das Terminal 2 erweitert werden. Im Bereich der nun mittleren Piste sind Anpassungen vorgesehen, so dass die Infrastruktur effizienter genutzt werden können. Die Summe der Investitionen soll dazu führen, dass die jährliche Kapazität auf rund 10 Millionen Tonnen Cargo und 120 Millionen Fluggäste erhöht werden kann. Offiziellen Angaben nach liegt das Passagieraufkommen derzeit bei 80 Prozent des Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Die Betreibergesellschaft geht davon aus, dass man spätestens Ende 2024 wieder die Werte, die man vor der Krise hatte, erreichen wird und anschließend jährliches Wachstum eintreten wird, weshalb man zusätzliche Kapazitäten schaffen will.

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Letzte Boeing 737 von SAS bleibt länger im Medevac-Einsatz

Im Linienbetrieb ist die Boeing 737 bei SAS seit einiger Zeit Geschichte. Der Carrier hat das letzte Exemplar ausgeflottet und konzentriert sich in diesem Größensegment auf Maschinen des Herstellers Airbus. Doch eine Boeing 737-700 ist weiterhin auf dem AOC registriert und im Einsatz. Das hat seinen Grund. Die LN-RPJ ist die letzte Boeing 737, die von SAS betrieben wird. Es handelt sich um ein besonderes Modell, denn diese Maschine ist speziell für die Durchführung so genannter Medevac-Operations ausgerüstet. Derzeit ist das Flugzeug häufig in Polen auf Airports nahe der Grenze zur Ukraine anzutreffen. SAS fliegt mit diesem Flugzeug Verwundete Ukrainer zur weiteren Behandlung nach Norwegen und an zahlreiche andere Orte in Europa. Dort werden die Verletzten dann in Krankenhäusern medizinisch versorgt. Der Carrier teilte mit, dass man ab 1. Feber 2024 bereits den einhundertsten Medeva-Einsatz im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg geflogen hat. Bislang hat man mehr als 2.000 Verletzte und deren Angehörige ab polnischen Airports ausgeflogen und zur Behandlung an andere Orte in Europa gebracht. Die LN-RPJ wird von SAS nicht auf eigene Rechnung betrieben, sondern die norwegischen Streitkräfte haben den Carrier mit dem Betrieb dieser Medevac-Maschine beauftragt. Der Vertrag hierfür wurde erst am 2. Feber 2024 um vorerst neun Monate verlängert. Somit wird bis zumindest November 2024 diese Boeing 737-700 weiterhin zur Flotte von SAS gehören.

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Hifly Malta registriert erneut Airbus A380 auf dem AOC

Auf dem AOC der Fluggesellschaft Hifly Malta wurde mit der 9H-GLOBL wieder ein Airbus A380-800 registriert. Es handelt sich um eine Maschine, die ursprünglich an China Southern Airlines ausgeliefert wurde. Der chinesische Operator hat die Maschine zwischenzeitlich stillgelegt und in den Vereinigten Staaten von Amerika ins so genannte Long-Time-Storage überstellt. Dort wartet das Flugzeug mit der MSN 0120 seit Dezember 2022 auf ihren Wiedereinsatz. Nun wurde der Superjumbo als 9H-GLOBL ins maltesische Luftfahrtregister eingetragen. Das Flugzeug ist für die britische Global Airlines bestimmt. Mangels eigenem AOC beabsichtigt diese zunächst als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start zu gehen. Die operative Durchführung der Flüge soll durch die maltesische Hifly Malta erfolgen. Diese hatte in der Vergangenheit bereits Airbus A380 auf dem AOC und zwar den bislang einzigen, der jemals von einem ACMI- und Charteranbieter betrieben wurde. Von diesem hat man sich aber zwischenzeitlich wieder getrennt.

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EU-Kommission nimmt Corsair-Staatshilfe unter die Lupe

Die EU-Kommission hat eine Prüfung des geänderten Umstrukturierungsplans von Corsair International eingeleitet. Ursprünglich wurde im Dezember 2020 eine Bewilligung erteilt, jedoch hat Frankreich nun Änderungen vorgeschlagen, die von den Wettbewerbshütern unter die Lupe genommen werden. Im Dezember 2020 gab die EU-Kommission grünes Licht für folgende Beihilfen: Corsair International sollte 106,7 Millionen Euro an so genannten Umstrukturierungsbeihilfen sowie 30,2 Millionen Euro an Entschädigung aufgrund der Corona-Pandemie erhalten. Im September 2023 hat Frankreich vorgeschlagen, dass nachträgliche Änderungen vorgenommen werden sollen. Dies würde es Corsair International ermöglichen sich an das geänderte Geschäftsumfeld anzupassen. Laut Mitteilung prüft die EU-Kommission nun, ob die Voraussetzungen für Staatshilfen gegeben sind. Darunter fallen unter anderem die Verhältnismäßigkeit der Beihilfe, die Wiederherstellung der langfristigen Rentabilität, Wettbewerbsverzerrungen und die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung. Innerhalb offener Frist können nun sowohl Corsair als auch Mitbewerber Stellungnahmen bei der EU-Kommission einbringen. Diese können, müssen aber nicht, bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden. Corsair International ist derzeit auf die Verbindung der Hauptstadt Paris mit Überseegebieten, die sich in so genannter äußerster Randlage befinden, spezialisiert. Von der Homebase Paris-Orly aus ist man mit neun Maschinen unterwegs. Man bietet auch einige Routen abseits des Kerngeschäfts an. Der Carrier war einst eine Tui-Tochter, wurde dann an Intro Aviation verkauft und wechselte während der Corona-Pandemie abermals den Besitzer.

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Condor mit neuen Strecken ab Stuttgart und Düsseldorf

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 ab Stuttgart und Düsseldorf je ein weiteres neues Ziel zu bedienen. Ab dem Landesflughafen von Baden-Württemberg geht es ab 12. Mai 2024 jeweils am Verkehrstag Sonntag nach Pristina. Von Düsseldorf aus wird man ab 1. Juni 2025 an Samstagen und Sonntagen Kurs auf die Balearen-Insel Ibiza nehmen.

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Kayak hat „Boeing-737-Max-Filter“ erweitert

Das Online-Reisebüro Kayak kann eigenen Angaben nach feststellen, dass in den letzten Wochen verstärkt über eine im Jahr 2019 eingeführte Filteroption der Maschinentyp Boeing 737-Max „aussortiert“ wird. Die Booking.com-Tochter hat diese Funktion im März 2019 eingeführt. Diese soll es Passagieren ermöglichen während der Buchung bestimmte Flugzeugtypen auszusortieren. Schließt man beispielsweise die Boeing 737-Max aus, dann werden Flüge, die mit diesem Muster geplant sind, gar nicht angezeigt. Der Reisevermittler erklärt, dass seit dem jüngsten Max-Vorfall, der sich am 6. Jänner 2024 bei Alaska Airlines ereignet hat, die Nutzung dieses „Max-Filters“ ums 15-fache angestiegen sein soll. Zwischenzeitlich hat Kayak nachgelegt und nun können Passagiere während der Suche nach Flugtickets sogar differenzieren, ob die Boeing 737-Max-8, die Boeing 737-Max-9 oder beide Modelle ausgeschlossen werden sollen. Eigenen Angaben nach will Kayak Personen, die Bedenken haben in eine B737-Max zu steigen, unterstützen. Der Filter wäre an gut sichtbarer Stelle positioniert. Allerdings räumt auch Kayak-Chef Steve Hafner ein, dass man sich nicht hundertprozentig darauf verlassen kann, dass man bei Airlines, die B737-Max in der Flotte haben, nicht dann doch kurzfristig in einem solchen Flugzeug sitzt, denn es kommt häufig kurz vor dem Abflug zum Wechsel des Fluggeräts. Daher rät der Manager, dass man sich kurzfristig direkt bei der Airline informieren soll. Eine kostenlose Stornomöglichkeit seitens Kayak gibt es nämlich nicht, wenn dann doch eine Boeing 737-Max am Gate bereit steht.

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Scat will Astana-Prag aufnehmen

Die kasachische Fluggesellschaft Scat beabsichtigt ab Mitte Mai 2024 Kurs auf Prag zu nehmen. Geplant sind Flüge ab der Hauptstadt Astana. Zunächst sind zwei wöchentliche Umläufe, die ab 22. Mai 2024 bedient werden sollen, geplant. Als Fluggerät sind im Regelfall Maschinen des Typs Boeing 737-800 geplant. Scat sitzt in Schymkent und verfügt derzeit über eine Flotte, die aus 30 Maschinen verschiedener Typen besteht. Bis zum Jahr 2016 fand sich das kasachische Luftfahrtunternehmen auf der so genannten schwarzen Liste der Europäischen Union.

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Skyalps hat Ticketverkauf für Mostar-Flüge begonnen

Vor wenigen Tagen hat die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps mit dem Verkauf von Flugtickets auf jenen Strecken von/nach Mostar, für die man kürzlich den Zuschlag für PSO-Subventionen erhalten hat, begonnen. Der Carrier wird mit Maschinen des Typs de Havilland Dash 8-400 ab Mostar Kurs auf München, Verona und Rom-Fiumicino nehmen. Die drei Neuaufnahmen werden zunächst je zweimal wöchentlich bedient. Nach München und Verona geht es ab 30. April 2024 an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag. Ab 2. Mai 2024 fliegt man an Donnerstagen und Sonntagen ab Rom-Fiumicino nach Mostar. Davon unabhängig: Skyalps bietet im Sommerflugplan 2024 ab Verona auch Nonstopflüge nach Zadar und Brac an. In die zuletzt genannte Stadt geht es ab 8. Juni 2024 an Samstagen und Kurs auf Zadar nimmt man ab 15. Juni 2024 an selbigem Verkehrstag.

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