Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air France-KLM will ab Linate in die USA fliegen

Der Air France-KLM-Konzern plant ab dem Flughafen Mailand-Linate Langstreckenflüge mit Airbus A321LR/XLR anzubieten. Allerdings stößt das Vorhaben auf einige Hürden, denn derzeit gibt es zu Gunsten von Malpensa Restriktionen. Aktuell wäre es nicht möglich ab Linate auf die Long Haul zu gehen. Eigentlich hätte der Malpensa-Airport den innerstädtischen Flughafen Linate komplett ersetzen sollen. Dazu ist es aber nie gekommen, denn der City-Airport ist bis heute in Betrieb. Lediglich hat man Restriktionen, die im Laufe der Jahre immer weiter gelockert wurden, erlassen. Malpensa ist nicht nur weit von der Stadt entfernt, sondern sowohl bei Airlines als auch bei Passagieren entsprechend unbeliebt. Alitalia hat immer wieder versucht in Malpensa ein Drehkreuz zu etablieren, jedoch war man damit nicht erfolgreich. Der Nachfolger Ita Airways konzentriert sein gesamtes Angebot auf Linate und hat dem größeren Malpensa-Airport den Rücken gekehrt. Allerdings: Langstreckenflüge darf man ab dem innerstädtischen Flughafen nicht anbieten. Der Grund dafür ist, dass der Gesetzgeber die maximale Distanz einschränkt. Dies gilt für alle Carrier und soll Malpensa „schützen“. Air-France-KLM-Chef Ben Smith sagte im Zuge einer Konferenz, die von Airlines for Europe abgehalten wurde, dass der von ihm geleitete Konzern plant Nonstopflüge zwischen Mailand-Linate und New York durchzuführen. Diese könnten dann mit A321LR / A321XLR durchgeführt werden. Er räumte aber auch ein, dass zuvor der Gesetzgeber dies überhaupt ermöglichen muss. Derzeit dürfen ab Linate nur Flüge angeboten werden, deren Flugdistanz maximal 1.500 Kilometer beträgt. Weiters ist Großraumgerät nicht für diesen Airport zugelassen, so dass lediglich Single Aisle Maschinen für das Vorhaben von Ben Smith

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Flughafen Dortmund mit 41 Destinationen im Sommer 2024

Im Sommerflugplan 2024, der Ende dieser Woche startet, werden die ab Dortmund tätigen Fluggesellschaften 41 Destinationen in 20 Staaten ansteuern. Mit Eurowings soll es nach Spanien gehen, stehen neben dem Ganzjahresreiseziel Palma de Mallorca ab sofort auch Alicante und Málaga auf dem Programm. Neben Thessaloniki, Rhodos und Kavala umfasst das Griechenland-Streckennetz mit Chania auch die Ferieninsel Kreta. Komplettiert wird der Eurowings-Sommerflugplan mit Zielen am ionischen und adriatischen Meer, wenn Catania in Italien und Split in Kroatien angeflogen werden. Ryanair schließt sich der Streckenerweiterung an und nimmt die im Winter ausgesetzten Destinationen Málaga und Krakau wieder mit in den Flugplan auf. Pünktlich zum Sommerferienbeginn ergänzt der deutsche Ferienflieger Condor mit drei wöchentlichen Abflügen das bereits umfangreiche Mallorca-Angebot. In der Hochsaison starten vom Airport nun über zwanzig wöchentliche Flüge zur beliebten Baleareninsel. SunExpress bietet Reisenden in diesem Jahr drei türkische Sonnenziele an. In Richtung Zonguldak geht es ab Dortmund zweimal wöchentlich, während Izmir bis zu dreimal wöchentlich und die beliebte Urlaubsregion Antalya sogar an sechs Tagen in der Woche angeflogen werden. Die erst kürzlich von Pegasus Airlines eingeführte Verbindung nach Istanbul erfreut sich positiver Resonanz und verkehrt von nun an fünfmal die Woche.

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Ita-Einstieg: EU-Kommission fordert von Lufthansa Zugeständnisse

Die EU-Kommission hat mitgeteilt, dass man hinsichtlich dem geplanten Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways erhebliche Bedenken hat. Man befürchtet, dass sich die Servicequalität bei steigenden Preisen verschlechtern könnte. Zu den Kritikpunkten der europäischen Wettbewerbshüter zählt unter anderem, dass man der Ansicht ist, dass auf dem italienischen Flughafen Mailand-Linate eine marktbeherrschende Stellung entstehen könnte. Die Übernahme würde sich möglicherweise auch negativ auf das Flugangebot und die Preise von Europa nach Kanada, Japan und in die USA auswirken. Nun fordert man Lufthansa und die italienische Regierung dazu auf, dass diese im Rahmen einer Stellungnahme substantielle Zugeständnisse anbieten. Hierfür wurde eine Frist bis zum 26. April 2024 eingeräumt.

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ADV: Streiks bescherten Deutschland Flughäfen weniger Passagiere

Die deutschen Verkehrsflughäfen wurden im Feber 2024 von insgesamt 12,22 Millionen Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum waren dies um 47.000 Fluggäste weniger, was die ADV auf die wiederkehrenden Streiks zurückführt. Auch die Recovery-Rate zum Vorkrisenniveau von 2019 fällt weiter ab, auf nur noch 77,8 Prozent. In vielen europäischen Luftverkehrsmärkten liegt die Recovery-Rate um mehr als 15 Prozentpunkte höher, in einigen Staaten bereits über dem Vorkrisenniveau. Die Nachfrage im innerdeutschen Luftverkehr lässt im Februar mit 1,58 Mio. zum Vormonat Januar etwas nach (über -48.000 Passagiere). Im Vergleich zum Februar 2019 fehlen gut die Hälfte der Passagiere (-54,6%). Im Vergleich zum Vorjahr wächst dieses Marktsegment um +7,1%. Europa-Verkehr können im Februar 7,9 Millionen Passagiere gezählt werden. Gegenüber dem Vormonat Januar wächst das Passagieraufkommen um +12,7% (rund +240.000 Passagiere). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar sind das +15,6%. Die Recovery-Rate zu 2019 liegt bei 84,9%. Die Interkont-Nachfrage geht im Vergleich zum Januar zurück (rund -239.000 Passagiere – jeder fünfte Passagier fliegt Interkont. Gegenüber dem Vorjahresmonat wächst dieses Marktsegment mit +16,8% auf 2,72 Mio. Passagiere. Im Vergleich zum Februar 2019 liegt die Recovery-Rate bei 93,5% der Passagiere – und erreicht damit den höchsten Wert der drei Distanzklassen.

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Flughafen Helsinki saniert Runway und Rollwege

Der Flughafen Helsinki wird im Zeitraum von 15. April bis 12. Juni 2024 die so genannte Start- und Landebahn 3 sowie die dazugehörigen Rollwege umfangreich sanieren. „Die Strukturen der Start- und Landebahn müssen aufgrund der enormen Belastung, der die Bahn ausgesetzt ist, erstklassig sein. Regelmäßige Renovierungen und Inspektionen gewährleisten einen sicheren und pünktlichen Flugverkehr“, sagt Jani Elasmaa, Vizepräsident von Finavia und verantwortlich für den Betrieb des Vorfelds und der Start- und Landebahn des Flughafens Helsinki. Die Renovierung der Start- und Landebahn 3 des Flughafens Helsinki wird am 14. April beginnen und am 12. Juni 2024 enden. Die Renovierung umfasst Oberflächenreparaturen an den Rollwegen, die zur Start- und Landebahn führen, sowie weitere Renovierungsarbeiten, die während der Schließung der Runway durchgeführt werden, insbesondere an den Beleuchtungssystemen.

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Alltours holt FTI-Manager in die Geschäftsführung

Mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2024 wird der bisherige FTI-Produktchef Jan Mayer in die Geschäftsführung von Alltours einziehen. In dieser Funktion wird Mayer den Flug- und Hoteleinkauf sowie die Bereiche Finanzen, Controlling, Rechnungswesen, Personal, Recht und IT des Reiseveranstalters verantworten. „Jan Mayer ist ein langjähriger Touristiker mit breiter Erfahrung im Management von Reiseveranstaltern, Hotels und Airlines. Er wird eine wichtige Funktion bei der Umsetzung unserer ambitionierten Expansionspläne übernehmen“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Alltours.

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Autogrill eröffnet 17 Gastrobetriebe am Flughafen Köln/Bonn

Unter der Marke Autogrill wird der Avolta-Konzern künftig 17 Gastronomiebetriebe in den Terminals 1 und 2 am Flughafen Köln/Bonn betreiben. Die Gesamtfläche beträgt laut Medienerklärung etwa 3.800 Quadratmeter. Erste Umbaumaßnahmen starten bereits im Sommer. Die Eröffnung einiger aktuell nicht vermieteter Flächen ist nach deren Umbau bereits ab Herbst 2024 geplant, nach und nach folgt die Eröffnung weiterer neuer Ladenlokale. Zum Jahresende werden die meisten Flächen an den neuen Betreiber übergeben worden sein. Das gastronomische Angebot wird durch die neue Vertragspartnerschaft zukünftig noch größer und vielfältiger für die zahlreichen Gäste am Flughafen. „Die neue Partnerschaft mit Avolta ist ein Meilenstein und wird das Gesicht des Flughafens nachhaltig verändern“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln Bonn GmbH anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Die vielseitigen Konzepte für insgesamt 17 gastronomische Flächen sind Teil eines völlig neuen Retail-Gastro-Aufenthaltskonzepts in den Terminals, mit einem unverwechselbaren regionalen Bezug zu unserem Standort. Wir sind stolz, im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens die Autogrill Deutschland GmbH unter dem Dach der global agierenden Avolta AG als neuen Partner des Flughafens gewonnen zu haben, deren innovative Pläne unsere Idee der zukünftigen Ausgestaltung unseres Flughafens bestmöglich widerspiegeln.”

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ANA hat zwei „Inlands-B787-10“ übernommen

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways hat mit den Boeing 787-10, die die Registrierungen JA981A und JA983A tragen, zwei besondere Exemplare übernommen. Es handelt sich um die ersten Einheiten, die speziell für den japanischen Inlandsverkehr konfiguriert sind. Manche Routen innerhalb Japans sind derartig aufkommensstark, dass in der Vergangenheit gar Muster wie Boeing 747 in besonders enger Bestuhlung eingesetzt wurden. Derzeit sind bei All Nippon Airways die in die Jahre gekommenen Boeing 777-300 das Domestic-Arbeitstier. Diese sollen von werksneuen B787-10 abgelöst werden. Die Kabinenkonfiguration der neuen Jets umfasst 28 Sitze in der Premium Class und 401 Sitze in der Economy Class, also insgesamt 429 Sitze in beiden Kabinen. Die Fluggesellschaft betreibt außerdem mehrere 787-9, die ebenfalls ausschließlich auf innerjapanischen Strecken eingesetzt werden. Darüber hinaus hat ANA derzeit drei 787-10 auf internationalen Strecken im Einsatz, die allerdings in einer Drei-Klassen-Konfiguration mit 294 Sitzen ausgestattet sind. Die erste dieser Maschinen ist im April 2019 bei der Fluggesellschaft eingetroffen. Gegenüber den ansonsten auf der Langstrecke eingesetzten Exemplaren unterscheiden diese sich hinsichtlich der Konfiguration der Kabine, um möglichst viele Passagiere befördern zu können. Laut All Nippon Airways sollen diese speziellen Dreamliner hauptsächlich ab Tokio-Haneda in Richtung Osaka, Fukuoka, Sapporo und anderen japanischen Großstädten eingesetzt werden. Die Nachfrage im Inlandsverkehr ist traditionell äußerst hoch, dass Großraumgerät schon seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz kommt. ANA hat in den letzten Tagen gleich zwei B787-10, die in diesem Segment eingesetzt werden sollen, übernommen. Diese wurden mit Zwischenstopps nach Tokio-Haneda überstellt. In Kürze sollen diese innerhalb Japans in den Liniendienst

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Ostern 2024: Dresden und Leipzig erwarten PAX-Ansturm

Zum Osterfest heben von Gründonnerstag bis Ostersonntag insgesamt 129 Passagiermaschinen von den Mitteldeutschen Flughäfen ab – 46 am Flughafen Dresden und 83 am Flughafen Leipzig/Halle. Neben Urlaubsregionen am Mittelmeer, im Atlantik, am Roten Meer sowie am Persischen Golf stehen innerdeutsche Ziele und europäische Metropolen auf dem Flugplan. Ab Leipzig/Halle starten an Ostern 54 Flugzeuge zu Sonnenzielen und 29 Linienflüge. Allein nach Antalya und Hurghada fliegen 16 beziehungsweise zwölf Maschinen. Mallorca wird sechs Mal angeflogen. Nach Las Palmas und Marsa Alam starten jeweils fünf Ferienflieger. Weitere Flüge bringen Passagiere nach Fuerteventura, Teneriffa, Dubai, Abu Dhabi, Funchal und Korfu. Im gleichen Zeitraum sind 29 Linienflüge zu internationalen Drehkreuzen geplant, darunter 14 nach Frankfurt und sechs nach München. Istanbul und Wien werden vier beziehungsweise drei Mal angeflogen, London zwei Mal. Am Sonntag, den 31. März, tritt der Sommerflugplan in Kraft. Das Angebot am Flughafen Leipzig/Halle umfasst Verbindungen zu 33 Zielen in 16 Ländern, die von 29 Airlines bedient werden. Pro Woche starten bis zu 221 Flüge im Passagierverkehr. Ab Dresden starten an Ostern 34 Linien- und zwölf Urlaubsmaschinen. Antalya wird fünf Mal angesteuert. Nach Palma de Mallorca und Hurghada heben drei beziehungsweise zwei Flugzeuge ab. Angeflogen werden zudem Las Palmas und Fuerteventura. Lufthansa startet an Ostern ab Dresden am häufigsten. Die Airline steuert 15 Mal das Drehkreuz Frankfurt an. Nach München starten zwölf Flüge. Über die Drehkreuze ist eine Vielzahl von Zielen weltweit bequem erreichbar. Des Weiteren fliegt Eurowings nach Düsseldorf. KLM verbindet Dresden drei Mal mit Amsterdam. SWISS fliegt ebenfalls drei Mal

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Virgin Australia denkt über Änderung der Max-10-Order nach

Das Luftfahrtunternehmen Virgin Australia zieht laut lokalen Medienberichten eine Anpassung ihrer Boeing 737-Max-10-Bestellung in Erwägung. Man ist über den Umstand, dass noch immer kein Termin für die Zertifizierung durch die FAA feststeht, verärgert. Nun denkt man über eine Umwandlung in B737-Max-8 nach. Die Varianten Max-7 und Max-10 haben bis dato keine Zulassung seitens der FAA erhalten. Aufgrund der jüngsten Probleme im Hause Boeing ist auch nicht absehbar, dass es zu einer zügigen Zertifizierung kommen wird. Dies hat Auswirkungen auf die Kunden, denn beispielsweise Southwest Airlines plant das Jahr 2024 ganz ohne die bestellten Max-7. Auch bei der Max-10 gibt es mittlerweile mehrjährige Lieferverzögerungen. Virgin Australia hat vor einiger Zeit 25 Exemplare der größten Version der Max-Reihe bestellt. Allerdings ist nicht absehbar wann die Auslieferungen starten. Laut einem Bericht des Australian Financial Journals prüft der Carrier momentan, dass die Order teilweise oder möglicherweise auch komplett in die kleinere Variante Max-8 umgewandelt werden könnte. Diese verfügt über eine geringere Sitzplatzkapazität, jedoch ist die Reichweite größer. Noch ist bei Virgin Australia keine endgültige Entscheidung gefallen. Vieles dürfte auch davon abhängen wann man die eventuellen zusätzlichen Max-8 erhalten kann, denn auch in diesem Bereich hat der U.S.-amerikanische Hersteller erhebliche Lieferverzögerungen. Die Airline wäre von Boeing dahingehend informiert worden, dass man aus der aus 13 Exemplaren bestehenden Max-8-Order in diesem Jahr nur vier Exemplare erhalten wird. Vertraglich vereinbart waren deutlich mehr Einheiten. Überblick über die Flotte von Virgin Australia: Typ Anzahl Boeing 737-700 9 Boeing 737-800 75 Boeing 737-Max-8 4

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