Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Griechenland könnte betagte Mirage 2000 nach Indien verkaufen

Das griechische Verteidigungsministerium will jene Dassault Aviation Mirage 2000, die im Jahr 2022 außer Dienst gestellt wurden, verkaufen. Die 18 Maschinen wurden in den 1980er Jahren angeschafft und durch Dassault Rafale ersetzt. Seither sind die betagten Kampfjets abgestellt und warten auf bessere Zeiten. Nun zeichnet sich ab, dass Indien die Maschinen kaufen könnten. Laut der Agentur „Kathimerini“ gibt es bereits erste Verhandlungen zwischen den Verteidigungsministerien von Griechenland und Indien. Nicht alle Jets könnten bei den Streitkräften des Subkontinents wieder abheben, denn bereits heute gelten viele Exemplare der Griechen als nicht flugtauglich. Dem Vernehmen nach soll das für Indien aber nur eine untergeordnete Rolle spielen, denn man würde die nicht-flugfähigen Mirage 2000 als Ersatzteilspender für die bestehende eigene Flotte verwenden. Derzeit verfügen die indischen Luftstreitkräfte über 44 Mirage 2000 H/I. Derzeit ist noch völlig offen, ob es zu einem Deal zwischen Griechenland und Indien kommt. Vor einem etwaigen Verkauf muss aus rechtlichen Gründen noch die Zustimmung des Herstellerstaats eingeholt werden. Im konkreten Fall ist dies der griechische Nato-Partner Frankreich, von dem man auch die Nachfolger für jene betagten Kampfjets, die momentan zum Verkauf stehen, bezieht.

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Klimaschutz: CDP erteilt Ryanair das A-Rating

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat Anfang dieser Woche seitens der Non-Profit-Organisation CDP das so genannte A-Rating erhalten. Dieses zeichnet Unternehmen hinsichtlich der Offenlegung ihrer Umweltauswirkungen aus. „Wir freuen uns, dass wir vom CDP mit einem ‚A‘-Rating ausgezeichnet wurden. Diese Bewertung spiegelt die branchenführende CO2-Emissionsintensität von Ryanair und unsere ehrgeizige Strategie zur Emissionsreduzierung wider“, so Ryanair’s Director of Sustainability, Thomas Fowler. Bis 2023 hat Ryanair ihre ehrgeizigen Dekarbonisierungspläne weiter vorangetrieben. Die Fluggesellschaft setzte die Auslieferung neuer B737-8200 „Gamechanger“ (4 % mehr Sitze, 16 % weniger CO2) fort und arbeitete mit Kraftstoffpartnern zusammen, um die SAF-Versorgung in ganz Europa zu beschleunigen. Nach der Bestellung von 300 Flugzeugen des Typs Boeing MAX-10 (21 % mehr Sitze, 20 % weniger CO2) hat Ryanair die Umweltziele der Gruppe neu festgelegt und strebt bis 2031 einen CO2-Ausstoß von 50 Gramm pro Passagier und Kilometer an. Ryanair finanziert weiterhin Forschungsarbeiten zur Dekarbonisierung des Luftverkehrs über das Ryanair Sustainable Aviation Research Centre am Trinity College Dublin.

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Lufthansa Group und Spafax bauen IFEC-Kooperation aus

Spafax, ein weltweit führender Anbieter von In-Flight-Entertainment- und Medienlösungen für Fluggesellschaften, hat die Fortsetzung und Vertiefung seiner strategischen Partnerschaft mit der Lufthansa Group, einem der weltweit führenden Luftfahrtunternehmen, bis 2028 bekannt gegeben. Dieser Schritt steht im Einklang mit dem Ziel der Lufthansa Group, die Reise der Passagiere durch die Integration modernster Unterhaltungsangebote im und außerhalb des Flugzeugs zu revolutionieren. Als Teil dieser umfassenden Partnerschaft wird Spafax sein bereits etabliertes Frankfurter Account Team mit neuen Ressourcen verstärken, um die Lufthansa Group zu unterstützen und ihre Fähigkeiten in diesem wichtigen europäischen Markt zu erweitern. Künftige Projekte werden sich auf das Inflight Entertainment konzentrieren und sich auf alle wichtigen Touchpoints im Bereich Inflight Entertainment und Konnektivität (IFEC) erstrecken. Darüber hinaus wird Spafax den Prozess der Auswahl und Bereitstellung von Inhalten über die Cloud optimieren.  Spafax ist für den Verkauf von Fremdwerbung zuständig und wird die Lufthansa Group dabei unterstützen, geeignete Markenpartnerschaften zu schließen, um das Fluggast-Erlebnis zu verbessern und die Einnahmen zu steigern. Die Partnerschaft wird sich über zahlreiche Kanäle erstrecken und den Fluggästen ein umfassendes digitales Erlebnis vom Zeitpunkt der Buchung bis zur Landung bieten. Zu den Highlights der erweiterten Zusammenarbeit gehören: „Wir sind begeistert von der Möglichkeit, die Zukunft des IFEC-Erlebnisses für eine der zukunftsorientiertesten Airline-Gruppen der Welt zu gestalten. Dieser Wandel ist bereits im Gange, und wir freuen uns auf die nächsten fünf Jahre, in denen wir sowohl das Kundenerlebnis als auch unseren Service für diesen geschätzten Kunden erneuern werden“, so Henry Gummer, Managing Director Europe, Spafax. „Dieser neu ausgeweitete

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Ita Airways: Regierung klopft wieder bei MSC an

Die italienische Regierung scheint sich derzeit darauf vorzubereiten, dass die EU-Kommission den geplanten Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways untersagen könnte oder aber so harte Auflagen machen könnte, dass der Kranich die Lust verliert. Lokale Medien bringen nun MSC als mögliche Alternative ins Spiel. Der Verkaufsprozess von Ita Airways zieht sich schon sehr lange hin. Nach verschiedenen Anläufen, in denen zum Beispiel mit einem Konsortium, in dem auch Air France-KLM involviert war, kein Vertrag abgeschlossen werden konnte, erhielt Lufthansa den Zuschlag. Allerdings sind die Wettbewerbshüter in Brüssel nicht willens den Einstieg des Kranich-Konzerns durchzuwinken. Es wurde ein vertieftes Prüfverfahren eingeleitet. Mittlerweile wurde bekannt, dass es erhebliche wettbewerbsrechtliche Bedenken gibt. Konkret ist die EU-Kommission der Ansicht, dass der Zusammenschluss dazu führen könnte, dass das Angebot auf der Kurz- und Langstrecke, besonders im Transatlantik-Verkehr, zurückgehen könnte und die Folge daraus wären höhere Preise für die Passagiere. Die angebotenen Zugeständnisse waren der EU-Kommission zu wenig, so dass diese zunächst gar nicht an die prüfenden Beamten weitergeleitet wurden. Bis 6. Juni 2024 haben die Wettbewerbshüter Zeit eine Entscheidung zu treffen. Für Ita Airways ist das problematisch, denn der Konzern benötigt möglicherweise eine weitere Finanzspritze. Die italienische Regierung scheint sich nun darauf vorzubereiten, dass der Deal untersagt werden könnte oder aber Lufthansa aufgrund von Auflagen freiwillig darauf verzichtet. Das Transatlantik-Geschäft gilt als „Brot- und Buttergeschäft“ des Kranichs. Derzeit deutet so einiges darauf hin, dass etwaige Auflagen nicht nur Rom-Fiumicino und Mailand-Linate (auf der Kurzstrecke) betreffen könnten, sondern auch die fünf bestehenden Hubs des Lufthansa-Konzerns. Die

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Cyprus Airways hat Larnaka-Brüssel aufgenommen

Am Mittwoch, den 6. Feber 2024, hat Cyprus Airways eine Nonstopverbindung zwischen Larnaka und Brüssel aufgenommen. Diese soll künftig zweimal wöchentlich bedient werden. „Die Einführung des Fluges nach Brüssel ist nicht nur die Verbindung zwischen zwei schönen Zielen, sondern auch eine Verbindung die zwischen Zypern, einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, und der EU-Hauptstadt fehlte. Die neue Strecke wird mit dem neuen Flugzeug A220-300 von Cyprus Airways bedient, das über die beeindruckendste Business Class auf dem europäischen Markt für Mittelstreckenflüge. Auch der hintere Teil unserer Kabine ist komfortabler als bei vielen unserer unserer Konkurrenten, und Sie werden mit einem der umweltfreundlichsten Flugzeuge auf dem Markt fliegen“, so Tasos Michael, Executive Chairman und CEO von Cyprus Airways.

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Auf Norse-Slots: Air Peace will Lagos-London (Gatwick) aufnehmen

Die in Nigeria ansässige Fluggesellschaft Air Peace plant eine Nonstopverbindung zwischen Lagos und London-Gatwick aufzunehmen. Allerdings hat man ein Problem: Am britischen Airport hat der Carrier noch keine Slots. Nun hofft man auf eine Kooperation mit Norse Altantic UK. Einer Regierungsmitteilung nach versucht Nigerias Verkehrsminister Festus Keyamo bei der britischen Staatsführung für diese Route zu intervenieren. Da derzeit keine passenden Start- und Landerechte zur Verfügung stehen, hofft Air Peace nun darauf, dass man diese im Rahmen einer Kooperation mit Norse Atlantic UK anmieten kann. Dies setzt aber voraus, dass der UK-Ableger von Norse Atlantic Airways die benötigten Slotpaare selbst nicht benötigt. Um diese nicht zu verlieren, wäre die Kooperation mit Air Peace eine gute Gelegenheit. Derzeit laufen entsprechende Gespräche, jedoch ist noch keine Entscheidung gefallen. Air Peace hat es offensichtlich verabsäumt sich rechtzeitig beim Regulator um die benötigten Start- und Landerechte zu bewerben.

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Nach 12 Jahren: Vueling stellt Barcelona-Zagreb ein

Die Billigfluggesellschaft Vueling wird im Sommerflugplan 2024 keine Nonstopflüge zwischen Barcelona und Zagreb anbieten. Diese saisonale Route hatte man seit dem Jahr 2012 im Portfolio. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com wurde die Strecke auch während der Corona-Jahre, jeweils im Sommer bedient, jedoch über die Jahre hinweg schleichend ausgedünnt. Zuletzt hatte man nur noch zwei Umläufe pro Woche. Die Entscheidung von Vueling könnte auch damit zusammenhängen, dass auf dieser Strecke ein scharfer Wettbewerb herrscht: Croatia Airlines bedient die Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten im Sommer 2024 bis zu dreimal wöchentlich. Der Konkurrent Ryanair nimmt am 1. April 2024 in selbiger Frequenz Flüge ab Zagreb auf, jedoch nutzt man in Spanien den Flughafen Girona, den man als „Barcelona-Girona“ vermarktet.

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Aus Luton kommend: Wizz Air feiert Comeback in Salzburg

Seit dem Jahr 2020 hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air nach einem kurzen Gastspiel ihr Comeback am Flughafen Salzburg immer wieder angekündigt, aber dann mitunter äußerst kurzfristig wieder abgesagt. Am 8. Feber 2024 war es dann soweit: Wizz Air UK ist aus London-Luton kommend in der Mozartstadt gelandet. Überraschend hat Wizz Air im Sommer 2020 angekündigt, dass man den Salzburger Flughafen ins Streckennetz aufnimmt. Nach nur wenigen Umläufen zog man sich sang- und klanglos zurück. Seither hat man das Comeback immer wieder verschoben. Die einst angekündigten Ziele St. Petersburg und Kiew-Schuljany wird man aber noch längere Zeit nicht bedienen können. Die Gründe hierfür sind allgemein bekannt und können vom Carrier nicht beeinflusst werden. Am 8. Feber 2024 war es dann soweit: Wizz Air UK hat von London-Luton aus Kurs auf den Salzburger Flughafen genommen. Diese Route wird ab sofort an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient. Im April 2024 wird Salzburg auch ab Skopje und Bukarest-Otopeni von Jets des Wizz-Air-Konzerns angekündigt. Eigenen Angaben nach wird man in diesem Jahr 115.000 Sitzplätze ab dem zweitgrößten Airport Österreichs anbieten. Im Jahr 2023 hatte man ab Wien-Schwechat, wo Wizz Air eine Basis unterhält, etwa zwei Millionen Fluggäste. Insgesamt hat man seit dem Jahr 2016 von/nach Österreichrund acht Millionen Passagiere befördert. „Wir freuen uns sehr, unseren ersten Flug von Salzburg nach London zu starten und unseren Passagieren die Möglichkeit zu geben, ein neues Reiseziel zu entdecken. Mit dieser neuen Route möchten wir unvergessliche Erlebnisse schaffen und unseren Passagieren ermöglichen, bleibende Erinnerungen inmitten von Londons

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Holidaycheck hat neuen Geschäftsführer bekommen

Ab 1. März 2024 steht HolidayCheck Touristik unter der Leitung von Christian Kaschner, der direkt an Konzernchef Christoph Ludmann berichten wird. „Mit Christian Kaschner haben wir einen echten Branchenkenner für die Position des CEO der HolidayCheck Touristik gewinnen können. Wir sind überzeugt, dass Christian Kaschner mit seiner umfassenden Expertise und seinem Know-how die ideale Besetzung ist und die Erfolgsgeschichte des Unternehmens weiter vorantreiben wird“, so Christoph Ludmann. Zum 1. Februar 2024 wurden Christoph Ludmann zum CEO und Uta Fesefeldt zur CFO der HolidayCheck Group bestellt. Marc Al-Hames, bisheriger Vorstand und CEO, zieht sich aus dieser operativen Rolle bei der HolidayCheck Group zurück, um seine Aufgaben als Vorstand der Hubert Burda Media zu 100 Prozent ausfüllen zu können. In dieser Funktion wird er die strategische Entwicklung von HolidayCheck weiterhin eng begleiten. Marc Al-Hames hatte die Führung der HolidayCheck Group im Mai 2020 als CEO übernommen, seit Januar 2023 ist er zusätzlich in den Vorstand der Hubert Burda Media, dem Mehrheitsaktionär der HolidayCheck Group, berufen worden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Holger Eckstein sagt dazu: „Der Aufsichtsrat und ich persönlich danken Marc Al-Hames, dass er HolidayCheck sicher durch die schwierige Corona-Zeit geführt, die Firma profitabel aufgestellt und zusammen mit dem Team die Transformation zur reichweitenstärksten Urlaubsplattform in D-A-CH erfolgreich vorangetrieben hat. Aus Burdas Vorstand heraus werden wir die strategische Entwicklung der HolidayCheck weiter begleiten. Mit Christoph Ludmann als neuem CEO und Uta Fesefeldt als neue CFO übernehmen ausgewiesene Reiseplattform-Experten das Ruder. Beide haben die positive Entwicklung der HolidayCheck seit Jahren mitgestaltet und werden dieses profitable

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Flughafen BER erreicht ACA-Level 3

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte kürzlich die Airport Carbon Accreditation auf Level 3 erlangen. Die ACA ist ein Verfahren zur Erfassung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Damit prüft und bewertet der europäische Flughafenverband Airports Council International Europe (ACI) das CO2-Managment von Flughäfen und ihre Maßnahmen zur Reduzierung ihres CO2-Fußabdrucks. Die Auditierung wird von unabhängigen externen Gutachtern durchgeführt. Die Zertifizierung bietet Flughäfen somit einen gemeinsamen Rahmen für aktives CO2-Management mit messbaren Vorgaben. Die ACA definiert insgesamt sieben Level, jedes Level setzt spezifische Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen voraus. „Herzlichen Glückwunsch an den Flughafen Berlin Brandenburg! Mit Blick auf sein Ziel, bis spätestens 2045 ein CO2-neutraler Flughafen zu werden, unternimmt der BER konkrete Schritte, um seine eigenen Emissionen zu reduzieren. Gleichzeitig bindet er seine Geschäftspartner, einschließlich der Fluggesellschaften, in sein CO2-Management ein. Diese Bemühungen sind sehr zu begrüßen, da sie zur Dekarbonisierung des gesamten Luftverkehrssektors beitragen. Wir freuen uns sehr auf die weitere enge Zusammenarbeit mit dem BER-Team auf dem Weg zu Net Zero“, so Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI Europe.

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