Amely Mizzi

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Amely Mizzi

CDP-Ranking: Wizz Air erhält B-Rating

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte im jüngsten CDP-Klima-Ranking 2023 die Note „B“ erhalten. Damit hat man sich gegenüber der Vorperiode, in der man mit „D“ bewertet wurde, verbessert. „Die B-Bewertung im CDP-Ranking beweist, dass Wizz Air das Richtige tut, um seine Umweltauswirkungen zu managen,” erläutert Yvonne Moynihan, Corporate & ESG Officer bei Wizz Air. Die Fluggesellschaft operiere bereits mit dem niedrigsten CO₂-Fußabdruck pro Passagier und Kilometer weltweit. „Wir sind stolz darauf, dass wir unser CDP-Ranking in diesem Jahr deutlich verbessern konnten, insbesondere wenn man bedenkt, dass CDP seine Bewertungskriterien verschärft hat“. Der Konkurrent Ryanair konnte die Note „A“ erreichen.

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Bei Ramp-Check in Linate: BA-Passagiere mussten Sitzauflagen der Exit-Row suchen

Es gibt viele Gründe warum sich der Abflug verzögern kann. Zu diesen zählt auch ein spontaner Ramp-Check durch die lokale Zivilluftfahrtbehörde. Doch, dass Passagiere gebeten werden unter den Sitzauflagen nach einer bestimmten Seriennummer zu suchen, da man andernfalls nicht abheben darf, kommt definitiv nicht alltäglich vor. Am vergangenen Montag, den 5. Feber 2024 wollten Passagiere mit einem von British Airways betriebenen Airbus A320neo von Mailand-Linate nach London-Heathrow fliegen. Doch die Besatzung bekam nach dem Boarding einen überraschenden Besuch von Kontrolleuren der italienischen Zivilluftfahrtbehörde ENAC. Diese führte einen unangekündigten Ramp-Check durch. Soweit noch alles alltäglich, denn spontane Kontrollen sind Teil der täglichen Arbeit der Zivilluftfahrtbehörden und tragen einen erheblichen Teil zur Flugsicherheit bei. Bei europäischen Airlines ist meistens alles in Ordnung oder aber minimale Mängel, die zumeist die Bürokratie betreffen, werden gefunden. Beispielsweise kann es sein, dass mal die Versicherungspolizze nicht an Bord ist. Diese kann dann von der Zentrale per Fax oder E-Mail übermittelt werden und anschließend den Kontrolleuren vorgelegt werden. Dementsprechend gelassen haben die Piloten von Flugbegleiter des British-Airways-Fluges die Kontrolle in Italien genommen. Die meisten Crewmitglieder haben einen solchen Ramp-Check schon unzählige Male miterlebt und immerhin ist der Airbus A320neo, in dem sie sich befanden, gerademal fünf Jahre alt. Grobe technische Mängel sind sehr unwahrscheinlich, zumal die IAG über Wartungsbetriebe mit bestem Ruf verfügt. Doch die ENAC-Kontrolleure wurden fündig und zwar an einer Stelle, die selbst die Mitarbeiter der Zivilluftfahrtbehörde überrascht hat. Falsche Sitzauflagen in der Exit-Row Mit geschultem Blick stellte man fest, dass im Bereich eines Notausgangs

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Global Airlines hat zweiten Airbus A380 gekauft

Das im Vereinigten Königreich ansässige Startup Global Airlines hat mitgeteilt, dass man einen zuletzt von China Southern Airlines betriebenen Airbus A380-800 käuflich erworben hat. Es handelt sich um die Maschine mit der Seriennummer 120, die beim chinesischen Operator als B-6140 registriert war. Da Global Airlines selbst über kein AOC bzw. keine Betriebsgenehmigung verfügt, soll der Superjumbo von Hifly Malta betrieben werden. Im maltesischen Luftfahrtregister wurde das Flugzeug, das zuletzt in der Wüste abgestellt war, als 9H-GLOBL eingetragen. Laut Mitteilung soll die Maschine in den nächsten Wochen überstellt werden. Eigenen Angaben nach hat Global Airlines mittlerweile zwei Airbus A380-800 erworben. Nebst der 9H-GLOBL handelt es sich um die 9H-MIP, die vormals von Hifly Malta für ACMI- und Charterflüge eingesetzt werde. Im Jahr 2020 trennte sich der maltesische Carrier von diesem Muster. Ursprünglich wurde diese Maschine, die die Seriennummer 6 trägt, an Singapore Airlines ausgeliefert. Global Airlines plant mit einer reinen Airbus-A380-Flotte an den Start zu gehen. Man begründet den Erwerb der Superjumbos damit, dass dann keine laufenden Leasingraten anfallen würden. Weiters ist es durchaus möglich, dass diese vergleichsweise günstig zu haben sind, denn einen realen Gebrauchtmarkt gibt es für diesen Maschinentyp nicht. Es ist – abgesehen von Global Airlines – keine Nachfrage vorhanden.

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BDF: Peter Gerber ist neuer Verbandschef

Vor wenigen Tagen wurde der neue Condor-Geschäftsführer Peter Gerber an die Spitze des Bundesverbandes der deutschen Fluggesellschaften gewählt. Auch in dieser Funktion folgt er Ralf Teckentrup, der in Pension gegangen ist, nach. Der BDF ist die Interessensvertretung der deutschen Airlines Condor, Eurowings, Tuifly, Lufthansa Cargo und Lufthansa sowie deren Tochtergesellschafen. Gerber warnt anlässlich seines Amtsantritts vor den neuerlich stark gestiegenen Standortkosten in der Bundesrepublik Deutschland. Diese wären ein Wettbewerbsnachteil. Weiters mahnt er in Richtung Politik, dass die Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie in Deutschland wesentlich langsamer vorankommen würde als in anderen EU-Staaten. Dies würde zu Lasten der Konnektivität gehen.

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Dubai: Emirates reaktiviert Adelaide-Flüge

Die Fluggesellschaft Emirates Airline hat die Wiederaufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Dubai und Adelaide angekündigt. Die Route soll ab 28. Oktober 2024 täglich bedient werden. 2012 nahm Emirates erstmals seine Adelaide-Dienste auf und beförderte 2019 mehr als 165.000 Passagiere zwischen Dubai und Adelaide. Insgesamt sollen die Kapazitäten nach Australien dieses Jahr weiter aufgestockt werden. Neben der Wiederaufnahme der täglichen Verbindung am 28. Oktober 2024 wird Emirates ab dem 1. Dezember 2024 auch eine zweite tägliche Verbindung von Dubai nach Perth wieder in den Flugplan aufnehmen. Mit den 77 wöchentlichen Flügen wird die Fluggesellschaft 68.000 Passagiere pro Woche von und nach Australien befördern können und somit ihre Kapazität von vor der Pandemie erreicht haben.

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Russland: Rossiya-SSJ-100 von der Piste abgeraten und im Schnee steckengeblieben

Am Montag, den 5. Feber 2024 ist der von Rossiya Airlines betriebene Sukhoi Superjet SSJ-100 mit der Registrierung RA-89113 nach der Landung auf dem Flughafen Saransk aus noch ungeklärter Ursache von der Piste abgekommen. Der in Russland produzierte Regionaljet ist aus Moskau-SVO kommend in Saransk gelandet. Der Jet kam kurz nach der Landung von der Runway ab. Dabei geriet der SSJ-100 rechter Hand von der Start- und Landebahn ab und blieb nach etwa zehn Metern im Schnee stecken. Aus eigener Kraft konnte das Flugzeug aus dieser Lage nicht mehr befreit werden. Offiziellen Angaben nach sollen sich insgesamt 93 Personen an Bord befunden haben. Diese sollen den von Rossiya betriebenen Superjet unverletzt verlassen haben. Lokale Medien berichten, dass der SSJ-100 keine nennenswerten Schäden davongetragen haben soll. Die Zivilluftfahrtbehörde hat angekündigt, dass der Vorfall untersucht werden soll.

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Flughafen Köln/Bonn hat Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht

Erstmals hat der Flughafen Köln/Bonn eine so genannte Nachhaltigkeitserklärung nach den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitsindex veröffentlicht. Die enthaltenen Informationen beziehen sich auf das Geschehen im Jahr 2022. „Das Thema Nachhaltigkeit ist fest in unserer Unternehmensstrategie verankert, und deshalb freuen wir uns sehr über die erste Veröffentlichung einer DNK-Erklärung“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Viele verschiedene Fachabteilungen haben bei der Erstellung der Erklärung intensiv zusammengearbeitet, um unsere vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten und ermittelten Potentiale darzustellen.“  Der DNK ist ein branchenübergreifender Transparenzstandard, der vom Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE) entwickelt wurde. Er gibt 20 Kriterien und ausgewählte Leistungsindikatoren vor, anhand derer die Nachhaltigkeitsbestrebungen jährlich erfasst werden. Mit der Erklärung setzt der Flughafen künftig die Vorgaben der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) der EU um, die ab 2025 verpflichtend sind. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex stellt darüber hinaus mit seinen konkreten Fragestellungen einen komprimierten, anwenderfreundlichen und standardisierten Rahmen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung dar. Er ist international anerkannt und liefert vergleichbare Kenngrößen – sowohl für eigene Fortschritte als auch für den Vergleich mit anderen Unternehmen.

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Airlines und Airports stecken mehr Geld in ihre IT

Aus dem Anfang dieser Woche veröffentlichten Sita-Bericht 2023 geht hervor, dass Airlines und Flughäfen im Jahr 2023 deutlich mehr in ihre IT investiert haben als im Jahr zuvor. Im Schriftstück wird davon ausgegangen, dass Fluggesellschaften etwa 34,5 Milliarden U.S.-Dollar und Flughäfen 10,8 Milliarden U.S.-Dollar in die Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur ausgegeben haben. Etwa zwei Drittel der verantwortlichen Vorstände gehen davon aus, dass diese Ausgaben weiter steigen werden. Auch die Flughäfen steigerten ihre IT-Ausgaben im Verhältnis zum Umsatz in den Jahren 2022 und 2023, während das Geschäft von einem Anstieg der Reisenachfrage profitierte – ein Zeichen dafür, welch entscheidende Rolle die Technologie bei der nächsten Generation des Reisens spielen wird. Zu den wichtigsten Investitionsprioritäten der CIOs der Luftfahrtbranche gehören die biometrische Erfassung von Fluggästen, die Nutzung von Daten zur Steigerung der betrieblichen Effizienz sowie umweltfreundliche Lösungen zur Optimierung des Energieverbrauchs und der Emissionen.

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Wizz Air streicht Strecken: Ryanair stichelt mit „Rettungstarifen“

In den letzten Tagen wurde bekannt, dass Wizz Air im europäischen Streckennetz zahlreiche Routen streicht. Der Mitbewerber Ryanair reagiert darauf und stichelt in einer Medienmitteilung mit so genannten „Rescue-Tarifen“. Auch wenn es der Billigfluggesellschaft Wizz Air nicht in den Kram passt: Der Carrier muss im Falle von Streichungen eine Ersatzbeförderung stellen. Das gilt auch dann, wenn die Absage mehr als 14 Tage vor dem geplanten Abflug erfolgt. In der Praxis weigert sich der pinkfarbene Billigflieger konsequent dieser Verpflichtung nachzukommen und behauptet fälschlicherweise, dass nur die Möglichkeit der Erstattung oder der Umbuchung auf einen anderen Wizz-Air-Flug bestehen würde. Passagiere, die von ihrem Recht auf Ersatzbeförderung – auch mit einer anderen Airline – Gebrauch machen wollen, müssen dies in fast allen Fällen einklagen. Auch Aufforderungen von Rechtsanwälten werden zumeist abgelehnt, da Wizz Air offenbar spekuliert, dass vielen Reisenden aufgrund der oftmals niedrigen Ticketpreise das Prozesskostenrisiko zu hoch sein könnte. Unabhängig davon: Der Konkurrent Ryanair versucht nun Passagiere, deren gebuchte Wizz-Flüge gestrichen wurden und wirbt mit „Rettungstarifen“, die ab unter 20 Euro oneway erhältlich sein sollen. Explizit erwähnt werden in der Medienerklärungen die Strecken Wien-Nis und Skiathos-Bukarest. Dazu Ryanair-Manager Jade Kirwan: „Ryanair rettet wieder einmal den Tag, da Wizz Air ihre Strecken streicht. Zusätzlich zu den 19 polnischen Strecken, die erst letzte Woche gestrichen wurden, wurden weitere 21 Strecken von/nach Ungarn, Rumänien, Luxemburg, Serbien und Slowenien gestrichen. Als Europas zuverlässigste und günstigste Fluggesellschaft freuen wir uns, Wizz Air-Passagiere auf unseren regulären Flügen, unter anderem von Niš nach Wien und von Skiathos nach Bukarest,

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Aeroflot-Chef erwartet 50 Millionen Fluggäste

In zahlreichen Staaten, darunter auch die Europäische Union und die Schweiz, wollen Flugzeuge von Aeroflot und anderen russischen Carriern nicht in ihren Lufträumen haben. Trotz des Banns gibt sich die staatliche Fluggesellschaft zuversichtlich. Für das Jahr 2024 rechnet Konzernchef Sergej Alexandrowskij mit mindestens 50 Millionen Passagieren. Gegenüber der Agentur Interfax sagte der Manager, dass man in 2023 etwa 47,3 Millionen Reisende an Bord hatte. Somit geht man von einem Passagierwachstum aus. Ob dieses im Inland oder aber auf internationalen Routen, die in Staaten führen, die sich an den westlichen Sanktionen nicht beteiligen, bewerkstelligt werden soll, sagte der Manager jedoch nicht.

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