Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Westjet flottet fünf weitere Boeing 737-Max-8 ein

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet wird ab dem kommenden Jahr ihre Flotte um fünf weitere Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 erweitern. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die von den Lessoren Avolon und CDB Aviation bezogen werden. Die Auslieferungen sollen laut Westjet gegen Jahresanfang 2025 begonnen. Für zwei Flugzeuge hat man Verträge mit Avolon unterschrieben und die anderen drei stammen von CDB Aviation.

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Spielwarenmesse: Fluggesellschaften stocken Nürnberg-Angebot auf

Der Flughafen Nürnberg wird während der internationalen Spielwarenmesse, die zwischen 30. Jänner und 3. Feber 2024 über die Bühne geht, häufiger angesteuert. Einige Carrier setzen wegen hoher Nachfrage größeres Fluggerät ein. „Die positiven Messeeffekte beleben die Verkehrsentwicklung und sind gerade in den verkehrsschwächeren Wintermonaten höchst willkommen“, so Michael Hupe, Geschäftsführer des Airport Nürnberg. Air France stockt anlässlich der Spielwarenmesse an zwei Tagen um je einen Flug auf, pendelt also dreimal täglich nach Paris Charles de Gaulle. Lufthansa bietet für Umsteigepassagiere fünf statt sonst vier tägliche Flüge ins Drehkreuz Frankfurt und setzt auch Airbus A321 mit mehr Kapazität ein. British Airways fliegt bis zu dreimal täglich nach London Heathrow statt aktuell ein bis zweimal. Turkish Airlines setzt sogar auf einen Großraumjet vom Typ Airbus A330. Hinzu kommen Anreisende mit Businessjets. Der dänische Baustein-Gigant Lego richtete zum Beispiel mehrfach einen Flug-Shuttle zwischen dem Unternehmenssitz im dänischen Billund und Nürnberg ein.

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Passagiere mussten warten: Bienenschwarm legt Passagierflugzeug „an die Kette“

Vor wenigen Tagen durften Passagiere nach der Landung eines Voepass-Fluges auf dem brasilianischen Flughafen Greater Natal aus einem ungewöhnlichen Grund zunächst nicht aussteigen. Ein großer Bienenschwarm zeigte Interesse an einer Tragfläche der Maschine. Aus Sicherheitsgründen entschied der Kapitän, dass die Fluggäste das Verkehrsflugzeug zunächst nicht verlassen dürfen. Das Risiko, dass die Bienen die Reisenden stechen könnten, wurde als zu groß eingeschätzt. Die Insekten blieben aber hartnäckig, denn erst nach 1,5 Stunden Wartezeit konnte Entwarnung gegeben werden und die Passgiere durften über eine Treppe aussteigen. Dass sich ein ganzer Bienenschwarm auf den Tragflächen eines Flugzeuges festsetzt, kommt extrem selten vor. Dementsprechend gibt es auch keine Anweisungen bezüglich der richtigen Vorgehensweise. Erfahrung, Einschätzungsvermögen und Weitsicht des Kapitäns sind gefragt. Dieser entschied sich auch dafür, dass die Flughafenfeuerwehr, die über geschultes Personal verfügt, angefordert wird. Vorsichtshalber rückten die Mitarbeiter der Feuerwehr in Sicherheitskleidung an und machten sich aus der Nähe ein Bild von der Lage. Doch auch das juckte die Bienen überhaupt nicht, denn diese fühlten sich offenbar an der Tragfläche ganz wohl. Ein fachkundiger Feuerwehrmann entschied dann einen Wasser-Sprühnebel einzusetzen. Das passte den Insekten so ganz und gar nicht, denn daraufhin ist der gesamte Schwarm „abgereist“. Offiziellen Angaben nach wurde übrigens niemand gestochen. Nach etwa 1,5 Stunden, in denen jene Reisende, die am passenden Fenster saßen das Phänomen beobachten und filmen konnten, duften dann alle aussteigen.

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Icelandair least zwei weitere Airbus A321LR

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair wird zwei weitere Maschinen des Typs Airbus A321LR einflotten. Diese sollen im zweiten Halbjahr des kommenden Jahres übergeben werden. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die man von CDB Aviation leasen wird. Laut Mitteilung wären „langjährige Verträge“ unterschrieben worden. Bereits in diesem Jahr werden die ersten Maschinen dieses Typs in Keflavik eintreffen. Die beiden zusätzlichen Flugzeuge sollen im kommenden Jahr an Icelandair übergeben werden.

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UK: Ascend Airways geht mit zwei Boeing 737 an den Start

Unter dem Namen Ascend Airways bringt die Avia Solutions Group im Frühjahr 2024 im Vereinigten Königreich einen Ableger an den Start. Dieser soll zunächst mit zwei Boeing 737 abheben. Mittlerweile hat man mit der G-HODL das erste Flugzeug übernommen. Es handelt sich um eine Boeing 737-800, die vormals von Klasjet als LY-BUS betrieben wurde. Ursprünglich wurde der Mittelstreckenjet im Jahr 2011 an Pegasus Airlines ausgeliefert. Ascend Airways erklärte, dass man mit der Betriebsaufnahme je eine Maschine in London-Gatwick und London-Southend stationieren wird. An der Firmenspitze der neuen Fluggesellschaft steht Alastair Willson, der vormals beim Mitbewerber Titan Airways als Geschäftsführer fungiert hat. Er kündigte an, dass Ascend Airways binnen drei Jahren eine Flotte von etwa 20 Flugzeugen aufbauen soll. Diese sollen im Regelfall für ACMI- und Charteraufträge verwendet werden. Die Gründung des UK-Ablegers hat auch einen strategischen Hintergrund, denn aufgrund des Brexits benötigt man für manche Aufträge ein AOC, das vom Vereinigten Königreich ausgestellt wurde. Bislang hat die Avia Solutions Group keine eigene Fluggesellschaft in UK, wohlaber zahlreiche Flugbetriebe in der Europäischen Union. Die zweite Maschine, die der neue Carrier einflotten wird, ist eine Boeing 737-Max-8, Baujahr 2022. Zur Identität des Flugzeugs wollte man aber noch keine Angaben machen. Ascend Airways ist übrigens keine Neugründung. Die Avia Solutions Group hat Synergy Aviaiton aufgekauft und verwandelt das Unternehmen in einen Anbieter für ACMI- und Charterflüge. Bedingt durch die Übernahme hat man sich das zeitaufwende Verfahren zur Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung erspart, denn die Zertifikate sind bereits vorhanden.

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20 Jahre nach fatalem Unfall: Ehemaliger Flash-Airlines-Chef soll angeklagt werden

Rund 20 Jahre nach dem Absturz einer Boeing 737 der ägyptischen Flash Airlines vor Sharm el Sheikh könnte der ehemalige Firmenchef in Frankreich vor Gericht gestellt werden. Am 3. Jänner 2024 ist die Boeing 737-300 mit der Registrierung SU-ZCF kurz nach dem Start ins rote Meer gestürzt. Die 135 Passagiere und Besatzungsmitglieder sind dabei ums Leben gekommen. Die Unfallursache konnte nie zweifelsfrei aufgeklärt werden. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat beantragt den mittlerweile 70-jährigen ehemaligen Geschäftsführer wegen Totschlags anzuklagen. Laut der Agentur AFP haben sich etwa 500 Angehörige als Privatbeteiligte angeschlossen. Ein Untersuchungsrichter muss nun entscheiden, ob es zu einem Strafprozess kommt oder nicht.

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Gol flüchtet sich in den USA in Chapter-11-Verfahren

Bereits seit einigen Tagen ist bekannt, dass die brasilianische Billigfluggesellschaft Gol massive Finanzprobleme hat. Nun hat man in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Chapter-11-Verfahren beantragt. Der Antrag wurde beim United States Bankruptcy Court for the Southern District of New York eingebracht. Der Carrier erklärte dazu, dass man unter Gläubigerschutz den Flugbetrieb vorerst uneingeschränkt fortsetzen wird. Zuvor hat Gol eine ganze Reihe von Umschuldungen vorgenommen, jedoch dürften diese nicht ausreichend gewesen sein. Unternehmensangaben nach soll der nunmehrige Antrag auf ein Chapter-11-Verfahren auch eine Nachwirkung der Corona-Pandemie, in der man sehr stark reduzierte Einnahmen hatte, sein. Weiters gibt Gol an, dass sich fortlaufende Lieferverzögerungen des Herstellers Boeing finanziell erheblich nachteilig auswirken würden. Die Brutto-Verschuldung lag mit Jahresende 2023 bei rund 4,07 Milliarden U.S.-Dollar. Das Unternehmen gibt sich zuversichtlich, dass man sich im Rahmen des Chapter-11-Verfahrens neu aufstellen kann. Von der Muttergesellschaft habe man eine Zusage in der Höhe von 950 Millionen U.S.-Dollar erhalten. Diese beschaffte die Finanzmittel über eine Kapitalmarktanleihe. Ziel des Insolvenzverfahrens ist es, dass Gol entschuldet werden kann, erklärte Firmenchef Celso Ferrer. Es ist nicht das erste Mal, dass eine ausländische Fluggesellschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Chapter-11-Verfahren beantragt. Beispielsweise befindet sich die SAS Group noch in einem solchen. Auch Avianca, Aeromexco und Latam Airlines haben bereits dieses besondere Verfahren nach U.S.-amerikanischem Recht genutzt, um sich neu aufstellen zu können.

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KM Malta Airlines hat bislang 250.000 Tickets verkauft

Die Fluggesellschaft KM Malta Airlines konnte eigenen Angaben nach seit dem Beginn des Ticketverkaufs bis zirka Anfang Jänner 2024 etwa 250.000 Tickets verkaufen. Dies würde rund 18 Prozent der Gesamtkapazität, die man im Sommer 2024 bereithält, entsprechen. Die Fluggesellschaft berichtet, dass sie eine sehr starke Nachfrage sowohl nach ihren günstigen Business-Class-Tarifen als auch nach den sehr flexiblen Economy-Tarifen verzeichnet. Auch die Buchungen von europäischen Reiseveranstaltern und Gruppenverkäufen waren besonders stark, was die Nachfrage nach Reisen nach Malta zeigt. Der Sommerflugplan 2024 von KM Malta Airlines wird vom 31. März 2024 bis zum 26. Oktober 2024 gelten, wobei die Fluggesellschaft 17 Flughäfen in 15 europäischen Städten anfliegt, nämlich Amsterdam, Berlin, Brüssel, Catania, Düsseldorf, London Gatwick, London Heathrow, Lyon, Madrid, Mailand, München, Paris Charles de Gaulle, Paris Orly, Prag, Rom, Wien und Zürich.

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Comac will C919-Fertigungsrate erhöhen

Der chinesische Flugzeugbauer beabsichtigt in die Produktionsanlagen zu investieren, um die Fertigungsrate der C919 erhöhen zu können. Gegenüber der staatlichen Zeitung „The Paper“ erklärte der stellvertretende Firmenchef Zhang Yujin, dass mehrere Milliarden chinesische Yuan in die Hand genommen werden sollen. Das Investment soll innerhalb der nächsten fünf Jahre getätigt werden und dazu führen, dass die jährliche Fertigungsrate deutlich steigt. Für das laufende Jahr geht er von einer konstanten Produktionsrate aus.

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Statistik: Die meisten Wien-Touristen kommen mit dem Flugzeug

Im Vorjahr sind 39 Prozent der Wien-Touristen mit dem Flugzeug angereist. 31 Prozent entfallen auf die Bahn, 23 Prozent auf das eigene Auto und der Rest auf andere Verkehrsmittel. Besonders im Bereich der Züge will man Zuwächse verzeichnet haben. „Wien als mittelgroße Hauptstadt eines kleinen Landes kann touristisch, aber auch gesamtwirtschaftlich nur durch die Anbindung an internationale Verkehrswege reüssieren. Auch 2024 ist Wien eine global vernetzte Stadt. Ohne unsere beiden Home-Carrier Österreichische Bundesbahnen und Austrian Airlines wäre Wiens Erfolg um ein Vielfaches geringer“, so Norbert Kettner, Leiter des Wien Tourismus. „Gerade im touristischen Bereich wird die Anreise nach Wien mit der Bahn immer beliebter“, erklärt Klaus Garstenauer, Vorstand der ÖBB Personenverkehrs AG. Im Jahr 2023 verzeichneten die ÖBB im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2019 um 22% mehr Reisende im Fernverkehr. Auch der Bahnverkehr zwischen Deutschland und Österreich ist besonders stark im Steigen. „Deswegen erweitern wir das internationale Angebot kontinuierlich. Nach Deutschland bieten wir neue Tagesverbindungen nach Berlin und Hamburg an. Der Nightjet der neuen Generation bedient als erste Destination die Linie Wien-Hamburg und wird neue Kundensegmente für Zugreisen ansprechen. Zusätzlich werden bereits ab dem Frühjahr 2024 die neuen Nightjet-Züge auch auf der Verbindung zwischen Bregenz und Wien unterwegs sein“, so Garstenauer.

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